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	<title>Schuhfabrik Hürkamp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in AhlenWiki</subtitle>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Schuhfabrik_H%C3%BCrkamp&amp;diff=10143&amp;oldid=prev</id>
		<title>WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Vorlage:Firmen |Logo            = |Strasse         = Im Kühl 10 |PLZ             = 4730 |Ort             = Ahlen |Telefon         = |Fax             = |Mail            = |Internet        = |Inhaber         = Hermann Hürkamp; &lt;br/&gt;später Kurt Schlegel |Branche         = Schuhfabrik |ISIN            = |Gründungsdatum  = 1918 |Auflösungsdatum = 1960 |Auflösungsgrund = Konkurrenzdruck |Breite          = |Laenge          = |Zoom            = 17 }}  Die…“</title>
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		<updated>2026-05-03T11:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Vorlage:Firmen |Logo            = |Strasse         = Im Kühl 10 |PLZ             = 4730 |Ort             = Ahlen |Telefon         = |Fax             = |Mail            = |Internet        = |Inhaber         = Hermann Hürkamp; &amp;lt;br/&amp;gt;später Kurt Schlegel |Branche         = Schuhfabrik |ISIN            = |Gründungsdatum  = 1918 |Auflösungsdatum = 1960 |Auflösungsgrund = Konkurrenzdruck |Breite          = |Laenge          = |Zoom            = 17 }}  Die…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Vorlage:Firmen&lt;br /&gt;
|Logo            =&lt;br /&gt;
|Strasse         = Im Kühl 10&lt;br /&gt;
|PLZ             = 4730&lt;br /&gt;
|Ort             = Ahlen&lt;br /&gt;
|Telefon         =&lt;br /&gt;
|Fax             =&lt;br /&gt;
|Mail            =&lt;br /&gt;
|Internet        =&lt;br /&gt;
|Inhaber         = Hermann Hürkamp; &amp;lt;br/&amp;gt;später Kurt Schlegel&lt;br /&gt;
|Branche         = Schuhfabrik&lt;br /&gt;
|ISIN            =&lt;br /&gt;
|Gründungsdatum  = 1918&lt;br /&gt;
|Auflösungsdatum = 1960&lt;br /&gt;
|Auflösungsgrund = Konkurrenzdruck&lt;br /&gt;
|Breite          =&lt;br /&gt;
|Laenge          =&lt;br /&gt;
|Zoom            = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schuhfabrik Hürkamp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Ahlener Schuhfabrik an der Straße &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im Kühl 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das Unternehmen wurde 1918 von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Hürkamp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der zuvor Teilhaber der [[Schuhfabrik Steinhoff]] gewesen war. Produziert wurden zunächst schwere Arbeits- und Berufsschuhe, später besonders Fußballschuhe, die unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlegel-Schuhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot;&amp;gt;Rolf Schorfheide: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Aal unter die Sohle kam. Ahlen und seine Schuhindustrie&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von der Stadt Ahlen, Ahlen 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma bestand bis 1960. Ihre Geschichte ist eng mit dem Wandel der Ahlener Schuhindustrie verbunden: vom Arbeitsschuhbetrieb über die Kriegsproduktion bis zum Versuch, sich nach dem Zweiten Weltkrieg mit Sportschuhen auf einem Spezialmarkt zu behaupten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Hürkamp war seit 1909 Teilhaber der Schuhfabrik [[Schuhfabrik Steinhoff|Steinhoff &amp;amp; Hürkamp]]. 1916 schied er aus diesem Unternehmen aus. Nach seinem Ausscheiden gründete er eine eigene Schuhfabrik in Ahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuhfabrik Hürkamp entstand 1918 an der Straße &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im Kühl 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der Betrieb nutzte Räume der früheren Schuhfabrik [[Lünhörster &amp;amp; Wibbeke]] beziehungsweise [[Schuhfabrik Wibbeke]] an der Kühlstraße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Gründungsjahr beschäftigte das Unternehmen 32 Arbeitskräfte. Hergestellt wurden vor allem schwere Arbeitsschuhe für Zechen- und Steinbrucharbeiter. Damit knüpfte Hürkamp an den für Ahlen typischen Produktionsschwerpunkt der robusten Berufsschuhe an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 wurde die Fabrik erweitert. In den 1920er Jahren entwickelte sich der Betrieb zu einem mittelständischen Unternehmen der Ahlener Schuhindustrie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krisenjahre der 1920er und frühen 1930er Jahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der deutschen Schuhindustrie trafen auch die Schuhfabrik Hürkamp. 1928 und 1929 war der Betrieb aufgrund der schlechten Absatzlage geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Weltwirtschaftskrise kam es 1930/1931 zu einem vorübergehenden Konkursverfahren. Die Zahl der Beschäftigten sank auf etwa 15 Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der wirtschaftlichen Erholung der 1930er Jahre nahm auch Hürkamp wieder am Aufschwung der Ahlener Schuhindustrie teil. 1939 produzierte der Betrieb täglich etwa 250 Paar Schuhe. Zum Sortiment gehörten Arbeits-, Fußball- und Hausschuhe sowie Sandalen. Die Belegschaft umfasste 48 Beschäftigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fertigte die Schuhfabrik Hürkamp fast ausschließlich Militärschuhe für die Wehrmacht. Im Januar 1945 beschäftigte der Betrieb etwa 45 Arbeitskräfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 starb Hermann Hürkamp. Die Geschäftsführung übernahm sein Schwiegersohn &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Schlegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Seitdem wurden die Produkte auch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlegel-Schuhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederbeginn nach 1945 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung Ahlens durch alliierte Truppen im März 1945 konnte die Schuhfabrik Hürkamp vergleichsweise schnell wieder arbeiten. Kurt Schlegel war Gegner des Nationalsozialismus gewesen und hatte von 1933 bis 1939 in Konzentrationslagern gesessen. Die alliierten Besatzungsoffiziere verzichteten deshalb auf eine Stilllegung des Betriebs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1945 bis 1948 produzierte Hürkamp vor allem für die britische Rheinarmee, für Zechenbetriebe und andere Sonderkontingentträger. In dieser Zeit hatte der Betrieb rund 48 Beschäftigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 versuchte das Unternehmen, ein Grundstück mit Gleisanschluss im Gewerbegebiet am Güterbahnhof zu erhalten. Ziel war es, den Betrieb zu verlegen und zu erweitern. Dieser Antrag blieb jedoch erfolglos, sodass die Firma am Standort Im Kühl 10 verblieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezialisierung auf Fußballschuhe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Währungsreform stellte sich die Schuhfabrik Hürkamp neu auf. 1948/1949 spezialisierte sich der Betrieb auf die Herstellung von Fußballschuhen. Diese Entscheidung knüpfte an frühere Erfahrungen mit Sportschuhen an und sollte das Unternehmen unabhängiger vom hart umkämpften Markt für Arbeits- und Straßenschuhe machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bekannt wurden die Fußballschuhe mit geschraubten und auswechselbaren Stollen. Diese sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plus-Punkt-Gewindestollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; konnten je nach Bodenbeschaffenheit ausgetauscht werden. Entwickelt wurden die Modelle unter Mitwirkung des Delmenhorster Sportlehrers Furl, der mit Kurt Schlegel zusammenarbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuhe wurden direkt an Sportvereine und Einzelkunden vertrieben. Unter dem Werbemotto &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Besser gesund am Sportplatz als krank hinterm Ofen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden zahlreiche Fußballvereine angeschrieben. 1954 belieferte Hürkamp mehr als 1000 Sportvereine und beschäftigte rund 50 Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konkurrenz durch adidas und Niedergang ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 wirkte sich für die Schuhfabrik Hürkamp unerwartet negativ aus. Die deutsche Mannschaft gewann das Endspiel in Schuhen der Marke &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;adidas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. In der Folge stieg die Nachfrage nach adidas-Fußballschuhen stark an, während die Hürkamp- beziehungsweise Schlegel-Schuhe an Bedeutung verloren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche, mit optisch ähnlichen Schuhen oder durch Behördenaufträge neue Absatzmöglichkeiten zu schaffen, konnten den Rückgang nicht aufhalten. Die kleine Ahlener Fabrik war dem übermächtigen Konkurrenten aus Herzogenaurach nicht gewachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956/1957 sanken die Umsätze weiter. Auch der Versuch, Aufträge für Stiefel zu erhalten, brachte keinen dauerhaften Erfolg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 wurde die Schuhfabrik Hürkamp geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuhfabrik Hürkamp stellte im Laufe ihrer Geschichte verschiedene Schuharten her:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* schwere Arbeitsschuhe&lt;br /&gt;
* Zechen- und Steinbruchschuhe&lt;br /&gt;
* Militärschuhe&lt;br /&gt;
* Hausschuhe&lt;br /&gt;
* Sandalen&lt;br /&gt;
* Fußballschuhe&lt;br /&gt;
* Schlegel-Schuhe mit auswechselbaren Stollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders prägend für die Nachkriegsgeschichte des Unternehmens waren die Fußballschuhe mit geschraubten Stollen, die unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlegel-Schuhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vertrieben wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschäftigte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr / Monat !! Beschäftigte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Juni 1918 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Juli 1919 || 28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Februar 1926 || 23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| März 1927 || 26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| März 1928 || 26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| März 1929 || 26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| März 1930 || 23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931 || 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 48&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Januar 1945 || 45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Juni 1945 || 32&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| November 1946 || 45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dezember 1946 || 42&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dezember 1948 || 48&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1952 || 50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1954 || 50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || Schließung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Tagesproduktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1935/1938 || ca. 200 Paar Schuhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939/1940 || ca. 250 Paar Schuhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1952 || ca. 200 Paar Schuhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1954 || ca. 200 Paar Schuhe&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptstandort der Schuhfabrik Hürkamp befand sich an der Straße &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Im Kühl 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Ahlen. Bis zum 20. August 1940 nutzte die Firma zusätzlich ein Lager an der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordenmauer 28&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standort Im Kühl 10 war für die spätere Entwicklung des Unternehmens nicht ideal. Nach dem Zweiten Weltkrieg scheiterte der Versuch, den Betrieb auf ein Grundstück mit Gleisanschluss im Gewerbegebiet am Güterbahnhof zu verlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuhfabrik Hürkamp war ein mittelständischer Betrieb der Ahlener Schuhindustrie. Ihre Geschichte zeigt mehrere typische Entwicklungen der Branche: die Entstehung aus handwerklich geprägten Strukturen, die Bedeutung von Arbeitsschuhen, die Anpassung an Kriegs- und Nachkriegswirtschaft sowie den späteren Konkurrenzdruck durch große Marken und internationalisierte Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Stellung nimmt Hürkamp durch die Entwicklung und Vermarktung der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlegel-Fußballschuhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein. Damit gehört die Firma auch zur lokalen Sport- und Fußballgeschichte Ahlens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorfheide&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Links ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wie der Aal unter die Sohle kam - Ahlen und seine Schuhindustrie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuhindustrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriegeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
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