Een Bellerbook van dat aolle Aohlen

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Buchdetails
Bellerbook.jpg
Veröffentlichung 1961
Verlag E. Sommer
Autor Jans Wiese
Seitenzahl 138

Das Buch Een Bellerbook van dat aolle Aohlen ist ein Rückblick in die Strutkur des alten Ahlens von Jans Wiese. Der Autor verwendet als Sprache ausschließlich das Münsterländer Platt.

Vorwort

ÄÖHLSKE BÜÖRGERS

De niee Tied frätt alls up, wat iähr in de Quaor kümo. Da Aolle mott wieken, off et will, orrer nich. So geiht dat in de ganse Welt, un daorüm bliww auck use leiwe aolle Aohlen nich daovan verschont. Wann wi van de Aolle Kiärk affseihet, giff et in gans Aohlen kiene Erinnerunk an aolle, schöne Tieden. Un wi wöeren so riek an aolle Bauten. Denkt wi doch män an de aolle Westpaot, an de aolle "Niee Kiärk" un nich tolest an dat schöne Raothues, wat so vüör guedd tweehunnert Jaohr affbrannt is. Vandage is dat äöllste Bauwiärk de aolle Waatermüell van Seppenhagen.

Düör de ARbeid in den "Plattdütsken Krink" sin ick nu up den Infall kuemmen, en Bellerbook van Aohlen tosammen to brengen, wat no en paar Hüser un Gäßkes ut de aolle Tied uptowiesen hätt. Aohlen vüör guedd achtzig bes hunnert Jaohr sall no eenmaol vüor us upstaohn un lebännig wärn. Lebännig wärn auck düör en paar Vertellskes ut de verlieddene Tied, de bi de Aollen van us iähre Jugend no eenmaol wach röpp un de de Jungen en lück Intresse an dat Aolle affgewinnen sall. De Text is in use aolle däftige Moderspraok schriewwen. So slött dat Bööksken faorts twee Fleigen me eene Klapp, Dat aolle Stadtbeld wät wach un use Moderspraok kümp nich in Verlüess.

Aohlen, Wiehnachten 1961

JANS WIESE