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	<title>AhlenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Villa_Wilhelm&amp;diff=10421</id>
		<title>Villa Wilhelm</title>
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		<updated>2026-09-15T13:50:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Vorlage:Gebäude |Foto= |Adresse=Königstraße 8 |Baujahr=1905–1906 |Architekt=F. C. Schröder |Urnutzung=Wohnhaus |Nutzung=Sozialdienst katholischer Frauen |Denkmal=Ja |Breite= 51.763863 |Laenge= 7.892271 |Zoom=18 }}  Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus Königstraße 8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine denkmalgeschützte Villa in der Ahlener Innenstadt. Sie wurde in den Jahren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1905 und 1906&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für den Fabrikanten und Ackerbürger &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Tovar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach Plänen des Ahlener Architekten &amp;#039;…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto=&lt;br /&gt;
|Adresse=Königstraße 8&lt;br /&gt;
|Baujahr=1905–1906&lt;br /&gt;
|Architekt=F. C. Schröder&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Wohnhaus&lt;br /&gt;
|Nutzung=Sozialdienst katholischer Frauen&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite= 51.763863&lt;br /&gt;
|Laenge= 7.892271&lt;br /&gt;
|Zoom=18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Wohnhaus Königstraße 8&#039;&#039;&#039; ist eine denkmalgeschützte Villa in der Ahlener Innenstadt. Sie wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1905 und 1906&#039;&#039;&#039; für den Fabrikanten und Ackerbürger &#039;&#039;&#039;Wilhelm Tovar&#039;&#039;&#039; nach Plänen des Ahlener Architekten &#039;&#039;&#039;F. C. Schröder&#039;&#039;&#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude gilt als Beispiel eines repräsentativen Fabrikantenwohnhauses aus der ersten Phase der Industrialisierung Ahlens. Seine Architektur verbindet Formen der Gründerzeit mit einzelnen Elementen des Jugendstils.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung für Wilhelm Tovar ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa wurde &#039;&#039;&#039;1905/06&#039;&#039;&#039; als komfortables Wohnhaus für den Fabrikanten und Ackerbürger &#039;&#039;&#039;Wilhelm Tovar&#039;&#039;&#039; errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Entwurf wurde der Ahlener Architekt &#039;&#039;&#039;F. C. Schröder&#039;&#039;&#039; beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das villenartige, freistehende Wohnhaus entstand in unmittelbarer Nähe der Schuhfabrik Tovar. Die Königstraße war zu dieser Zeit noch stark von ackerbürgerlichen Strukturen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die repräsentative Villa hob sich mit ihrer aufwendigen Fassadengestaltung deutlich von der älteren Bebauung der Umgebung ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie Tovar und Industrialisierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht in engem Zusammenhang mit der frühen Industrialisierung Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage der Villa in unmittelbarer Nähe zur Schuhfabrik legt nahe, dass Wilhelm Tovar aus dem Umfeld der Unternehmerfamilie Tovar stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johannes Tovar&#039;&#039;&#039; betrieb seit &#039;&#039;&#039;1884&#039;&#039;&#039; eine Lohgerberei in der Königstraße. Ab &#039;&#039;&#039;1901&#039;&#039;&#039; stellte er den Betrieb schrittweise auf eine mechanisierte Schuhfabrikation um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Tovar ist außerdem den Stanz- und Emaillierwerken &#039;&#039;&#039;Rollmann und Tovar&#039;&#039;&#039; zuzuordnen, die von &#039;&#039;&#039;1897 bis 1987&#039;&#039;&#039; an der Ostbredestraße produzierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa dokumentiert damit auch die wirtschaftliche Entwicklung Ahlens in einer Zeit, in der sich neben den traditionellen ackerbürgerlichen Strukturen neue Industriebetriebe etablierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den für diese erste Industrialisierungsphase charakteristischen Branchen gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Emailleproduktion,&lt;br /&gt;
* die Plüschweberei und&lt;br /&gt;
* die Schuhfabrikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist als freistehende, villenartige Stadtwohnung gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassade besteht aus rotem Backstein und ist durch zahlreiche hell abgesetzte Architekturglieder gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend sind unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* reich verzierte Fensterrahmungen,&lt;br /&gt;
* horizontale Gesimse und Bänder,&lt;br /&gt;
* ein hervorgehobener Mittelbereich,&lt;br /&gt;
* ein mehrgeschossiger Erker sowie&lt;br /&gt;
* ein aufwendig gestalteter Dachabschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur greift Gestaltungselemente der &#039;&#039;&#039;Gründerzeit&#039;&#039;&#039; auf. Gleichzeitig finden sich bereits Details des &#039;&#039;&#039;Jugendstils&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Mischung verschiedener historistischer und moderner Gestaltungselemente besitzt das Gebäude einen ausgesprochen repräsentativen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung durch den Sozialdienst katholischer Frauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren wird das Gebäude vom &#039;&#039;&#039;Sozialdienst katholischer Frauen e. V.&#039;&#039;&#039; genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die heutige Nutzung wurde das historische Gebäude durch einen modernen Anbau auf der Ostseite erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erweiterungsbau besitzt eine gerundete Formensprache und hebt sich gestalterisch bewusst von der historischen Villa ab. Nach Einschätzung der Denkmalbroschüre fügt sich der moderne Anbau dennoch gut in die historische Architektur ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus Königstraße 8 ist sowohl baugeschichtlich als auch wirtschafts- und sozialgeschichtlich von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als repräsentatives Fabrikantenwohnhaus dokumentiert es den Lebensstil einer wohlhabenden Unternehmerschicht während der frühen Industrialisierung Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig veranschaulicht die Villa den Wandel der Königstraße von einem überwiegend ackerbürgerlich geprägten Bereich zu einem Standort von Industrie, Unternehmertum und gehobenem Wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufwendige Architektur zeigt den Repräsentationsanspruch ihres Bauherrn und verbindet typische Formen der Gründerzeit mit Details des Jugendstils.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1884:&#039;&#039;&#039; Johannes Tovar betreibt eine Lohgerberei in der Königstraße.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1897:&#039;&#039;&#039; Beginn der Produktion der Stanz- und Emaillierwerke Rollmann und Tovar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1901:&#039;&#039;&#039; Umstellung der Gerberei Tovar auf mechanisierte Schuhfabrikation.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1905–1906:&#039;&#039;&#039; Errichtung der Villa Königstraße 8 für Wilhelm Tovar nach Plänen von F. C. Schröder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;später:&#039;&#039;&#039; Nutzung des Hauses durch den Sozialdienst katholischer Frauen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;jüngere Zeit:&#039;&#039;&#039; Erweiterung durch einen modernen, gerundeten Anbau auf der Ostseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 64.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Königstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Schuhfabrik Tovar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hellstra%C3%9Fe&amp;diff=10420</id>
		<title>Hellstraße</title>
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		<updated>2026-09-15T13:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Straßen&lt;br /&gt;
|PLZ=59227&lt;br /&gt;
|Stadtteil=Innenstadt&lt;br /&gt;
|Strassenart=Wohnstraße&lt;br /&gt;
|Breite=51.762661&lt;br /&gt;
|Laenge=7.891810&lt;br /&gt;
|Zoom=16&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hellstraße&#039;&#039;&#039; ist eine historische Straße im Ahlener Stadtkern. Sie verläuft zwischen der [[Südstraße]] und der [[Oststraße]] und gehört zum alten innerstädtischen Straßennetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße entstand im Zuge der mittelalterlichen Stadterweiterung und war über Jahrhunderte stark ackerbürgerlich und handwerklich geprägt. Noch heute haben sich mehrere historische Wohn- und Wirtschaftsgebäude erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 62–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hellstraße verläuft im südöstlichen Bereich der historischen Innenstadt und verbindet die [[Südstraße]] mit der [[Oststraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenraum ist vergleichsweise schmal und wird überwiegend von kleinteiliger Wohnbebauung geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch besaßen mehrere Grundstücke durchgehende Verbindungen zur Oststraße. Wer über ein solches Grundstück verfügte, konnte unmittelbar von der Hellstraße zur Oststraße gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oststraße galt dabei als eigentliche „Stadt“. Wer von der Hellstraße zur Oststraße ging, ging im örtlichen Sprachgebrauch „in die Stadt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtentwicklung im Mittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ahlen lässt sich ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ein sogenanntes &#039;&#039;&#039;Zweistraßenleiter-System&#039;&#039;&#039; annehmen. Mit steigenden Bevölkerungszahlen dehnte sich die Stadt aus und erhielt neue parallel beziehungsweise versetzt verlaufende Straßenverbindungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Um- und Neubau der alten Kirche St. Bartholomäus ab 1273 wird eine zweite größere Stadterweiterung für die Zeit um &#039;&#039;&#039;1270 bis 1290&#039;&#039;&#039; angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei vergrößerte sich das Stadtoval nach Osten. Bereits vorstädtisch bebaute Teile der Nordstraße sowie der Ost- und Hellstraße wurden in die Stadt einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieselbe Phase der Stadtentwicklung fällt auch die Entstehung der neuen Kirche St. Marien um 1285.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbrand von 1668 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1668&#039;&#039;&#039; wurde Ahlen von einem verheerenden Stadtbrand getroffen, der auch die Hellstraße schwer in Mitleidenschaft zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa &#039;&#039;&#039;100 Häuser an der Ost- und Hellstraße&#039;&#039;&#039; fielen am 9. August dem Feuer zum Opfer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Überlieferung soll eine Magd des Dechanten Rexing mit offenem Licht in die Scheune des Wedemhove – gemeint ist die Dechanei an der Weststraße an der Ecke Kampstraße – gegangen sein und dadurch den Brand ausgelöst haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Unglück soll die Laurentiusprozession beziehungsweise die spätere Brand- und Friedensprozession hervorgegangen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ackerbürger und Handwerker ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hellstraße war ursprünglich stark ackerbürgerlich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Handwerksbetriebe ergänzten diese Struktur. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert wurden die klassischen Ackerbürgerhäuser zunehmend neuen Nutzungen angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hellstraße gab es unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bäcker,&lt;br /&gt;
* Metzger,&lt;br /&gt;
* einen Gemischtwarenladen,&lt;br /&gt;
* Sattler sowie&lt;br /&gt;
* eine Schmiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein bildete die Straße einen eigenen kleinen Lebens- und Wirtschaftsraum, in dem viele Dinge des täglichen Bedarfs unmittelbar verfügbar waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Hellstraße&#039;&#039;&#039; ist bereits im Mittelalter beziehungsweise in frühneuzeitlichen Quellen nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Formen „Hellstraße“, „Hellestraße“ oder „Heystraße“ tauchen für Ahlen in der Reihe „Quellen und Forschungen“ unter anderem in Auffassungsprotokollen des 15. Jahrhunderts auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff könnte mit dem mittelalterlichen &#039;&#039;&#039;Hellweg&#039;&#039;&#039; zusammenhängen. Als Hellwege wurden wichtige Durchgangsstraßen des Fernhandels bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Deutung führt den Begriff auf das niederdeutsche &#039;&#039;helwech&#039;&#039; zurück, das sinngemäß als „breiter Weg“ verstanden werden kann, auf dem Reisende sicher und zügig vorankamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Mittelalter wurde die Hellstraße in Ahlen als Ausweichstrecke für die Hauptverkehrsachse Oststraße genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit entstand ein zweispuriges beziehungsweise paralleles Verkehrssystem an der großen West-Ost-Achse, ähnlich wie beim Hellweg in Dortmund. Planwagen mit Salz, Getreide, Bauholz und Tuchen nutzten diese zweite Strecke, die bereits an der Weststraße begann und über den Markt verlief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bebauung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hellstraße besitzt mehrere erhaltene Gebäude, an denen sich unterschiedliche Entwicklungsphasen der Straße ablesen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hellstraße 6 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus &#039;&#039;&#039;Hellstraße 6&#039;&#039;&#039; wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als zweigeschossiges Fachwerkhaus errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich handelte es sich um ein bescheidenes Bürgerhaus mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wohnung,&lt;br /&gt;
* Werkstatt und&lt;br /&gt;
* Stall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später erhielt das Haus eine verputzte Mauerwerksfront in Formen der Neurenaissance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab &#039;&#039;&#039;2002&#039;&#039;&#039; erfolgte eine grundlegende Sanierung des Fachwerks. Dabei wurde versucht, möglichst viel historische Substanz zu erhalten und das Gebäude zugleich an heutige Wohnbedürfnisse anzupassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hellstraße 26 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus &#039;&#039;&#039;Hellstraße 26&#039;&#039;&#039; wird bereits im Brandkataster von &#039;&#039;&#039;1770&#039;&#039;&#039; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Inschrift im Türbalken vom &#039;&#039;&#039;10. Juli 1849&#039;&#039;&#039; weist auf eine umfassende Sanierung hin, bei der vermutlich auch das Fachwerk verputzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hellstraße 29 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus &#039;&#039;&#039;Hellstraße 29&#039;&#039;&#039; ist ein Ackerbürgerhaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde als &#039;&#039;&#039;Vierständer-Hallenhaus&#039;&#039;&#039; errichtet und als kombiniertes Wohn- und Wirtschaftsgebäude genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich handelte es sich um ein Durchgangsdeelenhaus. Das östliche Seitenschiff diente als Wohnbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039; wurde das Gebäude nach längerem Leerstand saniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hellstraße 40 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude &#039;&#039;&#039;Hellstraße 40&#039;&#039;&#039; wurde nach 1840 als zweigeschossiges Fachwerkhaus errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich dort beziehungsweise befanden sich dort unter anderem das Restaurant „Gourmet-Lädchen“ und Wohnräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die denkmalgeschützte Fassade bildet gemeinsam mit der benachbarten Fassade des Hauses &#039;&#039;&#039;Hellstraße 42&#039;&#039;&#039; ein wichtiges stadtgestalterisches Element.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fluchtlinienplanung des 19. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fluchtlinienplan von &#039;&#039;&#039;1885&#039;&#039;&#039; dokumentiert die damalige Bebauung und Grundstücksstruktur der Hellstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zeigt die kleinteiligen Parzellen und die relativ dichte Bebauung entlang der Straße. Zugleich wird deutlich, wie eng Wohnen, Gewerbe und rückwärtige Wirtschaftsflächen miteinander verbunden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hellstraße gehört zu den wichtigen historischen Straßenräumen der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dokumentiert mehrere Entwicklungsphasen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die mittelalterliche Stadterweiterung,&lt;br /&gt;
* die ackerbürgerliche Nutzung,&lt;br /&gt;
* die Verbindung von Wohnen und Handwerk,&lt;br /&gt;
* den Wiederaufbau nach dem Stadtbrand von 1668 sowie&lt;br /&gt;
* die Veränderungen durch Industrialisierung und Modernisierung im 19. und 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die erhaltenen Wohn- und Wirtschaftsgebäude vermitteln noch heute einen Eindruck von der kleinteiligen Struktur der historischen Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1270–1290:&#039;&#039;&#039; vermutliche zweite größere Stadterweiterung; Einbeziehung von Teilen der Ost- und Hellstraße.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1285:&#039;&#039;&#039; Entstehung der neuen Kirche St. Marien im Zuge derselben Stadtentwicklungsphase.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;15. Jahrhundert:&#039;&#039;&#039; Bezeichnungen wie Hellstraße, Hellestraße oder Heystraße sind überliefert.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;9. August 1668:&#039;&#039;&#039; großer Stadtbrand; etwa 100 Häuser an Ost- und Hellstraße werden zerstört.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1770:&#039;&#039;&#039; Hellstraße 26 wird im Brandkataster erwähnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Hälfte 18. Jahrhundert:&#039;&#039;&#039; Errichtung des Ackerbürgerhauses Hellstraße 29.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;nach 1840:&#039;&#039;&#039; Errichtung von Hellstraße 40.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;10. Juli 1849:&#039;&#039;&#039; Inschrift am Türbalken von Hellstraße 26 weist auf eine Sanierung hin.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Hälfte 19. Jahrhundert:&#039;&#039;&#039; Errichtung von Hellstraße 6.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1885:&#039;&#039;&#039; Fluchtlinienplan dokumentiert die damalige Bebauung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ab Ende 19. Jahrhundert:&#039;&#039;&#039; zunehmende Umnutzung klassischer Ackerbürgerhäuser für Handwerk, Gewerbe und Wohnen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2002:&#039;&#039;&#039; Beginn einer grundlegenden Sanierung von Hellstraße 6.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2005:&#039;&#039;&#039; Sanierung von Hellstraße 29 nach längerem Leerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Südstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Oststraße]]&lt;br /&gt;
* [[Marienkirche]]&lt;br /&gt;
* [[Bartholomäuskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 62–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hellstra%C3%9Fe&amp;diff=10419</id>
		<title>Hellstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hellstra%C3%9Fe&amp;diff=10419"/>
		<updated>2026-09-15T13:12:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Straßen&lt;br /&gt;
|PLZ=59227&lt;br /&gt;
|Stadtteil=Innenstadt&lt;br /&gt;
|Strassenart=Wohnstraße&lt;br /&gt;
|Breite=51.762661&lt;br /&gt;
|Laenge=7.891810&lt;br /&gt;
|Zoom=16&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hellstraße&#039;&#039;&#039; ist eine historische Straße im Stadtkern von Ahlen. Sie verläuft zwischen der [[Südstraße]] und der [[Oststraße]] und gehört zum alten innerstädtischen Straßennetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre besondere Bedeutung liegt weniger in einzelnen herausragenden Gebäuden als im weitgehend erhaltenen kleinteiligen Straßenraum mit historischer Wohnbebauung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 62–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hellstraße liegt im südöstlichen Bereich der historischen Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verbindet die [[Südstraße]] mit der [[Oststraße]] und verläuft innerhalb des Bereiches der mittelalterlichen Stadtanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenraum ist vergleichsweise schmal und wird überwiegend von kleinteiliger Wohnbebauung geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hellstraße gehört zum historischen Straßennetz des Ahlener Stadtkerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre heutige Gestalt entwickelte sich über einen langen Zeitraum. Die Bebauung besteht aus Häusern unterschiedlicher Bauzeiten, die gemeinsam den Charakter einer innerstädtischen Wohnstraße bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Mischung aus älteren Gebäuden, späteren Umbauten und kleinteiligen Grundstücksstrukturen vermittelt einen Eindruck von der historischen Entwicklung des Viertels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Straßenraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hellstraße ist ein Beispiel für einen gewachsenen Straßenraum innerhalb der Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die geringe Straßenbreite,&lt;br /&gt;
* die überwiegend geschlossene beziehungsweise eng stehende Bebauung,&lt;br /&gt;
* kleine Grundstücke,&lt;br /&gt;
* unterschiedliche Gebäudehöhen und&lt;br /&gt;
* eine überwiegend wohnbauliche Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu repräsentativen Straßen oder Plätzen entstand die Hellstraße nicht als groß angelegte städtebauliche Achse, sondern entwickelte sich aus der kleinteiligen Struktur des historischen Stadtkerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung der Hellstraße besteht aus Wohnhäusern verschiedener Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Gebäude geht auf ältere Hausstellen zurück, wurde jedoch im Laufe der Zeit mehrfach verändert, erweitert oder erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch zeigt die Straße kein einheitliches architektonisches Erscheinungsbild. Gerade diese unterschiedlichen Bauphasen prägen jedoch ihren historischen Charakter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Gebäude besitzen denkmalpflegerische beziehungsweise stadtbildprägende Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herkunft der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Hellstraße&#039;&#039;&#039; ist bislang nicht eindeutig geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesicherte historische Erklärung des Straßennamens liegt derzeit nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hellstraße besitzt vor allem als historischer Straßenraum Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dokumentiert die kleinteilige Wohnbebauung der Ahlener Innenstadt und vermittelt einen Eindruck davon, wie sich die Stadt innerhalb ihrer historischen Grenzen über mehrere Jahrhunderte entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele Bereiche der Innenstadt durch Geschäftsbauten, Verkehrsumbauten und größere Neubauten verändert wurden, blieb in der Hellstraße der Charakter einer schmalen innerstädtischen Wohnstraße vergleichsweise gut erkennbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Südstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Oststraße]]&lt;br /&gt;
* [[Innenstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 62–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Villa_Buschhoff&amp;diff=10418</id>
		<title>Villa Buschhoff</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Villa_Buschhoff&amp;diff=10418"/>
		<updated>2026-09-15T13:08:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto=Kunstmuseum_02.jpg&lt;br /&gt;
|Adresse=Museumsplatz 1&lt;br /&gt;
|Baujahr=1882&lt;br /&gt;
|Architekt=&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Stadtvilla&lt;br /&gt;
|Nutzung=Kunstmuseum&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.763179&lt;br /&gt;
|Laenge=7.885652&lt;br /&gt;
|Zoom=18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Villa Buschhoff&#039;&#039;&#039;, auch als &#039;&#039;&#039;Villa Kalkstein&#039;&#039;&#039; beziehungsweise in anderen Quellen als &#039;&#039;&#039;Villa Kalckstein&#039;&#039;&#039; bezeichnet, ist eine historische Stadtvilla am [[Museumsplatz]] 1 in Ahlen. Das Gebäude wurde im Jahr &#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; für die &#039;&#039;&#039;Baronin von Kalkstein&#039;&#039;&#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die herrschaftliche Villa entstand im Stil der &#039;&#039;&#039;Neurenaissance&#039;&#039;&#039; mit einzelnen neoromanischen Elementen. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; erwarb die Ahlener Unternehmerfamilie Buschhoff das Gebäude. Seit &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; befindet sich hier das [[Kunstmuseum Ahlen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung für die Baronin von Kalkstein ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa wurde &#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; als repräsentative Stadtwohnung für die &#039;&#039;&#039;Baronin von Kalkstein&#039;&#039;&#039; errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standort lag unmittelbar am kurz zuvor abgebrochenen Westtor der Stadt und in unmittelbarer Nähe zur [[Werse]]. Damit entstand die Villa an einer städtebaulich hervorgehobenen Stelle am westlichen Zugang zur historischen Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Aufnahmen zeigen das Gebäude bereits vor 1904 als markanten Bau an der Weststraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa wurde in zeitgenössischen und späteren Quellen auch als &#039;&#039;&#039;Villa Kalkstein&#039;&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;&#039;Villa Kalckstein&#039;&#039;&#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erwerb durch die Familie Buschhoff ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; erwarb die Familie Buschhoff die Villa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie war durch das 1873 gegründete Ahlener Maschinenbauunternehmen [[Th. Buschhoff GmbH Co.]] wirtschaftlich eng mit der Entwicklung der Stadt verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch diesen Eigentümerwechsel erhielt das Gebäude die heute ebenfalls gebräuchliche Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Villa Buschhoff&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausführliche Geschichte des Unternehmens wird im Artikel [[Th. Buschhoff GmbH Co.]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa ist ein repräsentativer Bau des Historismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde im Stil der &#039;&#039;&#039;Neurenaissance&#039;&#039;&#039; errichtet und weist zusätzlich einzelne &#039;&#039;&#039;neoromanische Elemente&#039;&#039;&#039; auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch ist die stark gegliederte Fassadengestaltung. Unterschiedliche Materialien, Gesimse, Fensterrahmungen und dekorative Bauteile unterstreichen den herrschaftlichen Charakter des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders markant ist der turmartig ausgebildete Eckbereich mit seinem aufwendig gestalteten Dachabschluss. Balkone, Rundbogenfenster und plastische Fassadenelemente verstärken den repräsentativen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Charakter als vornehme Stadtwohnung ist trotz der späteren Umnutzung weiterhin deutlich ablesbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstmuseum Ahlen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; befindet sich in der ehemaligen Villa das [[Kunstmuseum Ahlen]]. Die Entstehung des Museums geht wesentlich auf die private Initiative des Unternehmers und Mäzens &#039;&#039;&#039;Theodor F. Leifeld&#039;&#039;&#039; zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Sanierung und Umnutzung der gründerzeitlichen Villa entstand ein repräsentativer Ort für das kulturelle Leben Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr wurde auch die Theodor-F.-Leifeld-Stiftung gegründet. Sie wurde mit Grundbesitz und Finanzvermögen ausgestattet und trägt zur Finanzierung und Organisation des Museumsbetriebs bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erweiterung des Museums ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; wurde das Kunstmuseum baulich erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem präsentiert sich der Standort als Ensemble aus drei Gebäuden beziehungsweise Bauteilen unterschiedlicher Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Villa bildet dabei den repräsentativen Altbau. Ihr ursprünglicher Charakter als herrschaftliche Stadtwohnung steht in bewusstem Kontrast zur modernen Architektur des Museumsanbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der moderne Mittelbau ist als Stahl-Glas-Verbundkonstruktion ausgeführt und vermittelt zwischen der historischen Villa und den weiteren Gebäuden des Ensembles.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skulpturengarten und Museumsumfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich beziehungsweise rückwärtig der Villa befindet sich der Skulpturengarten des Kunstmuseums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umfeld des Museums wurde im Jahr &#039;&#039;&#039;2017&#039;&#039;&#039; neu gestaltet. Ziel war es, den Zugang zum Museum und zum Skulpturengarten stärker zum öffentlichen Stadtraum zu öffnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2017&amp;quot;&amp;gt;Dirk Hartleb: „Vorplatz macht das Museum erst sichtbar“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 6. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor hatten eine Mauer mit historischem Tor und ein von Sträuchern und Hecken eingefasster Parkplatz den Blick auf Teile des Museumsgeländes erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Neugestaltung entstand ein großzügiger gepflasterter Vorplatz mit Sitzmöglichkeiten. Zugleich wurden Fuß- und Radwege sowie die Erschließung des Museums und des benachbarten [[Restaurant Chagall|Restaurants Chagall]] neu geordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Umgestaltung wurde insbesondere die repräsentative Westfassade der Villa stärker sichtbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa Buschhoff gehört zu den repräsentativen Wohnbauten des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1882 errichtete Stadtvilla der Baronin von Kalkstein dokumentiert sie den gehobenen Wohnungsbau der Gründerzeit. Der spätere Erwerb durch die Unternehmerfamilie Buschhoff verbindet das Gebäude zusätzlich mit der Ahlener Industriegeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Umnutzung zum Kunstmuseum erhielt die Villa ab 1993 eine neue kulturelle Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bildet sie gemeinsam mit dem modernen Museumsbau und dem benachbarten historischen Ackerbürgerhaus des [[Restaurant Chagall|Restaurants Chagall]] ein Ensemble unterschiedlicher Architekturepochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1882:&#039;&#039;&#039; Errichtung der Villa für die Baronin von Kalkstein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1917:&#039;&#039;&#039; Erwerb der Villa durch die Familie Buschhoff.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1993:&#039;&#039;&#039; Eröffnung des Kunstmuseums Ahlen in der sanierten Villa.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1993:&#039;&#039;&#039; Gründung der Theodor-F.-Leifeld-Stiftung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1996:&#039;&#039;&#039; Erweiterung des Kunstmuseums durch einen modernen Museumsbau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2017:&#039;&#039;&#039; Neugestaltung des Vorplatzes und des Museumsumfeldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jörg Niemer: „Zur Baugeschichte der ehemaligen Villa Kalckstein, jetzt Kunst-Museum Ahlen“, in: &#039;&#039;Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde&#039;&#039;, Band 84, 2006, S. 195–209.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kunstmuseum Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Th. Buschhoff GmbH Co.]]&lt;br /&gt;
* [[Restaurant Chagall]]&lt;br /&gt;
* [[Weststraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Villa_Buschhoff&amp;diff=10417</id>
		<title>Villa Buschhoff</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Villa_Buschhoff&amp;diff=10417"/>
		<updated>2026-09-15T13:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto=&lt;br /&gt;
|Adresse=Museumsplatz 1&lt;br /&gt;
|Baujahr=1882&lt;br /&gt;
|Architekt=&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Stadtvilla&lt;br /&gt;
|Nutzung=Kunstmuseum&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.763179&lt;br /&gt;
|Laenge=7.885652&lt;br /&gt;
|Zoom=18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Villa Buschhoff&#039;&#039;&#039;, auch als &#039;&#039;&#039;Villa Kalkstein&#039;&#039;&#039; beziehungsweise in anderen Quellen als &#039;&#039;&#039;Villa Kalckstein&#039;&#039;&#039; bezeichnet, ist eine historische Stadtvilla am [[Museumsplatz]] 1 in Ahlen. Das Gebäude wurde im Jahr &#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; für die &#039;&#039;&#039;Baronin von Kalkstein&#039;&#039;&#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die herrschaftliche Villa entstand im Stil der &#039;&#039;&#039;Neurenaissance&#039;&#039;&#039; mit einzelnen neoromanischen Elementen. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; erwarb die Ahlener Unternehmerfamilie Buschhoff das Gebäude. Seit &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; befindet sich hier das [[Kunstmuseum Ahlen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung für die Baronin von Kalkstein ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa wurde &#039;&#039;&#039;1882&#039;&#039;&#039; als repräsentative Stadtwohnung für die &#039;&#039;&#039;Baronin von Kalkstein&#039;&#039;&#039; errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standort lag unmittelbar am kurz zuvor abgebrochenen Westtor der Stadt und in unmittelbarer Nähe zur [[Werse]]. Damit entstand die Villa an einer städtebaulich hervorgehobenen Stelle am westlichen Zugang zur historischen Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Aufnahmen zeigen das Gebäude bereits vor 1904 als markanten Bau an der Weststraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa wurde in zeitgenössischen und späteren Quellen auch als &#039;&#039;&#039;Villa Kalkstein&#039;&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;&#039;Villa Kalckstein&#039;&#039;&#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erwerb durch die Familie Buschhoff ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1917&#039;&#039;&#039; erwarb die Familie Buschhoff die Villa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie war durch das 1873 gegründete Ahlener Maschinenbauunternehmen [[Th. Buschhoff GmbH Co.]] wirtschaftlich eng mit der Entwicklung der Stadt verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch diesen Eigentümerwechsel erhielt das Gebäude die heute ebenfalls gebräuchliche Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Villa Buschhoff&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausführliche Geschichte des Unternehmens wird im Artikel [[Th. Buschhoff GmbH Co.]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa ist ein repräsentativer Bau des Historismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde im Stil der &#039;&#039;&#039;Neurenaissance&#039;&#039;&#039; errichtet und weist zusätzlich einzelne &#039;&#039;&#039;neoromanische Elemente&#039;&#039;&#039; auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch ist die stark gegliederte Fassadengestaltung. Unterschiedliche Materialien, Gesimse, Fensterrahmungen und dekorative Bauteile unterstreichen den herrschaftlichen Charakter des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders markant ist der turmartig ausgebildete Eckbereich mit seinem aufwendig gestalteten Dachabschluss. Balkone, Rundbogenfenster und plastische Fassadenelemente verstärken den repräsentativen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Charakter als vornehme Stadtwohnung ist trotz der späteren Umnutzung weiterhin deutlich ablesbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstmuseum Ahlen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; befindet sich in der ehemaligen Villa das [[Kunstmuseum Ahlen]]. Die Entstehung des Museums geht wesentlich auf die private Initiative des Unternehmers und Mäzens &#039;&#039;&#039;Theodor F. Leifeld&#039;&#039;&#039; zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Sanierung und Umnutzung der gründerzeitlichen Villa entstand ein repräsentativer Ort für das kulturelle Leben Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr wurde auch die Theodor-F.-Leifeld-Stiftung gegründet. Sie wurde mit Grundbesitz und Finanzvermögen ausgestattet und trägt zur Finanzierung und Organisation des Museumsbetriebs bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erweiterung des Museums ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; wurde das Kunstmuseum baulich erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem präsentiert sich der Standort als Ensemble aus drei Gebäuden beziehungsweise Bauteilen unterschiedlicher Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Villa bildet dabei den repräsentativen Altbau. Ihr ursprünglicher Charakter als herrschaftliche Stadtwohnung steht in bewusstem Kontrast zur modernen Architektur des Museumsanbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der moderne Mittelbau ist als Stahl-Glas-Verbundkonstruktion ausgeführt und vermittelt zwischen der historischen Villa und den weiteren Gebäuden des Ensembles.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skulpturengarten und Museumsumfeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich beziehungsweise rückwärtig der Villa befindet sich der Skulpturengarten des Kunstmuseums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Umfeld des Museums wurde im Jahr &#039;&#039;&#039;2017&#039;&#039;&#039; neu gestaltet. Ziel war es, den Zugang zum Museum und zum Skulpturengarten stärker zum öffentlichen Stadtraum zu öffnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2017&amp;quot;&amp;gt;Dirk Hartleb: „Vorplatz macht das Museum erst sichtbar“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 6. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor hatten eine Mauer mit historischem Tor und ein von Sträuchern und Hecken eingefasster Parkplatz den Blick auf Teile des Museumsgeländes erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Neugestaltung entstand ein großzügiger gepflasterter Vorplatz mit Sitzmöglichkeiten. Zugleich wurden Fuß- und Radwege sowie die Erschließung des Museums und des benachbarten [[Restaurant Chagall|Restaurants Chagall]] neu geordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Umgestaltung wurde insbesondere die repräsentative Westfassade der Villa stärker sichtbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa Buschhoff gehört zu den repräsentativen Wohnbauten des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1882 errichtete Stadtvilla der Baronin von Kalkstein dokumentiert sie den gehobenen Wohnungsbau der Gründerzeit. Der spätere Erwerb durch die Unternehmerfamilie Buschhoff verbindet das Gebäude zusätzlich mit der Ahlener Industriegeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Umnutzung zum Kunstmuseum erhielt die Villa ab 1993 eine neue kulturelle Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bildet sie gemeinsam mit dem modernen Museumsbau und dem benachbarten historischen Ackerbürgerhaus des [[Restaurant Chagall|Restaurants Chagall]] ein Ensemble unterschiedlicher Architekturepochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1882:&#039;&#039;&#039; Errichtung der Villa für die Baronin von Kalkstein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1917:&#039;&#039;&#039; Erwerb der Villa durch die Familie Buschhoff.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1993:&#039;&#039;&#039; Eröffnung des Kunstmuseums Ahlen in der sanierten Villa.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1993:&#039;&#039;&#039; Gründung der Theodor-F.-Leifeld-Stiftung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1996:&#039;&#039;&#039; Erweiterung des Kunstmuseums durch einen modernen Museumsbau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2017:&#039;&#039;&#039; Neugestaltung des Vorplatzes und des Museumsumfeldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jörg Niemer: „Zur Baugeschichte der ehemaligen Villa Kalckstein, jetzt Kunst-Museum Ahlen“, in: &#039;&#039;Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde&#039;&#039;, Band 84, 2006, S. 195–209.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kunstmuseum Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Th. Buschhoff GmbH Co.]]&lt;br /&gt;
* [[Restaurant Chagall]]&lt;br /&gt;
* [[Weststraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
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		<title>Restaurant Chagall</title>
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		<updated>2026-09-15T13:06:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Vorlage:Gebäude |Foto= |Adresse= |Telefon= |Fax= |Email= |Internet= |Urnutzung= |Baujahr= |Architekt= |Nutzung=Restaurant |Denkmal=Ja |Breite= 51.763185 |Laenge= 7.886188 |Zoom=18 }}  Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Restaurant Chagall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in einem historischen Ackerbürgerhaus an der Weststraße 94 in Ahlen. Das Fachwerkgebäude wurde im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1839&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; errichtet und gehörte ursprünglich zu den typischen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden der Ahlener Ackerbürge…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto=&lt;br /&gt;
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|Zoom=18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Restaurant Chagall&#039;&#039;&#039; befindet sich in einem historischen Ackerbürgerhaus an der [[Weststraße]] 94 in Ahlen. Das Fachwerkgebäude wurde im Jahr &#039;&#039;&#039;1839&#039;&#039;&#039; errichtet und gehörte ursprünglich zu den typischen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden der Ahlener Ackerbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Gebäude Teil des Ensembles aus historischem Ackerbürgerhaus, benachbarter Gründerzeitvilla und modernem Erweiterungsbau des [[Kunstmuseum Ahlen|Kunstmuseums Ahlen]]. Seit 1997 wird das Haus gastronomisch genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung als Ackerbürgerhaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahr &#039;&#039;&#039;1839&#039;&#039;&#039; als Ackerbürgerhaus errichtet. Die Jahreszahl ist noch heute in einer Inschrift am Torbalken überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um ein Fachwerkgebäude mit einer Querdiele zur Weststraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wohn- und Wirtschaftsgebäude war das Haus auf eine Lebensweise zugeschnitten, bei der die Bewohner einen großen Teil ihres Lebensunterhalts aus landwirtschaftlichen Erträgen bestritten. Daneben gingen sie häufig einer weiteren, meist handwerklichen Tätigkeit nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit entspricht das Gebäude einem für das vorindustrielle Ahlen typischen Nutzungsmuster, bei dem Wohnen, Landwirtschaft und gewerbliche Tätigkeit eng miteinander verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau von 1909 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein späterer Eigentümer des Hauses war der Volksschullehrer &#039;&#039;&#039;Füchte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1909&#039;&#039;&#039; ließ er die bisherige Wirtschaftsdiele mit ihrem Deelenstor zu einem Ladengeschäft mit Schaufenster umbauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spuren dieses Umbaus sind bis heute in der Fassade des Gebäudes erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die baulichen Veränderungen dokumentieren den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel Ahlens infolge der raschen Industrialisierung vom Ende des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem starken Bevölkerungswachstum änderten sich auch Bedürfnisse, Produktionsweisen und Nachfrage. Das ursprünglich landwirtschaftlich geprägte Bürgerhaus wurde entsprechend an eine zunehmend städtische Nutzung angepasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Hauptgebäude ist ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1839.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich prägte eine zur Weststraße gerichtete Querdiele mit großem Deelenstor die Fassade. Durch den Umbau von 1909 wurde dieser Bereich zu einem Geschäft mit Schaufenster umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Bausubstanz blieb trotz der veränderten Nutzung in wesentlichen Teilen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Umbau zum heutigen Restaurant war das Fachwerk der Straßenfassade noch deutlich sichtbar. Später wurde die Straßenansicht verputzt und gestalterisch an die neue Nutzung angepasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ensemble am Kunstmuseum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ackerbürgerhaus bildet gemeinsam mit der benachbarten historischen Villa und dem modernen Erweiterungsbau des [[Kunstmuseum Ahlen|Kunstmuseums Ahlen]] ein Ensemble aus unterschiedlichen Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dieser Kontrast zwischen einem Ackerbürgerhaus des frühen 19. Jahrhunderts, einer repräsentativen Gründerzeitvilla und moderner Museumsarchitektur macht die städtebauliche Situation besonders deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ensemble dokumentiert unterschiedliche Phasen der Stadtentwicklung Ahlens vom 19. bis in das 21. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastronomische Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der späteren Umnutzung wurde das historische Gebäude zu einem Restaurant umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; betreibt die Familie Rahenbrock im Haus das Restaurant &#039;&#039;&#039;Chagall&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: Firmen- und Gewerberegister, Eintrag „Restaurant, Vinothek &amp;amp; Café Chagall“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb umfasst Restaurant, Café und Vinothek. Neben dem regulären Gastronomiebetrieb werden die Räume auch für Feiern, Tagungen und andere Veranstaltungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Chagall gehören außerdem Terrassen- und Außenbereiche, die unmittelbar an das Umfeld des Kunstmuseums und dessen Skulpturengarten anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gastronomische Nutzung erhielt das historische Gebäude eine neue Funktion, ohne seinen städtebaulichen Zusammenhang mit dem Museumsensemble zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindung zum Kunstmuseum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Restaurant ist räumlich eng mit dem [[Kunstmuseum Ahlen]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rückwärtigen Bereiche von Restaurant und Museum werden über das gemeinsame Umfeld des Museumsplatzes erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Neugestaltung des Museumsumfeldes im Jahr &#039;&#039;&#039;2017&#039;&#039;&#039; wurden die Wegeführung, der Anlieferverkehr sowie der Zugang zum Skulpturengarten und zum Restaurant neu geordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2017&amp;quot;&amp;gt;Dirk Hartleb: „Vorplatz macht das Museum erst sichtbar“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 6. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wurde der gesamte Museumsbereich stärker zum öffentlichen Stadtraum geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude an der Weststraße 94 ist ein anschauliches Zeugnis der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ursprüngliche Nutzung als Ackerbürgerhaus dokumentiert eine Lebensform, in der Landwirtschaft, Wohnen und handwerkliche Tätigkeit miteinander verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umbau von 1909 zum Ladengeschäft zeigt dagegen den Wandel zur stärker industrialisierten und städtisch geprägten Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Nutzung als Restaurant steht für eine weitere Phase der Stadtentwicklung und zeigt, wie historische Bausubstanz an neue Funktionen angepasst werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der benachbarten Villa und dem Kunstmuseum bildet das Gebäude heute ein kulturell und städtebaulich bedeutendes Ensemble.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1839:&#039;&#039;&#039; Errichtung des Fachwerkgebäudes als Ackerbürgerhaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1909:&#039;&#039;&#039; Umbau der Wirtschaftsdiele mit Deelenstor zu einem Ladengeschäft mit Schaufenster durch den Eigentümer Füchte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;20. Jahrhundert:&#039;&#039;&#039; weitere Veränderungen und Anpassungen der Nutzung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1990er-Jahre:&#039;&#039;&#039; Umbau des historischen Gebäudes für eine gastronomische Nutzung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1997:&#039;&#039;&#039; Beginn des Restaurantbetriebs „Chagall“ durch die Familie Rahenbrock.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2017:&#039;&#039;&#039; Neugestaltung des Umfeldes von Kunstmuseum, Skulpturengarten und Restaurant.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;heute:&#039;&#039;&#039; Nutzung als Restaurant, Café, Vinothek und Veranstaltungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 61.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.chagall-ahlen.de/ Internetseite des Restaurant Chagall]&lt;br /&gt;
* [https://www.ahlen.de/markt-und-wirtschaft/gesucht-und-gefunden/detailseite-firmen-und-gewerberegister/restaurant-vinothek-cafe-chagall Eintrag im Firmen- und Gewerberegister der Stadt Ahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kunstmuseum Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Villa Buschhoff]]&lt;br /&gt;
* [[Weststraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Villa_Buschhoff&amp;diff=10415</id>
		<title>Villa Buschhoff</title>
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		<updated>2026-09-15T12:51:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Vorlage:Gebäude |Foto= |Adresse= |Baujahr= |Architekt= |Urnutzung=Wohnhaus |Nutzung= |Denkmal=Ja |Breite= 51.763179 |Laenge= 7.885652 |Zoom=18 }}  Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Buschhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisches Wohnhaus in Ahlen. Sie wurde für die Unternehmerfamilie Buschhoff errichtet, deren Unternehmen Th. Buschhoff GmbH Co. seit 1873 in Ahlen ansässig ist.  Das Gebäude gehört zu den repräsentativen Unternehmerwohnhäusern, die im Zusammenhang mit der wirtsc…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto=&lt;br /&gt;
|Adresse=&lt;br /&gt;
|Baujahr=&lt;br /&gt;
|Architekt=&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Wohnhaus&lt;br /&gt;
|Nutzung=&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Villa Buschhoff&#039;&#039;&#039; ist ein historisches Wohnhaus in Ahlen. Sie wurde für die Unternehmerfamilie Buschhoff errichtet, deren Unternehmen [[Th. Buschhoff GmbH Co.]] seit 1873 in Ahlen ansässig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehört zu den repräsentativen Unternehmerwohnhäusern, die im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung Ahlens im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Villa ist eng mit der Familie Buschhoff verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Buschhoff gründete im Jahr &#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; in Ahlen eine Maschinenfabrik zur Herstellung landwirtschaftlicher Geräte. Das Unternehmen entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem bedeutenden Ahlener Industriebetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa entstand als repräsentatives Wohnhaus der Unternehmerfamilie und dokumentiert damit zugleich den wirtschaftlichen Aufstieg des Familienunternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa gehört zur Gruppe der repräsentativen bürgerlichen beziehungsweise industriellen Wohnhäuser Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ARCHITEKTURANGABEN AUS DER DENKMALBROSCHÜRE HIER EINFÜGEN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie Buschhoff und Unternehmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Buschhoff ist seit dem 19. Jahrhundert eng mit der Ahlener Industriegeschichte verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1873&#039;&#039;&#039; gründete Theodor Buschhoff eine Maschinenfabrik zur Herstellung landwirtschaftlicher Geräte. Zum Produktionsprogramm gehörten später unter anderem Dreschmaschinen, Mühlenanlagen und weitere landwirtschaftliche Maschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen entwickelte sich über mehrere Generationen weiter und besteht heute als [[Th. Buschhoff GmbH Co.]]. Seit 1998 befindet sich der Unternehmenssitz im Gewerbepark Olfetal.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Ahlen: Firmen- und Gewerberegister, Eintrag „Th. Buschhoff GmbH &amp;amp; Co.“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausführliche Unternehmensgeschichte wird im Artikel [[Th. Buschhoff GmbH Co.]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa Buschhoff ist sowohl baugeschichtlich als auch industrie- und sozialgeschichtlich von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wohnhaus einer Ahlener Unternehmerfamilie dokumentiert sie die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und die Entstehung einer wohlhabenden Unternehmerschicht im Zuge der Industrialisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Th. Buschhoff GmbH Co.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Posthalterey&amp;diff=10414</id>
		<title>Posthalterey</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Posthalterey&amp;diff=10414"/>
		<updated>2026-09-15T12:33:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto=Posthalterey_02.jpg&lt;br /&gt;
|Adresse=Nordstraße 41&lt;br /&gt;
|PLZ=59227&lt;br /&gt;
|Ort=Ahlen&lt;br /&gt;
|Telefon=&lt;br /&gt;
|Fax=&lt;br /&gt;
|Mail=&lt;br /&gt;
|Internet=&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Brauerei mit Gaststätte&lt;br /&gt;
|Baujahr=um 1780&lt;br /&gt;
|Architekt=&lt;br /&gt;
|Nutzung=Restaurant&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.76557&lt;br /&gt;
|Laenge=7.89309&lt;br /&gt;
|Zoom=18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Posthalterey&#039;&#039;&#039; an der [[Nordstraße]] 41 ist ein historisches Gebäude in der Ahlener Innenstadt. Das Haus wurde vermutlich um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; als Brauerei mit angeschlossener Gaststätte errichtet. Zwischen &#039;&#039;&#039;1858 und 1888&#039;&#039;&#039; befand sich hier eine Posthalterei für den Personen- und Postverkehr, insbesondere auf der Verbindung zwischen Ahlen und Warendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde auch nach dem Ende der Postkutschenzeit durchgehend beziehungsweise mit Unterbrechungen gastronomisch genutzt und trug im Laufe seiner Geschichte unterschiedliche Namen. In den 1920er-Jahren war die Gaststätte unter anderem als &#039;&#039;&#039;„Deutsches Haus“&#039;&#039;&#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptgebäude und rückwärtiger Flügelbau stehen seit dem &#039;&#039;&#039;16. Oktober 1984&#039;&#039;&#039; unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Denkmalliste der Stadt Ahlen – Baudenkmäler&#039;&#039;, Eintrag Nordstraße 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht an der Ecke [[Nordstraße]] und [[Rosenstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosenstraße trug früher die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;Sackstraße&#039;&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;&#039;Im Sack&#039;&#039;&#039;. Im Februar 1938 erhielt sie ihren heutigen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Nordstraße wurde während der Zeit des Nationalsozialismus umbenannt. Von Februar 1938 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges trug sie den Namen &#039;&#039;&#039;Vom-Stein-Straße&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus soll um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; als Brauerei mit angeschlossener Gaststätte entstanden sein. Unterlagen aus der eigentlichen Bauzeit sind nicht erhalten; die bauordnungsrechtliche Hausakte setzt erst um 1900 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Gebäudekomplex besteht aus dem Hauptgebäude an der Nordstraße und einem rückwärtigen Flügelbau. Beide Teile wurden 1984 unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren &#039;&#039;&#039;1980 bis 1983&#039;&#039;&#039; wurde das Gebäude umfassend saniert. Dabei wurde es weitgehend entkernt und neu aufgebaut. Die damaligen Umbau- und Sanierungskosten wurden später mit rund 1,5 Millionen Mark angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Posthalterei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Posthalterey“ erinnert an die Nutzung des Hauses als Station der fahrenden Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1858 bis Ende 1887&#039;&#039;&#039; beziehungsweise bis zur endgültigen Einstellung der Verbindung Anfang 1888 wurden von diesem Standort aus Postfahrten durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Postgeschichtsblätter für den Bezirk der Oberpostdirektion Münster (West.)&#039;&#039;, 13. Jahrgang, 1967, Nr. 2: &#039;&#039;225 Jahre Postdienst – 100 Jahre Fernmeldedienst. Zur Geschichte des Boten- und Postwesens in der Stadt Ahlen in Westfalen&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste von Ahlen ausgehende Wagenpost führte nach [[Warendorf]]. Neben Postsachen wurden auch Reisende befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postkutschenverbindung nach Warendorf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Postkutsche verließ Ahlen täglich um &#039;&#039;&#039;14:30 Uhr&#039;&#039;&#039; und benötigte für die Fahrt nach Warendorf etwa &#039;&#039;&#039;zwei Stunden und 45 Minuten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrpreis für die gesamte Strecke betrug &#039;&#039;&#039;2,50 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reise war nicht immer komfortabel. Die Straße zwischen Ahlen und Warendorf befand sich teilweise in schlechtem Zustand und wurde zusätzlich durch schwere Kohlenfuhrwerke stark beansprucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Posthalterei musste nicht nur Fahrzeuge bereitstellen, sondern insbesondere auch die für den Fahrbetrieb notwendigen Pferde unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rotzkrankheit 1876 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; wurde der Betrieb der Posthalterei vorübergehend unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Pferden des damaligen Posthalters Rolf war die sogenannte Rotzkrankheit ausgebrochen. Zwei Tiere mussten getötet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Unterbrechung übernahmen andere Ahlener Fuhrunternehmer einen Teil der Postfahrten. Genannt werden Holtermann an der [[Weststraße]] und Dettmer an der Nordstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wieder geeignete Pferde zur Verfügung standen, schloss Rolf am &#039;&#039;&#039;14. April 1877&#039;&#039;&#039; einen neuen Vertrag mit der Postverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die durchzuführenden Fahrten erhielt er eine monatliche Vergütung von etwa &#039;&#039;&#039;527 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende der Wagenpost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes verlor die Postkutsche zunehmend ihre Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;10. Februar 1887&#039;&#039;&#039; wurde die Eisenbahnverbindung zwischen Münster und Warendorf eröffnet. Im Herbst desselben Jahres folgte die Verbindung von Warendorf nach Rheda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit konnte der Personen- und Postverkehr wesentlich schneller über die Eisenbahn abgewickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wagenpost zwischen Ahlen und Warendorf wurde daraufhin eingestellt. Der Betrieb endete zum &#039;&#039;&#039;1. Januar 1888&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende der Postkutschenverbindung verlor das Haus an der Nordstraße seine Funktion als Posthalterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachfolge des Postkutschenverkehrs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einstellung der regulären Wagenpost sollte weiterhin eine Verkehrsverbindung zwischen Ahlen und Warendorf bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fuhrunternehmer &#039;&#039;&#039;Köching&#039;&#039;&#039; aus [[Tönnishäuschen]] verpflichtete sich deshalb, ein privates Personenfuhrwerk zu betreiben, das zugleich Postsachen mitnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür erhielt er zunächst eine jährliche Vergütung von &#039;&#039;&#039;960 Mark&#039;&#039;&#039;, später &#039;&#039;&#039;1.200 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb erwies sich jedoch als wirtschaftlich schwierig. Am &#039;&#039;&#039;6. August 1894&#039;&#039;&#039; stellte Köching die Verbindung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bestand für längere Zeit keine regelmäßige direkte Verkehrsverbindung mehr zwischen Ahlen und Warendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastronomische Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von der Nutzung als Posthalterei besitzt das Haus eine lange gastronomische Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bei seiner Errichtung um 1780 soll neben der Brauerei eine Gaststätte bestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wechselten Name und Betreiber mehrfach. In den &#039;&#039;&#039;1920er-Jahren&#039;&#039;&#039; trug das Lokal den Namen &#039;&#039;&#039;„Deutsches Haus“&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der umfassenden Sanierung von 1980 bis 1983 wurde die gastronomische Nutzung fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Baumgartner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 2000er-Jahre übernahmen &#039;&#039;&#039;Renate und Horst Baumgartner&#039;&#039;&#039; die Posthalterey und führten das Traditionsgasthaus rund zwei Jahrzehnte in eigener Regie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ihrer Leitung blieb das Haus eine klassische Gaststätte und ein Treffpunkt in der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;15. Februar 2025&#039;&#039;&#039; beendeten Renate und Horst Baumgartner ihren Gaststättenbetrieb. Die Westfälischen Nachrichten berichteten Ende Januar 2025 über ihren Abschied von der Posthalterey. Das Gebäude sollte jedoch weiterhin gastronomisch genutzt und neu ausgerichtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2025&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Baumgartners verabschieden sich von der ‚Posthalterey‘“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 31. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sai Gon Restaurant ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; begann ein neuer Abschnitt in der gastronomischen Geschichte des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;19. Oktober 2025&#039;&#039;&#039; eröffnete an der Nordstraße 41 das &#039;&#039;&#039;Sai Gon Restaurant &amp;amp; Sushi Bar&#039;&#039;&#039;. Das Restaurant bietet vietnamesische Küche sowie Sushi an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saigon2025&amp;quot;&amp;gt;Sai Gon Restaurant &amp;amp; Sushi Bar: Internetauftritt und Mitteilung zur Eröffnung an der Nordstraße 41 in Ahlen, Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird die jahrhundertelange gastronomische Tradition des Gebäudes auch nach dem Ende der Posthalterey unter der Familie Baumgartner fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude und der rückwärtige Flügelbau wurden am &#039;&#039;&#039;16. Oktober 1984&#039;&#039;&#039; in die Denkmalliste der Stadt Ahlen eingetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gehört damit zu den erhaltenen historischen Gebäuden der Nordstraße und dokumentiert sowohl die städtische Baugeschichte als auch die Entwicklung des Verkehrs- und Gaststättenwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Posthalterei besitzt für Ahlen sowohl bau-, verkehrs- als auch gastronomiegeschichtliche Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1780 entstandene Gebäudekomplex erinnert an die traditionelle Verbindung von Brauerei und Gastwirtschaft. Seine besondere verkehrsgeschichtliche Bedeutung erhielt das Haus durch die Nutzung als Posthalterei zwischen 1858 und 1888.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Hauses dokumentiert zugleich den grundlegenden Wandel des Verkehrswesens im 19. Jahrhundert: Während Postkutschen zunächst eine wichtige öffentliche Verbindung zwischen Ahlen und Warendorf darstellten, machte der Ausbau der Eisenbahn diesen Verkehr innerhalb weniger Jahre weitgehend überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben besitzt das Gebäude eine bemerkenswert kontinuierliche gastronomische Tradition. Von der ursprünglichen Gastwirtschaft über das „Deutsche Haus“ und die jahrzehntelang von der Familie Baumgartner geführte Posthalterey bis zum heutigen Restaurant blieb das Haus über lange Zeit ein Ort der Gastlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1780:&#039;&#039;&#039; Errichtung des Gebäudes als Brauerei mit angeschlossener Gaststätte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1858:&#039;&#039;&#039; Beginn der Nutzung als Posthalterei.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1876:&#039;&#039;&#039; vorübergehende Einstellung der Postfahrten wegen der Rotzkrankheit unter den Pferden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;14. April 1877:&#039;&#039;&#039; Abschluss eines neuen Vertrages zwischen Posthalter Rolf und der Postverwaltung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;10. Februar 1887:&#039;&#039;&#039; Eröffnung der Eisenbahnstrecke Münster–Warendorf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1. Januar 1888:&#039;&#039;&#039; Einstellung der regelmäßigen Postkutschenverbindung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;6. August 1894:&#039;&#039;&#039; Einstellung des privaten Personenfuhrwerks des Fuhrunternehmers Köching.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1920er-Jahre:&#039;&#039;&#039; Gaststätte unter dem Namen „Deutsches Haus“.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980–1983:&#039;&#039;&#039; umfassende Sanierung des Gebäudes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;16. Oktober 1984:&#039;&#039;&#039; Eintragung von Hauptgebäude und rückwärtigem Flügelbau in die Denkmalliste.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anfang der 2000er-Jahre:&#039;&#039;&#039; Übernahme durch Renate und Horst Baumgartner.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;15. Februar 2025:&#039;&#039;&#039; Ende des Gaststättenbetriebs der Familie Baumgartner.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;19. Oktober 2025:&#039;&#039;&#039; Eröffnung des Sai Gon Restaurant &amp;amp; Sushi Bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Posthalterey 02.jpg|Posthalterey&lt;br /&gt;
Datei:PHB-Nordstrasse.jpg|Radierung von [[Paul Heinz Briest]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Postgeschichtsblätter für den Bezirk der Oberpostdirektion Münster (West.)&#039;&#039;, 13. Jahrgang, 1967, Nr. 2: &#039;&#039;225 Jahre Postdienst – 100 Jahre Fernmeldedienst. Zur Geschichte des Boten- und Postwesens in der Stadt Ahlen in Westfalen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Heimat-Blätter der Glocke&#039;&#039;, Juli 1924.&lt;br /&gt;
* [[Heimatbuch der Stadt Ahlen|Heimatbuch der Stadt Ahlen]], 1919.&lt;br /&gt;
* Jans Wiese: &#039;&#039;[[Een Bellerbook van dat aolle Aohlen]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Erinnerungen von [[Julius Abeler]], unveröffentlicht.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Presse und weitere Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christian Wolff: „Baumgartners verabschieden sich von der ‚Posthalterey‘“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 31. Januar 2025.&lt;br /&gt;
* Sai Gon Restaurant &amp;amp; Sushi Bar: Internetauftritt und Mitteilungen zur Eröffnung, Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Nordstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Rosenstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Tönnishäuschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Posthalterey&amp;diff=10413</id>
		<title>Posthalterey</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Posthalterey&amp;diff=10413"/>
		<updated>2026-09-15T12:31:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Logo=&lt;br /&gt;
|Adresse=Nordstraße 41&lt;br /&gt;
|PLZ=59227&lt;br /&gt;
|Ort=Ahlen&lt;br /&gt;
|Telefon=&lt;br /&gt;
|Fax=&lt;br /&gt;
|Mail=&lt;br /&gt;
|Internet=&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Brauerei mit Gaststätte&lt;br /&gt;
|Baujahr=um 1780&lt;br /&gt;
|Architekt=&lt;br /&gt;
|Nutzung=Restaurant&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.76557&lt;br /&gt;
|Laenge=7.89309&lt;br /&gt;
|Zoom=18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Posthalterey&#039;&#039;&#039; an der [[Nordstraße]] 41 ist ein historisches Gebäude in der Ahlener Innenstadt. Das Haus wurde vermutlich um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; als Brauerei mit angeschlossener Gaststätte errichtet. Zwischen &#039;&#039;&#039;1858 und 1888&#039;&#039;&#039; befand sich hier eine Posthalterei für den Personen- und Postverkehr, insbesondere auf der Verbindung zwischen Ahlen und Warendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde auch nach dem Ende der Postkutschenzeit durchgehend beziehungsweise mit Unterbrechungen gastronomisch genutzt und trug im Laufe seiner Geschichte unterschiedliche Namen. In den 1920er-Jahren war die Gaststätte unter anderem als &#039;&#039;&#039;„Deutsches Haus“&#039;&#039;&#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptgebäude und rückwärtiger Flügelbau stehen seit dem &#039;&#039;&#039;16. Oktober 1984&#039;&#039;&#039; unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Denkmalliste der Stadt Ahlen – Baudenkmäler&#039;&#039;, Eintrag Nordstraße 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht an der Ecke [[Nordstraße]] und [[Rosenstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rosenstraße trug früher die Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;Sackstraße&#039;&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;&#039;Im Sack&#039;&#039;&#039;. Im Februar 1938 erhielt sie ihren heutigen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Nordstraße wurde während der Zeit des Nationalsozialismus umbenannt. Von Februar 1938 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges trug sie den Namen &#039;&#039;&#039;Vom-Stein-Straße&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus soll um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; als Brauerei mit angeschlossener Gaststätte entstanden sein. Unterlagen aus der eigentlichen Bauzeit sind nicht erhalten; die bauordnungsrechtliche Hausakte setzt erst um 1900 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Gebäudekomplex besteht aus dem Hauptgebäude an der Nordstraße und einem rückwärtigen Flügelbau. Beide Teile wurden 1984 unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren &#039;&#039;&#039;1980 bis 1983&#039;&#039;&#039; wurde das Gebäude umfassend saniert. Dabei wurde es weitgehend entkernt und neu aufgebaut. Die damaligen Umbau- und Sanierungskosten wurden später mit rund 1,5 Millionen Mark angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Posthalterei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Posthalterey“ erinnert an die Nutzung des Hauses als Station der fahrenden Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1858 bis Ende 1887&#039;&#039;&#039; beziehungsweise bis zur endgültigen Einstellung der Verbindung Anfang 1888 wurden von diesem Standort aus Postfahrten durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Postgeschichtsblätter für den Bezirk der Oberpostdirektion Münster (West.)&#039;&#039;, 13. Jahrgang, 1967, Nr. 2: &#039;&#039;225 Jahre Postdienst – 100 Jahre Fernmeldedienst. Zur Geschichte des Boten- und Postwesens in der Stadt Ahlen in Westfalen&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste von Ahlen ausgehende Wagenpost führte nach [[Warendorf]]. Neben Postsachen wurden auch Reisende befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postkutschenverbindung nach Warendorf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Postkutsche verließ Ahlen täglich um &#039;&#039;&#039;14:30 Uhr&#039;&#039;&#039; und benötigte für die Fahrt nach Warendorf etwa &#039;&#039;&#039;zwei Stunden und 45 Minuten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fahrpreis für die gesamte Strecke betrug &#039;&#039;&#039;2,50 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reise war nicht immer komfortabel. Die Straße zwischen Ahlen und Warendorf befand sich teilweise in schlechtem Zustand und wurde zusätzlich durch schwere Kohlenfuhrwerke stark beansprucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Posthalterei musste nicht nur Fahrzeuge bereitstellen, sondern insbesondere auch die für den Fahrbetrieb notwendigen Pferde unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rotzkrankheit 1876 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1876&#039;&#039;&#039; wurde der Betrieb der Posthalterei vorübergehend unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Pferden des damaligen Posthalters Rolf war die sogenannte Rotzkrankheit ausgebrochen. Zwei Tiere mussten getötet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Unterbrechung übernahmen andere Ahlener Fuhrunternehmer einen Teil der Postfahrten. Genannt werden Holtermann an der [[Weststraße]] und Dettmer an der Nordstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wieder geeignete Pferde zur Verfügung standen, schloss Rolf am &#039;&#039;&#039;14. April 1877&#039;&#039;&#039; einen neuen Vertrag mit der Postverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die durchzuführenden Fahrten erhielt er eine monatliche Vergütung von etwa &#039;&#039;&#039;527 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende der Wagenpost ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes verlor die Postkutsche zunehmend ihre Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;10. Februar 1887&#039;&#039;&#039; wurde die Eisenbahnverbindung zwischen Münster und Warendorf eröffnet. Im Herbst desselben Jahres folgte die Verbindung von Warendorf nach Rheda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit konnte der Personen- und Postverkehr wesentlich schneller über die Eisenbahn abgewickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wagenpost zwischen Ahlen und Warendorf wurde daraufhin eingestellt. Der Betrieb endete zum &#039;&#039;&#039;1. Januar 1888&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende der Postkutschenverbindung verlor das Haus an der Nordstraße seine Funktion als Posthalterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachfolge des Postkutschenverkehrs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einstellung der regulären Wagenpost sollte weiterhin eine Verkehrsverbindung zwischen Ahlen und Warendorf bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fuhrunternehmer &#039;&#039;&#039;Köching&#039;&#039;&#039; aus [[Tönnishäuschen]] verpflichtete sich deshalb, ein privates Personenfuhrwerk zu betreiben, das zugleich Postsachen mitnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfür erhielt er zunächst eine jährliche Vergütung von &#039;&#039;&#039;960 Mark&#039;&#039;&#039;, später &#039;&#039;&#039;1.200 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Post1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb erwies sich jedoch als wirtschaftlich schwierig. Am &#039;&#039;&#039;6. August 1894&#039;&#039;&#039; stellte Köching die Verbindung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bestand für längere Zeit keine regelmäßige direkte Verkehrsverbindung mehr zwischen Ahlen und Warendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastronomische Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von der Nutzung als Posthalterei besitzt das Haus eine lange gastronomische Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bei seiner Errichtung um 1780 soll neben der Brauerei eine Gaststätte bestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wechselten Name und Betreiber mehrfach. In den &#039;&#039;&#039;1920er-Jahren&#039;&#039;&#039; trug das Lokal den Namen &#039;&#039;&#039;„Deutsches Haus“&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der umfassenden Sanierung von 1980 bis 1983 wurde die gastronomische Nutzung fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Baumgartner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 2000er-Jahre übernahmen &#039;&#039;&#039;Renate und Horst Baumgartner&#039;&#039;&#039; die Posthalterey und führten das Traditionsgasthaus rund zwei Jahrzehnte in eigener Regie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ihrer Leitung blieb das Haus eine klassische Gaststätte und ein Treffpunkt in der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;15. Februar 2025&#039;&#039;&#039; beendeten Renate und Horst Baumgartner ihren Gaststättenbetrieb. Die Westfälischen Nachrichten berichteten Ende Januar 2025 über ihren Abschied von der Posthalterey. Das Gebäude sollte jedoch weiterhin gastronomisch genutzt und neu ausgerichtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2025&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Baumgartners verabschieden sich von der ‚Posthalterey‘“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 31. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sai Gon Restaurant ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; begann ein neuer Abschnitt in der gastronomischen Geschichte des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;19. Oktober 2025&#039;&#039;&#039; eröffnete an der Nordstraße 41 das &#039;&#039;&#039;Sai Gon Restaurant &amp;amp; Sushi Bar&#039;&#039;&#039;. Das Restaurant bietet vietnamesische Küche sowie Sushi an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saigon2025&amp;quot;&amp;gt;Sai Gon Restaurant &amp;amp; Sushi Bar: Internetauftritt und Mitteilung zur Eröffnung an der Nordstraße 41 in Ahlen, Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird die jahrhundertelange gastronomische Tradition des Gebäudes auch nach dem Ende der Posthalterey unter der Familie Baumgartner fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude und der rückwärtige Flügelbau wurden am &#039;&#039;&#039;16. Oktober 1984&#039;&#039;&#039; in die Denkmalliste der Stadt Ahlen eingetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus gehört damit zu den erhaltenen historischen Gebäuden der Nordstraße und dokumentiert sowohl die städtische Baugeschichte als auch die Entwicklung des Verkehrs- und Gaststättenwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Posthalterei besitzt für Ahlen sowohl bau-, verkehrs- als auch gastronomiegeschichtliche Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1780 entstandene Gebäudekomplex erinnert an die traditionelle Verbindung von Brauerei und Gastwirtschaft. Seine besondere verkehrsgeschichtliche Bedeutung erhielt das Haus durch die Nutzung als Posthalterei zwischen 1858 und 1888.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Hauses dokumentiert zugleich den grundlegenden Wandel des Verkehrswesens im 19. Jahrhundert: Während Postkutschen zunächst eine wichtige öffentliche Verbindung zwischen Ahlen und Warendorf darstellten, machte der Ausbau der Eisenbahn diesen Verkehr innerhalb weniger Jahre weitgehend überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben besitzt das Gebäude eine bemerkenswert kontinuierliche gastronomische Tradition. Von der ursprünglichen Gastwirtschaft über das „Deutsche Haus“ und die jahrzehntelang von der Familie Baumgartner geführte Posthalterey bis zum heutigen Restaurant blieb das Haus über lange Zeit ein Ort der Gastlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1780:&#039;&#039;&#039; Errichtung des Gebäudes als Brauerei mit angeschlossener Gaststätte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1858:&#039;&#039;&#039; Beginn der Nutzung als Posthalterei.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1876:&#039;&#039;&#039; vorübergehende Einstellung der Postfahrten wegen der Rotzkrankheit unter den Pferden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;14. April 1877:&#039;&#039;&#039; Abschluss eines neuen Vertrages zwischen Posthalter Rolf und der Postverwaltung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;10. Februar 1887:&#039;&#039;&#039; Eröffnung der Eisenbahnstrecke Münster–Warendorf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1. Januar 1888:&#039;&#039;&#039; Einstellung der regelmäßigen Postkutschenverbindung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;6. August 1894:&#039;&#039;&#039; Einstellung des privaten Personenfuhrwerks des Fuhrunternehmers Köching.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1920er-Jahre:&#039;&#039;&#039; Gaststätte unter dem Namen „Deutsches Haus“.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1980–1983:&#039;&#039;&#039; umfassende Sanierung des Gebäudes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;16. Oktober 1984:&#039;&#039;&#039; Eintragung von Hauptgebäude und rückwärtigem Flügelbau in die Denkmalliste.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anfang der 2000er-Jahre:&#039;&#039;&#039; Übernahme durch Renate und Horst Baumgartner.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;15. Februar 2025:&#039;&#039;&#039; Ende des Gaststättenbetriebs der Familie Baumgartner.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;19. Oktober 2025:&#039;&#039;&#039; Eröffnung des Sai Gon Restaurant &amp;amp; Sushi Bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Posthalterey 02.jpg|Posthalterey&lt;br /&gt;
Datei:PHB-Nordstrasse.jpg|Radierung von [[Paul Heinz Briest]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Postgeschichtsblätter für den Bezirk der Oberpostdirektion Münster (West.)&#039;&#039;, 13. Jahrgang, 1967, Nr. 2: &#039;&#039;225 Jahre Postdienst – 100 Jahre Fernmeldedienst. Zur Geschichte des Boten- und Postwesens in der Stadt Ahlen in Westfalen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Heimat-Blätter der Glocke&#039;&#039;, Juli 1924.&lt;br /&gt;
* [[Heimatbuch der Stadt Ahlen|Heimatbuch der Stadt Ahlen]], 1919.&lt;br /&gt;
* Jans Wiese: &#039;&#039;[[Een Bellerbook van dat aolle Aohlen]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Erinnerungen von [[Julius Abeler]], unveröffentlicht.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Presse und weitere Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christian Wolff: „Baumgartners verabschieden sich von der ‚Posthalterey‘“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 31. Januar 2025.&lt;br /&gt;
* Sai Gon Restaurant &amp;amp; Sushi Bar: Internetauftritt und Mitteilungen zur Eröffnung, Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Nordstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Rosenstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Tönnishäuschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Haus_Sandgathe&amp;diff=10412</id>
		<title>Haus Sandgathe</title>
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		<updated>2026-09-15T12:20:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto =&lt;br /&gt;
|Adresse = Südstraße 4&lt;br /&gt;
|Telefon =&lt;br /&gt;
|Fax =&lt;br /&gt;
|Email =&lt;br /&gt;
|Internet =&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Bürgerhaus mit&amp;lt;br&amp;gt;Bäckerei&amp;lt;br&amp;gt;und Stallungen&lt;br /&gt;
|Nutzung = Kreismusikschule&amp;lt;br&amp;gt;Veranstaltungsstätte&lt;br /&gt;
|Breite = 51.761866&lt;br /&gt;
|Laenge = 7.889873&lt;br /&gt;
|Zoom = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Haus Sandgathe&#039;&#039;&#039; ist ein historisches Bürgerhaus an der [[Südstraße]] 4 in [[Ahlen]]. Das nach einem Brand um 1807 neu errichtete Gebäude diente zeitweise als Bäckerei, Gastwirtschaft und Branntweinbrennerei. Die Gaststätte Sandgathe entwickelte sich im 19. und 20. Jahrhundert zu einem bedeutenden gesellschaftlichen und politischen Treffpunkt in Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Gebäude unter anderem von der Kreismusikschule genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Errichtung und frühe Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde um 1807 als Wiederaufbau nach einem Brand errichtet. Als Bauherr gilt vermutlich der Bäckermeister Neuhaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot;&amp;gt;Maria Kessing: „Sandgathe – ein Haus mit großer Geschichte bettelt um eine Zukunft“, in: &#039;&#039;Der beflügelte Aal&#039;&#039;, Nr. 6, 1987, S. 27–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich handelte es sich um ein vorindustrielles Bürgerhaus mit Wohnräumen, Bäckerei und Stallungen. Das Gebäude war in mehrere Funktionsbereiche gegliedert und stellte damit ein typisches Beispiel für die bürgerliche Lebens- und Wirtschaftsweise im Ahlen des frühen 19. Jahrhunderts dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1878 kam es zu einem ersten Besitzerwechsel. Seit etwa 1880 befand sich das Haus im Besitz der aus Essen-Delwig stammenden Familie Sandgathe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gaststätte und Brennerei Sandgathe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Sandgathe gab die bisherige Bäckerei auf und richtete stattdessen eine Branntweinbrennerei ein. Diese entwickelte eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung und war bis etwa zur Jahrhundertwende in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im linken Teil des Hauses wurde eine Gastwirtschaft eingerichtet. Sie gehörte zeitweise zu den beliebtesten Gaststätten in der Ahlener Innenstadt. Neben dem gewöhnlichen Gaststättenbetrieb war das Lokal auch für Feierlichkeiten und politische Versammlungen bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 wurde auf der Rückseite des Gebäudes ein Saal angebaut. Dadurch konnten größere Feiern und Veranstaltungen im Haus stattfinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtführung&amp;quot;&amp;gt;WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliche und politische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Sandgathe war über Jahrzehnte ein Treffpunkt unterschiedlicher gesellschaftlicher und politischer Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1904 wurde in der Gaststätte der Männergesangverein „Einigkeit“ gegründet. Aus diesem ging 1923 der Volkschor hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1948 entstand hier der Altherrenzirkel „Aöhlske Pott“ des Kartellverbandes katholischer deutscher Studentenvereine. Das Haus wurde anschließend über viele Jahre als dessen Stammlokal genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war die Gaststätte Treffpunkt von Gewerkschaftern und galt zeitweise als Heimat der Ahlener SPD. Auch politische Veranstaltungen wurden in den Räumen abgehalten. Nach einer örtlichen Überlieferung soll die sozialistische Politikerin [[Rosa Luxemburg]] im Haus Sandgathe eine Rede gehalten haben. Ein eindeutiger Nachweis hierfür wird in der Quelle jedoch nicht genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere Bürgermeister und CDU-Fraktionsvorsitzende [[Herbert Faust]] lernte in der Gaststätte bei einer Tanzveranstaltung seine spätere Ehefrau Elisabeth kennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Gebäude =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Sandgathe ist ein breit gelagertes, eingeschossiges Fachwerkhaus mit einem rückwärtigen Zwischengeschoss. Das Gebäude besitzt ein Krüppelwalmdach mit Holzziegeldeckung und einen traufseitig angeordneten Zahnschnitt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßenfassade ist vollständig verputzt. Die Fenster besitzen hölzerne Rahmen, kleinteilige Sprossen und teilweise Schlagläden. Der klassizistische Charakter des Hauses wurde durch spätere Veränderungen stellenweise beeinträchtigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rückwärtige Seite des Hauptgebäudes ist ebenfalls verputzt. Dort befinden sich unter anderem eine verschieferte Giebelgaube und zweigeschossige Fachwerkanbauten. Der 1911 geschaffene Saal entstand als Verlängerung des südlichen Anbaus und wurde in Sichtmauerwerk ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren waren Ende der 1980er-Jahre noch zahlreiche historische Bauteile und Ausstattungsstücke erhalten. Dazu gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine vermutlich ursprünglich größere Diele,&lt;br /&gt;
* alte Holzwände,&lt;br /&gt;
* Fußböden aus großen Kalksteinplatten,&lt;br /&gt;
* Holztreppen zum Zwischen- und Dachgeschoss,&lt;br /&gt;
* dunkle Holzvertäfelungen,&lt;br /&gt;
* Stellborde,&lt;br /&gt;
* sichtbare Deckenbalken,&lt;br /&gt;
* ein teilweise eingestellter Keller mit Mauerwerksgewölbe,&lt;br /&gt;
* Stallungen im nördlichen Anbau,&lt;br /&gt;
* die ehemalige Wirtsstube,&lt;br /&gt;
* eine Küche sowie&lt;br /&gt;
* ein Backofen im hinteren Bereich der Diele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die städtische Dokumentation über erhaltenswerte Gebäude bezeichnete das Haus als gutes Beispiel eines stattlichen Bürgerhauses aus der vorindustriellen Zeit Ahlens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Gefährdung und Erhaltung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er-Jahren befand sich das Gebäude in einem schlechten baulichen Zustand. Feuchtigkeit war in das Fachwerk eingedrungen, der Außenputz löste sich und Teile des Gebälks waren geschädigt. Das Haus wurde zeitweise nur noch als Möbellager und Abstellraum genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1985 setzte sich der Wasserturmverein für den Erhalt des Gebäudes ein. Der damalige Eigentümer Wolfgang Deußen beabsichtigte, das Haus zu veräußern. Auf Initiative des stellvertretenden Denkmalschutzbeauftragten Dr. Heinrich Schwippe nahm sich der Verein des gefährdeten Baudenkmals an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1986 führte der Wasserturmverein zahlreiche Gespräche mit Politik, Verwaltung und dem Landeskonservator in Münster. Dabei wurden verschiedene Nutzungsmöglichkeiten erörtert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge eines Widerspruchsverfahrens gegen die Unterschutzstellung wurde das Gebäude erneut untersucht. Die obere Denkmalbehörde stellte dabei fest, dass nicht nur das Haupthaus, sondern der gesamte Gebäudekomplex einschließlich des Saales als Baudenkmal anzusehen sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mögliche öffentliche Nutzungen wurden unter anderem Räume für das Heimatmuseum, die Volkshochschule, die Kunstsammlung der Stadt und die Kreismusikschule vorgeschlagen. Im Jahr 1987 besichtigte Professor Dr. Karl Ganser vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Stadtentwicklung und Verkehr das Gebäude. Er unterstützte die Idee, dort die Kreismusikschule unterzubringen, und stellte Fördermittel in Aussicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kessing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der späteren Sanierung wurde das städtische Gebäude von der Kreismusikschule genutzt. Der große Saal stand zudem verschiedenen Einrichtungen für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtführung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bedeutung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Sandgathe ist sowohl baugeschichtlich als auch sozial- und wirtschaftsgeschichtlich von Bedeutung. Es dokumentiert die Lebensweise wohlhabender Bürger in der vorindustriellen Zeit und erinnert zugleich an die politische, gewerkschaftliche und kulturelle Entwicklung Ahlens im 19. und 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine unterschiedlichen Nutzungen als Bürgerhaus, Bäckerei, Brennerei, Gaststätte, Versammlungslokal und Kulturstätte gehört es zu den vielseitigsten historischen Gebäuden der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Südstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Kreismusikschule]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturmverein]]&lt;br /&gt;
* [[MGV Einigkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Volkschor Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Aöhlske Pott]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Kessing: „Sandgathe – ein Haus mit großer Geschichte bettelt um eine Zukunft“, in: &#039;&#039;Der beflügelte Aal&#039;&#039;, Nr. 6, 1987, S. 27–32.&lt;br /&gt;
* WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaststätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Geisth%C3%B6vel&amp;diff=10411</id>
		<title>Geisthövel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Geisth%C3%B6vel&amp;diff=10411"/>
		<updated>2026-09-15T12:12:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      = &lt;br /&gt;
|Adresse   = Freiheit 2&lt;br /&gt;
|Telefon   = &lt;br /&gt;
|Fax       = &lt;br /&gt;
|Email     = &lt;br /&gt;
|Internet  = &lt;br /&gt;
|Urnutzung = Burgmannshof&lt;br /&gt;
|Baujahr   = 2. Hälfte 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Architekt =&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Gaststätte&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.76499&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.88944&lt;br /&gt;
|Zoom      = 18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Haus Geisthövel&#039;&#039;&#039; an der Straße [[Freiheit]] 2 ist ein historisches Gebäude in der Ahlener Innenstadt. Es steht in der Tradition des früheren &#039;&#039;&#039;Bischopings- beziehungsweise Bispingshofes&#039;&#039;&#039; und gehört zu den historischen Burgmannshöfen Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heute erhaltene Bau stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Gebäude wird seit langer Zeit gastronomisch genutzt und gilt in der lokalen Überlieferung als eine der ältesten beziehungsweise älteste Gaststätte Ahlens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 56–57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischopings- beziehungsweise Bispingshof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr &#039;&#039;&#039;1173&#039;&#039;&#039; wird ein &#039;&#039;&#039;Bishopings- beziehungsweise Bispingshof&#039;&#039;&#039; erwähnt. Er gilt als Vorgänger des heutigen Hauses Geisthövel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulte&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Schulte: &#039;&#039;Heimatbuch der Stadt Ahlen&#039;&#039;, Ahlen 1929.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof gehörte zu den bedeutenden historischen Hofstellen innerhalb des späteren Ahlener Stadtgebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Schulte beschreibt den Bischopings- beziehungsweise Bispingshof als sogenannte &#039;&#039;&#039;„Kaiserliche Freiheit“&#039;&#039;&#039;. Auf diesem Gebiet konnte demnach niemand ohne besonderen landesherrlichen Befehl belangt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zugehörige Großhof umfasste ursprünglich ein erheblich größeres Gelände. Nach Schulte erstreckte sich der Hofbereich von der heutigen Südenmauer bis zur Nordenmauer. Durch den nördlichen Teil des ehemaligen Areals führt noch heute die Straße [[Freiheit]]. Im Osten wurde das Gebiet ungefähr durch die heutige Klosterstraße und Südstraße begrenzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenname „Freiheit“ erinnert damit an die besondere historische Rechtsstellung dieses Hofbereiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burgmannshof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bischopingshof gehörte zu den früheren Burgmannshöfen Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof befand sich zunächst im Besitz der ritterlichen Familie von und zu Ahlen. Später gelangte er durch Heirat an die Familie von Bischopinck zur Geist und zu Pustekrey. Angehörige dieser Familie gehörten zu den Erbmännern von Münster und zu den Burgmännern von Ahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;&#039;Geisthövel&#039;&#039;&#039; war mit dem ursprünglichen Bispingshof noch nicht verbunden. Erst zu einem späteren Zeitpunkt gelangte der Hof in den Besitz der Familie Geisthövel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das heutige Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heute erhaltene Gebäude an der Freiheit 2 entstand vermutlich in der &#039;&#039;&#039;zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen zweigeschossigen Fachwerkbau mit Walmdach. Die zur Straße gerichtete Fassade wurde später verputzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz späterer Umbauten und Veränderungen blieb die historische Grundstruktur des Hauses erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude erinnert gemeinsam mit weiteren erhaltenen historischen Hofstellen an die ehemals innerhalb der Stadt gelegenen Burgmannshöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die „Freiheit“ ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der besonderen historischen Stellung des Bispingshofes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Schulte bezeichnete den Hof als „Kaiserliche Freiheit“. Innerhalb dieses Gebietes bestanden besondere Rechtsverhältnisse, die es vom übrigen Stadtgebiet unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Straße [[Freiheit]] durchquert einen Teil des ehemaligen Hofareals und bewahrt damit die historische Bezeichnung bis in die Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastronomische Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus besitzt eine lange gastronomische Tradition und wird in der lokalen Berichterstattung wiederholt als älteste Gaststätte Ahlens bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; befand sich das Fachwerkhaus im Besitz der Familie Geisthövel. Nachweislich ist das Gebäude selbst wesentlich älter. Besonders eng mit der jüngeren Geschichte des Hauses verbunden ist &#039;&#039;&#039;Fritz Geisthövel&#039;&#039;&#039;, der die Gaststätte ab &#039;&#039;&#039;1949&#039;&#039;&#039; führte und vielen Ahlenern als langjähriger Wirt in Erinnerung blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2009&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Geisthövel öffnet wieder“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 26. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Fritz Geisthövels und dem anschließenden Verkauf des Hauses folgte eine wechselvolle gastronomische Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer umfangreichen Sanierung wurde in den 1990er-Jahren zunächst eine Weinstube und später ein Restaurant betrieben. Im Jahr &#039;&#039;&#039;2009&#039;&#039;&#039; eröffnete nach einer erneuten Renovierung die Familie Ferrugia in dem Gebäude ein italienisches Restaurant unter dem Namen &#039;&#039;&#039;Bellini&#039;&#039;&#039;. Zuvor hatte die Familie die Pizzeria „Bel Vedere“ im Elsken betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Club Geisthövel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem etwa einjährigen Leerstand wurde 2013 für das traditionsreiche Gasthaus ein neues Nutzungskonzept entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmer und Unterstützer aus Ahlen gründeten den &#039;&#039;&#039;Club Geisthövel&#039;&#039;&#039;, um das Lokal zu erhalten und als Treffpunkt weiterzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Club hatte bereits vor seiner Eröffnung mehr als 100 Mitglieder. Die Räume wurden im Stil einer klassischen Gaststätte mit Anklängen an einen englischen Club renoviert. Die Eröffnung war für den &#039;&#039;&#039;15. November 2013&#039;&#039;&#039; vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DZ2013&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Gösmann: „Kult-Kneipe wird ‚Club Geisthövel‘“, &#039;&#039;Dülmener Zeitung&#039;&#039;, 22. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zunächst weitgehend auf Mitglieder ausgerichtete Konzept erwies sich auf Dauer als schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; entschied der Verein, die Gaststätte wieder stärker für die Öffentlichkeit zu öffnen. Der Mittwoch blieb zunächst den Clubmitgliedern vorbehalten, während das Haus an den übrigen Tagen wieder als öffentliche Gaststätte betrieben wurde. Als Betreiber wurde André Schwippe gewonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2015&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Club öffnet Gaststätte Geisthövel“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 25. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geisthövel 800 Grad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; übernahm &#039;&#039;&#039;Karsten Brummel&#039;&#039;&#039; die Gaststätte. Der damals 28-Jährige eröffnete das Lokal am 5. April unter dem Namen &#039;&#039;&#039;„Geisthövel 800 Grad“&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2021&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Mit Geisthövel einen Lebenstraum erfüllt“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 2. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brummel übernahm das Haus nach dem Ausscheiden des bisherigen Betreibers André Schwippe. Eigentümer Hartmut Rogalla hatte zuvor für die Nachfolge mehrere Interessenten geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gastronomische Konzept setzte unter anderem auf Fleischgerichte, die bei sehr hohen Temperaturen zubereitet wurden. Der traditionelle Name Geisthövel blieb dabei ausdrücklich erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geisthövel 2.0 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später führten &#039;&#039;&#039;Kati und Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039; die Gaststätte unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Geisthövel 2.0“&#039;&#039;&#039; weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Haus zunächst überwiegend für Veranstaltungen geöffnet gewesen war, nahmen die Rogallas im Herbst &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039; wieder einen regelmäßigen Gaststättenbetrieb auf. Samstags und sonntags öffnete das Geisthövel jeweils von 17 bis 22 Uhr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: „Ahlens älteste Gaststätte ‚Geisthövel 2.0‘ ist wieder da“, Stadtmagazin, 8. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Getränken und kleineren Speisen sollte das Haus wieder als Treffpunkt für die Ahlener Bevölkerung dienen. Vorgesehen waren außerdem kulturelle Veranstaltungen sowie die Nutzung durch Stammtische, Vereine und andere Gruppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betreiberwechsel 2025 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;&#039;1. Dezember 2025&#039;&#039;&#039; übernahm &#039;&#039;&#039;Anna Möllenhoff&#039;&#039;&#039; die Leitung der Gaststätte. Ihre Söhne Amadeo und Romeo unterstützen sie im Betrieb. Hartmut und Kati Rogalla blieben mit dem Haus verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2025&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: „Neustart in Ahlens ältester Gaststätte“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 27. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möllenhoff hatte zuvor ein Restaurant an der Mecklenburger Straße betrieben, das im August 2025 durch einen Brand schwer getroffen worden war. Mit der Übernahme des Geisthövels begann sie wenige Monate später gastronomisch neu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Geisthövel gehört zu den bedeutenden erhaltenen Profanbauten der historischen Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine besondere Bedeutung ergibt sich nicht allein aus dem heutigen Gebäude, sondern aus der langen Geschichte des Standortes. Diese reicht vom mittelalterlichen Bispingshof und seiner besonderen Rechtsstellung über die Nutzung als Burgmannshof bis zur späteren Entwicklung als Gaststätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus dokumentiert damit mehrere Schichten der Ahlener Stadtgeschichte: die mittelalterliche Hofstruktur, die besondere Rechtsstellung des Gebietes der „Freiheit“ sowie die über viele Jahrzehnte gewachsene gastronomische Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1173:&#039;&#039;&#039; Erwähnung des Bishopings- beziehungsweise Bispingshofes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mittelalter:&#039;&#039;&#039; Der Hof besitzt eine besondere Rechtsstellung als sogenannte „Kaiserliche Freiheit“.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;späteres Mittelalter/frühe Neuzeit:&#039;&#039;&#039; Der Hof gehört zu den Burgmannshöfen Ahlens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Hälfte 17. Jahrhundert:&#039;&#039;&#039; vermutliche Entstehungszeit des heutigen Gebäudes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1779:&#039;&#039;&#039; Das Haus befindet sich im Besitz der Familie Geisthövel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ab 1949:&#039;&#039;&#039; Fritz Geisthövel führt die Gaststätte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1990er-Jahre:&#039;&#039;&#039; Nach Sanierung zunächst Nutzung als Weinstube, später als Restaurant.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2009:&#039;&#039;&#039; Wiedereröffnung als italienisches Restaurant „Bellini“.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2013:&#039;&#039;&#039; Gründung und Eröffnung des „Club Geisthövel“.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2015:&#039;&#039;&#039; Wiederöffnung des Clubhauses als öffentliche Gaststätte unter André Schwippe.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2021:&#039;&#039;&#039; Karsten Brummel übernimmt und eröffnet das „Geisthövel 800 Grad“.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2024:&#039;&#039;&#039; Kati und Hartmut Rogalla nehmen als „Geisthövel 2.0“ wieder einen regelmäßigen Gaststättenbetrieb auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1. Dezember 2025:&#039;&#039;&#039; Anna Möllenhoff übernimmt die Gaststätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Schulte: &#039;&#039;Heimatbuch der Stadt Ahlen&#039;&#039;, Ahlen 1929.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 56–57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Presse und weitere Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christian Wolff: „Geisthövel öffnet wieder“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 26. März 2009.&lt;br /&gt;
* Ulrich Gösmann: „Kult-Kneipe wird ‚Club Geisthövel‘“, &#039;&#039;Dülmener Zeitung&#039;&#039;, 22. Oktober 2013.&lt;br /&gt;
* Christian Wolff: „Club öffnet Gaststätte Geisthövel“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 25. Juni 2015.&lt;br /&gt;
* Christian Wolff: „Mit Geisthövel einen Lebenstraum erfüllt“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 2. März 2021.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: „Ahlens älteste Gaststätte ‚Geisthövel 2.0‘ ist wieder da“, Stadtmagazin, 8. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
* Peter Harke: „Neustart in Ahlens ältester Gaststätte“, &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 27. November 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Freiheit]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Pustekrey]]&lt;br /&gt;
* [[Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Markt&amp;diff=10410</id>
		<title>Markt</title>
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		<updated>2026-09-15T12:03:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Straßen&lt;br /&gt;
|PLZ=59227&lt;br /&gt;
|Stadtteil=Innenstadt&lt;br /&gt;
|Strassenart=Platz&lt;br /&gt;
|Breite=51.76263&lt;br /&gt;
|Laenge=7.88849&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Markt&#039;&#039;&#039; ist die amtliche Bezeichnung des zentralen Marktplatzes in der Ahlener Innenstadt. Die anliegenden Gebäude tragen entsprechend Anschriften wie Markt 1, Markt 3 oder Markt 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz liegt unmittelbar östlich der [[Bartholomäuskirche]] und gehört gemeinsam mit dem Kirchplatz und dem [[Alter Hof|Alten Hof]] zur Keimzelle der mittelalterlichen Stadt Ahlen. Über Jahrhunderte bildete der Markt das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Zentrum der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 52–55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Gestalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt besitzt die Form eines langgestreckten, unregelmäßigen Rechtecks, das dem Chor der [[Bartholomäuskirche]] vorgelagert ist. Der Platz verjüngt sich nach Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Randbebauung besteht aus Wohn-, Geschäfts- und Verwaltungsgebäuden unterschiedlicher Epochen und Architekturstile. Auf der Südseite befindet sich das [[Altes Rathaus|Alte Rathaus]], das von 1906 bis 1979 als Rathaus der Stadt genutzt wurde und heute die Volkshochschule beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mittelinsel mit Platanen gliedert den Platz. Am östlichen Ende befindet sich das historische Ehrenmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Marktplatzes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt und der angrenzende Kirchplatz gehören zur Keimzelle der mittelalterlichen Stadt Ahlen. Die frühe Siedlung entwickelte sich im Umfeld eines bedeutenden bischöflichen Hofes, der den Mittelpunkt eines Hofverbandes bildete. Bereits um das Jahr 800 befand sich hier eine Pfarrkirche als Vorgängerbau der heutigen [[Bartholomäuskirche]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot;&amp;gt;Christoph Kneppe und Andreas Wunschel: &#039;&#039;Der Ahlener Marktplatz. Keimzelle der mittelalterlichen Stadt im Fokus der Archäologie&#039;&#039;, LWL-Archäologie für Westfalen und Stadt Ahlen, 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der Kirche lag der zugehörige bischöfliche Hof, an den noch heute die Bezeichnung [[Alter Hof]] erinnert. Zwischen 1997 und 2000 konnten dort unter anderem ein Pfostenhaus, Gruben und zwei Brunnen archäologisch nachgewiesen werden. Im 13. Jahrhundert wurde an dieser Stelle ein Fachwerkgebäude auf steinernem Unterbau errichtet, das bis in das 15. Jahrhundert bestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das 12. Jahrhundert lässt sich im Umfeld der Kirche eine dörfliche Siedlung erschließen. Diese war bereits um 1200 durch einen Graben geschützt. Auf Grundstücken südlich und westlich des Kirchplatzes wurden mehrfach entsprechende Grabenabschnitte festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich entwickelte sich im Laufe des 12. Jahrhunderts östlich der Pfarrkirche der eigentliche Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens &#039;&#039;&#039;1245&#039;&#039;&#039; muss der Markt bestanden haben. In diesem Jahr ist ein Ahlener Bürger namens Gerhard „de Foro“ belegt. Der Beiname bedeutet sinngemäß „Gerhard vom Marktplatz“ und weist ihn als Anwohner des Platzes aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marktplatzbroschuere&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Marktplatz Ahlen. Historische Entwicklung und Neugestaltung im Jahr 2018&#039;&#039;, Ahlen 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterlicher Markt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Untersuchungen geben Einblicke in die Nutzung des mittelalterlichen Marktplatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefunden wurden Pfostenlöcher unterschiedlicher Größe, die vermutlich zu Marktbuden beziehungsweise temporären Verkaufsständen gehörten. Außerdem konnten in mehreren Bereichen spätmittelalterliche Pflasterungen aus Kalksteinbruchstücken nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Befestigung des Platzes bewegten sich Fußgänger und Fuhrwerke auf dem natürlichen Sandboden. Nördlich der Bartholomäuskirche blieben alte Wegespuren und Abdrücke von Wagenrädern erhalten, die älter sind als die spätmittelalterlichen Pflasterungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die intensive Nutzung machte wiederholte Sandauffüllungen und Erneuerungen des Pflasters erforderlich. In diesen Bodenschichten fanden sich unter anderem Tierknochen, Keramikscherben und weitere Abfälle. Zu den geborgenen Gegenständen gehörte auch eine lederne Schuhsohle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung in der Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte war der Markt Mittelpunkt des öffentlichen Lebens Ahlens. Neben dem eigentlichen Marktbetrieb befanden sich hier wichtige Gasthäuser, Geschäfte sowie das Rathaus der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September &#039;&#039;&#039;1933 bis 1945&#039;&#039;&#039; trug der Markt den Namen &#039;&#039;&#039;Alfred-Meyer-Platz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch in den 1960er- und 1970er-Jahren war der Marktplatz vollständig für den Kraftfahrzeugverkehr geöffnet. Später wurde er in die innerstädtische [[Fußgängerzone]] einbezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marktplatzbroschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude am Markt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des Marktes wird durch mehrere historische Wohn-, Geschäfts- und Verwaltungsgebäude geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Markt 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude an der nordöstlichen Ecke des Marktes besitzt einen Fachwerkkern und ist zur Marktseite mit Schiefer verkleidet. Im 20. Jahrhundert befanden sich dort unter anderem die Geschäftsstelle einer Tageszeitung und ein Kunstgewerbegeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Markt 1]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Markt 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühere Gebäude war als [[Haus Wüller]] bekannt. Die Familie Wüller betrieb dort ein Kolonialwaren- und Porzellangeschäft. Das Haus wurde am 20. August 1940 zerstört und nach dem Krieg durch einen etwas zurückgesetzten Neubau ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Haus Wüller]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Markt 5 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte des Gebäudes Markt 5 liegen bislang nur wenige Angaben vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Markt 5]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altes Rathaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Altes Rathaus|Alte Rathaus]] wurde 1905 und 1906 errichtet. Es diente bis 1979 als Sitz der Stadtverwaltung und wird heute von der Volkshochschule genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Altes Rathaus]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Pieper ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Haus Pieper]] ist ein historisches Fachwerkgebäude, das früher unter anderem als Posthalterei, Gaststätte und Hotel genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Haus Pieper]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Apotheke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alte Apotheke]] ist ein klassizistisch geprägtes Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert. Eine Apotheke ist dort seit 1840 nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Alte Apotheke]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Holtermann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Haus Holtermann]] an Markt 10 und 12 besitzt eine markante Jugendstilfassade. Das Gebäude entstand 1906 durch den Umbau eines älteren Fachwerkhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Haus Holtermann]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologische Untersuchungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktbrunnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung des Marktes erfolgte früher unter anderem durch einen öffentlichen Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser wurde bereits &#039;&#039;&#039;1985&#039;&#039;&#039; bei archäologischen Untersuchungen durch den Heimat-Förderkreis für Westfälische Tradition wiederentdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Freilegung wurde eine mit Bohlen abgedeckte Brunnenanlage festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist seine Lage durch eine Bronzeplatte gekennzeichnet, auf der ein geflügelter Aal als Ahlener Wappentier dargestellt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marktplatzbroschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anrainerbebauung und Kellerfund ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile der mittelalterlichen Bebauung am Rand des Marktplatzes wurden bereits 1985 archäologisch untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Anlage des heutigen Wasserspiels und der dazugehörigen Pumpenkammer fanden &#039;&#039;&#039;2017&#039;&#039;&#039; erneut Grabungen durch die LWL-Archäologie für Westfalen statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde der Keller eines im 15. Jahrhundert abgebrochenen Gebäudes freigelegt. Das Haus besaß Kalksteinmauern und einen Stampflehmfußboden. An der Innenseite der Nordmauer fanden sich Reste einer zusätzlichen Backsteinmauer. Vermutlich war die ursprüngliche Hauswand instabil geworden und musste nachträglich verstärkt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abriss wurde der Keller mit Bruch- und Backsteinen, Dachziegeln, Tierknochen sowie Glas- und Keramikabfällen verfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche schmale Lederstreifen deuten darauf hin, dass sich in der Nähe die Werkstatt eines Flickschusters befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgängerbauten des Rathauses ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgrabungen lieferten außerdem Hinweise auf mehrere Vorgängerbauten des heutigen [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des heutigen Gebäudes von 1905 und 1906 stand etwas weiter nördlich auf dem Marktplatz ein älteres Rathaus. Dieses war nach dem Stadtbrand von 1744 als barocker Neubau errichtet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Rathaus wurden mächtige Fundamente aus gelben Kalksteinblöcken freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Bauweisen und die Verwendung von Kalkmörtel lassen vermuten, dass der barocke Bau wiederum auf einen älteren, möglicherweise spätmittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Vorgänger zurückging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologischen Befunde konnten trotz des Einbaus der Pumpenkammer für das Wasserspiel weitgehend erhalten werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Marktplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenmal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am östlichen Ende des Marktes befindet sich ein &#039;&#039;&#039;1896&#039;&#039;&#039; errichtetes Ehrenmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erinnerte ursprünglich an die im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864, im Deutschen Krieg von 1866 und im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 gefallenen Ahlener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute dient es als Mahnmal für alle Menschen, die durch Krieg und Kriegsfolgen zu Schaden gekommen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marktplatzbroschuere&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neugestaltung 2017 bis 2018 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grundlegende Umgestaltung des Marktplatzes erfolgte von &#039;&#039;&#039;Juli 2017 bis Dezember 2018&#039;&#039;&#039;. Das Projekt war Bestandteil des „Masterplans Ahlener Innenstadt im Trialog“ und wurde mit Mitteln der Städtebauförderung von Bund, Land und Kommune finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtzeitig zum Weihnachtsmarkt im November 2018 war der Platz bereits weitgehend fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marktplatzbroschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Umgestaltung war eine funktionale und gestalterische Aufwertung des Platzes für Einzelhandel, Gastronomie, Veranstaltungen und innerstädtisches Wohnen. Zugleich sollte der Markt vollständig barrierefrei gestaltet und an die Anforderungen des demografischen Wandels angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mittelinsel mit ihrem historischen Pflaster und mehreren Platanen blieb weitgehend erhalten. Die übrigen Flächen wurden mit neuem Natursteinpflaster gestaltet. Insgesamt wurden rund &#039;&#039;&#039;2.500 Quadratmeter&#039;&#039;&#039; Granitpflaster aus Portugal verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marktplatzbroschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur neuen Ausstattung gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein Wasserspiel mit neun beleuchteten Düsen,&lt;br /&gt;
* zwölf Beleuchtungssteelen mit steuerbaren Zusatzstrahlern,&lt;br /&gt;
* taktile Leitlinien für sehbehinderte Menschen,&lt;br /&gt;
* fünf versenkbare Stromversorgungskästen,&lt;br /&gt;
* drei Wasseranschlüsse für Wochenmarkt und Veranstaltungen,&lt;br /&gt;
* vier Bänke auf der Mittelinsel,&lt;br /&gt;
* weitere Sitzgelegenheiten am Kirchhof sowie&lt;br /&gt;
* Bodeneinbauleuchten unter den Platanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für Planung, Bau und archäologische Begleitung beliefen sich auf rund &#039;&#039;&#039;1,8 Millionen Euro&#039;&#039;&#039;. Davon wurden 80 Prozent durch die Städtebauförderung getragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marktplatzbroschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgerbeteiligung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neugestaltung ging ein partizipatives Werkstattverfahren voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Dezember 2015 und März 2016 fanden eine Auftaktveranstaltung, ein Kolloquium, eine öffentliche Planungswerkstatt und eine abschließende Gremiumssitzung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Entwürfen beauftragt wurden die Büros bbz Landschaftsarchitekten aus Berlin, DTP Landschaftsarchitekten aus Essen und wbp Landschaftsarchitekten aus Bochum. Den ersten Rang erhielt der Entwurf von wbp Landschaftsarchitekten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marktplatzbroschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Auswahl der Ausstattung wurden die Bürger beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Abstimmung über neue Sitzbänke nahmen &#039;&#039;&#039;611 Personen&#039;&#039;&#039; teil. Über die Gestaltung des Pflasters stimmten &#039;&#039;&#039;920 Bürger&#039;&#039;&#039; ab. Ausgewählt wurde ein zweifarbiger Reihenverband aus neuem Natursteinmaterial.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marktplatzbroschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtmodell ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar &#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; wurde auf der Mittelinsel ein Bronzemodell der Ahlener Innenstadt aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell im Maßstab &#039;&#039;&#039;1:650&#039;&#039;&#039; wurde vom Soester Künstler &#039;&#039;&#039;Felix Broerken&#039;&#039;&#039; angefertigt und auf einem Granitsockel montiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marktplatzbroschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dient der Orientierung und kann bei Stadtführungen eingesetzt werden. Durch seine plastische Gestaltung ermöglicht es insbesondere sehbehinderten Menschen, den Stadtgrundriss und die Stadtsilhouette zu ertasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt wurde von der [[Bürgerstiftung Ahlen]] in Zusammenarbeit mit der WFG Ahlen initiiert. Unterstützt wurde es außerdem durch die Sparkassenstiftung für Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stadtmodell Ahlen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marktplatz ist bis heute einer der wichtigsten Veranstaltungsorte der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der [[Ahlener Wochenmarkt]],&lt;br /&gt;
* das [[Stadtfest]],&lt;br /&gt;
* [[Ahlen karibisch]],&lt;br /&gt;
* [[Tralla City]],&lt;br /&gt;
* der [[Pöttkes- und Töttkenmarkt]],&lt;br /&gt;
* das Food Festival und&lt;br /&gt;
* der [[Ahlener Advent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marktplatz gehört zusammen mit der Bartholomäuskirche und dem Alten Hof zum historischen Kern Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Befunde dokumentieren die Entwicklung des Areals von der frühen mittelalterlichen Siedlung über den Markt des Hoch- und Spätmittelalters bis zur neuzeitlichen Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich blieb der Platz über Jahrhunderte Mittelpunkt des öffentlichen Lebens. Seine Funktionen als Handelsplatz, politischer und gesellschaftlicher Treffpunkt sowie Veranstaltungsort bestehen in veränderter Form bis heute fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 800:&#039;&#039;&#039; Vorgängerbau der heutigen Bartholomäuskirche im Bereich des späteren Stadtzentrums.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;12. Jahrhundert:&#039;&#039;&#039; Entwicklung einer dörflichen Siedlung und vermutlich Entstehung des Marktplatzes östlich der Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1200:&#039;&#039;&#039; Die Siedlung ist bereits durch einen Graben geschützt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1245:&#039;&#039;&#039; Gerhard „de Foro“ ist als Anwohner des Marktplatzes belegt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1744:&#039;&#039;&#039; Großer Stadtbrand; anschließend Neubau des Rathauses am Markt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1896:&#039;&#039;&#039; Errichtung des Ehrenmals.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1905–1906:&#039;&#039;&#039; Errichtung des heutigen Alten Rathauses.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1933–1945:&#039;&#039;&#039; Bezeichnung des Marktes als Alfred-Meyer-Platz.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1985:&#039;&#039;&#039; Archäologische Untersuchungen und Wiederentdeckung des Marktbrunnens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2015–2016:&#039;&#039;&#039; Bürgerbeteiligung und Planung der Neugestaltung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2017:&#039;&#039;&#039; Archäologische Untersuchungen im Zuge der Umgestaltung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Juli 2017–Dezember 2018:&#039;&#039;&#039; Neugestaltung des Marktplatzes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Februar 2019:&#039;&#039;&#039; Aufstellung des Stadtmodells.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bartholomäuskirche]]&lt;br /&gt;
* [[Alter Hof]]&lt;br /&gt;
* [[Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Apotheke]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Pieper]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Fußgängerzone]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtmodell Ahlen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 52–55.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: &#039;&#039;Marktplatz Ahlen. Historische Entwicklung und Neugestaltung im Jahr 2018&#039;&#039;, Ahlen 2019.&lt;br /&gt;
* Christoph Kneppe und Andreas Wunschel: &#039;&#039;Der Ahlener Marktplatz. Keimzelle der mittelalterlichen Stadt im Fokus der Archäologie&#039;&#039;, LWL-Archäologie für Westfalen und Stadt Ahlen, 2017.&lt;br /&gt;
* Winfried Michalsky: „Rund um den Ahlener Marktplatz“, in: &#039;&#039;Der beflügelte Aal&#039;&#039;, Band 21.&lt;br /&gt;
* WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wbp-landschaftsarchitekten.de/projekte/marktplatz-ahlen/ Projektbeschreibung von wbp Landschaftsarchitekten]&lt;br /&gt;
* [https://stiftungen-sparkasse-mslo.sparkasseblog.de/ahlen-zum-tasten-und-fuehlen/ Ahlen zum Tasten und Fühlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plätze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Kirchengemeinde_St._Pankratius_Vorhelm&amp;diff=10409</id>
		<title>Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm</title>
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		<updated>2026-09-15T11:58:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;St. Pankratius Kirchengemeinde&#039;&#039;&#039; war die katholische Pfarrgemeinde im heutigen Ahlener Ortsteil [[Vorhelm]]. Mittelpunkt der Gemeinde ist die [[St. Pankratius Kirche|St.-Pankratius-Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Kirchengemeinde reicht bis in das Mittelalter zurück. Ausgangspunkt war eine Eigenkirche des [[Haus Vorhelm|Hauses Vorhelm]], die im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; im Zuge der kirchlichen Neuordnung zur Pfarrkirche erhoben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot;&amp;gt;Katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm: historische Archivseiten zur Geschichte der Kirche und Pfarrgemeinde, ehemals unter [http://www.kathvorhelm.de/ www.kathvorhelm.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Kirchengemeinde stehen in engem Zusammenhang mit dem [[Haus Vorhelm|Rittersitz Vorhelm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Gotteshaus soll von den Bewohnern des Hauses Vorhelm errichtet und dem heiligen &#039;&#039;&#039;Pankratius&#039;&#039;&#039; geweiht worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; ordnete Bischof Hermann II. von Münster die Vorhelmer Eigenkirche dem Archidiakonat St. Mauritz zu und erhob sie zur Pfarrkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit gehört St. Pankratius zu den älteren Pfarrgemeinden im heutigen Stadtgebiet von Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den folgenden Jahrhunderten sind nur einzelne Geistliche namentlich überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Pfarrseite nennt für das Jahr &#039;&#039;&#039;1404&#039;&#039;&#039; Heinrich Sune als Pfarrer. Weitere frühe Pfarrer sind unter anderem Johan von Ahlen im Jahr 1474 und Johan Gropeling im Jahr 1497.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im späten Mittelalter bestanden neben der eigentlichen Pfarrstelle weitere kirchliche Ämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vikarie am &#039;&#039;&#039;St.-Annen-Altar&#039;&#039;&#039; wird erstmals &#039;&#039;&#039;1487&#039;&#039;&#039; erwähnt. Sie war eine Stiftung des Hauses Vorhelm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 wird ein Vikar namens Jaspert beziehungsweise Jasper genannt. Im Jahr 1518 ist erneut ein Vikar „to Sunte Annen Altar“ belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1640&#039;&#039;&#039; wurde die Vikarie durch das Haus Vorhelm neu gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Zeitpunkt lässt sich die Reihe der Vikare weitgehend geschlossen nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küster und Organisten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Küsteramt lässt sich in Vorhelm über mehrere Jahrhunderte verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der historischen Pfarrseite ist die Liste der Küster ab &#039;&#039;&#039;1648&#039;&#039;&#039; nahezu vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Küster“ leitet sich vom lateinischen &#039;&#039;custos&#039;&#039; für „Wächter“ ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorhelm waren die Küster häufig zugleich als Organisten tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe nachweisbare Pfarrer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zeit vor der Mitte des 17. Jahrhunderts ist die Überlieferung lückenhaft. Die historische Archivseite nennt folgende Geistliche:&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Pfarrer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1404&lt;br /&gt;
| Heinrich Sune&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1474&lt;br /&gt;
| Johan von Ahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| Johan Gropeling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1503&lt;br /&gt;
| Jaspert (Jasper)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1521&lt;br /&gt;
| Johan Kentelling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| unbekannt&lt;br /&gt;
| Johan Hoetmacher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| unbekannt&lt;br /&gt;
| Dietrich Köne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1562&lt;br /&gt;
| Suitbert Pylsticker&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1571&lt;br /&gt;
| Henricus Frie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| Kanonikus Staal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1613&lt;br /&gt;
| Johannes Grüter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1625&lt;br /&gt;
| Heinrich Hardenberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1629&lt;br /&gt;
| Bernhard Halvixbeck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1653&lt;br /&gt;
| Gerhard Relne&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrer, Vikare und Küster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den überlieferten Amtszeiten lässt sich ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts weitgehend nachvollziehen, welche Pfarrer, Vikare und Küster gleichzeitig in Vorhelm tätig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht wurde anhand der auf der historischen Archivseite angegebenen Amtszeiten zusammengestellt. Da einzelne Amtsantritte und Amtsenden nur nach Jahren angegeben sind, können bei Wechseln innerhalb eines Jahres Überschneidungen bestanden haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Pfarrer&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Gleichzeitig tätige Vikare&lt;br /&gt;
! Gleichzeitig tätige Küster&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Melchior Hannasch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1655–1664&lt;br /&gt;
| Johann Sülten&lt;br /&gt;
| Franz Richter&amp;lt;br /&amp;gt;Henrich Richter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bernhard Chondrup&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1664–1706&lt;br /&gt;
| Johann Sülten&amp;lt;br /&amp;gt;Stephan Natarp&lt;br /&gt;
| Henrich Richter&amp;lt;br /&amp;gt;Franz-Henrich Richter&amp;lt;br /&amp;gt;Johan-Henrich Schulte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bernhard Wiedemann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1706–1746&lt;br /&gt;
| Stephan Natarp&amp;lt;br /&amp;gt;Joës Averkampf&lt;br /&gt;
| Johan-Henrich Schulte&amp;lt;br /&amp;gt;Johan Henrich Homan sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Franz Wilberding&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1746–1764&lt;br /&gt;
| Joës Averkampf&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Pottgießer&lt;br /&gt;
| Johan Henrich Homan sen.&amp;lt;br /&amp;gt;Johan Henrich Homan jun.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Anton Baeck&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1764–1804&lt;br /&gt;
| Bernhard Pottgießer&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Dankelmann&lt;br /&gt;
| Johan Henrich Homan jun.&amp;lt;br /&amp;gt;Johan Henrich Homan Sohn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Johann Ficker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1805–1836&lt;br /&gt;
| Johann Dankelmann&amp;lt;br /&amp;gt;Ignatius Edelbrock&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Möllmann&lt;br /&gt;
| ab 1814 Bernhard Heise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Johann Möllmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1836–1872&lt;br /&gt;
| Heinrich Loyer&lt;br /&gt;
| Bernhard Heise&amp;lt;br /&amp;gt;Josef Heidfeld&amp;lt;br /&amp;gt;Lehrer Düsing&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Heinrich Niester&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1872–1890&lt;br /&gt;
| Heinrich Loyer&amp;lt;br /&amp;gt;Hubert Böckenhoff&lt;br /&gt;
| Lehrer Düsing&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Schmitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Ludwig Weltmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1891–1931&lt;br /&gt;
| Hubert Böckenhoff&amp;lt;br /&amp;gt;Josef Dieck&amp;lt;br /&amp;gt;Josef Römer&amp;lt;br /&amp;gt;Heinrich Geukling&amp;lt;br /&amp;gt;Wilhelm Asselhoff&lt;br /&gt;
| Bernhard Schmitz&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Schnückel sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Alois Dönebrink&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1931–1950&lt;br /&gt;
| Wilhelm Asselhoff&amp;lt;br /&amp;gt;Theodor Höwener&amp;lt;br /&amp;gt;Hermann Depenbrock&amp;lt;br /&amp;gt;Arthur Bohr&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Anton Janning&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1950–1960&lt;br /&gt;
| Arthur Bohr&amp;lt;br /&amp;gt;Heinrich Ahland&amp;lt;br /&amp;gt;Alois Terodde&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fritz Völker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1960–1979&lt;br /&gt;
| Alois Terodde&amp;lt;br /&amp;gt;Erich Bordewick und Bruno König (1962, Vertretung)&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard van Nahmen&amp;lt;br /&amp;gt;Theodor Webbeler&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel sen.&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Schnückel jun.&amp;lt;br /&amp;gt;Paul Haverkamp&amp;lt;br /&amp;gt;Dieter Micha&amp;lt;br /&amp;gt;Johanna Brüggemann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hermann Honermann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1979–2010&lt;br /&gt;
| keine weiteren Vikare in der überlieferten Liste&lt;br /&gt;
| Johanna Brüggemann&amp;lt;br /&amp;gt;Renate Offers&amp;lt;br /&amp;gt;Maria Schröer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Ludger Schlotmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 04.12.2010–28.08.2015&lt;br /&gt;
| keine weiteren Vikare in der überlieferten Liste&lt;br /&gt;
| Maria Schröer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Michael Kroes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| ab 29.08.2015&lt;br /&gt;
| keine weiteren Vikare in der überlieferten Liste&lt;br /&gt;
| Maria Schröer&amp;lt;br /&amp;gt;ab 2023 Maria Vatterodt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vikarie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vikarie am &#039;&#039;&#039;St.-Annen-Altar&#039;&#039;&#039; wird erstmals 1487 erwähnt und war eine Stiftung des [[Haus Vorhelm|Hauses Vorhelm]]. 1503 ist mit Jaspert beziehungsweise Jasper ein Vikar überliefert, 1518 erneut ein Vikar „to Sunte Annen Altar“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1640&#039;&#039;&#039; wurde die Vikarie durch das Haus Vorhelm neu gestiftet. Ab 1642 lässt sich die Reihe der Vikare weitgehend geschlossen nachvollziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küster und Organisten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Küsteramt lässt sich in Vorhelm ab &#039;&#039;&#039;1648&#039;&#039;&#039; nahezu lückenlos verfolgen. Viele der Küster versahen zugleich den Organistendienst an der Pfarrkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrkirche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrales Gotteshaus der Gemeinde ist die [[St. Pankratius Kirche|St.-Pankratius-Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht bis in das Mittelalter zurück. Die heutige neugotische Kirche wurde zwischen 1891 und 1893 nach Plänen von Hilger Hertel d. Ä. und Hilger Hertel d. J. errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausführliche Bau- und Ausstattungsgeschichte wird im Artikel [[St. Pankratius Kirche]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Honermann: &#039;&#039;Die St.-Pankratius-Kirche zu Ahlen-Vorhelm. Herausgegeben zum hundertjährigen Kirchweihfeste der jetzigen Kirche am 25. Oktober 1993&#039;&#039;, Ahlen 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St. Pankratius Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Vorhelm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Pankratius_Kirche&amp;diff=10408</id>
		<title>St. Pankratius Kirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Pankratius_Kirche&amp;diff=10408"/>
		<updated>2026-09-15T11:56:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Pankratiusstraße 20&lt;br /&gt;
|Foto=&lt;br /&gt;
|Baujahr=1891–1893&lt;br /&gt;
|Architekt=Hilger Hertel d. Ä.&amp;lt;br /&amp;gt;Hilger Hertel d. J.&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Nutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.809013&lt;br /&gt;
|Laenge=7.945202&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Pankratius-Kirche&#039;&#039;&#039; ist die katholische Pfarrkirche im Ahlener Ortsteil [[Vorhelm]]. Der heutige neugotische Kirchenbau entstand in den Jahren &#039;&#039;&#039;1891 bis 1893&#039;&#039;&#039; nach Plänen des Münsteraner Architekten &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel des Älteren&#039;&#039;&#039;. Nach dessen Tod wurde der Bau von seinem Sohn &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel dem Jüngeren&#039;&#039;&#039; ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht wesentlich weiter zurück. Bereits im Mittelalter bestand in Vorhelm eine Kirche, die aus einer Eigenkirche des [[Haus Vorhelm|Hauses Vorhelm]] hervorging. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; wurde sie im Zuge der kirchlichen Neuordnung zur Pfarrkirche erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot;&amp;gt;Katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm: historische Archivseiten zur Geschichte der Kirche und Pfarrgemeinde, ehemals unter www.kathvorhelm.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 50–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenkirche und Entstehung der Pfarrei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfänge von St. Pankratius stehen in engem Zusammenhang mit dem [[Haus Vorhelm|Rittersitz Vorhelm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Gotteshaus soll von den Bewohnern des Rittersitzes errichtet und dem heiligen &#039;&#039;&#039;Pankratius&#039;&#039;&#039; geweiht worden sein. Der Heilige galt besonders im mittelalterlichen Rittertum als verehrter Schutzpatron.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; ordnete Bischof Hermann II. von Münster die Vorhelmer Eigenkirche im Rahmen der Neuordnung der Archidiakonate dem Archidiakonat St. Mauritz zu und erhob sie zur Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit reicht die urkundlich fassbare Geschichte der Pfarrkirche St. Pankratius bis in das ausgehende 12. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Geschichte der Pfarrgemeinde und ihrer Geistlichen wird im Artikel [[Kirchengemeinde St. Pankratius]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche und frühneuzeitliche Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Gestalt und Größe der ältesten Vorhelmer Kirche ist nur wenig bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1521&#039;&#039;&#039; wurde ein romanischer Kirchenbau geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Kirche durch einen Brand zerstört. Bereits &#039;&#039;&#039;1632&#039;&#039;&#039; erfolgte der Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1655&#039;&#039;&#039; wurde die wiederhergestellte Kirche erneut geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche bestand in dieser Form bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abbruch des Gebäudes 1891 und auch bei späteren Erdarbeiten wurden keine Fundamente festgestellt, die auf grundsätzlich anders orientierte Vorgängerbauten hindeuteten. Es wird daher angenommen, dass die Vorhelmer Kirchen über Jahrhunderte weitgehend am gleichen Standort errichtet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die alte Pfarrkirche sowohl baulich überaltert als auch für die gewachsene Gemeinde zu klein geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planungen für einen Neubau entstanden zwischen &#039;&#039;&#039;1887 und 1889&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Entwurf wurde der Münsteraner Architekt &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel der Ältere&#039;&#039;&#039; beauftragt. Nach seinem Tod im Jahr 1890 übernahm sein Sohn &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel der Jüngere&#039;&#039;&#039; die weitere Planung und Ausführung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; wurde die alte Kirche abgebrochen. Die Abbrucharbeiten und die Beseitigung des Schutts zogen sich bis in den Mai hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar danach begann der Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlich größere Kirche wurde im Stil der &#039;&#039;&#039;Neugotik&#039;&#039;&#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;25. Oktober 1893&#039;&#039;&#039; wurde die neue St.-Pankratius-Kirche geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige St.-Pankratius-Kirche ist ein neugotischer Backsteinbau des späten 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend sind der hohe Westturm mit Spitzhelm, die gegliederten Backsteinfassaden, Spitzbogenfenster und die für die Neugotik charakteristische vertikale Gliederung des Baukörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist durch hohe Gewölbe und einen deutlich vom Langhaus abgesetzten Chor geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenbau entwickelte sich durch seine Größe und besonders durch den weithin sichtbaren Turm zu einer markanten Landmarke Vorhelms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der ursprünglichen Ausstattung wurde in den Jahren unmittelbar nach der Fertigstellung der Kirche geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtzeitig zur Kirchweihe im Jahr &#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; wurde der neue Hochaltar aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein steinerner Unterbau enthielt zwei Reliefdarstellungen mit Szenen aus dem Alten Testament:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Opfer Abrahams,&lt;br /&gt;
* Melchisedek mit Brot und Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus Sandstein gefertigten und farbig gefassten Reliefs stammen aus der Werkstatt des Münsteraner Bildhauers &#039;&#039;&#039;August Schmiemann&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im oberen Teil des Hochaltars befanden sich links und rechts des Tabernakels zwei weitere Reliefs aus Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zeigten Szenen aus der Legende des Kirchenpatrons Pankratius: seine Taufe und seine Kommunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunionbank ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die historische Kommunionbank war mit Reliefbildern aus der Werkstatt Schmiemann ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt waren zwei alttestamentliche Szenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Pessachfest,&lt;br /&gt;
* die Mannalese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzweg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; besitzt die Kirche einen Kreuzweg mit 14 Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Kupfer gemalten Ölbilder zeigen sowohl nazarenische als auch altflämische Einflüsse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seitenaltäre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; kamen zwei Seitenaltäre hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Marienaltar&#039;&#039;&#039; wurde von der Familie Schulze Rieping gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;St.-Annen-Altar&#039;&#039;&#039; geht auf eine Stiftung des Hauses Vorhelm zurück. Die Verbindung zu einem St.-Annen-Altar reicht wesentlich weiter zurück: Bereits &#039;&#039;&#039;1487&#039;&#039;&#039; wird in Vorhelm eine entsprechende Vikarie erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanzel wurde &#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie befand sich ursprünglich am vordersten linken Pfeiler des Kirchenschiffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Holzreliefs zeigten Szenen aus dem Neuen Testament:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Bergpredigt,&lt;br /&gt;
* die Predigt am See,&lt;br /&gt;
* die Kindersegnung,&lt;br /&gt;
* die Tempelreinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Triumphkreuz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; wurde im Scheitel des Chorbogens ein Triumphkreuz aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstand im Umfeld der &#039;&#039;&#039;Wiedenbrücker Schule&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Holzkreuz schuf der Bildhauer &#039;&#039;&#039;Heinrich Schweppenstedde&#039;&#039;&#039;. Der Korpus stammt von &#039;&#039;&#039;Anton Mormann&#039;&#039;&#039; und wurde von dem Maler &#039;&#039;&#039;Eduard Goldkuhle&#039;&#039;&#039; farbig gefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der liturgischen Veränderungen nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] wurde der Innenraum der Kirche umfassend umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;9. Juni 1969&#039;&#039;&#039; wurden Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau des ehemaligen Hochaltars gelangte später in die St.-Antonius-Kirche in Herten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des steinernen Unterbaus wurden in der Kapelle Maria Hilf des Stifts Tilbeck verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere originale Reliefs blieben jedoch in Vorhelm erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Holzreliefs der ehemaligen Kanzel und die beiden Holzreliefs des Hochaltars wurden gerahmt und an den Seitenwänden des Chorraums aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch steinerne Reliefs und Teile des Figurenschmucks der früheren Altäre wurden erhalten und eingelagert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuer Altarraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;Dezember 1971&#039;&#039;&#039; befindet sich im Chorraum ein neuer Altar des Sendenhorster Bildhauers &#039;&#039;&#039;Bernhard Kleinhans&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Altar wurde ebenfalls von Kleinhans ein Ambo geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neugestaltung des Chorraums dokumentiert den Wandel der katholischen Liturgie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenfenster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche besitzt zahlreiche farbige Glasfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehören wesentlich zur Wirkung des Innenraumes und zeigen figürliche, ornamentale und symbolische Darstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Fenster behandelt biblische beziehungsweise christologische Themen, andere nehmen Bezug auf Heilige und kirchliche Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geläut der Vorhelmer Kirche gehören mehrere Glocken unterschiedlicher Herkunft und Entstehungszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Geläuts wurde durch Kriege, Ablieferungen und Neubeschaffungen mehrfach verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorhelmer Kirchengeschichte gehört auch eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Rösnitzer Glocke&#039;&#039;&#039;, deren Geschichte in der heimatkundlichen Literatur dokumentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die St.-Pankratius-Kirche ist das zentrale historische Kirchengebäude Vorhelms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Geschichte reicht von einer mittelalterlichen Eigenkirche des Hauses Vorhelm über mehrere Vorgängerbauten bis zum heutigen neugotischen Bau des späten 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche dokumentiert damit sowohl die mittelalterliche Entwicklung Vorhelms als auch die baulichen und liturgischen Veränderungen der katholischen Kirche im 19. und 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem hohen Turm prägt sie bis heute das Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1193:&#039;&#039;&#039; Erhebung der Eigenkirche des Hauses Vorhelm zur Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1521:&#039;&#039;&#039; Weihe eines romanischen Kirchenbaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dreißigjähriger Krieg:&#039;&#039;&#039; Zerstörung der Kirche durch Brand.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1632:&#039;&#039;&#039; Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1655:&#039;&#039;&#039; erneute Weihe der Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1887–1889:&#039;&#039;&#039; Planung eines Kirchenneubaus durch Hilger Hertel d. Ä.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1891:&#039;&#039;&#039; Abbruch der alten Kirche und Beginn des Neubaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;25. Oktober 1893:&#039;&#039;&#039; Weihe der heutigen St.-Pankratius-Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1894:&#039;&#039;&#039; Aufstellung des Kreuzwegs.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1895:&#039;&#039;&#039; Aufstellung der beiden Seitenaltäre.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1898:&#039;&#039;&#039; Aufstellung der Kanzel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1902:&#039;&#039;&#039; Anbringung des Triumphkreuzes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;9. Juni 1969:&#039;&#039;&#039; Abbau von Hochaltar, Seitenaltären und Kanzel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dezember 1971:&#039;&#039;&#039; Aufstellung des neuen Altars und Ambos von Bernhard Kleinhans.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1993:&#039;&#039;&#039; Feier des 100-jährigen Kirchweihjubiläums der heutigen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Honermann: &#039;&#039;Die St.-Pankratius-Kirche zu Ahlen-Vorhelm. Herausgegeben zum hundertjährigen Kirchweihfeste der jetzigen Kirche am 25. Oktober 1993&#039;&#039;, Ahlen 1993.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 50–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.menschen-leben-kirche-vorhelm.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-pankratius St. Pankratius auf der Internetseite der Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.kathvorhelm.de/ Historische Archivseite der ehemaligen katholischen Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirchengemeinde St. Pankratius]]&lt;br /&gt;
* [[Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Vorhelm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Kirchengemeinde_St._Pankratius_Vorhelm&amp;diff=10407</id>
		<title>Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm</title>
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		<updated>2026-09-15T11:53:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Pfarrer, Vikare und Küster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den überlieferten Amtszeiten lässt sich ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts weitgehend nachvollziehen, welche Pfarrer, Vikare und Küster gleichzeitig in Vorhelm tätig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht wurde anhand der auf der historischen Archivseite angegebenen Amtszeiten zusammengestellt. Da einzelne Amtsantritte und Amtsenden nur nach Jahren angegeben sind, können bei Wechseln innerhalb eines Jahres Überschneidungen bestanden haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Pfarrer&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Gleichzeitig tätige Vikare&lt;br /&gt;
! Gleichzeitig tätige Küster&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Melchior Hannasch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1655–1664&lt;br /&gt;
| Johann Sülten&lt;br /&gt;
| Franz Richter&amp;lt;br /&amp;gt;Henrich Richter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bernhard Chondrup&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1664–1706&lt;br /&gt;
| Johann Sülten&amp;lt;br /&amp;gt;Stephan Natarp&lt;br /&gt;
| Henrich Richter&amp;lt;br /&amp;gt;Franz-Henrich Richter&amp;lt;br /&amp;gt;Johan-Henrich Schulte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bernhard Wiedemann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1706–1746&lt;br /&gt;
| Stephan Natarp&amp;lt;br /&amp;gt;Joës Averkampf&lt;br /&gt;
| Johan-Henrich Schulte&amp;lt;br /&amp;gt;Johan Henrich Homan sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Franz Wilberding&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1746–1764&lt;br /&gt;
| Joës Averkampf&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Pottgießer&lt;br /&gt;
| Johan Henrich Homan sen.&amp;lt;br /&amp;gt;Johan Henrich Homan jun.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Anton Baeck&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1764–1804&lt;br /&gt;
| Bernhard Pottgießer&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Dankelmann&lt;br /&gt;
| Johan Henrich Homan jun.&amp;lt;br /&amp;gt;Johan Henrich Homan Sohn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Johann Ficker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1805–1836&lt;br /&gt;
| Johann Dankelmann&amp;lt;br /&amp;gt;Ignatius Edelbrock&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Möllmann&lt;br /&gt;
| ab 1814 Bernhard Heise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Johann Möllmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1836–1872&lt;br /&gt;
| Heinrich Loyer&lt;br /&gt;
| Bernhard Heise&amp;lt;br /&amp;gt;Josef Heidfeld&amp;lt;br /&amp;gt;Lehrer Düsing&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Heinrich Niester&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1872–1890&lt;br /&gt;
| Heinrich Loyer&amp;lt;br /&amp;gt;Hubert Böckenhoff&lt;br /&gt;
| Lehrer Düsing&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Schmitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Ludwig Weltmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1891–1931&lt;br /&gt;
| Hubert Böckenhoff&amp;lt;br /&amp;gt;Josef Dieck&amp;lt;br /&amp;gt;Josef Römer&amp;lt;br /&amp;gt;Heinrich Geukling&amp;lt;br /&amp;gt;Wilhelm Asselhoff&lt;br /&gt;
| Bernhard Schmitz&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Schnückel sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Alois Dönebrink&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1931–1950&lt;br /&gt;
| Wilhelm Asselhoff&amp;lt;br /&amp;gt;Theodor Höwener&amp;lt;br /&amp;gt;Hermann Depenbrock&amp;lt;br /&amp;gt;Arthur Bohr&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Anton Janning&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1950–1960&lt;br /&gt;
| Arthur Bohr&amp;lt;br /&amp;gt;Heinrich Ahland&amp;lt;br /&amp;gt;Alois Terodde&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fritz Völker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1960–1979&lt;br /&gt;
| Alois Terodde&amp;lt;br /&amp;gt;Erich Bordewick und Bruno König (1962, Vertretung)&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard van Nahmen&amp;lt;br /&amp;gt;Theodor Webbeler&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel sen.&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Schnückel jun.&amp;lt;br /&amp;gt;Paul Haverkamp&amp;lt;br /&amp;gt;Dieter Micha&amp;lt;br /&amp;gt;Johanna Brüggemann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hermann Honermann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1979–2010&lt;br /&gt;
| keine weiteren Vikare in der überlieferten Liste&lt;br /&gt;
| Johanna Brüggemann&amp;lt;br /&amp;gt;Renate Offers&amp;lt;br /&amp;gt;Maria Schröer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Ludger Schlotmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 04.12.2010–28.08.2015&lt;br /&gt;
| keine weiteren Vikare in der überlieferten Liste&lt;br /&gt;
| Maria Schröer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Michael Kroes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| ab 29.08.2015&lt;br /&gt;
| keine weiteren Vikare in der überlieferten Liste&lt;br /&gt;
| Maria Schröer&amp;lt;br /&amp;gt;ab 2023 Maria Vatterodt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vikarie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vikarie am &#039;&#039;&#039;St.-Annen-Altar&#039;&#039;&#039; wird erstmals 1487 erwähnt und war eine Stiftung des [[Haus Vorhelm|Hauses Vorhelm]]. 1503 ist mit Jaspert beziehungsweise Jasper ein Vikar überliefert, 1518 erneut ein Vikar „to Sunte Annen Altar“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1640&#039;&#039;&#039; wurde die Vikarie durch das Haus Vorhelm neu gestiftet. Ab 1642 lässt sich die Reihe der Vikare weitgehend geschlossen nachvollziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küster und Organisten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Küsteramt lässt sich in Vorhelm ab &#039;&#039;&#039;1648&#039;&#039;&#039; nahezu lückenlos verfolgen. Viele der Küster versahen zugleich den Organistendienst an der Pfarrkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrkirche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrales Gotteshaus der Gemeinde ist die [[St. Pankratius Kirche|St.-Pankratius-Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht bis in das Mittelalter zurück. Die heutige neugotische Kirche wurde zwischen 1891 und 1893 nach Plänen von Hilger Hertel d. Ä. und Hilger Hertel d. J. errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausführliche Bau- und Ausstattungsgeschichte wird im Artikel [[St. Pankratius Kirche]] behandelt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Kirchengemeinde_St._Pankratius_Vorhelm&amp;diff=10406</id>
		<title>Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Kirchengemeinde_St._Pankratius_Vorhelm&amp;diff=10406"/>
		<updated>2026-09-15T11:50:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die katholische Pfarrgemeinde im heutigen Ahlener Ortsteil Vorhelm. Mittelpunkt der Gemeinde ist die St.-Pankratius-Kirche.  Die Geschichte der Kirchengemeinde reicht bis in das Mittelalter zurück. Ausgangspunkt war eine Eigenkirche des Hauses Vorhelm, die im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1193&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Zuge der kirchlichen Neuordnung zur Pfarrkirche erhoben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vor…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm&#039;&#039;&#039; war die katholische Pfarrgemeinde im heutigen Ahlener Ortsteil [[Vorhelm]]. Mittelpunkt der Gemeinde ist die [[St. Pankratius (Vorhelm)|St.-Pankratius-Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Kirchengemeinde reicht bis in das Mittelalter zurück. Ausgangspunkt war eine Eigenkirche des [[Haus Vorhelm|Hauses Vorhelm]], die im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; im Zuge der kirchlichen Neuordnung zur Pfarrkirche erhoben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot;&amp;gt;Katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm: historische Archivseiten zur Geschichte der Kirche und Pfarrgemeinde, ehemals unter www.kathvorhelm.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Kirchengemeinde stehen in engem Zusammenhang mit dem [[Haus Vorhelm|Rittersitz Vorhelm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Gotteshaus soll von den Bewohnern des Hauses Vorhelm errichtet und dem heiligen &#039;&#039;&#039;Pankratius&#039;&#039;&#039; geweiht worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; ordnete Bischof Hermann II. von Münster die Vorhelmer Eigenkirche dem Archidiakonat St. Mauritz zu und erhob sie zur Pfarrkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit gehört St. Pankratius zu den älteren Pfarrgemeinden im heutigen Stadtgebiet von Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den folgenden Jahrhunderten sind nur einzelne Geistliche namentlich überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Pfarrseite nennt für das Jahr &#039;&#039;&#039;1404&#039;&#039;&#039; Heinrich Sune als Pfarrer. Weitere frühe Pfarrer sind unter anderem Johan von Ahlen im Jahr 1474 und Johan Gropeling im Jahr 1497.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im späten Mittelalter bestanden neben der eigentlichen Pfarrstelle weitere kirchliche Ämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vikarie am &#039;&#039;&#039;St.-Annen-Altar&#039;&#039;&#039; wird erstmals &#039;&#039;&#039;1487&#039;&#039;&#039; erwähnt. Sie war eine Stiftung des Hauses Vorhelm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 wird ein Vikar namens Jaspert beziehungsweise Jasper genannt. Im Jahr 1518 ist erneut ein Vikar „to Sunte Annen Altar“ belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1640&#039;&#039;&#039; wurde die Vikarie durch das Haus Vorhelm neu gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Zeitpunkt lässt sich die Reihe der Vikare weitgehend geschlossen nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küster und Organisten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Küsteramt lässt sich in Vorhelm über mehrere Jahrhunderte verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der historischen Pfarrseite ist die Liste der Küster ab &#039;&#039;&#039;1648&#039;&#039;&#039; nahezu vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Küster“ leitet sich vom lateinischen &#039;&#039;custos&#039;&#039; für „Wächter“ ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorhelm waren die Küster häufig zugleich als Organisten tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe nachweisbare Pfarrer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Zeit vor der Mitte des 17. Jahrhunderts ist die Überlieferung lückenhaft. Die historische Archivseite nennt folgende Geistliche:&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Pfarrer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1404&lt;br /&gt;
| Heinrich Sune&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1474&lt;br /&gt;
| Johan von Ahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| Johan Gropeling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1503&lt;br /&gt;
| Jaspert (Jasper)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1521&lt;br /&gt;
| Johan Kentelling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| unbekannt&lt;br /&gt;
| Johan Hoetmacher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| unbekannt&lt;br /&gt;
| Dietrich Köne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1562&lt;br /&gt;
| Suitbert Pylsticker&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1571&lt;br /&gt;
| Henricus Frie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| Kanonikus Staal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1613&lt;br /&gt;
| Johannes Grüter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1625&lt;br /&gt;
| Heinrich Hardenberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1629&lt;br /&gt;
| Bernhard Halvixbeck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1653&lt;br /&gt;
| Gerhard Relne&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrer, Vikare und Küster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den überlieferten Amtszeiten lässt sich ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts weitgehend nachvollziehen, welche Pfarrer, Vikare und Küster gleichzeitig in Vorhelm tätig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht wurde anhand der auf der historischen Archivseite angegebenen Amtszeiten zusammengestellt. Da einzelne Amtsantritte und Amtsenden nur nach Jahren angegeben sind, können bei Wechseln innerhalb eines Jahres Überschneidungen bestanden haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Pfarrer&lt;br /&gt;
! Amtszeit&lt;br /&gt;
! Gleichzeitig tätige Vikare&lt;br /&gt;
! Gleichzeitig tätige Küster&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Melchior Hannasch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1655–1664&lt;br /&gt;
| Johann Sülten&lt;br /&gt;
| Franz Richter&amp;lt;br /&amp;gt;Henrich Richter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bernhard Chondrup&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1664–1706&lt;br /&gt;
| Johann Sülten&amp;lt;br /&amp;gt;Stephan Natarp&lt;br /&gt;
| Henrich Richter&amp;lt;br /&amp;gt;Franz-Henrich Richter&amp;lt;br /&amp;gt;Johan-Henrich Schulte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bernhard Wiedemann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1706–1746&lt;br /&gt;
| Stephan Natarp&amp;lt;br /&amp;gt;Joës Averkampf&lt;br /&gt;
| Johan-Henrich Schulte&amp;lt;br /&amp;gt;Johan Henrich Homan sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Franz Wilberding&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1746–1764&lt;br /&gt;
| Joës Averkampf&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Pottgießer&lt;br /&gt;
| Johan Henrich Homan sen.&amp;lt;br /&amp;gt;Johan Henrich Homan jun.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Anton Baeck&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1764–1804&lt;br /&gt;
| Bernhard Pottgießer&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Dankelmann&lt;br /&gt;
| Johan Henrich Homan jun.&amp;lt;br /&amp;gt;Johan Henrich Homan Sohn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Johann Ficker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1805–1836&lt;br /&gt;
| Johann Dankelmann&amp;lt;br /&amp;gt;Ignatius Edelbrock&amp;lt;br /&amp;gt;Johann Möllmann&lt;br /&gt;
| ab 1814 Bernhard Heise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Johann Möllmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1836–1872&lt;br /&gt;
| Heinrich Loyer&lt;br /&gt;
| Bernhard Heise&amp;lt;br /&amp;gt;Josef Heidfeld&amp;lt;br /&amp;gt;Lehrer Düsing&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Heinrich Niester&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1872–1890&lt;br /&gt;
| Heinrich Loyer&amp;lt;br /&amp;gt;Hubert Böckenhoff&lt;br /&gt;
| Lehrer Düsing&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Schmitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Ludwig Weltmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1891–1931&lt;br /&gt;
| Hubert Böckenhoff&amp;lt;br /&amp;gt;Josef Dieck&amp;lt;br /&amp;gt;Josef Römer&amp;lt;br /&amp;gt;Heinrich Geukling&amp;lt;br /&amp;gt;Wilhelm Asselhoff&lt;br /&gt;
| Bernhard Schmitz&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Schnückel sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Alois Dönebrink&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1931–1950&lt;br /&gt;
| Wilhelm Asselhoff&amp;lt;br /&amp;gt;Theodor Höwener&amp;lt;br /&amp;gt;Hermann Depenbrock&amp;lt;br /&amp;gt;Arthur Bohr&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Anton Janning&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1950–1960&lt;br /&gt;
| Arthur Bohr&amp;lt;br /&amp;gt;Heinrich Ahland&amp;lt;br /&amp;gt;Alois Terodde&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Fritz Völker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1960–1979&lt;br /&gt;
| Alois Terodde&amp;lt;br /&amp;gt;Erich Bordewick und Bruno König (1962, Vertretung)&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard van Nahmen&amp;lt;br /&amp;gt;Theodor Webbeler&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel sen.&amp;lt;br /&amp;gt;Bernhard Schnückel jun.&amp;lt;br /&amp;gt;Paul Haverkamp&amp;lt;br /&amp;gt;Dieter Micha&amp;lt;br /&amp;gt;Johanna Brüggemann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Hermann Honermann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 1979–2010&lt;br /&gt;
| keine weiteren Vikare in der überlieferten Liste&lt;br /&gt;
| Johanna Brüggemann&amp;lt;br /&amp;gt;Renate Offers&amp;lt;br /&amp;gt;Maria Schröer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Ludger Schlotmann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| 04.12.2010–28.08.2015&lt;br /&gt;
| keine weiteren Vikare in der überlieferten Liste&lt;br /&gt;
| Maria Schröer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Michael Kroes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| ab 29.08.2015&lt;br /&gt;
| keine weiteren Vikare in der überlieferten Liste&lt;br /&gt;
| Maria Schröer&amp;lt;br /&amp;gt;ab 2023 Maria Vatterodt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vikare ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vikarie am St.-Annen-Altar war eng mit dem [[Haus Vorhelm]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird erstmals &#039;&#039;&#039;1487&#039;&#039;&#039; erwähnt. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1640&#039;&#039;&#039; wurde sie vom Haus Vorhelm neu gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1642 ist die Reihe der Vikare weitgehend geschlossen überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zeitraum&lt;br /&gt;
! Vikar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1642–1647&lt;br /&gt;
| Johann Bodeker&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1648–1683&lt;br /&gt;
| Johann Sülten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1683–1716&lt;br /&gt;
| Stephan Natarp&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1717–1749&lt;br /&gt;
| Joës Averkampf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1749–1784&lt;br /&gt;
| Bernhard Pottgießer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1785–1809&lt;br /&gt;
| Johann Dankelmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1809–1827&lt;br /&gt;
| Ignatius Edelbrock&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1827–1836&lt;br /&gt;
| Johann Möllmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1836–1880&lt;br /&gt;
| Heinrich Loyer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1887–1893&lt;br /&gt;
| Hubert Böckenhoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1893–1895&lt;br /&gt;
| Josef Dieck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895–1905&lt;br /&gt;
| Josef Römer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905–1912&lt;br /&gt;
| Heinrich Geukling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1912–1931&lt;br /&gt;
| Wilhelm Asselhoff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933–1946&lt;br /&gt;
| Theodor Höwener&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1947–1949&lt;br /&gt;
| Hermann Depenbrock&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950–1951&lt;br /&gt;
| Arthur Bohr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1951–1959&lt;br /&gt;
| Heinrich Ahland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959–1960&lt;br /&gt;
| Alois Terodde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1962&lt;br /&gt;
| Erich Bordewick und Bruno König, beide Vertretung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1963–1968&lt;br /&gt;
| Bernhard van Nahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1968–1978&lt;br /&gt;
| Theodor Webbeler&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Küster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Reihe der Küster ist ab 1648 nahezu vollständig überliefert. Viele Küster waren zugleich Organisten der Pfarrkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zeitraum&lt;br /&gt;
! Küster&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1648–1662&lt;br /&gt;
| Franz Richter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1662–1683&lt;br /&gt;
| Henrich Richter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1683–1699&lt;br /&gt;
| Franz-Henrich Richter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1699–1728&lt;br /&gt;
| Johan-Henrich Schulte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1729–1749&lt;br /&gt;
| Johan Henrich Homan sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1749–1771&lt;br /&gt;
| Johan Henrich Homan jun.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1772–?&lt;br /&gt;
| Johan Henrich Homan Sohn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1814–1851&lt;br /&gt;
| Bernhard Heise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1851–1859&lt;br /&gt;
| Josef Heidfeld&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1860–1872&lt;br /&gt;
| Lehrer Düsing&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875–1921&lt;br /&gt;
| Bernhard Schmitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921–1960&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel sen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960–1961&lt;br /&gt;
| Bernhard Schnückel jun.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961–1963&lt;br /&gt;
| Paul Haverkamp&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1963&lt;br /&gt;
| Dieter Micha&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964–1989&lt;br /&gt;
| Johanna Brüggemann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989–2001&lt;br /&gt;
| Renate Offers&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001–03.2023&lt;br /&gt;
| Maria Schröer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab 2023&lt;br /&gt;
| Maria Vatterodt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrkirche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrales Gotteshaus der Gemeinde ist die [[St. Pankratius (Vorhelm)|St.-Pankratius-Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht bis in das Mittelalter zurück. Die heutige neugotische Kirche wurde zwischen 1891 und 1893 nach Plänen von Hilger Hertel d. Ä. und Hilger Hertel d. J. errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausführliche Bau- und Ausstattungsgeschichte wird im Artikel [[St. Pankratius (Vorhelm)]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Honermann: &#039;&#039;Die St.-Pankratius-Kirche zu Ahlen-Vorhelm. Herausgegeben zum hundertjährigen Kirchweihfeste der jetzigen Kirche am 25. Oktober 1993&#039;&#039;, Ahlen 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St. Pankratius (Vorhelm)]]&lt;br /&gt;
* [[Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Vorhelm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Pankratius&amp;diff=10405</id>
		<title>St. Pankratius</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Pankratius&amp;diff=10405"/>
		<updated>2026-09-15T11:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: WikiSysop verschob die Seite St. Pankratius nach St. Pankratius Kirche: Trennung von Gemeinde und Gebäude&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[St. Pankratius Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Pankratius_Kirche&amp;diff=10404</id>
		<title>St. Pankratius Kirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Pankratius_Kirche&amp;diff=10404"/>
		<updated>2026-09-15T11:50:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: WikiSysop verschob die Seite St. Pankratius nach St. Pankratius Kirche: Trennung von Gemeinde und Gebäude&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Pankratiusstraße 20&lt;br /&gt;
|Foto=&lt;br /&gt;
|Baujahr=1891–1893&lt;br /&gt;
|Architekt=Hilger Hertel d. Ä.&amp;lt;br /&amp;gt;Hilger Hertel d. J.&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Nutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite= 51.809013&lt;br /&gt;
|Laenge= 7.945202&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Pankratius-Kirche&#039;&#039;&#039; ist die katholische Pfarrkirche im Ahlener Ortsteil [[Vorhelm]]. Der heutige neugotische Kirchenbau entstand in den Jahren &#039;&#039;&#039;1891 bis 1893&#039;&#039;&#039; nach Plänen des Münsteraner Architekten &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel des Älteren&#039;&#039;&#039;. Nach dessen Tod wurde der Bau von seinem Sohn &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel dem Jüngeren&#039;&#039;&#039; ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht wesentlich weiter zurück. Bereits im Mittelalter bestand in Vorhelm eine Kirche, die aus einer Eigenkirche des [[Haus Vorhelm|Hauses Vorhelm]] hervorging. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; wurde sie im Zuge der kirchlichen Neuordnung zur Pfarrkirche erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot;&amp;gt;Katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm: historische Archivseiten zur Geschichte der Kirche und Pfarrgemeinde, ehemals unter www.kathvorhelm.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 50–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenkirche und Entstehung der Pfarrei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfänge von St. Pankratius stehen in engem Zusammenhang mit dem [[Haus Vorhelm|Rittersitz Vorhelm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Gotteshaus soll von den Bewohnern des Rittersitzes errichtet und dem heiligen &#039;&#039;&#039;Pankratius&#039;&#039;&#039; geweiht worden sein. Der Heilige galt besonders im mittelalterlichen Rittertum als verehrter Schutzpatron.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; ordnete Bischof Hermann II. von Münster die Vorhelmer Eigenkirche im Rahmen der Neuordnung der Archidiakonate dem Archidiakonat St. Mauritz zu und erhob sie zur Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit reicht die urkundlich fassbare Geschichte der Pfarrkirche St. Pankratius bis in das ausgehende 12. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche und frühneuzeitliche Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Gestalt und Größe der ältesten Vorhelmer Kirche ist nur wenig bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1521&#039;&#039;&#039; wurde ein romanischer Kirchenbau geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche durch einen Brand zerstört. Bereits &#039;&#039;&#039;1632&#039;&#039;&#039; erfolgte der Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1655&#039;&#039;&#039; wurde die wiederhergestellte Kirche erneut geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche bestand in dieser Form bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abbruch des Gebäudes 1891 und auch bei späteren Erdarbeiten wurden keine Fundamente festgestellt, die auf grundsätzlich anders orientierte Vorgängerbauten hindeuteten. Es wird daher angenommen, dass die Vorhelmer Kirchen über Jahrhunderte weitgehend am gleichen Standort errichtet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die alte Pfarrkirche sowohl baulich überaltert als auch für die gewachsene Gemeinde zu klein geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planungen für einen Neubau entstanden zwischen &#039;&#039;&#039;1887 und 1889&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Entwurf wurde der Münsteraner Architekt &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel der Ältere&#039;&#039;&#039; beauftragt. Nach seinem Tod im Jahr 1890 übernahm sein Sohn &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel der Jüngere&#039;&#039;&#039; die weitere Planung und Ausführung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; wurde die alte Kirche abgebrochen. Die Abbrucharbeiten und die Beseitigung des Schutts zogen sich bis in den Mai hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar danach begann der Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlich größere Kirche wurde im Stil der &#039;&#039;&#039;Neugotik&#039;&#039;&#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;25. Oktober 1893&#039;&#039;&#039; wurde die neue St.-Pankratius-Kirche geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige St.-Pankratius-Kirche ist ein neugotischer Backsteinbau des späten 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend sind der hohe Westturm mit Spitzhelm, die gegliederten Backsteinfassaden, Spitzbogenfenster und die für die Neugotik charakteristische vertikale Gliederung des Baukörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist durch hohe Gewölbe und einen deutlich vom Langhaus abgesetzten Chor geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenbau entwickelte sich durch seine Größe und besonders durch den weithin sichtbaren Turm zu einer markanten Landmarke Vorhelms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der ursprünglichen Ausstattung wurde in den Jahren nach der Fertigstellung der Kirche geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtzeitig zur Kirchweihe im Jahr &#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; wurde der neue Hochaltar aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein steinerner Unterbau enthielt zwei Reliefdarstellungen mit Szenen aus dem Alten Testament:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Opfer Abrahams,&lt;br /&gt;
* Melchisedek mit Brot und Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus Sandstein gefertigten und farbig gefassten Reliefs stammen aus der Werkstatt des Münsteraner Bildhauers &#039;&#039;&#039;August Schmiemann&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im oberen Teil des Hochaltars befanden sich links und rechts des Tabernakels zwei weitere Reliefs aus Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zeigten Szenen aus der Legende des Kirchenpatrons Pankratius: seine Taufe und seine Kommunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunionbank ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die historische Kommunionbank war mit Reliefbildern aus der Werkstatt Schmiemann ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt waren zwei alttestamentliche Szenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Pessachmahl,&lt;br /&gt;
* die Mannalese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzweg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; besitzt die Kirche einen Kreuzweg mit 14 Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Kupfer gemalten Ölbilder zeigen sowohl nazarenische als auch altflämische Einflüsse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seitenaltäre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; kamen zwei Seitenaltäre hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Marienaltar&#039;&#039;&#039; wurde von der Familie Schulze Rieping gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;St.-Annen-Altar&#039;&#039;&#039; geht auf eine Stiftung des Hauses Vorhelm zurück. Die Verbindung zu einem St.-Annen-Altar reicht wesentlich weiter zurück: Bereits &#039;&#039;&#039;1487&#039;&#039;&#039; wird in Vorhelm eine entsprechende Vikarie erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanzel wurde &#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie befand sich ursprünglich am vordersten linken Pfeiler des Kirchenschiffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Holzreliefs zeigten Szenen aus dem Neuen Testament:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Bergpredigt,&lt;br /&gt;
* die Predigt am See,&lt;br /&gt;
* die Kindersegnung,&lt;br /&gt;
* die Tempelreinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Triumphkreuz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; wurde im Scheitel des Chorbogens ein Triumphkreuz aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstand im Umfeld der &#039;&#039;&#039;Wiedenbrücker Schule&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Holzkreuz schuf der Bildhauer &#039;&#039;&#039;Heinrich Schweppenstedde&#039;&#039;&#039;. Der Korpus stammt von &#039;&#039;&#039;Anton Mormann&#039;&#039;&#039; und wurde von dem Maler &#039;&#039;&#039;Eduard Goldkuhle&#039;&#039;&#039; farbig gefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der liturgischen Veränderungen nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] wurde der Innenraum der Kirche umfassend umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;9. Juni 1969&#039;&#039;&#039; wurden Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau des ehemaligen Hochaltars gelangte später in die St.-Antonius-Kirche in Herten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des steinernen Unterbaus wurden in der Kapelle Maria Hilf des Stifts Tilbeck verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere originale Reliefs blieben jedoch in Vorhelm erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Holzreliefs der ehemaligen Kanzel und die beiden Holzreliefs des Hochaltars wurden gerahmt und an den Seitenwänden des Chorraums aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch steinerne Reliefs und Teile des Figurenschmucks der früheren Altäre wurden erhalten und eingelagert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuer Altarraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;Dezember 1971&#039;&#039;&#039; befindet sich im Chorraum ein neuer Altar des Sendenhorster Bildhauers &#039;&#039;&#039;Bernhard Kleinhans&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Altar wurde ebenfalls von Kleinhans ein Ambo geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neugestaltung des Chorraums dokumentiert den Wandel der katholischen Liturgie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenfenster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche besitzt zahlreiche farbige Glasfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehören wesentlich zur Wirkung des Innenraumes und zeigen figürliche, ornamentale und symbolische Darstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Fenster behandelt biblische beziehungsweise christologische Themen, andere nehmen Bezug auf Heilige und kirchliche Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geläut der Vorhelmer Kirche gehören mehrere Glocken unterschiedlicher Herkunft und Entstehungszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Geläuts wurde durch Kriege, Ablieferungen und Neubeschaffungen mehrfach verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorhelmer Kirchengeschichte gehört auch eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Rösnitzer Glocke&#039;&#039;&#039;, deren Geschichte in der heimatkundlichen Literatur dokumentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengemeinde und Pfarrgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrgemeinde St. Pankratius gehört zu den älteren Kirchengemeinden des heutigen Ahlener Stadtgebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste der nachweisbaren Pfarrer reicht auf der historischen Archivseite bis mindestens in das Jahr &#039;&#039;&#039;1404&#039;&#039;&#039; zurück. Genannt werden unter anderem Heinrich Sune als Pfarrer im Jahr 1404 und Johann von Ahlen im Jahr 1474.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert lässt sich auch eine weitgehend geschlossene Reihe der Vikare und Küster nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Pfarrgeschichte, ihre Geistlichen und kirchlichen Einrichtungen werden im Artikel zur [[Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm]] ausführlicher behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die St.-Pankratius-Kirche ist das zentrale historische Kirchengebäude Vorhelms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Geschichte reicht von einer mittelalterlichen Eigenkirche des Hauses Vorhelm über mehrere Vorgängerbauten bis zum heutigen neugotischen Bau des späten 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche dokumentiert damit sowohl die mittelalterliche Entwicklung Vorhelms als auch die baulichen und liturgischen Veränderungen der katholischen Kirche im 19. und 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem hohen Turm prägt sie bis heute das Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1193:&#039;&#039;&#039; Erhebung der Eigenkirche des Hauses Vorhelm zur Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1404:&#039;&#039;&#039; Heinrich Sune ist als Pfarrer nachweisbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1487:&#039;&#039;&#039; Erste Erwähnung einer Vikarie am St.-Annen-Altar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1521:&#039;&#039;&#039; Weihe eines romanischen Kirchenbaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dreißigjähriger Krieg:&#039;&#039;&#039; Zerstörung der Kirche durch Brand.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1632:&#039;&#039;&#039; Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1655:&#039;&#039;&#039; erneute Weihe der Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1887–1889:&#039;&#039;&#039; Planung eines Kirchenneubaus durch Hilger Hertel d. Ä.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1891:&#039;&#039;&#039; Abbruch der alten Kirche und Beginn des Neubaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;25. Oktober 1893:&#039;&#039;&#039; Weihe der heutigen St.-Pankratius-Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1894:&#039;&#039;&#039; Aufstellung des Kreuzwegs.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1895:&#039;&#039;&#039; Aufstellung der beiden Seitenaltäre.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1898:&#039;&#039;&#039; Aufstellung der Kanzel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1902:&#039;&#039;&#039; Anbringung des Triumphkreuzes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;9. Juni 1969:&#039;&#039;&#039; Abbau von Hochaltar, Seitenaltären und Kanzel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dezember 1971:&#039;&#039;&#039; Aufstellung des neuen Altars und Ambos von Bernhard Kleinhans.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1993:&#039;&#039;&#039; Feier des 100-jährigen Kirchweihjubiläums der heutigen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Honermann: &#039;&#039;Die St.-Pankratius-Kirche zu Ahlen-Vorhelm. Herausgegeben zum hundertjährigen Kirchweihfeste der jetzigen Kirche am 25. Oktober 1993&#039;&#039;, Ahlen 1993.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 50–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.menschen-leben-kirche-vorhelm.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-pankratius St. Pankratius auf der Internetseite der Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.kathvorhelm.de/ Historische Archivseite der katholischen Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Pankratius_Kirche&amp;diff=10403</id>
		<title>St. Pankratius Kirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Pankratius_Kirche&amp;diff=10403"/>
		<updated>2026-09-15T11:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Mittelalterliche und frühneuzeitliche Kirche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Pankratiusstraße 20&lt;br /&gt;
|Foto=&lt;br /&gt;
|Baujahr=1891–1893&lt;br /&gt;
|Architekt=Hilger Hertel d. Ä.&amp;lt;br /&amp;gt;Hilger Hertel d. J.&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Nutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite= 51.809013&lt;br /&gt;
|Laenge= 7.945202&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Pankratius-Kirche&#039;&#039;&#039; ist die katholische Pfarrkirche im Ahlener Ortsteil [[Vorhelm]]. Der heutige neugotische Kirchenbau entstand in den Jahren &#039;&#039;&#039;1891 bis 1893&#039;&#039;&#039; nach Plänen des Münsteraner Architekten &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel des Älteren&#039;&#039;&#039;. Nach dessen Tod wurde der Bau von seinem Sohn &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel dem Jüngeren&#039;&#039;&#039; ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht wesentlich weiter zurück. Bereits im Mittelalter bestand in Vorhelm eine Kirche, die aus einer Eigenkirche des [[Haus Vorhelm|Hauses Vorhelm]] hervorging. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; wurde sie im Zuge der kirchlichen Neuordnung zur Pfarrkirche erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot;&amp;gt;Katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm: historische Archivseiten zur Geschichte der Kirche und Pfarrgemeinde, ehemals unter www.kathvorhelm.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 50–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenkirche und Entstehung der Pfarrei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfänge von St. Pankratius stehen in engem Zusammenhang mit dem [[Haus Vorhelm|Rittersitz Vorhelm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Gotteshaus soll von den Bewohnern des Rittersitzes errichtet und dem heiligen &#039;&#039;&#039;Pankratius&#039;&#039;&#039; geweiht worden sein. Der Heilige galt besonders im mittelalterlichen Rittertum als verehrter Schutzpatron.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; ordnete Bischof Hermann II. von Münster die Vorhelmer Eigenkirche im Rahmen der Neuordnung der Archidiakonate dem Archidiakonat St. Mauritz zu und erhob sie zur Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit reicht die urkundlich fassbare Geschichte der Pfarrkirche St. Pankratius bis in das ausgehende 12. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche und frühneuzeitliche Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Gestalt und Größe der ältesten Vorhelmer Kirche ist nur wenig bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1521&#039;&#039;&#039; wurde ein romanischer Kirchenbau geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche durch einen Brand zerstört. Bereits &#039;&#039;&#039;1632&#039;&#039;&#039; erfolgte der Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1655&#039;&#039;&#039; wurde die wiederhergestellte Kirche erneut geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche bestand in dieser Form bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abbruch des Gebäudes 1891 und auch bei späteren Erdarbeiten wurden keine Fundamente festgestellt, die auf grundsätzlich anders orientierte Vorgängerbauten hindeuteten. Es wird daher angenommen, dass die Vorhelmer Kirchen über Jahrhunderte weitgehend am gleichen Standort errichtet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die alte Pfarrkirche sowohl baulich überaltert als auch für die gewachsene Gemeinde zu klein geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planungen für einen Neubau entstanden zwischen &#039;&#039;&#039;1887 und 1889&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Entwurf wurde der Münsteraner Architekt &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel der Ältere&#039;&#039;&#039; beauftragt. Nach seinem Tod im Jahr 1890 übernahm sein Sohn &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel der Jüngere&#039;&#039;&#039; die weitere Planung und Ausführung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; wurde die alte Kirche abgebrochen. Die Abbrucharbeiten und die Beseitigung des Schutts zogen sich bis in den Mai hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar danach begann der Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlich größere Kirche wurde im Stil der &#039;&#039;&#039;Neugotik&#039;&#039;&#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;25. Oktober 1893&#039;&#039;&#039; wurde die neue St.-Pankratius-Kirche geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige St.-Pankratius-Kirche ist ein neugotischer Backsteinbau des späten 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend sind der hohe Westturm mit Spitzhelm, die gegliederten Backsteinfassaden, Spitzbogenfenster und die für die Neugotik charakteristische vertikale Gliederung des Baukörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist durch hohe Gewölbe und einen deutlich vom Langhaus abgesetzten Chor geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenbau entwickelte sich durch seine Größe und besonders durch den weithin sichtbaren Turm zu einer markanten Landmarke Vorhelms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der ursprünglichen Ausstattung wurde in den Jahren nach der Fertigstellung der Kirche geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtzeitig zur Kirchweihe im Jahr &#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; wurde der neue Hochaltar aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein steinerner Unterbau enthielt zwei Reliefdarstellungen mit Szenen aus dem Alten Testament:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Opfer Abrahams,&lt;br /&gt;
* Melchisedek mit Brot und Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus Sandstein gefertigten und farbig gefassten Reliefs stammen aus der Werkstatt des Münsteraner Bildhauers &#039;&#039;&#039;August Schmiemann&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im oberen Teil des Hochaltars befanden sich links und rechts des Tabernakels zwei weitere Reliefs aus Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zeigten Szenen aus der Legende des Kirchenpatrons Pankratius: seine Taufe und seine Kommunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunionbank ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die historische Kommunionbank war mit Reliefbildern aus der Werkstatt Schmiemann ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt waren zwei alttestamentliche Szenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Pessachmahl,&lt;br /&gt;
* die Mannalese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzweg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; besitzt die Kirche einen Kreuzweg mit 14 Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Kupfer gemalten Ölbilder zeigen sowohl nazarenische als auch altflämische Einflüsse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seitenaltäre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; kamen zwei Seitenaltäre hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Marienaltar&#039;&#039;&#039; wurde von der Familie Schulze Rieping gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;St.-Annen-Altar&#039;&#039;&#039; geht auf eine Stiftung des Hauses Vorhelm zurück. Die Verbindung zu einem St.-Annen-Altar reicht wesentlich weiter zurück: Bereits &#039;&#039;&#039;1487&#039;&#039;&#039; wird in Vorhelm eine entsprechende Vikarie erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanzel wurde &#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie befand sich ursprünglich am vordersten linken Pfeiler des Kirchenschiffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Holzreliefs zeigten Szenen aus dem Neuen Testament:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Bergpredigt,&lt;br /&gt;
* die Predigt am See,&lt;br /&gt;
* die Kindersegnung,&lt;br /&gt;
* die Tempelreinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Triumphkreuz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; wurde im Scheitel des Chorbogens ein Triumphkreuz aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstand im Umfeld der &#039;&#039;&#039;Wiedenbrücker Schule&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Holzkreuz schuf der Bildhauer &#039;&#039;&#039;Heinrich Schweppenstedde&#039;&#039;&#039;. Der Korpus stammt von &#039;&#039;&#039;Anton Mormann&#039;&#039;&#039; und wurde von dem Maler &#039;&#039;&#039;Eduard Goldkuhle&#039;&#039;&#039; farbig gefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der liturgischen Veränderungen nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] wurde der Innenraum der Kirche umfassend umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;9. Juni 1969&#039;&#039;&#039; wurden Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau des ehemaligen Hochaltars gelangte später in die St.-Antonius-Kirche in Herten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des steinernen Unterbaus wurden in der Kapelle Maria Hilf des Stifts Tilbeck verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere originale Reliefs blieben jedoch in Vorhelm erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Holzreliefs der ehemaligen Kanzel und die beiden Holzreliefs des Hochaltars wurden gerahmt und an den Seitenwänden des Chorraums aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch steinerne Reliefs und Teile des Figurenschmucks der früheren Altäre wurden erhalten und eingelagert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuer Altarraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;Dezember 1971&#039;&#039;&#039; befindet sich im Chorraum ein neuer Altar des Sendenhorster Bildhauers &#039;&#039;&#039;Bernhard Kleinhans&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Altar wurde ebenfalls von Kleinhans ein Ambo geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neugestaltung des Chorraums dokumentiert den Wandel der katholischen Liturgie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenfenster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche besitzt zahlreiche farbige Glasfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehören wesentlich zur Wirkung des Innenraumes und zeigen figürliche, ornamentale und symbolische Darstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Fenster behandelt biblische beziehungsweise christologische Themen, andere nehmen Bezug auf Heilige und kirchliche Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geläut der Vorhelmer Kirche gehören mehrere Glocken unterschiedlicher Herkunft und Entstehungszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Geläuts wurde durch Kriege, Ablieferungen und Neubeschaffungen mehrfach verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorhelmer Kirchengeschichte gehört auch eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Rösnitzer Glocke&#039;&#039;&#039;, deren Geschichte in der heimatkundlichen Literatur dokumentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengemeinde und Pfarrgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrgemeinde St. Pankratius gehört zu den älteren Kirchengemeinden des heutigen Ahlener Stadtgebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste der nachweisbaren Pfarrer reicht auf der historischen Archivseite bis mindestens in das Jahr &#039;&#039;&#039;1404&#039;&#039;&#039; zurück. Genannt werden unter anderem Heinrich Sune als Pfarrer im Jahr 1404 und Johann von Ahlen im Jahr 1474.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert lässt sich auch eine weitgehend geschlossene Reihe der Vikare und Küster nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Pfarrgeschichte, ihre Geistlichen und kirchlichen Einrichtungen werden im Artikel zur [[Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm]] ausführlicher behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die St.-Pankratius-Kirche ist das zentrale historische Kirchengebäude Vorhelms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Geschichte reicht von einer mittelalterlichen Eigenkirche des Hauses Vorhelm über mehrere Vorgängerbauten bis zum heutigen neugotischen Bau des späten 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche dokumentiert damit sowohl die mittelalterliche Entwicklung Vorhelms als auch die baulichen und liturgischen Veränderungen der katholischen Kirche im 19. und 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem hohen Turm prägt sie bis heute das Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1193:&#039;&#039;&#039; Erhebung der Eigenkirche des Hauses Vorhelm zur Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1404:&#039;&#039;&#039; Heinrich Sune ist als Pfarrer nachweisbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1487:&#039;&#039;&#039; Erste Erwähnung einer Vikarie am St.-Annen-Altar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1521:&#039;&#039;&#039; Weihe eines romanischen Kirchenbaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dreißigjähriger Krieg:&#039;&#039;&#039; Zerstörung der Kirche durch Brand.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1632:&#039;&#039;&#039; Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1655:&#039;&#039;&#039; erneute Weihe der Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1887–1889:&#039;&#039;&#039; Planung eines Kirchenneubaus durch Hilger Hertel d. Ä.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1891:&#039;&#039;&#039; Abbruch der alten Kirche und Beginn des Neubaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;25. Oktober 1893:&#039;&#039;&#039; Weihe der heutigen St.-Pankratius-Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1894:&#039;&#039;&#039; Aufstellung des Kreuzwegs.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1895:&#039;&#039;&#039; Aufstellung der beiden Seitenaltäre.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1898:&#039;&#039;&#039; Aufstellung der Kanzel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1902:&#039;&#039;&#039; Anbringung des Triumphkreuzes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;9. Juni 1969:&#039;&#039;&#039; Abbau von Hochaltar, Seitenaltären und Kanzel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dezember 1971:&#039;&#039;&#039; Aufstellung des neuen Altars und Ambos von Bernhard Kleinhans.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1993:&#039;&#039;&#039; Feier des 100-jährigen Kirchweihjubiläums der heutigen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Honermann: &#039;&#039;Die St.-Pankratius-Kirche zu Ahlen-Vorhelm. Herausgegeben zum hundertjährigen Kirchweihfeste der jetzigen Kirche am 25. Oktober 1993&#039;&#039;, Ahlen 1993.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 50–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.menschen-leben-kirche-vorhelm.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-pankratius St. Pankratius auf der Internetseite der Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.kathvorhelm.de/ Historische Archivseite der katholischen Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Pankratius_Kirche&amp;diff=10402</id>
		<title>St. Pankratius Kirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Pankratius_Kirche&amp;diff=10402"/>
		<updated>2026-09-15T11:40:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Gebäude |Adresse=Pankratiusstraße 20 |Foto= |Baujahr=1891–1893 |Architekt=Hilger Hertel d. Ä.&amp;lt;br /&amp;gt;Hilger Hertel d. J. |Urnutzung=Kirche |Nutzung=Kirche |Denkmal=Ja |Breite= 51.809013 |Laenge= 7.945202 |Zoom=17 }}  Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St.-Pankratius-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die katholische Pfarrkirche im Ahlener Ortsteil Vorhelm. Der heutige neugotische Kirchenbau entstand in den Jahren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1891 bis 1893&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nach Plänen des Münsteraner Architekten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilger Hertel des…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Pankratiusstraße 20&lt;br /&gt;
|Foto=&lt;br /&gt;
|Baujahr=1891–1893&lt;br /&gt;
|Architekt=Hilger Hertel d. Ä.&amp;lt;br /&amp;gt;Hilger Hertel d. J.&lt;br /&gt;
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|Nutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite= 51.809013&lt;br /&gt;
|Laenge= 7.945202&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Pankratius-Kirche&#039;&#039;&#039; ist die katholische Pfarrkirche im Ahlener Ortsteil [[Vorhelm]]. Der heutige neugotische Kirchenbau entstand in den Jahren &#039;&#039;&#039;1891 bis 1893&#039;&#039;&#039; nach Plänen des Münsteraner Architekten &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel des Älteren&#039;&#039;&#039;. Nach dessen Tod wurde der Bau von seinem Sohn &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel dem Jüngeren&#039;&#039;&#039; ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht wesentlich weiter zurück. Bereits im Mittelalter bestand in Vorhelm eine Kirche, die aus einer Eigenkirche des [[Haus Vorhelm|Hauses Vorhelm]] hervorging. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; wurde sie im Zuge der kirchlichen Neuordnung zur Pfarrkirche erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot;&amp;gt;Katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm: historische Archivseiten zur Geschichte der Kirche und Pfarrgemeinde, ehemals unter www.kathvorhelm.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 50–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenkirche und Entstehung der Pfarrei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfänge von St. Pankratius stehen in engem Zusammenhang mit dem [[Haus Vorhelm|Rittersitz Vorhelm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Gotteshaus soll von den Bewohnern des Rittersitzes errichtet und dem heiligen &#039;&#039;&#039;Pankratius&#039;&#039;&#039; geweiht worden sein. Der Heilige galt besonders im mittelalterlichen Rittertum als verehrter Schutzpatron.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; ordnete Bischof Hermann II. von Münster die Vorhelmer Eigenkirche im Rahmen der Neuordnung der Archidiakonate dem Archidiakonat St. Mauritz zu und erhob sie zur Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit reicht die urkundlich fassbare Geschichte der Pfarrkirche St. Pankratius bis in das ausgehende 12. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche und frühneuzeitliche Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Gestalt und Größe der ältesten Vorhelmer Kirche ist nur wenig bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1521&#039;&#039;&#039; wurde ein romanischer Kirchenbau geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Kirche durch einen Brand zerstört. Bereits &#039;&#039;&#039;1632&#039;&#039;&#039; erfolgte der Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1655&#039;&#039;&#039; wurde die wiederhergestellte Kirche erneut geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche bestand in dieser Form bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abbruch des Gebäudes 1891 und auch bei späteren Erdarbeiten wurden keine Fundamente festgestellt, die auf grundsätzlich anders orientierte Vorgängerbauten hindeuteten. Es wird daher angenommen, dass die Vorhelmer Kirchen über Jahrhunderte weitgehend am gleichen Standort errichtet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die alte Pfarrkirche sowohl baulich überaltert als auch für die gewachsene Gemeinde zu klein geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planungen für einen Neubau entstanden zwischen &#039;&#039;&#039;1887 und 1889&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Entwurf wurde der Münsteraner Architekt &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel der Ältere&#039;&#039;&#039; beauftragt. Nach seinem Tod im Jahr 1890 übernahm sein Sohn &#039;&#039;&#039;Hilger Hertel der Jüngere&#039;&#039;&#039; die weitere Planung und Ausführung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; wurde die alte Kirche abgebrochen. Die Abbrucharbeiten und die Beseitigung des Schutts zogen sich bis in den Mai hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar danach begann der Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlich größere Kirche wurde im Stil der &#039;&#039;&#039;Neugotik&#039;&#039;&#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;25. Oktober 1893&#039;&#039;&#039; wurde die neue St.-Pankratius-Kirche geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige St.-Pankratius-Kirche ist ein neugotischer Backsteinbau des späten 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend sind der hohe Westturm mit Spitzhelm, die gegliederten Backsteinfassaden, Spitzbogenfenster und die für die Neugotik charakteristische vertikale Gliederung des Baukörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist durch hohe Gewölbe und einen deutlich vom Langhaus abgesetzten Chor geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenbau entwickelte sich durch seine Größe und besonders durch den weithin sichtbaren Turm zu einer markanten Landmarke Vorhelms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der ursprünglichen Ausstattung wurde in den Jahren nach der Fertigstellung der Kirche geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtzeitig zur Kirchweihe im Jahr &#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; wurde der neue Hochaltar aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein steinerner Unterbau enthielt zwei Reliefdarstellungen mit Szenen aus dem Alten Testament:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Opfer Abrahams,&lt;br /&gt;
* Melchisedek mit Brot und Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus Sandstein gefertigten und farbig gefassten Reliefs stammen aus der Werkstatt des Münsteraner Bildhauers &#039;&#039;&#039;August Schmiemann&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im oberen Teil des Hochaltars befanden sich links und rechts des Tabernakels zwei weitere Reliefs aus Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zeigten Szenen aus der Legende des Kirchenpatrons Pankratius: seine Taufe und seine Kommunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunionbank ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die historische Kommunionbank war mit Reliefbildern aus der Werkstatt Schmiemann ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt waren zwei alttestamentliche Szenen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Pessachmahl,&lt;br /&gt;
* die Mannalese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzweg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039; besitzt die Kirche einen Kreuzweg mit 14 Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Kupfer gemalten Ölbilder zeigen sowohl nazarenische als auch altflämische Einflüsse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seitenaltäre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; kamen zwei Seitenaltäre hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Marienaltar&#039;&#039;&#039; wurde von der Familie Schulze Rieping gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;St.-Annen-Altar&#039;&#039;&#039; geht auf eine Stiftung des Hauses Vorhelm zurück. Die Verbindung zu einem St.-Annen-Altar reicht wesentlich weiter zurück: Bereits &#039;&#039;&#039;1487&#039;&#039;&#039; wird in Vorhelm eine entsprechende Vikarie erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanzel wurde &#039;&#039;&#039;1898&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie befand sich ursprünglich am vordersten linken Pfeiler des Kirchenschiffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Holzreliefs zeigten Szenen aus dem Neuen Testament:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Bergpredigt,&lt;br /&gt;
* die Predigt am See,&lt;br /&gt;
* die Kindersegnung,&lt;br /&gt;
* die Tempelreinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Triumphkreuz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; wurde im Scheitel des Chorbogens ein Triumphkreuz aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstand im Umfeld der &#039;&#039;&#039;Wiedenbrücker Schule&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Holzkreuz schuf der Bildhauer &#039;&#039;&#039;Heinrich Schweppenstedde&#039;&#039;&#039;. Der Korpus stammt von &#039;&#039;&#039;Anton Mormann&#039;&#039;&#039; und wurde von dem Maler &#039;&#039;&#039;Eduard Goldkuhle&#039;&#039;&#039; farbig gefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der liturgischen Veränderungen nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] wurde der Innenraum der Kirche umfassend umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;9. Juni 1969&#039;&#039;&#039; wurden Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau des ehemaligen Hochaltars gelangte später in die St.-Antonius-Kirche in Herten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des steinernen Unterbaus wurden in der Kapelle Maria Hilf des Stifts Tilbeck verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere originale Reliefs blieben jedoch in Vorhelm erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Holzreliefs der ehemaligen Kanzel und die beiden Holzreliefs des Hochaltars wurden gerahmt und an den Seitenwänden des Chorraums aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch steinerne Reliefs und Teile des Figurenschmucks der früheren Altäre wurden erhalten und eingelagert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuer Altarraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;Dezember 1971&#039;&#039;&#039; befindet sich im Chorraum ein neuer Altar des Sendenhorster Bildhauers &#039;&#039;&#039;Bernhard Kleinhans&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Altar wurde ebenfalls von Kleinhans ein Ambo geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neugestaltung des Chorraums dokumentiert den Wandel der katholischen Liturgie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenfenster ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche besitzt zahlreiche farbige Glasfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehören wesentlich zur Wirkung des Innenraumes und zeigen figürliche, ornamentale und symbolische Darstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Fenster behandelt biblische beziehungsweise christologische Themen, andere nehmen Bezug auf Heilige und kirchliche Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Geläut der Vorhelmer Kirche gehören mehrere Glocken unterschiedlicher Herkunft und Entstehungszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Geläuts wurde durch Kriege, Ablieferungen und Neubeschaffungen mehrfach verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorhelmer Kirchengeschichte gehört auch eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Rösnitzer Glocke&#039;&#039;&#039;, deren Geschichte in der heimatkundlichen Literatur dokumentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengemeinde und Pfarrgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrgemeinde St. Pankratius gehört zu den älteren Kirchengemeinden des heutigen Ahlener Stadtgebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste der nachweisbaren Pfarrer reicht auf der historischen Archivseite bis mindestens in das Jahr &#039;&#039;&#039;1404&#039;&#039;&#039; zurück. Genannt werden unter anderem Heinrich Sune als Pfarrer im Jahr 1404 und Johann von Ahlen im Jahr 1474.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vorhelmarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert lässt sich auch eine weitgehend geschlossene Reihe der Vikare und Küster nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Pfarrgeschichte, ihre Geistlichen und kirchlichen Einrichtungen werden im Artikel zur [[Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm]] ausführlicher behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die St.-Pankratius-Kirche ist das zentrale historische Kirchengebäude Vorhelms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Geschichte reicht von einer mittelalterlichen Eigenkirche des Hauses Vorhelm über mehrere Vorgängerbauten bis zum heutigen neugotischen Bau des späten 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche dokumentiert damit sowohl die mittelalterliche Entwicklung Vorhelms als auch die baulichen und liturgischen Veränderungen der katholischen Kirche im 19. und 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem hohen Turm prägt sie bis heute das Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1193:&#039;&#039;&#039; Erhebung der Eigenkirche des Hauses Vorhelm zur Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1404:&#039;&#039;&#039; Heinrich Sune ist als Pfarrer nachweisbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1487:&#039;&#039;&#039; Erste Erwähnung einer Vikarie am St.-Annen-Altar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1521:&#039;&#039;&#039; Weihe eines romanischen Kirchenbaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dreißigjähriger Krieg:&#039;&#039;&#039; Zerstörung der Kirche durch Brand.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1632:&#039;&#039;&#039; Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1655:&#039;&#039;&#039; erneute Weihe der Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1887–1889:&#039;&#039;&#039; Planung eines Kirchenneubaus durch Hilger Hertel d. Ä.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1891:&#039;&#039;&#039; Abbruch der alten Kirche und Beginn des Neubaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;25. Oktober 1893:&#039;&#039;&#039; Weihe der heutigen St.-Pankratius-Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1894:&#039;&#039;&#039; Aufstellung des Kreuzwegs.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1895:&#039;&#039;&#039; Aufstellung der beiden Seitenaltäre.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1898:&#039;&#039;&#039; Aufstellung der Kanzel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1902:&#039;&#039;&#039; Anbringung des Triumphkreuzes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;9. Juni 1969:&#039;&#039;&#039; Abbau von Hochaltar, Seitenaltären und Kanzel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dezember 1971:&#039;&#039;&#039; Aufstellung des neuen Altars und Ambos von Bernhard Kleinhans.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1993:&#039;&#039;&#039; Feier des 100-jährigen Kirchweihjubiläums der heutigen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Honermann: &#039;&#039;Die St.-Pankratius-Kirche zu Ahlen-Vorhelm. Herausgegeben zum hundertjährigen Kirchweihfeste der jetzigen Kirche am 25. Oktober 1993&#039;&#039;, Ahlen 1993.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 50–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.menschen-leben-kirche-vorhelm.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-pankratius St. Pankratius auf der Internetseite der Kirchengemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://www.kathvorhelm.de/ Historische Archivseite der katholischen Pfarrgemeinde St. Pankratius Vorhelm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchengemeinde St. Pankratius Vorhelm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
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		<title>Marienkirche</title>
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		<updated>2026-09-15T11:26:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Oststraße 58&lt;br /&gt;
|Foto=Marienkirche_1.JPG&lt;br /&gt;
|Baujahr=um 1250&amp;lt;br /&amp;gt;heutiger Bau 1902–1904&lt;br /&gt;
|Architekt=Ludwig Becker&amp;lt;br&amp;gt;Wilhelm Sunder-Plassmann&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Nutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.763394745840884&lt;br /&gt;
|Laenge=7.890815257990606&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Marien-Kirche&#039;&#039;&#039;, kurz &#039;&#039;&#039;Marienkirche&#039;&#039;&#039;, ist eine katholische Kirche im Zentrum von [[Ahlen]]. Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Archäologische Untersuchungen lassen vermuten, dass bereits um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; eine zweite Kirche innerhalb der mittelalterlichen Stadt bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige neugotische Marienkirche wurde von &#039;&#039;&#039;1902 bis 1904&#039;&#039;&#039; nach Plänen der Architekten &#039;&#039;&#039;Ludwig Becker&#039;&#039;&#039; aus Mainz und [[Wilhelm Sunder-Plassmann]] aus Münster errichtet. Sie ersetzte eine mittelalterliche Vorgängerkirche, von der mehrere Bauteile und Ausstattungsstücke in den Neubau übernommen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot;&amp;gt;Pfarrgemeinderat St. Marien Ahlen (Hrsg.): &#039;&#039;Die Neue Pfarre zu Ahlen. 1904–2004. 100 Jahre Neue Marienkirche&#039;&#039;, Ahlen 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 48–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Neuen Pfarre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das genaue Gründungsjahr der später als &#039;&#039;&#039;Neue Pfarre&#039;&#039;&#039; bezeichneten zweiten Ahlener Kirchengemeinde ist nicht urkundlich überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Forschung wurden die Jahre &#039;&#039;&#039;1278, 1285 und 1288&#039;&#039;&#039; als mögliche Gründungsdaten genannt. Das Jahr &#039;&#039;&#039;1285&#039;&#039;&#039; gilt dabei als Zeitpunkt der offiziellen Trennung von der älteren Pfarrei [[St. Bartholomäus]]. Bereits 1278 wird ein Priester namens Lambert erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Patrozinium der neuen Kirche wurde &#039;&#039;&#039;Mariä Himmelfahrt&#039;&#039;&#039; gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie St. Bartholomäus unterstand auch die Neue Pfarre dem Prämonstratenserstift Cappenberg. Die Verbindung bestand bis zur Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nord- und Ostschicht der mittelalterlichen Stadt bildeten das Gebiet des „nigen Kerspels“, also des neuen Kirchspiels, während die Camp- und Mölenschicht zur Alten Pfarre gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Marienkirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei archäologischen Grabungen während der Kirchenrenovierung im Jahr &#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; wurden Fundamente der mittelalterlichen Vorgängerbauten untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Ulrich Reinke vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege rekonstruierte anschließend die Bauentwicklung. Nach seinen Untersuchungen dürfte bereits um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; eine zweite Kirche in Ahlen bestanden haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Bau war eine &#039;&#039;&#039;romanische einschiffige Kirche aus Bruchstein&#039;&#039;&#039;. An ihrer Westseite stand vermutlich ein Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem ältesten Bau waren bis zum Abbruch im Jahr 1902 noch Teile des Mauerwerks der Nordseite sowie das romanische Turmportal erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterungen im 14. und 15. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; wurde der Chor der Kirche erneuert und vergrößert. Dabei entstand ein etwa zwei Meter längerer Fünfachtelchor auf den Fundamenten des romanischen Vorgängerchores. Diese Bauphase konnte bei den Grabungen 1982 nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um &#039;&#039;&#039;1450&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche erneut erweitert. Dabei entstand ein zweites Kirchenschiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich war ursprünglich sogar ein weiteres Seitenschiff vorgesehen, das aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr ausgeführt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit stammt wahrscheinlich auch das bis heute erhaltene &#039;&#039;&#039;gotische Südportal&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbrand von 1668 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim großen [[Stadtbrand 1668|Stadtbrand von 1668]] wurde auch die Marienkirche schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dächer und Turm wurden zerstört, das Gewölbe stürzte ein und die Altäre verbrannten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch große Teile der Bevölkerung durch den Brand ihre wirtschaftliche Existenz verloren hatten, gestaltete sich der Wiederaufbau schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer Bertram Höveler wandte sich an Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen und bat um finanzielle Unterstützung. Nachdem zunächst 100 Reichstaler zugesagt worden waren, erhielt die Gemeinde zusätzlich die Erlaubnis, im Hochstift Münster und in angrenzenden Gebieten Almosen für den Wiederaufbau zu sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche Kirchenbau wurde im Wesentlichen in seiner bisherigen Form wiederhergestellt. Der Turm erhielt jedoch einen neuen barocken Helm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits &#039;&#039;&#039;1586&#039;&#039;&#039; vorhandene Turmuhr überstand den Brand weitgehend unbeschädigt und blieb bis zum Abbruch der Kirche im Jahr 1902 erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Weg zum Neubau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Abrisspläne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits &#039;&#039;&#039;1773&#039;&#039;&#039; beantragte der Rat der Stadt beim Generalvikar Franz von Fürstenberg die Genehmigung, die Neue Kirche abzureißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund waren die schlechte wirtschaftliche Lage der Stadt und die stark gesunkene Einwohnerzahl nach Kriegen und Krisen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine spätere Zusammenlegung der beiden Ahlener Pfarrgemeinden scheiterte am Widerstand der jeweiligen Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Industrialisierung und dem Bevölkerungswachstum Ahlens im 19. Jahrhundert wurde die alte Kirche zunehmend zu klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1861&#039;&#039;&#039; hatte Ahlen 3.335 Einwohner, von denen 3.267 katholisch waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verschlechterte sich der bauliche Zustand des Kirchengebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;24. Januar 1882&#039;&#039;&#039; wurde auf Initiative von Pfarrer Josef Jenne ein &#039;&#039;&#039;Pfennigverein&#039;&#039;&#039; gegründet. Die Mitglieder zahlten wöchentlich mindestens einen Pfennig, um Mittel für die Erhaltung der Kirche und schließlich für einen Neubau zu sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme mit dem Kirchturm ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; wurden erhebliche Risse am alten Kirchturm festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bischöfliche Generalvikariat ließ den Turm untersuchen. Der Münsteraner Architekt &#039;&#039;&#039;Wilhelm Dincklage&#039;&#039;&#039; stellte fest, dass der Glockenstuhl zwar solide gebaut war, die beim Läuten entstehenden Schwingungen jedoch auf das stark geschädigte Mauerwerk übertragen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Probeläuten geriet der Turm so stark in Bewegung, dass zuvor in Risse eingesetzte Keile locker wurden und das Reiben der Mauerteile hörbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dincklage hielt das vollständige Schwingen der Glocken deshalb für gefährlich. Ende &#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; ordnete das Generalvikariat an, die Glocken künftig nicht mehr auszuschwingen, sondern lediglich die Klöppel anzuschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschluss zum Neubau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;6. März 1899&#039;&#039;&#039; beschloss der Kirchenvorstand die Errichtung einer neuen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;10. Juli 1900&#039;&#039;&#039; sprachen sich Kirchenvorstand und Kirchengemeindevertretung einstimmig dafür aus, die neue Kirche am bisherigen Standort zu errichten und dafür den mittelalterlichen Bau abzubrechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer Karl Noje begründete den Neubau unter anderem mit der stark gewachsenen Gemeinde, die inzwischen mehr als &#039;&#039;&#039;4.020 Mitglieder&#039;&#039;&#039; zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streit um den Erhalt der alten Kirche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geplante Abbruch stieß bei der Denkmalpflege auf erheblichen Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Provinzialkonservator und Baurat &#039;&#039;&#039;Albert Ludorff&#039;&#039;&#039; bezeichnete die Marienkirche als frühgotischen Bau, dessen Abbruch ohne zwingende Gründe nicht genehmigt werden könne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er forderte zunächst zu prüfen, ob die alte Kirche erhalten und ein Neubau an anderer Stelle errichtet werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem erarbeitete Ludorff mehrere Entwürfe, durch die die mittelalterliche Kirche erweitert und zumindest wesentliche Teile wie die beiden Schiffe und der Chor erhalten werden sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchenvorstand und Gemeinde lehnten diese Lösungen jedoch ab. Sie verwiesen auf den begrenzten Bauplatz, die finanzielle Situation und den schlechten baulichen Zustand der alten Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;23. November 1901&#039;&#039;&#039; besichtigte schließlich eine königliche Kommission den Bau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;16. Dezember 1901&#039;&#039;&#039; wurde die Genehmigung zum Abbruch erteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedingungen des Abbruchs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genehmigung war mit der Verpflichtung verbunden, bedeutende Bauteile und Ausstattungsstücke der mittelalterlichen Kirche zu erhalten und möglichst im Neubau wiederzuverwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die originalen Teile des Südportals,&lt;br /&gt;
* das Nordportal,&lt;br /&gt;
* plastische Architekturteile des Innenraumes,&lt;br /&gt;
* Kapitelle und Schlusssteine,&lt;br /&gt;
* weitere wiederverwendbare Werksteine,&lt;br /&gt;
* das Sakramentshäuschen,&lt;br /&gt;
* ein steinerner Stehleuchter,&lt;br /&gt;
* schmiedeeiserne Wandleuchter,&lt;br /&gt;
* der ältere Teil des Marienkronleuchters,&lt;br /&gt;
* die Heilandsfigur mit Engeln,&lt;br /&gt;
* alte Kirchenbänke mit geschnitzten Seitenteilen&lt;br /&gt;
* sowie die Barockaltäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer gemalten Gruppe über dem Triumphbogen musste außerdem eine fotografische Aufnahme für das Provinzialdenkmäler-Archiv angefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbruch der alten Marienkirche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;8. Februar 1902&#039;&#039;&#039; feierte Pfarrer Noje das letzte feierliche Amt in der alten Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Allerheiligste in einer Prozession in eine provisorisch eingerichtete Notkirche im sogenannten Bohlen&#039;schen Haus übertragen. Dieses Gebäude stand an der Stelle der heutigen Sakristei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abbruch begann am &#039;&#039;&#039;10. März 1902&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten dauerten etwa fünf Monate. Ein großer Teil des Baumaterials wurde weiterverwendet oder verkauft. Allein durch den Verkauf von Balken sowie altem Bau- und Brennholz erzielte die Kirchengemeinde Einnahmen von &#039;&#039;&#039;2.733 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fundament des mittelalterlichen Turms erwies sich als so massiv, dass es schließlich von preußischen Pionieren gesprengt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Situation entstand der zeitgenössische Spott:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Die Kirche war so baufällig, dass sie gesprengt werden musste.“&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau 1902 bis 1904 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;14. Februar 1902&#039;&#039;&#039; beschloss der Kirchenvorstand offiziell den Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Planung und Bauleitung wurden die Architekten und Dombaumeister &#039;&#039;&#039;Ludwig Becker&#039;&#039;&#039; aus Mainz und &#039;&#039;&#039;Wilhelm Sunder-Plassmann&#039;&#039;&#039; aus Münster beauftragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienkirche.png|mini|rechts|Grundriss der mittelalterlichen Marienkirche und des Neubaus von 1902–1904]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Bauarbeiten wurden am &#039;&#039;&#039;3. März 1902&#039;&#039;&#039; an den Ahlener Bauunternehmer &#039;&#039;&#039;Wilhelm Krämer&#039;&#039;&#039; vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauerlaubnis wurde am &#039;&#039;&#039;16. April 1902&#039;&#039;&#039; erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;7. August 1902&#039;&#039;&#039; legte Landdechant Heinrich Evelt aus Heessen den Grundstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahresende 1902 war der Bau bis zur Höhe der Kapitelle fortgeschritten. Im folgenden Jahr wurde der Rohbau fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bebaute Fläche betrug rund &#039;&#039;&#039;1.334 Quadratmeter&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Kostenvoranschlag belief sich auf rund &#039;&#039;&#039;260.000 Mark&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich erreichten die Gesamtkosten schließlich &#039;&#039;&#039;404.960,52 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor Baubeginn hatte die Gemeinde innerhalb von drei Jahren &#039;&#039;&#039;136.208,71 Mark&#039;&#039;&#039; gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verbleibende Betrag wurde über Darlehen finanziert. Die Gemeindemitglieder brachten zusätzlich jährlich große Summen durch freiwillige Spenden auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Darlehen in Höhe von &#039;&#039;&#039;37.658,82 Mark&#039;&#039;&#039; wurde am &#039;&#039;&#039;1. April 1923&#039;&#039;&#039; getilgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenbau war damit über mehr als zwei Jahrzehnte auch eine erhebliche finanzielle Leistung der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihe am 18. Oktober 1904 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;18. Oktober 1904&#039;&#039;&#039; wurde die neue Marienkirche durch den Münsteraner Bischof &#039;&#039;&#039;Hermann Dingelstad&#039;&#039;&#039; geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am Vortag war der Bischof am Ahlener Bahnhof feierlich empfangen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßen zwischen Bahnhof und Kirche waren geschmückt, Schulen, Vereine und zahlreiche Einwohner beteiligten sich an den Feierlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kirchweihtag selbst begann die Weihe am frühen Morgen. Nach den damaligen liturgischen Vorschriften wurde das Gebäude außen und innen gesegnet, der Altar geweiht und Reliquien in ihm beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das erste feierliche Hochamt in der neuen Kirche gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag fand ein Festakt mit rund &#039;&#039;&#039;180 Gästen&#039;&#039;&#039; im Hotel Klostermann an der Nordstraße statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marienkirche wurde als neugotische Hallenkirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ungewöhnlich breite Bauplatz führte zu einer vergleichsweise gedrungenen, stark in die Breite entwickelten Form. Das Querhaus tritt weit hervor und verleiht dem Grundriss eine annähernde Kreuzform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Querarmen und dem Hauptchor wurden polygonale Seitenchöre angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem breiten östlichen Baukörper steht im Westen der monumentale Kirchturm gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fast &#039;&#039;&#039;75 Meter hohe Turm&#039;&#039;&#039; besitzt einen stark rechteckigen Grundriss. Vier kleinere Ecktürmchen vermitteln den Übergang vom massiven Unterbau zum polygonalen Turmhelm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach der Fertigstellung wurde die Kirche wegen ihrer ungewöhnlichen architektonischen Gestaltung als bemerkenswerte Alternative zu den damals häufig schematisch ausgeführten neugotischen Kirchenbauten gewürdigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere wird durch den Charakter einer westfälischen Hallenkirche geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große, weit gespannte Gewölbe ruhen auf Säulen aus Sandsteintrommeln. Die Gewölberippen führen den Blick zum Chorraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Sockelzone war mit hellen Majolikaplatten verkleidet. Grüne und rötliche Streifen gliederten die Wandflächen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ursprüngliche Wandverkleidung wurde bei einer späteren Renovierung entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochaltar und Seitenaltäre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Hochaltar wurde aus der Vorgängerkirche übernommen und für den Neubau erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altäre wurden vom Wiedenbrücker Künstler &#039;&#039;&#039;Anton Mormann&#039;&#039;&#039; aus hellem Baumberger Sandstein geschaffen beziehungsweise ergänzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den dargestellten Heiligen gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Juliana von Lüttich,&lt;br /&gt;
* Thomas von Aquin,&lt;br /&gt;
* Notburga,&lt;br /&gt;
* Isidor,&lt;br /&gt;
* Klara von Assisi&lt;br /&gt;
* und ein Benediktinerabt Gerhard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzweg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kreuzweg schuf &#039;&#039;&#039;Heinrich Schmitz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Bronze gemalten Stationen basieren auf einer Komposition des niederländischen Historienmalers &#039;&#039;&#039;Albin Windhausen&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turmfiguren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren am Kirchturm schuf der Münsteraner Bildhauer &#039;&#039;&#039;Wesselmann&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Petrus,&lt;br /&gt;
* Paulus,&lt;br /&gt;
* Bonifatius&lt;br /&gt;
* und Liudger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenfenster ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen Glasfenster wurden nach Entwürfen des Künstlers &#039;&#039;&#039;Friedrich Stummel&#039;&#039;&#039; gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeführt wurden die Glasgemälde von der Glasmalerei &#039;&#039;&#039;W. Derix&#039;&#039;&#039; in Goch und Kevelaer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten betrugen 16.109,42 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kronleuchter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders auffälliges Ausstattungsstück war der große schmiedeeiserne Kronleuchter im Bereich der Vierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit mehr als &#039;&#039;&#039;100 elektrischen Glühlampen&#039;&#039;&#039; versehen und wurde bereits unmittelbar nach Fertigstellung der Kirche als eines der herausragenden Kunstwerke des Innenraums bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strahlenmadonna ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur historischen Ausstattung gehört eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Strahlenmadonna&#039;&#039;&#039;, deren Alter in der Jubiläumsschrift auf etwa 600 Jahre geschätzt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur wurde bereits aus der alten Marienkirche übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sakramentshaus und Taufstein ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erhaltene Sakramentshaus und der Taufstein sind mehr als 500 Jahre alt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Sakramentshaus wurde bei der Renovierung von 1982/83 wieder stärker in die Gestaltung des Kirchenraumes einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kruzifix aus dem Kloster Maria Rosa ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders wertvolles Ausstattungsstück ist ein gotisches Kruzifix aus dem ehemaligen [[Kloster Maria Rosa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Klosters wurde es im frühen 19. Jahrhundert von Pfarrer Rötgers in die Marienkirche übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jubiläumsschrift überliefert hierzu eine ältere Legende, nach der das Kreuz ursprünglich in einer Mühle bei Uentrop als Halter für eine Lampe verwendet worden sein soll. Eine Klosterfrau habe es dort entdeckt und für das Kloster Maria Rosa erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopf der Christusfigur befinden sich Reliquienpartikel. Weitere Reliquien wurden an den vier Enden des Kreuzes eingefügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Orgel der neuen Marienkirche wurde &#039;&#039;&#039;1906&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Schäden durch die noch vorhandene Baufeuchtigkeit zu vermeiden, hatte die Gemeinde nach Fertigstellung der Kirche zunächst zwei Jahre mit dem Einbau gewartet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Instrument wurde von der Firma &#039;&#039;&#039;Friedrich Fleiter&#039;&#039;&#039; aus Münster gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich besaß es zwei Manuale und Pedal. Noch während des Baus wurde die Disposition erweitert und ein Hochdruckluftgebläse ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtkosten beliefen sich schließlich auf &#039;&#039;&#039;12.232,30 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrer Karl Noje ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Neubau der Marienkirche ist besonders der Name des Pfarrers &#039;&#039;&#039;Karl Noje&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1895 Pfarrer an St. Marien und gehörte zu den treibenden Kräften des Kirchenneubaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Palmsonntag, dem &#039;&#039;&#039;12. April 1908&#039;&#039;&#039;, erlitt Noje unmittelbar nach einer Andacht in der Kirche einen Schlaganfall und starb noch im Gotteshaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel im Chor erinnert an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geläut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die ältesten Glocken der Marienkirche ist nur wenig bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Stadtbrand von 1668 wurden neue Glocken beschafft. Eine kleinere Bronzeglocke aus dem Jahr &#039;&#039;&#039;1689&#039;&#039;&#039; blieb erhalten und gehört damit zu den ältesten bekannten Glocken der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1844&#039;&#039;&#039; wurde auf dem Südenwall eine weitere Glocke für die Marienkirche gegossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs mussten zwei Bronzeglocken für Rüstungszwecke abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenglocken von 1920 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1920&#039;&#039;&#039; beschaffte die Kirchengemeinde zwei neue Eisenglocken der Gießerei &#039;&#039;&#039;Ulrich &amp;amp; Weule&#039;&#039;&#039; aus Apolda/Bockenem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Glocken waren Johannes dem Täufer und Maria gewidmet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1924&#039;&#039;&#039; wurden die Glocken elektrisch geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustinusglocke 1991 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1991&#039;&#039;&#039; wurde das Geläut um eine große Bronzeglocke ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte &#039;&#039;&#039;Augustinusglocke&#039;&#039;&#039; wurde bei Petit &amp;amp; Gebr. Edelbrock in Gescher gegossen. Sie hat einen Durchmesser von etwa 1,82 Metern und ein Gewicht von rund vier Tonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einbringen der Glocke stellte sich heraus, dass die Portale zu schmal waren. Deshalb musste vorübergehend der Mittelpfeiler des Hauptportals entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erklang die neue Glocke zu Weihnachten 1991.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Geläut 1999 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1990er Jahre waren die Eisenglocken und Teile des Glockenstuhls stark korrodiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; wurde die Glockenanlage deshalb grundlegend erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs neue Bronzeglocken wurden am &#039;&#039;&#039;28. Juni 1999&#039;&#039;&#039; bei Petit &amp;amp; Gebr. Edelbrock in Gescher gegossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober wurden die Glocken in Ahlen empfangen. Am &#039;&#039;&#039;18. Oktober 1999&#039;&#039;&#039;, dem Kirchweihfest, wurden sie geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober erklang das neue Geläut erstmals vollständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgebauten Eisenglocken wurden später nach Argentinien abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute verfügt St. Marien damit über ein umfangreiches Bronzegeläut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renovierungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renovierung 1955 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1955&#039;&#039;&#039; wurde der Innenraum grundlegend renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei veränderte sich das ursprüngliche Erscheinungsbild des Kirchenraumes erheblich. Unter anderem wurde die Wandverkleidung aus der Bauzeit entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeiten in den 1970er Jahren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; wurden Kirchendach und Turm saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1978&#039;&#039;&#039; folgte eine Restaurierung der Kirchenfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegende Renovierung 1982/83 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders umfangreiche Renovierung erfolgte in den Jahren &#039;&#039;&#039;1982 und 1983&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Arbeiten wurden im Inneren archäologische Untersuchungen durchgeführt. Dabei konnten Fundamente der mittelalterlichen Vorgängerkirche freigelegt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Untersuchungen führten zu der Erkenntnis, dass am Standort vermutlich bereits um 1250 eine Kirche bestanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich wurden Spuren des ehemaligen Friedhofs im Umfeld der Kirche festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kircheninneren wurden historische Ausstattungsstücke neu geordnet beziehungsweise wieder sichtbar gemacht. Dazu gehörten unter anderem das alte Sakramentshaus und historische Zunftleuchter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Kirchenboden wurden rund &#039;&#039;&#039;1.330 Quadratmeter Steinplatten&#039;&#039;&#039; neu verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Zelebrationsaltar aus Baumberger Sandstein entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die farbliche Neugestaltung des Innenraumes umfasste mehr als &#039;&#039;&#039;8.000 Meter farbige Linien&#039;&#039;&#039; und etwa &#039;&#039;&#039;3.500 Meter vergoldete Linien beziehungsweise „Goldlitze“&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turmsanierung 2019 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; wurde der Kirchturm erneut umfassend saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache waren erhebliche Feuchtigkeitsschäden. Besonders betroffen waren die Sandsteinteile der Turmfassade sowie das Schieferdach und Teile des Kupferhelms.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abz2019&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Arbeiten an der Kirchturmspitze: Präzisionsarbeit in 74 Metern über dem Straßenniveau&#039;&#039;, Allgemeine Bauzeitung, 7. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Arbeiten wurde der Turm vollständig eingerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gerüst umfasste etwa 3.000 Quadratmeter Arbeits- und Schutzgerüst sowie rund 2.000 Quadratmeter Modulgerüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten erfolgten bis in eine Höhe von &#039;&#039;&#039;74 Metern über dem Straßenniveau&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesamtvolumen der Sanierung lag bei etwa &#039;&#039;&#039;1,5 Millionen Euro&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abz2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Marien gehört zu den prägenden Sakralbauten der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenstandort dokumentiert nahezu acht Jahrhunderte Stadt- und Kirchengeschichte. Die Entwicklung reicht von einer vermutlich um 1250 errichteten romanischen Kirche über mehrere mittelalterliche Erweiterungen und den Wiederaufbau nach dem Stadtbrand von 1668 bis zum monumentalen neugotischen Neubau der Jahre 1902 bis 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bemerkenswert ist die Verbindung von Neubau und historischer Ausstattung. Mehrere Bauteile und Kunstgegenstände der mittelalterlichen Kirche wurden bewusst bewahrt und in die heutige Kirche übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neubau selbst ist zugleich ein Zeugnis des starken Bevölkerungswachstums Ahlens im Zuge der Industrialisierung und der erheblichen finanziellen Leistungen der damaligen Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1250:&#039;&#039;&#039; Vermutlicher Bau einer ersten romanischen Marienkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1278:&#039;&#039;&#039; Ein Priester namens Lambert wird erwähnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1285:&#039;&#039;&#039; Überliefertes Jahr der offiziellen Trennung der Neuen von der Alten Pfarre.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;erste Hälfte 14. Jahrhundert:&#039;&#039;&#039; Erweiterung des Chores.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1450:&#039;&#039;&#039; Erweiterung um ein zweites Kirchenschiff; vermutlich Entstehung des heutigen Südportals.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1668:&#039;&#039;&#039; Schwere Zerstörung der Kirche beim großen Stadtbrand.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ab 1668:&#039;&#039;&#039; Wiederaufbau unter Beibehaltung der mittelalterlichen Grundform.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1773:&#039;&#039;&#039; Erster Antrag der Stadt auf Abbruch der Kirche; der Antrag wird abgelehnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1878:&#039;&#039;&#039; Renovierung der alten Marienkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1882:&#039;&#039;&#039; Gründung des Pfennigvereins zur Finanzierung von Erhalt und Neubau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1893:&#039;&#039;&#039; Untersuchung schwerer Schäden am Kirchturm; vollständiges Läuten der Glocken wird untersagt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;6. März 1899:&#039;&#039;&#039; Beschluss des Kirchenvorstandes zum Neubau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;10. Juli 1900:&#039;&#039;&#039; Beschluss zum Neubau am bisherigen Standort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;23. November 1901:&#039;&#039;&#039; Untersuchung durch eine königliche Kommission.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;16. Dezember 1901:&#039;&#039;&#039; Genehmigung zum Abbruch der alten Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;8. Februar 1902:&#039;&#039;&#039; Letztes feierliches Amt in der mittelalterlichen Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;10. März 1902:&#039;&#039;&#039; Beginn des Abbruchs.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;16. April 1902:&#039;&#039;&#039; Erteilung der Bauerlaubnis.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;7. August 1902:&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1903:&#039;&#039;&#039; Fertigstellung des Rohbaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;18. Oktober 1904:&#039;&#039;&#039; Weihe der neuen Marienkirche durch Bischof Hermann Dingelstad.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1906:&#039;&#039;&#039; Einbau der ersten Orgel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;12. April 1908:&#039;&#039;&#039; Tod von Pfarrer Karl Noje in der Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1920:&#039;&#039;&#039; Anschaffung zweier Eisenglocken.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1923:&#039;&#039;&#039; Tilgung des letzten Darlehens für den Kirchenneubau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1924:&#039;&#039;&#039; Einführung des elektrischen Glockenläutens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1955:&#039;&#039;&#039; grundlegende Innenrenovierung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1974:&#039;&#039;&#039; Sanierung von Dach und Turm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1978:&#039;&#039;&#039; Restaurierung der Kirchenfenster.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1982/83:&#039;&#039;&#039; grundlegende Renovierung und archäologische Untersuchungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1991:&#039;&#039;&#039; Weihe der Augustinusglocke.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999:&#039;&#039;&#039; Erneuerung des Geläuts mit sechs neuen Bronzeglocken.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2004:&#039;&#039;&#039; Feier des 100-jährigen Weihejubiläums der heutigen Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2019:&#039;&#039;&#039; umfangreiche Sanierung des Kirchturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zur Kirchengemeinde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt in erster Linie die Bau-, Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte der St.-Marien-Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Pfarrei, des Gemeindelebens und der kirchlichen Organisation wird im Artikel [[Kirchengemeinde St. Marien Ahlen]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pfarrgemeinderat St. Marien Ahlen (Hrsg.): &#039;&#039;Die Neue Pfarre zu Ahlen. 1904–2004. 100 Jahre Neue Marienkirche&#039;&#039;, Ahlen 2004.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Neue Pfarre zu Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchengemeinde St. Marien Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Maria Rosa]]&lt;br /&gt;
* [[St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Sunder-Plassmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Marienkirche&amp;diff=10400</id>
		<title>Marienkirche</title>
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		<updated>2026-09-15T11:26:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Oststraße 58&lt;br /&gt;
|Foto=Marienkirche_1.JPG&lt;br /&gt;
|Baujahr=um 1250&amp;lt;br /&amp;gt;heutiger Bau 1902–1904&lt;br /&gt;
|Architekt=Ludwig Becker und Wilhelm Sunder-Plassmann&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Nutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.763394745840884&lt;br /&gt;
|Laenge=7.890815257990606&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Marien-Kirche&#039;&#039;&#039;, kurz &#039;&#039;&#039;Marienkirche&#039;&#039;&#039;, ist eine katholische Kirche im Zentrum von [[Ahlen]]. Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Archäologische Untersuchungen lassen vermuten, dass bereits um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; eine zweite Kirche innerhalb der mittelalterlichen Stadt bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige neugotische Marienkirche wurde von &#039;&#039;&#039;1902 bis 1904&#039;&#039;&#039; nach Plänen der Architekten &#039;&#039;&#039;Ludwig Becker&#039;&#039;&#039; aus Mainz und [[Wilhelm Sunder-Plassmann]] aus Münster errichtet. Sie ersetzte eine mittelalterliche Vorgängerkirche, von der mehrere Bauteile und Ausstattungsstücke in den Neubau übernommen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot;&amp;gt;Pfarrgemeinderat St. Marien Ahlen (Hrsg.): &#039;&#039;Die Neue Pfarre zu Ahlen. 1904–2004. 100 Jahre Neue Marienkirche&#039;&#039;, Ahlen 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 48–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Neuen Pfarre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das genaue Gründungsjahr der später als &#039;&#039;&#039;Neue Pfarre&#039;&#039;&#039; bezeichneten zweiten Ahlener Kirchengemeinde ist nicht urkundlich überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Forschung wurden die Jahre &#039;&#039;&#039;1278, 1285 und 1288&#039;&#039;&#039; als mögliche Gründungsdaten genannt. Das Jahr &#039;&#039;&#039;1285&#039;&#039;&#039; gilt dabei als Zeitpunkt der offiziellen Trennung von der älteren Pfarrei [[St. Bartholomäus]]. Bereits 1278 wird ein Priester namens Lambert erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Patrozinium der neuen Kirche wurde &#039;&#039;&#039;Mariä Himmelfahrt&#039;&#039;&#039; gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie St. Bartholomäus unterstand auch die Neue Pfarre dem Prämonstratenserstift Cappenberg. Die Verbindung bestand bis zur Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nord- und Ostschicht der mittelalterlichen Stadt bildeten das Gebiet des „nigen Kerspels“, also des neuen Kirchspiels, während die Camp- und Mölenschicht zur Alten Pfarre gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Marienkirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei archäologischen Grabungen während der Kirchenrenovierung im Jahr &#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; wurden Fundamente der mittelalterlichen Vorgängerbauten untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Ulrich Reinke vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege rekonstruierte anschließend die Bauentwicklung. Nach seinen Untersuchungen dürfte bereits um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; eine zweite Kirche in Ahlen bestanden haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Bau war eine &#039;&#039;&#039;romanische einschiffige Kirche aus Bruchstein&#039;&#039;&#039;. An ihrer Westseite stand vermutlich ein Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem ältesten Bau waren bis zum Abbruch im Jahr 1902 noch Teile des Mauerwerks der Nordseite sowie das romanische Turmportal erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterungen im 14. und 15. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; wurde der Chor der Kirche erneuert und vergrößert. Dabei entstand ein etwa zwei Meter längerer Fünfachtelchor auf den Fundamenten des romanischen Vorgängerchores. Diese Bauphase konnte bei den Grabungen 1982 nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um &#039;&#039;&#039;1450&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche erneut erweitert. Dabei entstand ein zweites Kirchenschiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich war ursprünglich sogar ein weiteres Seitenschiff vorgesehen, das aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr ausgeführt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit stammt wahrscheinlich auch das bis heute erhaltene &#039;&#039;&#039;gotische Südportal&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbrand von 1668 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim großen [[Stadtbrand 1668|Stadtbrand von 1668]] wurde auch die Marienkirche schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dächer und Turm wurden zerstört, das Gewölbe stürzte ein und die Altäre verbrannten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch große Teile der Bevölkerung durch den Brand ihre wirtschaftliche Existenz verloren hatten, gestaltete sich der Wiederaufbau schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer Bertram Höveler wandte sich an Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen und bat um finanzielle Unterstützung. Nachdem zunächst 100 Reichstaler zugesagt worden waren, erhielt die Gemeinde zusätzlich die Erlaubnis, im Hochstift Münster und in angrenzenden Gebieten Almosen für den Wiederaufbau zu sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche Kirchenbau wurde im Wesentlichen in seiner bisherigen Form wiederhergestellt. Der Turm erhielt jedoch einen neuen barocken Helm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits &#039;&#039;&#039;1586&#039;&#039;&#039; vorhandene Turmuhr überstand den Brand weitgehend unbeschädigt und blieb bis zum Abbruch der Kirche im Jahr 1902 erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Weg zum Neubau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Abrisspläne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits &#039;&#039;&#039;1773&#039;&#039;&#039; beantragte der Rat der Stadt beim Generalvikar Franz von Fürstenberg die Genehmigung, die Neue Kirche abzureißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund waren die schlechte wirtschaftliche Lage der Stadt und die stark gesunkene Einwohnerzahl nach Kriegen und Krisen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine spätere Zusammenlegung der beiden Ahlener Pfarrgemeinden scheiterte am Widerstand der jeweiligen Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstum der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Industrialisierung und dem Bevölkerungswachstum Ahlens im 19. Jahrhundert wurde die alte Kirche zunehmend zu klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1861&#039;&#039;&#039; hatte Ahlen 3.335 Einwohner, von denen 3.267 katholisch waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verschlechterte sich der bauliche Zustand des Kirchengebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;24. Januar 1882&#039;&#039;&#039; wurde auf Initiative von Pfarrer Josef Jenne ein &#039;&#039;&#039;Pfennigverein&#039;&#039;&#039; gegründet. Die Mitglieder zahlten wöchentlich mindestens einen Pfennig, um Mittel für die Erhaltung der Kirche und schließlich für einen Neubau zu sammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme mit dem Kirchturm ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; wurden erhebliche Risse am alten Kirchturm festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bischöfliche Generalvikariat ließ den Turm untersuchen. Der Münsteraner Architekt &#039;&#039;&#039;Wilhelm Dincklage&#039;&#039;&#039; stellte fest, dass der Glockenstuhl zwar solide gebaut war, die beim Läuten entstehenden Schwingungen jedoch auf das stark geschädigte Mauerwerk übertragen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Probeläuten geriet der Turm so stark in Bewegung, dass zuvor in Risse eingesetzte Keile locker wurden und das Reiben der Mauerteile hörbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dincklage hielt das vollständige Schwingen der Glocken deshalb für gefährlich. Ende &#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; ordnete das Generalvikariat an, die Glocken künftig nicht mehr auszuschwingen, sondern lediglich die Klöppel anzuschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschluss zum Neubau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;6. März 1899&#039;&#039;&#039; beschloss der Kirchenvorstand die Errichtung einer neuen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;10. Juli 1900&#039;&#039;&#039; sprachen sich Kirchenvorstand und Kirchengemeindevertretung einstimmig dafür aus, die neue Kirche am bisherigen Standort zu errichten und dafür den mittelalterlichen Bau abzubrechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarrer Karl Noje begründete den Neubau unter anderem mit der stark gewachsenen Gemeinde, die inzwischen mehr als &#039;&#039;&#039;4.020 Mitglieder&#039;&#039;&#039; zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streit um den Erhalt der alten Kirche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geplante Abbruch stieß bei der Denkmalpflege auf erheblichen Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Provinzialkonservator und Baurat &#039;&#039;&#039;Albert Ludorff&#039;&#039;&#039; bezeichnete die Marienkirche als frühgotischen Bau, dessen Abbruch ohne zwingende Gründe nicht genehmigt werden könne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er forderte zunächst zu prüfen, ob die alte Kirche erhalten und ein Neubau an anderer Stelle errichtet werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem erarbeitete Ludorff mehrere Entwürfe, durch die die mittelalterliche Kirche erweitert und zumindest wesentliche Teile wie die beiden Schiffe und der Chor erhalten werden sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchenvorstand und Gemeinde lehnten diese Lösungen jedoch ab. Sie verwiesen auf den begrenzten Bauplatz, die finanzielle Situation und den schlechten baulichen Zustand der alten Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;23. November 1901&#039;&#039;&#039; besichtigte schließlich eine königliche Kommission den Bau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;16. Dezember 1901&#039;&#039;&#039; wurde die Genehmigung zum Abbruch erteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedingungen des Abbruchs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genehmigung war mit der Verpflichtung verbunden, bedeutende Bauteile und Ausstattungsstücke der mittelalterlichen Kirche zu erhalten und möglichst im Neubau wiederzuverwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die originalen Teile des Südportals,&lt;br /&gt;
* das Nordportal,&lt;br /&gt;
* plastische Architekturteile des Innenraumes,&lt;br /&gt;
* Kapitelle und Schlusssteine,&lt;br /&gt;
* weitere wiederverwendbare Werksteine,&lt;br /&gt;
* das Sakramentshäuschen,&lt;br /&gt;
* ein steinerner Stehleuchter,&lt;br /&gt;
* schmiedeeiserne Wandleuchter,&lt;br /&gt;
* der ältere Teil des Marienkronleuchters,&lt;br /&gt;
* die Heilandsfigur mit Engeln,&lt;br /&gt;
* alte Kirchenbänke mit geschnitzten Seitenteilen&lt;br /&gt;
* sowie die Barockaltäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer gemalten Gruppe über dem Triumphbogen musste außerdem eine fotografische Aufnahme für das Provinzialdenkmäler-Archiv angefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbruch der alten Marienkirche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;8. Februar 1902&#039;&#039;&#039; feierte Pfarrer Noje das letzte feierliche Amt in der alten Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Allerheiligste in einer Prozession in eine provisorisch eingerichtete Notkirche im sogenannten Bohlen&#039;schen Haus übertragen. Dieses Gebäude stand an der Stelle der heutigen Sakristei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abbruch begann am &#039;&#039;&#039;10. März 1902&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten dauerten etwa fünf Monate. Ein großer Teil des Baumaterials wurde weiterverwendet oder verkauft. Allein durch den Verkauf von Balken sowie altem Bau- und Brennholz erzielte die Kirchengemeinde Einnahmen von &#039;&#039;&#039;2.733 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fundament des mittelalterlichen Turms erwies sich als so massiv, dass es schließlich von preußischen Pionieren gesprengt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Situation entstand der zeitgenössische Spott:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Die Kirche war so baufällig, dass sie gesprengt werden musste.“&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau 1902 bis 1904 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;14. Februar 1902&#039;&#039;&#039; beschloss der Kirchenvorstand offiziell den Neubau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Planung und Bauleitung wurden die Architekten und Dombaumeister &#039;&#039;&#039;Ludwig Becker&#039;&#039;&#039; aus Mainz und &#039;&#039;&#039;Wilhelm Sunder-Plassmann&#039;&#039;&#039; aus Münster beauftragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienkirche.png|mini|rechts|Grundriss der mittelalterlichen Marienkirche und des Neubaus von 1902–1904]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlichen Bauarbeiten wurden am &#039;&#039;&#039;3. März 1902&#039;&#039;&#039; an den Ahlener Bauunternehmer &#039;&#039;&#039;Wilhelm Krämer&#039;&#039;&#039; vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauerlaubnis wurde am &#039;&#039;&#039;16. April 1902&#039;&#039;&#039; erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;7. August 1902&#039;&#039;&#039; legte Landdechant Heinrich Evelt aus Heessen den Grundstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahresende 1902 war der Bau bis zur Höhe der Kapitelle fortgeschritten. Im folgenden Jahr wurde der Rohbau fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bebaute Fläche betrug rund &#039;&#039;&#039;1.334 Quadratmeter&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Kostenvoranschlag belief sich auf rund &#039;&#039;&#039;260.000 Mark&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich erreichten die Gesamtkosten schließlich &#039;&#039;&#039;404.960,52 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor Baubeginn hatte die Gemeinde innerhalb von drei Jahren &#039;&#039;&#039;136.208,71 Mark&#039;&#039;&#039; gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verbleibende Betrag wurde über Darlehen finanziert. Die Gemeindemitglieder brachten zusätzlich jährlich große Summen durch freiwillige Spenden auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Darlehen in Höhe von &#039;&#039;&#039;37.658,82 Mark&#039;&#039;&#039; wurde am &#039;&#039;&#039;1. April 1923&#039;&#039;&#039; getilgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenbau war damit über mehr als zwei Jahrzehnte auch eine erhebliche finanzielle Leistung der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weihe am 18. Oktober 1904 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;18. Oktober 1904&#039;&#039;&#039; wurde die neue Marienkirche durch den Münsteraner Bischof &#039;&#039;&#039;Hermann Dingelstad&#039;&#039;&#039; geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am Vortag war der Bischof am Ahlener Bahnhof feierlich empfangen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßen zwischen Bahnhof und Kirche waren geschmückt, Schulen, Vereine und zahlreiche Einwohner beteiligten sich an den Feierlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kirchweihtag selbst begann die Weihe am frühen Morgen. Nach den damaligen liturgischen Vorschriften wurde das Gebäude außen und innen gesegnet, der Altar geweiht und Reliquien in ihm beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das erste feierliche Hochamt in der neuen Kirche gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag fand ein Festakt mit rund &#039;&#039;&#039;180 Gästen&#039;&#039;&#039; im Hotel Klostermann an der Nordstraße statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marienkirche wurde als neugotische Hallenkirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ungewöhnlich breite Bauplatz führte zu einer vergleichsweise gedrungenen, stark in die Breite entwickelten Form. Das Querhaus tritt weit hervor und verleiht dem Grundriss eine annähernde Kreuzform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Querarmen und dem Hauptchor wurden polygonale Seitenchöre angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem breiten östlichen Baukörper steht im Westen der monumentale Kirchturm gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fast &#039;&#039;&#039;75 Meter hohe Turm&#039;&#039;&#039; besitzt einen stark rechteckigen Grundriss. Vier kleinere Ecktürmchen vermitteln den Übergang vom massiven Unterbau zum polygonalen Turmhelm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach der Fertigstellung wurde die Kirche wegen ihrer ungewöhnlichen architektonischen Gestaltung als bemerkenswerte Alternative zu den damals häufig schematisch ausgeführten neugotischen Kirchenbauten gewürdigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere wird durch den Charakter einer westfälischen Hallenkirche geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große, weit gespannte Gewölbe ruhen auf Säulen aus Sandsteintrommeln. Die Gewölberippen führen den Blick zum Chorraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Sockelzone war mit hellen Majolikaplatten verkleidet. Grüne und rötliche Streifen gliederten die Wandflächen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ursprüngliche Wandverkleidung wurde bei einer späteren Renovierung entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochaltar und Seitenaltäre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Hochaltar wurde aus der Vorgängerkirche übernommen und für den Neubau erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altäre wurden vom Wiedenbrücker Künstler &#039;&#039;&#039;Anton Mormann&#039;&#039;&#039; aus hellem Baumberger Sandstein geschaffen beziehungsweise ergänzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den dargestellten Heiligen gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Juliana von Lüttich,&lt;br /&gt;
* Thomas von Aquin,&lt;br /&gt;
* Notburga,&lt;br /&gt;
* Isidor,&lt;br /&gt;
* Klara von Assisi&lt;br /&gt;
* und ein Benediktinerabt Gerhard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzweg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kreuzweg schuf &#039;&#039;&#039;Heinrich Schmitz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Bronze gemalten Stationen basieren auf einer Komposition des niederländischen Historienmalers &#039;&#039;&#039;Albin Windhausen&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turmfiguren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren am Kirchturm schuf der Münsteraner Bildhauer &#039;&#039;&#039;Wesselmann&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Petrus,&lt;br /&gt;
* Paulus,&lt;br /&gt;
* Bonifatius&lt;br /&gt;
* und Liudger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenfenster ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen Glasfenster wurden nach Entwürfen des Künstlers &#039;&#039;&#039;Friedrich Stummel&#039;&#039;&#039; gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeführt wurden die Glasgemälde von der Glasmalerei &#039;&#039;&#039;W. Derix&#039;&#039;&#039; in Goch und Kevelaer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten betrugen 16.109,42 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kronleuchter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders auffälliges Ausstattungsstück war der große schmiedeeiserne Kronleuchter im Bereich der Vierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit mehr als &#039;&#039;&#039;100 elektrischen Glühlampen&#039;&#039;&#039; versehen und wurde bereits unmittelbar nach Fertigstellung der Kirche als eines der herausragenden Kunstwerke des Innenraums bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strahlenmadonna ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur historischen Ausstattung gehört eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Strahlenmadonna&#039;&#039;&#039;, deren Alter in der Jubiläumsschrift auf etwa 600 Jahre geschätzt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur wurde bereits aus der alten Marienkirche übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sakramentshaus und Taufstein ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erhaltene Sakramentshaus und der Taufstein sind mehr als 500 Jahre alt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Sakramentshaus wurde bei der Renovierung von 1982/83 wieder stärker in die Gestaltung des Kirchenraumes einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kruzifix aus dem Kloster Maria Rosa ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders wertvolles Ausstattungsstück ist ein gotisches Kruzifix aus dem ehemaligen [[Kloster Maria Rosa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Klosters wurde es im frühen 19. Jahrhundert von Pfarrer Rötgers in die Marienkirche übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jubiläumsschrift überliefert hierzu eine ältere Legende, nach der das Kreuz ursprünglich in einer Mühle bei Uentrop als Halter für eine Lampe verwendet worden sein soll. Eine Klosterfrau habe es dort entdeckt und für das Kloster Maria Rosa erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kopf der Christusfigur befinden sich Reliquienpartikel. Weitere Reliquien wurden an den vier Enden des Kreuzes eingefügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Orgel der neuen Marienkirche wurde &#039;&#039;&#039;1906&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Schäden durch die noch vorhandene Baufeuchtigkeit zu vermeiden, hatte die Gemeinde nach Fertigstellung der Kirche zunächst zwei Jahre mit dem Einbau gewartet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Instrument wurde von der Firma &#039;&#039;&#039;Friedrich Fleiter&#039;&#039;&#039; aus Münster gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich besaß es zwei Manuale und Pedal. Noch während des Baus wurde die Disposition erweitert und ein Hochdruckluftgebläse ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtkosten beliefen sich schließlich auf &#039;&#039;&#039;12.232,30 Mark&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrer Karl Noje ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Neubau der Marienkirche ist besonders der Name des Pfarrers &#039;&#039;&#039;Karl Noje&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1895 Pfarrer an St. Marien und gehörte zu den treibenden Kräften des Kirchenneubaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Palmsonntag, dem &#039;&#039;&#039;12. April 1908&#039;&#039;&#039;, erlitt Noje unmittelbar nach einer Andacht in der Kirche einen Schlaganfall und starb noch im Gotteshaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gedenktafel im Chor erinnert an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geläut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die ältesten Glocken der Marienkirche ist nur wenig bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Stadtbrand von 1668 wurden neue Glocken beschafft. Eine kleinere Bronzeglocke aus dem Jahr &#039;&#039;&#039;1689&#039;&#039;&#039; blieb erhalten und gehört damit zu den ältesten bekannten Glocken der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1844&#039;&#039;&#039; wurde auf dem Südenwall eine weitere Glocke für die Marienkirche gegossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs mussten zwei Bronzeglocken für Rüstungszwecke abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenglocken von 1920 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1920&#039;&#039;&#039; beschaffte die Kirchengemeinde zwei neue Eisenglocken der Gießerei &#039;&#039;&#039;Ulrich &amp;amp; Weule&#039;&#039;&#039; aus Apolda/Bockenem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Glocken waren Johannes dem Täufer und Maria gewidmet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1924&#039;&#039;&#039; wurden die Glocken elektrisch geläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustinusglocke 1991 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1991&#039;&#039;&#039; wurde das Geläut um eine große Bronzeglocke ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte &#039;&#039;&#039;Augustinusglocke&#039;&#039;&#039; wurde bei Petit &amp;amp; Gebr. Edelbrock in Gescher gegossen. Sie hat einen Durchmesser von etwa 1,82 Metern und ein Gewicht von rund vier Tonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einbringen der Glocke stellte sich heraus, dass die Portale zu schmal waren. Deshalb musste vorübergehend der Mittelpfeiler des Hauptportals entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erklang die neue Glocke zu Weihnachten 1991.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Geläut 1999 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1990er Jahre waren die Eisenglocken und Teile des Glockenstuhls stark korrodiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; wurde die Glockenanlage deshalb grundlegend erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs neue Bronzeglocken wurden am &#039;&#039;&#039;28. Juni 1999&#039;&#039;&#039; bei Petit &amp;amp; Gebr. Edelbrock in Gescher gegossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober wurden die Glocken in Ahlen empfangen. Am &#039;&#039;&#039;18. Oktober 1999&#039;&#039;&#039;, dem Kirchweihfest, wurden sie geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober erklang das neue Geläut erstmals vollständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgebauten Eisenglocken wurden später nach Argentinien abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute verfügt St. Marien damit über ein umfangreiches Bronzegeläut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renovierungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renovierung 1955 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1955&#039;&#039;&#039; wurde der Innenraum grundlegend renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei veränderte sich das ursprüngliche Erscheinungsbild des Kirchenraumes erheblich. Unter anderem wurde die Wandverkleidung aus der Bauzeit entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeiten in den 1970er Jahren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; wurden Kirchendach und Turm saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1978&#039;&#039;&#039; folgte eine Restaurierung der Kirchenfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegende Renovierung 1982/83 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders umfangreiche Renovierung erfolgte in den Jahren &#039;&#039;&#039;1982 und 1983&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Arbeiten wurden im Inneren archäologische Untersuchungen durchgeführt. Dabei konnten Fundamente der mittelalterlichen Vorgängerkirche freigelegt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Untersuchungen führten zu der Erkenntnis, dass am Standort vermutlich bereits um 1250 eine Kirche bestanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich wurden Spuren des ehemaligen Friedhofs im Umfeld der Kirche festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kircheninneren wurden historische Ausstattungsstücke neu geordnet beziehungsweise wieder sichtbar gemacht. Dazu gehörten unter anderem das alte Sakramentshaus und historische Zunftleuchter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Kirchenboden wurden rund &#039;&#039;&#039;1.330 Quadratmeter Steinplatten&#039;&#039;&#039; neu verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Zelebrationsaltar aus Baumberger Sandstein entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die farbliche Neugestaltung des Innenraumes umfasste mehr als &#039;&#039;&#039;8.000 Meter farbige Linien&#039;&#039;&#039; und etwa &#039;&#039;&#039;3.500 Meter vergoldete Linien beziehungsweise „Goldlitze“&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;festschrift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turmsanierung 2019 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; wurde der Kirchturm erneut umfassend saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache waren erhebliche Feuchtigkeitsschäden. Besonders betroffen waren die Sandsteinteile der Turmfassade sowie das Schieferdach und Teile des Kupferhelms.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abz2019&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Arbeiten an der Kirchturmspitze: Präzisionsarbeit in 74 Metern über dem Straßenniveau&#039;&#039;, Allgemeine Bauzeitung, 7. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Arbeiten wurde der Turm vollständig eingerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gerüst umfasste etwa 3.000 Quadratmeter Arbeits- und Schutzgerüst sowie rund 2.000 Quadratmeter Modulgerüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten erfolgten bis in eine Höhe von &#039;&#039;&#039;74 Metern über dem Straßenniveau&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesamtvolumen der Sanierung lag bei etwa &#039;&#039;&#039;1,5 Millionen Euro&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abz2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Marien gehört zu den prägenden Sakralbauten der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenstandort dokumentiert nahezu acht Jahrhunderte Stadt- und Kirchengeschichte. Die Entwicklung reicht von einer vermutlich um 1250 errichteten romanischen Kirche über mehrere mittelalterliche Erweiterungen und den Wiederaufbau nach dem Stadtbrand von 1668 bis zum monumentalen neugotischen Neubau der Jahre 1902 bis 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bemerkenswert ist die Verbindung von Neubau und historischer Ausstattung. Mehrere Bauteile und Kunstgegenstände der mittelalterlichen Kirche wurden bewusst bewahrt und in die heutige Kirche übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neubau selbst ist zugleich ein Zeugnis des starken Bevölkerungswachstums Ahlens im Zuge der Industrialisierung und der erheblichen finanziellen Leistungen der damaligen Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1250:&#039;&#039;&#039; Vermutlicher Bau einer ersten romanischen Marienkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1278:&#039;&#039;&#039; Ein Priester namens Lambert wird erwähnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1285:&#039;&#039;&#039; Überliefertes Jahr der offiziellen Trennung der Neuen von der Alten Pfarre.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;erste Hälfte 14. Jahrhundert:&#039;&#039;&#039; Erweiterung des Chores.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1450:&#039;&#039;&#039; Erweiterung um ein zweites Kirchenschiff; vermutlich Entstehung des heutigen Südportals.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1668:&#039;&#039;&#039; Schwere Zerstörung der Kirche beim großen Stadtbrand.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ab 1668:&#039;&#039;&#039; Wiederaufbau unter Beibehaltung der mittelalterlichen Grundform.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1773:&#039;&#039;&#039; Erster Antrag der Stadt auf Abbruch der Kirche; der Antrag wird abgelehnt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1878:&#039;&#039;&#039; Renovierung der alten Marienkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1882:&#039;&#039;&#039; Gründung des Pfennigvereins zur Finanzierung von Erhalt und Neubau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1893:&#039;&#039;&#039; Untersuchung schwerer Schäden am Kirchturm; vollständiges Läuten der Glocken wird untersagt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;6. März 1899:&#039;&#039;&#039; Beschluss des Kirchenvorstandes zum Neubau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;10. Juli 1900:&#039;&#039;&#039; Beschluss zum Neubau am bisherigen Standort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;23. November 1901:&#039;&#039;&#039; Untersuchung durch eine königliche Kommission.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;16. Dezember 1901:&#039;&#039;&#039; Genehmigung zum Abbruch der alten Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;8. Februar 1902:&#039;&#039;&#039; Letztes feierliches Amt in der mittelalterlichen Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;10. März 1902:&#039;&#039;&#039; Beginn des Abbruchs.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;16. April 1902:&#039;&#039;&#039; Erteilung der Bauerlaubnis.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;7. August 1902:&#039;&#039;&#039; Grundsteinlegung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1903:&#039;&#039;&#039; Fertigstellung des Rohbaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;18. Oktober 1904:&#039;&#039;&#039; Weihe der neuen Marienkirche durch Bischof Hermann Dingelstad.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1906:&#039;&#039;&#039; Einbau der ersten Orgel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;12. April 1908:&#039;&#039;&#039; Tod von Pfarrer Karl Noje in der Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1920:&#039;&#039;&#039; Anschaffung zweier Eisenglocken.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1923:&#039;&#039;&#039; Tilgung des letzten Darlehens für den Kirchenneubau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1924:&#039;&#039;&#039; Einführung des elektrischen Glockenläutens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1955:&#039;&#039;&#039; grundlegende Innenrenovierung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1974:&#039;&#039;&#039; Sanierung von Dach und Turm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1978:&#039;&#039;&#039; Restaurierung der Kirchenfenster.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1982/83:&#039;&#039;&#039; grundlegende Renovierung und archäologische Untersuchungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1991:&#039;&#039;&#039; Weihe der Augustinusglocke.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1999:&#039;&#039;&#039; Erneuerung des Geläuts mit sechs neuen Bronzeglocken.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2004:&#039;&#039;&#039; Feier des 100-jährigen Weihejubiläums der heutigen Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2019:&#039;&#039;&#039; umfangreiche Sanierung des Kirchturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zur Kirchengemeinde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt in erster Linie die Bau-, Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte der St.-Marien-Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Pfarrei, des Gemeindelebens und der kirchlichen Organisation wird im Artikel [[Kirchengemeinde St. Marien Ahlen]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pfarrgemeinderat St. Marien Ahlen (Hrsg.): &#039;&#039;Die Neue Pfarre zu Ahlen. 1904–2004. 100 Jahre Neue Marienkirche&#039;&#039;, Ahlen 2004.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Neue Pfarre zu Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchengemeinde St. Marien Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Maria Rosa]]&lt;br /&gt;
* [[St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Sunder-Plassmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Marienkirche&amp;diff=10399</id>
		<title>Marienkirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Marienkirche&amp;diff=10399"/>
		<updated>2026-09-15T10:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Oststraße 58&lt;br /&gt;
|Foto=Marienkirche_1.JPG&lt;br /&gt;
|Baujahr=13. Jahrhundert&amp;lt;br /&amp;gt;aktuelle Form 1902–1904&lt;br /&gt;
|Architekt=Wilhelm Sunder-Plassmann&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Nutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.763394745840884&lt;br /&gt;
|Laenge=7.890815257990606&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Marien-Kirche&#039;&#039;&#039;, kurz &#039;&#039;&#039;Marienkirche&#039;&#039;&#039;, ist eine katholische Kirche im Stadtzentrum von [[Ahlen]]. Sie wird historisch auch mit der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Neue Pfarre&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige neugotische Kirchenbau entstand von &#039;&#039;&#039;1902 bis 1904&#039;&#039;&#039; nach Plänen des Architekten [[Wilhelm Sunder-Plassmann]]. Er ersetzte eine mittelalterliche Vorgängerkirche, deren Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Das frühgotische Südportal der älteren Kirche wurde in den Neubau übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 48–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Neuen Pfarre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der mittelalterlichen Stadterweiterung Ahlens entstand um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; neben der bereits bestehenden [[St. Bartholomäus|St.-Bartholomäus-Kirche]] eine zweite kirchliche Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standort lag am Handelsweg der heutigen [[Oststraße]] im Bereich der Abzweigung der [[Nordstraße]]. Die Gründung der Kirche stand damit in engem Zusammenhang mit der räumlichen Erweiterung der mittelalterlichen Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot;&amp;gt;Katholische Kirchengemeinde St. Bartholomäus: &#039;&#039;St. Marien&#039;&#039;, https://www.menschen-leben-kirche.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-marien&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1285&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche selbstständig. Sie war anschließend dem Prämonstratenserstift Kappenberg inkorporiert. Diese Verbindung bestand bis zur Säkularisation im Jahr &#039;&#039;&#039;1803&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Neue Pfarre&#039;&#039;&#039; unterschied die jüngere Mariengemeinde von der älteren Pfarrei St. Bartholomäus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass sich bereits um 1250 ein Kirchenbau am Standort befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuepfarre&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Die Neue Pfarre zu Ahlen: 1904–2004. 100 Jahre Neue Marienkirche&#039;&#039;, herausgegeben vom Pfarrgemeinderat St. Marien Ahlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die später errichtete gotische Kirche bestand über mehrere Jahrhunderte und bildete den Mittelpunkt der Neuen Pfarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbrand von 1668 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim großen [[Stadtbrand 1668|Stadtbrand von 1668]] wurde auch die Marienkirche schwer beschädigt beziehungsweise ein Opfer der Flammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde die Kirche in ihrer bisherigen Form wieder aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuepfarre&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der zweite große Stadtbrand von &#039;&#039;&#039;1744&#039;&#039;&#039; gehört zur Geschichte des Kirchenstandortes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung im 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Säkularisation endete &#039;&#039;&#039;1803&#039;&#039;&#039; die jahrhundertelange Verbindung der Pfarrei mit dem Prämonstratenserstift Kappenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Klosters [[Maria Rosa]] im Jahr &#039;&#039;&#039;1816&#039;&#039;&#039; wurden Teile seiner kirchlichen Ausstattung übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verschlechterte sich der bauliche Zustand der alten Marienkirche zunehmend. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; wurde wegen der Baufälligkeit das Oberläuten der Glocken untersagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1899&#039;&#039;&#039; fiel der erste Beschluss zum Neubau einer Kirche. Zwei Jahre später wurde die Genehmigung zum Abbruch der mittelalterlichen Kirche erteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abbruch der alten Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; wurde die rund 600 Jahre alte gotische Marienkirche abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abbruch war bereits zur damaligen Zeit nicht unumstritten. Die Vorgängerkirche wurde von Teilen der Bevölkerung und von Denkmalinteressierten als wertvolles historisches Bauwerk angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gründe für den Neubau wurden sowohl der schlechte bauliche Zustand der Kirche als auch der durch die industrielle Entwicklung Ahlens bedingte Bevölkerungszuwachs angeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom mittelalterlichen Bau blieb insbesondere das &#039;&#039;&#039;frühgotische Südportal&#039;&#039;&#039; erhalten. Es wurde anschließend in den Neubau integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubau von 1902 bis 1904 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienkirche.png|mini|rechts|alternativtext=Grundriss der alten und neuen Kirche|Grundriss der alten und neuen Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1902 bis 1904&#039;&#039;&#039; entstand am selben Standort die heutige neugotische Marienkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architekt des Neubaus war der Münsteraner Dombaumeister &#039;&#039;&#039;Wilhelm Sunder-Plassmann&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Kirche wurde wesentlich größer als ihre Vorgängerin und entsprach damit den Anforderungen der stark gewachsenen katholischen Bevölkerung Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;18. Oktober 1904&#039;&#039;&#039; wurde die neue St.-Marien-Kirche geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem hohen Westturm entwickelte sie sich zu einem der markantesten Bauwerke der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neugotische Hallenkirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige St.-Marien-Kirche ist eine neugotische Hallenkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Grundriss ist durch das breite Mittelschiff und das ausgeprägte Querhaus annähernd kreuzförmig. Der Chor schließt polygonal ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptportal befindet sich im monumentalen Westturm. Von dort gelangt man in einen weiträumigen und vergleichsweise lichtdurchfluteten Kirchenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Spannweiten des Mittel- und Querschiffs sowie farbige Bleiglasfenster bestimmen den Raumeindruck.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fast &#039;&#039;&#039;75 Meter hohe Westturm&#039;&#039;&#039; gehört zu den weithin sichtbaren Wahrzeichen der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südportal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer baugeschichtlicher Bedeutung ist das &#039;&#039;&#039;frühgotische Südportal&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stammt aus der mittelalterlichen Vorgängerkirche und wurde beim Neubau von 1902 bis 1904 wiederverwendet. Damit bildet es eines der wenigen unmittelbar sichtbaren baulichen Bindeglieder zwischen der alten und der heutigen Marienkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Ausstattung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Südportal sind weitere ältere Ausstattungsstücke erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung sind der historische &#039;&#039;&#039;Taufbrunnen&#039;&#039;&#039; sowie das sogenannte &#039;&#039;&#039;Pestkreuz&#039;&#039;&#039;. Beide stammen aus dem früheren Kloster [[Maria Rosa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erinnern damit zugleich an die Geschichte des 1816 aufgehobenen Ahlener Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geläut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Turm der Marienkirche hängen heute acht Bronzeglocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Anfangszeit der Kirche im 13. Jahrhundert liegen keine gesicherten Angaben zum Geläut vor. Es ist jedoch anzunehmen, dass bereits die mittelalterliche Kirche über Glocken verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Stadtbrand von 1668 wurden drei Jahre später zwei neue Glocken gegossen. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1844&#039;&#039;&#039; wurde das Geläut um eine weitere Glocke ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs mussten &#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; zwei Bronzeglocken abgegeben werden, um als Rohmaterial für die Rüstungsindustrie verwendet zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinere Glocke von &#039;&#039;&#039;1689&#039;&#039;&#039; blieb erhalten und hängt bis heute im Turm. Sie gehört damit zu den ältesten erhaltenen Glocken Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1920 erklang vom Turm von St. Marien nur noch diese Glocke. In diesem Jahr wurden zwei Eisenglocken angeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1924&#039;&#039;&#039; sorgt eine elektrische Läutanlage für den Glockenbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungen und Renovierungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude wurde im Laufe des 20. und 21. Jahrhunderts mehrfach renoviert und instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1955&#039;&#039;&#039; erfolgte eine Renovierung des Innenraums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; wurden Kirchendach und Turm saniert, &#039;&#039;&#039;1978&#039;&#039;&#039; folgte die Restaurierung der Kirchenfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren &#039;&#039;&#039;1982/83&#039;&#039;&#039; wurde die Marienkirche nach 78 Jahren einer umfassenden Sanierung unterzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turmsanierung 2019 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; wurde der Turm der St.-Marien-Kirche umfassend saniert. Ursache waren erhebliche Feuchtigkeitsschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders betroffen waren unter anderem die aus Sandstein gefertigten Kreuzblumen, von denen einzelne Teile abzustürzen drohten. Außerdem wurden das Schieferdach und Teile des Kupferhelms erneuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abz2019&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Arbeiten an der Kirchturmspitze: Präzisionsarbeit in 74 Metern über dem Straßenniveau&#039;&#039;, Allgemeine Bauzeitung, 7. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Arbeiten musste der Kirchturm bis zur Spitze eingerüstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gerüst umfasste rund &#039;&#039;&#039;3.000 Quadratmeter Arbeits- und Schutzgerüst&#039;&#039;&#039; sowie weitere &#039;&#039;&#039;2.000 Quadratmeter Modulgerüst&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich kamen ein Personen- und Materialaufzug mit einer Tragfähigkeit von 850 Kilogramm sowie eine Podesttreppe zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abz2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten reichten bis in eine Höhe von &#039;&#039;&#039;74 Metern über dem Straßenniveau&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesamtvolumen der Sanierung betrug rund &#039;&#039;&#039;1,5 Millionen Euro&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abz2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marienkirche gehört zu den prägenden Sakralbauten der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht bis in die mittelalterliche Stadterweiterung des 13. Jahrhunderts zurück. Der heutige Bau dokumentiert zugleich die starke Bevölkerungs- und Stadtentwicklung Ahlens während der Industrialisierung um 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neugotischen Neubau von 1902 bis 1904 entstand die größte Kirche Ahlens. Der fast 75 Meter hohe Westturm prägt bis heute die Stadtsilhouette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wiederverwendete frühgotische Südportal stellt die sichtbare Verbindung zur mittelalterlichen Vorgängerkirche her. Weitere bedeutende historische Ausstattungsstücke sind der Taufbrunnen und das Pestkreuz aus dem ehemaligen Kloster Maria Rosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1250:&#039;&#039;&#039; Entstehung einer zweiten Kirche im Zuge der mittelalterlichen Stadterweiterung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1285:&#039;&#039;&#039; Selbstständigkeit der Pfarrei St. Marien.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;bis 1803:&#039;&#039;&#039; Inkorporation in das Prämonstratenserstift Kappenberg.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1668:&#039;&#039;&#039; Zerstörung beziehungsweise schwere Beschädigung beim großen Stadtbrand.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1744:&#039;&#039;&#039; Zweiter großer Stadtbrand.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1803:&#039;&#039;&#039; Ende der Verbindung zum Kloster Kappenberg infolge der Säkularisation.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1816:&#039;&#039;&#039; Aufhebung des Klosters Maria Rosa.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1893:&#039;&#039;&#039; Oberläuten wegen des schlechten baulichen Zustands untersagt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1899:&#039;&#039;&#039; Erster Beschluss zum Neubau einer Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1901:&#039;&#039;&#039; Genehmigung zum Abbruch der gotischen Vorgängerkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1902:&#039;&#039;&#039; Abbruch der mittelalterlichen Kirche und Beginn des Neubaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;18. Oktober 1904:&#039;&#039;&#039; Weihe der heutigen neugotischen Marienkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1905:&#039;&#039;&#039; Einbau einer Orgel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1918:&#039;&#039;&#039; Ablieferung zweier Bronzeglocken.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1920:&#039;&#039;&#039; Anschaffung zweier Eisenglocken.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1924:&#039;&#039;&#039; Einführung des elektrischen Glockenläutens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1955:&#039;&#039;&#039; Innenrenovierung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1974:&#039;&#039;&#039; Sanierung von Kirchendach und Turm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1978:&#039;&#039;&#039; Restaurierung der Kirchenfenster.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1982/83:&#039;&#039;&#039; umfassende Sanierung des Kirchengebäudes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2019:&#039;&#039;&#039; umfangreiche Sanierung des Kirchturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zur Kirchengemeinde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt vor allem das Kirchengebäude der Marienkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Pfarrei, des Gemeindelebens und der kirchlichen Organisation wird im Artikel [[Kirchengemeinde St. Marien Ahlen]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Neue Pfarre zu Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[St. Marien Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Katholische Kirche in Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Sunder-Plassmann]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Maria Rosa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.menschen-leben-kirche.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-marien St. Marien auf der Internetseite der Pfarrei St. Bartholomäus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Marienkirche&amp;diff=10398</id>
		<title>Marienkirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Marienkirche&amp;diff=10398"/>
		<updated>2026-09-15T10:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Oststraße 58&lt;br /&gt;
|Foto=Marienkirche_1.JPG&lt;br /&gt;
|Baujahr=13. Jahrhundert&amp;lt;br /&amp;gt;aktuelle Form 1902–1904&lt;br /&gt;
|Architekt=Wilhelm Sunder-Plassmann&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Nutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.763394745840884&lt;br /&gt;
|Laenge=7.890815257990606&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;St.-Marien-Kirche&#039;&#039;&#039;, kurz &#039;&#039;&#039;Marienkirche&#039;&#039;&#039;, ist eine katholische Kirche im Stadtzentrum von [[Ahlen]]. Sie wird historisch auch mit der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Neue Pfarre&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige neugotische Kirchenbau entstand von &#039;&#039;&#039;1902 bis 1904&#039;&#039;&#039; nach Plänen des Architekten [[Wilhelm Sunder-Plassmann]]. Er ersetzte eine mittelalterliche Vorgängerkirche, deren Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Das frühgotische Südportal der älteren Kirche wurde in den Neubau übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 48–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Neuen Pfarre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der mittelalterlichen Stadterweiterung Ahlens entstand um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; neben der bereits bestehenden [[St. Bartholomäus|St.-Bartholomäus-Kirche]] eine zweite kirchliche Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standort lag am Handelsweg der heutigen [[Oststraße]] im Bereich der Abzweigung der [[Nordstraße]]. Die Gründung der Kirche stand damit in engem Zusammenhang mit der räumlichen Erweiterung der mittelalterlichen Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot;&amp;gt;Katholische Kirchengemeinde St. Bartholomäus: &#039;&#039;St. Marien&#039;&#039;, https://www.menschen-leben-kirche.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-marien&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1285&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche selbstständig. Sie war anschließend dem Prämonstratenserstift Kappenberg inkorporiert. Diese Verbindung bestand bis zur Säkularisation im Jahr &#039;&#039;&#039;1803&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Neue Pfarre&#039;&#039;&#039; unterschied die jüngere Mariengemeinde von der älteren Pfarrei St. Bartholomäus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass sich bereits um 1250 ein Kirchenbau am Standort befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuepfarre&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Die Neue Pfarre zu Ahlen: 1904–2004. 100 Jahre Neue Marienkirche&#039;&#039;, herausgegeben vom Pfarrgemeinderat St. Marien Ahlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die später errichtete gotische Kirche bestand über mehrere Jahrhunderte und bildete den Mittelpunkt der Neuen Pfarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbrand von 1668 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim großen [[Stadtbrand 1668|Stadtbrand von 1668]] wurde auch die Marienkirche schwer beschädigt beziehungsweise ein Opfer der Flammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde die Kirche in ihrer bisherigen Form wieder aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuepfarre&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der zweite große Stadtbrand von &#039;&#039;&#039;1744&#039;&#039;&#039; gehört zur Geschichte des Kirchenstandortes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung im 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Säkularisation endete &#039;&#039;&#039;1803&#039;&#039;&#039; die jahrhundertelange Verbindung der Pfarrei mit dem Prämonstratenserstift Kappenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Klosters [[Maria Rosa]] im Jahr &#039;&#039;&#039;1816&#039;&#039;&#039; wurden Teile seiner kirchlichen Ausstattung übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verschlechterte sich der bauliche Zustand der alten Marienkirche zunehmend. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1893&#039;&#039;&#039; wurde wegen der Baufälligkeit das Oberläuten der Glocken untersagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1899&#039;&#039;&#039; fiel der erste Beschluss zum Neubau einer Kirche. Zwei Jahre später wurde die Genehmigung zum Abbruch der mittelalterlichen Kirche erteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abbruch der alten Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; wurde die rund 600 Jahre alte gotische Marienkirche abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abbruch war bereits zur damaligen Zeit nicht unumstritten. Die Vorgängerkirche wurde von Teilen der Bevölkerung und von Denkmalinteressierten als wertvolles historisches Bauwerk angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gründe für den Neubau wurden sowohl der schlechte bauliche Zustand der Kirche als auch der durch die industrielle Entwicklung Ahlens bedingte Bevölkerungszuwachs angeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom mittelalterlichen Bau blieb insbesondere das &#039;&#039;&#039;frühgotische Südportal&#039;&#039;&#039; erhalten. Es wurde anschließend in den Neubau integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubau von 1902 bis 1904 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienkirche.png|mini|rechts|alternativtext=Grundriss der alten und neuen Kirche|Grundriss der alten und neuen Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;&#039;1902 bis 1904&#039;&#039;&#039; entstand am selben Standort die heutige neugotische Marienkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architekt des Neubaus war der Münsteraner Dombaumeister &#039;&#039;&#039;Wilhelm Sunder-Plassmann&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Kirche wurde wesentlich größer als ihre Vorgängerin und entsprach damit den Anforderungen der stark gewachsenen katholischen Bevölkerung Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;18. Oktober 1904&#039;&#039;&#039; wurde die neue St.-Marien-Kirche geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem hohen Westturm entwickelte sie sich zu einem der markantesten Bauwerke der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neugotische Hallenkirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige St.-Marien-Kirche ist eine neugotische Hallenkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Grundriss ist durch das breite Mittelschiff und das ausgeprägte Querhaus annähernd kreuzförmig. Der Chor schließt polygonal ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptportal befindet sich im monumentalen Westturm. Von dort gelangt man in einen weiträumigen und vergleichsweise lichtdurchfluteten Kirchenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Spannweiten des Mittel- und Querschiffs sowie farbige Bleiglasfenster bestimmen den Raumeindruck.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fast &#039;&#039;&#039;75 Meter hohe Westturm&#039;&#039;&#039; gehört zu den weithin sichtbaren Wahrzeichen der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südportal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer baugeschichtlicher Bedeutung ist das &#039;&#039;&#039;frühgotische Südportal&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stammt aus der mittelalterlichen Vorgängerkirche und wurde beim Neubau von 1902 bis 1904 wiederverwendet. Damit bildet es eines der wenigen unmittelbar sichtbaren baulichen Bindeglieder zwischen der alten und der heutigen Marienkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Ausstattung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Südportal sind weitere ältere Ausstattungsstücke erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung sind der historische &#039;&#039;&#039;Taufbrunnen&#039;&#039;&#039; sowie das sogenannte &#039;&#039;&#039;Pestkreuz&#039;&#039;&#039;. Beide stammen aus dem früheren Kloster [[Maria Rosa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erinnern damit zugleich an die Geschichte des 1816 aufgehobenen Ahlener Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geläut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Turm der Marienkirche hängen heute acht Bronzeglocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Anfangszeit der Kirche im 13. Jahrhundert liegen keine gesicherten Angaben zum Geläut vor. Es ist jedoch anzunehmen, dass bereits die mittelalterliche Kirche über Glocken verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Stadtbrand von 1668 wurden drei Jahre später zwei neue Glocken gegossen. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1844&#039;&#039;&#039; wurde das Geläut um eine weitere Glocke ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs mussten &#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; zwei Bronzeglocken abgegeben werden, um als Rohmaterial für die Rüstungsindustrie verwendet zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinere Glocke von &#039;&#039;&#039;1689&#039;&#039;&#039; blieb erhalten und hängt bis heute im Turm. Sie gehört damit zu den ältesten erhaltenen Glocken Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1920 erklang vom Turm von St. Marien nur noch diese Glocke. In diesem Jahr wurden zwei Eisenglocken angeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit &#039;&#039;&#039;1924&#039;&#039;&#039; sorgt eine elektrische Läutanlage für den Glockenbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierungen und Renovierungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude wurde im Laufe des 20. und 21. Jahrhunderts mehrfach renoviert und instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1955&#039;&#039;&#039; erfolgte eine Renovierung des Innenraums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; wurden Kirchendach und Turm saniert, &#039;&#039;&#039;1978&#039;&#039;&#039; folgte die Restaurierung der Kirchenfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren &#039;&#039;&#039;1982/83&#039;&#039;&#039; wurde die Marienkirche nach 78 Jahren einer umfassenden Sanierung unterzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turmsanierung 2019 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039; wurde der Turm der St.-Marien-Kirche umfassend saniert. Ursache waren erhebliche Feuchtigkeitsschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders betroffen waren unter anderem die aus Sandstein gefertigten Kreuzblumen, von denen einzelne Teile abzustürzen drohten. Außerdem wurden das Schieferdach und Teile des Kupferhelms erneuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abz2019&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Arbeiten an der Kirchturmspitze: Präzisionsarbeit in 74 Metern über dem Straßenniveau&#039;&#039;, Allgemeine Bauzeitung, 7. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Arbeiten musste der Kirchturm bis zur Spitze eingerüstet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gerüst umfasste rund &#039;&#039;&#039;3.000 Quadratmeter Arbeits- und Schutzgerüst&#039;&#039;&#039; sowie weitere &#039;&#039;&#039;2.000 Quadratmeter Modulgerüst&#039;&#039;&#039;. Zusätzlich kamen ein Personen- und Materialaufzug mit einer Tragfähigkeit von 850 Kilogramm sowie eine Podesttreppe zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abz2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten reichten bis in eine Höhe von &#039;&#039;&#039;74 Metern über dem Straßenniveau&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesamtvolumen der Sanierung betrug rund &#039;&#039;&#039;1,5 Millionen Euro&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abz2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marienkirche gehört zu den prägenden Sakralbauten der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kirchenstandortes reicht bis in die mittelalterliche Stadterweiterung des 13. Jahrhunderts zurück. Der heutige Bau dokumentiert zugleich die starke Bevölkerungs- und Stadtentwicklung Ahlens während der Industrialisierung um 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neugotischen Neubau von 1902 bis 1904 entstand die größte Kirche Ahlens. Der fast 75 Meter hohe Westturm prägt bis heute die Stadtsilhouette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wiederverwendete frühgotische Südportal stellt die sichtbare Verbindung zur mittelalterlichen Vorgängerkirche her. Weitere bedeutende historische Ausstattungsstücke sind der Taufbrunnen und das Pestkreuz aus dem ehemaligen Kloster Maria Rosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;um 1250:&#039;&#039;&#039; Entstehung einer zweiten Kirche im Zuge der mittelalterlichen Stadterweiterung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1285:&#039;&#039;&#039; Selbstständigkeit der Pfarrei St. Marien.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;bis 1803:&#039;&#039;&#039; Inkorporation in das Prämonstratenserstift Kappenberg.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1668:&#039;&#039;&#039; Zerstörung beziehungsweise schwere Beschädigung beim großen Stadtbrand.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1744:&#039;&#039;&#039; Zweiter großer Stadtbrand.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1803:&#039;&#039;&#039; Ende der Verbindung zum Kloster Kappenberg infolge der Säkularisation.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1816:&#039;&#039;&#039; Aufhebung des Klosters Maria Rosa.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1893:&#039;&#039;&#039; Oberläuten wegen des schlechten baulichen Zustands untersagt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1899:&#039;&#039;&#039; Erster Beschluss zum Neubau einer Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1901:&#039;&#039;&#039; Genehmigung zum Abbruch der gotischen Vorgängerkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1902:&#039;&#039;&#039; Abbruch der mittelalterlichen Kirche und Beginn des Neubaus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;18. Oktober 1904:&#039;&#039;&#039; Weihe der heutigen neugotischen Marienkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1905:&#039;&#039;&#039; Einbau einer Orgel.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1918:&#039;&#039;&#039; Ablieferung zweier Bronzeglocken.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1920:&#039;&#039;&#039; Anschaffung zweier Eisenglocken.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1924:&#039;&#039;&#039; Einführung des elektrischen Glockenläutens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1955:&#039;&#039;&#039; Innenrenovierung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1974:&#039;&#039;&#039; Sanierung von Kirchendach und Turm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1978:&#039;&#039;&#039; Restaurierung der Kirchenfenster.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1982/83:&#039;&#039;&#039; umfassende Sanierung des Kirchengebäudes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2019:&#039;&#039;&#039; umfangreiche Sanierung des Kirchturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zur Kirchengemeinde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt vor allem das Kirchengebäude der Marienkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Pfarrei, des Gemeindelebens und der kirchlichen Organisation wird im Artikel [[Kirchengemeinde St. Marien Ahlen]] behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Neue Pfarre zu Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchengemeinde St. Marien Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Katholische Kirche in Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Sunder-Plassmann]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Maria Rosa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.menschen-leben-kirche.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-marien St. Marien auf der Internetseite der Pfarrei St. Bartholomäus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Lambertus_(Dolberg)&amp;diff=10397</id>
		<title>St. Lambertus (Dolberg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Lambertus_(Dolberg)&amp;diff=10397"/>
		<updated>2026-09-15T10:53:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Gebäude |Adresse=Kirchstraße 4a |PLZ=59229 |Telefon= |Foto= |Baujahr=14. Jahrhundert / 1901–1903 |Architekt=Ludwig Becker |Urnutzung=Kirche |Nutzung=Kirche |Denkmal=Ja |Breite=51.709309 |Laenge=7.919563 |Zoom=18 }}  Kategorie:Gebäude Kategorie:Denkmäler Kategorie:Kirchen  Die katholische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St.-Lambertus-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Dolberg. Der heutige Bau vereinigt mehrere Jahrhunderte Kirchengeschicht…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Kirchstraße 4a&lt;br /&gt;
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|Telefon=&lt;br /&gt;
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|Baujahr=14. Jahrhundert / 1901–1903&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische &#039;&#039;&#039;St.-Lambertus-Kirche&#039;&#039;&#039; ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in [[Dolberg]]. Der heutige Bau vereinigt mehrere Jahrhunderte Kirchengeschichte: In die 1901 bis 1903 errichtete neogotische Kirche wurde ein wesentlicher Teil des mittelalterlichen Vorgängerbaus aus dem 14. Jahrhundert einbezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 46–47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei Dolberg wird bereits &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich bestand zu dieser Zeit bereits eine kleinere Vorgängerkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot;&amp;gt;Katholische Kirchengemeinde St. Bartholomäus: &#039;&#039;St. Lambertus&#039;&#039;, https://www.menschen-leben-kirche.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-lambertus&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühgeschichte der Pfarrei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei Dolberg wird im Jahr &#039;&#039;&#039;1193&#039;&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt. Sie gehörte zusammen mit Vellern, Lippborg, Uentrop, Heessen, Hövel und Bockum zum Archidiakonat St. Martin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Überlieferung der Kirchengemeinde wurde die Kirche vermutlich zwischen etwa &#039;&#039;&#039;1150 und 1193&#039;&#039;&#039; durch die Inhaber des Oberhofes Dolberg gegründet. Die Stadt Ahlen bringt die Gründung mit dem Edlen &#039;&#039;&#039;Werner von Dolberg&#039;&#039;&#039; in Verbindung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Standort der heutigen Kirche dürfte zunächst ein kleiner romanischer Vorgängerbau bestanden haben. Vermutlich handelte es sich dabei ursprünglich um einen Fachwerkbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelalterlicher Kirchenbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; wurde eine neue Kirche aus Stein errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gotische Bau bestand aus &#039;&#039;&#039;Soester Sandstein&#039;&#039;&#039; und war entsprechend der mittelalterlichen Bautradition nach Osten ausgerichtet. Große Teile dieses Kirchenbaus sind bis heute erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche Bau besitzt ein Langhaus aus zwei gewölbten Jochen. Ein doppelbogiger Teilungsgurt ruht auf einer Mittelsäule und erzeugt eine ungewöhnliche fünfkappige Gewölbeform. Dadurch entsteht optisch der Eindruck eines zweischiffigen Kirchenraumes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;Georg Dehio: &#039;&#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen, Band 2: Westfalen&#039;&#039;, Deutscher Kunstverlag, München 1969, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chor des mittelalterlichen Baus ist quadratisch. An der äußeren Giebelwand befinden sich zwei Reihen eines Spitzbogenfrieses mit figürlich gestalteten Köpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbauten 1565 und 1726 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1565&#039;&#039;&#039; wurde die mittelalterliche Kirche erweitert. Dabei wurde der bestehende Kirchenraum mit dem damaligen Turm verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentrale Säule im erhaltenen mittelalterlichen Kirchenraum trägt noch heute die Jahreszahl &#039;&#039;&#039;1565&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Erweiterung erfolgte &#039;&#039;&#039;1726&#039;&#039;&#039;. Dabei wurde der Turm durch einen Bogen zum Kirchenraum geöffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau von 1901 bis 1903 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Wende zum 20. Jahrhundert reichte die mittelalterliche Kirche für die gewachsene Gemeinde nicht mehr aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &#039;&#039;&#039;1901 und 1903&#039;&#039;&#039; entstand deshalb ein umfangreicher Neubau nach Plänen des Mainzer Dombaumeisters &#039;&#039;&#039;Ludwig Becker&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Kirche wurde als neogotische Saalkirche in weißem Kalkstein-Bossenmauerwerk errichtet. Ihr polygonaler Chor ist nach Süden ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche Kirchenbau wurde dabei nicht abgebrochen, sondern in die neue Kirche integriert. Der alte Westturm und das Dach wurden entfernt; die übrigen wesentlichen Teile blieben erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die veränderte Ausrichtung des Neubaus bildet die ehemals geostete Kirche des 14. Jahrhunderts heute einen Bereich der Eingangshalle und eine Seitenkapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Kirchturm wurde im Zusammenhang mit dem Neubau vollständig neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;21. Oktober 1903&#039;&#039;&#039; weihte Bischof &#039;&#039;&#039;Hermann Dingelstad&#039;&#039;&#039; die neue Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche haben sich Ausstattungsstücke aus mehreren Jahrhunderten erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ältesten Stücken gehört ein &#039;&#039;&#039;Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;. Hinzu kommen unter anderem eine &#039;&#039;&#039;Doppelmadonna&#039;&#039;&#039; sowie zwei Figurengruppen aus späteren Jahrhunderten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kunsthistorische Literatur datiert die Doppelmadonna an das Ende des 15. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt; Nach der neueren Inventarisation wird sie dem 16. Jahrhundert zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der zahlreichen Umbauten und Erweiterungen wurden Teile der Kirchenausstattung verändert, versetzt oder ersetzt. Dadurch dokumentiert auch die Ausstattung unterschiedliche Phasen der Kirchengeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; wurde der Denkmalumfang nach einer Inventarisation durch die Dolberger Architektin &#039;&#039;&#039;Gabriele Lembken&#039;&#039;&#039; um insgesamt &#039;&#039;&#039;48 Ausstattungsgegenstände&#039;&#039;&#039; erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuer Altar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; wurde ein neuer Altar durch Weihbischof &#039;&#039;&#039;Reinhard Lettmann&#039;&#039;&#039; geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Pfarrgemeinde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; beging die Gemeinde ihr Jubiläum &#039;&#039;&#039;„800 Jahre Kirchengemeinde St. Lambertus“&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;19. Juli 2001&#039;&#039;&#039; wurde St. Lambertus gemeinsam mit St. Josef und St. Gottfried zu einer Seelsorgeeinheit zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2003&#039;&#039;&#039; wurde das hundertjährige Bestehen des Kirchenneubaus von 1903 gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;2. Dezember 2007&#039;&#039;&#039; wurden die drei Gemeinden zur neuen Pfarrgemeinde &#039;&#039;&#039;St. Bonifatius&#039;&#039;&#039; vereinigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem &#039;&#039;&#039;24. August 2014&#039;&#039;&#039; gehört St. Lambertus zur katholischen Pfarrei [[St. Bartholomäus]]. Damals wurden die aus früheren Zusammenschlüssen entstandenen Gemeinden St. Bartholomäus, St. Bonifatius und St. Marien zu einer gemeinsamen Pfarrei zusammengeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Lambertus wird seitdem als Kirchort innerhalb dieser Pfarrei geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierung des mittelalterlichen Kirchenteils ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &#039;&#039;&#039;2021 und 2024&#039;&#039;&#039; waren umfangreiche Sicherungsarbeiten am mittelalterlichen Teil der Kirche erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ältere Gebäudeteil hatte sich stark abgesenkt und wies erhebliche Rissbildungen auf. Zur Stabilisierung mussten aufwendige Unterfangungsarbeiten vorgenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Arbeiten wurde unmittelbar an der nördlichen Außenmauer der gotischen Kirche ein &#039;&#039;&#039;Steinplattengrab&#039;&#039;&#039; entdeckt. Es wird in die Zeit um &#039;&#039;&#039;1200&#039;&#039;&#039; datiert und stammt damit vermutlich aus der Zeit des romanischen Vorgängerbaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fund liefert einen zusätzlichen archäologischen Hinweis auf die frühe Nutzung des Kirchenstandortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederentdeckte Wandmalereien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge weiterer Sanierungsarbeiten am Gewölbe des älteren Kirchenbaus wurden historische Wand- beziehungsweise Freskenmalereien entdeckt, die über lange Zeit überstrichen gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Malereien sollen vollständig freigelegt und kunsthistorisch untersucht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funde erweitern die Kenntnisse über die mittelalterliche Gestaltung des Kirchenraums erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenrenovierung 2025/2026 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren rund neunmonatigen Renovierungsphase wurde die St.-Lambertus-Kirche zu Ostern &#039;&#039;&#039;2026&#039;&#039;&#039; wieder für Gottesdienste geöffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Arbeiten wurde der Innenraum neu gestrichen und die Beleuchtung auf moderne LED-Technik umgestellt. Außerdem erhielt die Kirche eine neue Lautsprecheranlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbänke wurden gekürzt und neu angeordnet. Statt der bisherigen fischgrätartigen Stellung stehen sie nun gerade im Raum. Im hinteren Bereich wurden Bänke entfernt, um eine flexibel nutzbare Begegnungsfläche zu schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Taufbecken wurde versetzt. Dadurch kann es bei Tauffeiern besser von der Gemeinde umstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verbindungsgang zur Sakristei entstand außerdem eine kleine Küchenzeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten wurden vom Architekturbüro &#039;&#039;&#039;soan&#039;&#039;&#039; begleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherung des Gewölbes der historischen Kapelle war bei der Wiedereröffnung noch nicht vollständig abgeschlossen, da dort umfangreichere Schäden festgestellt worden waren als zunächst angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Lambertus gehört zu den baugeschichtlich bedeutenden Kirchen im Ahlener Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders ungewöhnlich ist das unmittelbare Nebeneinander mehrerer Bauphasen. Der mittelalterliche Kirchenbau des 14. Jahrhunderts ist nicht lediglich in Resten erhalten, sondern wurde in den wesentlich größeren neogotischen Neubau von 1901 bis 1903 integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch lässt sich die Entwicklung des Kirchenstandortes über mehrere Jahrhunderte unmittelbar am Gebäude nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der archäologische Fund des Steinplattengrabes sowie die bei den jüngsten Sanierungen wiederentdeckten historischen Wandmalereien unterstreichen zusätzlich die Bedeutung des Standorts für die Geschichte Dolbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1193:&#039;&#039;&#039; Erste urkundliche Erwähnung der Pfarrei Dolberg.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anfang 14. Jahrhundert:&#039;&#039;&#039; Errichtung der gotischen Steinkirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1565:&#039;&#039;&#039; Erweiterung der mittelalterlichen Kirche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1726:&#039;&#039;&#039; Erweiterung des Kirchenraumes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1901–1903:&#039;&#039;&#039; Neubau der heutigen neogotischen Kirche unter Einbeziehung des mittelalterlichen Gebäudes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;21. Oktober 1903:&#039;&#039;&#039; Weihe durch Bischof Hermann Dingelstad.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mai 1974:&#039;&#039;&#039; Weihe des neuen Altares durch Weihbischof Reinhard Lettmann.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1993:&#039;&#039;&#039; 800-jähriges Jubiläum der Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2001:&#039;&#039;&#039; Bildung einer Seelsorgeeinheit mit St. Josef und St. Gottfried.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2003:&#039;&#039;&#039; 100 Jahre Kirchenneubau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2007:&#039;&#039;&#039; Zusammenschluss zur Pfarrgemeinde St. Bonifatius.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2008:&#039;&#039;&#039; Erweiterung des Denkmalumfangs um 48 Ausstattungsgegenstände.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2014:&#039;&#039;&#039; Eingliederung in die Pfarrei St. Bartholomäus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2021–2024:&#039;&#039;&#039; Unterfangung und Sicherung des historischen Kirchenteils; Fund eines Steinplattengrabes.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2025/2026:&#039;&#039;&#039; Umfassende Innenrenovierung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ostern 2026:&#039;&#039;&#039; Wiedereröffnung nach der Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.menschen-leben-kirche.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-lambertus St. Lambertus auf der Internetseite der Pfarrei St. Bartholomäus]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hof_Schulze_R%C3%B6tering&amp;diff=10396</id>
		<title>Hof Schulze Rötering</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hof_Schulze_R%C3%B6tering&amp;diff=10396"/>
		<updated>2026-09-15T10:42:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      =&lt;br /&gt;
|Adresse   = Prozessionsweg 115&lt;br /&gt;
|Telefon   = 02382 2742&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     = info@schulze-roetering.de&lt;br /&gt;
|Internet  = [https://www.schulze-roetering.de/ schulze-roetering.de]&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Hofanlage&lt;br /&gt;
|Baujahr   =&lt;br /&gt;
|Architekt =&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Landwirtschaft, &amp;lt;br&amp;gt;Hofladen, &amp;lt;br&amp;gt;Gastronomie &amp;lt;br&amp;gt;und Brennerei&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.79796&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.84512&lt;br /&gt;
|Zoom      = 16&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Hof Schulze Rötering&#039;&#039;&#039; am [[Prozessionsweg]] 115 ist eine historische Hofanlage und ein bis heute landwirtschaftlich bewirtschafteter Familienbetrieb in Ahlen. Die von einer Gräfte geprägte Hofstelle gehört zu den alten münsterländischen Schulzenhöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Hofes reicht seine Geschichte bis in das Jahr &#039;&#039;&#039;1340&#039;&#039;&#039; zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot;&amp;gt;Hof Schulze Rötering: Internetauftritt des Hofes, https://www.schulze-roetering.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein archivalisch konkret nachgewiesener Beleg findet sich für die Jahre &#039;&#039;&#039;1498 und 1499&#039;&#039;&#039;. In den damaligen Willkommschatzungen wird ein „Schulte to Roterinck“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Digitale Bibliothek: &#039;&#039;Schulze Rötering; Ahlen (Bestand)&#039;&#039;, Bestand N 124 des Kreisarchivs Warendorf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hofanlage mit Getreidespeicher, Göpelhaus und Resten der ehemaligen Gräftenanlage dokumentiert die Entwicklung eines westfälischen Schulzenhofes über mehrere Jahrhunderte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Hofes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof Schulze Rötering gehört zu den alten Hofstellen im Raum Ahlen. Nach eigener Überlieferung des Betriebes wurde der Hof bereits &#039;&#039;&#039;1340&#039;&#039;&#039; im ältesten Höferegister des Domkapitels Münster erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das späte 15. Jahrhundert ist der Hof auch archivalisch nachgewiesen. In den Willkommschatzungen von &#039;&#039;&#039;1498 und 1499&#039;&#039;&#039; erscheint die Bezeichnung „Schulte to Roterinck“. Zu dieser Zeit gehörte der Hof zur gleichnamigen Bauerschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof blieb über Jahrhunderte in Familienbesitz. Dabei traten mehrfach auch Frauen die Hoferbfolge an. Für das 16. Jahrhundert ist eine &#039;&#039;&#039;Christine&#039;&#039;&#039;, für das 17. Jahrhundert eine &#039;&#039;&#039;Catharina&#039;&#039;&#039; als Hoferbin überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im 20. Jahrhundert setzte sich diese Form der Erbfolge fort. Elsmarie Schulze Rötering war alleinige Hoferbin und heiratete Wolfdieter Gaßner, der ab 1962 die Entwicklung des Betriebes wesentlich mitprägte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird der Hof von &#039;&#039;&#039;Martin und Hildegunde Schulze Rötering&#039;&#039;&#039; geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hofanlage und Gräfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofstelle ist von einer für münsterländische Gräftenhöfe charakteristischen Wasseranlage geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urkataster von &#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; ist eine noch vollständig erhaltene Gräftenanlage dargestellt. Zu dieser Zeit bestand eine weiträumige Gartengräfte, die vermutlich erst im Laufe der Entwicklung der Hofanlage vergrößert worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Getreidespeicher war zusätzlich von einem eigenen doppelten Gräftenring umgeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhaltenen Fachwerkgebäude entstanden zu unterschiedlichen Zeiten und erfüllten verschiedene landwirtschaftliche Funktionen. An ihnen lassen sich traditionelle Zimmermannstechniken aus mehreren Jahrhunderten nachvollziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Getreidespeicher ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Prozessionsweg-Getreide.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten historischen Gebäuden des Hofes gehört ein dreigeschossiger &#039;&#039;&#039;Getreidespeicher&#039;&#039;&#039; aus der Zeit um &#039;&#039;&#039;1720&#039;&#039;&#039;. Er wurde von &#039;&#039;&#039;Johann Hermann Schulte Rötering&#039;&#039;&#039; errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Speicher stand innerhalb einer eigenen Gräfte und diente der sicheren Lagerung wertvoller Vorräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude besitzt ein enges Fachwerk mit kräftigen Stützen. Das oberste Geschoss wurde separat abgezimmert und kragt auf allen Seiten leicht vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Nutzung zur Lagerung von Getreide erfüllte der Speicher weitere Funktionen. Er wurde unter anderem als &#039;&#039;&#039;Timberkammer&#039;&#039;&#039;, Braukeller und Backhaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Backofen wurde &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang mit der Vergrößerung einer Fensteröffnung abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ladeluken sowie eine Aufzugslukarne mit Kranbalken erinnern an den früheren Transport der eingelagerten Güter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Speicher gilt als besonders gut erhaltenes Beispiel eines historischen Speichergebäudes in einer turmartig-wehrhaften Bauform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Göpelhaus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Prozessionsweg-Sachsenstr.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Ein weiteres bedeutendes Gebäude der Hofanlage ist das um &#039;&#039;&#039;1880&#039;&#039;&#039; errichtete &#039;&#039;&#039;Göpelhaus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das achteckige Fachwerkgebäude gehört zu den ungewöhnlich aufwendig gestalteten erhaltenen Göpelhäusern Westfalens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Fachwerkaußenwände besitzen historistisch abgefaste Kanten. Die mit Ziegeln ausgefachten Wandflächen sind mit Andreaskreuzen und hochgesetzten Kreuzen gestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren befand sich ursprünglich ein &#039;&#039;&#039;Rundlaufgöpel&#039;&#039;&#039;. Dabei liefen Pferde auf einer Kreisbahn und übertrugen ihre Kraft über eine mechanische Anlage auf landwirtschaftliche Maschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Hof Schulze Rötering wurde der Göpel zum Antrieb einer Dreschmaschine zum Brechen von Flachs eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kötterhaus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1423211 688163311196604 1301946060 o.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
Zum heutigen Hofensemble gehört außerdem ein kleines Fachwerkhaus, das ursprünglich nicht auf dem Hof Schulze Rötering stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde um &#039;&#039;&#039;1830&#039;&#039;&#039; als einfaches &#039;&#039;&#039;Kötterhaus&#039;&#039;&#039; an der Sachsenstraße errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Standort lag seinerzeit noch in einem ländlich geprägten Gebiet südlich der Ahlener Innenstadt. Durch die spätere städtische und gewerbliche Entwicklung des Umfeldes wurde eine sinnvolle weitere Nutzung des historischen Gebäudes dort zunehmend schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2003&#039;&#039;&#039; entstand zwischen der Stadt Ahlen als damaliger Eigentümerin und der Familie Schulze Rötering die Idee, das Gebäude auf den Hof am Prozessionsweg umzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Abbau wurde das Gebäude vollständig dokumentiert. Die einzelnen Bauteile wurden kartiert, fotografiert und nummeriert. Anschließend wurde das Fachwerkhaus abgebaut und auf dem Hof Schulze Rötering wiedererrichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Translozierung knüpfte an eine historische Tradition des Fachwerkbaus an. Fachwerkhäuser konnten aufgrund ihrer Konstruktion abgebaut und an anderer Stelle erneut errichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wird heute gastronomisch genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof Schulze Rötering wird weiterhin als landwirtschaftlicher Familienbetrieb bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Fläche von rund &#039;&#039;&#039;200 Hektar&#039;&#039;&#039; werden beziehungsweise wurden unter anderem Weizen, Gerste und Raps angebaut. Hinzu kommen Sonderkulturen wie &#039;&#039;&#039;Spargel und Erdbeeren&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse wird unmittelbar auf dem Hof weiterverarbeitet oder über den eigenen Hofladen und die Gastronomie vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angebaute Weizen dient unter anderem der Herstellung des Alkohols für die hofeigenen Spirituosen. Nach Angaben des Betriebes wird hierfür kein Fremdalkohol zugekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getreide wird außerdem zu Mehl verarbeitet und in der hofeigenen Backstube für Brot und weitere Backwaren genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brennerei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Tradition besitzt die heute auf Hof Schulze Rötering betriebene &#039;&#039;&#039;Brennerei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Geschichte reicht bis in das Jahr &#039;&#039;&#039;1767&#039;&#039;&#039; zurück. Die Brennerei wurde allerdings nicht auf Hof Schulze Rötering gegründet, sondern ursprünglich in &#039;&#039;&#039;Sendenhorst&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst unter &#039;&#039;&#039;Wolfdieter Gaßner&#039;&#039;&#039;, der ab 1962 den Hof mitführte und die Hoferbin Elsmarie Schulze Rötering geheiratet hatte, wurde die Brennerei auf den Hof Schulze Rötering verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist zwischen der Geschichte des Hofes und der seit 1767 bestehenden Tradition der Brennerei zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden auf dem Hof unter anderem Kornbrände, Edeldestillate, Geiste und Liköre hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039; wurde eine neue Feinbrandanlage mit 60 Böden eingebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brennerei wurde mehrfach für ihre Erzeugnisse ausgezeichnet und bildet heute neben Landwirtschaft, Direktvermarktung und Gastronomie einen wichtigen Betriebszweig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt2026&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Ministerin stößt bei Schulze Rötering mit gutem Tropfen an&#039;&#039;, 14. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hofladen und Gastronomie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb beziehungsweise im Bereich der historischen Gräftenanlage befinden sich heute der &#039;&#039;&#039;Hofladen&#039;&#039;&#039; und das &#039;&#039;&#039;Landgasthaus Schulze Rötering&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hofladen werden unter anderem hofeigene und regional erzeugte Produkte angeboten. Dazu zählen Spargel, Erdbeeren, Getreideprodukte, Backwaren sowie Spirituosen aus der eigenen Brennerei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landgasthaus befindet sich in einem der denkmalgeschützten Fachwerkgebäude der Hofanlage. Es wird von &#039;&#039;&#039;Moritz und Kathrin Schulze Rötering&#039;&#039;&#039; geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küche werden auch Erzeugnisse des eigenen Hofes verarbeitet, darunter saisonal Spargel und Erdbeeren sowie Brot und Wildfleisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof verbindet heute Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung, Direktvermarktung, Gastronomie und Brennerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof leben vier Generationen der Familie Schulze Rötering. Neben den traditionellen Betriebszweigen spielt auch die Energieerzeugung eine Rolle. Photovoltaikanlagen sind bereits seit Jahren Bestandteil des Betriebes; zusätzlich ist die Nutzung von Windenergie vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;13. August 2026&#039;&#039;&#039; besuchte die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin &#039;&#039;&#039;Silke Gorißen&#039;&#039;&#039; den Hof im Rahmen ihrer Sommertour „NRW is(s)t gut!“. Dabei stellte der Betrieb seine Verbindung von Landwirtschaft, regionaler Verarbeitung, Direktvermarktung und Gastronomie vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivbestand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen zur jüngeren Geschichte des Hofes werden im [[Kreisarchiv Warendorf]] verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bestand &#039;&#039;&#039;N 124 Schulze Rötering; Ahlen&#039;&#039;&#039; enthält Unterlagen zur Geschäftsführung des Hofes sowie persönliche Dokumente aus dem 20. Jahrhundert. Insgesamt umfasst der Bestand elf Archivalieneinheiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof Schulze Rötering dokumentiert in besonderer Weise die Entwicklung eines münsterländischen Schulzen- und Gräftenhofes über mehrere Jahrhunderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhaltene historische Bausubstanz mit dem Getreidespeicher des frühen 18. Jahrhunderts, dem Göpelhaus des späten 19. Jahrhunderts und dem translozierten Kötterhaus veranschaulicht unterschiedliche Epochen der landwirtschaftlichen Bau- und Technikgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ist der Hof kein ausschließlich museales Ensemble, sondern weiterhin ein wirtschaftender Familienbetrieb. Die Verbindung von Landwirtschaft, Verarbeitung, Direktvermarktung, Gastronomie und Brennereiwesen zeigt die kontinuierliche Weiterentwicklung des historischen Hofes bis in die Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.schulze-roetering.de/ Hof Schulze Rötering]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/MVFNUWGMMNWOG6X5CV4TVRUJIVYSQLN6 Deutsche Digitale Bibliothek: Bestand Schulze Rötering; Ahlen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hof_Schulze_R%C3%B6tering&amp;diff=10395</id>
		<title>Hof Schulze Rötering</title>
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		<updated>2026-09-15T10:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Vorlage:Gebäude |Foto      = |Adresse   = Prozessionsweg 115 |Telefon   = 02382 2742 |Fax       = |Email     = info@schulze-roetering.de |Internet  = [https://www.schulze-roetering.de/ schulze-roetering.de] |Urnutzung = Hofanlage |Baujahr   = |Architekt = |Nutzung   = Landwirtschaft, &amp;lt;br&amp;gt;Hofladen, &amp;lt;br&amp;gt;Gastronomie &amp;lt;br&amp;gt;und Brennerei |Denkmal   = Ja |Breite    = 51.79796 |Laenge    = 7.84512 |Zoom      = 16 }}  Kategorie:Gebäude Kategorie:Denkmäle…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      =&lt;br /&gt;
|Adresse   = Prozessionsweg 115&lt;br /&gt;
|Telefon   = 02382 2742&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     = info@schulze-roetering.de&lt;br /&gt;
|Internet  = [https://www.schulze-roetering.de/ schulze-roetering.de]&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Hofanlage&lt;br /&gt;
|Baujahr   =&lt;br /&gt;
|Architekt =&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Landwirtschaft, &amp;lt;br&amp;gt;Hofladen, &amp;lt;br&amp;gt;Gastronomie &amp;lt;br&amp;gt;und Brennerei&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.79796&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.84512&lt;br /&gt;
|Zoom      = 16&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Hof Schulze Rötering&#039;&#039;&#039; am [[Prozessionsweg]] 115 ist eine historische Hofanlage und ein bis heute landwirtschaftlich bewirtschafteter Familienbetrieb in Ahlen. Die von einer Gräfte geprägte Hofstelle gehört zu den alten münsterländischen Schulzenhöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Hofes reicht seine Geschichte bis in das Jahr &#039;&#039;&#039;1340&#039;&#039;&#039; zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot;&amp;gt;Hof Schulze Rötering: Internetauftritt des Hofes, https://www.schulze-roetering.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein archivalisch konkret nachgewiesener Beleg findet sich für die Jahre &#039;&#039;&#039;1498 und 1499&#039;&#039;&#039;. In den damaligen Willkommschatzungen wird ein „Schulte to Roterinck“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Digitale Bibliothek: &#039;&#039;Schulze Rötering; Ahlen (Bestand)&#039;&#039;, Bestand N 124 des Kreisarchivs Warendorf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hofanlage mit Getreidespeicher, Göpelhaus und Resten der ehemaligen Gräftenanlage dokumentiert die Entwicklung eines westfälischen Schulzenhofes über mehrere Jahrhunderte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Hofes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof Schulze Rötering gehört zu den alten Hofstellen im Raum Ahlen. Nach eigener Überlieferung des Betriebes wurde der Hof bereits &#039;&#039;&#039;1340&#039;&#039;&#039; im ältesten Höferegister des Domkapitels Münster erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das späte 15. Jahrhundert ist der Hof auch archivalisch nachgewiesen. In den Willkommschatzungen von &#039;&#039;&#039;1498 und 1499&#039;&#039;&#039; erscheint die Bezeichnung „Schulte to Roterinck“. Zu dieser Zeit gehörte der Hof zur gleichnamigen Bauerschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof blieb über Jahrhunderte in Familienbesitz. Dabei traten mehrfach auch Frauen die Hoferbfolge an. Für das 16. Jahrhundert ist eine &#039;&#039;&#039;Christine&#039;&#039;&#039;, für das 17. Jahrhundert eine &#039;&#039;&#039;Catharina&#039;&#039;&#039; als Hoferbin überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im 20. Jahrhundert setzte sich diese Form der Erbfolge fort. Elsmarie Schulze Rötering war alleinige Hoferbin und heiratete Wolfdieter Gaßner, der ab 1962 die Entwicklung des Betriebes wesentlich mitprägte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird der Hof von &#039;&#039;&#039;Martin und Hildegunde Schulze Rötering&#039;&#039;&#039; geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hofanlage und Gräfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofstelle ist von einer für münsterländische Gräftenhöfe charakteristischen Wasseranlage geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Urkataster von &#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; ist eine noch vollständig erhaltene Gräftenanlage dargestellt. Zu dieser Zeit bestand eine weiträumige Gartengräfte, die vermutlich erst im Laufe der Entwicklung der Hofanlage vergrößert worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Getreidespeicher war zusätzlich von einem eigenen doppelten Gräftenring umgeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhaltenen Fachwerkgebäude entstanden zu unterschiedlichen Zeiten und erfüllten verschiedene landwirtschaftliche Funktionen. An ihnen lassen sich traditionelle Zimmermannstechniken aus mehreren Jahrhunderten nachvollziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Getreidespeicher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten historischen Gebäuden des Hofes gehört ein dreigeschossiger &#039;&#039;&#039;Getreidespeicher&#039;&#039;&#039; aus der Zeit um &#039;&#039;&#039;1720&#039;&#039;&#039;. Er wurde von &#039;&#039;&#039;Johann Hermann Schulte Rötering&#039;&#039;&#039; errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Speicher stand innerhalb einer eigenen Gräfte und diente der sicheren Lagerung wertvoller Vorräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude besitzt ein enges Fachwerk mit kräftigen Stützen. Das oberste Geschoss wurde separat abgezimmert und kragt auf allen Seiten leicht vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Nutzung zur Lagerung von Getreide erfüllte der Speicher weitere Funktionen. Er wurde unter anderem als &#039;&#039;&#039;Timberkammer&#039;&#039;&#039;, Braukeller und Backhaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Backofen wurde &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang mit der Vergrößerung einer Fensteröffnung abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ladeluken sowie eine Aufzugslukarne mit Kranbalken erinnern an den früheren Transport der eingelagerten Güter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Speicher gilt als besonders gut erhaltenes Beispiel eines historischen Speichergebäudes in einer turmartig-wehrhaften Bauform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Göpelhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres bedeutendes Gebäude der Hofanlage ist das um &#039;&#039;&#039;1880&#039;&#039;&#039; errichtete &#039;&#039;&#039;Göpelhaus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das achteckige Fachwerkgebäude gehört zu den ungewöhnlich aufwendig gestalteten erhaltenen Göpelhäusern Westfalens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Fachwerkaußenwände besitzen historistisch abgefaste Kanten. Die mit Ziegeln ausgefachten Wandflächen sind mit Andreaskreuzen und hochgesetzten Kreuzen gestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren befand sich ursprünglich ein &#039;&#039;&#039;Rundlaufgöpel&#039;&#039;&#039;. Dabei liefen Pferde auf einer Kreisbahn und übertrugen ihre Kraft über eine mechanische Anlage auf landwirtschaftliche Maschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Hof Schulze Rötering wurde der Göpel zum Antrieb einer Dreschmaschine zum Brechen von Flachs eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kötterhaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum heutigen Hofensemble gehört außerdem ein kleines Fachwerkhaus, das ursprünglich nicht auf dem Hof Schulze Rötering stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde um &#039;&#039;&#039;1830&#039;&#039;&#039; als einfaches &#039;&#039;&#039;Kötterhaus&#039;&#039;&#039; an der Sachsenstraße errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Standort lag seinerzeit noch in einem ländlich geprägten Gebiet südlich der Ahlener Innenstadt. Durch die spätere städtische und gewerbliche Entwicklung des Umfeldes wurde eine sinnvolle weitere Nutzung des historischen Gebäudes dort zunehmend schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2003&#039;&#039;&#039; entstand zwischen der Stadt Ahlen als damaliger Eigentümerin und der Familie Schulze Rötering die Idee, das Gebäude auf den Hof am Prozessionsweg umzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Abbau wurde das Gebäude vollständig dokumentiert. Die einzelnen Bauteile wurden kartiert, fotografiert und nummeriert. Anschließend wurde das Fachwerkhaus abgebaut und auf dem Hof Schulze Rötering wiedererrichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Translozierung knüpfte an eine historische Tradition des Fachwerkbaus an. Fachwerkhäuser konnten aufgrund ihrer Konstruktion abgebaut und an anderer Stelle erneut errichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wird heute gastronomisch genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof Schulze Rötering wird weiterhin als landwirtschaftlicher Familienbetrieb bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Fläche von rund &#039;&#039;&#039;200 Hektar&#039;&#039;&#039; werden beziehungsweise wurden unter anderem Weizen, Gerste und Raps angebaut. Hinzu kommen Sonderkulturen wie &#039;&#039;&#039;Spargel und Erdbeeren&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse wird unmittelbar auf dem Hof weiterverarbeitet oder über den eigenen Hofladen und die Gastronomie vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angebaute Weizen dient unter anderem der Herstellung des Alkohols für die hofeigenen Spirituosen. Nach Angaben des Betriebes wird hierfür kein Fremdalkohol zugekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getreide wird außerdem zu Mehl verarbeitet und in der hofeigenen Backstube für Brot und weitere Backwaren genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brennerei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Tradition besitzt die heute auf Hof Schulze Rötering betriebene &#039;&#039;&#039;Brennerei&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Geschichte reicht bis in das Jahr &#039;&#039;&#039;1767&#039;&#039;&#039; zurück. Die Brennerei wurde allerdings nicht auf Hof Schulze Rötering gegründet, sondern ursprünglich in &#039;&#039;&#039;Sendenhorst&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst unter &#039;&#039;&#039;Wolfdieter Gaßner&#039;&#039;&#039;, der ab 1962 den Hof mitführte und die Hoferbin Elsmarie Schulze Rötering geheiratet hatte, wurde die Brennerei auf den Hof Schulze Rötering verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist zwischen der Geschichte des Hofes und der seit 1767 bestehenden Tradition der Brennerei zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden auf dem Hof unter anderem Kornbrände, Edeldestillate, Geiste und Liköre hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039; wurde eine neue Feinbrandanlage mit 60 Böden eingebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brennerei wurde mehrfach für ihre Erzeugnisse ausgezeichnet und bildet heute neben Landwirtschaft, Direktvermarktung und Gastronomie einen wichtigen Betriebszweig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt2026&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Ministerin stößt bei Schulze Rötering mit gutem Tropfen an&#039;&#039;, 14. August 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hofladen und Gastronomie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb beziehungsweise im Bereich der historischen Gräftenanlage befinden sich heute der &#039;&#039;&#039;Hofladen&#039;&#039;&#039; und das &#039;&#039;&#039;Landgasthaus Schulze Rötering&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hofladen werden unter anderem hofeigene und regional erzeugte Produkte angeboten. Dazu zählen Spargel, Erdbeeren, Getreideprodukte, Backwaren sowie Spirituosen aus der eigenen Brennerei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landgasthaus befindet sich in einem der denkmalgeschützten Fachwerkgebäude der Hofanlage. Es wird von &#039;&#039;&#039;Moritz und Kathrin Schulze Rötering&#039;&#039;&#039; geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küche werden auch Erzeugnisse des eigenen Hofes verarbeitet, darunter saisonal Spargel und Erdbeeren sowie Brot und Wildfleisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof verbindet heute Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung, Direktvermarktung, Gastronomie und Brennerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof leben vier Generationen der Familie Schulze Rötering. Neben den traditionellen Betriebszweigen spielt auch die Energieerzeugung eine Rolle. Photovoltaikanlagen sind bereits seit Jahren Bestandteil des Betriebes; zusätzlich ist die Nutzung von Windenergie vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;13. August 2026&#039;&#039;&#039; besuchte die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin &#039;&#039;&#039;Silke Gorißen&#039;&#039;&#039; den Hof im Rahmen ihrer Sommertour „NRW is(s)t gut!“. Dabei stellte der Betrieb seine Verbindung von Landwirtschaft, regionaler Verarbeitung, Direktvermarktung und Gastronomie vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadt2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivbestand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen zur jüngeren Geschichte des Hofes werden im [[Kreisarchiv Warendorf]] verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bestand &#039;&#039;&#039;N 124 Schulze Rötering; Ahlen&#039;&#039;&#039; enthält Unterlagen zur Geschäftsführung des Hofes sowie persönliche Dokumente aus dem 20. Jahrhundert. Insgesamt umfasst der Bestand elf Archivalieneinheiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ddb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof Schulze Rötering dokumentiert in besonderer Weise die Entwicklung eines münsterländischen Schulzen- und Gräftenhofes über mehrere Jahrhunderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhaltene historische Bausubstanz mit dem Getreidespeicher des frühen 18. Jahrhunderts, dem Göpelhaus des späten 19. Jahrhunderts und dem translozierten Kötterhaus veranschaulicht unterschiedliche Epochen der landwirtschaftlichen Bau- und Technikgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ist der Hof kein ausschließlich museales Ensemble, sondern weiterhin ein wirtschaftender Familienbetrieb. Die Verbindung von Landwirtschaft, Verarbeitung, Direktvermarktung, Gastronomie und Brennereiwesen zeigt die kontinuierliche Weiterentwicklung des historischen Hofes bis in die Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.schulze-roetering.de/ Hof Schulze Rötering]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/MVFNUWGMMNWOG6X5CV4TVRUJIVYSQLN6 Deutsche Digitale Bibliothek: Bestand Schulze Rötering; Ahlen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Denkmalliste&amp;diff=10394</id>
		<title>Denkmalliste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Denkmalliste&amp;diff=10394"/>
		<updated>2026-09-15T10:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Baudenkmäler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In einer &#039;&#039;&#039;Denkmalliste&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Denkmalbuch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Denkmalverzeichnis&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Denkmalkataster&#039;&#039;&#039;, werden alle anerkannten Denkmale einer Gebietskörperschaft aufgeführt. Diese Verzeichnisse, sind das Ergebnis einer Inventarisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Anstoß, ein Denkmal in die Liste aufzunehmen gibt entweder der Eigentümer, der Landschaftsverband oder er kommt von Amts wegen. Zuständig für die Bearbeitung und Eintragung eines Denkmals ist die Untere Denkmalbehörde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als erstes wird geprüft, ob das vorgeschlagene Objekt die nötigen Denkmaleigenschaften nach dem DSchG besitzt. Dies erfolgt durch die Benehmensherstellung der Unteren Denkmalbehörde mit dem Landschaftsverband. Das dort angesiedelte Amt für Denkmalpflege (Denkmalfachbehörde) erstellt im Rahmen dieses Verfahrensschrittes eine ausführliche Denkmalwertbegründung, die nach den verschiedenen Kriterien des DSchG die Bedeutung des Objektes darlegt.&lt;br /&gt;
*Bei der Beurteilung des Denkmalwertes erfolgt keine Abwägung mit anderen öffentlichen oder privaten Interessen. Wird der Denkmalwert festgestellt, ist das Objekt einzutragen (zweistufiges Verfahren). Eine Abwägung erfolgt erst auf der zweiten Stufe, wenn Veränderungen des Baudenkmals beabsichtigt werden – denkmalrechtliche Erlaubnis.&lt;br /&gt;
*Bei Differenzen zwischen der Unteren Denkmalbehörde und dem Landschaftsverband über den Denkmalwert kann der Landschaftsverband eine Entscheidung der Obersten Denkmalbehörde (das zuständige Ministerium) anstreben. Diese Entscheidung ist für beide Seiten verbindlich.&lt;br /&gt;
*Dann folgt die Anhörung des Eigentümers und/oder Nutzungsberechtigten. Bei diesem Gespräch wird der Eigentümer auf die Rechte und Pflichten hingewiesen, die der Besitz eines Denkmals mit sich bringt.&lt;br /&gt;
*Ist das Objekt in die Denkmalliste aufgenommen, wird dem Eigentümer dies mitgeteilt. Die Rechte und Verpflichtungen, die er damit übernommen hat, werden ihm noch einmal mitgeteilt. Er kann innerhalb eines Monats Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Objekt nicht in die Denkmalliste aufgenommen, kann der Eigentümer/der Nutzungsberechtigte eine Unterschutzstellung nicht gerichtlich erzwingen. Fallen nach der Eintragung des Denkmals in die Denkmalliste die Unterschutzstellungsvoraussetzungen (ganz oder teilweise) weg, wird das Objekt von Amts wegen (ganz oder teilweise) aus der Denkmalliste gelöscht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bodendenkmäler==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;AZ&#039;&#039;&#039; = Stadt Ahlen 5.__ = Nr. des Aktenzeichens bei der Stadt Ahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DOKU&#039;&#039;&#039; = Nr. der Dokumentation über das Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DELI&#039;&#039;&#039; = Nr. unter der das Denkmal in die Denkmalliste der Stadt Ahlen eingetragen wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!AZ!!DELI!!Adresse / Bereich Beschreibung!!Eintragung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|04&lt;br /&gt;
|Innenstadt ehem. Stadtbefestigung&lt;br /&gt;
|23.06.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|08&lt;br /&gt;
|Marktplatz Marktplatz mit Brunnen / Histor. Stadtkern&lt;br /&gt;
|20.01.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|06&lt;br /&gt;
|Hof Gr. Berkhoff / Dolberg Wallburg / Hünenknäppen&lt;br /&gt;
|19.08.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|03&lt;br /&gt;
|Wilhelmstr. / Südstr. ehem. Innerstädtische Bebauung&lt;br /&gt;
|23.06.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|05&lt;br /&gt;
|Oststraße Kath. Pfarrkirche St. Marien&lt;br /&gt;
|25.07.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|01&lt;br /&gt;
|Kirch platz Kath. Pfarrkirche St. Bartholomäus&lt;br /&gt;
|25.04.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|02&lt;br /&gt;
|Südenmauer / Alter Hof / Wilhelmstr. Oershof - ehemaliger bischöflicher&lt;br /&gt;
|13.06.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Landwehren Landwehren&lt;br /&gt;
|04.07.00&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|07&lt;br /&gt;
|Im Beesenfeld Strontianithügel&lt;br /&gt;
|19.08.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|09&lt;br /&gt;
|Klostergasse 10 &amp;quot;Maria Rose&amp;quot; Klosteranlage&lt;br /&gt;
|18.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baudenkmäler==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;AZ&#039;&#039;&#039; = Stadt Ahlen 6.__ = Nr. des Aktenzeichens bei der Stadt Ahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DOKU&#039;&#039;&#039; = Nr. der Dokumentation über das Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DELI&#039;&#039;&#039;= Nr. unter der das Gebäude in die Denkmalliste der Stadt Ahlen eingetragen wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!FOTO!!AZ!!DOKU!!DELI!!Adresse!!Umfang!!Eintragung&lt;br /&gt;
|---&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Kirchplatz 15 (alte [[Lateinschule]])&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.03.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Marienkirche 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|Oststr. 58&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (St.-Marien-Kirche)&lt;br /&gt;
|12.03.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Lambertistr.  &lt;br /&gt;
|Hauptgeb., Ausstattungsgegenst., Kultgeräte, Gefäße, Skulpturen, Gemälde, Paramente (insg. 50 Obj.)&lt;br /&gt;
|24.09.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Kapellenstr60.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|Kapellenstr. 60&lt;br /&gt;
|[[Josefskapelle|Siechenkapelle, St. Josef]]&lt;br /&gt;
|09.09.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|119&lt;br /&gt;
|124&lt;br /&gt;
|Lambertistr.  &lt;br /&gt;
|Alter Friedhof&lt;br /&gt;
|28.02.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|Schlütingstr.  &lt;br /&gt;
|Westfriedhof&lt;br /&gt;
|12.05.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:JüdischerFriedhof.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|Schlütingstr.  &lt;br /&gt;
|Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
|20.05.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:GruftKerkmann.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Schlütingstr.  &lt;br /&gt;
|Gruftkap. Kerkmann, Westfriedhof&lt;br /&gt;
|29.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Alleestr.  104&lt;br /&gt;
|Bildstock v. 1774&lt;br /&gt;
|30.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|120&lt;br /&gt;
|118&lt;br /&gt;
|Lambertistr.  &lt;br /&gt;
|Mariensäule&lt;br /&gt;
|16.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|Parkstr.  &lt;br /&gt;
|Kreuzigungsgruppe&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pustekrey2.png|100px]]&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Alte Beckumer Str.  112&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Haus Pustekrey]])&lt;br /&gt;
|08.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Borbeiner Str. 87&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Haus Hove]])&lt;br /&gt;
|10.11.82&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Mallinckrodtweg 25&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|13.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Mallinckrodtweg 25&lt;br /&gt;
|Gräftenanlage&lt;br /&gt;
|15.05.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Marktplatz 29.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|Markt 15&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Altes Rathaus]])&lt;br /&gt;
|14.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Amtsgericht 02.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Gerichtsstraße 12&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Amtsgericht]])&lt;br /&gt;
|24.09.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Villa Kueper 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|139&lt;br /&gt;
|Von Geismar-Str.  12&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Villa Küper]])&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Alte Post 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|33&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Von Geismar-Str. 3&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Alte Post]])&lt;br /&gt;
|24.09.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 72&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|27.06.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Alter Hof 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|140&lt;br /&gt;
|Alter Hof 7-9&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Ärztehaus)&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|Beckumer Str. 233&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Wohnhaus und Stallanbau&lt;br /&gt;
|29.10.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|Bismarckstr. 25&lt;br /&gt;
|Hauptgeb., o. Trennwand z. Garten u. rückw. Backsteinflügel&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|32&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|Bismarckstr. 27&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ohne Tanzsaal-Anbau&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:20140124_074547551_iOS_ShiftN.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|Bismarckstr. 33&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Freiheit 2&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ohne Dachstuhl&lt;br /&gt;
|24.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|140&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|Friedrich-Ebert-Str.  1&lt;br /&gt;
|Garage&lt;br /&gt;
|27.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|140&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|Friedrich-Ebert-Str.  1&lt;br /&gt;
|Mauereinfriedung&lt;br /&gt;
|27.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|140&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|Friedrich-Ebert-Str.  1&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|27.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Alte Sparkasse 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|38&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|131&lt;br /&gt;
|Gerichtsstraße 11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Alte Sparkasse]])&lt;br /&gt;
|04.03.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Gerichtsstrasse 19 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|Gerichtsstraße 19&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|03.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Gerichtsstrasse 32 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Gerichtsstraße 32&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|13.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 16-18&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 19-21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 20 - 22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 23 - 25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 24 - 26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 27 - 29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 33 - 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 34 - 36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 37 - 39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 38 - 42&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 41 - 45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 44 - 46&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 47 - 49&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 50 - 52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 51 - 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 1-3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 2 - 4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 6 - 8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 10-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 14-16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 18-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 21 - 23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 22-24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 27-29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 31 - 33&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 32 - 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 35 - 37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 36 - 38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 39-41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 40 - 42&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 43 - 45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 44 - 46&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 47 - 57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 48-58&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 59-61&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 60-62&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 63-65&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 64-66&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 67-69&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 68-70&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 71 - 73&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 72 - 74&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 21-27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 26-28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 30-32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 31 - 37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 34 - 40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 39 - 41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 42 - 44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 43 - 45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 46 - 48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 47 - 49&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 50 - 52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 51 - 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 54 - 58&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 55 - 57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 59 - 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 60&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 62 - 68&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 65 - 67&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 70 - 76&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 78-80&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 3-13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 6-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 15-17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 18-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 19-21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 22 - 24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 23 - 27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 26 - 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 29 - 31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 30 - 32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 33 - 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 34 - 36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 41 - 43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 42 - 44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 45 - 47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 46 - 48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 49 - 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 50 - 54&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 55 - 59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 56 - 60&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 61 - 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 62 - 64&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 1 - 5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 2-6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 7-9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 8-10&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 11-17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 12-14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 16-26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 19-29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 28-30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 31-37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 32 - 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 39-41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 43 - 45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 47 - 49&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 51-53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 62 - 64&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 77 - 83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Galileistr. 45-51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Galileistr. 53-55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Galileistr. 57-59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Galileistr. 61 - 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Glückaufplatz 1 - 9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 22-28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 30-36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 33-39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 38-40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 41 - 43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 42 - 44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 45 - 47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 46-48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 49 - 51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 50-52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 53 - 55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 54 - 56&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 57 - 59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 58-60&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 61 - 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 62&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 2-4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 6-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 9-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 14-16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 17-23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 18-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 22-28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 25 - 31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 32-34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 33 - 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 9-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 21 -23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 25-27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 29-31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 33-35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 37-39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 41 - 43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 45-47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 49-51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 50-52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 53-55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 54-58&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 57-61&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 60-64&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 63-67&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 66-68&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 69-71&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 70-72&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 73-75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 74-76&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 77-79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 78-80&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 81 - 83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 82-84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 85-87&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 86-88&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 89-91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 93-95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 97-99&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 98-100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Im Brunnenfeld 2-4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Im Brunnenfeld 6-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Im Brunnenfeld 14 -16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Im Brunnenfeld 18-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Josefstr. 1-5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Josefstr. 7 - 9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Josefstr. 11-13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 21-23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 2-4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 6-8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 10-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 14-16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 18-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 21-23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 22 - 24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 25 - 27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 29-31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 1-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 2 - 4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 6-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 14-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 21 - 23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 22-28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 29-31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 32-36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 33 - 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 37-39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 38-40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 41-43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 42-44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 45-47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 46-52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 49-51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 54-56&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 55-57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 58-60&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 62-66&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 68-70&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 72&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 1-3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 4-6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 8-14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 15-17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 16-22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 19-21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 24-30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 25-27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 29-31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 32-34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 33-35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 38-40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 42 - 44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 46-48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Meisterweg 1-3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Meisterweg 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Meisterweg 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Meisterweg 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 2-4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 5-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 6-8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 10-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 14-16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 18-24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 21-23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 25-27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 26-28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 30-32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 31 - 33&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 36-38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 37-43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 40-46&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 45-51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 48-50&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 52-54&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 53-55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 56-58&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 57-59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 60-62&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 61 - 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 64-66&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 65-67&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 68-70&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 69-71&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 72-74&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 73-79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 76-78&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 80-84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 81 - 83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 85-89&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 86-90&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 91 - 93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 9-13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 10-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 14-16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 15-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 18-22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 21-25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 24-26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 28-32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 36-40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 59-61&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 63-65&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 67-69&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 2-6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 10-14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 11-17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 23-27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 31 - 37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 39-43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 31-43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 47-51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 55 - 59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 63-75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 79 - 87&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 91-103&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 107-111&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 115&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Hammer Str. 21&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|03.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Heesener Str. 26&lt;br /&gt;
|Scheune&lt;br /&gt;
|25.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Heesener Str. 26&lt;br /&gt;
|Speicher&lt;br /&gt;
|25.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Heesener Str. 26&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|25.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Heesener Str. 26&lt;br /&gt;
|Remise&lt;br /&gt;
|25.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Hellstr6.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|Hellstr. 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|28.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Hellstr. 8&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|17.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|141&lt;br /&gt;
|119&lt;br /&gt;
|Hellstr. 26&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|17.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|Hellstr. 29&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|28.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|44&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|Hellstr. 30&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude + Querdiele, ohne Werkstatt/Stalltrakt&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|Hellstr. 31&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|56&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Hellstr. 40&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude, nur Fassade&lt;br /&gt;
|13.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|57&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Hellstr. 42&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude, nur Fassade&lt;br /&gt;
|13.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|Im Kühl 15&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|06.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Mittrop4a.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|59&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|Görlitzer Str.  1 a&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Mittrops Hof]])&lt;br /&gt;
|28.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Mittrop5 Kopie.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|59&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|Görlitzer Str. 1 a&lt;br /&gt;
|Speicher&lt;br /&gt;
|28.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|Im Seebrock 11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|08.04.99&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|Kampstr. 5&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|27.03.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Kampstr. 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|28.05.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|67&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|Kirchplatz 3&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|05.06.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|68&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Kirchplatz 15&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.03.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|69&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|Kirchstr. 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|22.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 22&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Klosterstrasse 27.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|151&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[Klosterstraße]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|05.06.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|170&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 36&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|33&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 43&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|28.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|133&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 35&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|10.05.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 37&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|19.01.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 45&lt;br /&gt;
|Stall&lt;br /&gt;
|01.07.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 45&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|01.07.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|80&lt;br /&gt;
|152&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Königstr.  16&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|01.03.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Markt 1 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Markt 1&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Optik Schäfer)&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Markt 5 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|56&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Markt 5&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Reisebüro/Frisör)&lt;br /&gt;
|17.10.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|57&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Markt 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Nagelstudio)&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Markt 7 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|120&lt;br /&gt;
|Markt 7&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Ladeneinrichtung (Alte Apotheke)&lt;br /&gt;
|20.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|120&lt;br /&gt;
|Markt 7&lt;br /&gt;
|Nebengebäude&lt;br /&gt;
|20.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Markt 8 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|Markt 8&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Kosmetikstudio)&lt;br /&gt;
|04.03.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Markt 10 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|122&lt;br /&gt;
|Markt 10&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Haus Holtermann]], Geschäftshaus)&lt;br /&gt;
|29.01.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|123&lt;br /&gt;
|Markt 12&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Haus Holtermann]], Wohnhaus)&lt;br /&gt;
|29.01.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Marktplatz 37.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Markt 13&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Haus Pieper]])&lt;br /&gt;
|16.09.82&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|134&lt;br /&gt;
|Nordenmauer 10&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ohne Küchenanbau&lt;br /&gt;
|29.10.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|57&lt;br /&gt;
|Nordenmauer 46&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Nordenmauer 48&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|24.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|Königstr. 2&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Nordstr. 4&lt;br /&gt;
|Fassade + Fachwerk + Dachkonstruktion&lt;br /&gt;
|11.08.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|127&lt;br /&gt;
|Nordstr.  10&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude, nur Straßenfassde und Hauskörper&lt;br /&gt;
|01.03.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|68&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Nordstr.  17&lt;br /&gt;
|Fassade zur Nordstraße und zur Südseite (Hof)&lt;br /&gt;
|30.05.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|69&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|Nordstr. 29&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude, nur Fassade&lt;br /&gt;
|19.07.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Posthalterey 02.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|103&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|Nordstr. 41&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude und rückwärtiger Flügelbau ([[Posthalterey]])&lt;br /&gt;
|16.10.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|Nordstr. 45&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude, nur Fassade&lt;br /&gt;
|19.07.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|Ostdolberger Weg 25&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|08.04.99&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|59&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 16&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 21&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 34&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|13.06.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 22&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|19.07.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|152&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 24&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|13.06.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 25&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ohne rückwärtiges Nebengeb.&lt;br /&gt;
|11.01.05&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|Oststr. 27&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Siebecke, Zahnarzt)&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 34 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|117&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|Oststr. 34&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Bekleidungsgeschäft &amp;quot;Liberty&amp;quot;)&lt;br /&gt;
|28.02.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 36 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|118&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Oststr. 36&lt;br /&gt;
|Fassade (Schuhgeschäft &amp;quot;Okay&amp;quot;)&lt;br /&gt;
|08.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 40 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|119&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|Oststr. 40&lt;br /&gt;
|Fassade ab Erdgeschosszone + Treppenhaus&lt;br /&gt;
|11.07.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststr46.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Oststr. 46&lt;br /&gt;
|Fassade ab 1. OG (ehem. Adler-Apotheke)&lt;br /&gt;
|29.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststr48.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|122&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Oststr. 48&lt;br /&gt;
|Fassade&lt;br /&gt;
|11.03.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 53 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|123&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|Oststr. 53&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Schuhhaus Mönch)&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 56 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|124&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Oststr. 56&lt;br /&gt;
|Fassade ab 1. OG (Süd- + Westseite) + Zwischentrakt + Mansardendachg. (H&amp;amp;M)&lt;br /&gt;
|12.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Sommer 08.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|167&lt;br /&gt;
|Oststr. 67&lt;br /&gt;
|Fassade (Buchhandlung Sommer)&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|126&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|Ostwall 9&lt;br /&gt;
|Äußere Bauhülle + innere Erschließungswege des Hauptgeb. (Overberg Hauptschule)&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|127&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 62&lt;br /&gt;
|Stallscheune für Schafe&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|127&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 62&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|17.04.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|127&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 62&lt;br /&gt;
|Fachwerkstall mit Göpelhaus&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|127&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 62&lt;br /&gt;
|Stall mit Speicherstock&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:1423211_688163311196604_1301946060_o.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 115&lt;br /&gt;
|Kötterhaus, transloziert v. Sachsenstr. 38&amp;lt;br&amp;gt; [[Hof Schulze Rötering]]&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Prozessionsweg-Sachsenstr.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|118&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 115&lt;br /&gt;
|Göpelhaus [[Hof Schulze Rötering]]&lt;br /&gt;
|01.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Prozessionsweg-Getreide.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 115&lt;br /&gt;
|ehemaliger Getreidespeicher [[Hof Schulze Rötering]]&lt;br /&gt;
|28.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Rosenstr.  1&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|11.12.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|Rosenstr. 8&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|13.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|131&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Steingasse 3&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|29.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|132&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|Steingasse 5&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|20.09.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|133&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|Steingasse 11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|Kampstr. 24&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|20.09.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|137&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Südenmauer 3&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|138&lt;br /&gt;
|136&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|Südenmauer 21&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.06.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|139&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Südstr. 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|08.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|139&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|65&lt;br /&gt;
|Südstr. 4&lt;br /&gt;
|Saalanbau&lt;br /&gt;
|23.03.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|Twieluchtstr.  15&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Heimathaus Dolberg]])&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 10&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 18&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 33&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 42&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 46&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 49&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 50&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 54&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 56&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 58&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 60&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 61&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 62&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 64&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|102&lt;br /&gt;
|Wallstr. 9&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.11.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Wallstr.  11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|04.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|32&lt;br /&gt;
|Wandmacherstiege 15&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|23.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|137&lt;br /&gt;
|Wandmacherstiege 17&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|29.10.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|102&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 8&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Villa Beumer]])&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|103&lt;br /&gt;
|56&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 24&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (rechts neben Art-Hotel)&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|151&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str.  137&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|02.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|151&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str.  139&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Modellflugclub Ahlen e.V.)&lt;br /&gt;
|02.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|151&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str.  139&lt;br /&gt;
|Einfriedung (Modellflugclub Ahlen e.V.)&lt;br /&gt;
|02.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|Westhusener Weg 5&lt;br /&gt;
|Stallscheune&lt;br /&gt;
|31.08.99&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|Westhusener Weg 5&lt;br /&gt;
|Speicherbackhaus&lt;br /&gt;
|31.08.99&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrasse 73 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|44&lt;br /&gt;
|Weststr. 73&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Eiscafé Gamba)&lt;br /&gt;
|12.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrsse 90 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Weststr. 90 (Wohngruppe d. St. Vincenz Gesellschaft mbH)&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|22.02.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrasse 94 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|167&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Weststr. 94&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Ackerbürgerhaus/Chagall)&lt;br /&gt;
|04.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrasse 97 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Weststr. 97&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Betten Gahrmann)&lt;br /&gt;
|03.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Kunstmuseum 02.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Museumsplatz 1&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Kunstmuseum)&lt;br /&gt;
|16.09.82&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrasse 103 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|114&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Weststr.  103&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Ladenanbau (Druckershop)&lt;br /&gt;
|01.06.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|66&lt;br /&gt;
|Weststr.  139&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.04.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Wienkampstr.  11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Wienkampstr.  11&lt;br /&gt;
|Umfriedungsmauer&lt;br /&gt;
|11.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Wienkampstr.  11&lt;br /&gt;
|Pergola&lt;br /&gt;
|11.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Wilhelmstr2.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|170&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Wilhelmstr. 2&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|24.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Wilhelmstr. 5&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Demenz-Servicezentrum)&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|167&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Wilhelmstr. 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|16.06.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|Wilhelmstr.  12&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Heimatmuseum)&lt;br /&gt;
|26.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Alte Feuerwache 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Bahnhofstr. 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Alte Feuerwache)&lt;br /&gt;
|11.12.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Prozessionsweg39.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 39&lt;br /&gt;
|Wassermühle ([[Veringsmühle]])&lt;br /&gt;
|21.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Marktplatz_Ahlen_05_1600x1200.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|[[Marktplatz]]&lt;br /&gt;
|[[Kriegerehrenmal v. 1896]]&lt;br /&gt;
|27.03.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|Pankratiusstr.  10&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.03.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|134&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|Mühlenstr.  10&lt;br /&gt;
|Herz-Jesu-Kapelle&lt;br /&gt;
|01.07.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|Tönnishäuschen 12&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.03.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|Pankratiusstr. 20&lt;br /&gt;
|Marienstatue&lt;br /&gt;
|01.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:DrostezuVischering10-14Mühle.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|alte [[Mühlen Haus Vorhelm|Wassermühle]] (nordö.) + Transmissionsgang&lt;br /&gt;
|30.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:DrostezuVischering10-14Haupt.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|St.Nepomuk Statue&lt;br /&gt;
|26.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:DrostezuVischering10-14Haupt.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|70&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|04.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Doppelbildstock&lt;br /&gt;
|26.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Putto &amp;quot;Der Mittag&amp;quot;&lt;br /&gt;
|26.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Mühle 1874 (südw.) + Transmissionsgang&lt;br /&gt;
|30.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Waschhaus&lt;br /&gt;
|11.08.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Maria Immaculata&lt;br /&gt;
|26.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|38&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Bildstock / Hochkreuz&lt;br /&gt;
|15.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Bildstock Telgter Madonna&lt;br /&gt;
|14.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|Münsterstr. 21&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|01.03.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|Rolandstr. 60&lt;br /&gt;
|freistehender nördlicher Speicher&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:SchäringerFeld.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|Schäringer Feld 20&lt;br /&gt;
|Marienstatue&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|Schäringer Feld 20&lt;br /&gt;
|Kapelle&lt;br /&gt;
|01.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|Tönnishäuschen 7&lt;br /&gt;
|Umfassungswände und Dachwerk&lt;br /&gt;
|15.10.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|131&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|Pankratiusstr. 5&lt;br /&gt;
|Hauptgeb. ohne südl. Wirtschaftsbauten und rückwärtige Brennerei&lt;br /&gt;
|14.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:VorhelmerMühle.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|133&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|Mühlenstr. 5&lt;br /&gt;
|Turmwindmühlenstumpf&lt;br /&gt;
|12.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|Pankratiusstr.  &lt;br /&gt;
|Kriegerehrenmal v. 1899&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|In der Groeft 38&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Baumgruppe&lt;br /&gt;
|27.12.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Kirchplatz 10&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|17.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|Gemmericher Str.  190&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|14.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|Halene Kampen 89&lt;br /&gt;
|Wegekreuz&lt;br /&gt;
|21.07.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|80&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str.  190&lt;br /&gt;
|Bildstock&lt;br /&gt;
|21.07.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|55&lt;br /&gt;
|Münsterstr.  100&lt;br /&gt;
|Hofkreuz von 1901&lt;br /&gt;
|28.05.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|EnnigerStr. 60&lt;br /&gt;
|Hochkreuz von 1908&lt;br /&gt;
|28.05.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str.  &lt;br /&gt;
|Wasserturm Galgenberg&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Blauer-Wasserturm2.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|151&lt;br /&gt;
|Guissener Straße  &lt;br /&gt;
|[[Blauer_Wasserturm|Wasserturm]]&lt;br /&gt;
|30.12.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|68&lt;br /&gt;
|Rolandstr. 60&lt;br /&gt;
|Hochkreuz von 1898&lt;br /&gt;
|04.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|67&lt;br /&gt;
|Rolandstr. 60&lt;br /&gt;
|Bildstock &amp;quot;Schmerzhafte Mutter&amp;quot; von 1875&lt;br /&gt;
|04.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|69&lt;br /&gt;
|Pullort 7&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|04.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Schäringer Feld 9&lt;br /&gt;
|Hochkreuz von 1906&lt;br /&gt;
|29.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:BeckumerStr87.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|208&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|Beckumer Str. 87&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Westfalenhof_2009.JPG|100px]]&lt;br /&gt;
|209&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|103&lt;br /&gt;
|Wetterweg 40&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Westfalenhof]])&lt;br /&gt;
|05.04.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|126&lt;br /&gt;
|Hauptstr.  19&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|28.02.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|Drensteinfurter Str. 31&lt;br /&gt;
|Brunnen&lt;br /&gt;
|09.08.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|Drensteinfurter Str. 31&lt;br /&gt;
|Remise ohne Anbauten&lt;br /&gt;
|09.08.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Drensteinfurter Str. 31&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Hof Schulze Brockhausen]])&lt;br /&gt;
|30.05.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|Drensteinfurter Str. 31&lt;br /&gt;
|Brauhaus&lt;br /&gt;
|09.08.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|Drensteinfurter Str. 31&lt;br /&gt;
|Gräfte&lt;br /&gt;
|09.08.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|123&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|Bergeickeler Weg 11&lt;br /&gt;
|Bildstock St. Josef&lt;br /&gt;
|06.06.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|214&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|AhlenerStr. 33&lt;br /&gt;
|Steinkreuz&lt;br /&gt;
|06.06.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|AhlenerStr. 75&lt;br /&gt;
|Marienstatue&lt;br /&gt;
|11.10.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|216&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Im Schliek 16&lt;br /&gt;
|Marienbildstock&lt;br /&gt;
|11.10.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|218&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|114&lt;br /&gt;
|Bergeickeler Weg 15&lt;br /&gt;
|Steinkreuz&lt;br /&gt;
|21.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|219&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|104&lt;br /&gt;
|Borbeiner Str. 24&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ohne Wirtschaftsanbau&lt;br /&gt;
|30.05.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|221&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|Gemmericher Str. 211&lt;br /&gt;
|Scheune&lt;br /&gt;
|21.09.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|221&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|Gemmericher Str. 211&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Göpel&lt;br /&gt;
|21.09.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|221&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|Gemmericher Str. 211&lt;br /&gt;
|Speicher&lt;br /&gt;
|21.09.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|222&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Markt 14&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|03.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Zeche Westfalen 04.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 1&lt;br /&gt;
|ehem. Lohnhalle/Waschkaue&lt;br /&gt;
|10.12.07&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|216&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 3&lt;br /&gt;
|Lampenstube&lt;br /&gt;
|28.03.11&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|220&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 4&lt;br /&gt;
|Versandgebäude&lt;br /&gt;
|20.03.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|217&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 7-13&lt;br /&gt;
|Werkstätten&lt;br /&gt;
|21.06.11&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Zeche Westfalen 41.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|222&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 10&lt;br /&gt;
|Fördergerüst zu Schacht I und Skipanlage&lt;br /&gt;
|29.06.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|222&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 12&lt;br /&gt;
|Friktionswindengebäude mit Technik&lt;br /&gt;
|29.06.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Zeche Westfalen 21.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|222&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 14&lt;br /&gt;
|Fördergerüst zu Schacht II mit Schachthalle&lt;br /&gt;
|29.06.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|221&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 15-23&lt;br /&gt;
|Maschinenzentrale mit Fördermaschinenhäusern zu Schacht I und II&lt;br /&gt;
|22.05.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Zeche Westfalen 18.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|223&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 18&lt;br /&gt;
|Grubenlüftergebäude&lt;br /&gt;
|29.06.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|223&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 18&lt;br /&gt;
|Grubenlüfter&lt;br /&gt;
|29.06.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 20&lt;br /&gt;
|Lokschuppen&lt;br /&gt;
|07.07.14&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|218&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 25&lt;br /&gt;
|Kesselhaus&lt;br /&gt;
|30.01.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 47-49 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|236&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Oststr. 47 - 49&lt;br /&gt;
|viergeschossiges Vorderhaus + rückwärtig eingeschossiges Ladengebäude (ehem. Woolworth)&lt;br /&gt;
|04.03.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|237&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|136&lt;br /&gt;
|Beckumer Str.  131&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|29.10.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|238&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|141&lt;br /&gt;
|Rosenstr. 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|239&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|219&lt;br /&gt;
|Spilbrinkstr. 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.02.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|Ostwall 7&lt;br /&gt;
|Äußere Bauhülle + innere Erschließungswege des Hauptgeb. (Albert-Schweitzer Grundschule)&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|138&lt;br /&gt;
|Wetterweg 27&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Barbaraschule)&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|Im Pattenmeicheln  &lt;br /&gt;
|Transformatorenstation&lt;br /&gt;
|01.07.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|252&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|Hammer Str.  11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|20.09.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|261&lt;br /&gt;
|137&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|Königstr. 8&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Wohnhaus von [[Wilhelm Tovar]])&lt;br /&gt;
|06.12.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|263&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|Parkstr. 1&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (ehem. [[Bürgermeistervilla]])&lt;br /&gt;
|07.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|264&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|Pankratiusstr. 20&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|14.01.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|kleine Mauer zwischen Hauptgebäude und Speicher&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Kuhstall&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Scheune (nur Fassade und Dach)&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Remise&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|kleiner Schuppen (Bienenhaus)&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Brunnen&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Garten (südl. Hauptgebäude)&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Speicher&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|266&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|Alter Münsterweg 88&lt;br /&gt;
|Fachwerkspeicher&lt;br /&gt;
|18.12.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|273&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|Wallstr. 65&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|18.11.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|274&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|Moltkestraße 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|21.09.99&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Schützenhof.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|276&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|Beckumer Str. 89 - 93&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude + Saalanbau, ohne östliches Nebengeb. (Schützenhof)&lt;br /&gt;
|12.07.00&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrasse 78 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|279&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Weststr. 78&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Änderungsschneiderei)&lt;br /&gt;
|06.01.05&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|280&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|Robert-Koch-Straße 16&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Garage und Vorgarten&lt;br /&gt;
|07.01.09&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|281&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Wienkampstr. 24&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Vorgarten&lt;br /&gt;
|03.11.08&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|282&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Kampstr. 37&lt;br /&gt;
|Kerngerüst des Hauptgebäudes&lt;br /&gt;
|18.12.08&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|284&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|208&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 19]]&lt;br /&gt;
|Wohngebäude mit Terrasse&lt;br /&gt;
|24.08.09&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|285&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|209&lt;br /&gt;
|[[Auf dem Westkamp 1]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|21.10.09&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Auf dem Westkamp 14&lt;br /&gt;
|Grundstückseinfassung&lt;br /&gt;
|08.02.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Auf dem Westkamp 14&lt;br /&gt;
|Nebengebäude&lt;br /&gt;
|08.02.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Auf dem Westkamp 14&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|08.02.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:VorhelmerWeg15.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|288&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 15]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|21.10.09&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:VorhelmerWeg17.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|289&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 17]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|25.11.09&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:VorhelmerWeg32Tor.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 32]]&lt;br /&gt;
|Einganstörchen&lt;br /&gt;
|05.01.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 32]]&lt;br /&gt;
|Gartengestaltung mit Teich&lt;br /&gt;
|05.01.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 32]]&lt;br /&gt;
|Garage&lt;br /&gt;
|05.01.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 32]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|05.01.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Rottmannstr4.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|292&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|214&lt;br /&gt;
|Rottmannstr. 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.03.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 22 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|312&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|[[Oststraße#Hausnummer_22|Oststr. 22]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Lieftüchter)&lt;br /&gt;
|09.10.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 24 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|313&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|225&lt;br /&gt;
|[[Oststraße#Hausnummer_24|Oststr. 24]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Eiscafé Gamba)&lt;br /&gt;
|09.10.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|319&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|226&lt;br /&gt;
|Lütkeweg 20&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Villa Herding &amp;amp; Mentrup]])&lt;br /&gt;
|04.04.14&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|321&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|231&lt;br /&gt;
|Alte Beckumer Str. 88 &lt;br /&gt;
|Wirtschaftsgebäude&lt;br /&gt;
|10.11.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|321&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|231&lt;br /&gt;
|Alte Beckumer Str. 88 &lt;br /&gt;
|Speicher&lt;br /&gt;
|10.11.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|321&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|231&lt;br /&gt;
|Alte Beckumer Str. 88 &lt;br /&gt;
|Haupthaus&lt;br /&gt;
|10.11.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|323&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|Gerichtsstraße 31&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|17.03.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|329&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|230&lt;br /&gt;
|Nordstr. 7 - 9&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|20.05.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|335&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|Brockhausener Straße 60&lt;br /&gt;
|Längsdielenhaus von 1859 mit Umbau von 1930&lt;br /&gt;
|06.01.2016&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|335&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|Brockhausener Straße 60&lt;br /&gt;
|offener Brunnen am Wohngiebel&lt;br /&gt;
|06.01.2016&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|336&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|232&lt;br /&gt;
|Kirchstr. 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|14.12.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|340&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|238&lt;br /&gt;
|Moltkestraße 11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|15.03.2018&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Heimatmuseum&amp;diff=10393</id>
		<title>Heimatmuseum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Heimatmuseum&amp;diff=10393"/>
		<updated>2026-09-15T10:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Wilhelmstr. 12&lt;br /&gt;
|PLZ=59227&lt;br /&gt;
|Telefon=02382/805869&lt;br /&gt;
|Foto=Heimatmuseum2.jpg&lt;br /&gt;
|Baujahr=um 1540&lt;br /&gt;
|Architekt=&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Wohn- und Wirtschaftsgebäude&lt;br /&gt;
|Nutzung=Heimatmuseum&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.761584674213765&lt;br /&gt;
|Laenge=7.889123021545243&lt;br /&gt;
|Zoom=18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Heimatmuseum Ahlen&#039;&#039;&#039; an der [[Wilhelmstraße]] 12 befindet sich in einem historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäude, das auch als &#039;&#039;&#039;Peters’scher Hof&#039;&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;&#039;Haus Peters&#039;&#039;&#039; bekannt ist. Das seit &#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; unter Denkmalschutz stehende Gebäude gehört zu den ältesten erhaltenen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden Ahlens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot;&amp;gt;Aushang im Heimatmuseum Ahlen: &#039;&#039;Heimatmuseum Ahlen – Geschichte des Hauses&#039;&#039;, undatiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dendrochronologische Untersuchungen aus dem Jahr &#039;&#039;&#039;2013&#039;&#039;&#039; ergaben, dass der mittlere Teil des Hauses um &#039;&#039;&#039;1540&#039;&#039;&#039; aufgerichtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebäude ist ein bedeutendes Beispiel eines münsterländischen Wohn- und Wirtschaftsgebäudes und bewahrt bis heute wesentliche Teile seines historischen Raumgefüges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 42–43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude zeigt noch heute ein für das münsterländische Bürgerhaus des 15. bis 17. Jahrhunderts typisches Raumgefüge. Dazu gehören ein unterkellertes Hinterhaus, eine Querküche und ein ursprünglich landwirtschaftlich genutztes Vorderhaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im westlichen Bereich befindet sich ein steinerner, halb eingetiefter Keller. Darüber liegt eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Upkammer&#039;&#039;&#039;, die von der Flettküche aus erschlossen wird. Zur historischen Raumstruktur gehören außerdem die große Deele als Wirtschaftsteil sowie eine Flettküche mit Kamin und Bosen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vergleichsweise aufwendige Raumaufteilung lässt darauf schließen, dass das Gebäude ursprünglich zu einem wohlhabenden Anwesen gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe seiner Geschichte wurde das Haus mehrfach verändert. Im 19. Jahrhundert kam es unter anderem zu Veränderungen der Raumaufteilung sowie zu einer Erweiterung des Wirtschaftsteils.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgmanns- und Adelshof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Gebäude Bestandteil eines größeren Anwesens an der südwestlichen Grenze der mittelalterlichen Stadt Ahlen. Dieses ging aus einem &#039;&#039;&#039;Burgmanns- beziehungsweise Adelshof&#039;&#039;&#039; hervor, der im Zusammenhang mit der Sicherung der südlich anschließenden Stadtbefestigung stand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde als Lehen der Bischöfe von Münster vergeben und befand sich spätestens um &#039;&#039;&#039;1500&#039;&#039;&#039; im Besitz der münsterländischen Adelsfamilie &#039;&#039;&#039;von Oer&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Denkmalbroschüre stellt einen Zusammenhang mit dem ehemaligen &#039;&#039;&#039;Oershof&#039;&#039;&#039; her. Bereits der Denkmalpfleger Albert Ludorff erwähnte Ende des 19. Jahrhunderts den Hof und dessen ältere Besitzgeschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentliche herrschaftliche Wohnhaus des Hofes ist nicht überliefert. Vermutet wird, dass es sich innerhalb des weitläufigen Hofgeländes befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1706&#039;&#039;&#039; wurde das heutige Gebäude vom übrigen Hof abgetrennt und verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde es von der Familie des Rentmeisters &#039;&#039;&#039;Melchers&#039;&#039;&#039; bewohnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgmannshöfe in Ahlen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burgmannshöfe waren keine großen Burganlagen, sondern Höfe des Dienstadels, die vom Landesherrn als Lehen vergeben wurden. Sie unterschieden sich damit von Adelshöfen, die auf eigenem Grund innerhalb einer Stadt lagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Oershof bestanden in Ahlen weitere Burgmannshöfe, darunter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Hof der Familie von Ahlen,&lt;br /&gt;
* der Bischopinkhof,&lt;br /&gt;
* der Clodtshof,&lt;br /&gt;
* der Galenhof,&lt;br /&gt;
* der Glaenshof,&lt;br /&gt;
* der Höflingershof&lt;br /&gt;
* und der Monikenhof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Höfe lagen überwiegend am Rand des mittelalterlichen Siedlungskerns und standen ursprünglich in engem Zusammenhang mit dem bischöflichen Amtshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise waren die Burgmannshöfe bis in das 19. Jahrhundert mit besonderen Privilegien verbunden. Dazu gehörten unter anderem Steuervergünstigungen sowie Weide-, Jagd- und Fischereirechte. Außerdem unterlagen sie nicht der städtischen Gerichtsbarkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peters’scher Hof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gelangte das Gebäude in den Besitz der Familie Peters und wurde als &#039;&#039;&#039;Peters’scher Hof&#039;&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;&#039;Haus Peters&#039;&#039;&#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1941&#039;&#039;&#039; erwarb die [[Stadt Ahlen]] den sogenannten Peters’schen Hof von den Nachfahren des Gärtners Wilhelm Peters.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der beflügelte Aal|Der beflügelte Aal – Ausgabe 1]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die &#039;&#039;&#039;1950er Jahre&#039;&#039;&#039; wurde das Gebäude weiterhin als Wohn- und Wirtschaftsgebäude genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung zum Heimatmuseum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab &#039;&#039;&#039;1956&#039;&#039;&#039; wurde der Peters’sche Hof dem &#039;&#039;&#039;SGV-Heimatverein&#039;&#039;&#039; zur Nutzung überlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr &#039;&#039;&#039;1958&#039;&#039;&#039; ist die Einrichtung eines provisorischen Heimathauses überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der beflügelte Aal|Der beflügelte Aal – Ausgabe 1]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; wurde das &#039;&#039;&#039;Heimatmuseum Ahlen&#039;&#039;&#039; eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1970er Jahre begannen umfangreiche Umbaumaßnahmen. Nach einer mehrjährigen Renovierung wurde das Gebäude am &#039;&#039;&#039;6. November 1981&#039;&#039;&#039; erneut der Öffentlichkeit übergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &#039;&#039;&#039;2012 und 2017&#039;&#039;&#039; erfolgten weitere Renovierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht seit &#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aushang&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine besondere Bedeutung ergibt sich sowohl aus dem hohen Alter der erhaltenen Bausubstanz als auch aus dem noch ablesbaren historischen Raumgefüge und seiner Verbindung zu einem der ehemaligen Burgmanns- beziehungsweise Adelshöfe Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Heimatmuseum dokumentiert mehrere Jahrhunderte Ahlener Stadt- und Baugeschichte. Seine Entwicklung reicht von einem Teil eines spätmittelalterlichen beziehungsweise frühneuzeitlichen Burgmannshofes über ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude bis zur heutigen musealen Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderem baugeschichtlichem Wert sind der um 1540 errichtete mittlere Gebäudeteil sowie die noch nachvollziehbare historische Raumstruktur mit Deele, Flettküche, Upkammer und unterkellertem Hinterhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Nutzung als Heimatmuseum verbindet das Gebäude seine eigene Geschichte unmittelbar mit der Bewahrung und Vermittlung der Geschichte der Stadt Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Heimatmuseum&amp;diff=10392</id>
		<title>Heimatmuseum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Heimatmuseum&amp;diff=10392"/>
		<updated>2026-09-15T10:15:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Wilhelmstr. 12&lt;br /&gt;
|PLZ=59227&lt;br /&gt;
|Telefon=02382/805869&lt;br /&gt;
|Foto=Heimatmuseum2.jpg&lt;br /&gt;
|Baujahr=um 1540&lt;br /&gt;
|Architekt=&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Wohn- und Wirtschaftsgebäude&lt;br /&gt;
|Nutzung=Museum&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.761584674213765&lt;br /&gt;
|Laenge=7.889123021545243&lt;br /&gt;
|Zoom=18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Heimatmuseum Ahlen&#039;&#039;&#039; an der [[Wilhelmstraße]] 12 befindet sich in einem historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäude, das auch als &#039;&#039;&#039;Peters’scher Hof&#039;&#039;&#039; bekannt ist. Das seit &#039;&#039;&#039;1986&#039;&#039;&#039; unter Denkmalschutz stehende Gebäude gilt als ältestes in Ahlen erhaltenes Beispiel der früher weit verbreiteten großen Wohn- und Wirtschaftsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dendrochronologische Untersuchungen aus dem Jahr &#039;&#039;&#039;2013&#039;&#039;&#039; ergaben, dass der mittlere Teil des Hauses um &#039;&#039;&#039;1540&#039;&#039;&#039; errichtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 42–43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude zeigt noch heute ein für das münsterländische Bürgerhaus des 15. bis 17. Jahrhunderts typisches Raumgefüge. Dazu gehören ein unterkellertes Hinterhaus, eine Querküche und ein ursprünglich landwirtschaftlich genutztes Vorderhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mittlere Teil des Gebäudes wurde nach dendrochronologischen Untersuchungen um 1540 aufgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach verändert. Im 19. Jahrhundert kam es unter anderem zu Veränderungen der Raumaufteilung sowie zu einer Erweiterung des Wirtschaftsteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgmanns- und Adelshof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich gehörte das Gebäude zu einem größeren Anwesen an der südwestlichen Grenze der mittelalterlichen Stadt Ahlen. Dieses ging aus einem &#039;&#039;&#039;Burgmanns- beziehungsweise Adelshof&#039;&#039;&#039; hervor, der im Zusammenhang mit der Sicherung der südlich anschließenden Stadtbefestigung stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde als Lehen der Bischöfe von Münster vergeben und befand sich spätestens um &#039;&#039;&#039;1500&#039;&#039;&#039; im Besitz der münsterländischen Adelsfamilie &#039;&#039;&#039;von Oer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentliche herrschaftliche Wohnhaus des Hofes ist nicht überliefert. Es wird angenommen, dass es sich inmitten des weitläufigen Hofgeländes befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1706&#039;&#039;&#039; wurde das heutige Gebäude vom Hof abgetrennt und verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde es von der Familie des Rentmeisters &#039;&#039;&#039;Melchers&#039;&#039;&#039; bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peters’scher Hof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gelangte das Gebäude in den Besitz der Familie Peters und wurde als &#039;&#039;&#039;Peters’scher Hof&#039;&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;&#039;Haus Peters&#039;&#039;&#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1941&#039;&#039;&#039; erwarb die [[Stadt Ahlen]] das Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die &#039;&#039;&#039;1950er Jahre&#039;&#039;&#039; wurde es weiterhin als Wohn- und Wirtschaftsgebäude genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung zum Heimatmuseum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab &#039;&#039;&#039;1956&#039;&#039;&#039; wurde der Peters’sche Hof dem &#039;&#039;&#039;SGV-Heimatverein&#039;&#039;&#039; zur Nutzung überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1966&#039;&#039;&#039; wurde das &#039;&#039;&#039;Heimatmuseum Ahlen&#039;&#039;&#039; eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen Mitte der 1970er Jahre wurde das Gebäude umfassend renoviert. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1981&#039;&#039;&#039; wurde es erneut der Öffentlichkeit übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &#039;&#039;&#039;2012 und 2017&#039;&#039;&#039; fanden weitere Renovierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heimatmuseum gehört zu den ältesten erhaltenen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Baugeschichte dokumentiert die Entwicklung eines spätmittelalterlichen beziehungsweise frühneuzeitlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäudes vom Bestandteil eines Burgmannshofes über die spätere Nutzung als bäuerliches Anwesen bis hin zum heutigen Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung besitzt das noch ablesbare historische Raumgefüge mit unterkellertem Hinterhaus, Querküche und landwirtschaftlich genutztem Vorderhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Michael&amp;diff=10391</id>
		<title>St. Michael</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Michael&amp;diff=10391"/>
		<updated>2026-09-15T09:54:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      =&lt;br /&gt;
|Adresse   = Warendorfer Straße 72&lt;br /&gt;
|Telefon   =&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     =&lt;br /&gt;
|Internet  = [https://www.gymnasium-sankt-michael.de/ gymnasium-sankt-michael.de]&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Kloster, Internat,&amp;lt;br&amp;gt; höhere Mädchenschule&lt;br /&gt;
|Baujahr   = 1901–1903&lt;br /&gt;
|Architekt =&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Gymnasium / Berufskolleg&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.771784&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.897448&lt;br /&gt;
|Zoom      = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michael&#039;&#039;&#039; an der [[Warendorfer Straße]] 72 ist ein traditionsreicher Schulstandort in Ahlen. Seine Geschichte begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Niederlassung der &#039;&#039;&#039;Schwestern Unserer Lieben Frau&#039;&#039;&#039;. Zu Ostern 1903 eröffneten die Ordensschwestern auf dem heutigen Gelände eine höhere Mädchenschule mit Internat. Der historische Gebäudekomplex wurde in den folgenden Jahrzehnten mehrfach erweitert und bildet bis heute den Kern des Schulstandortes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 40–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot;&amp;gt;Gymnasium St. Michael: &#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;, https://www.gymnasium-sankt-michael.de/unsere-schule/geschichte/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung und Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Sägereibesitzers &#039;&#039;&#039;Küper&#039;&#039;&#039; und des Ahlener Bürgermeisters [[Eduard Corneli]] kamen im Jahr &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; die Schwestern Unserer Lieben Frau nach Ahlen. Kurz vor Weihnachten trafen die ersten Ordensschwestern aus dem Mutterhaus Mülhausen im Rheinland ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ostern &#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; eröffnete der Orden auf dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Gelände eine &#039;&#039;&#039;höhere Mädchenschule mit Internat&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansiedlung der Ordensgemeinschaft ermöglichte den Aufbau einer weiterführenden Mädchenbildung in einer Zeit, in der die Stadt Ahlen aufgrund ihrer begrenzten finanziellen Möglichkeiten selbst nur schwer eine entsprechende Bildungseinrichtung hätte errichten können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lyzeum und Ausbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;18. Februar 1912&#039;&#039;&#039; erhielt die Ordensschule von der Bezirksregierung Münster die Erlaubnis, die Bezeichnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Lyzeum der Schwestern Unserer Lieben Frau zu Ahlen i. Westf.“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Dankbarkeit für die Genehmigung stifteten die Ordensschwestern eine Mariengrotte auf dem Schulgelände. Die sogenannte &#039;&#039;&#039;Lourdesgrotte&#039;&#039;&#039; ist bis heute erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1912 wurde ein Erweiterungsbau notwendig. Dieser schuf zusätzlichen Raum für das Internat sowie für Physik- und Naturwissenschaftsräume. Außerdem entstand eine große Turnhalle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; wurde neben der höheren Mädchenschule eine &#039;&#039;&#039;höhere Handelsschule für Mädchen&#039;&#039;&#039; eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg und Weimarer Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs musste der Unterrichtsbetrieb &#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; zeitweise vollständig eingestellt werden. Gründe waren die schwierige Versorgungslage und eine Grippewelle, von der auch Teile des Lehrpersonals betroffen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Weimarer Republik verbesserten sich die Bildungsmöglichkeiten für Mädchen grundlegend. Frauen konnten nun zunehmend qualifizierte Schulabschlüsse wie die mittlere Reife und das Abitur erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der stärkeren Qualifizierung des Mädchenbildungswesens stiegen jedoch auch die Anforderungen an die Aufnahme. An St. Michael wurden fortan nur noch Schülerinnen aufgenommen, die bereits in der Primarschule entsprechende Leistungen gezeigt hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensgemeinschaft verfolgte das Ziel, St. Michael zu einer gymnasialen Vollanstalt auszubauen. Entsprechende Anträge zur Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe wurden während der Weimarer Republik von der Bezirksregierung jedoch zunächst abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der nationalsozialistischen Schulpolitik geriet St. Michael zunehmend unter Druck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits &#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; wurden die Vorschulklassen geschlossen. Ziel des NS-Regimes war es, in den Gebäuden eine nationalsozialistische Lehrerinnen-Bildungsanstalt einzurichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; wurde die Schließung der Oberschule angeordnet. Im darauffolgenden Jahr wurden auch die Handels- und höhere Handelsschule geschlossen. Damit bestand St. Michael faktisch nicht mehr als Schule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Einrichtung einer Lehrerinnen-Bildungsanstalt konnte verhindert werden, weil der leitende Lazarettarzt &#039;&#039;&#039;Dr. Paul Rosenbaum&#039;&#039;&#039; die Gebäude als Militärlazarett nutzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenbaum spielte später auch bei der kampflosen Übergabe Ahlens an die Alliierten im Jahr 1945 eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiedereröffnung nach 1945 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;Dezember 1945&#039;&#039;&#039; genehmigte die britische Besatzungsbehörde die Wiedereröffnung von St. Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulbetrieb begann unter schwierigen Bedingungen. Es fehlte unter anderem an Heizmaterial, Büchern und Heften. Lehrkräfte und Teile der Ahlener Bevölkerung unterstützten die Schule mit dringend benötigten Materialien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Umwandlung der Schule in ein Gymnasium legte im Jahr &#039;&#039;&#039;1947&#039;&#039;&#039; erstmals ein Jahrgang an St. Michael das Abitur ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ahlener Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &#039;&#039;&#039;1. bis 3. Februar 1947&#039;&#039;&#039; trafen sich im Gebäude von St. Michael Delegierte des CDU-Zonenausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung fand im Speiseraum der Schule statt, während die Teilnehmer in den Räumen des Internats übernachteten. Unter ihnen befand sich auch der spätere Bundeskanzler &#039;&#039;&#039;Konrad Adenauer&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 1947 wurde das sogenannte &#039;&#039;&#039;Ahlener Programm&#039;&#039;&#039; verabschiedet, eine sozial- und wirtschaftspolitische Programmschrift der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit besitzt St. Michael neben seiner schulgeschichtlichen auch eine besondere politische Bedeutung für die Nachkriegsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbau nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039; entstand ein weiterer Neubau. Das bis heute bestehende Gebäude aus den 1960er Jahren erweiterte den historischen Schulkomplex erheblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1972&#039;&#039;&#039; wurde die gymnasiale Oberstufe erneuert und eine kooperative Partnerschaft mit dem [[Städtisches Gymnasium|Städtischen Gymnasium]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; begann mit der Einführung der Koedukation eine weitere grundlegende Veränderung: Erstmals wurden auch Jungen am Gymnasium St. Michael aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; ging die Trägerschaft der Schule auf das &#039;&#039;&#039;Bistum Münster&#039;&#039;&#039; über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jahrzehntelang zum Schulstandort gehörende Internatsbetrieb wurde &#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039; endgültig eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsschule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1916 war neben der höheren Mädchenschule eine höhere Handelsschule für Mädchen eingerichtet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handelsschule bot eine stärker berufspraktisch und kaufmännisch ausgerichtete Ausbildung und bildete über Jahrzehnte einen zweiten wichtigen Bildungszweig am Standort St. Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entwickelte sich daraus beziehungsweise daneben das heutige Berufskolleg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem regulären Schulbetrieb entwickelte sich insbesondere der musikalische Bereich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1984&#039;&#039;&#039; trat erstmals das neu gegründete Symphonieorchester der Schule auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1992&#039;&#039;&#039; wurde unter der Leitung von Peter und Birgit Boch die erste Streicherklasse eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulgebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Gebäudekomplex an der Warendorfer Straße entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunächst als Kloster-, Internats- und Schulbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur dokumentiert den repräsentativen Anspruch der Einrichtung und ihre ursprüngliche Verbindung von Ordensleben, Internat und Schule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Bauzeichnungen aus dem Jahr 1901 zeigen sowohl die ursprüngliche Fassadengestaltung als auch den konstruktiven Aufbau des Gebäudes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrzehnten wurde der Komplex immer wieder erweitert und den steigenden Schülerzahlen sowie neuen pädagogischen Anforderungen angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &#039;&#039;&#039;2003 und 2011&#039;&#039;&#039; fanden umfangreiche Abriss-, Renovierungs- und Neubauarbeiten statt. In dieser Zeit entstand im Wesentlichen das heutige Erscheinungsbild des Schulgeländes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sporthalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; wurde eine neue Dreifach-Turnhalle am Gymnasium St. Michael ihrer Bestimmung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In knapp einjähriger Bauzeit entstand für rund &#039;&#039;&#039;1,5 Millionen Mark&#039;&#039;&#039; eine Halle mit den Abmessungen von etwa &#039;&#039;&#039;45 × 27 Metern&#039;&#039;&#039;. Die Stadt Ahlen beteiligte sich mit 300.000 Mark an den Kosten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monatsschau1975&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Ahlener Monatsschau&#039;&#039;, 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sporthalle konnte mit zwei in die Decke eingelassenen Kunststoff-Trennwänden in drei kleinere Bereiche geteilt werden. Dadurch war es möglich, drei Schulklassen gleichzeitig zu unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der umbaute Raum umfasste einschließlich der Umkleidebereiche etwa 2.000 Quadratmeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des Schulbetriebs stand die Halle auch Ahlener Sportvereinen und für größere Veranstaltungen zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monatsschau1975&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine technische Besonderheit war die Wandverkleidung: Für deren Befestigung wurden rund &#039;&#039;&#039;22.000 Schrauben&#039;&#039;&#039; einzeln eingedreht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monatsschau1975&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; wurde die Sporthalle entkernt und grundlegend neu aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägerschaft und heutige Schule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 befindet sich das Gymnasium St. Michael in der Trägerschaft des Bistums Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule ist heute ein koedukatives Gymnasium mit sprachlichen, naturwissenschaftlichen, musikalischen und weiteren schulischen Schwerpunkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Verbindung zur christlichen Bildungstradition der Schwestern Unserer Lieben Frau prägt das Selbstverständnis der Schule weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeittafel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Ereignis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ankunft der ersten Schwestern Unserer Lieben Frau in Ahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eröffnung der höheren Mädchenschule mit Internat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Anerkennung als Lyzeum; Erweiterungsbau und Errichtung der Lourdesgrotte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eröffnung der höheren Handelsschule für Mädchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| zeitweise Einstellung des Schulbetriebs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Schließung der Vorschulklassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Schließung der Oberschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Schließung der Handels- und höheren Handelsschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Wiedereröffnung unter britischer Besatzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1947&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| erster Abiturjahrgang und Tagung zum Ahlener Programm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Errichtung des Neubaus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1972&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Erneuerung der gymnasialen Oberstufe und Kooperation mit dem Städtischen Gymnasium&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Einführung der Koedukation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Übernahme der Trägerschaft durch das Bistum Münster und Eröffnung der Dreifach-Turnhalle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ende des Internatsbetriebs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1984&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| erster Auftritt des Symphonieorchesters&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1992&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Einrichtung der ersten Streicherklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2003–2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| umfangreiche Abriss-, Renovierungs- und Neubauarbeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Entkernung und Neubau der Sporthalle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.gymnasium-sankt-michael.de/ Gymnasium St. Michael]&lt;br /&gt;
* [https://www.gymnasium-sankt-michael.de/unsere-schule/geschichte/ Geschichte des Gymnasiums St. Michael]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Michael&amp;diff=10390</id>
		<title>St. Michael</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Michael&amp;diff=10390"/>
		<updated>2026-09-15T09:53:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      =&lt;br /&gt;
|Adresse   = Warendorfer Straße 72&lt;br /&gt;
|Telefon   =&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     =&lt;br /&gt;
|Internet  = [https://www.gymnasium-sankt-michael.de/ gymnasium-sankt-michael.de]&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Kloster, Internat und höhere Mädchenschule&lt;br /&gt;
|Baujahr   = 1901–1903&lt;br /&gt;
|Architekt =&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Gymnasium / Berufskolleg&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.771784&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.897448&lt;br /&gt;
|Zoom      = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michael&#039;&#039;&#039; an der [[Warendorfer Straße]] 72 ist ein traditionsreicher Schulstandort in Ahlen. Seine Geschichte begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Niederlassung der &#039;&#039;&#039;Schwestern Unserer Lieben Frau&#039;&#039;&#039;. Zu Ostern 1903 eröffneten die Ordensschwestern auf dem heutigen Gelände eine höhere Mädchenschule mit Internat. Der historische Gebäudekomplex wurde in den folgenden Jahrzehnten mehrfach erweitert und bildet bis heute den Kern des Schulstandortes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 40–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot;&amp;gt;Gymnasium St. Michael: &#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;, https://www.gymnasium-sankt-michael.de/unsere-schule/geschichte/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung und Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Sägereibesitzers &#039;&#039;&#039;Küper&#039;&#039;&#039; und des Ahlener Bürgermeisters [[Eduard Corneli]] kamen im Jahr &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; die Schwestern Unserer Lieben Frau nach Ahlen. Kurz vor Weihnachten trafen die ersten Ordensschwestern aus dem Mutterhaus Mülhausen im Rheinland ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ostern &#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; eröffnete der Orden auf dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Gelände eine &#039;&#039;&#039;höhere Mädchenschule mit Internat&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansiedlung der Ordensgemeinschaft ermöglichte den Aufbau einer weiterführenden Mädchenbildung in einer Zeit, in der die Stadt Ahlen aufgrund ihrer begrenzten finanziellen Möglichkeiten selbst nur schwer eine entsprechende Bildungseinrichtung hätte errichten können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lyzeum und Ausbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;18. Februar 1912&#039;&#039;&#039; erhielt die Ordensschule von der Bezirksregierung Münster die Erlaubnis, die Bezeichnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Lyzeum der Schwestern Unserer Lieben Frau zu Ahlen i. Westf.“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Dankbarkeit für die Genehmigung stifteten die Ordensschwestern eine Mariengrotte auf dem Schulgelände. Die sogenannte &#039;&#039;&#039;Lourdesgrotte&#039;&#039;&#039; ist bis heute erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1912 wurde ein Erweiterungsbau notwendig. Dieser schuf zusätzlichen Raum für das Internat sowie für Physik- und Naturwissenschaftsräume. Außerdem entstand eine große Turnhalle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; wurde neben der höheren Mädchenschule eine &#039;&#039;&#039;höhere Handelsschule für Mädchen&#039;&#039;&#039; eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg und Weimarer Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs musste der Unterrichtsbetrieb &#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; zeitweise vollständig eingestellt werden. Gründe waren die schwierige Versorgungslage und eine Grippewelle, von der auch Teile des Lehrpersonals betroffen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Weimarer Republik verbesserten sich die Bildungsmöglichkeiten für Mädchen grundlegend. Frauen konnten nun zunehmend qualifizierte Schulabschlüsse wie die mittlere Reife und das Abitur erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der stärkeren Qualifizierung des Mädchenbildungswesens stiegen jedoch auch die Anforderungen an die Aufnahme. An St. Michael wurden fortan nur noch Schülerinnen aufgenommen, die bereits in der Primarschule entsprechende Leistungen gezeigt hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensgemeinschaft verfolgte das Ziel, St. Michael zu einer gymnasialen Vollanstalt auszubauen. Entsprechende Anträge zur Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe wurden während der Weimarer Republik von der Bezirksregierung jedoch zunächst abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der nationalsozialistischen Schulpolitik geriet St. Michael zunehmend unter Druck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits &#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; wurden die Vorschulklassen geschlossen. Ziel des NS-Regimes war es, in den Gebäuden eine nationalsozialistische Lehrerinnen-Bildungsanstalt einzurichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; wurde die Schließung der Oberschule angeordnet. Im darauffolgenden Jahr wurden auch die Handels- und höhere Handelsschule geschlossen. Damit bestand St. Michael faktisch nicht mehr als Schule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Einrichtung einer Lehrerinnen-Bildungsanstalt konnte verhindert werden, weil der leitende Lazarettarzt &#039;&#039;&#039;Dr. Paul Rosenbaum&#039;&#039;&#039; die Gebäude als Militärlazarett nutzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenbaum spielte später auch bei der kampflosen Übergabe Ahlens an die Alliierten im Jahr 1945 eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiedereröffnung nach 1945 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;Dezember 1945&#039;&#039;&#039; genehmigte die britische Besatzungsbehörde die Wiedereröffnung von St. Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulbetrieb begann unter schwierigen Bedingungen. Es fehlte unter anderem an Heizmaterial, Büchern und Heften. Lehrkräfte und Teile der Ahlener Bevölkerung unterstützten die Schule mit dringend benötigten Materialien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Umwandlung der Schule in ein Gymnasium legte im Jahr &#039;&#039;&#039;1947&#039;&#039;&#039; erstmals ein Jahrgang an St. Michael das Abitur ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ahlener Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &#039;&#039;&#039;1. bis 3. Februar 1947&#039;&#039;&#039; trafen sich im Gebäude von St. Michael Delegierte des CDU-Zonenausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung fand im Speiseraum der Schule statt, während die Teilnehmer in den Räumen des Internats übernachteten. Unter ihnen befand sich auch der spätere Bundeskanzler &#039;&#039;&#039;Konrad Adenauer&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 1947 wurde das sogenannte &#039;&#039;&#039;Ahlener Programm&#039;&#039;&#039; verabschiedet, eine sozial- und wirtschaftspolitische Programmschrift der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit besitzt St. Michael neben seiner schulgeschichtlichen auch eine besondere politische Bedeutung für die Nachkriegsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbau nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039; entstand ein weiterer Neubau. Das bis heute bestehende Gebäude aus den 1960er Jahren erweiterte den historischen Schulkomplex erheblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1972&#039;&#039;&#039; wurde die gymnasiale Oberstufe erneuert und eine kooperative Partnerschaft mit dem [[Städtisches Gymnasium|Städtischen Gymnasium]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; begann mit der Einführung der Koedukation eine weitere grundlegende Veränderung: Erstmals wurden auch Jungen am Gymnasium St. Michael aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; ging die Trägerschaft der Schule auf das &#039;&#039;&#039;Bistum Münster&#039;&#039;&#039; über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jahrzehntelang zum Schulstandort gehörende Internatsbetrieb wurde &#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039; endgültig eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsschule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1916 war neben der höheren Mädchenschule eine höhere Handelsschule für Mädchen eingerichtet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handelsschule bot eine stärker berufspraktisch und kaufmännisch ausgerichtete Ausbildung und bildete über Jahrzehnte einen zweiten wichtigen Bildungszweig am Standort St. Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entwickelte sich daraus beziehungsweise daneben das heutige Berufskolleg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem regulären Schulbetrieb entwickelte sich insbesondere der musikalische Bereich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1984&#039;&#039;&#039; trat erstmals das neu gegründete Symphonieorchester der Schule auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1992&#039;&#039;&#039; wurde unter der Leitung von Peter und Birgit Boch die erste Streicherklasse eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulgebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Gebäudekomplex an der Warendorfer Straße entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunächst als Kloster-, Internats- und Schulbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur dokumentiert den repräsentativen Anspruch der Einrichtung und ihre ursprüngliche Verbindung von Ordensleben, Internat und Schule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Bauzeichnungen aus dem Jahr 1901 zeigen sowohl die ursprüngliche Fassadengestaltung als auch den konstruktiven Aufbau des Gebäudes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrzehnten wurde der Komplex immer wieder erweitert und den steigenden Schülerzahlen sowie neuen pädagogischen Anforderungen angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &#039;&#039;&#039;2003 und 2011&#039;&#039;&#039; fanden umfangreiche Abriss-, Renovierungs- und Neubauarbeiten statt. In dieser Zeit entstand im Wesentlichen das heutige Erscheinungsbild des Schulgeländes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sporthalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; wurde eine neue Dreifach-Turnhalle am Gymnasium St. Michael ihrer Bestimmung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In knapp einjähriger Bauzeit entstand für rund &#039;&#039;&#039;1,5 Millionen Mark&#039;&#039;&#039; eine Halle mit den Abmessungen von etwa &#039;&#039;&#039;45 × 27 Metern&#039;&#039;&#039;. Die Stadt Ahlen beteiligte sich mit 300.000 Mark an den Kosten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monatsschau1975&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Ahlener Monatsschau&#039;&#039;, 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sporthalle konnte mit zwei in die Decke eingelassenen Kunststoff-Trennwänden in drei kleinere Bereiche geteilt werden. Dadurch war es möglich, drei Schulklassen gleichzeitig zu unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der umbaute Raum umfasste einschließlich der Umkleidebereiche etwa 2.000 Quadratmeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des Schulbetriebs stand die Halle auch Ahlener Sportvereinen und für größere Veranstaltungen zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monatsschau1975&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine technische Besonderheit war die Wandverkleidung: Für deren Befestigung wurden rund &#039;&#039;&#039;22.000 Schrauben&#039;&#039;&#039; einzeln eingedreht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monatsschau1975&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; wurde die Sporthalle entkernt und grundlegend neu aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägerschaft und heutige Schule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 befindet sich das Gymnasium St. Michael in der Trägerschaft des Bistums Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule ist heute ein koedukatives Gymnasium mit sprachlichen, naturwissenschaftlichen, musikalischen und weiteren schulischen Schwerpunkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Verbindung zur christlichen Bildungstradition der Schwestern Unserer Lieben Frau prägt das Selbstverständnis der Schule weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeittafel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Ereignis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ankunft der ersten Schwestern Unserer Lieben Frau in Ahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eröffnung der höheren Mädchenschule mit Internat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Anerkennung als Lyzeum; Erweiterungsbau und Errichtung der Lourdesgrotte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eröffnung der höheren Handelsschule für Mädchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| zeitweise Einstellung des Schulbetriebs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Schließung der Vorschulklassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Schließung der Oberschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Schließung der Handels- und höheren Handelsschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Wiedereröffnung unter britischer Besatzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1947&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| erster Abiturjahrgang und Tagung zum Ahlener Programm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Errichtung des Neubaus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1972&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Erneuerung der gymnasialen Oberstufe und Kooperation mit dem Städtischen Gymnasium&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Einführung der Koedukation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Übernahme der Trägerschaft durch das Bistum Münster und Eröffnung der Dreifach-Turnhalle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ende des Internatsbetriebs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1984&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| erster Auftritt des Symphonieorchesters&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1992&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Einrichtung der ersten Streicherklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2003–2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| umfangreiche Abriss-, Renovierungs- und Neubauarbeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Entkernung und Neubau der Sporthalle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.gymnasium-sankt-michael.de/ Gymnasium St. Michael]&lt;br /&gt;
* [https://www.gymnasium-sankt-michael.de/unsere-schule/geschichte/ Geschichte des Gymnasiums St. Michael]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Michael&amp;diff=10389</id>
		<title>St. Michael</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Michael&amp;diff=10389"/>
		<updated>2026-09-15T09:53:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      =&lt;br /&gt;
|Adresse   = Warendorfer Straße 72&lt;br /&gt;
|Telefon   =&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     =&lt;br /&gt;
|Internet  = [https://www.gymnasium-sankt-michael.de/ gymnasium-sankt-michael.de]&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Kloster, Internat und höhere Mädchenschule&lt;br /&gt;
|Baujahr   = 1901–1903&lt;br /&gt;
|Architekt =&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Gymnasium / Berufskolleg&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    =&lt;br /&gt;
|Laenge    =&lt;br /&gt;
|Zoom      =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;St. Michael&#039;&#039;&#039; an der [[Warendorfer Straße]] 72 ist ein traditionsreicher Schulstandort in Ahlen. Seine Geschichte begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Niederlassung der &#039;&#039;&#039;Schwestern Unserer Lieben Frau&#039;&#039;&#039;. Zu Ostern 1903 eröffneten die Ordensschwestern auf dem heutigen Gelände eine höhere Mädchenschule mit Internat. Der historische Gebäudekomplex wurde in den folgenden Jahrzehnten mehrfach erweitert und bildet bis heute den Kern des Schulstandortes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 40–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot;&amp;gt;Gymnasium St. Michael: &#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;, https://www.gymnasium-sankt-michael.de/unsere-schule/geschichte/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung und Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Sägereibesitzers &#039;&#039;&#039;Küper&#039;&#039;&#039; und des Ahlener Bürgermeisters [[Eduard Corneli]] kamen im Jahr &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039; die Schwestern Unserer Lieben Frau nach Ahlen. Kurz vor Weihnachten trafen die ersten Ordensschwestern aus dem Mutterhaus Mülhausen im Rheinland ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ostern &#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039; eröffnete der Orden auf dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Gelände eine &#039;&#039;&#039;höhere Mädchenschule mit Internat&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansiedlung der Ordensgemeinschaft ermöglichte den Aufbau einer weiterführenden Mädchenbildung in einer Zeit, in der die Stadt Ahlen aufgrund ihrer begrenzten finanziellen Möglichkeiten selbst nur schwer eine entsprechende Bildungseinrichtung hätte errichten können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lyzeum und Ausbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;18. Februar 1912&#039;&#039;&#039; erhielt die Ordensschule von der Bezirksregierung Münster die Erlaubnis, die Bezeichnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Lyzeum der Schwestern Unserer Lieben Frau zu Ahlen i. Westf.“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Dankbarkeit für die Genehmigung stifteten die Ordensschwestern eine Mariengrotte auf dem Schulgelände. Die sogenannte &#039;&#039;&#039;Lourdesgrotte&#039;&#039;&#039; ist bis heute erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1912 wurde ein Erweiterungsbau notwendig. Dieser schuf zusätzlichen Raum für das Internat sowie für Physik- und Naturwissenschaftsräume. Außerdem entstand eine große Turnhalle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039; wurde neben der höheren Mädchenschule eine &#039;&#039;&#039;höhere Handelsschule für Mädchen&#039;&#039;&#039; eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg und Weimarer Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs musste der Unterrichtsbetrieb &#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039; zeitweise vollständig eingestellt werden. Gründe waren die schwierige Versorgungslage und eine Grippewelle, von der auch Teile des Lehrpersonals betroffen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Weimarer Republik verbesserten sich die Bildungsmöglichkeiten für Mädchen grundlegend. Frauen konnten nun zunehmend qualifizierte Schulabschlüsse wie die mittlere Reife und das Abitur erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der stärkeren Qualifizierung des Mädchenbildungswesens stiegen jedoch auch die Anforderungen an die Aufnahme. An St. Michael wurden fortan nur noch Schülerinnen aufgenommen, die bereits in der Primarschule entsprechende Leistungen gezeigt hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensgemeinschaft verfolgte das Ziel, St. Michael zu einer gymnasialen Vollanstalt auszubauen. Entsprechende Anträge zur Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe wurden während der Weimarer Republik von der Bezirksregierung jedoch zunächst abgelehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der nationalsozialistischen Schulpolitik geriet St. Michael zunehmend unter Druck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits &#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; wurden die Vorschulklassen geschlossen. Ziel des NS-Regimes war es, in den Gebäuden eine nationalsozialistische Lehrerinnen-Bildungsanstalt einzurichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039; wurde die Schließung der Oberschule angeordnet. Im darauffolgenden Jahr wurden auch die Handels- und höhere Handelsschule geschlossen. Damit bestand St. Michael faktisch nicht mehr als Schule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Einrichtung einer Lehrerinnen-Bildungsanstalt konnte verhindert werden, weil der leitende Lazarettarzt &#039;&#039;&#039;Dr. Paul Rosenbaum&#039;&#039;&#039; die Gebäude als Militärlazarett nutzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenbaum spielte später auch bei der kampflosen Übergabe Ahlens an die Alliierten im Jahr 1945 eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiedereröffnung nach 1945 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;&#039;Dezember 1945&#039;&#039;&#039; genehmigte die britische Besatzungsbehörde die Wiedereröffnung von St. Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulbetrieb begann unter schwierigen Bedingungen. Es fehlte unter anderem an Heizmaterial, Büchern und Heften. Lehrkräfte und Teile der Ahlener Bevölkerung unterstützten die Schule mit dringend benötigten Materialien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Umwandlung der Schule in ein Gymnasium legte im Jahr &#039;&#039;&#039;1947&#039;&#039;&#039; erstmals ein Jahrgang an St. Michael das Abitur ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ahlener Programm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &#039;&#039;&#039;1. bis 3. Februar 1947&#039;&#039;&#039; trafen sich im Gebäude von St. Michael Delegierte des CDU-Zonenausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung fand im Speiseraum der Schule statt, während die Teilnehmer in den Räumen des Internats übernachteten. Unter ihnen befand sich auch der spätere Bundeskanzler &#039;&#039;&#039;Konrad Adenauer&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 1947 wurde das sogenannte &#039;&#039;&#039;Ahlener Programm&#039;&#039;&#039; verabschiedet, eine sozial- und wirtschaftspolitische Programmschrift der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit besitzt St. Michael neben seiner schulgeschichtlichen auch eine besondere politische Bedeutung für die Nachkriegsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbau nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039; entstand ein weiterer Neubau. Das bis heute bestehende Gebäude aus den 1960er Jahren erweiterte den historischen Schulkomplex erheblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1972&#039;&#039;&#039; wurde die gymnasiale Oberstufe erneuert und eine kooperative Partnerschaft mit dem [[Städtisches Gymnasium|Städtischen Gymnasium]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039; begann mit der Einführung der Koedukation eine weitere grundlegende Veränderung: Erstmals wurden auch Jungen am Gymnasium St. Michael aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; ging die Trägerschaft der Schule auf das &#039;&#039;&#039;Bistum Münster&#039;&#039;&#039; über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jahrzehntelang zum Schulstandort gehörende Internatsbetrieb wurde &#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039; endgültig eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsschule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1916 war neben der höheren Mädchenschule eine höhere Handelsschule für Mädchen eingerichtet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handelsschule bot eine stärker berufspraktisch und kaufmännisch ausgerichtete Ausbildung und bildete über Jahrzehnte einen zweiten wichtigen Bildungszweig am Standort St. Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entwickelte sich daraus beziehungsweise daneben das heutige Berufskolleg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem regulären Schulbetrieb entwickelte sich insbesondere der musikalische Bereich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1984&#039;&#039;&#039; trat erstmals das neu gegründete Symphonieorchester der Schule auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1992&#039;&#039;&#039; wurde unter der Leitung von Peter und Birgit Boch die erste Streicherklasse eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulgebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Gebäudekomplex an der Warendorfer Straße entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunächst als Kloster-, Internats- und Schulbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur dokumentiert den repräsentativen Anspruch der Einrichtung und ihre ursprüngliche Verbindung von Ordensleben, Internat und Schule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Bauzeichnungen aus dem Jahr 1901 zeigen sowohl die ursprüngliche Fassadengestaltung als auch den konstruktiven Aufbau des Gebäudes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrzehnten wurde der Komplex immer wieder erweitert und den steigenden Schülerzahlen sowie neuen pädagogischen Anforderungen angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &#039;&#039;&#039;2003 und 2011&#039;&#039;&#039; fanden umfangreiche Abriss-, Renovierungs- und Neubauarbeiten statt. In dieser Zeit entstand im Wesentlichen das heutige Erscheinungsbild des Schulgeländes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sporthalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; wurde eine neue Dreifach-Turnhalle am Gymnasium St. Michael ihrer Bestimmung übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In knapp einjähriger Bauzeit entstand für rund &#039;&#039;&#039;1,5 Millionen Mark&#039;&#039;&#039; eine Halle mit den Abmessungen von etwa &#039;&#039;&#039;45 × 27 Metern&#039;&#039;&#039;. Die Stadt Ahlen beteiligte sich mit 300.000 Mark an den Kosten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monatsschau1975&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Ahlener Monatsschau&#039;&#039;, 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sporthalle konnte mit zwei in die Decke eingelassenen Kunststoff-Trennwänden in drei kleinere Bereiche geteilt werden. Dadurch war es möglich, drei Schulklassen gleichzeitig zu unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der umbaute Raum umfasste einschließlich der Umkleidebereiche etwa 2.000 Quadratmeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des Schulbetriebs stand die Halle auch Ahlener Sportvereinen und für größere Veranstaltungen zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monatsschau1975&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine technische Besonderheit war die Wandverkleidung: Für deren Befestigung wurden rund &#039;&#039;&#039;22.000 Schrauben&#039;&#039;&#039; einzeln eingedreht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monatsschau1975&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; wurde die Sporthalle entkernt und grundlegend neu aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägerschaft und heutige Schule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 befindet sich das Gymnasium St. Michael in der Trägerschaft des Bistums Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule ist heute ein koedukatives Gymnasium mit sprachlichen, naturwissenschaftlichen, musikalischen und weiteren schulischen Schwerpunkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Verbindung zur christlichen Bildungstradition der Schwestern Unserer Lieben Frau prägt das Selbstverständnis der Schule weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeittafel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Ereignis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1902&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ankunft der ersten Schwestern Unserer Lieben Frau in Ahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1903&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eröffnung der höheren Mädchenschule mit Internat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Anerkennung als Lyzeum; Erweiterungsbau und Errichtung der Lourdesgrotte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1916&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Eröffnung der höheren Handelsschule für Mädchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1918&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| zeitweise Einstellung des Schulbetriebs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Schließung der Vorschulklassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1942&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Schließung der Oberschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1943&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Schließung der Handels- und höheren Handelsschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1945&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Wiedereröffnung unter britischer Besatzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1947&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| erster Abiturjahrgang und Tagung zum Ahlener Programm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1963&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Errichtung des Neubaus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1972&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Erneuerung der gymnasialen Oberstufe und Kooperation mit dem Städtischen Gymnasium&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1974&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Einführung der Koedukation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Übernahme der Trägerschaft durch das Bistum Münster und Eröffnung der Dreifach-Turnhalle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1977&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ende des Internatsbetriebs&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1984&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| erster Auftritt des Symphonieorchesters&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;1992&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Einrichtung der ersten Streicherklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2003–2011&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| umfangreiche Abriss-, Renovierungs- und Neubauarbeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Entkernung und Neubau der Sporthalle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.gymnasium-sankt-michael.de/ Gymnasium St. Michael]&lt;br /&gt;
* [https://www.gymnasium-sankt-michael.de/unsere-schule/geschichte/ Geschichte des Gymnasiums St. Michael]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hof_Gro%C3%9Fe_Frie&amp;diff=10388</id>
		<title>Hof Große Frie</title>
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		<updated>2026-09-15T09:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Vorlage:Gebäude |Foto      = |Adresse   = Warendorfer Straße 312 |Telefon   = |Fax       = |Email     = |Internet  = |Urnutzung = Hofanlage |Baujahr   = 1868 |Architekt = |Nutzung   = Wohnen |Denkmal   = Ja |Breite    = 51.811633 |Laenge    = 7.915092 |Zoom      = 16 }}  Kategorie:Gebäude Kategorie:Denkmäler  Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hof Große Frie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der Warendorfer Straße 312 ist eine historische Hofanlage in Ahlen. Die weitgehend geschlossene Anla…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      =&lt;br /&gt;
|Adresse   = Warendorfer Straße 312&lt;br /&gt;
|Telefon   =&lt;br /&gt;
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|Internet  =&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Hofanlage&lt;br /&gt;
|Baujahr   = 1868&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Hof Große Frie&#039;&#039;&#039; an der [[Warendorfer Straße]] 312 ist eine historische Hofanlage in Ahlen. Die weitgehend geschlossene Anlage entstand im Jahr &#039;&#039;&#039;1868&#039;&#039;&#039; und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch weitere Wirtschaftsgebäude ergänzt. Sie liegt zwischen Streuobstwiesen am Werseufer zwischen Ahlen und Tönnishäuschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 38–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhaltene Hofanlage dokumentiert den Wandel bäuerlichen Lebens und Wirtschaftens vom ausgehenden 19. zum beginnenden 20. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude der Hofanlage wurde &#039;&#039;&#039;1868&#039;&#039;&#039; errichtet. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wurde der Hof durch verschiedene Wirtschafts- und Nebengebäude erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die &#039;&#039;&#039;1990er Jahre&#039;&#039;&#039; wurde die Anlage landwirtschaftlich genutzt. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1996&#039;&#039;&#039; erwarben die heutigen Eigentümer den Hof und sanierten die Gebäude in den folgenden Jahren umfassend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hofanlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof Große Frie besteht aus mehreren denkmalwerten Gebäuden und weiteren Bestandteilen, die gemeinsam ein weitgehend geschlossenes historisches Ensemble bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Haupthaus von 1868,&lt;br /&gt;
* ein angebauter Kuhstall von etwa 1890,&lt;br /&gt;
* eine Durchfahrtsscheune,&lt;br /&gt;
* eine Remise von 1910,&lt;br /&gt;
* eine weitere Scheune aus der Zeit vor 1910,&lt;br /&gt;
* ein Fachwerkspeicher von 1870,&lt;br /&gt;
* ein Bienenhaus,&lt;br /&gt;
* ein Brunnen,&lt;br /&gt;
* eine kleine Mauer mit Toröffnung&lt;br /&gt;
* sowie der ursprüngliche Bauerngarten südlich des Haupthauses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Anordnung der Gebäude entsteht ein nahezu quadratischer Innenhof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupthaus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude vereint Wohnen und Wirtschaften unter einem Dach. Es handelt sich um einen für die Region typischen &#039;&#039;&#039;Vierständerhallenbau&#039;&#039;&#039;. Wesentliche Teile der bauzeitlichen Konstruktion haben sich erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den erhaltenen historischen Merkmalen gehören unter anderem die ursprünglichen Fensterformen sowie die für bäuerliche Gebäude der Region typischen großen Kalksteinplatten. Auch die historische Wirtschaftsdiele ist noch vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuhstall ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar an das Haupthaus wurde um &#039;&#039;&#039;1890&#039;&#039;&#039; ein Kuhstall angebaut. Das Gebäude wird heute zu Wohnzwecken genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchfahrtsscheune ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchfahrtsscheune bildet den südlichen Abschluss des Hofes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren wurden zwei Wohnkörper eingebaut. Die Broschüre beschreibt diese Lösung als eine Art &#039;&#039;&#039;„Haus im Haus“&#039;&#039;&#039;. Trotz der neuen Nutzung blieb die für das Münsterland typische ruhige Dachlandschaft erhalten. Das Obergeschoss wird im Wesentlichen durch die verglasten ehemaligen Toröffnungen belichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Remise und Scheune ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Remise von 1910&#039;&#039;&#039; sowie eine weitere, bereits vor 1910 entstandene Scheune schließen die Hofanlage auf der Westseite ab. Gemeinsam mit den übrigen Gebäuden bilden sie den nahezu quadratischen Hofraum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachwerkspeicher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Fachwerkspeicher&#039;&#039;&#039; stammt aus dem Jahr &#039;&#039;&#039;1870&#039;&#039;&#039;. Vermutlich um 1900 wurde das Gebäude um zwei Gefache erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Speicher ist noch heute der historische &#039;&#039;&#039;Backofen&#039;&#039;&#039; erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bestandteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum denkmalwerten Gesamtensemble gehören neben den größeren Gebäuden auch mehrere kleinere Elemente der historischen Hofanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zählen ein &#039;&#039;&#039;Bienenhaus&#039;&#039;&#039;, ein &#039;&#039;&#039;Brunnen&#039;&#039;&#039; und eine kleine &#039;&#039;&#039;Mauer mit Toröffnung&#039;&#039;&#039;. Südlich des Haupthauses befindet sich außerdem der ursprüngliche &#039;&#039;&#039;Bauerngarten&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bestandteile tragen dazu bei, die frühere Organisation und Nutzung eines landwirtschaftlichen Hofes noch heute ablesbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof Große Frie ist ein gut erhaltenes Beispiel einer westfälischen Hofanlage aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Gebäude dokumentieren unterschiedliche Bereiche des bäuerlichen Lebens und Wirtschaftens. Durch die Erweiterungen um 1900 lässt sich zugleich nachvollziehen, wie sich landwirtschaftliche Betriebe im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert veränderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung ist der weitgehend geschlossene Charakter des Ensembles. Nicht nur das Haupthaus, sondern auch Wirtschaftsgebäude, Speicher, Bauerngarten und kleinere funktionale Bestandteile wie Brunnen und Bienenhaus sind erhalten geblieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Zeche_Westfalen&amp;diff=10387</id>
		<title>Zeche Westfalen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Zeche_Westfalen&amp;diff=10387"/>
		<updated>2026-09-15T09:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Schachtanlagen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Zeche Westfalen&#039;&#039;&#039; war ein Steinkohlenbergwerk in [[Ahlen]]. Das Bergwerk entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts und nahm 1912 beziehungsweise 1913 die Förderung auf. Bis zur Einstellung der Kohlenförderung am 30. Juni 2000 prägte die Zeche über Jahrzehnte die wirtschaftliche, städtebauliche und gesellschaftliche Entwicklung Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeche gehörten insgesamt sieben Schächte in Ahlen, Beckum und Hamm-Heessen. Die Hauptanlage befand sich an den Schächten 1 und 2 im Südosten der Stadt. Dort sind unter anderem die beiden Fördergerüste, die ehemalige Lohnhalle und Teile der Kauen erhalten geblieben. Das Gelände wird heute als Gewerbe-, Freizeit-, Bildungs- und Veranstaltungsstandort genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeche Westfalen 52.jpg|mini|Die Fördergerüste über den Schächten 1 und 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte und Gründung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Februar 1900 begannen in der Bauerschaft Rosendahl erste Erkundungsbohrungen. Am 8. Oktober desselben Jahres wurde im Bohrloch „Glücksborn II“ Steinkohle nachgewiesen. Finanziert wurden die Bohrungen durch eine Interessengemeinschaft örtlicher Unternehmer und Kaufleute. Bis 1907 folgten 33 weitere Tiefbohrungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtgeschichte&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ahlen.de/rathaus-und-politik/ueber-ahlen/ahlen800-das-stadtjubilaeum/historisches/wissenswertes-rund-um-die-ahlener-geschichte/zechengeschichte Stadt Ahlen: Geschichte der Zeche Westfalen], abgerufen am 27. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 wurde die Bergwerkgesellschaft Westphalen gegründet. Am 1. Februar 1909 begannen die Abteufarbeiten an den Schächten 1 und 2. Gleichzeitig entstanden die für den Bergwerksbetrieb notwendige Infrastruktur, Straßenverbindungen, eine Zechenbahn und eine werkseigene Ziegelei. Diese lieferte einen Teil der Ziegel, die für die Errichtung der Tagesanlagen und Wohngebäude benötigt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schächte erreichten 1911 Teufen von mehr als 1.050 Metern. Damit gehörten sie zu dieser Zeit zu den tiefsten Bergwerksschächten. Schacht 1 nahm 1912, Schacht 2 im Jahr 1913 die Förderung auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot;&amp;gt;[https://www.route-industriekultur.ruhr/wp-content/uploads/2023/03/2021_TR16_Westfaelische_Bergbauroute_RIK.pdf Regionalverband Ruhr: Themenroute 16 – Westfälische Bergbauroute], S. 44–45, abgerufen am 27. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau des Bergwerks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche Westfalen wurde zunächst als Doppelschachtanlage mit den Schächten 1 und 2 errichtet. Beide Schächte erhielten gleichartige deutsche Strebengerüste der Bauart Zschetsche. Die Fördergerüste sind erhalten geblieben und gelten heute als weithin sichtbare Wahrzeichen des Ahlener Bergbaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 begann der Bau der Kokerei und der Kohlenwäsche. Im Januar 1914 nahm die Kokerei ihren Betrieb auf. Die dort erzeugten Koksprodukte waren insbesondere für die Eisen- und Stahlindustrie bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Versorgung und Erschließung des Bergwerks gehörten neben den Gleisanlagen auch Werkstätten, Lagergebäude sowie Verwaltungs- und Sozialbauten. Mit dem weiteren Ausbau des Grubenfeldes kamen im Laufe der Jahrzehnte fünf zusätzliche Schächte hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung bis zum Ersten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während der Aufbauphase wuchs die Belegschaft stark an. Im Jahr 1913 beschäftigte das Bergwerk rund 1.360 Menschen. Die Entwicklung der Zeche führte zu einem erheblichen Zuzug von Arbeitskräften und ihren Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1911 begann der Bau der später als [[Zechenkolonie|Zechensiedlung „Neustadt“]] bezeichneten Werkssiedlung. Bis Mitte der 1920er-Jahre entstanden 1.094 Arbeiterwohnungen und 117 Beamtenwohnungen. Die Siedlung wurde nach Grundsätzen der Gartenstadtbewegung angelegt und bildete den Ausgangspunkt für die Entwicklung des Ahlener Südostens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siedlung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.route-industriekultur.ruhr/wp-content/uploads/2023/03/2021_TR19_Arbeitersiedlungen_RIK.pdf Regionalverband Ruhr: Themenroute 19 – Arbeitersiedlungen], S. 50–51, abgerufen am 27. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs wurden zahlreiche Bergleute zum Militärdienst eingezogen. Der daraus resultierende Arbeitskräftemangel beeinträchtigte die Förderung und führte zunächst zur Stilllegung der Kokerei. Mit dem Einsatz von Kriegsgefangenen wurde der Kokereibetrieb 1915 wieder aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 1918 überflutete die Werse Teile des Zechengeländes. Gleichzeitig kam es während und nach dem Ersten Weltkrieg mehrfach zu Arbeitskämpfen. Die Bergleute forderten unter anderem kürzere Arbeitszeiten und bessere Arbeitsbedingungen. Im April 1919 wurde die tägliche Schichtzeit auf sieben Stunden verkürzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung zwischen den Weltkriegen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg stiegen Förderung und Beschäftigtenzahl zunächst deutlich an. 1927 erreichte die Zeche mit einer Jahresförderung von rund 839.000 Tonnen und etwa 3.660 Beschäftigten einen vorläufigen Höchststand. Die Weltwirtschaftskrise führte anschließend zu einem Rückgang von Förderung und Belegschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigentumsverhältnisse änderten sich mehrfach. 1916 erwarb der Breslauer Bergbaukonzern Georg von Giesches Erben die Mehrheit der Kuxe. Im Jahr 1926 ging das Bergwerk an die Continentalen Gas- und Wasserwerke, kurz Contigas, über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurden ein werkseigener Hafen am Datteln-Hamm-Kanal und eine rund 8,5 Kilometer lange Hafenbahn fertiggestellt. Die Bahn verband die Hauptanlage sowie die Schächte 3 und 4 mit dem Verladehafen. Auf diesem Weg konnten Kohle und Koks unmittelbar auf Binnenschiffe verladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Erschließung und Bewetterung des Grubenfeldes entstanden die Schächte 3 und 4. Schacht 3 nahm 1939 und Schacht 4 während des Zweiten Weltkriegs den Betrieb auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs wurden auf der Zeche ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und weitere zwangsverpflichtete Arbeitskräfte eingesetzt. Genaue Zahlen für die einzelnen Beschäftigtengruppen müssen noch anhand der betrieblichen Überlieferung untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. März 1944 traf ein schwerer alliierter Luftangriff die Zeche und die angrenzende Zechensiedlung. Teile der Betriebsanlagen und zahlreiche Wohnhäuser wurden zerstört oder beschädigt. Die Fördergerüste und Fördermaschinen blieben weitgehend erhalten. Der Betrieb konnte deshalb trotz der Schäden fortgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1945 besetzten amerikanische Truppen Ahlen. Die Förderung wurde vorübergehend eingestellt, jedoch bereits Ende April 1945 wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbau nach 1945 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Bergwerk weiter ausgebaut. In den 1950er-Jahren entstanden zusätzliche Grubenbaue und technische Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schacht 2 wurde zur Erschließung tiefer liegender Lagerstätten weiter abgeteuft. Die Arbeiten wurden 1957 bei einer Teufe von 1.233,60 Metern abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Schacht 5 entstand ein weiterer Wetterschacht. Die Anlage lag östlich der Hauptschachtanlage auf Beckumer Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1962 begann das Abteufen von Schacht 6. Der Schacht wurde 1966 in Betrieb genommen und diente der Seilfahrt, dem Materialtransport und der Bewetterung des Grubengebäudes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigentümerwechsel und Schacht 7 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Ruhrkohle AG im Jahr 1968 ging die Zeche Westfalen zunächst nicht in deren Besitz über. Stattdessen wurde sie 1969 an den Eschweiler Bergwerks-Verein, kurz EBV, verkauft. Dessen Muttergesellschaft ARBED war an einer langfristigen Versorgung ihrer Stahlwerke mit Kokskohle und Koks interessiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1976 und 1981 wurde in Hamm-Heessen Schacht 7 abgeteuft. Der Schacht erreichte eine Teufe von 1.330 Metern und diente vor allem der Seilfahrt, dem Materialtransport und der Bewetterung. Er bildete den nördlichsten Betriebspunkt des Bergwerks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 erreichte die Zeche mit rund 2,67 Millionen Tonnen die höchste Jahresförderung ihrer Geschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1980er-Jahre wurden weniger leistungsfähige Außenschächte aufgegeben. Die Schächte 3 und 5 wurden 1986 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Januar 1989 übernahm die Ruhrkohle AG die Betriebsführung. Die Kokerei wurde am 31. März 1989 stillgelegt. Am 1. Juli 1993 ging das gesamte Bergwerk in den Besitz der Ruhrkohle AG über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schachtanlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche Westfalen verfügte zuletzt über sieben Schächte. Die Schächte 1 und 2 bildeten die Hauptanlage. Die übrigen Schächte dienten vor allem der Bewetterung, der Seilfahrt, dem Materialtransport und der Erschließung entfernter Teile des Grubenfeldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Schacht&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Entwicklung&lt;br /&gt;
! Heutiger Zustand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;[[Schacht 1]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ahlen, Hauptanlage&lt;br /&gt;
| Abteufbeginn 1909; Förderaufnahme 1912&lt;br /&gt;
| Fördergerüst und weitere Tagesanlagen erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;[[Schacht 2]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ahlen, Hauptanlage&lt;br /&gt;
| Abteufbeginn 1909; Förderaufnahme 1913; später bis auf mehr als 1.200 Meter vertieft&lt;br /&gt;
| Fördergerüst und weitere Tagesanlagen erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;[[Schacht 3]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ahlen&lt;br /&gt;
| 1939 als Wetterschacht in Betrieb genommen; 1986 stillgelegt&lt;br /&gt;
| Schacht verfüllt; das frühere Gelände wird unter anderem als Solarpark genutzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;[[Schacht 4]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ahlen&lt;br /&gt;
| Während des Zweiten Weltkriegs in Betrieb genommen&lt;br /&gt;
| Schacht verfüllt; Tagesanlagen abgebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;[[Schacht 5]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Beckum&lt;br /&gt;
| In den 1950er-Jahren als Wetterschacht angelegt; 1986 stillgelegt&lt;br /&gt;
| Einzelne Betriebsgebäude erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;[[Schacht 6]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ahlen-Dolberg&lt;br /&gt;
| Abteufbeginn 1962; Inbetriebnahme 1966&lt;br /&gt;
| Tagesanlagen abgebrochen; ehemaliges Gelände aufgeforstet und teilweise als Bestattungswald genutzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;[[Schacht 7]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Hamm-Heessen&lt;br /&gt;
| 1976 bis 1981 abgeteuft; Endteufe 1.330 Meter&lt;br /&gt;
| Tagesanlagen abgebrochen; Gelände aufgeforstet&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die einzelnen Schachtanlagen sind eigene Artikel vorgesehen. Die Schächte 1 und 2 werden wegen ihrer gemeinsamen baulichen und betrieblichen Entwicklung in einem Artikel zur &#039;&#039;&#039;Schachtanlage Westfalen 1/2&#039;&#039;&#039; behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grubenunglücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Förderseilriss 1920 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwerste Grubenunglück in der Geschichte der Zeche ereignete sich am 16. November 1920. Am Schacht 2 riss ein Förderseil. Die beiden Förderkörbe stürzten in die Tiefe. Vierzehn Bergleute, die nach ihrer Schicht ausfahren wollten, kamen ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ahlen.de/rathaus-und-politik/ueber-ahlen/stadtgeschichte/1911-bis-1926 Stadt Ahlen: Stadtgeschichte 1911 bis 1926], abgerufen am 27. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergung der Opfer gestaltete sich schwierig, weil die Förderkörbe, das Seil und weitere Trümmerteile in den Schachtsumpf gestürzt waren. Die Verstorbenen wurden nach ihrer Bergung in der Lohnhalle aufgebahrt. Auf dem [[Westfriedhof]] erinnert eine Gedenkstätte an die Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Unglück starben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oskar de Graf&lt;br /&gt;
* Bernhard Lütkenhaus&lt;br /&gt;
* Alois Setnikar&lt;br /&gt;
* Heinrich Mißling&lt;br /&gt;
* August Schröder&lt;br /&gt;
* August Janowski&lt;br /&gt;
* Franz Jakuba&lt;br /&gt;
* Josef Lütkenhaus&lt;br /&gt;
* Paul Schramm&lt;br /&gt;
* Franz Kowalczyk&lt;br /&gt;
* Franz Wienecke&lt;br /&gt;
* Otto Lippold&lt;br /&gt;
* Jakob Saretzki&lt;br /&gt;
* Martin Zarth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grubenunglück1920.jpg|mini|Erinnerung an das Grubenunglück von 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebirgsschlag 1965 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Dezember 1965 ereignete sich im Flöz „Sonnenschein“ auf der 1.200-Meter-Sohle ein schwerer Gebirgsschlag. Teile einer Strecke wurden durch Gesteinsmassen zusammengedrückt. Drei Bergleute kamen ums Leben, drei weitere wurden verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 18. Dezember 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Getöteten handelte es sich um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joachim Haase&lt;br /&gt;
* Heinz Ciemiega&lt;br /&gt;
* Werner Sklorz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung und Belegschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fördermenge und Beschäftigtenzahl schwankten während der Betriebszeit erheblich. Die Entwicklung wurde unter anderem durch Kriege, Wirtschaftskrisen, Absatzprobleme, technische Erweiterungen und die Strukturkrise des deutschen Steinkohlenbergbaus beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 beschäftigte die Zeche rund 1.360 Menschen. Im Jahr 1927 wurden bei einer Belegschaft von etwa 3.660 Personen rund 839.000 Tonnen Kohle gefördert. Den höchsten Förderstand erreichte das Bergwerk 1982 mit etwa 2,67 Millionen Tonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Jahresstatistik zur Förderung und Belegschaft ist überliefert. Die einzelnen Angaben müssen vor einer erneuten Veröffentlichung noch mit den Geschäftsberichten beziehungsweise der Fachliteratur abgeglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeche Westfalen diagramm.png|mini|Entwicklung von Förderung und Belegschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Stadt Ahlen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche Westfalen veränderte Ahlen grundlegend. Für den Aufbau und Betrieb des Bergwerks wurden Arbeitskräfte aus verschiedenen Teilen Deutschlands und später auch aus anderen europäischen und außereuropäischen Staaten angeworben. Der Zuzug ließ die Einwohnerzahl stark steigen und veränderte die soziale, kulturelle und konfessionelle Zusammensetzung der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zechenkolonie entstand südöstlich der Altstadt ein neuer Stadtteil. Straßen, Schulen, Geschäfte, Gaststätten, kirchliche Einrichtungen und soziale Angebote entwickelten sich im Umfeld des Bergwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche war nicht nur der größte Arbeitgeber der Stadt, sondern beeinflusste über Jahrzehnte das Vereinsleben, die kommunale Politik und den Alltag vieler Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Stadtbild wurde durch die Fördergerüste, die Kokerei, die Halde, die Werkbahnen und die großflächigen Industrieanlagen geprägt. Die erhaltenen Fördergerüste erinnern bis heute an diese Epoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilllegung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1991 wurde die beabsichtigte Stilllegung der Zeche bekannt gegeben. Trotz weiterer Investitionen und hoher Förderleistungen konnte der Betrieb unter den wirtschaftlichen Bedingungen des deutschen Steinkohlenbergbaus nicht dauerhaft fortgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 2000 wurde die letzte Kohle gefördert. Der aktive Bergwerksbetrieb endete offiziell am 1. Juli 2000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachnutzung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ahlen.de/ansicht/vom-kohlefoerderstandort-zum-lebendigen-zentrum-fuer-freizeit-wirtschaft-und-kultur Stadt Ahlen: Vom Kohleförderstandort zum lebendigen Zentrum für Freizeit, Wirtschaft und Kultur], veröffentlicht am 28. Juni 2025, abgerufen am 27. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Schächte 1, 2, 6 und 7 wurden 2001 verfüllt. Anschließend wurden große Teile der nicht mehr benötigten Tagesanlagen abgebrochen. Besonders auffällig war die Sprengung der Kohlenwäsche am 5. November 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachnutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor der Stilllegung hatten sich Arbeitskreise, Projektgruppen und politische Gremien mit der zukünftigen Nutzung der Hauptanlage beschäftigt. Als erhaltenswert galten insbesondere die beiden Fördergerüste sowie Teile der Verwaltungs-, Sozial- und Betriebsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2004 gründeten die Stadt Ahlen und die Mittelstandsinitiative Ahlen die Projektgesellschaft Westfalen. Diese erwarb im selben Jahr den Gebäudekomplex aus Lohnhalle und Kauen und entwickelte ihn zu einem Gewerbe- und Veranstaltungszentrum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachnutzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem entstanden auf dem Gelände schrittweise neue Nutzungen. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gewerbe- und Büroräume,&lt;br /&gt;
* Bildungs- und Schulungsangebote,&lt;br /&gt;
* Freizeit- und Sporteinrichtungen,&lt;br /&gt;
* Veranstaltungs- und Kongressräume,&lt;br /&gt;
* gastronomische Angebote,&lt;br /&gt;
* Grün- und Freizeitflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Schwarzkaue befindet sich eine große Indoor-Kletteranlage. Teile der Weißkaue werden sportlich und gewerblich genutzt. Die Lohnhalle dient regelmäßig als Ort für Konzerte, Märkte, Tagungen und andere Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Räumen der früheren Grubenwehr richtete der Bergbautraditionsverein Zeche Westfalen ein Museum ein. Dort werden Gegenstände, Dokumente und Erinnerungen aus der Geschichte des Bergwerks bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Förderverein Fördertürme setzt sich für den Erhalt und die Vermittlung der erhaltenen Industrieanlagen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachnutzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Außengelände wurde freigeräumt und landschaftlich neu gestaltet. Neben Gewerbeflächen entstanden Wege, Spiel- und Sportangebote sowie öffentlich zugängliche Grünflächen. Die ehemalige Bergehalde wird als Freizeit- und Aussichtsgelände genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hafenbahn und Radweg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere Hafenbahn verband die Hauptanlage und mehrere Außenschächte mit dem Zechenhafen am Datteln-Hamm-Kanal. Nach der Stilllegung wurde ein großer Teil der rund 8,5 Kilometer langen Trasse zu einem Fuß- und Radweg umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg stellt heute eine Verbindung zwischen dem ehemaligen Zechengelände, dem Lippetal und der Römer-Lippe-Route her.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Bauwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der Hauptanlage sind mehrere Gebäude und technische Anlagen erhalten. Dazu gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Fördergerüste über den Schächten 1 und 2,&lt;br /&gt;
* die Fördermaschinenhäuser,&lt;br /&gt;
* die ehemalige Lohnhalle,&lt;br /&gt;
* Teile der Wasch- und Kauenanlagen,&lt;br /&gt;
* der Mannschaftsgang,&lt;br /&gt;
* Gebäude der früheren Grubenwehr,&lt;br /&gt;
* einzelne Werkstatt- und Betriebsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhaltenen Anlagen gehören zu den bedeutenden Zeugnissen der Industriegeschichte Ahlens. Gemeinsam mit der Zechenkolonie und der Halde dokumentieren sie die Entwicklung der Stadt zu einem Bergbau- und Industriestandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 01.jpg|Zufahrt von der [[Stapelstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 03.jpg|Schriftzug „Denke an deine Sicherheit“&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 04.jpg|Ehemalige Lohnhalle&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 06.jpg|Ehemalige Waschkaue&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 13.jpg|Das [[Ahlener Mammut]]&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 52.jpg|Fördergerüste über Schacht 1 und 2&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 46.jpg|Fördergerüst über Schacht 1&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 30.jpg|Fördergerüst über Schacht 2&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 18.jpg|Fördergerüste und Grubenlüftergebäude&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 47.jpg|Blick über das heutige Gewerbezentrum&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 09.jpg|Ehemalige Waschkaue an der [[Bergamtsstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 55.jpg|Blick auf die Halde von der [[Guissener Straße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zechenkolonie]]&lt;br /&gt;
* [[Schacht 7]]&lt;br /&gt;
* [[Bergbautraditionsverein Zeche Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Westfriedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Werse Rad Weg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Baron: &#039;&#039;Geologie und Bergbau im Raume Ahlen.&#039;&#039; Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Ahlen, Band 4, Ahlen 1975.&lt;br /&gt;
* Glückauf-Stiftung: &#039;&#039;Zeche Westfalen – Ein Jahrhundert Steinkohlenbergbau in Ahlen.&#039;&#039; Klartext Verlag, Essen 2000, ISBN 3-88474-891-2.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &#039;&#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&#039;&#039; 4. Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Königstein im Taunus 1994, ISBN 978-3-7845-6994-9.&lt;br /&gt;
* Michael Huhn: &#039;&#039;Ein ganz eigener Schlag – Kolonie und Bergwerk Westfalen. Leben und Arbeit in Ahlen nach 1945.&#039;&#039; Klartext Verlag, Essen 1997.&lt;br /&gt;
* Uwe Rennspieß: &#039;&#039;Jenseits der Bahn – Geschichte der Ahlener Bergarbeiterkolonie und der Zeche Westfalen.&#039;&#039; Klartext Verlag, Essen 1989, ISBN 3-88474-340-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ahlen.de/rathaus-und-politik/ueber-ahlen/ahlen800-das-stadtjubilaeum/historisches/wissenswertes-rund-um-die-ahlener-geschichte/zechengeschichte Geschichte der Zeche Westfalen bei der Stadt Ahlen]&lt;br /&gt;
* [https://www.zechewestfalen.de/ Projektgesellschaft Westfalen]&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/wp-content/uploads/2023/03/2021_TR16_Westfaelische_Bergbauroute_RIK.pdf Zeche Westfalen in der Westfälischen Bergbauroute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriegeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Zeche_Westfalen&amp;diff=10386</id>
		<title>Zeche Westfalen</title>
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		<updated>2026-09-15T09:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Zeche Westfalen&#039;&#039;&#039; war ein Steinkohlenbergwerk in [[Ahlen]]. Das Bergwerk entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts und nahm 1912 beziehungsweise 1913 die Förderung auf. Bis zur Einstellung der Kohlenförderung am 30. Juni 2000 prägte die Zeche über Jahrzehnte die wirtschaftliche, städtebauliche und gesellschaftliche Entwicklung Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeche gehörten insgesamt sieben Schächte in Ahlen, Beckum und Hamm-Heessen. Die Hauptanlage befand sich an den Schächten 1 und 2 im Südosten der Stadt. Dort sind unter anderem die beiden Fördergerüste, die ehemalige Lohnhalle und Teile der Kauen erhalten geblieben. Das Gelände wird heute als Gewerbe-, Freizeit-, Bildungs- und Veranstaltungsstandort genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeche Westfalen 52.jpg|mini|Die Fördergerüste über den Schächten 1 und 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte und Gründung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Februar 1900 begannen in der Bauerschaft Rosendahl erste Erkundungsbohrungen. Am 8. Oktober desselben Jahres wurde im Bohrloch „Glücksborn II“ Steinkohle nachgewiesen. Finanziert wurden die Bohrungen durch eine Interessengemeinschaft örtlicher Unternehmer und Kaufleute. Bis 1907 folgten 33 weitere Tiefbohrungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtgeschichte&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ahlen.de/rathaus-und-politik/ueber-ahlen/ahlen800-das-stadtjubilaeum/historisches/wissenswertes-rund-um-die-ahlener-geschichte/zechengeschichte Stadt Ahlen: Geschichte der Zeche Westfalen], abgerufen am 27. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 wurde die Bergwerkgesellschaft Westphalen gegründet. Am 1. Februar 1909 begannen die Abteufarbeiten an den Schächten 1 und 2. Gleichzeitig entstanden die für den Bergwerksbetrieb notwendige Infrastruktur, Straßenverbindungen, eine Zechenbahn und eine werkseigene Ziegelei. Diese lieferte einen Teil der Ziegel, die für die Errichtung der Tagesanlagen und Wohngebäude benötigt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schächte erreichten 1911 Teufen von mehr als 1.050 Metern. Damit gehörten sie zu dieser Zeit zu den tiefsten Bergwerksschächten. Schacht 1 nahm 1912, Schacht 2 im Jahr 1913 die Förderung auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot;&amp;gt;[https://www.route-industriekultur.ruhr/wp-content/uploads/2023/03/2021_TR16_Westfaelische_Bergbauroute_RIK.pdf Regionalverband Ruhr: Themenroute 16 – Westfälische Bergbauroute], S. 44–45, abgerufen am 27. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau des Bergwerks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche Westfalen wurde zunächst als Doppelschachtanlage mit den Schächten 1 und 2 errichtet. Beide Schächte erhielten gleichartige deutsche Strebengerüste der Bauart Zschetsche. Die Fördergerüste sind erhalten geblieben und gelten heute als weithin sichtbare Wahrzeichen des Ahlener Bergbaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 begann der Bau der Kokerei und der Kohlenwäsche. Im Januar 1914 nahm die Kokerei ihren Betrieb auf. Die dort erzeugten Koksprodukte waren insbesondere für die Eisen- und Stahlindustrie bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Versorgung und Erschließung des Bergwerks gehörten neben den Gleisanlagen auch Werkstätten, Lagergebäude sowie Verwaltungs- und Sozialbauten. Mit dem weiteren Ausbau des Grubenfeldes kamen im Laufe der Jahrzehnte fünf zusätzliche Schächte hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung bis zum Ersten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während der Aufbauphase wuchs die Belegschaft stark an. Im Jahr 1913 beschäftigte das Bergwerk rund 1.360 Menschen. Die Entwicklung der Zeche führte zu einem erheblichen Zuzug von Arbeitskräften und ihren Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1911 begann der Bau der später als [[Zechenkolonie|Zechensiedlung „Neustadt“]] bezeichneten Werkssiedlung. Bis Mitte der 1920er-Jahre entstanden 1.094 Arbeiterwohnungen und 117 Beamtenwohnungen. Die Siedlung wurde nach Grundsätzen der Gartenstadtbewegung angelegt und bildete den Ausgangspunkt für die Entwicklung des Ahlener Südostens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siedlung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.route-industriekultur.ruhr/wp-content/uploads/2023/03/2021_TR19_Arbeitersiedlungen_RIK.pdf Regionalverband Ruhr: Themenroute 19 – Arbeitersiedlungen], S. 50–51, abgerufen am 27. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs wurden zahlreiche Bergleute zum Militärdienst eingezogen. Der daraus resultierende Arbeitskräftemangel beeinträchtigte die Förderung und führte zunächst zur Stilllegung der Kokerei. Mit dem Einsatz von Kriegsgefangenen wurde der Kokereibetrieb 1915 wieder aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 1918 überflutete die Werse Teile des Zechengeländes. Gleichzeitig kam es während und nach dem Ersten Weltkrieg mehrfach zu Arbeitskämpfen. Die Bergleute forderten unter anderem kürzere Arbeitszeiten und bessere Arbeitsbedingungen. Im April 1919 wurde die tägliche Schichtzeit auf sieben Stunden verkürzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung zwischen den Weltkriegen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg stiegen Förderung und Beschäftigtenzahl zunächst deutlich an. 1927 erreichte die Zeche mit einer Jahresförderung von rund 839.000 Tonnen und etwa 3.660 Beschäftigten einen vorläufigen Höchststand. Die Weltwirtschaftskrise führte anschließend zu einem Rückgang von Förderung und Belegschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigentumsverhältnisse änderten sich mehrfach. 1916 erwarb der Breslauer Bergbaukonzern Georg von Giesches Erben die Mehrheit der Kuxe. Im Jahr 1926 ging das Bergwerk an die Continentalen Gas- und Wasserwerke, kurz Contigas, über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurden ein werkseigener Hafen am Datteln-Hamm-Kanal und eine rund 8,5 Kilometer lange Hafenbahn fertiggestellt. Die Bahn verband die Hauptanlage sowie die Schächte 3 und 4 mit dem Verladehafen. Auf diesem Weg konnten Kohle und Koks unmittelbar auf Binnenschiffe verladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Erschließung und Bewetterung des Grubenfeldes entstanden die Schächte 3 und 4. Schacht 3 nahm 1939 und Schacht 4 während des Zweiten Weltkriegs den Betrieb auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs wurden auf der Zeche ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und weitere zwangsverpflichtete Arbeitskräfte eingesetzt. Genaue Zahlen für die einzelnen Beschäftigtengruppen müssen noch anhand der betrieblichen Überlieferung untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. März 1944 traf ein schwerer alliierter Luftangriff die Zeche und die angrenzende Zechensiedlung. Teile der Betriebsanlagen und zahlreiche Wohnhäuser wurden zerstört oder beschädigt. Die Fördergerüste und Fördermaschinen blieben weitgehend erhalten. Der Betrieb konnte deshalb trotz der Schäden fortgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1945 besetzten amerikanische Truppen Ahlen. Die Förderung wurde vorübergehend eingestellt, jedoch bereits Ende April 1945 wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbau nach 1945 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Bergwerk weiter ausgebaut. In den 1950er-Jahren entstanden zusätzliche Grubenbaue und technische Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schacht 2 wurde zur Erschließung tiefer liegender Lagerstätten weiter abgeteuft. Die Arbeiten wurden 1957 bei einer Teufe von 1.233,60 Metern abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Schacht 5 entstand ein weiterer Wetterschacht. Die Anlage lag östlich der Hauptschachtanlage auf Beckumer Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1962 begann das Abteufen von Schacht 6. Der Schacht wurde 1966 in Betrieb genommen und diente der Seilfahrt, dem Materialtransport und der Bewetterung des Grubengebäudes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigentümerwechsel und Schacht 7 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Ruhrkohle AG im Jahr 1968 ging die Zeche Westfalen zunächst nicht in deren Besitz über. Stattdessen wurde sie 1969 an den Eschweiler Bergwerks-Verein, kurz EBV, verkauft. Dessen Muttergesellschaft ARBED war an einer langfristigen Versorgung ihrer Stahlwerke mit Kokskohle und Koks interessiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1976 und 1981 wurde in Hamm-Heessen Schacht 7 abgeteuft. Der Schacht erreichte eine Teufe von 1.330 Metern und diente vor allem der Seilfahrt, dem Materialtransport und der Bewetterung. Er bildete den nördlichsten Betriebspunkt des Bergwerks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 erreichte die Zeche mit rund 2,67 Millionen Tonnen die höchste Jahresförderung ihrer Geschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1980er-Jahre wurden weniger leistungsfähige Außenschächte aufgegeben. Die Schächte 3 und 5 wurden 1986 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Januar 1989 übernahm die Ruhrkohle AG die Betriebsführung. Die Kokerei wurde am 31. März 1989 stillgelegt. Am 1. Juli 1993 ging das gesamte Bergwerk in den Besitz der Ruhrkohle AG über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schachtanlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche Westfalen verfügte zuletzt über sieben Schächte. Die Schächte 1 und 2 bildeten die Hauptanlage. Die übrigen Schächte dienten vor allem der Bewetterung, der Seilfahrt, dem Materialtransport und der Erschließung entfernter Teile des Grubenfeldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Schacht&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! Entwicklung&lt;br /&gt;
! Heutiger Zustand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schacht 1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ahlen, Hauptanlage&lt;br /&gt;
| Abteufbeginn 1909; Förderaufnahme 1912&lt;br /&gt;
| Fördergerüst und weitere Tagesanlagen erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schacht 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ahlen, Hauptanlage&lt;br /&gt;
| Abteufbeginn 1909; Förderaufnahme 1913; später bis auf mehr als 1.200 Meter vertieft&lt;br /&gt;
| Fördergerüst und weitere Tagesanlagen erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schacht 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ahlen&lt;br /&gt;
| 1939 als Wetterschacht in Betrieb genommen; 1986 stillgelegt&lt;br /&gt;
| Schacht verfüllt; das frühere Gelände wird unter anderem als Solarpark genutzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schacht 4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ahlen&lt;br /&gt;
| Während des Zweiten Weltkriegs in Betrieb genommen&lt;br /&gt;
| Schacht verfüllt; Tagesanlagen abgebrochen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schacht 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Beckum&lt;br /&gt;
| In den 1950er-Jahren als Wetterschacht angelegt; 1986 stillgelegt&lt;br /&gt;
| Einzelne Betriebsgebäude erhalten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schacht 6&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Ahlen-Dolberg&lt;br /&gt;
| Abteufbeginn 1962; Inbetriebnahme 1966&lt;br /&gt;
| Tagesanlagen abgebrochen; ehemaliges Gelände aufgeforstet und teilweise als Bestattungswald genutzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;[[Schacht 7]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Hamm-Heessen&lt;br /&gt;
| 1976 bis 1981 abgeteuft; Endteufe 1.330 Meter&lt;br /&gt;
| Tagesanlagen abgebrochen; Gelände aufgeforstet&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die einzelnen Schachtanlagen sind eigene Artikel vorgesehen. Die Schächte 1 und 2 werden wegen ihrer gemeinsamen baulichen und betrieblichen Entwicklung in einem Artikel zur &#039;&#039;&#039;Schachtanlage Westfalen 1/2&#039;&#039;&#039; behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grubenunglücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Förderseilriss 1920 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwerste Grubenunglück in der Geschichte der Zeche ereignete sich am 16. November 1920. Am Schacht 2 riss ein Förderseil. Die beiden Förderkörbe stürzten in die Tiefe. Vierzehn Bergleute, die nach ihrer Schicht ausfahren wollten, kamen ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ahlen.de/rathaus-und-politik/ueber-ahlen/stadtgeschichte/1911-bis-1926 Stadt Ahlen: Stadtgeschichte 1911 bis 1926], abgerufen am 27. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergung der Opfer gestaltete sich schwierig, weil die Förderkörbe, das Seil und weitere Trümmerteile in den Schachtsumpf gestürzt waren. Die Verstorbenen wurden nach ihrer Bergung in der Lohnhalle aufgebahrt. Auf dem [[Westfriedhof]] erinnert eine Gedenkstätte an die Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Unglück starben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oskar de Graf&lt;br /&gt;
* Bernhard Lütkenhaus&lt;br /&gt;
* Alois Setnikar&lt;br /&gt;
* Heinrich Mißling&lt;br /&gt;
* August Schröder&lt;br /&gt;
* August Janowski&lt;br /&gt;
* Franz Jakuba&lt;br /&gt;
* Josef Lütkenhaus&lt;br /&gt;
* Paul Schramm&lt;br /&gt;
* Franz Kowalczyk&lt;br /&gt;
* Franz Wienecke&lt;br /&gt;
* Otto Lippold&lt;br /&gt;
* Jakob Saretzki&lt;br /&gt;
* Martin Zarth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grubenunglück1920.jpg|mini|Erinnerung an das Grubenunglück von 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebirgsschlag 1965 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Dezember 1965 ereignete sich im Flöz „Sonnenschein“ auf der 1.200-Meter-Sohle ein schwerer Gebirgsschlag. Teile einer Strecke wurden durch Gesteinsmassen zusammengedrückt. Drei Bergleute kamen ums Leben, drei weitere wurden verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 18. Dezember 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Getöteten handelte es sich um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joachim Haase&lt;br /&gt;
* Heinz Ciemiega&lt;br /&gt;
* Werner Sklorz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung und Belegschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fördermenge und Beschäftigtenzahl schwankten während der Betriebszeit erheblich. Die Entwicklung wurde unter anderem durch Kriege, Wirtschaftskrisen, Absatzprobleme, technische Erweiterungen und die Strukturkrise des deutschen Steinkohlenbergbaus beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 beschäftigte die Zeche rund 1.360 Menschen. Im Jahr 1927 wurden bei einer Belegschaft von etwa 3.660 Personen rund 839.000 Tonnen Kohle gefördert. Den höchsten Förderstand erreichte das Bergwerk 1982 mit etwa 2,67 Millionen Tonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Jahresstatistik zur Förderung und Belegschaft ist überliefert. Die einzelnen Angaben müssen vor einer erneuten Veröffentlichung noch mit den Geschäftsberichten beziehungsweise der Fachliteratur abgeglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeche Westfalen diagramm.png|mini|Entwicklung von Förderung und Belegschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Stadt Ahlen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche Westfalen veränderte Ahlen grundlegend. Für den Aufbau und Betrieb des Bergwerks wurden Arbeitskräfte aus verschiedenen Teilen Deutschlands und später auch aus anderen europäischen und außereuropäischen Staaten angeworben. Der Zuzug ließ die Einwohnerzahl stark steigen und veränderte die soziale, kulturelle und konfessionelle Zusammensetzung der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zechenkolonie entstand südöstlich der Altstadt ein neuer Stadtteil. Straßen, Schulen, Geschäfte, Gaststätten, kirchliche Einrichtungen und soziale Angebote entwickelten sich im Umfeld des Bergwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche war nicht nur der größte Arbeitgeber der Stadt, sondern beeinflusste über Jahrzehnte das Vereinsleben, die kommunale Politik und den Alltag vieler Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Stadtbild wurde durch die Fördergerüste, die Kokerei, die Halde, die Werkbahnen und die großflächigen Industrieanlagen geprägt. Die erhaltenen Fördergerüste erinnern bis heute an diese Epoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilllegung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1991 wurde die beabsichtigte Stilllegung der Zeche bekannt gegeben. Trotz weiterer Investitionen und hoher Förderleistungen konnte der Betrieb unter den wirtschaftlichen Bedingungen des deutschen Steinkohlenbergbaus nicht dauerhaft fortgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 2000 wurde die letzte Kohle gefördert. Der aktive Bergwerksbetrieb endete offiziell am 1. Juli 2000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachnutzung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ahlen.de/ansicht/vom-kohlefoerderstandort-zum-lebendigen-zentrum-fuer-freizeit-wirtschaft-und-kultur Stadt Ahlen: Vom Kohleförderstandort zum lebendigen Zentrum für Freizeit, Wirtschaft und Kultur], veröffentlicht am 28. Juni 2025, abgerufen am 27. Juli 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Schächte 1, 2, 6 und 7 wurden 2001 verfüllt. Anschließend wurden große Teile der nicht mehr benötigten Tagesanlagen abgebrochen. Besonders auffällig war die Sprengung der Kohlenwäsche am 5. November 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachnutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor der Stilllegung hatten sich Arbeitskreise, Projektgruppen und politische Gremien mit der zukünftigen Nutzung der Hauptanlage beschäftigt. Als erhaltenswert galten insbesondere die beiden Fördergerüste sowie Teile der Verwaltungs-, Sozial- und Betriebsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2004 gründeten die Stadt Ahlen und die Mittelstandsinitiative Ahlen die Projektgesellschaft Westfalen. Diese erwarb im selben Jahr den Gebäudekomplex aus Lohnhalle und Kauen und entwickelte ihn zu einem Gewerbe- und Veranstaltungszentrum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachnutzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem entstanden auf dem Gelände schrittweise neue Nutzungen. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gewerbe- und Büroräume,&lt;br /&gt;
* Bildungs- und Schulungsangebote,&lt;br /&gt;
* Freizeit- und Sporteinrichtungen,&lt;br /&gt;
* Veranstaltungs- und Kongressräume,&lt;br /&gt;
* gastronomische Angebote,&lt;br /&gt;
* Grün- und Freizeitflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Schwarzkaue befindet sich eine große Indoor-Kletteranlage. Teile der Weißkaue werden sportlich und gewerblich genutzt. Die Lohnhalle dient regelmäßig als Ort für Konzerte, Märkte, Tagungen und andere Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Räumen der früheren Grubenwehr richtete der Bergbautraditionsverein Zeche Westfalen ein Museum ein. Dort werden Gegenstände, Dokumente und Erinnerungen aus der Geschichte des Bergwerks bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Förderverein Fördertürme setzt sich für den Erhalt und die Vermittlung der erhaltenen Industrieanlagen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachnutzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Außengelände wurde freigeräumt und landschaftlich neu gestaltet. Neben Gewerbeflächen entstanden Wege, Spiel- und Sportangebote sowie öffentlich zugängliche Grünflächen. Die ehemalige Bergehalde wird als Freizeit- und Aussichtsgelände genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hafenbahn und Radweg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere Hafenbahn verband die Hauptanlage und mehrere Außenschächte mit dem Zechenhafen am Datteln-Hamm-Kanal. Nach der Stilllegung wurde ein großer Teil der rund 8,5 Kilometer langen Trasse zu einem Fuß- und Radweg umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg stellt heute eine Verbindung zwischen dem ehemaligen Zechengelände, dem Lippetal und der Römer-Lippe-Route her.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RIK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Bauwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der Hauptanlage sind mehrere Gebäude und technische Anlagen erhalten. Dazu gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Fördergerüste über den Schächten 1 und 2,&lt;br /&gt;
* die Fördermaschinenhäuser,&lt;br /&gt;
* die ehemalige Lohnhalle,&lt;br /&gt;
* Teile der Wasch- und Kauenanlagen,&lt;br /&gt;
* der Mannschaftsgang,&lt;br /&gt;
* Gebäude der früheren Grubenwehr,&lt;br /&gt;
* einzelne Werkstatt- und Betriebsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhaltenen Anlagen gehören zu den bedeutenden Zeugnissen der Industriegeschichte Ahlens. Gemeinsam mit der Zechenkolonie und der Halde dokumentieren sie die Entwicklung der Stadt zu einem Bergbau- und Industriestandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 01.jpg|Zufahrt von der [[Stapelstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 03.jpg|Schriftzug „Denke an deine Sicherheit“&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 04.jpg|Ehemalige Lohnhalle&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 06.jpg|Ehemalige Waschkaue&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 13.jpg|Das [[Ahlener Mammut]]&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 52.jpg|Fördergerüste über Schacht 1 und 2&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 46.jpg|Fördergerüst über Schacht 1&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 30.jpg|Fördergerüst über Schacht 2&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 18.jpg|Fördergerüste und Grubenlüftergebäude&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 47.jpg|Blick über das heutige Gewerbezentrum&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 09.jpg|Ehemalige Waschkaue an der [[Bergamtsstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Zeche Westfalen 55.jpg|Blick auf die Halde von der [[Guissener Straße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zechenkolonie]]&lt;br /&gt;
* [[Schacht 7]]&lt;br /&gt;
* [[Bergbautraditionsverein Zeche Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Westfriedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Werse Rad Weg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Baron: &#039;&#039;Geologie und Bergbau im Raume Ahlen.&#039;&#039; Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Ahlen, Band 4, Ahlen 1975.&lt;br /&gt;
* Glückauf-Stiftung: &#039;&#039;Zeche Westfalen – Ein Jahrhundert Steinkohlenbergbau in Ahlen.&#039;&#039; Klartext Verlag, Essen 2000, ISBN 3-88474-891-2.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &#039;&#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&#039;&#039; 4. Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Königstein im Taunus 1994, ISBN 978-3-7845-6994-9.&lt;br /&gt;
* Michael Huhn: &#039;&#039;Ein ganz eigener Schlag – Kolonie und Bergwerk Westfalen. Leben und Arbeit in Ahlen nach 1945.&#039;&#039; Klartext Verlag, Essen 1997.&lt;br /&gt;
* Uwe Rennspieß: &#039;&#039;Jenseits der Bahn – Geschichte der Ahlener Bergarbeiterkolonie und der Zeche Westfalen.&#039;&#039; Klartext Verlag, Essen 1989, ISBN 3-88474-340-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ahlen.de/rathaus-und-politik/ueber-ahlen/ahlen800-das-stadtjubilaeum/historisches/wissenswertes-rund-um-die-ahlener-geschichte/zechengeschichte Geschichte der Zeche Westfalen bei der Stadt Ahlen]&lt;br /&gt;
* [https://www.zechewestfalen.de/ Projektgesellschaft Westfalen]&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/wp-content/uploads/2023/03/2021_TR16_Westfaelische_Bergbauroute_RIK.pdf Zeche Westfalen in der Westfälischen Bergbauroute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriegeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ehemaliges_Realgymnasium&amp;diff=10385</id>
		<title>Ehemaliges Realgymnasium</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ehemaliges_Realgymnasium&amp;diff=10385"/>
		<updated>2026-09-15T09:32:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto =&lt;br /&gt;
|Adresse = Südenmauer 21&lt;br /&gt;
|Telefon =&lt;br /&gt;
|Fax =&lt;br /&gt;
|Email =&lt;br /&gt;
|Internet =&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Realgymnasium&lt;br /&gt;
|Baujahr = 1912–1913&lt;br /&gt;
|Architekt = Hochbauamt der Stadt Ahlen&lt;br /&gt;
|Nutzung = Stadtbücherei&lt;br /&gt;
|Denkmal = Ja&lt;br /&gt;
|Breite = 51.76134&lt;br /&gt;
|Laenge = 7.88697&lt;br /&gt;
|Zoom = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;ehemalige Realgymnasium&#039;&#039;&#039; an der [[Südenmauer]] 21 ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Schulgebäude in Ahlen. Es wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1912 und 1913&#039;&#039;&#039; durch das Hochbauamt der Stadt Ahlen errichtet und später als Volksschule und Overbergschule genutzt. Seit 1989 beherbergt das Gebäude die [[Stadtbücherei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot;&amp;gt;WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1912 und 1913&#039;&#039;&#039; als Realgymnasium errichtet. Die Planungen entstanden im Zusammenhang mit dem starken Bevölkerungswachstum Ahlens während der zweiten Industrialisierungsphase und dem damit verbundenen Ausbau des Schulwesens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Gebäude als Volksschule und schließlich als &#039;&#039;&#039;Overbergschule&#039;&#039;&#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Overbergschule verließ das Gebäude am 26. Juli 1986 und bezog einen Neubau an der Hans-Sachs-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde das Gebäude im August &#039;&#039;&#039;1989&#039;&#039;&#039; für die [[Stadtbücherei]] in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Architektur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Realgymnasium ist ein repräsentativer Schulbau des frühen 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Eingängen befinden sich figürliche und ornamentale Schmuckelemente. Sie kennzeichneten ursprünglich die getrennten Eingänge für Jungen und Mädchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite des Gebäudes wird durch zwei Treppentürme mit abgewalmten Dächern gegliedert. Große Giebelaufbauten prägen die Nord- und Südseite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde als Mauerwerksbau mit Stahlbetonrippendecken errichtet. Seine Gestaltung verdeutlicht den repräsentativen Anspruch, der mit öffentlichen Schulbauten dieser Zeit verbunden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Umbau zur Stadtbücherei =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung als Stadtbücherei musste das Gebäude Ende der 1980er Jahre erheblich angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem wurde die Konstruktion statisch verstärkt. Auf die vorhandenen Stahlbetonrippendecken wurden neue, etwa &#039;&#039;&#039;22 Zentimeter starke Stahlbetondecken&#039;&#039;&#039; aufgebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umgestaltung wurden außerdem die inneren Raum- und Erschließungsstrukturen an die Anforderungen einer modernen Bibliothek angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit August 1989 wird das Gebäude von der [[Stadtbücherei Ahlen]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erinnerung an die Zeche Westfalen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem südlichen Teil des Grundstücks befindet sich eine &#039;&#039;&#039;Seilscheibe&#039;&#039;&#039;. Sie erinnert an die im Jahr 2000 geschlossene [[Zeche Westfalen]] und an die große Bedeutung des Bergbaus für die Entwicklung der Stadt Ahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geplante Sanierung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des [[Bürgercampus]] soll das denkmalgeschützte Gebäude umfassend saniert und modernisiert werden. Im Jahr &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; stellte die Stadt Ahlen hierzu eine konkrete Sanierungsplanung vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: Beschlussvorlage VO/2095/2025, &#039;&#039;Sanierung der Stadtbücherei Ahlen – Vorstellung der Planungen&#039;&#039;, 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Planung ist es, die historische Bausubstanz des ehemaligen Schulgebäudes zu erhalten und zugleich die räumlichen und technischen Voraussetzungen für eine zeitgemäße Nutzung zu schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederherstellung historischer Strukturen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Bestandteil der Planung ist eine stärkere Orientierung am ursprünglichen Gebäudezustand von &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;. Historische Raum- und Erschließungsstrukturen sollen wieder deutlicher erkennbar werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im Zuge früherer Umbauten aufgegebenes Treppenhaus soll wieder aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beim Umbau zur Stadtbücherei Ende der 1980er Jahre entstandene innenliegende Treppenhaus soll dagegen zurückgebaut werden. Durch das Schließen der dadurch entstandenen Deckenöffnungen sollen wieder größere zusammenhängende Nutzflächen entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplanten Maßnahmen sollen dazu beitragen, den ursprünglichen Charakter des historischen Schulgebäudes wieder stärker ablesbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modernisierung und Barrierefreiheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den denkmalpflegerischen Maßnahmen ist eine grundlegende technische und funktionale Modernisierung vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sollen insbesondere die Anforderungen an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Barrierefreiheit,&lt;br /&gt;
* Brandschutz,&lt;br /&gt;
* Gebäudetechnik&lt;br /&gt;
* sowie die heutige öffentliche Nutzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
berücksichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung verfolgt das Ziel, den historischen Bestand mit den Anforderungen eines modernen Bildungs- und Begegnungsortes zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem im Jahr 2025 vorgestellten Rahmenterminplan ist ein &#039;&#039;&#039;Baubeginn ab Oktober 2026&#039;&#039;&#039; vorgesehen. Die Fertigstellung soll voraussichtlich &#039;&#039;&#039;bis Ende 2027&#039;&#039;&#039; erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bedeutung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Realgymnasium ist ein bedeutendes Zeugnis der Ahlener Bildungs- und Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Entstehung steht im Zusammenhang mit dem starken Bevölkerungswachstum und der Entwicklung Ahlens zur Industriestadt im frühen 20. Jahrhundert. Die verschiedenen Nutzungsphasen als Realgymnasium, Volksschule, Overbergschule und schließlich Stadtbücherei dokumentieren den Wandel öffentlicher Bildungsangebote über mehr als ein Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante denkmalgerechte Sanierung soll den historischen Charakter des Gebäudes wieder stärker sichtbar machen und zugleich seine weitere Nutzung als öffentlicher Bildungs- und Kulturort sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stadtbücherei Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Overbergschule]]&lt;br /&gt;
* [[Südenmauer]]&lt;br /&gt;
* [[Zeche Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgercampus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: Beschlussvorlage VO/2095/2025, &#039;&#039;Sanierung der Stadtbücherei Ahlen – Vorstellung der Planungen&#039;&#039;, 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ehemaliges_Realgymnasium&amp;diff=10384</id>
		<title>Ehemaliges Realgymnasium</title>
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		<updated>2026-09-15T09:31:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto =&lt;br /&gt;
|Adresse = Südenmauer 21&lt;br /&gt;
|Telefon =&lt;br /&gt;
|Fax =&lt;br /&gt;
|Email =&lt;br /&gt;
|Internet =&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Realgymnasium&lt;br /&gt;
|Baujahr = 1912–1913&lt;br /&gt;
|Architekt = Hochbauamt der Stadt Ahlen&lt;br /&gt;
|Nutzung = Stadtbücherei&lt;br /&gt;
|Denkmal = Ja&lt;br /&gt;
|Breite = 51.76134&lt;br /&gt;
|Laenge = 7.88697&lt;br /&gt;
|Zoom = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;ehemalige Realgymnasium&#039;&#039;&#039; an der [[Südenmauer]] 21 ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Schulgebäude in Ahlen. Es wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1912 und 1913&#039;&#039;&#039; durch das Hochbauamt der Stadt Ahlen errichtet und später als Volksschule und Overbergschule genutzt. Seit 1989 beherbergt das Gebäude die [[Stadtbücherei Ahlen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot;&amp;gt;WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1912 und 1913&#039;&#039;&#039; als Realgymnasium errichtet. Die Planungen entstanden im Zusammenhang mit dem starken Bevölkerungswachstum Ahlens während der zweiten Industrialisierungsphase und dem damit verbundenen Ausbau des Schulwesens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Gebäude als Volksschule und schließlich als &#039;&#039;&#039;Overbergschule&#039;&#039;&#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Overbergschule verließ das Gebäude am 26. Juli 1986 und bezog einen Neubau an der Hans-Sachs-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde das Gebäude im August &#039;&#039;&#039;1989&#039;&#039;&#039; für die [[Stadtbücherei]] in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Architektur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Realgymnasium ist ein repräsentativer Schulbau des frühen 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Eingängen befinden sich figürliche und ornamentale Schmuckelemente. Sie kennzeichneten ursprünglich die getrennten Eingänge für Jungen und Mädchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite des Gebäudes wird durch zwei Treppentürme mit abgewalmten Dächern gegliedert. Große Giebelaufbauten prägen die Nord- und Südseite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde als Mauerwerksbau mit Stahlbetonrippendecken errichtet. Seine Gestaltung verdeutlicht den repräsentativen Anspruch, der mit öffentlichen Schulbauten dieser Zeit verbunden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Umbau zur Stadtbücherei =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung als Stadtbücherei musste das Gebäude Ende der 1980er Jahre erheblich angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem wurde die Konstruktion statisch verstärkt. Auf die vorhandenen Stahlbetonrippendecken wurden neue, etwa &#039;&#039;&#039;22 Zentimeter starke Stahlbetondecken&#039;&#039;&#039; aufgebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umgestaltung wurden außerdem die inneren Raum- und Erschließungsstrukturen an die Anforderungen einer modernen Bibliothek angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit August 1989 wird das Gebäude von der [[Stadtbücherei Ahlen]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erinnerung an die Zeche Westfalen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem südlichen Teil des Grundstücks befindet sich eine &#039;&#039;&#039;Seilscheibe&#039;&#039;&#039;. Sie erinnert an die im Jahr 2000 geschlossene [[Zeche Westfalen]] und an die große Bedeutung des Bergbaus für die Entwicklung der Stadt Ahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geplante Sanierung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des [[Bürgercampus]] soll das denkmalgeschützte Gebäude umfassend saniert und modernisiert werden. Im Jahr &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; stellte die Stadt Ahlen hierzu eine konkrete Sanierungsplanung vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: Beschlussvorlage VO/2095/2025, &#039;&#039;Sanierung der Stadtbücherei Ahlen – Vorstellung der Planungen&#039;&#039;, 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Planung ist es, die historische Bausubstanz des ehemaligen Schulgebäudes zu erhalten und zugleich die räumlichen und technischen Voraussetzungen für eine zeitgemäße Nutzung zu schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederherstellung historischer Strukturen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Bestandteil der Planung ist eine stärkere Orientierung am ursprünglichen Gebäudezustand von &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;. Historische Raum- und Erschließungsstrukturen sollen wieder deutlicher erkennbar werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im Zuge früherer Umbauten aufgegebenes Treppenhaus soll wieder aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beim Umbau zur Stadtbücherei Ende der 1980er Jahre entstandene innenliegende Treppenhaus soll dagegen zurückgebaut werden. Durch das Schließen der dadurch entstandenen Deckenöffnungen sollen wieder größere zusammenhängende Nutzflächen entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplanten Maßnahmen sollen dazu beitragen, den ursprünglichen Charakter des historischen Schulgebäudes wieder stärker ablesbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modernisierung und Barrierefreiheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den denkmalpflegerischen Maßnahmen ist eine grundlegende technische und funktionale Modernisierung vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sollen insbesondere die Anforderungen an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Barrierefreiheit,&lt;br /&gt;
* Brandschutz,&lt;br /&gt;
* Gebäudetechnik&lt;br /&gt;
* sowie die heutige öffentliche Nutzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
berücksichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung verfolgt das Ziel, den historischen Bestand mit den Anforderungen eines modernen Bildungs- und Begegnungsortes zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem im Jahr 2025 vorgestellten Rahmenterminplan ist ein &#039;&#039;&#039;Baubeginn ab Oktober 2026&#039;&#039;&#039; vorgesehen. Die Fertigstellung soll voraussichtlich &#039;&#039;&#039;bis Ende 2027&#039;&#039;&#039; erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bedeutung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Realgymnasium ist ein bedeutendes Zeugnis der Ahlener Bildungs- und Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Entstehung steht im Zusammenhang mit dem starken Bevölkerungswachstum und der Entwicklung Ahlens zur Industriestadt im frühen 20. Jahrhundert. Die verschiedenen Nutzungsphasen als Realgymnasium, Volksschule, Overbergschule und schließlich Stadtbücherei dokumentieren den Wandel öffentlicher Bildungsangebote über mehr als ein Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante denkmalgerechte Sanierung soll den historischen Charakter des Gebäudes wieder stärker sichtbar machen und zugleich seine weitere Nutzung als öffentlicher Bildungs- und Kulturort sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stadtbücherei Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Overbergschule]]&lt;br /&gt;
* [[Südenmauer]]&lt;br /&gt;
* [[Zeche Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgercampus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: Beschlussvorlage VO/2095/2025, &#039;&#039;Sanierung der Stadtbücherei Ahlen – Vorstellung der Planungen&#039;&#039;, 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ehemaliges_Realgymnasium&amp;diff=10383</id>
		<title>Ehemaliges Realgymnasium</title>
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		<updated>2026-09-15T09:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Vorlage:Gebäude |Foto = |Adresse = Südenmauer 21 |Telefon = |Fax = |Email = |Internet = |Urnutzung = Realgymnasium |Baujahr = 1912–1913 |Architekt = Hochbauamt der Stadt Ahlen |Nutzung = Stadtbücherei |Denkmal = Ja |Breite = 51.76134 |Laenge = 7.88697 |Zoom = 17 }}  Kategorie:Gebäude Kategorie:Denkmäler Kategorie:Schulen  Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ehemalige Realgymnasium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der Südenmauer 21 ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Schulgebäude i…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto =&lt;br /&gt;
|Adresse = Südenmauer 21&lt;br /&gt;
|Telefon =&lt;br /&gt;
|Fax =&lt;br /&gt;
|Email =&lt;br /&gt;
|Internet =&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Realgymnasium&lt;br /&gt;
|Baujahr = 1912–1913&lt;br /&gt;
|Architekt = Hochbauamt der Stadt Ahlen&lt;br /&gt;
|Nutzung = Stadtbücherei&lt;br /&gt;
|Denkmal = Ja&lt;br /&gt;
|Breite = 51.76134&lt;br /&gt;
|Laenge = 7.88697&lt;br /&gt;
|Zoom = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;ehemalige Realgymnasium&#039;&#039;&#039; an der [[Südenmauer]] 21 ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Schulgebäude in Ahlen. Es wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1912 und 1913&#039;&#039;&#039; durch das Hochbauamt der Stadt Ahlen errichtet und später als Volksschule und Overbergschule genutzt. Seit 1989 beherbergt das Gebäude die [[Stadtbücherei Ahlen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot;&amp;gt;WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1912 und 1913&#039;&#039;&#039; als Realgymnasium errichtet. Die Planungen entstanden im Zusammenhang mit dem starken Bevölkerungswachstum Ahlens während der zweiten Industrialisierungsphase und dem damit verbundenen Ausbau des Schulwesens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Gebäude als Volksschule und schließlich als &#039;&#039;&#039;Overbergschule&#039;&#039;&#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Overbergschule verließ das Gebäude am 26. Juli 1986 und bezog einen Neubau an der Hans-Sachs-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde das Gebäude im August &#039;&#039;&#039;1989&#039;&#039;&#039; für die [[Stadtbücherei Ahlen]] in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Architektur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Realgymnasium ist ein repräsentativer Schulbau des frühen 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Eingängen befinden sich figürliche und ornamentale Schmuckelemente. Sie kennzeichneten ursprünglich die getrennten Eingänge für Jungen und Mädchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite des Gebäudes wird durch zwei Treppentürme mit abgewalmten Dächern gegliedert. Große Giebelaufbauten prägen die Nord- und Südseite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde als Mauerwerksbau mit Stahlbetonrippendecken errichtet. Seine Gestaltung verdeutlicht den repräsentativen Anspruch, der mit öffentlichen Schulbauten dieser Zeit verbunden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Umbau zur Stadtbücherei =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nutzung als Stadtbücherei musste das Gebäude Ende der 1980er Jahre erheblich angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem wurde die Konstruktion statisch verstärkt. Auf die vorhandenen Stahlbetonrippendecken wurden neue, etwa &#039;&#039;&#039;22 Zentimeter starke Stahlbetondecken&#039;&#039;&#039; aufgebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umgestaltung wurden außerdem die inneren Raum- und Erschließungsstrukturen an die Anforderungen einer modernen Bibliothek angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit August 1989 wird das Gebäude von der [[Stadtbücherei Ahlen]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erinnerung an die Zeche Westfalen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem südlichen Teil des Grundstücks befindet sich eine &#039;&#039;&#039;Seilscheibe&#039;&#039;&#039;. Sie erinnert an die im Jahr 2000 geschlossene [[Zeche Westfalen]] und an die große Bedeutung des Bergbaus für die Entwicklung der Stadt Ahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geplante Sanierung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des [[Bürgercampus]] soll das denkmalgeschützte Gebäude umfassend saniert und modernisiert werden. Im Jahr &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; stellte die Stadt Ahlen hierzu eine konkrete Sanierungsplanung vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: Beschlussvorlage VO/2095/2025, &#039;&#039;Sanierung der Stadtbücherei Ahlen – Vorstellung der Planungen&#039;&#039;, 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Planung ist es, die historische Bausubstanz des ehemaligen Schulgebäudes zu erhalten und zugleich die räumlichen und technischen Voraussetzungen für eine zeitgemäße Nutzung zu schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederherstellung historischer Strukturen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Bestandteil der Planung ist eine stärkere Orientierung am ursprünglichen Gebäudezustand von &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;. Historische Raum- und Erschließungsstrukturen sollen wieder deutlicher erkennbar werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im Zuge früherer Umbauten aufgegebenes Treppenhaus soll wieder aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beim Umbau zur Stadtbücherei Ende der 1980er Jahre entstandene innenliegende Treppenhaus soll dagegen zurückgebaut werden. Durch das Schließen der dadurch entstandenen Deckenöffnungen sollen wieder größere zusammenhängende Nutzflächen entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplanten Maßnahmen sollen dazu beitragen, den ursprünglichen Charakter des historischen Schulgebäudes wieder stärker ablesbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modernisierung und Barrierefreiheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den denkmalpflegerischen Maßnahmen ist eine grundlegende technische und funktionale Modernisierung vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sollen insbesondere die Anforderungen an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Barrierefreiheit,&lt;br /&gt;
* Brandschutz,&lt;br /&gt;
* Gebäudetechnik&lt;br /&gt;
* sowie die heutige öffentliche Nutzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
berücksichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung verfolgt das Ziel, den historischen Bestand mit den Anforderungen eines modernen Bildungs- und Begegnungsortes zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem im Jahr 2025 vorgestellten Rahmenterminplan ist ein &#039;&#039;&#039;Baubeginn ab Oktober 2026&#039;&#039;&#039; vorgesehen. Die Fertigstellung soll voraussichtlich &#039;&#039;&#039;bis Ende 2027&#039;&#039;&#039; erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bedeutung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Realgymnasium ist ein bedeutendes Zeugnis der Ahlener Bildungs- und Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Entstehung steht im Zusammenhang mit dem starken Bevölkerungswachstum und der Entwicklung Ahlens zur Industriestadt im frühen 20. Jahrhundert. Die verschiedenen Nutzungsphasen als Realgymnasium, Volksschule, Overbergschule und schließlich Stadtbücherei dokumentieren den Wandel öffentlicher Bildungsangebote über mehr als ein Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante denkmalgerechte Sanierung soll den historischen Charakter des Gebäudes wieder stärker sichtbar machen und zugleich seine weitere Nutzung als öffentlicher Bildungs- und Kulturort sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stadtbücherei Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Overbergschule]]&lt;br /&gt;
* [[Südenmauer]]&lt;br /&gt;
* [[Zeche Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgercampus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: Beschlussvorlage VO/2095/2025, &#039;&#039;Sanierung der Stadtbücherei Ahlen – Vorstellung der Planungen&#039;&#039;, 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stadtb%C3%BCcherei&amp;diff=10382</id>
		<title>Stadtbücherei</title>
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		<updated>2026-09-15T09:30:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto =&lt;br /&gt;
|Adresse = Südenmauer 21&lt;br /&gt;
|Telefon = 02382 / 59 29 2&lt;br /&gt;
|Fax = 02382 / 59 55 7&lt;br /&gt;
|Email = stadtbuecherei@stadt.ahlen.de&lt;br /&gt;
|Internet = [https://www.ahlen.de/start/themen/bildung-kultur/stadtbuecherei/kontakt/ Stadtbücherei auf ahlen.de]&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Realgymnasium&lt;br /&gt;
|Baujahr = 1912–1913&lt;br /&gt;
|Architekt = Hochbauamt der Stadt Ahlen&lt;br /&gt;
|Nutzung = Stadtbücherei&lt;br /&gt;
|Denkmal = Ja&lt;br /&gt;
|Breite = 51.761465&lt;br /&gt;
|Laenge = 7.887561&lt;br /&gt;
|Zoom = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stadtbücherei Ahlen&#039;&#039;&#039; ist die öffentliche Bibliothek der Stadt [[Ahlen]]. Seit August 1989 befindet sie sich im [[Ehemaliges Realgymnasium|ehemaligen Realgymnasium]] an der [[Südenmauer]] 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage eines Ministerialerlasses wurde im Jahr &#039;&#039;&#039;1938&#039;&#039;&#039; an der [[Nordstraße]] die erste Volksbücherei in Ahlen eröffnet. Erster Leiter war der Rektor [[Walther Breucking]], der diese Aufgabe ehrenamtlich ausübte. Schulkinder halfen ihm beim Ordnen und Einsortieren des ersten Bestandes von etwa 1.000 Büchern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buergerinformation&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Bürgerinformation Stadtbücherei&#039;&#039;, Ahlen 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Bücherei, deren Bestand inzwischen etwa 1.200 Bücher umfasste, durch die amerikanische Besatzungsmacht geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergangsweise wurde die Bücherei in Räumen der Stadtwerke an der [[Bahnhofstraße]] untergebracht. Im Jahr &#039;&#039;&#039;1949&#039;&#039;&#039; zog sie in den ehemaligen Pferdestall des Bürgermeisters [[Eduard Corneli]] neben dem [[Altes Rathaus|Alten Rathaus]]. Zu dieser Zeit war Artur Grimminger hauptamtlicher Leiter der Bücherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später fand die Einrichtung vorübergehend in zwei Räumen der [[Westenschule]] Platz. Von &#039;&#039;&#039;1966 bis 1979&#039;&#039;&#039; war sie im früheren Ordnungs- und Meldeamt an der Nordstraße 15 untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Modernisierung und Ausbau =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1960er Jahre wurde die Stadtbücherei grundlegend modernisiert. Die bis dahin übliche Thekenausleihe wurde durch eine Freihandaufstellung ersetzt. Der Bestand umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 10.000 Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federführend an der Umgestaltung beteiligt waren die Diplom-Bibliothekarinnen Schulz und H. Haeberlein sowie der Diplom-Bibliothekar Bernhard Sanders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1979&#039;&#039;&#039; stimmte der Rat der Stadt Ahlen der Einstufung der Stadtbücherei als Mittelpunktsbibliothek zu. Zu ihrem Versorgungsbereich gehörten neben Ahlen auch Beckum, Neubeckum, Oelde, Sendenhorst und Wadersloh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, zog die Bücherei mit einem Bestand von etwa 35.000 Büchern in ein Gebäude an der [[Warendorfer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Umzug an die Südenmauer =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August &#039;&#039;&#039;1989&#039;&#039;&#039; bezog die Stadtbücherei das renovierte Gebäude des [[Ehemaliges Realgymnasium|ehemaligen Realgymnasiums]] beziehungsweise der späteren Overbergschule an der [[Südenmauer]] 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Overbergschule]] selbst war bereits am 26. Juli 1986 in einen Neubau an der Hans-Sachs-Straße umgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historische Gebäude wurde für die Anforderungen des Bibliotheksbetriebs umgebaut und statisch verstärkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot;&amp;gt;WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bestand und Nutzung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadtführungsbroschüre von 2008 wird ein Bestand von rund &#039;&#039;&#039;42.000 ausleihbaren Medien&#039;&#039;&#039; genannt. Für das Jahr 2007 werden insgesamt etwa &#039;&#039;&#039;14.500 Ausleihende&#039;&#039;&#039; angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtbücherei dient als öffentliche Bildungs- und Kultureinrichtung und stellt Medien zur Ausleihe sowie weitere bibliothekarische Angebote bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Gebäude und Sanierung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude an der Südenmauer 21 steht unter Denkmalschutz und wurde ursprünglich 1912/13 als Realgymnasium errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des [[Bürgercampus]] ist eine umfassende denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes vorgesehen. Die Planung betrifft unter anderem historische Raumstrukturen, Barrierefreiheit, Brandschutz und Gebäudetechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte, Architektur und Sanierungsplanung des Bauwerks siehe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehemaliges Realgymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: &#039;&#039;Bürgerinformation Stadtbücherei&#039;&#039;, Ahlen 1989.&lt;br /&gt;
* WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ahlen.de/start/themen/bildung-kultur/stadtbuecherei/kontakt/ Stadtbücherei auf der Internetseite der Stadt Ahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stadtb%C3%BCcherei&amp;diff=10381</id>
		<title>Stadtbücherei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stadtb%C3%BCcherei&amp;diff=10381"/>
		<updated>2026-09-15T09:26:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto =&lt;br /&gt;
|Adresse = Südenmauer 21&lt;br /&gt;
|Telefon = 02382 / 59 29 2&lt;br /&gt;
|Fax = 02382 / 59 55 7&lt;br /&gt;
|Email = stadtbuecherei@stadt.ahlen.de&lt;br /&gt;
|Internet = [https://www.ahlen.de/start/themen/bildung-kultur/stadtbuecherei/kontakt/ Stadtbücherei auf ahlen.de]&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Realgymnasium&lt;br /&gt;
|Baujahr = 1912–1913&lt;br /&gt;
|Architekt = Hochbauamt der Stadt Ahlen&lt;br /&gt;
|Nutzung = Stadtbücherei&lt;br /&gt;
|Denkmal = Ja&lt;br /&gt;
|Breite = 51.761465&lt;br /&gt;
|Laenge = 7.887561&lt;br /&gt;
|Zoom = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stadtbücherei Ahlen&#039;&#039;&#039; ist die öffentliche Bibliothek der Stadt [[Ahlen]]. Seit August 1989 befindet sie sich im Gebäude des ehemaligen Realgymnasiums beziehungsweise der späteren Overbergschule an der [[Südenmauer]] 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1912 und 1913&#039;&#039;&#039; durch das Hochbauamt der Stadt Ahlen errichtet. Es gehört zu den erhaltenen öffentlichen Bauten aus der Zeit der zweiten Industrialisierungsphase Ahlens und dokumentiert den damals stark wachsenden Bedarf an neuen Schulgebäuden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot;&amp;gt;WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte der Stadtbücherei =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage eines Ministerialerlasses wurde 1938 an der [[Nordstraße]] die erste Volksbücherei in Ahlen eröffnet. Erster Leiter war der Rektor [[Walther Breucking]], der diese Aufgabe ehrenamtlich ausübte. Schulkinder halfen ihm beim Ordnen und Einsortieren des ersten Bestandes von etwa 1.000 Büchern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buergerinformation&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Bürgerinformation Stadtbücherei&#039;&#039;, Ahlen 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Bücherei, deren Bestand inzwischen etwa 1.200 Bücher umfasste, durch die amerikanische Besatzungsmacht geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergangsweise wurde die Bücherei in Räumen der Stadtwerke an der [[Bahnhofstraße]] untergebracht. Im Jahr 1949 zog sie in den ehemaligen Pferdestall des Bürgermeisters [[Eduard Corneli]] neben dem [[Altes Rathaus|Alten Rathaus]]. Zu dieser Zeit war Artur Grimminger hauptamtlicher Leiter der Bücherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später fand die Einrichtung vorübergehend in zwei Räumen der [[Westenschule]] Platz. Von 1966 bis 1979 war sie im früheren Ordnungs- und Meldeamt an der Nordstraße 15 untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1960er Jahre wurde die Stadtbücherei grundlegend modernisiert. Die bis dahin übliche Thekenausleihe wurde durch eine Freihandaufstellung ersetzt. Der Bestand umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 10.000 Medien. Federführend an der Umgestaltung beteiligt waren die Diplom-Bibliothekarinnen Schulz und H. Haeberlein sowie der Diplom-Bibliothekar Bernhard Sanders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 stimmte der Rat der Stadt Ahlen der Einstufung der Stadtbücherei als Mittelpunktsbibliothek zu. Zu ihrem Versorgungsbereich gehörten neben Ahlen auch Beckum, Neubeckum, Oelde, Sendenhorst und Wadersloh. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, zog die Bücherei mit einem Bestand von etwa 35.000 Büchern in ein Gebäude an der [[Warendorfer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1989 bezog die Stadtbücherei schließlich das renovierte Gebäude der ehemaligen Overbergschule an der Südenmauer. Die Overbergschule selbst war bereits am 26. Juli 1986 in einen Neubau an der Hans-Sachs-Straße umgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte des Gebäudes =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1912 und 1913&#039;&#039;&#039; durch das Hochbauamt der Stadt Ahlen ursprünglich als &#039;&#039;&#039;Realgymnasium&#039;&#039;&#039; errichtet. Später wurde es als Volksschule und schließlich als Overbergschule genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau entstand während der zweiten Industrialisierungsphase Ahlens. Das starke Bevölkerungswachstum sowie das zunehmende Bildungsbedürfnis der Einwohner führten in dieser Zeit zum Bau mehrerer neuer öffentlicher Einrichtungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehört damit zu einer Gruppe größerer Schulneubauten, die den Wandel Ahlens von einer kleineren Stadt zu einem stark wachsenden Industrieort widerspiegeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Architektur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Realgymnasium ist ein repräsentativer Schulbau des frühen 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Eingängen befinden sich figürliche und ornamentale Schmuckelemente. Sie kennzeichneten ursprünglich die getrennten Eingänge für Jungen und Mädchen. Die Westseite des Gebäudes wird durch zwei Treppentürme mit abgewalmten Dächern gegliedert. Große Giebelaufbauten prägen die Nord- und Südseite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde als Mauerwerksbau mit Stahlbetonrippendecken errichtet. Für die spätere Nutzung als Stadtbücherei musste die Konstruktion statisch verstärkt werden. Auf die vorhandenen Rippendecken wurden hierzu neue, 22 Zentimeter starke Stahlbetondecken aufgebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufwendige Gestaltung des Gebäudes verweist auf den repräsentativen Anspruch, der mit größeren öffentlichen Schulbauten dieser Zeit verbunden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nutzung als Stadtbücherei =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Umbau wurde das Gebäude 1989 als Stadtbücherei eröffnet. Die Räume wurden für die Aufstellung des Medienbestandes, die Ausleihe und weitere bibliothekarische Angebote hergerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadtführungsbroschüre von 2008 wird ein Bestand von rund 42.000 ausleihbaren Medien genannt. Für das Jahr 2007 werden insgesamt etwa 14.500 Ausleihende angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geplante Sanierung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des [[Bürgercampus]] soll auch die denkmalgeschützte Stadtbücherei umfassend saniert und modernisiert werden. Im Jahr &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; stellte die Stadt Ahlen hierzu eine konkrete Sanierungsplanung vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: Beschlussvorlage VO/2095/2025, &#039;&#039;Sanierung der Stadtbücherei Ahlen – Vorstellung der Planungen&#039;&#039;, 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel ist es, die historische Bausubstanz des ehemaligen Schulgebäudes zu erhalten und gleichzeitig die räumlichen und technischen Voraussetzungen für eine zeitgemäße Nutzung als Bibliothek sowie Bildungs- und Begegnungsort zu schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederherstellung historischer Gebäudestrukturen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Bestandteil der Planung ist eine stärkere Orientierung am ursprünglichen Gebäudezustand von &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;. Historische Raum- und Erschließungsstrukturen sollen wieder deutlicher erkennbar werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere soll die ursprüngliche Erschließung des Gebäudes wieder stärker aufgegriffen werden. Ein im Laufe früherer Umbauten aufgegebenes Treppenhaus soll wieder aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bei der Umgestaltung zur Stadtbücherei Ende der 1980er Jahre entstandene innenliegende Treppenhaus soll dagegen zurückgebaut werden. Durch das Schließen der dadurch frei werdenden Deckenöffnungen sollen wieder größere zusammenhängende Flächen entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplanten Eingriffe sollen zugleich den historischen Charakter des ehemaligen Schulgebäudes wieder stärker ablesbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modernisierung und Barrierefreiheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den denkmalpflegerischen Maßnahmen ist eine grundlegende technische und funktionale Modernisierung vorgesehen. Dabei sollen insbesondere die Barrierefreiheit sowie die Anforderungen an Brandschutz, Gebäudetechnik und eine moderne öffentliche Nutzung berücksichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Sanierung verfolgt damit das Ziel, den historischen Gebäudebestand mit den Anforderungen einer zeitgemäßen Bibliothek und öffentlichen Begegnungsstätte zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem 2025 vorgestellten Rahmenterminplan ist ein &#039;&#039;&#039;Baubeginn ab Oktober 2026&#039;&#039;&#039; vorgesehen. Die Fertigstellung soll voraussichtlich &#039;&#039;&#039;bis Ende 2027&#039;&#039;&#039; erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erinnerung an die Zeche Westfalen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem südlichen Teil des Grundstücks befindet sich eine Seilscheibe. Sie erinnert an die im Jahr 2000 geschlossene [[Zeche Westfalen]] und damit an die Bedeutung des Bergbaus für die Stadt Ahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bedeutung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Realgymnasium ist ein wichtiges Zeugnis der Ahlener Bildungs- und Stadtgeschichte. Seine Entstehung steht im Zusammenhang mit dem starken Bevölkerungswachstum und dem Ausbau des Schulwesens während der Industrialisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine verschiedenen Nutzungsphasen als Realgymnasium, Volksschule, Overbergschule und schließlich Stadtbücherei dokumentieren zugleich den Wandel öffentlicher Bildungsangebote über mehr als ein Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der geplanten denkmalgerechten Sanierung soll das Gebäude auch künftig als öffentlicher Bildungs- und Begegnungsort genutzt und zugleich sein historischer Charakter wieder stärker hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Overbergschule]]&lt;br /&gt;
* [[Südenmauer]]&lt;br /&gt;
* [[Zeche Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgercampus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: &#039;&#039;Bürgerinformation Stadtbücherei&#039;&#039;, Ahlen 1989.&lt;br /&gt;
* WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: Beschlussvorlage VO/2095/2025, &#039;&#039;Sanierung der Stadtbücherei Ahlen – Vorstellung der Planungen&#039;&#039;, 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ahlen.de/start/themen/bildung-kultur/stadtbuecherei/kontakt/ Stadtbücherei auf der Internetseite der Stadt Ahlen]&lt;br /&gt;
* [https://www.overbergschule-ahlen.de/index.php/geschichte-der-overbergschule Geschichte der Overbergschule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stadtb%C3%BCcherei&amp;diff=10380</id>
		<title>Stadtbücherei</title>
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		<updated>2026-09-15T09:26:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto =&lt;br /&gt;
|Adresse = Südenmauer 21&lt;br /&gt;
|Telefon = 02382 / 59 29 2&lt;br /&gt;
|Fax = 02382 / 59 55 7&lt;br /&gt;
|Email = stadtbuecherei@stadt.ahlen.de&lt;br /&gt;
|Internet = [https://www.ahlen.de/start/themen/bildung-kultur/stadtbuecherei/kontakt/ Stadtbücherei auf ahlen.de]&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Realgymnasium&lt;br /&gt;
|Baujahr = 1912–1913&lt;br /&gt;
|Architekt = Hochbauamt der Stadt Ahlen&lt;br /&gt;
|Nutzung = Stadtbücherei&lt;br /&gt;
|Denkmal = Ja&lt;br /&gt;
|Breite = 51.76134&lt;br /&gt;
|Laenge = 7.88697&lt;br /&gt;
|Zoom = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stadtbücherei Ahlen&#039;&#039;&#039; ist die öffentliche Bibliothek der Stadt [[Ahlen]]. Seit August 1989 befindet sie sich im Gebäude des ehemaligen Realgymnasiums beziehungsweise der späteren Overbergschule an der [[Südenmauer]] 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1912 und 1913&#039;&#039;&#039; durch das Hochbauamt der Stadt Ahlen errichtet. Es gehört zu den erhaltenen öffentlichen Bauten aus der Zeit der zweiten Industrialisierungsphase Ahlens und dokumentiert den damals stark wachsenden Bedarf an neuen Schulgebäuden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot;&amp;gt;WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte der Stadtbücherei =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage eines Ministerialerlasses wurde 1938 an der [[Nordstraße]] die erste Volksbücherei in Ahlen eröffnet. Erster Leiter war der Rektor [[Walther Breucking]], der diese Aufgabe ehrenamtlich ausübte. Schulkinder halfen ihm beim Ordnen und Einsortieren des ersten Bestandes von etwa 1.000 Büchern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buergerinformation&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Bürgerinformation Stadtbücherei&#039;&#039;, Ahlen 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Bücherei, deren Bestand inzwischen etwa 1.200 Bücher umfasste, durch die amerikanische Besatzungsmacht geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergangsweise wurde die Bücherei in Räumen der Stadtwerke an der [[Bahnhofstraße]] untergebracht. Im Jahr 1949 zog sie in den ehemaligen Pferdestall des Bürgermeisters [[Eduard Corneli]] neben dem [[Altes Rathaus|Alten Rathaus]]. Zu dieser Zeit war Artur Grimminger hauptamtlicher Leiter der Bücherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später fand die Einrichtung vorübergehend in zwei Räumen der [[Westenschule]] Platz. Von 1966 bis 1979 war sie im früheren Ordnungs- und Meldeamt an der Nordstraße 15 untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1960er Jahre wurde die Stadtbücherei grundlegend modernisiert. Die bis dahin übliche Thekenausleihe wurde durch eine Freihandaufstellung ersetzt. Der Bestand umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 10.000 Medien. Federführend an der Umgestaltung beteiligt waren die Diplom-Bibliothekarinnen Schulz und H. Haeberlein sowie der Diplom-Bibliothekar Bernhard Sanders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 stimmte der Rat der Stadt Ahlen der Einstufung der Stadtbücherei als Mittelpunktsbibliothek zu. Zu ihrem Versorgungsbereich gehörten neben Ahlen auch Beckum, Neubeckum, Oelde, Sendenhorst und Wadersloh. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, zog die Bücherei mit einem Bestand von etwa 35.000 Büchern in ein Gebäude an der [[Warendorfer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1989 bezog die Stadtbücherei schließlich das renovierte Gebäude der ehemaligen Overbergschule an der Südenmauer. Die Overbergschule selbst war bereits am 26. Juli 1986 in einen Neubau an der Hans-Sachs-Straße umgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte des Gebäudes =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde in den Jahren &#039;&#039;&#039;1912 und 1913&#039;&#039;&#039; durch das Hochbauamt der Stadt Ahlen ursprünglich als &#039;&#039;&#039;Realgymnasium&#039;&#039;&#039; errichtet. Später wurde es als Volksschule und schließlich als Overbergschule genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau entstand während der zweiten Industrialisierungsphase Ahlens. Das starke Bevölkerungswachstum sowie das zunehmende Bildungsbedürfnis der Einwohner führten in dieser Zeit zum Bau mehrerer neuer öffentlicher Einrichtungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehört damit zu einer Gruppe größerer Schulneubauten, die den Wandel Ahlens von einer kleineren Stadt zu einem stark wachsenden Industrieort widerspiegeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Architektur =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Realgymnasium ist ein repräsentativer Schulbau des frühen 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Eingängen befinden sich figürliche und ornamentale Schmuckelemente. Sie kennzeichneten ursprünglich die getrennten Eingänge für Jungen und Mädchen. Die Westseite des Gebäudes wird durch zwei Treppentürme mit abgewalmten Dächern gegliedert. Große Giebelaufbauten prägen die Nord- und Südseite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde als Mauerwerksbau mit Stahlbetonrippendecken errichtet. Für die spätere Nutzung als Stadtbücherei musste die Konstruktion statisch verstärkt werden. Auf die vorhandenen Rippendecken wurden hierzu neue, 22 Zentimeter starke Stahlbetondecken aufgebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufwendige Gestaltung des Gebäudes verweist auf den repräsentativen Anspruch, der mit größeren öffentlichen Schulbauten dieser Zeit verbunden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Nutzung als Stadtbücherei =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Umbau wurde das Gebäude 1989 als Stadtbücherei eröffnet. Die Räume wurden für die Aufstellung des Medienbestandes, die Ausleihe und weitere bibliothekarische Angebote hergerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadtführungsbroschüre von 2008 wird ein Bestand von rund 42.000 ausleihbaren Medien genannt. Für das Jahr 2007 werden insgesamt etwa 14.500 Ausleihende angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geplante Sanierung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des [[Bürgercampus]] soll auch die denkmalgeschützte Stadtbücherei umfassend saniert und modernisiert werden. Im Jahr &#039;&#039;&#039;2025&#039;&#039;&#039; stellte die Stadt Ahlen hierzu eine konkrete Sanierungsplanung vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: Beschlussvorlage VO/2095/2025, &#039;&#039;Sanierung der Stadtbücherei Ahlen – Vorstellung der Planungen&#039;&#039;, 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel ist es, die historische Bausubstanz des ehemaligen Schulgebäudes zu erhalten und gleichzeitig die räumlichen und technischen Voraussetzungen für eine zeitgemäße Nutzung als Bibliothek sowie Bildungs- und Begegnungsort zu schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederherstellung historischer Gebäudestrukturen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Bestandteil der Planung ist eine stärkere Orientierung am ursprünglichen Gebäudezustand von &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039;. Historische Raum- und Erschließungsstrukturen sollen wieder deutlicher erkennbar werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere soll die ursprüngliche Erschließung des Gebäudes wieder stärker aufgegriffen werden. Ein im Laufe früherer Umbauten aufgegebenes Treppenhaus soll wieder aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bei der Umgestaltung zur Stadtbücherei Ende der 1980er Jahre entstandene innenliegende Treppenhaus soll dagegen zurückgebaut werden. Durch das Schließen der dadurch frei werdenden Deckenöffnungen sollen wieder größere zusammenhängende Flächen entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplanten Eingriffe sollen zugleich den historischen Charakter des ehemaligen Schulgebäudes wieder stärker ablesbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modernisierung und Barrierefreiheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den denkmalpflegerischen Maßnahmen ist eine grundlegende technische und funktionale Modernisierung vorgesehen. Dabei sollen insbesondere die Barrierefreiheit sowie die Anforderungen an Brandschutz, Gebäudetechnik und eine moderne öffentliche Nutzung berücksichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Sanierung verfolgt damit das Ziel, den historischen Gebäudebestand mit den Anforderungen einer zeitgemäßen Bibliothek und öffentlichen Begegnungsstätte zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem 2025 vorgestellten Rahmenterminplan ist ein &#039;&#039;&#039;Baubeginn ab Oktober 2026&#039;&#039;&#039; vorgesehen. Die Fertigstellung soll voraussichtlich &#039;&#039;&#039;bis Ende 2027&#039;&#039;&#039; erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sanierung2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Erinnerung an die Zeche Westfalen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem südlichen Teil des Grundstücks befindet sich eine Seilscheibe. Sie erinnert an die im Jahr 2000 geschlossene [[Zeche Westfalen]] und damit an die Bedeutung des Bergbaus für die Stadt Ahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtfuehrungen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bedeutung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Realgymnasium ist ein wichtiges Zeugnis der Ahlener Bildungs- und Stadtgeschichte. Seine Entstehung steht im Zusammenhang mit dem starken Bevölkerungswachstum und dem Ausbau des Schulwesens während der Industrialisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine verschiedenen Nutzungsphasen als Realgymnasium, Volksschule, Overbergschule und schließlich Stadtbücherei dokumentieren zugleich den Wandel öffentlicher Bildungsangebote über mehr als ein Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der geplanten denkmalgerechten Sanierung soll das Gebäude auch künftig als öffentlicher Bildungs- und Begegnungsort genutzt und zugleich sein historischer Charakter wieder stärker hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Overbergschule]]&lt;br /&gt;
* [[Südenmauer]]&lt;br /&gt;
* [[Zeche Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgercampus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Quellen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: &#039;&#039;Bürgerinformation Stadtbücherei&#039;&#039;, Ahlen 1989.&lt;br /&gt;
* WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: &#039;&#039;Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen&#039;&#039;, Ahlen 2008, S. 15.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: Beschlussvorlage VO/2095/2025, &#039;&#039;Sanierung der Stadtbücherei Ahlen – Vorstellung der Planungen&#039;&#039;, 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ahlen.de/start/themen/bildung-kultur/stadtbuecherei/kontakt/ Stadtbücherei auf der Internetseite der Stadt Ahlen]&lt;br /&gt;
* [https://www.overbergschule-ahlen.de/index.php/geschichte-der-overbergschule Geschichte der Overbergschule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Albert-Schweitzer-Schule&amp;diff=10379</id>
		<title>Albert-Schweitzer-Schule</title>
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		<updated>2026-09-15T09:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      =&lt;br /&gt;
|Adresse   = Ostwall 7&lt;br /&gt;
|Telefon   =&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     =&lt;br /&gt;
|Internet  =&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Volksschule&lt;br /&gt;
|Baujahr   = ab 1891&lt;br /&gt;
|Architekt =&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Schule&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.761260&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.892668&lt;br /&gt;
|Zoom      = 16&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Albert-Schweitzer-Schule&#039;&#039;&#039; am [[Ostwall]] 7 ist ein historisches Schulgebäude in Ahlen. Sie wurde ursprünglich als &#039;&#039;&#039;Südenschule&#039;&#039;&#039; errichtet und entstand im Zuge des starken Bevölkerungswachstums und der steigenden Schülerzahlen während der Industrialisierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige &#039;&#039;&#039;Südenschule&#039;&#039;&#039; wurde ab &#039;&#039;&#039;1891&#039;&#039;&#039; als einer der ersten größeren Schulneubauten Ahlens geplant. Hintergrund waren die durch Industrialisierung und Bevölkerungswachstum stark ansteigenden Schülerzahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule wurde zunächst als &#039;&#039;&#039;katholische Volksschule&#039;&#039;&#039; genutzt und bot Platz für insgesamt &#039;&#039;&#039;221 Kinder&#039;&#039;&#039;. Mädchen und Jungen betraten das Gebäude durch getrennte Eingänge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später erhielt die Schule den Namen &#039;&#039;&#039;Albert-Schweitzer-Schule&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtebauliche Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Standort der Schule besitzt eine besondere stadtgeschichtliche Bedeutung. Das Gebäude wurde im Bereich der ehemaligen mittelalterlichen Wall- und Grabenanlagen errichtet, die ab &#039;&#039;&#039;1765&#039;&#039;&#039; geschleift worden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den dadurch entstandenen großzügigen Freiflächen entstanden später mehrere öffentliche Gebäude. Dazu gehörten neben der Südenschule unter anderem das Amtsgericht und die Marienschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dokumentiert die Albert-Schweitzer-Schule zugleich die Umwandlung des ehemaligen Befestigungsbereichs in einen neuen städtischen Gürtel mit öffentlichen Einrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schulgebäude ist als mehrgeschossiger Backsteinbau ausgeführt. Seine Gestaltung entspricht dem Typus größerer Schulbauten des ausgehenden 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Trennung der Eingänge für Mädchen und Jungen verweist noch auf die damalige Organisation des Schulwesens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulhof und Umgestaltung 2023 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2023&#039;&#039;&#039; wurde das Umfeld der Albert-Schweitzer-Schule grundlegend umgestaltet. Dabei tauschten zwei Flächen gewissermaßen ihre Funktion: Der frühere Lehrerparkplatz wurde zu einem öffentlichen Spielplatz umgebaut, während der bisherige Schulhof zu einem öffentlichen Parkplatz umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Parkplatz erhielt eine eigene Zufahrt von der [[Südbrede]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Bauarbeiten kam es zu einem überraschenden Fund. Bei Ausbaggerungen im Bereich des neuen Parkplatzes und des ehemaligen Pausenhofs stießen die Bauarbeiter auf ältere bauliche Strukturen im Boden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wn.de/muensterland/kreis-warendorf/ahlen/uberraschender-fund-beim-ausbaggern-2791242 Westfälische Nachrichten: Überraschender Fund beim Ausbaggern]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überreste konnten als Teil eines ehemaligen &#039;&#039;&#039;Feuchtbiotops&#039;&#039;&#039; identifiziert werden. Nach Erinnerungen älterer Anwohner und Zeitzeugen befand sich an dieser Stelle früher eine kleine Teich- beziehungsweise Sumpfanlage. In den 1950er- und 1960er-Jahren nutzten Kinder aus der Nachbarschaft diesen Bereich regelmäßig zum Spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wn.de/muensterland/kreis-warendorf/ahlen/es-war-einmal-ein-feuchtbiotop-2794614 Westfälische Nachrichten: Es war einmal ein Feuchtbiotop]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Umgestaltung entstanden somit auf dem ehemaligen Schulgelände sowohl zusätzliche öffentliche Parkmöglichkeiten als auch eine neue Spielfläche.&lt;br /&gt;
=== Kontroverse um Baumfällungen und Planung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgestaltung des bisherigen Schulhofes zu einem öffentlichen Parkplatz war politisch und in Teilen der Öffentlichkeit umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2023 wurden auf dem rückwärtigen Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule an der [[Südbrede]] insgesamt &#039;&#039;&#039;zehn Bäume&#039;&#039;&#039; gefällt, um Platz für den geplanten Parkplatz zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Gösmann: &#039;&#039;Pausenhof frei für neue Parkplätze – Grünen-Chefin vermisst Ratsbeschluss zum Vorgehen&#039;&#039;, Westfälische Nachrichten, 03.01.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik daran kam unter anderem von der Ahlener Grünen-Vorsitzenden &#039;&#039;&#039;Petra Pähler-Paul&#039;&#039;&#039;. Sie beanstandete, dass die Fällarbeiten ihrer Ansicht nach erfolgt seien, obwohl noch kein entsprechender Ratsbeschluss vorgelegen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Gösmann: &#039;&#039;Pausenhof frei für neue Parkplätze – Grünen-Chefin vermisst Ratsbeschluss zum Vorgehen&#039;&#039;, Westfälische Nachrichten, 03.01.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parkplatz war als Ersatzfläche für Stellplätze vorgesehen, die im Zusammenhang mit dem geplanten Bürgercampus am Rathaus und an der Stadthalle entfallen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Gösmann: &#039;&#039;Pausenhof frei für neue Parkplätze – Grünen-Chefin vermisst Ratsbeschluss zum Vorgehen&#039;&#039;, Westfälische Nachrichten, 03.01.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde der Parkplatz mit 66 Stellplätzen realisiert und durch neue Baumpflanzungen sowie eine besondere Regenwasserbewirtschaftung ergänzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Ein neuer Spielplatz in der Innenstadt&#039;&#039;, 29.09.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wn.de/muensterland/kreis-warendorf/ahlen/sicheres-parken-auf-dem-pausenhof-2668984 Westfälische Nachrichten: Sicheres Parken auf dem Pausenhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.wn.de/muensterland/kreis-warendorf/ahlen/parkplatz-und-spielplatz-eingeweiht-2836428 Westfälische Nachrichten: Parkplatz und Spielplatz eingeweiht]&lt;br /&gt;
* [https://www.wn.de/muensterland/kreis-warendorf/ahlen/ahlens-zentralster-city-spielplatz-2820641 Westfälische Nachrichten: Ahlens zentralster City-Spielplatz]&lt;br /&gt;
* [https://www.wn.de/muensterland/kreis-warendorf/ahlen/pausenhof-frei-fur-neue-parkplatze-2683996 Westfälische Nachrichten: Pausenhof frei für neue Parkplätze]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Denkmalliste&amp;diff=10378</id>
		<title>Denkmalliste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Denkmalliste&amp;diff=10378"/>
		<updated>2026-09-15T08:55:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Baudenkmäler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In einer &#039;&#039;&#039;Denkmalliste&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Denkmalbuch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Denkmalverzeichnis&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Denkmalkataster&#039;&#039;&#039;, werden alle anerkannten Denkmale einer Gebietskörperschaft aufgeführt. Diese Verzeichnisse, sind das Ergebnis einer Inventarisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Anstoß, ein Denkmal in die Liste aufzunehmen gibt entweder der Eigentümer, der Landschaftsverband oder er kommt von Amts wegen. Zuständig für die Bearbeitung und Eintragung eines Denkmals ist die Untere Denkmalbehörde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als erstes wird geprüft, ob das vorgeschlagene Objekt die nötigen Denkmaleigenschaften nach dem DSchG besitzt. Dies erfolgt durch die Benehmensherstellung der Unteren Denkmalbehörde mit dem Landschaftsverband. Das dort angesiedelte Amt für Denkmalpflege (Denkmalfachbehörde) erstellt im Rahmen dieses Verfahrensschrittes eine ausführliche Denkmalwertbegründung, die nach den verschiedenen Kriterien des DSchG die Bedeutung des Objektes darlegt.&lt;br /&gt;
*Bei der Beurteilung des Denkmalwertes erfolgt keine Abwägung mit anderen öffentlichen oder privaten Interessen. Wird der Denkmalwert festgestellt, ist das Objekt einzutragen (zweistufiges Verfahren). Eine Abwägung erfolgt erst auf der zweiten Stufe, wenn Veränderungen des Baudenkmals beabsichtigt werden – denkmalrechtliche Erlaubnis.&lt;br /&gt;
*Bei Differenzen zwischen der Unteren Denkmalbehörde und dem Landschaftsverband über den Denkmalwert kann der Landschaftsverband eine Entscheidung der Obersten Denkmalbehörde (das zuständige Ministerium) anstreben. Diese Entscheidung ist für beide Seiten verbindlich.&lt;br /&gt;
*Dann folgt die Anhörung des Eigentümers und/oder Nutzungsberechtigten. Bei diesem Gespräch wird der Eigentümer auf die Rechte und Pflichten hingewiesen, die der Besitz eines Denkmals mit sich bringt.&lt;br /&gt;
*Ist das Objekt in die Denkmalliste aufgenommen, wird dem Eigentümer dies mitgeteilt. Die Rechte und Verpflichtungen, die er damit übernommen hat, werden ihm noch einmal mitgeteilt. Er kann innerhalb eines Monats Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Objekt nicht in die Denkmalliste aufgenommen, kann der Eigentümer/der Nutzungsberechtigte eine Unterschutzstellung nicht gerichtlich erzwingen. Fallen nach der Eintragung des Denkmals in die Denkmalliste die Unterschutzstellungsvoraussetzungen (ganz oder teilweise) weg, wird das Objekt von Amts wegen (ganz oder teilweise) aus der Denkmalliste gelöscht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bodendenkmäler==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;AZ&#039;&#039;&#039; = Stadt Ahlen 5.__ = Nr. des Aktenzeichens bei der Stadt Ahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DOKU&#039;&#039;&#039; = Nr. der Dokumentation über das Denkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DELI&#039;&#039;&#039; = Nr. unter der das Denkmal in die Denkmalliste der Stadt Ahlen eingetragen wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!AZ!!DELI!!Adresse / Bereich Beschreibung!!Eintragung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|04&lt;br /&gt;
|Innenstadt ehem. Stadtbefestigung&lt;br /&gt;
|23.06.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|08&lt;br /&gt;
|Marktplatz Marktplatz mit Brunnen / Histor. Stadtkern&lt;br /&gt;
|20.01.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|06&lt;br /&gt;
|Hof Gr. Berkhoff / Dolberg Wallburg / Hünenknäppen&lt;br /&gt;
|19.08.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|03&lt;br /&gt;
|Wilhelmstr. / Südstr. ehem. Innerstädtische Bebauung&lt;br /&gt;
|23.06.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|05&lt;br /&gt;
|Oststraße Kath. Pfarrkirche St. Marien&lt;br /&gt;
|25.07.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|01&lt;br /&gt;
|Kirch platz Kath. Pfarrkirche St. Bartholomäus&lt;br /&gt;
|25.04.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|02&lt;br /&gt;
|Südenmauer / Alter Hof / Wilhelmstr. Oershof - ehemaliger bischöflicher&lt;br /&gt;
|13.06.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Landwehren Landwehren&lt;br /&gt;
|04.07.00&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|07&lt;br /&gt;
|Im Beesenfeld Strontianithügel&lt;br /&gt;
|19.08.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|09&lt;br /&gt;
|Klostergasse 10 &amp;quot;Maria Rose&amp;quot; Klosteranlage&lt;br /&gt;
|18.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baudenkmäler==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;AZ&#039;&#039;&#039; = Stadt Ahlen 6.__ = Nr. des Aktenzeichens bei der Stadt Ahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DOKU&#039;&#039;&#039; = Nr. der Dokumentation über das Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DELI&#039;&#039;&#039;= Nr. unter der das Gebäude in die Denkmalliste der Stadt Ahlen eingetragen wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!FOTO!!AZ!!DOKU!!DELI!!Adresse!!Umfang!!Eintragung&lt;br /&gt;
|---&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Kirchplatz 15 (alte [[Lateinschule]])&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.03.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Marienkirche 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|Oststr. 58&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (St.-Marien-Kirche)&lt;br /&gt;
|12.03.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Lambertistr.  &lt;br /&gt;
|Hauptgeb., Ausstattungsgegenst., Kultgeräte, Gefäße, Skulpturen, Gemälde, Paramente (insg. 50 Obj.)&lt;br /&gt;
|24.09.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Kapellenstr60.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|Kapellenstr. 60&lt;br /&gt;
|[[Josefskapelle|Siechenkapelle, St. Josef]]&lt;br /&gt;
|09.09.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|119&lt;br /&gt;
|124&lt;br /&gt;
|Lambertistr.  &lt;br /&gt;
|Alter Friedhof&lt;br /&gt;
|28.02.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|Schlütingstr.  &lt;br /&gt;
|Westfriedhof&lt;br /&gt;
|12.05.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:JüdischerFriedhof.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|Schlütingstr.  &lt;br /&gt;
|Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
|20.05.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:GruftKerkmann.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Schlütingstr.  &lt;br /&gt;
|Gruftkap. Kerkmann, Westfriedhof&lt;br /&gt;
|29.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Alleestr.  104&lt;br /&gt;
|Bildstock v. 1774&lt;br /&gt;
|30.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|120&lt;br /&gt;
|118&lt;br /&gt;
|Lambertistr.  &lt;br /&gt;
|Mariensäule&lt;br /&gt;
|16.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|Parkstr.  &lt;br /&gt;
|Kreuzigungsgruppe&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pustekrey2.png|100px]]&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Alte Beckumer Str.  112&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Haus Pustekrey]])&lt;br /&gt;
|08.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Borbeiner Str. 87&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Haus Hove]])&lt;br /&gt;
|10.11.82&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Mallinckrodtweg 25&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|13.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Mallinckrodtweg 25&lt;br /&gt;
|Gräftenanlage&lt;br /&gt;
|15.05.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Marktplatz 29.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|Markt 15&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Altes Rathaus]])&lt;br /&gt;
|14.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Amtsgericht 02.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Gerichtsstraße 12&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Amtsgericht]])&lt;br /&gt;
|24.09.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Villa Kueper 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|139&lt;br /&gt;
|Von Geismar-Str.  12&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Villa Küper]])&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Alte Post 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|33&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Von Geismar-Str. 3&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Alte Post]])&lt;br /&gt;
|24.09.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 72&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|27.06.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Alter Hof 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|140&lt;br /&gt;
|Alter Hof 7-9&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Ärztehaus)&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|Beckumer Str. 233&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Wohnhaus und Stallanbau&lt;br /&gt;
|29.10.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|Bismarckstr. 25&lt;br /&gt;
|Hauptgeb., o. Trennwand z. Garten u. rückw. Backsteinflügel&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|32&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|Bismarckstr. 27&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ohne Tanzsaal-Anbau&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:20140124_074547551_iOS_ShiftN.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|Bismarckstr. 33&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Freiheit 2&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ohne Dachstuhl&lt;br /&gt;
|24.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|140&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|Friedrich-Ebert-Str.  1&lt;br /&gt;
|Garage&lt;br /&gt;
|27.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|140&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|Friedrich-Ebert-Str.  1&lt;br /&gt;
|Mauereinfriedung&lt;br /&gt;
|27.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|140&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|Friedrich-Ebert-Str.  1&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|27.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Alte Sparkasse 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|38&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|131&lt;br /&gt;
|Gerichtsstraße 11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Alte Sparkasse]])&lt;br /&gt;
|04.03.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Gerichtsstrasse 19 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|Gerichtsstraße 19&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|03.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Gerichtsstrasse 32 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Gerichtsstraße 32&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|13.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 16-18&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 19-21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 20 - 22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 23 - 25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 24 - 26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 27 - 29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 33 - 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 34 - 36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 37 - 39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 38 - 42&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 41 - 45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 44 - 46&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 47 - 49&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 50 - 52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|August-Kirchner-Str. 51 - 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 1-3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 2 - 4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 6 - 8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 10-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 14-16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 18-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 21 - 23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 22-24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 27-29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 31 - 33&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 32 - 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 35 - 37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 36 - 38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 39-41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 40 - 42&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 43 - 45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 44 - 46&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 47 - 57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 48-58&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 59-61&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 60-62&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 63-65&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 64-66&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 67-69&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 68-70&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 71 - 73&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bankenstr. 72 - 74&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 21-27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 26-28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 30-32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 31 - 37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 34 - 40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 39 - 41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 42 - 44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 43 - 45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 46 - 48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 47 - 49&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 50 - 52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 51 - 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 54 - 58&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 55 - 57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 59 - 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 60&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 62 - 68&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 65 - 67&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 70 - 76&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 78-80&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Bremsberg 82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 3-13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 6-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 15-17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 18-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 19-21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 22 - 24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 23 - 27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 26 - 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 29 - 31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 30 - 32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 33 - 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 34 - 36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 41 - 43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 42 - 44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 45 - 47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 46 - 48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 49 - 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 50 - 54&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 55 - 59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 56 - 60&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 61 - 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Eckelshof 62 - 64&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 1 - 5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 2-6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 7-9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 8-10&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 11-17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 12-14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 16-26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 19-29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 28-30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 31-37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 32 - 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 39-41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 43 - 45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 47 - 49&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 51-53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 62 - 64&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Förderweg 77 - 83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Galileistr. 45-51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Galileistr. 53-55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Galileistr. 57-59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Galileistr. 61 - 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Glückaufplatz 1 - 9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 22-28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 30-36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 33-39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 38-40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 41 - 43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 42 - 44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 45 - 47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 46-48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 49 - 51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 50-52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 53 - 55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 54 - 56&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 57 - 59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 58-60&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 61 - 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Hansastr. 62&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 2-4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 6-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 9-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 14-16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 17-23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 18-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 22-28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 25 - 31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 32-34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Haspelweg 33 - 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 9-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 21 -23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 25-27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 29-31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 33-35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 37-39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 41 - 43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 45-47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 49-51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 50-52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 53-55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 54-58&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 57-61&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 60-64&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 63-67&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 66-68&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 69-71&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 70-72&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 73-75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 74-76&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 77-79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 78-80&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 81 - 83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 82-84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 85-87&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 86-88&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 89-91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 93-95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 97-99&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Humboldtstr. 98-100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Im Brunnenfeld 2-4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Im Brunnenfeld 6-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Im Brunnenfeld 14 -16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Im Brunnenfeld 18-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Josefstr. 1-5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Josefstr. 7 - 9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Josefstr. 11-13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Keplerstr. 21-23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 2-4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 6-8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 10-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 14-16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 18-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 21-23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 22 - 24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 25 - 27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 29-31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kesselstr. 32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 1-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 2 - 4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 6-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 14-20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 21 - 23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 22-28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 29-31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 32-36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 33 - 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 37-39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 38-40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 41-43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 42-44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 45-47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 46-52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 49-51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 54-56&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 55-57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 58-60&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 62-66&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 68-70&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kohlenstr. 72&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 1-3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 4-6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 8-14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 15-17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 16-22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 19-21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 24-30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 25-27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 29-31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 32-34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 33-35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 38-40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 42 - 44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Kurvenstr. 46-48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Meisterweg 1-3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Meisterweg 5-7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Meisterweg 9-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Meisterweg 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 2-4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 5-11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 6-8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 10-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 13-15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 14-16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 17-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 18-24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 21-23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 25-27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 26-28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 30-32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 31 - 33&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 36-38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 37-43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 40-46&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 45-51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 48-50&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 52-54&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 53-55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 56-58&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 57-59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 60-62&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 61 - 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 64-66&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 65-67&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 68-70&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 69-71&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 72-74&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 73-79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 76-78&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 80-84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 81 - 83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 85-89&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 86-90&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sattelstr. 91 - 93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 1 - 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 9-13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 10-12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 14-16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 15-19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 18-22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 21-25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 24-26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 28-32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 36-40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 59-61&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 63-65&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Schachtstr. 67-69&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 2-6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 10-14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 11-17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 23-27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 31 - 37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 39-43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Sumpfstrecke 47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 31-43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 47-51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 55 - 59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 63-75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 79 - 87&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 91-103&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 107-111&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|Wetterweg 115&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|26.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Hammer Str. 21&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|03.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Heesener Str. 26&lt;br /&gt;
|Scheune&lt;br /&gt;
|25.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Heesener Str. 26&lt;br /&gt;
|Speicher&lt;br /&gt;
|25.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Heesener Str. 26&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|25.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Heesener Str. 26&lt;br /&gt;
|Remise&lt;br /&gt;
|25.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Hellstr6.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|Hellstr. 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|28.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Hellstr. 8&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|17.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|141&lt;br /&gt;
|119&lt;br /&gt;
|Hellstr. 26&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|17.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|Hellstr. 29&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|28.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|44&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|Hellstr. 30&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude + Querdiele, ohne Werkstatt/Stalltrakt&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|Hellstr. 31&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|56&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Hellstr. 40&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude, nur Fassade&lt;br /&gt;
|13.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|57&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Hellstr. 42&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude, nur Fassade&lt;br /&gt;
|13.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|Im Kühl 15&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|06.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Mittrop4a.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|59&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|Görlitzer Str.  1 a&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Mittrops Hof]])&lt;br /&gt;
|28.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Mittrop5 Kopie.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|59&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|Görlitzer Str. 1 a&lt;br /&gt;
|Speicher&lt;br /&gt;
|28.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|Im Seebrock 11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|08.04.99&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|Kampstr. 5&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|27.03.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Kampstr. 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|28.05.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|67&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|Kirchplatz 3&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|05.06.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|68&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Kirchplatz 15&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.03.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|69&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|Kirchstr. 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|22.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 22&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Klosterstrasse 27.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|151&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[Klosterstraße]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|05.06.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|170&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 36&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|33&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 43&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|28.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|133&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 35&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|10.05.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 37&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|19.01.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 45&lt;br /&gt;
|Stall&lt;br /&gt;
|01.07.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|Klosterstr. 45&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|01.07.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|80&lt;br /&gt;
|152&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Königstr.  16&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|01.03.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Markt 1 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Markt 1&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Optik Schäfer)&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Markt 5 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|56&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Markt 5&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Reisebüro/Frisör)&lt;br /&gt;
|17.10.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|57&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Markt 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Nagelstudio)&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Markt 7 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|120&lt;br /&gt;
|Markt 7&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Ladeneinrichtung (Alte Apotheke)&lt;br /&gt;
|20.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|120&lt;br /&gt;
|Markt 7&lt;br /&gt;
|Nebengebäude&lt;br /&gt;
|20.08.90&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Markt 8 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|Markt 8&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Kosmetikstudio)&lt;br /&gt;
|04.03.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Markt 10 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|122&lt;br /&gt;
|Markt 10&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Haus Holtermann]], Geschäftshaus)&lt;br /&gt;
|29.01.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|123&lt;br /&gt;
|Markt 12&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Haus Holtermann]], Wohnhaus)&lt;br /&gt;
|29.01.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Marktplatz 37.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Markt 13&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Haus Pieper]])&lt;br /&gt;
|16.09.82&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|134&lt;br /&gt;
|Nordenmauer 10&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ohne Küchenanbau&lt;br /&gt;
|29.10.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|57&lt;br /&gt;
|Nordenmauer 46&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Nordenmauer 48&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|24.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|Königstr. 2&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Nordstr. 4&lt;br /&gt;
|Fassade + Fachwerk + Dachkonstruktion&lt;br /&gt;
|11.08.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|127&lt;br /&gt;
|Nordstr.  10&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude, nur Straßenfassde und Hauskörper&lt;br /&gt;
|01.03.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|68&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Nordstr.  17&lt;br /&gt;
|Fassade zur Nordstraße und zur Südseite (Hof)&lt;br /&gt;
|30.05.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|69&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|Nordstr. 29&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude, nur Fassade&lt;br /&gt;
|19.07.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Posthalterey 02.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|103&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|Nordstr. 41&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude und rückwärtiger Flügelbau ([[Posthalterey]])&lt;br /&gt;
|16.10.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|Nordstr. 45&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude, nur Fassade&lt;br /&gt;
|19.07.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|Ostdolberger Weg 25&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|08.04.99&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|59&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 16&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 21&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 34&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|13.06.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 22&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|19.07.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|152&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 24&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|13.06.94&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Ostenmauer 25&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ohne rückwärtiges Nebengeb.&lt;br /&gt;
|11.01.05&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|Oststr. 27&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Siebecke, Zahnarzt)&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 34 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|117&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|Oststr. 34&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Bekleidungsgeschäft &amp;quot;Liberty&amp;quot;)&lt;br /&gt;
|28.02.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 36 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|118&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Oststr. 36&lt;br /&gt;
|Fassade (Schuhgeschäft &amp;quot;Okay&amp;quot;)&lt;br /&gt;
|08.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 40 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|119&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|Oststr. 40&lt;br /&gt;
|Fassade ab Erdgeschosszone + Treppenhaus&lt;br /&gt;
|11.07.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststr46.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Oststr. 46&lt;br /&gt;
|Fassade ab 1. OG (ehem. Adler-Apotheke)&lt;br /&gt;
|29.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststr48.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|122&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Oststr. 48&lt;br /&gt;
|Fassade&lt;br /&gt;
|11.03.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 53 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|123&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|Oststr. 53&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Schuhhaus Mönch)&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 56 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|124&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Oststr. 56&lt;br /&gt;
|Fassade ab 1. OG (Süd- + Westseite) + Zwischentrakt + Mansardendachg. (H&amp;amp;M)&lt;br /&gt;
|12.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Sommer 08.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|167&lt;br /&gt;
|Oststr. 67&lt;br /&gt;
|Fassade (Buchhandlung Sommer)&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|126&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|Ostwall 9&lt;br /&gt;
|Äußere Bauhülle + innere Erschließungswege des Hauptgeb. (Overberg Hauptschule)&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|127&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 62&lt;br /&gt;
|Stallscheune für Schafe&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|127&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 62&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|17.04.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|127&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 62&lt;br /&gt;
|Fachwerkstall mit Göpelhaus&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|127&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 62&lt;br /&gt;
|Stall mit Speicherstock&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:1423211_688163311196604_1301946060_o.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 115&lt;br /&gt;
|Kötterhaus, transloziert v. Sachsenstr. 38&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Prozessionsweg-Sachsenstr.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|118&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 115&lt;br /&gt;
|Göpelhaus&lt;br /&gt;
|01.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Prozessionsweg-Getreide.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 115&lt;br /&gt;
|ehemaliger Getreidespeicher&lt;br /&gt;
|28.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Rosenstr.  1&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|11.12.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|Rosenstr. 8&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|13.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|131&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Steingasse 3&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|29.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|132&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|Steingasse 5&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|20.09.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|133&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|Steingasse 11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|Kampstr. 24&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|20.09.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|137&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Südenmauer 3&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|138&lt;br /&gt;
|136&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|Südenmauer 21&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.06.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|139&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Südstr. 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|08.08.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|139&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|65&lt;br /&gt;
|Südstr. 4&lt;br /&gt;
|Saalanbau&lt;br /&gt;
|23.03.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|Twieluchtstr.  15&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Heimathaus Dolberg]])&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 1&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 10&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 18&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 33&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 42&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 43&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 44&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 45&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 46&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 47&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 48&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 49&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 50&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 51&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 52&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 54&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 56&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 57&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 58&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 59&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 60&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 61&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 62&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Ulmenhof 64&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|18.02.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|102&lt;br /&gt;
|Wallstr. 9&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.11.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Wallstr.  11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|04.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|32&lt;br /&gt;
|Wandmacherstiege 15&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|23.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|137&lt;br /&gt;
|Wandmacherstiege 17&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|29.10.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|102&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 8&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Villa Beumer]])&lt;br /&gt;
|09.03.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|103&lt;br /&gt;
|56&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 24&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (rechts neben Art-Hotel)&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|151&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str.  137&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|02.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|151&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str.  139&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Modellflugclub Ahlen e.V.)&lt;br /&gt;
|02.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|151&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str.  139&lt;br /&gt;
|Einfriedung (Modellflugclub Ahlen e.V.)&lt;br /&gt;
|02.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|Westhusener Weg 5&lt;br /&gt;
|Stallscheune&lt;br /&gt;
|31.08.99&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|Westhusener Weg 5&lt;br /&gt;
|Speicherbackhaus&lt;br /&gt;
|31.08.99&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrasse 73 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|44&lt;br /&gt;
|Weststr. 73&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Eiscafé Gamba)&lt;br /&gt;
|12.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrsse 90 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Weststr. 90 (Wohngruppe d. St. Vincenz Gesellschaft mbH)&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|22.02.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrasse 94 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|167&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Weststr. 94&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Ackerbürgerhaus/Chagall)&lt;br /&gt;
|04.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrasse 97 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Weststr. 97&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Betten Gahrmann)&lt;br /&gt;
|03.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Kunstmuseum 02.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Museumsplatz 1&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Kunstmuseum)&lt;br /&gt;
|16.09.82&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrasse 103 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|114&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Weststr.  103&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Ladenanbau (Druckershop)&lt;br /&gt;
|01.06.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|66&lt;br /&gt;
|Weststr.  139&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.04.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Wienkampstr.  11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Wienkampstr.  11&lt;br /&gt;
|Umfriedungsmauer&lt;br /&gt;
|11.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Wienkampstr.  11&lt;br /&gt;
|Pergola&lt;br /&gt;
|11.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Wilhelmstr2.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|170&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Wilhelmstr. 2&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|24.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Wilhelmstr. 5&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Demenz-Servicezentrum)&lt;br /&gt;
|18.07.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|167&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Wilhelmstr. 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|16.06.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|Wilhelmstr.  12&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Heimatmuseum)&lt;br /&gt;
|26.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Alte Feuerwache 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Bahnhofstr. 6&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Alte Feuerwache)&lt;br /&gt;
|11.12.84&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Prozessionsweg39.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|Prozessionsweg 39&lt;br /&gt;
|Wassermühle ([[Veringsmühle]])&lt;br /&gt;
|21.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Marktplatz_Ahlen_05_1600x1200.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|[[Marktplatz]]&lt;br /&gt;
|[[Kriegerehrenmal v. 1896]]&lt;br /&gt;
|27.03.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|Pankratiusstr.  10&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.03.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|134&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|Mühlenstr.  10&lt;br /&gt;
|Herz-Jesu-Kapelle&lt;br /&gt;
|01.07.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|Tönnishäuschen 12&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.03.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|Pankratiusstr. 20&lt;br /&gt;
|Marienstatue&lt;br /&gt;
|01.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:DrostezuVischering10-14Mühle.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|alte [[Mühlen Haus Vorhelm|Wassermühle]] (nordö.) + Transmissionsgang&lt;br /&gt;
|30.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:DrostezuVischering10-14Haupt.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|St.Nepomuk Statue&lt;br /&gt;
|26.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:DrostezuVischering10-14Haupt.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|70&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|04.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Doppelbildstock&lt;br /&gt;
|26.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Putto &amp;quot;Der Mittag&amp;quot;&lt;br /&gt;
|26.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Mühle 1874 (südw.) + Transmissionsgang&lt;br /&gt;
|30.10.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Waschhaus&lt;br /&gt;
|11.08.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Maria Immaculata&lt;br /&gt;
|26.01.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|38&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Bildstock / Hochkreuz&lt;br /&gt;
|15.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|Droste-zu-Vischering-Weg 10-14&lt;br /&gt;
|Bildstock Telgter Madonna&lt;br /&gt;
|14.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|Münsterstr. 21&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|01.03.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|Rolandstr. 60&lt;br /&gt;
|freistehender nördlicher Speicher&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:SchäringerFeld.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|Schäringer Feld 20&lt;br /&gt;
|Marienstatue&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|Schäringer Feld 20&lt;br /&gt;
|Kapelle&lt;br /&gt;
|01.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|Tönnishäuschen 7&lt;br /&gt;
|Umfassungswände und Dachwerk&lt;br /&gt;
|15.10.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|131&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|Pankratiusstr. 5&lt;br /&gt;
|Hauptgeb. ohne südl. Wirtschaftsbauten und rückwärtige Brennerei&lt;br /&gt;
|14.12.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:VorhelmerMühle.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|133&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|Mühlenstr. 5&lt;br /&gt;
|Turmwindmühlenstumpf&lt;br /&gt;
|12.11.85&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|Pankratiusstr.  &lt;br /&gt;
|Kriegerehrenmal v. 1899&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|In der Groeft 38&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Baumgruppe&lt;br /&gt;
|27.12.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Kirchplatz 10&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|17.10.83&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|Gemmericher Str.  190&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|14.02.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|Halene Kampen 89&lt;br /&gt;
|Wegekreuz&lt;br /&gt;
|21.07.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|80&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str.  190&lt;br /&gt;
|Bildstock&lt;br /&gt;
|21.07.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|55&lt;br /&gt;
|Münsterstr.  100&lt;br /&gt;
|Hofkreuz von 1901&lt;br /&gt;
|28.05.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|EnnigerStr. 60&lt;br /&gt;
|Hochkreuz von 1908&lt;br /&gt;
|28.05.86&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str.  &lt;br /&gt;
|Wasserturm Galgenberg&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Blauer-Wasserturm2.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|151&lt;br /&gt;
|Guissener Straße  &lt;br /&gt;
|[[Blauer_Wasserturm|Wasserturm]]&lt;br /&gt;
|30.12.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|68&lt;br /&gt;
|Rolandstr. 60&lt;br /&gt;
|Hochkreuz von 1898&lt;br /&gt;
|04.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|67&lt;br /&gt;
|Rolandstr. 60&lt;br /&gt;
|Bildstock &amp;quot;Schmerzhafte Mutter&amp;quot; von 1875&lt;br /&gt;
|04.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|69&lt;br /&gt;
|Pullort 7&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|04.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Schäringer Feld 9&lt;br /&gt;
|Hochkreuz von 1906&lt;br /&gt;
|29.05.87&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:BeckumerStr87.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|208&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|Beckumer Str. 87&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|30.03.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Westfalenhof_2009.JPG|100px]]&lt;br /&gt;
|209&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|103&lt;br /&gt;
|Wetterweg 40&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Westfalenhof]])&lt;br /&gt;
|05.04.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|126&lt;br /&gt;
|Hauptstr.  19&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|28.02.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|Drensteinfurter Str. 31&lt;br /&gt;
|Brunnen&lt;br /&gt;
|09.08.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|Drensteinfurter Str. 31&lt;br /&gt;
|Remise ohne Anbauten&lt;br /&gt;
|09.08.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Drensteinfurter Str. 31&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Hof Schulze Brockhausen]])&lt;br /&gt;
|30.05.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|Drensteinfurter Str. 31&lt;br /&gt;
|Brauhaus&lt;br /&gt;
|09.08.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|Drensteinfurter Str. 31&lt;br /&gt;
|Gräfte&lt;br /&gt;
|09.08.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|123&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|Bergeickeler Weg 11&lt;br /&gt;
|Bildstock St. Josef&lt;br /&gt;
|06.06.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|214&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|AhlenerStr. 33&lt;br /&gt;
|Steinkreuz&lt;br /&gt;
|06.06.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|AhlenerStr. 75&lt;br /&gt;
|Marienstatue&lt;br /&gt;
|11.10.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|216&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Im Schliek 16&lt;br /&gt;
|Marienbildstock&lt;br /&gt;
|11.10.88&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|218&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|114&lt;br /&gt;
|Bergeickeler Weg 15&lt;br /&gt;
|Steinkreuz&lt;br /&gt;
|21.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|219&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|104&lt;br /&gt;
|Borbeiner Str. 24&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ohne Wirtschaftsanbau&lt;br /&gt;
|30.05.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|221&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|Gemmericher Str. 211&lt;br /&gt;
|Scheune&lt;br /&gt;
|21.09.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|221&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|Gemmericher Str. 211&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Göpel&lt;br /&gt;
|21.09.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|221&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|116&lt;br /&gt;
|Gemmericher Str. 211&lt;br /&gt;
|Speicher&lt;br /&gt;
|21.09.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|222&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Markt 14&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|03.07.89&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Zeche Westfalen 04.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 1&lt;br /&gt;
|ehem. Lohnhalle/Waschkaue&lt;br /&gt;
|10.12.07&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|216&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 3&lt;br /&gt;
|Lampenstube&lt;br /&gt;
|28.03.11&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|220&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 4&lt;br /&gt;
|Versandgebäude&lt;br /&gt;
|20.03.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|217&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 7-13&lt;br /&gt;
|Werkstätten&lt;br /&gt;
|21.06.11&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Zeche Westfalen 41.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|222&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 10&lt;br /&gt;
|Fördergerüst zu Schacht I und Skipanlage&lt;br /&gt;
|29.06.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|222&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 12&lt;br /&gt;
|Friktionswindengebäude mit Technik&lt;br /&gt;
|29.06.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Zeche Westfalen 21.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|222&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 14&lt;br /&gt;
|Fördergerüst zu Schacht II mit Schachthalle&lt;br /&gt;
|29.06.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|221&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 15-23&lt;br /&gt;
|Maschinenzentrale mit Fördermaschinenhäusern zu Schacht I und II&lt;br /&gt;
|22.05.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[Datei:Zeche Westfalen 18.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|223&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 18&lt;br /&gt;
|Grubenlüftergebäude&lt;br /&gt;
|29.06.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|223&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 18&lt;br /&gt;
|Grubenlüfter&lt;br /&gt;
|29.06.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 20&lt;br /&gt;
|Lokschuppen&lt;br /&gt;
|07.07.14&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|218&lt;br /&gt;
|Zeche Westfalen 25&lt;br /&gt;
|Kesselhaus&lt;br /&gt;
|30.01.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 47-49 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|236&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Oststr. 47 - 49&lt;br /&gt;
|viergeschossiges Vorderhaus + rückwärtig eingeschossiges Ladengebäude (ehem. Woolworth)&lt;br /&gt;
|04.03.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|237&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|136&lt;br /&gt;
|Beckumer Str.  131&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|29.10.91&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|238&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|141&lt;br /&gt;
|Rosenstr. 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|239&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|219&lt;br /&gt;
|Spilbrinkstr. 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|09.02.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|Ostwall 7&lt;br /&gt;
|Äußere Bauhülle + innere Erschließungswege des Hauptgeb. (Albert-Schweitzer Grundschule)&lt;br /&gt;
|21.05.96&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|138&lt;br /&gt;
|Wetterweg 27&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Barbaraschule)&lt;br /&gt;
|23.07.92&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|Im Pattenmeicheln  &lt;br /&gt;
|Transformatorenstation&lt;br /&gt;
|01.07.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|252&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|150&lt;br /&gt;
|Hammer Str.  11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|20.09.93&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|261&lt;br /&gt;
|137&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|Königstr. 8&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Wohnhaus von [[Wilhelm Tovar]])&lt;br /&gt;
|06.12.95&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|263&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|Parkstr. 1&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (ehem. [[Bürgermeistervilla]])&lt;br /&gt;
|07.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|264&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|Pankratiusstr. 20&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|14.01.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|kleine Mauer zwischen Hauptgebäude und Speicher&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Kuhstall&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Scheune (nur Fassade und Dach)&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Remise&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|kleiner Schuppen (Bienenhaus)&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Brunnen&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Garten (südl. Hauptgebäude)&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|265&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|Warendorfer Str. 312&lt;br /&gt;
|Speicher&lt;br /&gt;
|24.04.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|266&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|Alter Münsterweg 88&lt;br /&gt;
|Fachwerkspeicher&lt;br /&gt;
|18.12.97&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|273&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|Wallstr. 65&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|18.11.98&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|274&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|Moltkestraße 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|21.09.99&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Schützenhof.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|276&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|Beckumer Str. 89 - 93&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude + Saalanbau, ohne östliches Nebengeb. (Schützenhof)&lt;br /&gt;
|12.07.00&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Weststrasse 78 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|279&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Weststr. 78&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Änderungsschneiderei)&lt;br /&gt;
|06.01.05&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|280&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|Robert-Koch-Straße 16&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Garage und Vorgarten&lt;br /&gt;
|07.01.09&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|281&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Wienkampstr. 24&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude mit Vorgarten&lt;br /&gt;
|03.11.08&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|282&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Kampstr. 37&lt;br /&gt;
|Kerngerüst des Hauptgebäudes&lt;br /&gt;
|18.12.08&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|284&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|208&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 19]]&lt;br /&gt;
|Wohngebäude mit Terrasse&lt;br /&gt;
|24.08.09&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|285&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|209&lt;br /&gt;
|[[Auf dem Westkamp 1]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|21.10.09&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Auf dem Westkamp 14&lt;br /&gt;
|Grundstückseinfassung&lt;br /&gt;
|08.02.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Auf dem Westkamp 14&lt;br /&gt;
|Nebengebäude&lt;br /&gt;
|08.02.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Auf dem Westkamp 14&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|08.02.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:VorhelmerWeg15.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|288&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 15]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|21.10.09&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:VorhelmerWeg17.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|289&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 17]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|25.11.09&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:VorhelmerWeg32Tor.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 32]]&lt;br /&gt;
|Einganstörchen&lt;br /&gt;
|05.01.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 32]]&lt;br /&gt;
|Gartengestaltung mit Teich&lt;br /&gt;
|05.01.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 32]]&lt;br /&gt;
|Garage&lt;br /&gt;
|05.01.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|[[Vorhelmer Weg 32]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|05.01.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Rottmannstr4.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|292&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|214&lt;br /&gt;
|Rottmannstr. 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|12.03.10&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 22 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|312&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|[[Oststraße#Hausnummer_22|Oststr. 22]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Lieftüchter)&lt;br /&gt;
|09.10.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|[[File:Oststrasse 24 01.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|313&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|225&lt;br /&gt;
|[[Oststraße#Hausnummer_24|Oststr. 24]]&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude (Eiscafé Gamba)&lt;br /&gt;
|09.10.12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|319&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|226&lt;br /&gt;
|Lütkeweg 20&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude ([[Villa Herding &amp;amp; Mentrup]])&lt;br /&gt;
|04.04.14&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|321&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|231&lt;br /&gt;
|Alte Beckumer Str. 88 &lt;br /&gt;
|Wirtschaftsgebäude&lt;br /&gt;
|10.11.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|321&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|231&lt;br /&gt;
|Alte Beckumer Str. 88 &lt;br /&gt;
|Speicher&lt;br /&gt;
|10.11.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|321&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|231&lt;br /&gt;
|Alte Beckumer Str. 88 &lt;br /&gt;
|Haupthaus&lt;br /&gt;
|10.11.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|323&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|Gerichtsstraße 31&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|17.03.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|329&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|230&lt;br /&gt;
|Nordstr. 7 - 9&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|20.05.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|335&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|Brockhausener Straße 60&lt;br /&gt;
|Längsdielenhaus von 1859 mit Umbau von 1930&lt;br /&gt;
|06.01.2016&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|335&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|Brockhausener Straße 60&lt;br /&gt;
|offener Brunnen am Wohngiebel&lt;br /&gt;
|06.01.2016&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|336&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|232&lt;br /&gt;
|Kirchstr. 4&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|14.12.2015&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|340&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|238&lt;br /&gt;
|Moltkestraße 11&lt;br /&gt;
|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
|15.03.2018&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Lateinschule&amp;diff=10377</id>
		<title>Lateinschule</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Lateinschule&amp;diff=10377"/>
		<updated>2026-09-15T08:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      = &lt;br /&gt;
|Adresse   = Kirchplatz 15&lt;br /&gt;
|Telefon   = &lt;br /&gt;
|Fax       = &lt;br /&gt;
|Email     = &lt;br /&gt;
|Internet  = &lt;br /&gt;
|Baujahr   = 1790&lt;br /&gt;
|Architekt = Kurtz&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Knabenschule&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Architekturbüro&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.76279&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.88731&lt;br /&gt;
|Zoom      = 18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Alte Lateinschule&#039;&#039;&#039; am [[Kirchplatz]] 15 ist ein historisches Schulgebäude in der Ahlener Innenstadt. Das heutige Gebäude wurde &#039;&#039;&#039;1790&#039;&#039;&#039; innerhalb des Kirchringes errichtet und zunächst als Elementarschule für Knaben genutzt. Die Geschichte des Ahlener Lateinschulwesens reicht jedoch bis ins Mittelalter zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Lateinschule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im &#039;&#039;&#039;14. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; besaß die Ahlener Lateinschule als städtische Knabenschule eine gewisse Bedeutung. Einige ihrer Schüler studierten später an bedeutenden europäischen Universitäten. Für das Jahr &#039;&#039;&#039;1374&#039;&#039;&#039; ist beispielsweise überliefert, dass Machovius von Alen an der juristischen Fakultät der Universität Prag studierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lange Schultradition Ahlens bestand damit bereits Jahrhunderte vor der Errichtung des heute erhaltenen Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau von 1790 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Gebäude der Alten Lateinschule wurde im Jahr &#039;&#039;&#039;1790&#039;&#039;&#039; als harmonisch proportionierter Barockbau innerhalb des Kirchringes errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neubau entstand teilweise auf den Fundamenten einer größeren dreischiffigen Vorgängerkirche. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse mussten beim Bau vorhandene Materialien wiederverwendet werden. Neben einer Stiftung mehrerer Eichen durch den Grafen von Merveldt wurden Teile der ehemaligen Ahlener Stadttore zur Materialgewinnung abgebrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom mittleren Westtor gelangte dabei ein Bauteil mit dem Ahlener Stadtwappen in das Schulgebäude, wo es später wiederentdeckt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulbetrieb ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Neubau wurde eine &#039;&#039;&#039;Elementarschule für Knaben&#039;&#039;&#039; der alten Pfarre eingerichtet. Die Einrichtung stand im Zusammenhang mit der Einführung der Schulpflicht gegen Ende des 18. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf entstand zusätzlich eine Mädchenschule am Alten Kirchhof im Haus des sogenannten „Glasers“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schulwesens waren schwierig. Die Familien der Schüler beteiligten sich entsprechend ihrer finanziellen Möglichkeiten an der Bezahlung der Lehrer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des Siebenjährigen Krieges und der napoleonischen Kriege sank die Zahl der Schüler stark. Für das Jahr &#039;&#039;&#039;1803&#039;&#039;&#039; sind nur noch zwölf Schüler überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1829&#039;&#039;&#039; wurde die Schule schließlich durch den preußischen Staat aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Ahlener Schulwesens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1832&#039;&#039;&#039; entstand an der [[Nordstraße]] eine neue Pfarrschule. Aufgrund steigender Schülerzahlen wurde sie 1877 um ein Geschoss erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Ahlener Schulwesen weiter. 1845 wurde eine Bürger- und Rektoratschule genehmigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Volksschule im Jahr &#039;&#039;&#039;1895&#039;&#039;&#039; in die neue Westschule umzog, stand die Alte Lateinschule am Kirchplatz zunächst leer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätere Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1912&#039;&#039;&#039; wurde das Gebäude an die Alte Pfarre verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Sanierung für die Kirchengemeinde erfolgte &#039;&#039;&#039;1969&#039;&#039;&#039;. Das Gebäude wurde anschließend als Pfarrheim der St.-Bartholomäus-Gemeinde genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. September 1970 wurde das umgestaltete Pfarrheim offiziell eingeweiht. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Bürgermeister Faust, Stadtdirektor Baldauf und Oberstudiendirektor i. R. Wagler teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;2010&#039;&#039;&#039; wurde das Gebäude erneut umgenutzt und für ein Architekturbüro hergerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches Stadtwappen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Arbeiten im Gebäude wurde ein historisches Ahlener Stadtwappen in einem Deckenbalken wieder sichtbar. Es stammt vermutlich als &#039;&#039;&#039;Spolie&#039;&#039;&#039; vom ehemaligen mittleren Westtor der Ahlener Stadtbefestigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt einen für das 16. Jahrhundert typischen Renaissance-Schild mit dem &#039;&#039;&#039;beflügelten Aal&#039;&#039;&#039; als Ahlener Wappentier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rektoren der Lateinschule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Dienstzeit !! Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1313 || Henricus van der Wene&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1321 || Johannes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1326 || Luhard de Vechtlagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1359–1370 || Hermann von Schöppingen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1397–1398 || Arnold Hedinchus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1496 || Johannes Brunemann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1503 || Johann Smede&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1511–1512 || Hinrich van dem Koer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bis 1533 || Gerhard Cotius&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1546–1547 || Johannes van Beckem&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1556–1559 || Hinrich Godt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1562–1563 || Christoffer von der Smalenbroch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1563–1602 || Christoph Walen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1602–1607 || Ribbert Ernst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1607–1613 || Johannes Loeff&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1637–1641 || Jodocus Schluter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1641–1648 || Gerhard Dilling&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1648–1659 || Caspar Zimmermann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1659–1662 || Theodor Droste&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1663–1689 || Theodor Neuhaus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1689–1751 || Ernst Josef Kätzeler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1751–1752 || Johannes Melchior Aussel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1752–1769 || Heinrich Nikolaus Dahmer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bis 1790 || Caspar Meyer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1790–1802 || Johann Jodocus Heinrich Schriver&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 || Bolsmann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1803–1817 || Bernhard Austermann&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Fakten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Städtisches Gymnasium|Städtische Gymnasium]] Ahlen sieht sich in der Tradition der „Alten Lateinschule von 1458“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.staedtischesgymnasiumahlen.de/files/Flyer_Staedtisches_Gymnasium.pdf Schulflyer], aufgerufen am 28. Oktober 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=10376</id>
		<title>MediaWiki:Sidebar</title>
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		<updated>2026-09-15T08:48:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
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* LANGUAGES&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=MediaWiki:Sidebar&amp;diff=10375</id>
		<title>MediaWiki:Sidebar</title>
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		<updated>2026-09-15T08:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
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* LANGUAGES&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Alte_M%C3%BChle_Vorhelm&amp;diff=10374</id>
		<title>Alte Mühle Vorhelm</title>
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		<updated>2026-09-15T08:41:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Vorlage:Gebäude |Foto      = |Adresse   = Mühlenstraße 5 |Telefon   = |Fax       = |Email     = |Internet  = |Urnutzung = Turmwindmühle |Baujahr   = um 1830 |Architekt = |Nutzung   = Sitz des Heimatvereins Vorhelm |Denkmal   = Ja |Breite    = 51.804664 |Laenge    = 7.948093 |Zoom      = 17 }}  Kategorie:Gebäude Kategorie:Denkmäler Kategorie:Mühlen  Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Windmühlenturm „Alte Mühle Vorhelm“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der Mühlenstraße 5 ist ein…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      =&lt;br /&gt;
|Adresse   = Mühlenstraße 5&lt;br /&gt;
|Telefon   =&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     =&lt;br /&gt;
|Internet  =&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Turmwindmühle&lt;br /&gt;
|Baujahr   = um 1830&lt;br /&gt;
|Architekt =&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Sitz des Heimatvereins Vorhelm&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.804664&lt;br /&gt;
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|Zoom      = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Windmühlenturm „Alte Mühle Vorhelm“&#039;&#039;&#039; an der [[Mühlenstraße]] 5 ist eine ehemalige Turmwindmühle in Vorhelm. Das Gebäude wurde um &#039;&#039;&#039;1830&#039;&#039;&#039; im Typ einer sogenannten &#039;&#039;&#039;Holländermühle&#039;&#039;&#039; errichtet und diente ursprünglich dem Mahlbetrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Windmühlenturm „Alte Mühle Vorhelm“&#039;&#039;, Bereich Freizeit &amp;amp; Touristik / Ausflugsziele / Mühlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 32–33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle wurde um 1830 als &#039;&#039;&#039;Turmwindmühle&#039;&#039;&#039; errichtet. Es handelt sich um den fortschrittlichen Typ einer Holländermühle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das benachbarte Wohnhaus mit Stallgebäude entstand 1905 unmittelbar an der Mühle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Brand im Jahr &#039;&#039;&#039;1907&#039;&#039;&#039; wurde die Anlage als Wind- und Dampfmühle betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brand erfolgte eine technische Umstellung. Die Mühle wurde nun mit einem &#039;&#039;&#039;Sauggasmotor&#039;&#039;&#039; betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stromerzeugung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab &#039;&#039;&#039;1919&#039;&#039;&#039; wurde der Motor zusätzlich zur Stromerzeugung genutzt. Von der Mühlenanlage aus wurde Vorhelm mit elektrischer Energie versorgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Mahlbetrieb endete im Jahr &#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Windmühlenturm ist als konischer, gedrungen wirkender Baukörper aus verputztem Kalkstein-Bossenmauerwerk ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich besaß das Erdgeschoss drei Tore. Dadurch konnten Fuhrwerke in das Gebäude einfahren und auf einer anderen Seite wieder hinausfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem der drei Geschosse befand sich eine Tür. Diese diente dem Zugang zu den außenliegenden Arbeitsbereichen der Mühle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aufgabe des Mahlbetriebs blieb der Mühlenturm erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich in der Alten Mühle der &#039;&#039;&#039;Sitz des Heimatvereins Vorhelm&#039;&#039;&#039;. Das Gebäude wird vom Verein gepflegt und für Veranstaltungen genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Außenbesichtigung ist jederzeit möglich; eine Innenbesichtigung kann nach Vereinbarung erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alte Mühle Vorhelm dokumentiert auf engem Raum mehrere technische Entwicklungsstufen der Energie- und Mühlentechnik: vom klassischen Windbetrieb über die Nutzung einer Dampfmaschine bis hin zum Sauggasmotor und schließlich zur Stromerzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere die Stromversorgung Vorhelms ab 1919 verleiht der Anlage über ihre Funktion als Getreidemühle hinaus eine besondere Bedeutung für die örtliche Technikgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=M%C3%BChlen_Haus_Vorhelm&amp;diff=10373</id>
		<title>Mühlen Haus Vorhelm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=M%C3%BChlen_Haus_Vorhelm&amp;diff=10373"/>
		<updated>2026-09-15T08:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      = DrostezuVischering10-14Mühle.jpg&lt;br /&gt;
|Adresse   = Droste-zu-Vischering-Weg 10&lt;br /&gt;
|Telefon   =&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     =&lt;br /&gt;
|Internet  =&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Wassermühle&lt;br /&gt;
|Baujahr   = 1730 / 1874&lt;br /&gt;
|Architekt =&lt;br /&gt;
|Nutzung   =&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.813434&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.940524&lt;br /&gt;
|Zoom      = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wassermühlen bei Haus Vorhelm&#039;&#039;&#039; am [[Droste-zu-Vischering-Weg]] 10–14 bilden ein historisches Mühlenensemble am Hellbach. Zur Anlage gehören eine ältere Fachwerkwassermühle aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert sowie eine zweite, 1874 errichtete Wassermühle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 30–31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Wassermühle Haus Vorhelm&#039;&#039;, Bereich Freizeit &amp;amp; Touristik / Ausflugsziele / Mühlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte Wassermühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Mühlengebäude liegt unmittelbar am Hellbach. Es handelt sich um einen Fachwerkbau, der nach Angaben der Stadt Ahlen bereits &#039;&#039;&#039;Ende des 16. beziehungsweise Anfang des 17. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; als Kornmühle errichtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Broschüre nennt für das Jahr &#039;&#039;&#039;1730&#039;&#039;&#039; einen grundlegenden Umbau der Mühle. Dieses Datum ist daher nicht als ursprüngliches Baujahr des Gebäudes anzusehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude besitzt ein giebelständiges Krüppelwalmdach. Charakteristisch sind die kräftigen Kopfblätter sowie die konstruktive Gestaltung des Fachwerks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung als Korn-, Öl- und Stampfmühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde das Gebäude als &#039;&#039;&#039;Kornmühle&#039;&#039;&#039; genutzt. Ab dem 19. Jahrhundert diente es als &#039;&#039;&#039;Öl- und Stampfmühle&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kamen unter anderem sogenannte &#039;&#039;&#039;Kollergänge&#039;&#039;&#039; zum Einsatz. Diese bestanden aus schweren Mahlsteinen, die auf einer kreisförmigen Bahn liefen und beispielsweise zum Zerkleinern ölhaltiger Saaten verwendet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb der Mühle unterlag ursprünglich dem grundherrschaftlichen Mühlenrecht. Wie bei anderen Mühlen bestand auch hier ein &#039;&#039;&#039;Mühlenbann&#039;&#039;&#039; beziehungsweise Mühlenzwang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umnutzung um 1900 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende wurde das Mahlwerk aus der älteren Wassermühle entfernt. Das Gebäude wurde anschließend als &#039;&#039;&#039;Kesselhaus mit einer Lokomobile&#039;&#039;&#039; genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit änderte sich die Funktion des Gebäudes grundlegend: Aus der traditionellen Wassermühle wurde ein technisches Nebengebäude für eine modernere Form der Energieerzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassermühle von 1874 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &#039;&#039;&#039;1874&#039;&#039;&#039; wurde eine zweite Wassermühle errichtet. Sie entstand als Teil der Wirtschaftsgebäude von Haus Vorhelm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum älteren Fachwerkbau handelt es sich bei diesem Gebäude um einen schlichten &#039;&#039;&#039;Mauerwerksbau&#039;&#039;&#039;, dessen Gestaltung für Zweckbauten der frühen Industrialisierungsphase typisch ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein am Gebäude angebrachtes &#039;&#039;&#039;Allianzwappen&#039;&#039;&#039; weist auf den Bauherrn &#039;&#039;&#039;Clemens Graf Droste zu Vischering&#039;&#039;&#039; hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle verfügte über &#039;&#039;&#039;drei Mahlgänge&#039;&#039;&#039; und diente der Verarbeitung von Getreide.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auszugsluke im Obergeschoss ermöglichte den Transport von Getreide, Säcken und anderen Gütern in die oberen Etagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlenrecht und Gewerbefreiheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb von Wassermühlen war über Jahrhunderte eng mit grundherrschaftlichen Rechten verbunden. Auch bei Haus Vorhelm bestand ein Mühlenbann, durch den die Nutzung der Mühle geregelt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der &#039;&#039;&#039;Gewerbeordnung von 1869&#039;&#039;&#039; wurde der Mühlenzwang endgültig aufgehoben. Die 1874 errichtete jüngere Wassermühle entstand somit bereits unter veränderten wirtschaftlichen Bedingungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtahlen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlentechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühlen nutzen die Strömungsenergie eines Gewässers zur Erzeugung mechanischer Energie. Das Wasser wird dabei über Wehre oder Mühlengräben gezielt einem Wasserrad zugeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehbewegung des Wasserrades wurde über Wellen, Zahnräder und weitere Transmissionselemente auf Mahlgänge oder andere Maschinen übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Münsterland kamen abhängig von Gefälle, Wasserführung und örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Wasserradtypen zum Einsatz. Die Broschüre erläutert unter anderem das Prinzip des mittelschlächtigen Wasserrades, bei dem das Wasser etwa auf halber Höhe auf das Rad trifft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mühlenensemble bei Haus Vorhelm dokumentiert mehrere Jahrhunderte regionaler Wirtschafts- und Technikgeschichte. Die ältere Wassermühle steht für die frühneuzeitliche, grundherrschaftlich geprägte Mühlenwirtschaft. Ihre spätere Nutzung als Öl- und Stampfmühle sowie schließlich als Kesselhaus zeigt den technischen Wandel des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1874 errichtete jüngere Wassermühle steht dagegen bereits für eine stärker gewerblich und industriell geprägte Wirtschaftsweise nach Aufhebung des Mühlenzwangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=M%C3%BChlen_Haus_Vorhelm&amp;diff=10372</id>
		<title>Mühlen Haus Vorhelm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=M%C3%BChlen_Haus_Vorhelm&amp;diff=10372"/>
		<updated>2026-09-15T08:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      = DrostezuVischering10-14Mühle.jpg&lt;br /&gt;
|Adresse   = Droste-zu-Vischering-Weg 10&lt;br /&gt;
|Telefon   =&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     =&lt;br /&gt;
|Internet  =&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Wassermühle&lt;br /&gt;
|Baujahr   = 1730 / 1874&lt;br /&gt;
|Architekt =&lt;br /&gt;
|Nutzung   =&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.813434&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.940524&lt;br /&gt;
|Zoom      = 17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühlen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mühlenensemble bei Haus Vorhelm&#039;&#039;&#039; am [[Droste-zu-Vischering-Weg]] 10 besteht aus zwei historischen Wassermühlen unterschiedlicher Entstehungszeit. Die ältere Mühle geht auf das Jahr 1730 zurück, die jüngere wurde 1874 errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024, S. 30–31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alte Wassermühle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältere Wassermühle wurde &#039;&#039;&#039;1730&#039;&#039;&#039; grundlegend umgebaut. Das Gebäude ist ein behäbiger Fachwerkbau mit giebelständigem Krüppelwalmdach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders charakteristisch sind die kräftigen Kopfblätter und die markante Giebelausbildung. Die konstruktiven Details des Fachwerks zeigen typische Merkmale der Entstehungszeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 19. Jahrhundert wurde das Gebäude als Öl- und Stampfmühle genutzt. Dabei kamen sogenannte Kollergänge zum Einsatz. Diese bestanden aus schweren Mahlsteinen, die auf einer kreisförmigen Bahn liefen und unter anderem zum Zerkleinern ölhaltiger Saaten dienten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur technischen Ausstattung gehörte später auch eine Transmissionsanlage, über die die erzeugte Kraft innerhalb des Gebäudes verteilt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Mühle ist sowohl wirtschafts- als auch sozialgeschichtlich von Bedeutung. Sie dokumentiert die Entwicklung der Mühlennutzung vom grundherrschaftlich geprägten Mühlenbetrieb bis hin zu späteren gewerblichen Nutzungsformen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassermühle von 1874 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweites Mühlengebäude wurde &#039;&#039;&#039;1874&#039;&#039;&#039; errichtet. Es entstand als Teil des Wirtschaftshofes von Haus Vorhelm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude besitzt eine zurückhaltende Gestaltung. Die Fassaden sind durch regelmäßig angeordnete Fenster gegliedert. Auffällig ist die als Auszugsluke ausgebildete Öffnung im Obergeschoss, über die Waren in die oberen Etagen transportiert werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle wurde ursprünglich zum Mahlen von Getreide genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit Jahrhunderten bestehende Mühlenzwang beziehungsweise das Mühlenrecht wurde mit der Gewerbeordnung von &#039;&#039;&#039;1869&#039;&#039;&#039; endgültig aufgehoben. Dadurch veränderten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb solcher Mühlen grundlegend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserkraft und Mühlentechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wassermühlen nutzten die Strömungsenergie eines Gewässers zur Erzeugung mechanischer Energie. Das Wasser wurde dabei über Wehre oder Mühlengräben gezielt auf ein Wasserrad geleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Münsterland kamen je nach Wasserführung und örtlichen Gegebenheiten unterschiedliche Wasserradtypen zum Einsatz. Die Kraft des Wasserrades wurde über Wellen und Zahnräder auf Mahlgänge oder andere Maschinen übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Broschüre zeigt außerdem ein Beispiel eines mittelschlächtigen Wasserrades, bei dem das Wasser ungefähr auf halber Höhe des Rades auf die Schaufeln trifft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mühlenensemble bei Haus Vorhelm dokumentiert verschiedene Entwicklungsstufen der Wassermühlentechnik. Die ältere Mühle steht für die frühneuzeitliche und grundherrschaftlich geprägte Mühlenwirtschaft, während der Bau von 1874 bereits in eine Zeit fällt, in der sich die traditionellen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Mühlenwesens grundlegend veränderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erhaltenen Gebäude und technischen Spuren machen die Anlage zu einem bedeutenden Zeugnis der regionalen Wirtschafts- und Technikgeschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
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