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	<title>AhlenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-10-31T23:55:06Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=B_%26_O&amp;diff=10597</id>
		<title>B &amp; O</title>
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		<updated>2026-10-30T07:37:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto       =&lt;br /&gt;
|Adresse    = Weststraße 74&lt;br /&gt;
|Telefon    =&lt;br /&gt;
|Fax        =&lt;br /&gt;
|Email      =&lt;br /&gt;
|Internet   =&lt;br /&gt;
|Urnutzung  = Kaufhaus&lt;br /&gt;
|Baujahr    =&lt;br /&gt;
|Architekt  =&lt;br /&gt;
|Nutzung    = Elektronikfachgeschäft&lt;br /&gt;
|Denkmal    =&lt;br /&gt;
|Breite     = 51.76332&lt;br /&gt;
|Laenge     = 7.88819&lt;br /&gt;
|Zoom       = 19&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;B &amp;amp; O&#039;&#039;&#039; war ein Kaufhaus an der [[Weststraße]] 74 in Ahlen. Das Kaufhaus erstreckte sich über zwei Verkaufsebenen, die durch eine Rolltreppe miteinander verbunden waren. Mit seinem umfangreichen Warenangebot, einer Musikabteilung und einem Restaurant gehörte es über viele Jahre zu den bekannten Einkaufsadressen der Ahlener Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Rolltreppe, die damals keineswegs in jedem Geschäft selbstverständlich war, ist vielen ehemaligen Kunden in Erinnerung geblieben. Das Kaufhaus wurde von Zeitzeugen wiederholt mit den großen Warenhäusern in anderen Städten verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Eröffnung des Kaufhauses B &amp;amp; O in Ahlen ist bislang nicht bekannt. Nach Erinnerungen ehemaliger Kunden bestand das Geschäft bereits mehrere Jahre vor 1979. Auch für die frühen 1980er-Jahre ist das Kaufhaus durch Erinnerungen und Hinweise auf historische Werbeanzeigen dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herkunft des Firmennamens B &amp;amp; O gibt es unterschiedliche Angaben. Nach einer Zeitzeugenerinnerung soll er sich aus den Namen der damaligen Inhaber &#039;&#039;Berken&#039;&#039; und &#039;&#039;Overmeyer&#039;&#039; zusammengesetzt haben. In einem anderen Bericht werden die Namen &#039;&#039;Berkemeier&#039;&#039; und &#039;&#039;Obermeier&#039;&#039; genannt. Eine gesicherte Zuordnung anhand zeitgenössischer Geschäftsunterlagen steht noch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Zeitzeugen berichten, dass das Kaufhaus später unter dem Namen &#039;&#039;Overmeyer&#039;&#039; weitergeführt wurde. In weiteren Erinnerungen wird auch &#039;&#039;Kaufring&#039;&#039; als spätere Bezeichnung genannt. Unklar ist bislang, ob Kaufring das gesamte Kaufhaus betrieb oder lediglich die Lebensmittelabteilung übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erinnerung soll die Trennung der ursprünglichen Geschäftspartner zur Aufteilung mehrerer Standorte geführt haben. Neben Ahlen werden in diesem Zusammenhang Oelde und Ibbenbüren genannt. Auch diese Angaben bedürfen noch einer Überprüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann der Kaufhausbetrieb endgültig eingestellt wurde, ist bisher nicht eindeutig geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Kaufhaus und seine Abteilungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B &amp;amp; O bot ein für die damalige Ahlener Innenstadt umfangreiches Sortiment. Zum Angebot gehörten unter anderem Bekleidung, Lebensmittel, Haushaltswaren, Spielzeug, Unterhaltungselektronik und Schallplatten. Zeitzeugen erinnern sich außerdem an den Verkauf von Fahrrädern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensmittelabteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Verkaufsbereich befand sich eine Lebensmittelabteilung mit einem umfangreichen Sortiment. Ehemalige Kunden erinnern sich an Obst und Gemüse, Fleischwaren und Süßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in Erinnerung geblieben ist einigen Ahlenern der Süßwarenbereich in der Nähe der Rolltreppe. Auch die Lebensmittelabteilung war Teil des Einkaufsalltags vieler Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Zeitzeugenbericht wird erzählt, dass Kinder dort Erbsen kauften, die anschließend als Munition für selbst gebastelte Pusterohre dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach späteren Erinnerungen wurde die Lebensmittelabteilung zeitweise unter einem anderen Namen betrieben. Hierzu werden sowohl REWE als auch Kaufring genannt; die tatsächliche zeitliche und betriebliche Zuordnung ist noch ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikabteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Stellung nahm die Musikabteilung ein. Hier konnten Kunden Schallplatten und später auch CDs nicht nur kaufen, sondern vor dem Kauf anhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erinnerung standen dafür unter anderem AKG-Studio-Kopfhörer und auffällige braune Blaupunkt-Receiver zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem ein Mitarbeiter der Musikabteilung ist zahlreichen ehemaligen Kunden bis heute in Erinnerung geblieben. Er galt als außergewöhnlich sachkundig und konnte selbst anhand weniger gesummter Töne oder einzelner Textzeilen Lieder erkennen und die passenden Schallplatten heraussuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Zeitzeugen berichten, dass dieser Mitarbeiter später in der Musikabteilung des Saturn-Marktes in Hamm tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die besonders aufwendig ausgestattete Musikabteilung bereits während der B-&amp;amp;-O-Zeit oder erst unter dem späteren Namen Overmeyer bestand, lässt sich bislang nicht eindeutig feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekleidung, Spielwaren und Haushaltswaren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im oberen Verkaufsbereich befanden sich unter anderem Bekleidungsabteilungen. Zeitzeugen erinnern sich an Jeans, weitere Damen- und Herrenbekleidung sowie eine Spielwarenabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurden Haushaltswaren, Töpfe und Geschirr angeboten. Für manche Ahlener Familien war das Kaufhaus auch eine Anlaufstelle für die Anschaffung der sogenannten Aussteuer, also der Erstausstattung eines eigenen Haushalts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Warenangebot umfasste nach weiteren Erinnerungen auch Fahrräder und einfache elektronische Spiele, darunter tragbare Geräte, die im Geschäft ausprobiert werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restaurant und Café ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obergeschoss befand sich ein Restaurant beziehungsweise eine Cafeteria mit Blick auf die [[Alte Pfarre]]. Für viele Ahlener war es nicht nur eine Gelegenheit zum Essen, sondern auch ein beliebter Treffpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Besucher erinnern sich an gemeinsame Einkäufe mit ihren Eltern, an Schulfreistunden, die im Restaurant verbracht wurden, und an Begegnungen mit Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders häufig werden die Pommes frites, das Frühstück und die vergleichsweise günstigen Mittagsgerichte erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zeitzeugenberichten gab es zeitweise ein Frühstücksbuffet für 5 DM. Eine ehemalige Mitarbeiterin erinnert sich außerdem an ein samstags angebotenes Schnitzelgericht mit Pommes frites und Salat zum Preis von 4,95 DM. Samstags soll der Betrieb gewöhnlich um 14 Uhr geendet haben, mit Ausnahmen an Wochenenden in der Weihnachtszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Getränke wie Kakao und Berliner Weiße sind früheren Besuchern in Erinnerung geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friseursalon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obergeschoss gab es außerdem einen Friseursalon. Auch dieser wird in persönlichen Erinnerungen ehemaliger Besucher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Ahlener Innenstadt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Menschen war B &amp;amp; O mehr als nur eine Einkaufsmöglichkeit. Das Kaufhaus verband den alltäglichen Einkauf mit Freizeit, Begegnungen und neuen Einkaufserlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rolltreppe galt als besondere Attraktion. Die Kombination aus zahlreichen Warenabteilungen, Restaurant und Musikabteilung vermittelte manchen Besuchern einen Hauch von Großstadtflair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Zeitzeugen berichten von ihren ersten selbstständigen Einkäufen, dem Kauf ihrer ersten Schallplatte oder regelmäßigen Besuchen in der Musikabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade diese persönlichen Erinnerungen zeigen, welche Bedeutung das Kaufhaus im gesellschaftlichen Leben der Stadt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude und spätere Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kaufhaus befand sich an der Weststraße 74, auf dem Gelände der früheren Dechanei. Später zog das Elektronikfachgeschäft &#039;&#039;expert Promedia&#039;&#039; ein. Bei späteren Umbauten blieb nach einer persönlichen Beobachtung zunächst noch die frühere Deckenöffnung der Rolltreppe erkennbar. Sie erinnerte an die Zeit, als das Gebäude über zwei miteinander verbundene Verkaufsebenen verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen und offene Fragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kaufhauses ist bislang vor allem durch persönliche Erinnerungen ehemaliger Kunden und Beschäftigter überliefert. In sozialen Netzwerken wurden zahlreiche Einzelheiten zu den Abteilungen, dem Restaurant und den Beschäftigten zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht abschließend geklärt sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das genaue Eröffnungs- und Schließungsdatum&lt;br /&gt;
* Die ursprünglichen Inhaber und die Herkunft des Namens B &amp;amp; O&lt;br /&gt;
* Die Geschäftsbeziehungen zu weiteren Kaufhäusern in Oelde und Ibbenbüren&lt;br /&gt;
* Die zeitliche Reihenfolge der Namen B &amp;amp; O, Overmeyer und Kaufring&lt;br /&gt;
* Die Betreiberwechsel der Lebensmittelabteilung&lt;br /&gt;
* Die Baugeschichte des Kaufhausgebäudes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Zeitungsanzeigen, Fotografien, Geschäftsunterlagen und weitere Zeitzeugenberichte könnten helfen, diese Fragen zu beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeitzeugenberichte und Diskussionen in der Facebook-Gruppe &#039;&#039;Ahlen – Damals, Heute und Morgen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Zeitzeugenberichte in der Facebook-Gruppe &#039;&#039;Wir sind AHLEN&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Erinnerungen von Bernd Schräder an das Kaufhaus und die Musikabteilung, veröffentlicht in einer Facebook-Diskussion und mit Zustimmung für das AhlenWiki verwendet.&lt;br /&gt;
* Hinweise auf eine historische Zeitungsanzeige von B &amp;amp; O aus dem Jahr 1982, veröffentlicht in einer Facebook-Diskussion von Markus Bockholt. Originalquelle noch zu ergänzen.&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/groups/ahlen.duh/posts/8288586947829687/ Facebook-Diskussion mit Erinnerungen an B &amp;amp; O]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Bahnhof&amp;diff=10596</id>
		<title>Bahnhof</title>
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		<updated>2026-10-29T17:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Bahnhof Ahlen ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Stadt Ahlen, Nordrhein-Westfalen, und hat eine lange Geschichte, die eng mit der industriellen Entwicklung der Region verknüpft ist. Der Bahnhof wurde am 15. Oktober 1847 im Zuge des Baus der Köln-Mindener Eisenbahn in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge === &lt;br /&gt;
Die Eisenbahngeschichte in Ahlen begann in den 1840er Jahren, als der Streckenabschnitt Hamm-Bielefeld der Köln-Mindener Eisenbahn gebaut wurde. Obwohl die Strecke ursprünglich eine andere Route durch das Lippetal nehmen sollte, wurde sie am 9. März 1844 endgültig über die Orte Ahlen, Oelde, Rheda und Gütersloh geführt. Die Entscheidung für diese Streckenführung führte in Ahlen zu großer Begeisterung, da die Stadt dadurch einen Anschluss an das wachsende deutsche Eisenbahnnetz erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Bahnhof in Ahlen wurde 1847 errichtet. Das erste Empfangsgebäude wurde 1848 gebaut, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Der Bahnhofsanschluss trug erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei, indem er schnellen Rohstoff- und Warenverkehr ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung und wirtschaftlicher Aufschwung === &lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Eisenbahn begann in Ahlen die Ansiedlung erster Industriebetriebe. Die Stadt wuchs rasch und gewann an wirtschaftlicher Bedeutung. Nach einer kurzen Krise durch den Niedergang der Strontianitindustrie in den 1880er Jahren sorgte die Ausweitung der Emailleindustrie und die Inbetriebnahme der Schächte I und II der Gewerkschaft Westfalen für erneuten Aufschwung. Der Bahnhof Ahlen spielte hierbei eine entscheidende Rolle, da er einen schnellen Transport von Kohle und anderen Waren ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau und Modernisierung === &lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts reichten die ursprünglichen Bahnanlagen in Ahlen nicht mehr aus, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Stadt Ahlen setzte sich lange für bessere Eisenbahnanlagen ein. Die zuständige Eisenbahnverwaltung in Hannover erkannte schließlich die Notwendigkeit eines Ausbaus und stimmte einem viergleisigen Ausbau der Strecke zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen dieses Ausbaus wurden bedeutende Änderungen am Bahnhof Ahlen vorgenommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das ursprüngliche Empfangsgebäude aus dem Jahr 1848 wurde während des Ersten Weltkriegs abgerissen, da zu dieser Zeit die ebenerdig verlaufenden Gleiskörper auf einen Bahndamm gelegt wurden.&lt;br /&gt;
* Das neue Empfangsgebäude wurde 1916 weiter westlich erbaut und ist bis heute in Nutzung.&lt;br /&gt;
* Der Güterbahnhof wurde weit aus der Stadt hinaus in die östliche Feldmark verlegt, um dem steigenden Bedarf des Wagenladungsverkehrs gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modernisierung und der Ausbau der Bahnanlagen trugen der rasanten industriellen Entwicklung Ahlens Rechnung und machten den Bahnhof zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Bahnhof in den 1970er Jahren === &lt;br /&gt;
Bis Mitte der 1970er Jahre entwickelte sich der Bahnhof Ahlen zu einem wichtigen Umschlagplatz für den Personen- und Güterverkehr. Die Bahnanlagen erstreckten sich über 18.749 Meter Gleislänge bei einer Gesamtlänge von 3.742 Metern. Täglich wurden über 260 Zugfahrten und zahlreiche Rangierbewegungen durchgeführt, unterstützt von vier Stellwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde auf der angrenzenden Versuchsstrecke Gütersloh-Neubeckum an der &amp;quot;Bahn der Zukunft&amp;quot; gearbeitet. Die Deutsche Bundesbahn kündigte zudem die Elektrifizierung des Streckenabschnittes Hamm-Bielefeld für die Jahre 1966/67 an, was eine erhebliche Verbesserung der Transportbedingungen versprach. Der Bahnhof Ahlen wurde außerdem in den 1970er Jahren mit einem neuen Drucktasten-Stellwerk (Dr-Stellwerk) ausgestattet, was zur Stilllegung der vier herkömmlichen Stellwerke führte und die Leistungsfähigkeit sowie die Sicherheit des Bahnbetriebs erhöhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Bahnhof Vorhelm|Haltepunkt Vorhelm]] === &lt;br /&gt;
Etwa sechs Kilometer in Fahrtrichtung Bielefeld befand sich ab 1891 der Haltepunkt des Ortsteils Vorhelm. Dieser diente der Anbindung des Vorhelmer Ortsteils an das Eisenbahnnetz. Nach der Eingemeindung des Ortes im Jahr 1975 wurde die Betriebsstelle 1988 aus Rationalisierungsgründen stillgelegt und 1994 vollständig zurückgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Zukunft == &lt;br /&gt;
Der Bahnhof Ahlen hat eine über 150-jährige Geschichte und war stets eng mit der industriellen Entwicklung der Stadt verbunden. Die Modernisierungsmaßnahmen der 1960er und 1970er Jahre, einschließlich der Elektrifizierung und der technischen Innovationen auf der angrenzenden Versuchsstrecke, unterstrichen die Bedeutung des Bahnhofs für die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren spielte die Bahn eine zentrale Rolle in der Verkehrsinfrastruktur von Ahlen. Mit steigenden Anforderungen im Güter- und Personenverkehr musste der Bahnhof weiter ausgebaut und modernisiert werden, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Ahlen blieb auch weiterhin ein wichtiger Standort für technische Innovationen und Versuche im Eisenbahnbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heutiger Zustand==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Ahlen ist als Nahverkehrssystemhalt im Westfalentarif eingebunden. Über zwei Nahverkehrslinien, den Rhein-Weser-Express (RE 6) und die Ems-Börde-Bahn (RB 69), besteht ein halbstündlicher Takt in beide Richtungen. Das Stellwerk „Af“ steuert den Bahnhof mit einem Spurplan-Drucktasten-Stellwerk der Bauart SpDrS60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof gibt es ein Reisezentrum, sowie eine Buchhandlung mit Kiosk und eine Bäckerei. Fahrkartenautomaten für Nah- und Fernverkehr sind ebenfalls vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Rhein-Ruhr-Express wurde der Bahnhof von 2019 bis 2021 modernisiert. Die Modernisierung umfasste die Erhöhung und Verlängerung des Bahnsteigs am Gleis 6 für einen stufenlosen Einstieg, den barrierefreien Zugang mittels Rampe, neue Aufzüge an den Gleisen 1/2 und 3 sowie die Installation eines modernen Beleuchtungs- und Beschallungssystems. Zudem wurde ein taktiles Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit == &lt;br /&gt;
Der Bahnhof Ahlen ist ein Symbol für die industrielle und verkehrstechnische Entwicklung der Stadt. Vom bescheidenen Beginn als Haltepunkt im 19. Jahrhundert bis hin zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt im 20. Jahrhundert hat sich der Bahnhof stets an die Anforderungen seiner Zeit angepasst. Die historischen und modernen Entwicklungen am Bahnhof Ahlen spiegeln die wirtschaftliche Bedeutung und den Fortschritt der Eisenbahn in Ahlen wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luftbild Bahnhof.jpg|Luftbild des Bahnhofsbereiches&lt;br /&gt;
Bahnhof-Nahrath.jpg|Bahnhof vom Nahrath-Dach aus gesehen&lt;br /&gt;
Bahnhof-Autos.jpg|Bahnhof und Signalbrücke&lt;br /&gt;
Neuer Bahnhof Halle.jpg|Alte Innenansicht der Halle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Historische Aufzeichnungen und Berichte zur Eisenbahngeschichte Ahlens&lt;br /&gt;
* Ahlener Monatsschau (Stand 1975)&lt;br /&gt;
* Artikel &amp;quot;AHLEN und die Köln-Mindener Eisenbahn&amp;quot; von Alois Mayr-Münster, Ahlener Monatsschau, Mai 1965&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Theodora_Maria_Holtermann&amp;diff=10595</id>
		<title>Theodora Maria Holtermann</title>
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		<updated>2026-10-26T10:57:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodora Maria Holtermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14. Dezember 1866&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Ahlen; † &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18. Juli 1953&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ebenda), auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dora Holtermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine Ahlener Bürgerin, die Erinnerungen an das Leben und die Entwicklung ihrer Heimatstadt im 19. Jahrhundert schriftlich festhielt. Ihre Aufzeichnungen sind eine Quelle zur Alltags- und Stadtgeschichte Ahlens.  == Leben ==  Theodora Maria Holtermann wurde am 14. Dezember 1866 in Ahlen geboren. Ihre Eltern…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Theodora Maria Holtermann&#039;&#039;&#039; (* &#039;&#039;&#039;14. Dezember 1866&#039;&#039;&#039; in [[Ahlen]]; † &#039;&#039;&#039;18. Juli 1953&#039;&#039;&#039; ebenda), auch bekannt als &#039;&#039;&#039;Dora Holtermann&#039;&#039;&#039;, war eine Ahlener Bürgerin, die Erinnerungen an das Leben und die Entwicklung ihrer Heimatstadt im 19. Jahrhundert schriftlich festhielt. Ihre Aufzeichnungen sind eine Quelle zur Alltags- und Stadtgeschichte Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodora Maria Holtermann wurde am 14. Dezember 1866 in Ahlen geboren. Ihre Eltern waren Franz Theodor Holtermann und Leopoldine Holtermann, geborene Wiegard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holtermann blieb unverheiratet. Ihr letzter Wohnsitz befand sich am Markt 3 in Ahlen. Über ihren beruflichen Werdegang und weitere persönliche Lebensumstände liegen bislang keine gesicherten Angaben vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie starb am 18. Juli 1953 um 19:30 Uhr im Alter von 86 Jahren in ihrer Wohnung in Ahlen. Im standesamtlichen Sterbeeintrag werden als Todesursachen Herzmuskelschwäche und Altersschwäche genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugenderinnerungen aus dem alten Ahlen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 verfasste Dora Holtermann ihre als &#039;&#039;Jugenderinnerungen aus dem alten Ahlen&#039;&#039; bezeichneten Aufzeichnungen. Darin schildert sie das Ahlen ihrer Kindheit und Jugend, insbesondere die Verhältnisse im ausgehenden 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Erinnerungen behandeln unter anderem das damalige Stadtbild, die ehemaligen Stadttore und Wallanlagen, die Werse und ihre Wassergräben sowie das landwirtschaftlich geprägte Leben innerhalb der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Themen sind alte Handwerksberufe, Geschäfte, Märkte, Volksfeste, Bräuche und zahlreiche Ahlener Persönlichkeiten. Holtermann überliefert dabei auch Spitznamen, plattdeutsche Redewendungen und Anekdoten aus dem städtischen Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig ist ihre wiederholt zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit mit dem alten Ahlen. Sie beschreibt sowohl die Veränderungen des Stadtbildes als auch den Verlust früherer Wege, Grünflächen und Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzeichnungen sind als persönliche Rückschau zu verstehen. Neben selbst erlebten Ereignissen enthalten sie auch überlieferte Erzählungen und zeitgebundene Wertungen, die bei der historischen Auswertung entsprechend einzuordnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferung und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kreisarchiv Warendorf sind im Bestand zur Familie Holtermann mehrere Handschriften und Arbeiten zur Ahlener Geschichte verzeichnet, darunter verschiedene Fassungen der Jugenderinnerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Sammlung Ludger Schulte der Stadt Ahlen sind Kopien eines Manuskripts mit dem Titel &#039;&#039;Jugenderinnerungen aus dem alten Ackerbürgerstädtchen Ahlen von Tante Theodora Holtermann geboren 1866&#039;&#039; nachgewiesen. Der entsprechende Inventareintrag nennt Carl Holtermann und das Jahr 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen sind insbesondere wegen ihrer anschaulichen Beschreibungen des Alltags, der örtlichen Verhältnisse und der Menschen im Ahlen des späten 19. Jahrhunderts von lokalhistorischem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Standesamt Ahlen: Sterberegister Nr. 243/1953, Eintrag vom 20. Juli 1953.&lt;br /&gt;
* Holtermann, Dora: &#039;&#039;Jugenderinnerungen aus dem alten Ahlen&#039;&#039;, Manuskript, datiert 1940.&lt;br /&gt;
* Kreisarchiv Warendorf: Bestand N 070, Familie Holtermann, Ahlen.&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen: &#039;&#039;Inventar der Sammlung Ludger Schulte&#039;&#039;, 2014, S. 32, Signatur SLS/02/02.1.1/043.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/MWTNY2UERNSA3KQFYMYAH7QTWTE2JCBU Deutsche Digitale Bibliothek – Archivnachweis]&lt;br /&gt;
* [https://www.ahlen.de/fileadmin/Dateien/Stadtverwaltung/Kultur/Sammlung-Schulte-Inventar-2014.PDF Stadt Ahlen – Inventar der Sammlung Ludger Schulte (PDF)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Holtermann&amp;diff=10594</id>
		<title>Holtermann</title>
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		<updated>2026-10-26T10:53:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Personen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Holtermann&#039;&#039;&#039; bezeichnet im Zusammenhang mit der Stadt Ahlen mehrere Personen, Unternehmen und ein Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
* [[Familie Holtermann]], Kaufmannsfamilie, deren Handelsgeschichte in Ahlen 1816 beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Matthias Holtermann]], Gründer eines Ahlener Kolonialwarengeschäfts im Jahr 1816.&lt;br /&gt;
* [[Carl Franz Ludwig Holtermann]], Kaufmann, 1819 geboren und seit 1841 in der Geschäftsführung tätig.&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig Holtermann]], Kaufmann der Familie Holtermann.&lt;br /&gt;
* [[Carl Maria Franz Albert Holtermann]] (1864–1947), Textilkaufmann.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Holtermann]], Kaufmann im Eisenwarengeschäft.&lt;br /&gt;
* [[Theodora Maria Holtermann]] (1866-1953)&lt;br /&gt;
* [[Walter Holtermann]] (1903–1963), späterer Inhaber des Textilgeschäfts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
* [[Kaufhaus Carl Holtermann]], Textil- und Manufakturwarenhaus, auch „Betten-Holtermann“ genannt.&lt;br /&gt;
* [[Eisenwarenhandlung Holtermann]], Eisen- und Hauswarenhandel, auch „Eisen-Holtermann“ genannt.&lt;br /&gt;
* [[Kolonialwarenhandlung Holtermann]], Handelszweig, auch „Bomsen-Holtermann“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
* [[Haus Holtermann]], denkmalgeschützter Wohn- und Geschäftshauskomplex, Markt 10 und Markt 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=AhlenWiki:Datenschutz&amp;diff=10593</id>
		<title>AhlenWiki:Datenschutz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=AhlenWiki:Datenschutz&amp;diff=10593"/>
		<updated>2026-10-23T21:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verantwortlicher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortlich für die Datenverarbeitung im AhlenWiki ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus Bockholt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damaschkestr. 4&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
59229 Ahlen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
E-Mail: info@ahlenwiki.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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* Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21 DSGVO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine formlose E-Mail an info@ahlenwiki.de genügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem können Sie sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, zum Beispiel bei der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestraße 2–4, 40213 Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: Oktober 2026&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=AhlenWiki:Impressum&amp;diff=10592</id>
		<title>AhlenWiki:Impressum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=AhlenWiki:Impressum&amp;diff=10592"/>
		<updated>2026-10-23T21:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Angaben gemäß § 5 DDG und § 18 MStV ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus Bockholt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damaschkestr. 4&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
59229 Ahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail: info@ahlenwiki.de&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Telefon: 0152 21014455&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus Bockholt, Anschrift wie oben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzerbeiträge und Meldung rechtswidriger Inhalte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Datenschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten findest du in der [[AhlenWiki:Datenschutz|Datenschutzerklärung]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Kolonialwarenhandlung_Holtermann&amp;diff=10591</id>
		<title>Kolonialwarenhandlung Holtermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Kolonialwarenhandlung_Holtermann&amp;diff=10591"/>
		<updated>2026-10-23T17:21:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kolonialwarenhandlung Holtermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird hier für den Kolonialwarenhandel innerhalb der Ahlener Handelsgeschichte der Familie Holtermann verwendet. Die Jubiläumsschrift von 1966/67 nennt neben „Betten-Holtermann“ und „Eisen-Holtermann“ auch ein als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Bomsen-Holtermann“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekanntes Kolonialwarengeschäft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/r…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Kolonialwarenhandlung Holtermann&#039;&#039;&#039; wird hier für den Kolonialwarenhandel innerhalb der Ahlener Handelsgeschichte der [[Familie Holtermann]] verwendet. Die Jubiläumsschrift von 1966/67 nennt neben „Betten-Holtermann“ und „Eisen-Holtermann“ auch ein als &#039;&#039;&#039;„Bomsen-Holtermann“&#039;&#039;&#039; bekanntes Kolonialwarengeschäft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge des Kolonialwarenhandels ==&lt;br /&gt;
[[Albert Matthias Holtermann]] eröffnete Ende 1816 ein Kolonialwarengeschäft an der Nordostecke des Ahlener Marktplatzes. Angeboten wurden unter anderem Lebensmittel, Gewürze, Haushaltswaren und Heilmittel. Zum Laden gehörte eine Schankwirtschaft. Das Geschäft wurde später in das Haus Wüller am heutigen Markt 3 verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nov1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, November 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WolffGeschichte&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Kaufmann wagte 1816 Neuanfang in Ahlen“, historischer Bericht auf Grundlage von Recherchen Ludger Schultes (1966); Text liegt dem AhlenWiki vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Holtermann, ein Sohn von Albert Matthias Holtermann, war später Eigentümer des Anwesens und betrieb zudem einen Holzhandel. Ein Geschäft wurde durch seinen Schwiegersohn Heinrich Wüller, genannt Cubick, weitergeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WolffGeschichte&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Kaufmann wagte 1816 Neuanfang in Ahlen“, historischer Bericht auf Grundlage von Recherchen Ludger Schultes (1966); Text liegt dem AhlenWiki vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung der Geschäfte ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Bomsen-Holtermann“ ist für einen Kolonialwarenhandelszweig überliefert. Ob und in welcher konkreten rechtlichen oder familiären Nachfolge dieses Geschäft zum 1816 gegründeten Laden stand, lässt sich anhand des bislang ausgewerteten Materials nicht eindeutig bestimmen. Der Artikel führt diese Geschäfte daher nicht unbelegt zu einer durchgehenden Unternehmensgeschichte zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Familie Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Kaufhaus Carl Holtermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Kaufhaus_Carl_Holtermann&amp;diff=10590</id>
		<title>Kaufhaus Carl Holtermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Kaufhaus_Carl_Holtermann&amp;diff=10590"/>
		<updated>2026-10-23T17:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaufhaus Carl Holtermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Ahlener Handelsunternehmen, das aus einem 1816 gegründeten Kolonialwarengeschäft hervorging. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte es sich vom Gemischtwarenhandel zu einem Textil- und Manufakturwarenhaus. Im Volksmund war das Geschäft auch als „Betten-Holtermann“ bekannt. Es gehörte zu den Betrieben der Familie Holtermann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monatsschau&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann – Mit der Ge…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Kaufhaus Carl Holtermann&#039;&#039;&#039; war ein Ahlener Handelsunternehmen, das aus einem 1816 gegründeten Kolonialwarengeschäft hervorging. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte es sich vom Gemischtwarenhandel zu einem Textil- und Manufakturwarenhaus. Im Volksmund war das Geschäft auch als „Betten-Holtermann“ bekannt. Es gehörte zu den Betrieben der [[Familie Holtermann]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monatsschau&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann – Mit der Geschichte der Wersestadt eng verbunden“. In: Ahlener Monatsschau, November 1966, Dezember 1966 (S. 13), Januar 1967 (S. 7 und 9) und Februar 1967 (S. 9).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung 1816 ==&lt;br /&gt;
[[Albert Matthias Holtermann]] eröffnete Ende 1816, kurz nach seiner Heirat mit Anna Maria Wennemann aus Warendorf, einen Kolonialwarenladen an der Nordostecke des Ahlener Marktplatzes. Neben Lebensmitteln, Gewürzen und Haushaltswaren wurden auch Heilmittel geführt. Eine Schankkonzession ermöglichte die Bewirtung von Kunden. Das Geschäft wurde später in das Haus Wüller am heutigen Markt 3 verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nov1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, November 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbau im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
[[Carl Franz Ludwig Holtermann]] übernahm laut Jubiläumsbericht am 22. Januar 1841 die Geschäftsleitung. 1850 erwarb die Familie vom Brennereibesitzer [[Anton Avermiddig]] ein benachbartes Anwesen (Markt Nr. 392), dessen Räume zu Geschäftszwecken umgebaut wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nov1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, November 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dez1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Warensortiment umfasste Gemischtwaren, Manufakturwaren, Eisenwaren und Kolonialwaren sowie Heilmittel und künstlichen Dünger. Durch die Erweiterung der Manufakturabteilung 1884 entstand ein separater Ladeneingang; 1893 folgte ein weiterer Umbau. Im Jahr 1898 war die Entwicklung vom breit aufgestellten Warenhandel zum spezialisierten Fachgeschäft vollzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dez1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialisierung auf Textilien ==&lt;br /&gt;
[[Carl Maria Franz Albert Holtermann]] trat 1883 in das elterliche Geschäft ein. Unter seiner Leitung wurde der Textilhandel zum Schwerpunkt; der Eisenwarenbereich wurde räumlich und organisatorisch getrennt. Sein Bruder Ferdinand führte das [[Eisenwarenhandlung Holtermann|Eisenwarengeschäft]] fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dez1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Textilhaus bezog nach Angaben des Jubiläumsberichts Waren aus verschiedenen Handelszentren: Kleider- und Futterstoffe aus Greiz und Meerane, Strümpfe und Strickwaren aus Chemnitz, Handschuhe aus Halberstadt sowie Gardinen aus sächsischen Orten. Eine langjährige Lieferverbindung bestand zur Inlettweberei H. Brinkhaus in Warendorf; die Jubiläumsschrift nennt Warenbestellungen bereits für 1847.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung hatte die Bettenabteilung. In einer Kurzwarenabteilung konnten Kunden Waren aus einem als „stummer Verkäufer“ bezeichneten Regal selbst auswählen und anschließend bezahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkaufsräume und Modernisierungen ==&lt;br /&gt;
Das Geschäft wurde im [[Haus Holtermann]] am Markt betrieben. Nach der grundlegenden baulichen Neugestaltung zwischen 1905 und 1907 verfügte es über mehrere Verkaufs- und Lagerebenen; Näherei, Konfektions- und Berufskleidungsabteilungen sowie Betten- und Federnräume waren auf verschiedene Geschosse verteilt. 1930 und 1931 wurde die Ladeneinrichtung modernisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Der Jubiläumsbericht beschreibt die Schwierigkeiten der Warenversorgung in den Kriegs- und Nachkriegsjahren aus Sicht des Unternehmens. [[Walter Holtermann]], seit 1922 im Betrieb, übernahm in der nächsten Generation Verantwortung für die Geschäftsführung. Sein Vater Carl Maria Franz Albert starb 1947.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Holtermann starb am 15. Mai 1963. Seine Ehefrau Elisabeth, geborene Voß, und Sohn Carl führten die Planungen für weitere bauliche Veränderungen fort. 1964/65 entstand eine Passage zur Weststraße mit ergänzender Bebauung. Die Jubiläumsschrift beschreibt zudem langjährige Beschäftigungsverhältnisse; diese wertende Darstellung ist als Perspektive der Jubiläumsquelle zu verstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feb1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“ (Schluss). In: Ahlener Monatsschau, Februar 1967, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätere Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde nach der Nutzung als Textilkaufhaus noch als Bettenhaus genutzt; für 2011 ist bereits ein mehrjähriger Leerstand belegt. Der genaue Zeitpunkt der Geschäftsaufgabe des Kaufhauses ist mit den bislang ausgewerteten Quellen nicht nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstverein&amp;quot;&amp;gt;KunstVerein Ahlen: [https://archiv.kunstvereinahlen.de/index.php%3Fid%3D444 „Temporäres Institut für Erinnerungen“], Dokumentation der Ausstellung 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Familie Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Eisenwarenhandlung Holtermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Holtermann&amp;diff=10589</id>
		<title>Holtermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Holtermann&amp;diff=10589"/>
		<updated>2026-10-23T17:20:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Holtermann&#039;&#039;&#039; bezeichnet im Zusammenhang mit der Stadt Ahlen mehrere Personen, Unternehmen und ein Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
* [[Familie Holtermann]], Kaufmannsfamilie, deren Handelsgeschichte in Ahlen 1816 beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Matthias Holtermann]], Gründer eines Ahlener Kolonialwarengeschäfts im Jahr 1816.&lt;br /&gt;
* [[Carl Franz Ludwig Holtermann]], Kaufmann, 1819 geboren und seit 1841 in der Geschäftsführung tätig.&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig Holtermann]], Kaufmann der Familie Holtermann.&lt;br /&gt;
* [[Carl Maria Franz Albert Holtermann]] (1864–1947), Textilkaufmann.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Holtermann]], Kaufmann im Eisenwarengeschäft.&lt;br /&gt;
* [[Walter Holtermann]] (1903–1963), späterer Inhaber des Textilgeschäfts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
* [[Kaufhaus Carl Holtermann]], Textil- und Manufakturwarenhaus, auch „Betten-Holtermann“ genannt.&lt;br /&gt;
* [[Eisenwarenhandlung Holtermann]], Eisen- und Hauswarenhandel, auch „Eisen-Holtermann“ genannt.&lt;br /&gt;
* [[Kolonialwarenhandlung Holtermann]], Handelszweig, auch „Bomsen-Holtermann“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
* [[Haus Holtermann]], denkmalgeschützter Wohn- und Geschäftshauskomplex, Markt 10 und Markt 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Haus_Holtermann&amp;diff=10588</id>
		<title>Haus Holtermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Haus_Holtermann&amp;diff=10588"/>
		<updated>2026-10-23T17:19:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      = Haus Holtermann_1.jpg&lt;br /&gt;
|Adresse   = Markt 12 (Wohnhaus)&amp;lt;br&amp;gt;Markt 10 (Geschäftshaus)&lt;br /&gt;
|Telefon   =&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     =&lt;br /&gt;
|Internet  =&lt;br /&gt;
|Urnutzung =&lt;br /&gt;
|Baujahr   = 1906&lt;br /&gt;
|Architekt = Hubert Holtmann&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Leerstand&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.76291&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.88879&lt;br /&gt;
|Zoom      = 19&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]][[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Haus Holtermann&#039;&#039;&#039; ist ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshausensemble am [[Markt]] in Ahlen. Es umfasst das ehemalige Kaufhaus am Markt 10 und das Wohnhaus Markt 12. Die Gebäude entstanden in mehreren Bauabschnitten zwischen 1905 und 1907 nach Plänen des Architekten [[Hubert Holtmann]]. Ihre Geschichte ist eng mit der [[Familie Holtermann]] und dem [[Kaufhaus Carl Holtermann]] verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WolffGeschichte&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Kaufmann wagte 1816 Neuanfang in Ahlen“, historischer Bericht auf Grundlage von Recherchen Ludger Schultes (1966); Text liegt dem AhlenWiki vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgängerbauten und frühe Nutzung ==&lt;br /&gt;
Am Standort des späteren Gebäudeensembles befanden sich ältere Wohn- und Geschäftshäuser. Im Jahr 1850 erwarb [[Carl Ludwig Holtermann]] vom Brennereibesitzer [[Anton Avermiddig]] das Anwesen Markt Nr. 392. Dessen früheres Wohnhaus wurde zum Geschäftshaus umgebaut. Hinterhaus und Scheune an der Weststraße wurden als Lager- und Abstellräume genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WolffGeschichte&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Kaufmann wagte 1816 Neuanfang in Ahlen“, historischer Bericht auf Grundlage von Recherchen Ludger Schultes (1966); Text liegt dem AhlenWiki vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäftsfront wurde 1884 durch eine Vergrößerung der Manufakturabteilung verändert. Für diesen Bereich wurde ein weiterer Eingang geschaffen. Ein weiterer Umbau folgte 1893.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dez1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau im Jugendstil ==&lt;br /&gt;
Ab 1905 ließ Carl Holtermann das alte Overmannsche beziehungsweise Oevermannsche Haus am Markt abbrechen und durch einen Neubau für private Wohn- und Wirtschaftsräume sowie das Geschäftskontor ersetzen. Die Planung übernahm der münsterische Architekt [[Hubert Holtmann]], die Bauausführung der Ahlener Unternehmer [[Wilhelm Krämer]]. Im Anschluss wurde auch das bisherige Geschäftshaus erneuert; der Umbau wird in den historischen Berichten für 1907 genannt. Der Gesamtkomplex wird als Bau von 1906 geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Raumaufteilung ===&lt;br /&gt;
Der Jubiläumsbericht von 1967 beschreibt die Verteilung der Räume nach der Umgestaltung: Im unteren Geschäftsbereich lag ein großer Verkaufsraum. Im ersten Obergeschoss befanden sich Konfektionsabteilungen sowie Näherei und Berufskleidung. Das darüberliegende Geschoss enthielt unter anderem Personalräume, Lagerflächen und einen Betten- und Federnraum. Die Verteilung dieser Abteilungen wurde in der Jubiläumsschrift beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätere Umbauten ==&lt;br /&gt;
1930 und 1931 erfolgte eine Modernisierung der Geschäftseinrichtung; dabei wurden ältere Regale und Ladentheken ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Geschäftsräume und die Außenfront überarbeitet. In den Jahren 1964 und 1965 entstand die lange geplante Verbindungspassage zwischen Markt und Weststraße. Die Bebauung an der Weststraße wurde neu gestaltet. Dort fanden unter anderem eine Filiale der Dresdner Bank sowie eine Drogerie und ein Fotofachgeschäft von Theo Schulze Beenhorst Platz. In den oberen Geschossen wurden Mietwohnungen eingerichtet. Der Jubiläumsbericht nennt den Ahlener Architekten H. Hülsey und die Firma Krämer für diese Baumaßnahmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feb1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“ (Schluss). In: Ahlener Monatsschau, Februar 1967, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftliche und kulturelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude diente zunächst dem [[Kaufhaus Carl Holtermann]]; später wurde das Geschäftshaus nach der Textilhausnutzung als Bettenhaus genutzt. Nach Angaben des KunstVereins Ahlen stand es 2011 bereits seit etwa zwei Jahren leer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstverein&amp;quot;&amp;gt;KunstVerein Ahlen: [https://archiv.kunstvereinahlen.de/index.php%3Fid%3D444 „Temporäres Institut für Erinnerungen“], Dokumentation der Ausstellung 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Temporäres Institut für Erinnerungen (2011) ===&lt;br /&gt;
Vom 6. November bis 11. Dezember 2011 fand im leerstehenden Haus die Ausstellung &#039;&#039;Temporäres Institut für Erinnerungen&#039;&#039; statt. Rund 25 Studierende der Kunstakademie Münster aus der Klasse Maik und Dirk Löbbert setzten sich mit den Räumen und der Geschichte des Gebäudes auseinander. Die Eröffnung erfolgte am 5. November.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstverein&amp;quot;&amp;gt;KunstVerein Ahlen: [https://archiv.kunstvereinahlen.de/index.php%3Fid%3D444 „Temporäres Institut für Erinnerungen“], Dokumentation der Ausstellung 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwangsversteigerung 2015 ==&lt;br /&gt;
Wohn- und Geschäftshaus wurden getrennt veräußert. Das Wohnhaus Markt 12 hatte bereits vor dem Versteigerungstermin des Geschäftshauses einen neuen Eigentümer. Für den dreigeschossigen ehemaligen Kaufhaustrakt wurden rund 700 Quadratmeter Fläche genannt. Ein Termin im November 2014 war ausgefallen; die erneute Versteigerung wurde auf den 13. März 2015 angesetzt. Vorher war das Kaufhaus für 365.000 Euro im freien Verkauf angeboten worden. Im Januar 2015 berichtete die Presse auch über eindringende Feuchtigkeit im Dachbereich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolff2015&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: [https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen/1863141-Termin-fuer-Zwangsvollstreckung-Haus-Holtermann-Neuer-Anlauf „Haus Holtermann: Neuer Anlauf“]. In: Westfälische Nachrichten / Ahlener Zeitung, 30. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. März 2015 erhielt Stefan Arztberg aus München um 10:01 Uhr den Zuschlag für das Geschäftshaus mit einem Gebot von 280.000 Euro. Die örtliche Bietergemeinschaft GHKS Immobilien (Gosda, Scholdra, Heitfeld und Kupfernagel) stieg bei 265.000 Euro aus. Daneben beteiligten sich fünf weitere Bieter. Arztberg war bereits Eigentümer des angrenzenden Wohnhauses Markt 12. Nach eigenen damaligen Angaben bestanden noch keine konkreten Nutzungspläne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pastoor2015&amp;quot;&amp;gt;Jörg Pastoor: [https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen/1913179-Zuschlag-in-Zwangsversteigerungsverfahren-Haus-Holtermann-gehoert-Arztberg „Haus Holtermann gehört Arztberg“]. In: Westfälische Nachrichten / Ahlener Zeitung, 13. März 2015 (aktualisiert 16. März 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalpflege, Bürgerinitiative und Leerstand ==&lt;br /&gt;
Unter dem Motto &#039;&#039;Denk mal an dein Denkmal&#039;&#039; machte 2019 eine Bürgerinitiative auf den Zustand des Hauses aufmerksam. AhlenTV berichtete darüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AhlenTV&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nrwision.de/mediathek/ahlentv-denk-mal-an-dein-denkmal-haus-holtermann-in-ahlen-190213/ AhlenTV: „Denk mal an dein Denkmal – Haus Holtermann in Ahlen“], Beitrag 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innenstadtkonzept &#039;&#039;VielfAltstadt&#039;&#039; der Stadt Ahlen bezeichnete das Haus 2024 als stadtbildprägende Immobilie und hielt fest, dass bis dahin Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade vorgenommen worden waren, eine konkrete Nachnutzung aber fehlte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konzept&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: [https://www.ahlen.de/fileadmin/Bilder/Stadtverwaltung_Themen___News/Wohnen___Umwelt/Planen_u._Bauen/Stadtentwicklung/Innenstadtkonzept_VielfAltstadt_Ahlen.pdf VielfAltstadt – Das Ahlener Innenstadtkonzept], Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Radio WAF berichtete im Dezember 2024 über den langjährigen Leerstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RadioWAF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.radiowaf.de/nachrichten/kreis-warendorf/detailansicht/erfahrungsaustausch-in-ahlen-umgang-mit-problematischen-immobilien.html Radio WAF: „Erfahrungsaustausch in Ahlen: Umgang mit problematischen Immobilien“], 12. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus steht weiterhin leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Foto_1475.jpg|Blick vom Turm der Bartholomäuskirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Familie Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Kaufhaus Carl Holtermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Familie_Holtermann&amp;diff=10587</id>
		<title>Familie Holtermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Familie_Holtermann&amp;diff=10587"/>
		<updated>2026-10-23T17:18:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Familie Holtermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine im Münsterland verbreitete Familie, deren Angehörige seit dem frühen 19. Jahrhundert als Kaufleute in Ahlen tätig waren. Ihre Handelsgeschichte in Ahlen beginnt mit der Geschäftsgründung durch Albert Matthias Holtermann im Jahr 1816. Mehrere Zweige der Familie betrieben später verschiedene Geschäfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nov1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, November 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Familie Holtermann&#039;&#039;&#039; ist eine im Münsterland verbreitete Familie, deren Angehörige seit dem frühen 19. Jahrhundert als Kaufleute in Ahlen tätig waren. Ihre Handelsgeschichte in Ahlen beginnt mit der Geschäftsgründung durch [[Albert Matthias Holtermann]] im Jahr 1816. Mehrere Zweige der Familie betrieben später verschiedene Geschäfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nov1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, November 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Niederlassung in Ahlen ==&lt;br /&gt;
Albert Matthias Holtermann entstammte einem münsterischen Zweig der Familie. Seine Mutter war Anna Alexandrina Antonette, geborene Vering, eine Tochter des Chirurgen Ludwig Vering. Verwandte mütterlicherseits vermittelten ihm eine kaufmännische Ausbildung in Amsterdam. Als sein Vater am 30. November 1808 starb, kehrte er zurück, um die Sämereienhandlung der Familie in Münster weiterzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WolffGeschichte&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Kaufmann wagte 1816 Neuanfang in Ahlen“, historischer Bericht auf Grundlage von Recherchen Ludger Schultes (1966); Text liegt dem AhlenWiki vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten verlegte Holtermann seine Tätigkeit nach Ahlen. Kurz nach der Heirat mit Anna Maria Wennemann aus Warendorf gründete er Ende 1816 am Ahlener Marktplatz ein Kolonialwarengeschäft mit Schankwirtschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nov1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, November 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generationen und Familienmitglieder ==&lt;br /&gt;
=== Albert Matthias Holtermann ===&lt;br /&gt;
[[Albert Matthias Holtermann]] gründete das Ahlener Handelsgeschäft 1816. Der spätere Jubiläumsbericht schildert ihn als bedeutende Ausgangsfigur des Familienunternehmens. Ihm wird außerdem die Patenschaft für eine Glocke der alten Kirche zugeschrieben, die demnach „Glockenmathis“ genannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feb1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“ (Schluss). In: Ahlener Monatsschau, Februar 1967, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carl Franz Ludwig Holtermann ===&lt;br /&gt;
[[Carl Franz Ludwig Holtermann]] wurde am 19. März 1819 in Ahlen geboren. Laut Jubiläumsbericht absolvierte er von Januar 1837 bis Januar 1841 eine kaufmännische Ausbildung bei C. B. Melscher in Münster und übernahm die Geschäftsleitung am 22. Januar 1841.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nov1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, November 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carl Ludwig Holtermann ===&lt;br /&gt;
[[Carl Ludwig Holtermann]] wird in den historischen Berichten als Kaufmann und Geschäftsführer genannt. Mit ihm werden unter anderem die Erweiterung der Manufakturabteilung 1884 und weitere Umbauten verbunden. Die überlieferten Namensvarianten und die Zuordnung einzelner Geschäftsübergaben sind bei einer späteren genealogischen Aufarbeitung anhand von Originalunterlagen zu überprüfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dez1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carl Maria Franz Albert Holtermann ===&lt;br /&gt;
[[Carl Maria Franz Albert Holtermann]] wurde am 20. August 1864 geboren. Nach einer Lehre in Mayen und einer Volontärszeit in Elberfeld trat er 1883 in das Familiengeschäft ein und übernahm später dessen Führung. Unter seiner Leitung wurde die Spezialisierung auf Textilien weiterentwickelt. Er starb am 9. Januar 1947. Seine Ehefrau Maria, geborene Linnemann, starb am 4. Januar 1949.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WolffGeschichte&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Kaufmann wagte 1816 Neuanfang in Ahlen“, historischer Bericht auf Grundlage von Recherchen Ludger Schultes (1966); Text liegt dem AhlenWiki vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ferdinand Holtermann ===&lt;br /&gt;
Ferdinand Holtermann übernahm den Eisenwarenzweig des Familiengeschäfts, der nach seiner Verlagerung an die Weststraße selbstständig fortgeführt wurde. Siehe [[Eisenwarenhandlung Holtermann]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dez1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Walter Holtermann ===&lt;br /&gt;
[[Walter Holtermann]], Sohn von Carl Maria Franz Albert Holtermann, war seit 1922 im Geschäft tätig und führte das Textilunternehmen in der folgenden Generation. Er starb am 15. Mai 1963. Seine Ehefrau Elisabeth, geborene Voß, und sein Sohn Carl setzten die Umbauplanungen fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feb1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“ (Schluss). In: Ahlener Monatsschau, Februar 1967, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Familienangehörige ===&lt;br /&gt;
Franz Holtermann, geboren am 8. Mai 1822, wird als dritter Sohn von Albert Matthias Holtermann genannt. Er betrieb zusätzlich einen Holzhandel. Sein Schwiegersohn Heinrich Wüller, genannt Cubick, führte ein Geschäft fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WolffGeschichte&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Kaufmann wagte 1816 Neuanfang in Ahlen“, historischer Bericht auf Grundlage von Recherchen Ludger Schultes (1966); Text liegt dem AhlenWiki vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Jubiläumsbericht werden außerdem familiäre Verbindungen zum Arzt Albert Matthias Vering und zu Kardinal Paulus Melchers erwähnt. Die genauen Abstammungs- und Verwandtschaftslinien werden hier mangels weiterer genealogischer Belege nicht rekonstruiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feb1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“ (Schluss). In: Ahlener Monatsschau, Februar 1967, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienunternehmen ==&lt;br /&gt;
Aus dem ursprünglichen Handelsgeschäft gingen verschiedene, später getrennt geführte Betriebe hervor. In Ahlen waren dafür die Bezeichnungen „Betten-Holtermann“, „Eisen-Holtermann“ und „Bomsen-Holtermann“ gebräuchlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kaufhaus Carl Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Eisenwarenhandlung Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonialwarenhandlung Holtermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
* [[Haus Holtermann]] am Markt 10 und 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Holtermann]] – Begriffsklärung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Eisenwarenhandlung_Holtermann&amp;diff=10586</id>
		<title>Eisenwarenhandlung Holtermann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Eisenwarenhandlung_Holtermann&amp;diff=10586"/>
		<updated>2026-10-23T17:18:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisenwarenhandlung Holtermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein aus dem Handelsunternehmen der Familie Holtermann hervorgegangenes Eisen- und Hauswarengeschäft in Ahlen. Im örtlichen Sprachgebrauch wurde es als „Eisen-Holtermann“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;  == Entstehung == Das ursprüngliche Holtermannsche Gemischtwarengeschäft führte neben Manufaktur- und K…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Eisenwarenhandlung Holtermann&#039;&#039;&#039; war ein aus dem Handelsunternehmen der [[Familie Holtermann]] hervorgegangenes Eisen- und Hauswarengeschäft in Ahlen. Im örtlichen Sprachgebrauch wurde es als „Eisen-Holtermann“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jan1967&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Holtermannsche Gemischtwarengeschäft führte neben Manufaktur- und Kolonialwaren auch Eisenwaren. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Geschäftsbereiche stärker spezialisiert. Die Eisenwarenabteilung wurde vom Textilgeschäft getrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dez1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäft an der Weststraße ==&lt;br /&gt;
Für die Eisenwarenabteilung entstand nach dem Abbruch alter Nebenbauten und einer Scheune an der Weststraße ein Neubau. Nach der Jubiläumsschrift gehörte zur Grundstücksgeschichte auch das Haus der Witwe des Kappenmachers Hahne, für das ein Kaufvertrag von 1896 erwähnt wird. Die historischen Berichte nennen den Architekten [[Hubert Holtmann]] und den Ahlener Bauunternehmer [[Wilhelm Krämer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dez1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand Holtermann, ein Bruder von [[Carl Maria Franz Albert Holtermann]], führte die Eisenwarenabteilung und übernahm sie nach einigen Jahren auf eigene Rechnung. Das Geschäft blieb für ungefähr ein halbes Jahrhundert an der Weststraße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dez1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlegung zur Gerichtsstraße ==&lt;br /&gt;
Später erwarben Ewald und Ernst Holtermann das Grundstück der alten Mühle Hinteler an der Gerichtsstraße und ließen dort ein neues Kaufhaus errichten. In der überlieferten Darstellung wird das spätere Geschäft mit dem Namen Eisenbarth in Verbindung gebracht. Das genaue Jahr der Verlagerung ist anhand des bislang vorliegenden Materials noch nicht gesichert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WolffGeschichte&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Kaufmann wagte 1816 Neuanfang in Ahlen“, historischer Bericht auf Grundlage von Recherchen Ludger Schultes (1966); Text liegt dem AhlenWiki vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dez1966&amp;quot;&amp;gt;„150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Familie Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Kaufhaus Carl Holtermann]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Holtermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
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		<title>Holtermann</title>
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		<updated>2026-10-23T16:31:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Holtermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet:  == Familie == * Familie Holtermann, eine seit 1816 in Ahlen ansässige Kaufmannsfamilie.  == Personen == * Albert Matthias Holtermann, Kaufmann und Gründer eines Kolonialwarengeschäfts in Ahlen (1816). * Carl Franz Ludwig Holtermann (1819–?), Kaufmann, übernahm 1841 das väterliche Geschäft. * Carl Ludwig Holtermann, Kaufmann und Angehöriger der Ahlener Kaufmannsfamilie. * Carl Maria Franz Albert Hol…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Holtermann&#039;&#039;&#039; bezeichnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
* [[Familie Holtermann]], eine seit 1816 in Ahlen ansässige Kaufmannsfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Matthias Holtermann]], Kaufmann und Gründer eines Kolonialwarengeschäfts in Ahlen (1816).&lt;br /&gt;
* [[Carl Franz Ludwig Holtermann]] (1819–?), Kaufmann, übernahm 1841 das väterliche Geschäft.&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig Holtermann]], Kaufmann und Angehöriger der Ahlener Kaufmannsfamilie.&lt;br /&gt;
* [[Carl Maria Franz Albert Holtermann]] (1864–1947), Kaufmann und Inhaber des Textilgeschäfts.&lt;br /&gt;
* [[Walter Holtermann]] (1903–1963), Kaufmann und späterer Inhaber des Textilkaufhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
* [[Kaufhaus Carl Holtermann]], ehemaliges Textil- und Manufakturwarengeschäft in Ahlen, auch „Betten-Holtermann“ genannt.&lt;br /&gt;
* [[Eisenwarenhandlung Holtermann]], ehemaliges Eisen- und Hauswarengeschäft, auch „Eisen-Holtermann“ genannt.&lt;br /&gt;
* [[Kolonialwarenhandlung Holtermann]], ehemaliges Handelsgeschäft, auch „Bomsen-Holtermann“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
* [[Haus Holtermann]], denkmalgeschützter Wohn- und Geschäftshauskomplex am Markt 10 und 12 in Ahlen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Heimatverein_Ahlen_%E2%80%93_F%C3%B6rderkreis_f%C3%BCr_westf%C3%A4lische_Tradition_e._V.&amp;diff=10584</id>
		<title>Heimatverein Ahlen – Förderkreis für westfälische Tradition e. V.</title>
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		<updated>2026-10-22T13:41:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Heimatverein Ahlen – Förderkreis für westfälische Tradition e. V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1974 gegründeter Heimatverein in Ahlen. Er beschäftigt sich mit der Erforschung und Vermittlung der Ahlener Stadtgeschichte, der Heimatkunde, der Archäologie und Denkmalpflege sowie der Pflege westfälischen Brauchtums. Zu seinen langjährigen Projekten gehören die Restaurierung und Nutzung des Museumshofes Schulze-Allendorf, die Untersuchung archäologischer…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Der Heimatverein Ahlen – Förderkreis für westfälische Tradition e. V.&#039;&#039;&#039; ist ein 1974 gegründeter Heimatverein in [[Ahlen]]. Er beschäftigt sich mit der Erforschung und Vermittlung der Ahlener Stadtgeschichte, der Heimatkunde, der Archäologie und Denkmalpflege sowie der Pflege westfälischen Brauchtums. Zu seinen langjährigen Projekten gehören die Restaurierung und Nutzung des Museumshofes Schulze-Allendorf, die Untersuchung archäologischer Fundstätten, die Kennzeichnung historischer Gebäude und Erinnerungsorte sowie die Herausgabe des heimatkundlichen Jahrbuchs &#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein behandelt in seiner Arbeit neben Ahlen auch die heutigen Stadtteile [[Dolberg]] und [[Vorhelm]]. Er unterhält beziehungsweise unterhielt Arbeitsgruppen unter anderem für Archäologie, Denkmal- und Bodendenkmalpflege, Stadtgeschichte, Mineralien und Landschaftspflege sowie eine Tanzgruppe zur Pflege überlieferter Tänze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ahlen.de/rathaus-und-politik/ueber-ahlen/stadtgeschichte/heimat-foerderkreis-ahlen Stadt Ahlen: Heimatverein Ahlen – Förderkreis für westfälische Tradition e. V.], abgerufen am 22. Oktober 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge und Gründung ===&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Vereins reicht in das Jahr 1973 zurück. In Band 1 des Jahrbuchs &#039;&#039;Der beflügelte Aal&#039;&#039; beschrieben Edgar H. Nahrath und Heinrich Kemper die Anfänge unter dem Titel „Es begann im Herbst 1973 im Ahlener Heimathaus“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aal1&amp;quot;&amp;gt;Edgar H. Nahrath/Heinrich Kemper: „Es begann im Herbst 1973 im Ahlener Heimathaus“. In: &#039;&#039;Der beflügelte Aal&#039;&#039;, Bd. 1 (1982), S. 5; Inhaltsverzeichnis im [[Der beflügelte Aal|AhlenWiki-Verzeichnis der Jahrbücher]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die eigentliche Vereinsgründung wird auf 1974 datiert: Zeitungsberichte aus dem Jahr 1976 sprechen vom zweijährigen Bestehen, und 1984 beging der Förderkreis sein zehnjähriges Jubiläum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aal3&amp;quot;&amp;gt;Edgar H. Nahrath: „Zehn Jahre Förderkreis“. In: &#039;&#039;Der beflügelte Aal&#039;&#039;, Bd. 3 (1984), S. 2–5; siehe auch &#039;&#039;Ahlener Bibliographie&#039;&#039;, Abschnitt Heimatgeschichte/Heimatvereine.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren trat die Vereinigung als &#039;&#039;Förderkreis zur Erhaltung westfälischer Tradition&#039;&#039; auf. Als Vorsitzender der Anfangszeit ist Edgar H. Nahrath belegt. 1976 zählte der Förderkreis nach einem zeitgenössischen Pressebericht bereits nahezu 70 Mitglieder. Die Vereinstätigkeit verband gesellige Veranstaltungen und Brauchtumspflege mit der Beschäftigung mit historischen Bauten und archäologischen Funden. Auf Ausstellungen, Vortragsabenden, Ausflügen und Exkursionen wurden die Ergebnisse einem breiteren Publikum vermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot;&amp;gt;Chroniktafeln des Heimat-Förderkreises Ahlen mit Fotografien, Zeitungsausschnitten und handschriftlichen Datierungen, dokumentierte Zeiträume 1976–1989, 1998–2013; Fotodokumentation von zwölf Tafeln, 2026. Die ursprünglichen Zeitungsausschnitte stammen unter anderem aus &#039;&#039;Die Glocke&#039;&#039;, &#039;&#039;Ahlener Volkszeitung&#039;&#039;, &#039;&#039;Ahlener Tageblatt&#039;&#039; und &#039;&#039;Westfälische Rundschau&#039;&#039;. Einzelne Datierungen sind auf den Übersichtsaufnahmen nicht durchgängig lesbar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1976 berichtete die Presse über Untersuchungen der archäologischen Arbeitsgruppe, die bei Ausgrabungen auf historische Funde gestoßen war. 1977 beteiligte sich der Verein mit einer Ausstellung an der Diskussion um die Gestaltung Ahlens. Ein Pressebericht hielt den Vorschlag des damaligen Bürgermeisters Herbert Faust für einen Wettbewerb „Das neue Ahlen“ fest. Die Arbeit umfasste auch historische Vorträge und den Besuch lokaler Erinnerungsstätten, darunter das Grab des Dichters [[Augustin Wibbelt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Vereinsarbeit in den frühen 1980er-Jahren ===&lt;br /&gt;
Um 1980 und 1981 dokumentierte der Förderkreis zahlreiche Studienfahrten, Vorträge und Ausstellungen. Die Reiseziele reichten unter anderem nach Detmold und in die Region um Schloss Hovestadt. Berichte über gemeinsame Veranstaltungen verdeutlichen, dass neben der historischen Forschungsarbeit die Begegnung mit anderen Heimatfreunden eine wesentliche Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 wurde die hundertste Veranstaltung des Förderkreises im Rahmen einer Jahreshauptversammlung gewürdigt. Die Zahl zeigt die vergleichsweise umfangreiche Vortragstätigkeit und Exkursionsarbeit der ersten Vereinsjahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jahrbuch und Museumshof Schulze-Allendorf (1982–1989) ===&lt;br /&gt;
1982 erschien erstmals das Jahrbuch &#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;. Es wurde zu einem dauerhaften Forum für heimatkundliche und stadtgeschichtliche Beiträge über Ahlen, Dolberg und Vorhelm. Im selben Jahrzehnt beteiligte sich der Verein an Ausstellungen, beispielsweise mit Werken bildender Künstler, sowie an historischen Recherchen und archäologischen Untersuchungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AalVerzeichnis&amp;quot;&amp;gt;[[Der beflügelte Aal|Der beflügelte Aal – Verzeichnis der Ausgaben und Beiträge im AhlenWiki]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein herausragendes Projekt der 1980er-Jahre war die Erhaltung des [[Hof Schulze-Allendorf|Hofes Schulze-Allendorf]] im Bereich Borbein. 1983 berichtete die Presse über Besichtigungen und Pläne des Förderkreises für die historische Hofanlage. Unter dem Leitgedanken, dem alten Hof eine Zukunft zu geben, engagierte sich der Verein für die Restaurierung des Fachwerkensembles und die Einrichtung eines Heimatmuseums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten und Planungen dauerten mehrere Jahre. 1985 wurde über sichtbare Fortschritte bei der Renovierung berichtet. 1986 kündigten Zeitungsberichte an, dass der Hof Schulze-Allendorf ein Museum zum Anfassen werden solle. Der Förderkreis veranstaltete dort Sommerfeste und weitere Treffen, um die Arbeit bekannt zu machen und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;19. Mai 1989&#039;&#039;&#039; wurde der Museumshof Schulze-Allendorf feierlich eingeweiht. Fortan war das Gelände ein wichtiger Ort für Ausstellungen, historische Vorführungen, Feste und Begegnungen. Der Hof bildete über Jahre einen räumlichen Mittelpunkt der Vereinsarbeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild, Archäologie und Heimatpflege ===&lt;br /&gt;
Die archäologische Arbeitsgruppe widmete sich unter anderem den Spuren der mittelalterlichen Stadt und den Überresten historischer Gebäude. Die Dokumentation auf den Chroniktafeln nennt beispielsweise Untersuchungen in der Ahlener Innenstadt, Funde auf dem Gelände des früheren Klosters [[Kloster Maria Rose|Maria Rose]] und Arbeiten an historischen Brunnenstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er-Jahren engagierte sich der Verein auch in der Diskussion über die Gestaltung des öffentlichen Raums, unter anderem im Zusammenhang mit historischen Pflasterungen und Straßennamen. Weitere Projekte galten der Erforschung, Sicherung und Kennzeichnung von Grenzsteinen. Überliefert sind unter anderem eine Grenzsteinaktion 1986 und spätere gemeinsame Unternehmungen mit Heimatfreunden aus der Nachbarschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen wurden 1996 in dem Buch &#039;&#039;Spuren der Vergangenheit – Archäologie in Ahlen&#039;&#039; dargestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschied von Schulze-Allendorf und Wechsel zu Mittrops Hof (1998–2001) ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1990er-Jahre geriet die weitere Nutzung des Museumshofes Schulze-Allendorf durch den Förderkreis in den Blickpunkt. Ein Pressebericht aus dem Jahr 1999 stand unter der Überschrift „Förderkreis will nach neuer Heimat suchen“. Weitere auf den Chroniktafeln dokumentierte Berichte beschreiben den Abschied von der bisherigen Wirkungsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 feierten mehrere Heimatvereine gemeinsam ein Fest am Museumshof. Gleichzeitig wurden neue Ausstellungsmöglichkeiten und die räumliche Zukunft des Förderkreises erörtert. 2001 berichtete die Presse unter anderem unter den Überschriften „Förderkreis bereitet Umzug vor“, „Förderkreis will zu Mittrops Hof“ und „Stadt im Süden den Hof machen“ über die Verlagerung der Vereinsaktivitäten zum [[Mittrops Hof]] in Ahlen. Dieser wurde damit ein neuer Mittelpunkt des Vereinslebens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projekte und Aktivitäten von 2002 bis 2007 ===&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren engagierte sich der Förderkreis weiter für die Vermittlung der örtlichen Geschichte. Ein Thema war der frühere Brunnen auf dem Ahlener Marktplatz. 2002 warb der Verein mit einer Aktion für eine sichtbare Erinnerung an den historischen Marktplatzbrunnen; 2003 wurde erneut über die Finanzierung und Ausgestaltung einer solchen Erinnerung berichtet. An die bereits 1985 dokumentierte Entdeckung von Brunnenresten knüpfte der Förderkreis damit ausdrücklich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein förderte die Beschäftigung mit archäologischen Funden und veranstaltete Ausstellungen, unter anderem zu einem historischen Münzschatz und zu archäologischen Erkenntnissen vom Gelände des ehemaligen Klosters Maria Rose. 2004 wurde außerdem über die Arbeit an Gedenk- und Informationstafeln sowie über personelle Veränderungen im Vorstand berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 bis 2007 dokumentieren die Chroniktafeln unter anderem Pläne zur weiteren Ausschilderung historischer Gebäude, Stadtführungen, die Vorstellung archäologischer Erkenntnisse, Spendenaktionen und gesellige Veranstaltungen auf Mittrops Hof. 2007 berichtete die Lokalpresse über ein stark besuchtes Herbstfest auf Mittrops Hof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erinnerungstafeln, historische Brunnen und Grenzsteine (2008–2013) ===&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;13. September 2008&#039;&#039;&#039; wurde auf dem [[Marktplatz]] eine Bronzeplatte enthüllt, die an einen historischen Brunnen erinnert. Sie geht auf die langjährige Beschäftigung der Archäologiegruppe des Förderkreises mit dem Brunnen und seiner Geschichte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 beteiligte sich der Verein an der Erinnerung an den Priesterdichter [[Augustin Wibbelt]]; eine Chroniktafel dokumentiert die Einweihungsfeier einer nach ihm benannten Gedenkstätte am 30. März 2009. Die Vereinsaktivitäten umfassten weiterhin Herbstfeste, Besichtigungen und gemeinsame Fahrten, etwa eine Informationsreise nach Tecklenburg im Jahr 2010.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 stellte der Heimat-Förderkreis eine Informationstafel zum sogenannten &#039;&#039;Dicken Stein&#039;&#039; an der Dolberger Straße vor. 2012 ist eine weitere Ausstellung beziehungsweise ein Bilderprojekt zur Ahlener Stadtgeschichte dokumentiert. 2013 beteiligten sich Heimatfreunde aus Ahlen, Dolberg und Hamm-Heessen an der Enthüllung eines Grenzsteins im Rahmen eines gemeinsamen Schnadegangs. Im selben Jahr wurde im Bereich des ehemaligen Ahlener Südtors ein neues Torkreuz eingesegnet. Als beteiligte Initiativen werden in der Chronik die Arbeitsgemeinschaft Torkreuz, der Heimat-Förderkreis Ahlen, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung in Ahlen und die Kolpingsfamilie Ahlen genannt. Die Einsegnung fand am &#039;&#039;&#039;15. November 2013&#039;&#039;&#039; statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsfelder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heimatgeschichte und Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
Der Verein sammelt, erforscht und vermittelt historische Informationen über Ahlen und die Stadtteile Dolberg und Vorhelm. Die Veröffentlichung lokalgeschichtlicher Texte, Vortragsveranstaltungen und Ausstellungen dient dazu, historische Erkenntnisse öffentlich zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologie und Denkmalpflege ===&lt;br /&gt;
Die archäologische Arbeitsgruppe beschäftigte sich insbesondere mit Zeugnissen der Ahlener Siedlungsgeschichte und mittelalterlichen Stadtentwicklung. Der Verein setzt sich außerdem für die Erhaltung, Dokumentation und Kennzeichnung von Baudenkmälern, historischen Fundstellen und Erinnerungsorten ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum und Vereinsleben ===&lt;br /&gt;
Zu den überlieferten Aktivitäten gehören Heimat- und Sommerfeste, Ausflüge, gemeinsame Veranstaltungen mit benachbarten Vereinen sowie eine Tanzgruppe, die traditionelle Tänze pflegt. Auch die Beschäftigung mit Sprache, Liedgut und der westfälischen Alltagskultur gehört zum Vereinszweck.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur- und Landschaftsschutz ===&lt;br /&gt;
Nach der Darstellung der Stadt Ahlen gehören der Denkmal-, Landschafts-, Natur- und Umweltschutz ebenfalls zu den Satzungszwecken. Entsprechende Arbeitsbereiche befassen sich unter anderem mit der Ahlener Stadtlandschaft und der Sammlung von Mineralien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
Zu den aus der Vereinschronik und den Veröffentlichungen namentlich belegten Personen gehören:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Edgar H. Nahrath&#039;&#039;&#039; – Vorsitzender in der frühen Vereinsgeschichte und Autor von Beiträgen zur Vereinsentwicklung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Heinrich Kemper&#039;&#039;&#039; – über viele Jahre zentrale Persönlichkeit in der Vereinsarbeit, insbesondere bei geschichtlichen und archäologischen Themen; in den Chroniktafeln als Vorsitzender genannt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Udo Wagener&#039;&#039;&#039; – in Berichten aus den 2000er- und 2010er-Jahren als stellvertretender Vorsitzender genannt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Christa Schwab&#039;&#039;&#039; – in jüngeren Ausgaben des Jahrbuchs mit Vorworten und Vereinsbeiträgen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige Liste der Vorsitzenden mit Amtszeiten liegt auf Grundlage der hier ausgewerteten Chroniktafeln noch nicht vor. In älteren Presseberichten und Bildunterschriften erscheinen zahlreiche weitere Mitglieder, Autoren und Mitwirkende, deren Funktionen zum Teil noch genauer zu bestimmen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der beflügelte Aal ===&lt;br /&gt;
Der Heimatverein veröffentlicht seit &#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; das Jahrbuch &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Es enthält heimatgeschichtliche Forschung, Beiträge zur Stadtentwicklung, Berichte über Personen und Ereignisse, archäologische Untersuchungen, Erinnerungen, Fotografien, Texte zum westfälischen Brauchtum sowie Arbeiten zur Geschichte von [[Ahlen]], [[Dolberg]] und [[Vorhelm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im AhlenWiki besteht mit dem Artikel &#039;&#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;&#039; eine umfangreiche Übersicht der Ausgaben und ihrer Inhaltsverzeichnisse. Dort sind derzeit &#039;&#039;&#039;44 Bände (1982–2025)&#039;&#039;&#039; erfasst. Die Verzeichnisse ermöglichen auch die gezielte Suche nach Autoren, Themen und einzelnen Aufsätzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AalVerzeichnis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Vereinsgeschichte sind insbesondere folgende Beiträge von Bedeutung:&lt;br /&gt;
* Edgar H. Nahrath/Heinrich Kemper: „Es begann im Herbst 1973 im Ahlener Heimathaus“, Bd. 1 (1982), S. 5.&lt;br /&gt;
* Edgar H. Nahrath: „Zehn Jahre Förderkreis“, Bd. 3 (1984), S. 2–5.&lt;br /&gt;
* Heinz Schröder: „Restaurierung des Hofes Schulze Allendorf“, Bd. 3 (1984), S. 22.&lt;br /&gt;
* Johannes Kreuzenbeck: „Zwanzig Jahre Heimat-Förderkreis“, Bd. 13 (1994), S. 1–15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Spuren der Vergangenheit – Archäologie in Ahlen&#039;&#039; (1996), mit Ergebnissen der archäologischen Arbeit des Vereins.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimat-Förderkreis Ahlen: Zwölf Chroniktafeln mit Zeitungsausschnitten und Fotografien zur Vereinsgeschichte (Zeitabschnitte 1976–1989 und 1998–2013), private Fotodokumentation 2026; die Tafeln bilden die Hauptgrundlage der vorstehenden historischen Chronik.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;, Jahrbuch des Heimatvereins Ahlen, seit 1982, insbesondere die Bände 1 (1982), 3 (1984) und 13 (1994).&lt;br /&gt;
* [https://www.ahlen.de/fileadmin/Dateien/Stadtverwaltung/Kultur/bibliographie_stadt_ahlen.pdf Stadt Ahlen: Bibliografie zur Stadtgeschichte Ahlens], Abschnitt „Heimatgeschichte/Heimatvereine“.&lt;br /&gt;
* [https://www.ahlen.de/rathaus-und-politik/ueber-ahlen/stadtgeschichte/heimat-foerderkreis-ahlen Stadt Ahlen: Heimatverein Ahlen – Förderkreis für westfälische Tradition e. V.].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://heimat-foerderkreis-ahlen.de/ Internetauftritt des Heimatvereins] (Adresse laut Kreisheimatverein)&lt;br /&gt;
* [https://www.khgv.de/ahlen/ Kreisheimatverein: Heimatverein Ahlen]&lt;br /&gt;
* [[Der beflügelte Aal|Jahrbuch „Der beflügelte Aal“ im AhlenWiki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Die vorhandene ältere AhlenWiki-Seite zum Verein nennt 1976 als Gründungsjahr. Zeitgenössische Berichte über das zehnjährige Bestehen 1984 und die bibliografisch nachgewiesene Jubiläumsschrift sprechen dagegen für 1974. Die Anfänge im Herbst 1973 sind über den Titel eines Beitrags im ersten Jahrbuch dokumentiert. Ein genaues Datum der formalen Vereinsgründung wurde anhand der vorliegenden Unterlagen nicht ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Een_Bellerbook_van_dat_aolle_Aohlen&amp;diff=10583</id>
		<title>Een Bellerbook van dat aolle Aohlen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Een_Bellerbook_van_dat_aolle_Aohlen&amp;diff=10583"/>
		<updated>2026-10-20T07:39:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Buch&lt;br /&gt;
|Foto=Bellerbook.jpg&lt;br /&gt;
|Untertitel=&lt;br /&gt;
|Veröffentlichung=1961&lt;br /&gt;
|Verlag=E. Sommer&lt;br /&gt;
|Autor=Jans Wiese&lt;br /&gt;
|Seitenzahl=138&lt;br /&gt;
|ISBN10=&lt;br /&gt;
|ISBN13=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Een Bellerbook van dat aolle Aohlen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist ein 1961 im Verlag E. Sommer in Ahlen veröffentlichtes, reich bebildertes Heimatbuch von [[Jans Wiese]]. Das 138 Seiten umfassende Werk schildert das Stadtbild, die Bewohner und das Alltagsleben Ahlens im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Wiese schrieb den Text im münsterländischen Plattdeutsch und verband damit zwei Anliegen: die Erinnerung an das alte Ahlen zu bewahren und die heimische Mundart lebendig zu halten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiese&amp;quot;&amp;gt;Jans Wiese: &#039;&#039;Een Bellerbook van dat aolle Aohlen&#039;&#039;. E. Sommer, Ahlen 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Buch und seine Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorwort vom Weihnachtsfest 1961 beschreibt Jans Wiese den Wandel der Stadt: Frühere Gebäude, Straßenbilder und Gewohnheiten waren zu diesem Zeitpunkt bereits verschwunden oder erheblich verändert. Angeregt durch seine Mitarbeit im „Plattdütsken Krink“ stellte er alte Ansichten und Erzählungen zusammen. Das Buch sollte das Ahlen von ungefähr 80 bis 100 Jahren zuvor in Erinnerung rufen und gleichzeitig für das Plattdeutsche werben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorwort&amp;quot;&amp;gt;Wiese 1961, S. 5 (Vorwort).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere auffällig ist wenn man, die bereits 1940 niedergeschriebenen &#039;&#039;Jugenderinnerungen aus dem alten Ahlen&#039;&#039; von Dora Holtermann mit dem Buch vergleicht. Mehrere Passagen weisen auffällige Gemeinsamkeiten hinsichtlich der beschriebenen Ereignisse, einzelner Details und ihrer Reihenfolge auf. Dies spricht dafür, daß Jans Wiese den Text von Dora Holtermann als Vorlage nutzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk ist dabei mehr als ein Bildband. Lange plattdeutsche Schilderungen führen durch die Straßen der Altstadt, nennen frühere Hausbesitzer, Handwerksbetriebe und Geschäfte und verbinden Ortsbeschreibungen mit Anekdoten. Die Abbildungen zeigen unter anderem verschwundene Stadttore, alte Wohn- und Geschäftshäuser, Kirchen, Straßenansichten und bekannte Ahlener Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eigenes geschlossenes Inhalts- oder Bilderverzeichnis enthält das Buch nicht. Die beiden folgenden Übersichten wurden anhand der gedruckten Ausgabe zusammengestellt. Die Seitenzahlen entsprechen der Buchpaginierung, nicht der Zählung der digitalisierten PDF-Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Seite !! Abschnitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || &#039;&#039;Äöhlske Büörgers!&#039;&#039; – Vorwort&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || Historischer Stadtplan von Ahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 || &#039;&#039;De aollen Wall&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11 || &#039;&#039;Van Aust- un Wesstraot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29 || &#039;&#039;Dat Hiärt van Aohlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33 || &#039;&#039;De aolle Hoff un siene Ümstraoten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40 || &#039;&#039;De wunnerlikste Straot van Aohlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 53 || &#039;&#039;De Kattenbusk un de Steengass&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 57 || &#039;&#039;Außenmüer – Küeddelstraot – Vuegelsgäßken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 62 || &#039;&#039;De Naordstraot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 76 || &#039;&#039;De Fleeskstraot – Wao is de dann?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 81 || &#039;&#039;Dütmaol geiht et an de Müern lank&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 85 || &#039;&#039;De Hellstraot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 98 || &#039;&#039;Wi goaht düor dat Tüskengäßken un de Jakobstraot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 102 || &#039;&#039;En biettken van de Südstraot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 106 || &#039;&#039;Köster, Kiärkenmaoler un Magisters&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 120 || &#039;&#039;De hauge Polsei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 126 || &#039;&#039;Uhlenspiegels un Häwwerädits&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 129 || &#039;&#039;Äöhlske Liäwen un Driewen üm 1870&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 133 || &#039;&#039;Modergesank an de Kinnerweig&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 136 || &#039;&#039;Nu kiehrt wedder Platt!&#039;&#039; – Schlusswort&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 137–138 || &#039;&#039;Naohölpsel für „Hauchdütske“&#039;&#039; – plattdeutsch-hochdeutsches Wörterverzeichnis&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilderverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibungen der Motive wurden anhand der Abbildungen und ihrer plattdeutschen Bildunterschriften in hochdeutscher Kurzform zusammengestellt; sie sind keine wörtlichen Übersetzungen. Die drei Porträts auf Seite 95 und die beiden Polizeibeamten auf Seite 96 werden jeweils als eine Buchseite gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Seite !! Abbildung / Motiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Titelbild || Stadtansicht Ahlens um 1500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || Historischer Stadtplan mit Verlauf der früheren Befestigungsanlagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17 || Das alte Westtor, nach einer Darstellung des Kirchenmalers Hennrich Schmitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18 || Der erste Ahlener Bahnhof, genutzt von 1848 bis 1914&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19 || Bahnübergang bei Gretenkort&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20 || Hotel Gretenkort&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21 || Historische Oststraße mit der Marienkirche im Hintergrund&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22 || Wohn- und Geschäftshaus an der Oststraße, mit Bezug zur Familie Münstermann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23 || Altes Postamt an der Oststraße, erbaut 1888&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24 || Häuser an der Oststraße im Bereich der Hellstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41 || Blick von der Marienkirche auf die Oststraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 42 || Haus Nordhoff beziehungsweise Tombrock an der Oststraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 43 || Bebauung gegenüber dem Haus Tombrock im Bereich Lehmkuhl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 44 || Außenansicht der alten Marienkirche (Zeichnung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 45 || Innenansicht der alten Marienkirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46 || Geschäft und Bäckerei Thürs am früheren Hühnermarkt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 47 || Historische Weststraße mit mehreren Wohn- und Geschäftshäusern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 48 || Marktplatz mit altem Rathaus, Amtsgericht, Pumpe und Marienkirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 65 || Historische Passionsleuchte auf dem Marktplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 66 || Altes Schulgebäude am Kirchplatz, später Jugendheim; Standort der frühen Lateinschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 67 || Haus Barkhaus an der Kampstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 68 || Historische Ansicht der Steingasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 69 || Der Kattenbusk, heute Wandmacherstiege&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 70 || Nordstraße mit Marienkirche und früherer Nonnenschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 71 || Haus der Schuhmacherfamilie Schomaker mit Bewohnern und Pferd&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 72 || Frühere Fleeskstraße, heute Klosterstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 89 || Der „Sack“, auch Rosenstraße genannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 90 || Landgräberhaus an der Nordmauer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 91 || Haus Tovar an der Hellstraße mit Bewohnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 92 || Altes Gasthaus Deter an der Hellstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 93 || Historische Südstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 94 || Gerichtsstraße mit Amtsgericht und alter Windmühle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 95 || Porträts von Magister Wiegert, Küster Röern und „Vater Fücht“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 96 || Zwei Ahlener Polizeibeamte: Fritz Küöneropps und Jans Pompejus&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindung zu den Erinnerungen von Dora Holtermann ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dora Holtermann (geboren am 14. Dezember 1866) hielt im Jahr 1940 ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen an das alte Ahlen schriftlich fest. In diesen Erinnerungen beschreibt sie unter anderem die noch landwirtschaftlich geprägte Stadt der 1870er-Jahre, die alten Wallanlagen, den Glockenguss sowie die frühere Brandbekämpfung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Holtermann&amp;quot;&amp;gt;Dora Holtermann: &#039;&#039;Jugenderinnerungen aus dem alten Ahlen&#039;&#039;, handschriftliche Niederschrift, 1940. Digitalisierte Manuskriptseiten; Kreisarchiv Warendorf N 070 / Holtermann; Ahlen, Nr. 49 https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_95268697-ce61-4ec4-8b2a-f81878cb923a&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen ihren Aufzeichnungen und mehreren Darstellungen in Wieses 21 Jahre später erschienenem Buch bestehen bemerkenswerte Parallelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergleich einzelner Schilderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Thema !! Dora Holtermann (1940) !! Jans Wiese (1961)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Einwohner und Selbstversorgung&#039;&#039;&#039; || Dora erinnert sich an etwa 3.000 bis 4.000 Einwohner in den 1870er-Jahren sowie an Kühe, Gärten, Land und eigene Schweinehaltung. || Auf S. 129 schildert Wiese rund 3.000 Einwohner und beschreibt die Ahlener Familien ebenfalls als weitgehend selbstversorgend.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Drei Metzger&#039;&#039;&#039; || Dora nennt &#039;&#039;&#039;Walbusch, Schulte und Böller&#039;&#039;&#039; und berichtet, dass die Metzger sich das Fleisch einer Kuh teilten. || Auf S. 129 nennt Wiese dieselben Namen in plattdeutscher Form und anderer Reihenfolge: &#039;&#039;&#039;„Wallbusk, Böller un Schult“&#039;&#039;&#039;. Unmittelbar anschließend erwähnt er die gemeinsame Kuh.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Kalbfleisch und Geldbezeichnung&#039;&#039;&#039; || Dora erinnert sich an den Preis eines Viertels Kalbfleisch und die volkstümliche Bezeichnung „Kassmänneken“. || Auf S. 129 folgen bei Wiese ebenfalls die Angaben über Kalbfleisch, das „Kassmänken“ und siebeneinhalb Groschen für das beste Fleisch.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Bleichwälle&#039;&#039;&#039; || Dora beschreibt zwei Gräben mit einem dazwischenliegenden Wall, auf dem Leinen gebleicht wurde. || Auf S. 8 schildert Wiese die zwei Gräben zwischen dem Hufnagelschen Haus und der Südstraße sowie das Bleichen des Leinens auf dem Wall.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Glockenguss und „Glocken-Mathis“&#039;&#039;&#039; || Dora berichtet von ihrem Großvater Mathias Holtermann, der den Glockenguss aufmerksam verfolgte und so seinen Beinamen erhielt. || Auf S. 8 erzählt Wiese die entsprechende Begebenheit um „Matthis Holtermann“ beziehungsweise „Klocken-Matthis“.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Westtorturm und Brandbekämpfung&#039;&#039;&#039; || Dora erwähnt den Abbruch des Westtorturms 1879, je drei Wasserbehälter auf beiden Seiten der Tordurchfahrt und den Fuhrwerksbesitzer Vatheuer vom Alten Hof. || Auf S. 8–9 folgen bei Wiese ebenfalls der Westtorturm, das Jahr 1879, die sechs Wasserbehälter und „Vatheier van’n Aollen Hoff“.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist nicht nur die Wiederholung einzelner Fakten, sondern auch die Abfolge zusammengehöriger Schilderungen. Gerade die Kombination aus Familiennamen, einer persönlichen Anekdote, technischen Einzelheiten der Brandbekämpfung und den historischen Fleischpreisen spricht gegen eine bloß zufällige Ähnlichkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vergleich&amp;quot;&amp;gt;Vergleich zwischen Holtermanns Manuskript von 1940 und Wiese 1961, insbesondere S. 8–9 und 129. Die Angaben zur Abhängigkeit der Texte sind eine quellenkritische Einordnung, kein nachgewiesenes Zitat Wieses über seine Arbeitsweise.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft der Erzählungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiese nennt keine Einzelnachweise für die von ihm verwendeten Erinnerungen und Schilderungen.&#039;&#039;&#039; Insbesondere lässt sich seinem Buch nicht entnehmen, ob er Dora Holtermanns handschriftliche Aufzeichnungen persönlich kannte, eine Abschrift benutzte oder die Erzählungen auf anderem Wege erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich legt nahe, dass zumindest Teile des Buches auf Holtermanns Text oder einer eng verwandten Überlieferung beruhen und von Wiese für sein Werk ins münsterländische Plattdeutsch übertragen beziehungsweise bearbeitet wurden. &#039;&#039;&#039;Eine unmittelbare Übernahme aus dem erhaltenen Manuskript ist damit jedoch noch nicht bewiesen.&#039;&#039;&#039; Für die übrigen Kapitel kann aus den bislang untersuchten Stellen ebenfalls keine pauschale Aussage über ihre Herkunft abgeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Wiese ältere Erzählungen zusammentrug und sprachlich neu gestaltete, entspricht grundsätzlich dem Ziel, das er in seinem Vorwort selbst beschreibt. Die ältere Niederschrift macht zugleich sichtbar, dass Dora Holtermann eine eigenständige Zeitzeugin war, deren Erinnerungen bei der historischen Auswertung gesondert berücksichtigt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und sprachliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch dokumentiert zahlreiche Gebäude, Straßenbilder und Alltagsverhältnisse, die zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung bereits vergangen waren. Mit seinen Abbildungen und den ausführlichen Ortsbeschreibungen ist es ein Hilfsmittel zur Beschäftigung mit dem älteren Ahlener Stadtbild. Durch die plattdeutsche Sprache ist es zugleich ein Zeugnis regionaler Sprach- und Erzählkultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Quellenkritik ist die mögliche Verbindung zu Dora Holtermanns Aufzeichnungen wichtig: Stimmen zwei Texte in Aussagen und Details überein, sind sie nicht zwangsläufig zwei voneinander unabhängige Belege. Eine ältere gemeinsame Vorlage könnte erklären, weshalb sich dieselben Geschichten und Formulierungen wiederfinden. Wieses Leistung als Sammler und Vermittler wird dadurch nicht infrage gestellt; die Herkunft einzelner Erinnerungen lässt sich heute lediglich genauer untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das plattdeutsche Vorwort ist mit „Aohlen, Wiehnachten 1961“ datiert. Wiese beschreibt darin den Verlust alter Bauten und das Ziel, mit dem Buch sowohl das Stadtbild als auch die Mundart in Erinnerung zu halten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorwort&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ÄÖHLSKE BÜÖRGERS!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De niee Tied frätt alls up, wat iähr in de Quaor kümp. Dat Aolle mott wieken, off et will, orrer nich. So geiht dat in de ganse Welt, un daorüm bliww auck use leiwe aolle Aohlen nich daovan verschont. Wann wi van de Aolle Kiärk affseihet, giff et in gans Aohlen kiene Erinnerunk an aolle, schöne Tieden. Un wi wöeren so riek an aolle Bauten. Denkt wi doch män an de aolle Westpaot, an de aolle „Niee Kiärk“ un nich tolest an dat schöne Raothues, wat so vüör guedd tweehunnert Jaohr affbrannt is. Vandage is dat äöllste Bauwiärk de aolle Waatermüell van Seppenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Düör de Arbeid in den „Plattdütsken Krink“ sin ick nu up den Infall kuemmen, en Bellerbook van Aohlen tosammen to brengen, wat no en paar Hüser un Gäßkes ut de aolle Tied uptowiesen hätt. Aohlen vüör guedd achtzig bes hunnert Jaohr sall no eenmaol vüör us upstaohn un lebännig wärn. Lebännig wärn auck düör en paar Vertellsekes ut de verlieddene Tied, de bi de Aollen van us iähre Jugend no eenmaol wach röpp un de de Jungen en lück Intresse an dat Aolle affgewinnen sall. De Text is in use aolle däftige Moderspraok schriewwen. So slött dat Bööksken faorts twee Fleigen met eene Klapp. Dat aolle Stadtbeld wät wach un use Moderspraok kümp nich in Verlüess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aohlen, Wiehnachten 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;JANS WIESE&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jans Wiese: &#039;&#039;Een Bellerbook van dat aolle Aohlen&#039;&#039;. Verlag E. Sommer, Ahlen 1961, 138 Seiten.&lt;br /&gt;
* Dora Holtermann: &#039;&#039;Jugenderinnerungen aus dem alten Ahlen&#039;&#039;. Handschriftliche Niederschrift, 1940 (Kreisarchiv Warendorf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bücher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10582</id>
		<title>Straßenumbenennungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10582"/>
		<updated>2026-10-18T09:02:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Straßenumbenennungen in Ahlen&#039;&#039;&#039; spiegeln die Entwicklung der Stadt und den Wandel politischer und gesellschaftlicher Verhältnisse wider. Straßennamen veränderten sich bereits lange vor dem 20. Jahrhundert. Größere Phasen der Neu- und Umbenennung gab es insbesondere im Zusammenhang mit dem Stadtwachstum zwischen 1905 und 1927, während der nationalsozialistischen Herrschaft und nach dem Zweiten Weltkrieg sowie infolge der kommunalen Neugliederung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2022&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Viele Namen waren nie offiziell – aber dennoch wohlbekannt. Über Straßen- und Quartiersbezeichnungen“. In: &#039;&#039;Westfälische Nachrichten&#039;&#039;, 21. Juli 2022. Mit Angaben von Kreisarchivar Dr. Knut Langewand und Stadtchronist Jürgen Rheker.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übersicht sammelt dokumentierte Namen und weitere aus älteren AhlenWiki-Fassungen überlieferte Angaben. Bei noch nicht geklärten Zeitpunkten, Namensfolgen oder Quellen ist dies ausdrücklich vermerkt. Zwischen &#039;&#039;&#039;amtlichen Straßenbezeichnungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;volkstümlichen Namen&#039;&#039;&#039; wird unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Straßennamen und Umbenennungen vor 1933 ==&lt;br /&gt;
=== Straßennamen im Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Einige Ahlener Straßennamen lassen sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Überliefert sind unter anderem die Bezeichnungen „Campstrate“ und „Helstrate“ sowie die Ost- und Weststraße. Die damalige Hausnummerierung war nicht an Straßennamen gebunden; die Häuser der alten Innenstadt wurden unabhängig von ihrer Lage fortlaufend nummeriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein frühes Beispiel für eine veränderte Straßenbezeichnung ist die &#039;&#039;&#039;Fleischstraße&#039;&#039;&#039; (historisch „Vleesstrate“), die später als &#039;&#039;&#039;Klosterstraße&#039;&#039;&#039; bezeichnet wurde. In dem Bereich entstand 1470 das Nonnenkloster Maria Rosa. Wann genau der neue Name aufkam und aus welchem Anlass, ist nicht belegt. Alte und neue Bezeichnung wurden noch ungefähr 130 Jahre später nebeneinander verwendet. Es lässt sich deshalb nicht ohne Weiteres von einer förmlichen Umbenennung im heutigen Sinne sprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtwachstum und Umbenennungen zwischen 1905 und 1927 ===&lt;br /&gt;
Mit dem starken Wachstum der Stadt entstanden neue Wohngebiete und Straßen. Die &#039;&#039;Westfälischen Nachrichten&#039;&#039; beschreiben die Zeit von 1905 bis 1927 als erste größere Welle von Neu- und Umbenennungen. In der Kolonie gab es zunächst unter anderem die provisorischen Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;B-Straße&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;C-Straße&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;D-Straße&#039;&#039;&#039;. 1922 wurden diese durch die Namen &#039;&#039;&#039;Bürgelstraße&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Galileistraße&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Humboldtstraße&#039;&#039;&#039; ersetzt. Welche frühere Bezeichnung jeweils welchem neuen Namen entsprach, geht aus dem herangezogenen Zeitungsartikel nicht einzeln hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Frühere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Zeitraum / Bemerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fleischstraße („Vleesstrate“)&lt;br /&gt;
| Klosterstraße&lt;br /&gt;
| Namenswandel nach der Klostergründung von 1470; genauer Zeitpunkt und amtlicher Status ungeklärt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B-, C- und D-Straße (Kolonie)&lt;br /&gt;
| Bürgelstraße, Galileistraße und Humboldtstraße&lt;br /&gt;
| Umbenennungen 1922; Zuordnung der drei einzelnen Straßen noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039; Die mittelalterlichen Namensformen sind nicht mit förmlich dokumentierten Straßenumbenennungen nach heutigen Verwaltungsverfahren gleichzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenumbenennungen während der NS-Zeit (1933–1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbenennungen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 ===&lt;br /&gt;
Am 12. April 1933 stellte die NSDAP-Fraktion einen Dringlichkeitsantrag zur Umbenennung mehrerer Ahlener Straßen und Plätze. Für Glückaufplatz, Lütkeweg und Rathenaustraße nennt der LWL den 21. April 1933 als Umbenennungsdatum. Die bisherige AhlenWiki-Zusammenstellung führt in diesem Zusammenhang außerdem die Friedrich-Ebert-Straße auf; ihre genaue Namensfolge und Datierung bedürfen noch einer Überprüfung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot;&amp;gt;Marcus Weidner: [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Kommune_3.html &#039;&#039;Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus – Ahlen&#039;&#039;]. LWL, Internet-Portal „Westfälische Geschichte“, Stand: 11. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grevelhoerster&amp;quot;&amp;gt;[[Machtergreifung und Gleichschaltung in Ahlen 1930-1934]] (Ludger Grevelhörster, 1987), insbesondere S. 143 und 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Benennung 1933&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Glückaufplatz]]&lt;br /&gt;
| Horst-Wessel-Platz (21. April 1933)&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Glückaufplatz]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedrich-Ebert-Straße]]&lt;br /&gt;
| Lindenstraße (laut bisheriger AhlenWiki-Zusammenstellung; Datum nicht gesichert)&lt;br /&gt;
| Ab 1938 Ludendorffstraße, im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Friedrich-Ebert-Straße]]&#039;&#039;&#039;. Die Angaben zur älteren Namensfolge sind noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lütkeweg]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße (21. April 1933)&lt;br /&gt;
| Ab 10. Februar 1938 &#039;&#039;&#039;Fridericus-Straße&#039;&#039;&#039;; nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rathenaustraße]]&lt;br /&gt;
| Albert-Leo-Schlageter-Straße (21. April 1933)&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[August-Kirchner-Straße]]&#039;&#039;&#039; (laut bisheriger AhlenWiki-Zusammenstellung; Datum noch nicht geklärt).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beschlossen, aber nicht umgesetzt: Alfred-Meyer-Platz ====&lt;br /&gt;
Am 21. September 1933 beschloss der Magistrat, den &#039;&#039;&#039;[[Markt|Marktplatz]]&#039;&#039;&#039; nach Alfred Meyer in „Alfred-Meyer-Platz“ umzubenennen. Nach Angaben des LWL wurde dieser Beschluss jedoch nach Rücksprache mit dem Oberpräsidenten &#039;&#039;&#039;nicht umgesetzt&#039;&#039;&#039;. Es handelte sich somit nicht um eine tatsächlich vollzogene Umbenennung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Meyer&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_420.html LWL-Datenbank: „Meyer, Alfred“], Eintrag zum Marktplatz in Ahlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die umfangreichen Umbenennungen vom 10. Februar 1938 ===&lt;br /&gt;
Am 10. Februar 1938 wurden zahlreiche weitere Straßen, Plätze und Promenaden umbenannt. Einige erhielten Namen führender Nationalsozialisten, andere wurden nach Militärpersonen, historischen Persönlichkeiten oder geschichtlichen Ereignissen benannt. Die Ost- und Weststraße wurden zur Adolf-Hitler-Straße zusammengefasst. Der bis dahin so bezeichnete Lütkeweg erhielt dafür den Namen Fridericus-Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilke&amp;quot;&amp;gt;Rembert Wilke: „Umbenennung von Ahlener Straßen in der Hitlerzeit“. In: &#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;, Band 17 (1998), S. 79–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße (zuvor [[Lütkeweg]])&lt;br /&gt;
| Fridericus-Straße&lt;br /&gt;
| Nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oststraße]] und [[Weststraße]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Oststraße]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Weststraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nordstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Vom-Stein-Straße]]&lt;br /&gt;
| Eine spätere Umbenennung ist in der bisherigen Zusammenstellung nicht vermerkt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Südstraße]]&lt;br /&gt;
| Viktor-Lutze-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Südstraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ludgeristraße]]&lt;br /&gt;
| Gneisenaustraße&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lindenstraße / [[Friedrich-Ebert-Straße]]&lt;br /&gt;
| Ludendorffstraße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 &#039;&#039;&#039;[[Friedrich-Ebert-Straße]]&#039;&#039;&#039;; siehe Hinweis zur unklaren älteren Namensfolge unten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasserstraße&lt;br /&gt;
| Sauerbruchstraße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[Robert-Koch-Straße]]&#039;&#039;&#039; (Datum nicht angegeben).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Offenbachstraße&lt;br /&gt;
| [[Eschenbachstraße]]&lt;br /&gt;
| Eine spätere Umbenennung ist in der bisherigen Zusammenstellung nicht vermerkt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Plätze, Promenaden und Uferwege ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Platz an der Berufsschule&lt;br /&gt;
| Josef-Goebbels-Platz&lt;br /&gt;
| Ab Juni 1945 &#039;&#039;&#039;Neumarkt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ostenpromenade]] und [[Südenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Hermann-Göring-Wall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Westenpromenade]] und [[Kampenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Richthofenwall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Wersemauer&lt;br /&gt;
| Langemarckufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Werse, von der [[Dolberger Straße]] bis zur damaligen Schlageterstraße&lt;br /&gt;
| Knickmannufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zur Friedrich-Ebert-Straße:&#039;&#039;&#039; Die bisherige AhlenWiki-Fassung nennt für 1933 die Namensänderung von Friedrich-Ebert-Straße in Lindenstraße. Der LWL führt für 1938 die „Lindenstraße“ als vorherige Bezeichnung auf, vermerkt aber gleichzeitig „Bis 1938: Friedrich-Ebert-Straße“. Die genaue Reihenfolge beziehungsweise Datierung dieser beiden älteren Namen sollte deshalb noch anhand der Originalquellen geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere für die NS-Zeit überlieferte Änderungen ===&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Zusammenstellung nennt außerdem folgende Umbenennungen. Ein genaues Datum ist hierfür noch nicht gesichert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedhofstraße&lt;br /&gt;
| [[Parkstraße]]&lt;br /&gt;
| Genaues Datum noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Im Sack]]&lt;br /&gt;
| [[Rosenstraße]]&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Nicht angegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Steinstraße&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner; frühere Bezeichnung noch unbekannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rück- und Umbenennungen nach Kriegsende (1945–1947) ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden nationalsozialistisch geprägte Namen wieder aus dem Straßenbild entfernt. Im Juni 1945 ordnete Landrat Hackethal an, in den Städten des damaligen Kreises Beckum die entsprechenden Straßenschilder abzunehmen. Neue Straßennamen mussten von der Besatzungsregierung genehmigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilke&amp;quot; /&amp;gt; Die &#039;&#039;Westfälischen Nachrichten&#039;&#039; beschreiben die Jahre &#039;&#039;&#039;1945 bis 1947&#039;&#039;&#039; als Phase der Rück- und Neubenennungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Straßen erhielten wieder ihre früheren Namen, darunter die Ost- und Weststraße, die Südstraße und der Glückaufplatz. In anderen Fällen wurden neue Namen eingeführt: Die &#039;&#039;&#039;Selma-Englisch-Straße&#039;&#039;&#039; hieß zuvor &#039;&#039;&#039;Kruppstraße&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2022&amp;quot; /&amp;gt; Die ältere AhlenWiki-Zusammenstellung nennt zusätzlich &#039;&#039;&#039;Westdahl → Kruppstraße&#039;&#039;&#039;; wann und in welchem räumlichen Umfang diese Bezeichnung galt, ist noch nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LWL-Datenbank nennt für mehrere Rückbenennungen Juni 1945. Dabei ist nicht für jeden Einzelfall belegt, dass der förmliche Beschluss tatsächlich in diesem Monat fiel. Die dokumentierten Rückbenennungen sind in den Tabellen zur NS-Zeit aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbenennungen infolge der kommunalen Neugliederung ==&lt;br /&gt;
Mit der Eingemeindung von &#039;&#039;&#039;Dolberg&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Vorhelm&#039;&#039;&#039; bestanden manche Straßennamen im vergrößerten Stadtgebiet mehrfach, unter anderem Bahnhofstraße, Kolpingstraße und Beckumer Straße. Zur eindeutigen Orientierung und Adressierung wurden daher weitere Straßen umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitungsartikel nennt als Beispiel die Änderung der &#039;&#039;&#039;Schulstraße&#039;&#039;&#039; in &#039;&#039;&#039;Theodor-Körner-Straße&#039;&#039;&#039;. Diese Namensänderung ist auch in der bisherigen AhlenWiki-Liste enthalten. Das genaue Datum ist mit der vorliegenden Quelle noch nicht belegt. Auch die übrigen Mehrfachbenennungen lassen sich anhand dieses Artikels nicht ohne weitere Quellen bestimmten heutigen Straßennamen zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Namensänderungen, deren Zeitpunkt noch ungeklärt ist, stehen in der folgenden Tabelle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere historische Straßenumbenennungen ohne gesicherte Datierung ==&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Fassung enthält weitere überlieferte Umbenennungen, deren genaue Zeitpunkte oder Quellen teilweise noch ungeklärt sind. Einige Angaben werden durch den Zeitungsartikel von 2022 gestützt (etwa die Schulstraße), während andere noch nicht unabhängig belegt sind. Sie bleiben zur historischen Überprüfung erhalten und werden nicht ohne Nachweis einer bestimmten Epoche zugeordnet. Die Tabelle ist nach den früheren Bezeichnungen alphabetisch sortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Frühere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung / Namensfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Ferkenkamp&lt;br /&gt;
| Otto-Schott-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am grünen Weg&lt;br /&gt;
| Konrad-Adenauer-Ring&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Alte Beckumer Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brinkstraße&lt;br /&gt;
| Beckumer Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brückstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße und Schinkelstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hoffmannstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Im Küssenviertel&lt;br /&gt;
| Freytagstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| In der Brede&lt;br /&gt;
| Am Bahndamm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakobstraße&lt;br /&gt;
| Kolpingstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaiserdamm&lt;br /&gt;
| Hindenburgdamm → Westfalendamm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Käthenbachstraße&lt;br /&gt;
| Konrad-Adenauer-Ring&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klingerstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Körnerstraße&lt;br /&gt;
| Raiffeisenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schulstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Körner-Straße&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Victoriastraße&lt;br /&gt;
| Jahnstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vogelsgasse&lt;br /&gt;
| Bogenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Westdahl&lt;br /&gt;
| Kruppstraße (später Selma-Englisch-Straße&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2022&amp;quot; /&amp;gt;; genaue Namensfolge noch zu prüfen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Beim &#039;&#039;&#039;Kaiserdamm&#039;&#039;&#039; wird die Umbenennung in &#039;&#039;&#039;Hindenburgdamm&#039;&#039;&#039; in der bisherigen Zusammenstellung auf ungefähr 1933 datiert; später wird der Name &#039;&#039;&#039;Westfalendamm&#039;&#039;&#039; genannt. Diese zeitliche Einordnung ist noch nicht belegt.&lt;br /&gt;
* Für die &#039;&#039;&#039;Brückstraße&#039;&#039;&#039; sind als spätere Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;Theodor-Schwarte-Straße&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schinkelstraße&#039;&#039;&#039; angegeben. Ob dies unterschiedliche Teilabschnitte oder nacheinander erfolgte Umbenennungen betrifft, ist noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
* Die Umbenennung der &#039;&#039;&#039;Schulstraße&#039;&#039;&#039; sowie die spätere Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Selma-Englisch-Straße&#039;&#039;&#039; für die &#039;&#039;&#039;Kruppstraße&#039;&#039;&#039; sind durch den Zeitungsartikel von 2022 zusätzlich belegt. Die übrigen Angaben sowie noch offene Datierungen und Teilabschnitte sind weiter zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtliche und volkstümliche Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Neben offiziell festgelegten Straßennamen existierten in Ahlen zahlreiche im Alltag gebrauchte Bezeichnungen für Straßen, Gassen, Plätze und Wohnviertel. Manche davon waren niemals amtlich; andere blieben auch nach einem Namenswechsel noch lange in Gebrauch. Sie dürfen deshalb nicht automatisch als frühere amtliche Straßennamen in die Tabellen übernommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WN2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesonderte Sammlung solcher örtlichen Bezeichnungen wäre eine sinnvolle Ergänzung zur Dokumentation der Straßenumbenennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise zur Quellenlage ==&lt;br /&gt;
Die Angaben zur NS-Zeit beruhen insbesondere auf Arbeiten von Ludger Grevelhörster und Rembert Wilke sowie auf der Straßenbenennungsdatenbank des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Ergänzend wurde der Zeitungsartikel von Christian Wolff vom 21. Juli 2022 ausgewertet, der Aussagen von Kreisarchivar Dr. Knut Langewand und Stadtchronist Jürgen Rheker wiedergibt. Daneben enthält diese Seite ältere AhlenWiki-Angaben, die noch nicht durchgängig mit Primärquellen abgeglichen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein fehlender späterer Name in der LWL-Datenbank bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Straße nach 1945 keinen neuen Namen erhielt. Er zeigt lediglich, dass die betreffende Angabe dort nicht dokumentiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10581</id>
		<title>Straßenumbenennungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10581"/>
		<updated>2026-10-18T08:30:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Umbenennungen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Straßenumbenennungen in Ahlen&#039;&#039;&#039; sind ein Teil der Stadtgeschichte. Bereits vor 1933 wurden Straßen umbenannt, etwa im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung, politischen Veränderungen oder auf Wunsch von Anwohnern. Einen besonders deutlich politisch geprägten Abschnitt bilden die Umbenennungen während der Zeit des Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übersicht dokumentiert bekannte Namensänderungen. Wo genaue Daten oder spätere Bezeichnungen noch nicht geklärt sind, wird dies ausdrücklich vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenumbenennungen während der NS-Zeit (1933–1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbenennungen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 ===&lt;br /&gt;
Am 12. April 1933 stellte die NSDAP-Fraktion einen Dringlichkeitsantrag zur Umbenennung mehrerer Ahlener Straßen und Plätze. Die folgenden Umbenennungen erfolgten am 21. April 1933.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot;&amp;gt;Marcus Weidner: [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Kommune_3.html &#039;&#039;Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus – Ahlen&#039;&#039;]. LWL, Internet-Portal „Westfälische Geschichte“, Stand: 11. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grevelhoerster&amp;quot;&amp;gt;[[Machtergreifung und Gleichschaltung in Ahlen 1930-1934]] (Ludger Grevelhörster, 1987), insbesondere S. 143 und 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 21. April 1933&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Glückaufplatz]]&lt;br /&gt;
| Horst-Wessel-Platz&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Glückaufplatz]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lütkeweg]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Ab 10. Februar 1938 &#039;&#039;&#039;Fridericus-Straße&#039;&#039;&#039;; nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rathenaustraße]]&lt;br /&gt;
| Albert-Leo-Schlageter-Straße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[August-Kirchner-Straße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beschlossen, aber nicht umgesetzt: Alfred-Meyer-Platz ====&lt;br /&gt;
Am 21. September 1933 beschloss der Magistrat, den &#039;&#039;&#039;[[Markt|Marktplatz]]&#039;&#039;&#039; nach Alfred Meyer in „Alfred-Meyer-Platz“ umzubenennen. Nach Angaben des LWL wurde dieser Beschluss jedoch nach Rücksprache mit dem Oberpräsidenten &#039;&#039;&#039;nicht umgesetzt&#039;&#039;&#039;. Es handelte sich somit nicht um eine tatsächlich vollzogene Umbenennung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Meyer&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_420.html LWL-Datenbank: „Meyer, Alfred“], Eintrag zum Marktplatz in Ahlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die umfangreichen Umbenennungen vom 10. Februar 1938 ===&lt;br /&gt;
Am 10. Februar 1938 wurden zahlreiche weitere Straßen, Plätze und Promenaden umbenannt. Einige erhielten Namen führender Nationalsozialisten, andere wurden nach Militärpersonen, historischen Persönlichkeiten oder geschichtlichen Ereignissen benannt. Die Ost- und Weststraße wurden zur Adolf-Hitler-Straße zusammengefasst. Der bis dahin so bezeichnete Lütkeweg erhielt dafür den Namen Fridericus-Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilke&amp;quot;&amp;gt;Rembert Wilke: „Umbenennung von Ahlener Straßen in der Hitlerzeit“. In: &#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;, Band 17 (1998), S. 79–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße (zuvor [[Lütkeweg]])&lt;br /&gt;
| Fridericus-Straße&lt;br /&gt;
| Nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oststraße]] und [[Weststraße]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Oststraße]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Weststraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nordstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Vom-Stein-Straße]]&lt;br /&gt;
| Der neue Name blieb bestehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Südstraße]]&lt;br /&gt;
| Viktor-Lutze-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Südstraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ludgeristraße]]&lt;br /&gt;
| Gneisenaustraße&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lindenstraße / [[Friedrich-Ebert-Straße]]&lt;br /&gt;
| Ludendorffstraße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 &#039;&#039;&#039;[[Friedrich-Ebert-Straße]]&#039;&#039;&#039;; siehe Hinweis zur unklaren älteren Namensfolge unten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasserstraße&lt;br /&gt;
| Sauerbruchstraße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[Robert-Koch-Straße]]&#039;&#039;&#039; (Datum nicht angegeben).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Offenbachstraße&lt;br /&gt;
| [[Eschenbachstraße]]&lt;br /&gt;
| Der neue Name blieb bestehen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Plätze, Promenaden und Uferwege ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Platz an der Berufsschule&lt;br /&gt;
| Josef-Goebbels-Platz&lt;br /&gt;
| Ab Juni 1945 &#039;&#039;&#039;Neumarkt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ostenpromenade]] und [[Südenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Hermann-Göring-Wall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Westenpromenade]] und [[Kampenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Richthofenwall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Wersemauer&lt;br /&gt;
| Langemarckufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Werse, von der [[Dolberger Straße]] bis zur damaligen Schlageterstraße&lt;br /&gt;
| Knickmannufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zur Friedrich-Ebert-Straße:&#039;&#039;&#039; Die bisherige AhlenWiki-Fassung nennt für 1933 die Namensänderung von Friedrich-Ebert-Straße in Lindenstraße. Der LWL führt für 1938 die „Lindenstraße“ als vorherige Bezeichnung auf, vermerkt aber gleichzeitig „Bis 1938: Friedrich-Ebert-Straße“. Die genaue Reihenfolge beziehungsweise Datierung dieser beiden älteren Namen sollte deshalb noch anhand der Originalquellen geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere für die NS-Zeit überlieferte Änderungen ===&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Zusammenstellung nennt außerdem folgende Umbenennungen. Ein genaues Datum ist hierfür noch nicht gesichert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedhofstraße&lt;br /&gt;
| [[Parkstraße]]&lt;br /&gt;
| Genaues Datum noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Im Sack]]&lt;br /&gt;
| [[Rosenstraße]]&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Nicht angegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Steinstraße&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner; frühere Bezeichnung noch unbekannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere historische Straßenumbenennungen ohne gesicherte Datierung ==&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Fassung enthält weitere überlieferte Umbenennungen, für die bislang keine ausreichenden Datums- oder Quellenbelege vorliegen. Die Angaben bleiben zur weiteren historischen Überprüfung erhalten; sie werden hier nicht automatisch einer bestimmten Epoche zugeordnet. Die Tabelle ist nach den früheren Bezeichnungen alphabetisch sortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Frühere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung / Namensfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Ferkenkamp&lt;br /&gt;
| Otto-Schott-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am grünen Weg&lt;br /&gt;
| Konrad-Adenauer-Ring&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Alte Beckumer Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brinkstraße&lt;br /&gt;
| Beckumer Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brückstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße und Schinkelstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hoffmannstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Im Küssenviertel&lt;br /&gt;
| Freytagstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| In der Brede&lt;br /&gt;
| Am Bahndamm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakobstraße&lt;br /&gt;
| Kolpingstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaiserdamm&lt;br /&gt;
| Hindenburgdamm → Westfalendamm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Käthenbachstraße&lt;br /&gt;
| Konrad-Adenauer-Ring&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klingerstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Körnerstraße&lt;br /&gt;
| Raiffeisenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schulstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Körner-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Victoriastraße&lt;br /&gt;
| Jahnstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vogelsgasse&lt;br /&gt;
| Bogenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Westdahl&lt;br /&gt;
| Kruppstraße&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Beim &#039;&#039;&#039;Kaiserdamm&#039;&#039;&#039; wird die Umbenennung in &#039;&#039;&#039;Hindenburgdamm&#039;&#039;&#039; in der bisherigen Zusammenstellung auf ungefähr 1933 datiert; später wird der Name &#039;&#039;&#039;Westfalendamm&#039;&#039;&#039; genannt. Diese zeitliche Einordnung ist noch nicht belegt.&lt;br /&gt;
* Für die &#039;&#039;&#039;Brückstraße&#039;&#039;&#039; sind als spätere Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;Theodor-Schwarte-Straße&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schinkelstraße&#039;&#039;&#039; angegeben. Ob dies unterschiedliche Teilabschnitte oder nacheinander erfolgte Umbenennungen betrifft, ist noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10580</id>
		<title>Straßenumbenennungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10580"/>
		<updated>2026-10-18T08:29:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Weitere historische Straßenumbenennungen ohne gesicherte Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Straßenumbenennungen in Ahlen&#039;&#039;&#039; sind ein Teil der Stadtgeschichte. Bereits vor 1933 wurden Straßen umbenannt, etwa im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung, politischen Veränderungen oder auf Wunsch von Anwohnern. Einen besonders deutlich politisch geprägten Abschnitt bilden die Umbenennungen während der Zeit des Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übersicht dokumentiert bekannte Namensänderungen. Wo genaue Daten oder spätere Bezeichnungen noch nicht geklärt sind, wird dies ausdrücklich vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenumbenennungen während der NS-Zeit (1933–1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbenennungen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 ===&lt;br /&gt;
Am 12. April 1933 stellte die NSDAP-Fraktion einen Dringlichkeitsantrag zur Umbenennung mehrerer Ahlener Straßen und Plätze. Die folgenden Umbenennungen erfolgten am 21. April 1933.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot;&amp;gt;Marcus Weidner: [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Kommune_3.html &#039;&#039;Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus – Ahlen&#039;&#039;]. LWL, Internet-Portal „Westfälische Geschichte“, Stand: 11. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grevelhoerster&amp;quot;&amp;gt;[[Machtergreifung und Gleichschaltung in Ahlen 1930-1934]] (Ludger Grevelhörster, 1987), insbesondere S. 143 und 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 21. April 1933&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Glückaufplatz]]&lt;br /&gt;
| Horst-Wessel-Platz&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Glückaufplatz]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lütkeweg]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Ab 10. Februar 1938 &#039;&#039;&#039;Fridericus-Straße&#039;&#039;&#039;; nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rathenaustraße]]&lt;br /&gt;
| Albert-Leo-Schlageter-Straße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[August-Kirchner-Straße]]&#039;&#039;&#039; (laut bisheriger AhlenWiki-Zusammenstellung; Datum noch nicht geklärt).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beschlossen, aber nicht umgesetzt: Alfred-Meyer-Platz ====&lt;br /&gt;
Am 21. September 1933 beschloss der Magistrat, den &#039;&#039;&#039;[[Markt|Marktplatz]]&#039;&#039;&#039; nach Alfred Meyer in „Alfred-Meyer-Platz“ umzubenennen. Nach Angaben des LWL wurde dieser Beschluss jedoch nach Rücksprache mit dem Oberpräsidenten &#039;&#039;&#039;nicht umgesetzt&#039;&#039;&#039;. Es handelte sich somit nicht um eine tatsächlich vollzogene Umbenennung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Meyer&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_420.html LWL-Datenbank: „Meyer, Alfred“], Eintrag zum Marktplatz in Ahlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die umfangreichen Umbenennungen vom 10. Februar 1938 ===&lt;br /&gt;
Am 10. Februar 1938 wurden zahlreiche weitere Straßen, Plätze und Promenaden umbenannt. Einige erhielten Namen führender Nationalsozialisten, andere wurden nach Militärpersonen, historischen Persönlichkeiten oder geschichtlichen Ereignissen benannt. Die Ost- und Weststraße wurden zur Adolf-Hitler-Straße zusammengefasst. Der bis dahin so bezeichnete Lütkeweg erhielt dafür den Namen Fridericus-Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilke&amp;quot;&amp;gt;Rembert Wilke: „Umbenennung von Ahlener Straßen in der Hitlerzeit“. In: &#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;, Band 17 (1998), S. 79–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße (zuvor [[Lütkeweg]])&lt;br /&gt;
| Fridericus-Straße&lt;br /&gt;
| Nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oststraße]] und [[Weststraße]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Oststraße]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Weststraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nordstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Vom-Stein-Straße]]&lt;br /&gt;
| Der neue Name blieb bestehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Südstraße]]&lt;br /&gt;
| Viktor-Lutze-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Südstraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ludgeristraße]]&lt;br /&gt;
| Gneisenaustraße&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lindenstraße / [[Friedrich-Ebert-Straße]]&lt;br /&gt;
| Ludendorffstraße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 &#039;&#039;&#039;[[Friedrich-Ebert-Straße]]&#039;&#039;&#039;; siehe Hinweis zur unklaren älteren Namensfolge unten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasserstraße&lt;br /&gt;
| Sauerbruchstraße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[Robert-Koch-Straße]]&#039;&#039;&#039; (Datum nicht angegeben).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Offenbachstraße&lt;br /&gt;
| [[Eschenbachstraße]]&lt;br /&gt;
| Der neue Name blieb bestehen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Plätze, Promenaden und Uferwege ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Platz an der Berufsschule&lt;br /&gt;
| Josef-Goebbels-Platz&lt;br /&gt;
| Ab Juni 1945 &#039;&#039;&#039;Neumarkt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ostenpromenade]] und [[Südenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Hermann-Göring-Wall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Westenpromenade]] und [[Kampenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Richthofenwall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Wersemauer&lt;br /&gt;
| Langemarckufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Werse, von der [[Dolberger Straße]] bis zur damaligen Schlageterstraße&lt;br /&gt;
| Knickmannufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zur Friedrich-Ebert-Straße:&#039;&#039;&#039; Die bisherige AhlenWiki-Fassung nennt für 1933 die Namensänderung von Friedrich-Ebert-Straße in Lindenstraße. Der LWL führt für 1938 die „Lindenstraße“ als vorherige Bezeichnung auf, vermerkt aber gleichzeitig „Bis 1938: Friedrich-Ebert-Straße“. Die genaue Reihenfolge beziehungsweise Datierung dieser beiden älteren Namen sollte deshalb noch anhand der Originalquellen geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere für die NS-Zeit überlieferte Änderungen ===&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Zusammenstellung nennt außerdem folgende Umbenennungen. Ein genaues Datum ist hierfür noch nicht gesichert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedhofstraße&lt;br /&gt;
| [[Parkstraße]]&lt;br /&gt;
| Genaues Datum noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Im Sack]]&lt;br /&gt;
| [[Rosenstraße]]&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Nicht angegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Steinstraße&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner; frühere Bezeichnung noch unbekannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere historische Straßenumbenennungen ohne gesicherte Datierung ==&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Fassung enthält weitere überlieferte Umbenennungen, für die bislang keine ausreichenden Datums- oder Quellenbelege vorliegen. Die Angaben bleiben zur weiteren historischen Überprüfung erhalten; sie werden hier nicht automatisch einer bestimmten Epoche zugeordnet. Die Tabelle ist nach den früheren Bezeichnungen alphabetisch sortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Frühere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung / Namensfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Ferkenkamp&lt;br /&gt;
| Otto-Schott-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am grünen Weg&lt;br /&gt;
| Konrad-Adenauer-Ring&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Alte Beckumer Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brinkstraße&lt;br /&gt;
| Beckumer Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brückstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße und Schinkelstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hoffmannstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Im Küssenviertel&lt;br /&gt;
| Freytagstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| In der Brede&lt;br /&gt;
| Am Bahndamm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakobstraße&lt;br /&gt;
| Kolpingstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaiserdamm&lt;br /&gt;
| Hindenburgdamm → Westfalendamm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Käthenbachstraße&lt;br /&gt;
| Konrad-Adenauer-Ring&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klingerstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Körnerstraße&lt;br /&gt;
| Raiffeisenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schulstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Körner-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Victoriastraße&lt;br /&gt;
| Jahnstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vogelsgasse&lt;br /&gt;
| Bogenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Westdahl&lt;br /&gt;
| Kruppstraße&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Beim &#039;&#039;&#039;Kaiserdamm&#039;&#039;&#039; wird die Umbenennung in &#039;&#039;&#039;Hindenburgdamm&#039;&#039;&#039; in der bisherigen Zusammenstellung auf ungefähr 1933 datiert; später wird der Name &#039;&#039;&#039;Westfalendamm&#039;&#039;&#039; genannt. Diese zeitliche Einordnung ist noch nicht belegt.&lt;br /&gt;
* Für die &#039;&#039;&#039;Brückstraße&#039;&#039;&#039; sind als spätere Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;Theodor-Schwarte-Straße&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schinkelstraße&#039;&#039;&#039; angegeben. Ob dies unterschiedliche Teilabschnitte oder nacheinander erfolgte Umbenennungen betrifft, ist noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10579</id>
		<title>Straßenumbenennungen</title>
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		<updated>2026-10-18T08:28:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Weitere historische Straßenumbenennungen ohne gesicherte Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Straßenumbenennungen in Ahlen&#039;&#039;&#039; sind ein Teil der Stadtgeschichte. Bereits vor 1933 wurden Straßen umbenannt, etwa im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung, politischen Veränderungen oder auf Wunsch von Anwohnern. Einen besonders deutlich politisch geprägten Abschnitt bilden die Umbenennungen während der Zeit des Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übersicht dokumentiert bekannte Namensänderungen. Wo genaue Daten oder spätere Bezeichnungen noch nicht geklärt sind, wird dies ausdrücklich vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenumbenennungen während der NS-Zeit (1933–1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbenennungen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 ===&lt;br /&gt;
Am 12. April 1933 stellte die NSDAP-Fraktion einen Dringlichkeitsantrag zur Umbenennung mehrerer Ahlener Straßen und Plätze. Die folgenden Umbenennungen erfolgten am 21. April 1933.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot;&amp;gt;Marcus Weidner: [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Kommune_3.html &#039;&#039;Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus – Ahlen&#039;&#039;]. LWL, Internet-Portal „Westfälische Geschichte“, Stand: 11. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grevelhoerster&amp;quot;&amp;gt;[[Machtergreifung und Gleichschaltung in Ahlen 1930-1934]] (Ludger Grevelhörster, 1987), insbesondere S. 143 und 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 21. April 1933&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Glückaufplatz]]&lt;br /&gt;
| Horst-Wessel-Platz&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Glückaufplatz]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lütkeweg]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Ab 10. Februar 1938 &#039;&#039;&#039;Fridericus-Straße&#039;&#039;&#039;; nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rathenaustraße]]&lt;br /&gt;
| Albert-Leo-Schlageter-Straße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[August-Kirchner-Straße]]&#039;&#039;&#039; (laut bisheriger AhlenWiki-Zusammenstellung; Datum noch nicht geklärt).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beschlossen, aber nicht umgesetzt: Alfred-Meyer-Platz ====&lt;br /&gt;
Am 21. September 1933 beschloss der Magistrat, den &#039;&#039;&#039;[[Markt|Marktplatz]]&#039;&#039;&#039; nach Alfred Meyer in „Alfred-Meyer-Platz“ umzubenennen. Nach Angaben des LWL wurde dieser Beschluss jedoch nach Rücksprache mit dem Oberpräsidenten &#039;&#039;&#039;nicht umgesetzt&#039;&#039;&#039;. Es handelte sich somit nicht um eine tatsächlich vollzogene Umbenennung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Meyer&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_420.html LWL-Datenbank: „Meyer, Alfred“], Eintrag zum Marktplatz in Ahlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die umfangreichen Umbenennungen vom 10. Februar 1938 ===&lt;br /&gt;
Am 10. Februar 1938 wurden zahlreiche weitere Straßen, Plätze und Promenaden umbenannt. Einige erhielten Namen führender Nationalsozialisten, andere wurden nach Militärpersonen, historischen Persönlichkeiten oder geschichtlichen Ereignissen benannt. Die Ost- und Weststraße wurden zur Adolf-Hitler-Straße zusammengefasst. Der bis dahin so bezeichnete Lütkeweg erhielt dafür den Namen Fridericus-Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilke&amp;quot;&amp;gt;Rembert Wilke: „Umbenennung von Ahlener Straßen in der Hitlerzeit“. In: &#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;, Band 17 (1998), S. 79–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße (zuvor [[Lütkeweg]])&lt;br /&gt;
| Fridericus-Straße&lt;br /&gt;
| Nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oststraße]] und [[Weststraße]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Oststraße]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Weststraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nordstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Vom-Stein-Straße]]&lt;br /&gt;
| Der neue Name blieb bestehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Südstraße]]&lt;br /&gt;
| Viktor-Lutze-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Südstraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ludgeristraße]]&lt;br /&gt;
| Gneisenaustraße&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lindenstraße / [[Friedrich-Ebert-Straße]]&lt;br /&gt;
| Ludendorffstraße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 &#039;&#039;&#039;[[Friedrich-Ebert-Straße]]&#039;&#039;&#039;; siehe Hinweis zur unklaren älteren Namensfolge unten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasserstraße&lt;br /&gt;
| Sauerbruchstraße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[Robert-Koch-Straße]]&#039;&#039;&#039; (Datum nicht angegeben).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Offenbachstraße&lt;br /&gt;
| [[Eschenbachstraße]]&lt;br /&gt;
| Der neue Name blieb bestehen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Plätze, Promenaden und Uferwege ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Platz an der Berufsschule&lt;br /&gt;
| Josef-Goebbels-Platz&lt;br /&gt;
| Ab Juni 1945 &#039;&#039;&#039;Neumarkt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ostenpromenade]] und [[Südenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Hermann-Göring-Wall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Westenpromenade]] und [[Kampenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Richthofenwall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Wersemauer&lt;br /&gt;
| Langemarckufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Werse, von der [[Dolberger Straße]] bis zur damaligen Schlageterstraße&lt;br /&gt;
| Knickmannufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zur Friedrich-Ebert-Straße:&#039;&#039;&#039; Die bisherige AhlenWiki-Fassung nennt für 1933 die Namensänderung von Friedrich-Ebert-Straße in Lindenstraße. Der LWL führt für 1938 die „Lindenstraße“ als vorherige Bezeichnung auf, vermerkt aber gleichzeitig „Bis 1938: Friedrich-Ebert-Straße“. Die genaue Reihenfolge beziehungsweise Datierung dieser beiden älteren Namen sollte deshalb noch anhand der Originalquellen geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere für die NS-Zeit überlieferte Änderungen ===&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Zusammenstellung nennt außerdem folgende Umbenennungen. Ein genaues Datum ist hierfür noch nicht gesichert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedhofstraße&lt;br /&gt;
| [[Parkstraße]]&lt;br /&gt;
| Genaues Datum noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Im Sack]]&lt;br /&gt;
| [[Rosenstraße]]&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Nicht angegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Steinstraße&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner; frühere Bezeichnung noch unbekannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere historische Straßenumbenennungen ohne gesicherte Datierung ==&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Fassung enthält weitere überlieferte Umbenennungen, für die bislang keine ausreichenden Datums- oder Quellenbelege vorliegen. Die Angaben bleiben zur weiteren historischen Überprüfung erhalten; sie werden hier nicht automatisch einer bestimmten Epoche zugeordnet. Die Tabelle ist nach den früheren Bezeichnungen alphabetisch sortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Frühere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung / Namensfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Ferkenkamp&lt;br /&gt;
| Otto-Schott-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am grünen Weg&lt;br /&gt;
| Konrad-Adenauer-Ring&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Alte Beckumer Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brinkstraße&lt;br /&gt;
| Beckumer Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brückstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße und Schinkelstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hoffmannstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Im Küssenviertel&lt;br /&gt;
| Freytagstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| In der Brede&lt;br /&gt;
| Am Bahndamm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakobstraße&lt;br /&gt;
| Kolpingstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaiserdamm&lt;br /&gt;
| Hindenburgdamm → Westfalendamm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Käthenbachstraße&lt;br /&gt;
| Konrad-Adenauer-Ring&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klingerstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Körnerstraße&lt;br /&gt;
| Raiffeisenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schulstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Körner-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Victoriastraße&lt;br /&gt;
| Jahnstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vogelsgasse&lt;br /&gt;
| Bogenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Westdahl&lt;br /&gt;
| Kruppstraße&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Beim &#039;&#039;&#039;Kaiserdamm&#039;&#039;&#039; wird die Umbenennung in &#039;&#039;&#039;Hindenburgdamm&#039;&#039;&#039; in der bisherigen Zusammenstellung auf ungefähr 1933 datiert; später wird der Name &#039;&#039;&#039;Westfalendamm&#039;&#039;&#039; genannt. Diese zeitliche Einordnung ist noch nicht belegt.&lt;br /&gt;
* Für die &#039;&#039;&#039;Brückstraße&#039;&#039;&#039; sind als spätere Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;Theodor-Schwarte-Straße&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schinkelstraße&#039;&#039;&#039; angegeben. Ob dies unterschiedliche Teilabschnitte oder nacheinander erfolgte Umbenennungen betrifft, ist noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
* Sämtliche Angaben dieser Tabelle stammen aus der bisherigen AhlenWiki-Zusammenstellung und sind bis zum Abgleich mit belastbaren Quellen als &#039;&#039;&#039;noch zu überprüfen&#039;&#039;&#039; zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10578</id>
		<title>Straßenumbenennungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10578"/>
		<updated>2026-10-18T08:27:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Straßenumbenennungen in Ahlen&#039;&#039;&#039; sind ein Teil der Stadtgeschichte. Bereits vor 1933 wurden Straßen umbenannt, etwa im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung, politischen Veränderungen oder auf Wunsch von Anwohnern. Einen besonders deutlich politisch geprägten Abschnitt bilden die Umbenennungen während der Zeit des Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übersicht dokumentiert bekannte Namensänderungen. Wo genaue Daten oder spätere Bezeichnungen noch nicht geklärt sind, wird dies ausdrücklich vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenumbenennungen während der NS-Zeit (1933–1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbenennungen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 ===&lt;br /&gt;
Am 12. April 1933 stellte die NSDAP-Fraktion einen Dringlichkeitsantrag zur Umbenennung mehrerer Ahlener Straßen und Plätze. Die folgenden Umbenennungen erfolgten am 21. April 1933.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot;&amp;gt;Marcus Weidner: [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Kommune_3.html &#039;&#039;Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus – Ahlen&#039;&#039;]. LWL, Internet-Portal „Westfälische Geschichte“, Stand: 11. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grevelhoerster&amp;quot;&amp;gt;[[Machtergreifung und Gleichschaltung in Ahlen 1930-1934]] (Ludger Grevelhörster, 1987), insbesondere S. 143 und 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 21. April 1933&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Glückaufplatz]]&lt;br /&gt;
| Horst-Wessel-Platz&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Glückaufplatz]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lütkeweg]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Ab 10. Februar 1938 &#039;&#039;&#039;Fridericus-Straße&#039;&#039;&#039;; nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rathenaustraße]]&lt;br /&gt;
| Albert-Leo-Schlageter-Straße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[August-Kirchner-Straße]]&#039;&#039;&#039; (laut bisheriger AhlenWiki-Zusammenstellung; Datum noch nicht geklärt).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beschlossen, aber nicht umgesetzt: Alfred-Meyer-Platz ====&lt;br /&gt;
Am 21. September 1933 beschloss der Magistrat, den &#039;&#039;&#039;[[Markt|Marktplatz]]&#039;&#039;&#039; nach Alfred Meyer in „Alfred-Meyer-Platz“ umzubenennen. Nach Angaben des LWL wurde dieser Beschluss jedoch nach Rücksprache mit dem Oberpräsidenten &#039;&#039;&#039;nicht umgesetzt&#039;&#039;&#039;. Es handelte sich somit nicht um eine tatsächlich vollzogene Umbenennung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Meyer&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_420.html LWL-Datenbank: „Meyer, Alfred“], Eintrag zum Marktplatz in Ahlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die umfangreichen Umbenennungen vom 10. Februar 1938 ===&lt;br /&gt;
Am 10. Februar 1938 wurden zahlreiche weitere Straßen, Plätze und Promenaden umbenannt. Einige erhielten Namen führender Nationalsozialisten, andere wurden nach Militärpersonen, historischen Persönlichkeiten oder geschichtlichen Ereignissen benannt. Die Ost- und Weststraße wurden zur Adolf-Hitler-Straße zusammengefasst. Der bis dahin so bezeichnete Lütkeweg erhielt dafür den Namen Fridericus-Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilke&amp;quot;&amp;gt;Rembert Wilke: „Umbenennung von Ahlener Straßen in der Hitlerzeit“. In: &#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;, Band 17 (1998), S. 79–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße (zuvor [[Lütkeweg]])&lt;br /&gt;
| Fridericus-Straße&lt;br /&gt;
| Nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oststraße]] und [[Weststraße]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Oststraße]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Weststraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nordstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Vom-Stein-Straße]]&lt;br /&gt;
| Der neue Name blieb bestehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Südstraße]]&lt;br /&gt;
| Viktor-Lutze-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Südstraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ludgeristraße]]&lt;br /&gt;
| Gneisenaustraße&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lindenstraße / [[Friedrich-Ebert-Straße]]&lt;br /&gt;
| Ludendorffstraße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 &#039;&#039;&#039;[[Friedrich-Ebert-Straße]]&#039;&#039;&#039;; siehe Hinweis zur unklaren älteren Namensfolge unten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasserstraße&lt;br /&gt;
| Sauerbruchstraße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[Robert-Koch-Straße]]&#039;&#039;&#039; (Datum nicht angegeben).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Offenbachstraße&lt;br /&gt;
| [[Eschenbachstraße]]&lt;br /&gt;
| Der neue Name blieb bestehen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Plätze, Promenaden und Uferwege ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Platz an der Berufsschule&lt;br /&gt;
| Josef-Goebbels-Platz&lt;br /&gt;
| Ab Juni 1945 &#039;&#039;&#039;Neumarkt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ostenpromenade]] und [[Südenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Hermann-Göring-Wall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Westenpromenade]] und [[Kampenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Richthofenwall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Wersemauer&lt;br /&gt;
| Langemarckufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Werse, von der [[Dolberger Straße]] bis zur damaligen Schlageterstraße&lt;br /&gt;
| Knickmannufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zur Friedrich-Ebert-Straße:&#039;&#039;&#039; Die bisherige AhlenWiki-Fassung nennt für 1933 die Namensänderung von Friedrich-Ebert-Straße in Lindenstraße. Der LWL führt für 1938 die „Lindenstraße“ als vorherige Bezeichnung auf, vermerkt aber gleichzeitig „Bis 1938: Friedrich-Ebert-Straße“. Die genaue Reihenfolge beziehungsweise Datierung dieser beiden älteren Namen sollte deshalb noch anhand der Originalquellen geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere für die NS-Zeit überlieferte Änderungen ===&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Zusammenstellung nennt außerdem folgende Umbenennungen. Ein genaues Datum ist hierfür noch nicht gesichert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedhofstraße&lt;br /&gt;
| [[Parkstraße]]&lt;br /&gt;
| Genaues Datum noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Im Sack]]&lt;br /&gt;
| [[Rosenstraße]]&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Nicht angegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Steinstraße&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner; frühere Bezeichnung noch unbekannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere historische Straßenumbenennungen ohne gesicherte Datierung ==&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Fassung enthält weitere überlieferte Umbenennungen, für die bislang keine ausreichenden Datums- oder Quellenbelege vorliegen. Die Angaben bleiben zur weiteren historischen Überprüfung erhalten; sie werden hier nicht automatisch einer bestimmten Epoche zugeordnet. Die Tabelle ist nach den früheren Bezeichnungen alphabetisch sortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Frühere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung / Namensfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am Ferkenkamp&lt;br /&gt;
| Otto-Schott-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Am grünen Weg&lt;br /&gt;
| Konrad-Adenauer-Ring&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Alte Beckumer Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brinkstraße&lt;br /&gt;
| Beckumer Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brückstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße und Schinkelstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hoffmannstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Im Küssenviertel&lt;br /&gt;
| Freytagstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| In der Brede&lt;br /&gt;
| Am Bahndamm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakobstraße&lt;br /&gt;
| Kolpingstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaiserdamm&lt;br /&gt;
| Hindenburgdamm → Westfalendamm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Käthenbachstraße&lt;br /&gt;
| Konrad-Adenauer-Ring&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klingerstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Schwarte-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Körnerstraße&lt;br /&gt;
| Raiffeisenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schulstraße&lt;br /&gt;
| Theodor-Körner-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Victoriastraße&lt;br /&gt;
| Jahnstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vogelsgasse&lt;br /&gt;
| Bogenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Westdahl&lt;br /&gt;
| Kruppstraße&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweise:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Beim &#039;&#039;&#039;Kaiserdamm&#039;&#039;&#039; wird die Umbenennung in &#039;&#039;&#039;Hindenburgdamm&#039;&#039;&#039; in der bisherigen Zusammenstellung auf ungefähr 1933 datiert; später wird der Name &#039;&#039;&#039;Westfalendamm&#039;&#039;&#039; genannt. Diese zeitliche Einordnung ist noch nicht belegt.&lt;br /&gt;
* Für die &#039;&#039;&#039;Brückstraße&#039;&#039;&#039; sind als spätere Bezeichnungen &#039;&#039;&#039;Theodor-Schwarte-Straße&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schinkelstraße&#039;&#039;&#039; angegeben. Ob dies unterschiedliche Teilabschnitte oder nacheinander erfolgte Umbenennungen betrifft, ist noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
* Sämtliche Angaben dieser Tabelle stammen aus der bisherigen AhlenWiki-Zusammenstellung und sind bis zum Abgleich mit belastbaren Quellen als &#039;&#039;&#039;noch zu überprüfen&#039;&#039;&#039; zu behandeln.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10577</id>
		<title>Straßenumbenennungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenumbenennungen&amp;diff=10577"/>
		<updated>2026-10-18T08:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Straßenumbenennungen in Ahlen&#039;&#039;&#039; sind ein Teil der Stadtgeschichte. Bereits vor 1933 wurden Straßen umbenannt, etwa im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung, politischen Veränderungen oder auf Wunsch von Anwohnern. Einen besonders deutlich politisch geprägten Abschnitt bilden die Umbenennungen während der Zeit des Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übersicht dokumentiert bekannte Namensänderungen. Wo genaue Daten oder spätere Bezeichnungen noch nicht geklärt sind, wird dies ausdrücklich vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenumbenennungen während der NS-Zeit (1933–1945) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbenennungen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 ===&lt;br /&gt;
Am 12. April 1933 stellte die NSDAP-Fraktion einen Dringlichkeitsantrag zur Umbenennung mehrerer Ahlener Straßen und Plätze. Die folgenden Umbenennungen erfolgten am 21. April 1933.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot;&amp;gt;Marcus Weidner: [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Kommune_3.html &#039;&#039;Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus – Ahlen&#039;&#039;]. LWL, Internet-Portal „Westfälische Geschichte“, Stand: 11. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grevelhoerster&amp;quot;&amp;gt;[[Machtergreifung und Gleichschaltung in Ahlen 1930-1934]] (Ludger Grevelhörster, 1987), insbesondere S. 143 und 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 21. April 1933&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Glückaufplatz]]&lt;br /&gt;
| Horst-Wessel-Platz&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Glückaufplatz]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lütkeweg]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Ab 10. Februar 1938 &#039;&#039;&#039;Fridericus-Straße&#039;&#039;&#039;; nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rathenaustraße]]&lt;br /&gt;
| Albert-Leo-Schlageter-Straße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[August-Kirchner-Straße]]&#039;&#039;&#039; (laut bisheriger AhlenWiki-Zusammenstellung; Datum noch nicht geklärt).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beschlossen, aber nicht umgesetzt: Alfred-Meyer-Platz ====&lt;br /&gt;
Am 21. September 1933 beschloss der Magistrat, den &#039;&#039;&#039;[[Markt|Marktplatz]]&#039;&#039;&#039; nach Alfred Meyer in „Alfred-Meyer-Platz“ umzubenennen. Nach Angaben des LWL wurde dieser Beschluss jedoch nach Rücksprache mit dem Oberpräsidenten &#039;&#039;&#039;nicht umgesetzt&#039;&#039;&#039;. Es handelte sich somit nicht um eine tatsächlich vollzogene Umbenennung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL-Meyer&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_420.html LWL-Datenbank: „Meyer, Alfred“], Eintrag zum Marktplatz in Ahlen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die umfangreichen Umbenennungen vom 10. Februar 1938 ===&lt;br /&gt;
Am 10. Februar 1938 wurden zahlreiche weitere Straßen, Plätze und Promenaden umbenannt. Einige erhielten Namen führender Nationalsozialisten, andere wurden nach Militärpersonen, historischen Persönlichkeiten oder geschichtlichen Ereignissen benannt. Die Ost- und Weststraße wurden zur Adolf-Hitler-Straße zusammengefasst. Der bis dahin so bezeichnete Lütkeweg erhielt dafür den Namen Fridericus-Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilke&amp;quot;&amp;gt;Rembert Wilke: „Umbenennung von Ahlener Straßen in der Hitlerzeit“. In: &#039;&#039;[[Der beflügelte Aal]]&#039;&#039;, Band 17 (1998), S. 79–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße (zuvor [[Lütkeweg]])&lt;br /&gt;
| Fridericus-Straße&lt;br /&gt;
| Nach Kriegsende wieder &#039;&#039;&#039;[[Lütkeweg]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oststraße]] und [[Weststraße]]&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Oststraße]]&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;[[Weststraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nordstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Vom-Stein-Straße]]&lt;br /&gt;
| Der neue Name blieb bestehen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Südstraße]]&lt;br /&gt;
| Viktor-Lutze-Straße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 wieder &#039;&#039;&#039;[[Südstraße]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ludgeristraße]]&lt;br /&gt;
| Gneisenaustraße&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lindenstraße / [[Friedrich-Ebert-Straße]]&lt;br /&gt;
| Ludendorffstraße&lt;br /&gt;
| Im Juni 1945 &#039;&#039;&#039;[[Friedrich-Ebert-Straße]]&#039;&#039;&#039;; siehe Hinweis zur unklaren älteren Namensfolge unten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasserstraße&lt;br /&gt;
| Sauerbruchstraße&lt;br /&gt;
| Später &#039;&#039;&#039;[[Robert-Koch-Straße]]&#039;&#039;&#039; (Datum nicht angegeben).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Offenbachstraße&lt;br /&gt;
| [[Eschenbachstraße]]&lt;br /&gt;
| Der neue Name blieb bestehen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Plätze, Promenaden und Uferwege ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Ab 10. Februar 1938&lt;br /&gt;
! Spätere Entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Platz an der Berufsschule&lt;br /&gt;
| Josef-Goebbels-Platz&lt;br /&gt;
| Ab Juni 1945 &#039;&#039;&#039;Neumarkt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ostenpromenade]] und [[Südenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Hermann-Göring-Wall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Westenpromenade]] und [[Kampenpromenade]]&lt;br /&gt;
| Richthofenwall&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Wersemauer&lt;br /&gt;
| Langemarckufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uferweg an der Werse, von der [[Dolberger Straße]] bis zur damaligen Schlageterstraße&lt;br /&gt;
| Knickmannufer&lt;br /&gt;
| Spätere Bezeichnung beim LWL nicht angegeben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zur Friedrich-Ebert-Straße:&#039;&#039;&#039; Die bisherige AhlenWiki-Fassung nennt für 1933 die Namensänderung von Friedrich-Ebert-Straße in Lindenstraße. Der LWL führt für 1938 die „Lindenstraße“ als vorherige Bezeichnung auf, vermerkt aber gleichzeitig „Bis 1938: Friedrich-Ebert-Straße“. Die genaue Reihenfolge beziehungsweise Datierung dieser beiden älteren Namen sollte deshalb noch anhand der Originalquellen geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere für die NS-Zeit überlieferte Änderungen ===&lt;br /&gt;
Die bisherige AhlenWiki-Zusammenstellung nennt außerdem folgende Umbenennungen. Ein genaues Datum ist hierfür noch nicht gesichert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vorherige Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Spätere Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedhofstraße&lt;br /&gt;
| [[Parkstraße]]&lt;br /&gt;
| Genaues Datum noch zu prüfen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Im Sack]]&lt;br /&gt;
| [[Rosenstraße]]&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;Nicht angegeben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Steinstraße&lt;br /&gt;
| Änderung auf Antrag der Anwohner; frühere Bezeichnung noch unbekannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Notgeld&amp;diff=10576</id>
		<title>Notgeld</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Notgeld&amp;diff=10576"/>
		<updated>2026-10-17T21:12:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Notgeld in Ahlen&#039;&#039;&#039; umfasst die Ersatzgeld-Ausgaben der Stadt Ahlen während des Ersten Weltkriegs und der Inflationsjahre bis 1923. Um den Mangel an Umlaufgeld auszugleichen, ließ die Stadt zunächst Münzen mit Pfennigwerten prägen und später eigene Geldscheine drucken. Während der Hyperinflation stiegen deren Nennwerte schließlich bis auf eine Billion Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Jahrhunderte zuvor hatte Ahlen eigene Kupfermünzen als Scheidegeld ausgegeben. Diese älteren Prägungen werden im Folgenden als Teil der Ahlener Geldgeschichte ebenfalls behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühere Ahlener Scheidemünzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts wurden in Ahlen Kupfermünzen als sogenanntes &#039;&#039;Scheidegeld&#039;&#039; geprägt. Solche Kleinmünzen hatten einen Nennwert, der ihren Metallwert überstieg, und dienten vor allem dem alltäglichen Zahlungsverkehr. Ähnliche Ausgaben sind aus weiteren Städten des Fürstbistums Münster überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach älteren heimatkundlichen Angaben erhielt Ahlen 1597 die Erlaubnis zur Münzprägung. Als Motiv trugen Ahlener Stücke das Stadtwappen mit dem gekrümmten, geflügelten Aal und die Umschrift „Stadt Alen“; die andere Seite zeigte den Wert. Genannt werden Münzen zu drei Schilling, zwölf, sechs, drei, zwei und einem Pfennig sowie einem Heller. Für das frühere Heimatmuseum Ahlen waren außerdem Münzstücke aus den Jahren 1584 und 1610 überliefert. Diese älteren Angaben bedürfen zum Teil noch einer Überprüfung anhand numismatischer Kataloge und Originalstücke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volksbank&amp;quot;&amp;gt;Volksbank Ahlen eG: &#039;&#039;Unser Weg in die Zukunft. 100 Jahre Volksbank Ahlen eG (Spar- und Darlehnskasse von 1884)&#039;&#039;, Ahlen 1984, Abschnitt „Der Not gehorchend ... Notzeiten, in denen die Stadt Ahlen Geld herstellte“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1627 wurde die Kupfermünzprägung der münsterländischen Städte durch das landesherrliche Edikt „Recessus Restitutionis“ untersagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volksbank&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notgeld während des Ersten Weltkriegs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum Ersatzgeld benötigt wurde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs verschwanden vielerorts kleine Münzen aus dem Zahlungsverkehr. Silbermünzen wurden gehortet, später benötigte die Kriegsindustrie auch Nickel und Kupfer als Rohstoffe. Staatliche Kleinmünzen wurden eingezogen; neu ausgegebene Münzen konnten den Bedarf nicht vollständig decken. Städte und Gemeinden griffen deshalb auf eigenes Ersatzgeld zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker5354&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Rheker: „Kriegs- und Notgeld der Stadt Ahlen“, in: &#039;&#039;Der Aal&#039;&#039;, Nr. 20, S. 53–54 (Erscheinungsjahr noch zu ergänzen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Ahlener Notgeldmünzen 1917 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer älteren Darstellung beschloss der Magistrat der Stadt Ahlen bereits am 3. Mai 1917, für 5.000 Mark Zehnpfennigstücke und für 10.000 Mark Fünfzigpfennigstücke herstellen zu lassen. Der Auftrag ging an die Firma Heinrich Kissing in Menden; als Prägekosten werden 1.152,50 Mark genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldstein&amp;quot;&amp;gt;„Papiergeldflut 1917 bis 1923. Das Notgeld der Stadt Ahlen“, S. 10 (Verfasser und vollständige bibliografische Angaben noch zu ergänzen; der Artikel verweist auf Aufzeichnungen des ehemaligen Stadtarchiv-Mitarbeiters J. Goldstein).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jürgen Rheker nennt ergänzend einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 24. Mai 1917. Danach wurden zunächst &#039;&#039;&#039;50.000 Zehnpfennigstücke und 20.000 Fünfzigpfennigstücke&#039;&#039;&#039; in Auftrag gegeben. Diese Stückzahlen entsprechen den zuvor genannten Nennwertsummen von 5.000 beziehungsweise 10.000 Mark. Die beiden Daten müssen sich daher nicht widersprechen: Sie können unterschiedliche Schritte der kommunalen Beschlussfassung bezeichnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker54&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Rheker: „Kriegs- und Notgeld der Stadt Ahlen“, in: &#039;&#039;Der Aal&#039;&#039;, Nr. 20, S. 54 (Erscheinungsjahr noch zu ergänzen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ende 1917 weitere staatliche Nickelmünzen eingezogen wurden, wuchs der Kleingeldmangel. Anfang 1918 wurden weitere 30.000 Zehnpfennigstücke bestellt. Wegen Materialengpässen verzögerte sich die Lieferung; nach einer älteren Darstellung musste schließlich ein anderes Metall verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldstein&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker54&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis einschließlich Oktober 1919 wurden nach Rhekers Auswertung kommunaler Protokolle insgesamt &#039;&#039;&#039;210.000 Zehnpfennigstücke und 70.000 Fünfzigpfennigstücke&#039;&#039;&#039; in Auftrag gegeben. Das ist die Gesamtzahl der Bestellungen, nicht zwingend die Zahl tatsächlich ausgegebener oder heute erhaltener Münzen. Als Hersteller nennt er die Firma H. Kissing in Menden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker55&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Rheker: „Kriegs- und Notgeld der Stadt Ahlen“, in: &#039;&#039;Der Aal&#039;&#039;, Nr. 20, S. 55 (Erscheinungsjahr noch zu ergänzen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Papiernotgeld zu 5, 10 und 20 Mark ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Kriegsende und in der Nachkriegszeit ließ Ahlen auch Papiergeld herstellen. Aus der Darstellung von Jürgen Rheker geht hervor, dass die Stadt am 25. November 1918 die Ausgabe von &#039;&#039;&#039;5.000 Zwanzigmark-, 15.000 Zehnmark- und 30.000 Fünfmarkscheinen&#039;&#039;&#039; beschloss. Das ergibt 50.000 Scheine mit einem Gesamtnennwert von &#039;&#039;&#039;400.000 Mark&#039;&#039;&#039;. Sie wurden nach dieser Quelle in Leipzig gedruckt, trugen das Datum 10. Oktober 1918 und waren bis zum 1. Februar 1919 gültig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker5455&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Rheker: „Kriegs- und Notgeld der Stadt Ahlen“, in: &#039;&#039;Der Aal&#039;&#039;, Nr. 20, S. 54–55 (Erscheinungsjahr noch zu ergänzen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderseiten zeigten unter anderem das Stadtwappen und die Unterschriften des Bürgermeisters Corneli sowie des ehrenamtlichen Beigeordneten Hinteler. Auf der Rückseite war ein Ausspruch Friedrichs des Großen aus dem Jahr 1757 aufgedruckt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker5455&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es wird das Jahr stark u. schwach hergehn –&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Aber man muss die Ohren steif halten u. Jeder,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;der Ehre und Liebe für das Vaterland hat,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;muss alles daran setzen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Scheine waren damit – anders als die späteren Inflationsausgaben – beidseitig bedruckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker55&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis zur Datierung:&#039;&#039;&#039; In einer anderen Darstellung wird ein Magistratsbeschluss vom 4. November 1918 genannt, während Rheker den 25. November 1918 angibt. Die Geldscheine selbst sind auf den 10. Oktober 1918 datiert. Solange die betreffenden Magistrats- und Stadtverordnetenprotokolle nicht abgeglichen sind, lassen sich Beschluss-, Druck- und Ausgabedatum nicht abschließend bestimmen. Die Datierung auf dem Geldschein sollte insbesondere nicht ohne weiteren Beleg mit dem tatsächlichen Ausgabetag gleichgesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldstein&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker5455&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restbestände und Sammlerinteresse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle 1918 hergestellten Scheine kamen offenbar in den Zahlungsverkehr. Nach Rheker erhielten aufgrund eines Magistratsbeschlusses vom 9. Oktober 1922 Magistratsmitglieder und Stadtverordnete jeweils unentgeltlich eine vollständige Serie. Verbliebene Bestände wurden später an die Firma Wilhelm Kittel in Camberg an der Saale zum Preis von 20 Prozent des Nennwertes verkauft; Rheker bringt dies mit dem Sammlermarkt in Verbindung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker55&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zeigt, dass die Scheine schon kurze Zeit nach ihrer Ausgabe nicht nur Zahlungsmittel, sondern auch Sammelobjekte waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inflation und Hyperinflation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geldentwertung im Ahlener Alltag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inflation gewann ab 1922 immer stärker an Geschwindigkeit. Auch in Ahlen wurde sie anhand alltäglicher Preise deutlich. Jürgen Rheker führt unter anderem folgende Beispiele an:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker56&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Rheker: „Kriegs- und Notgeld der Stadt Ahlen“, in: &#039;&#039;Der Aal&#039;&#039;, Nr. 20, S. 56 (Erscheinungsjahr noch zu ergänzen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker5758&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Rheker: „Kriegs- und Notgeld der Stadt Ahlen“, in: &#039;&#039;Der Aal&#039;&#039;, Nr. 20, S. 57–58 (Erscheinungsjahr noch zu ergänzen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zeitpunkt !! Beispiel !! Preis beziehungsweise Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Januar 1922 || Ein US-Dollar || knapp 200 Mark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dezember 1922 || Monatsabonnement der &#039;&#039;Ahlener Volkszeitung&#039;&#039; || durchschnittlich 450 Mark (Anfang 1922: 12 Mark)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Januar 1923 || Ein US-Dollar || 18.000 Mark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. Oktober 1923 || Ein Liter Milch in Ahlen || 66 Millionen Mark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. November 1923 || Ein US-Dollar || 4,2 Billionen Mark&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannten Zahlen sind zeitgenössische Beispiele aus den von Rheker ausgewerteten Unterlagen. Die Notwendigkeit, ständig höhere Geldbeträge bereitzustellen, wurde für die Stadtverwaltung zu einer praktischen Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtisches Inflationsnotgeld 1923 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ältere Darstellung nennt einen Magistratsbeschluss vom 30. August  1923, nach dem Notgeld über insgesamt 500 Milliarden Mark in Scheinen zu einer, fünf und zehn Millionen Mark hergestellt werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldstein&amp;quot; /&amp;gt; Rheker nennt dagegen einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 10. September 1923 zur Herstellung von &#039;&#039;&#039;160.000 Geldscheinen im Gesamtnennwert von 500 Milliarden Mark&#039;&#039;&#039;. Die Nennwerte reichten nach seiner Darstellung zunächst von einer bis zehn Millionen Mark. Diese unterschiedlichen Angaben sollten anhand der städtischen Originalprotokolle weiter geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker57&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Rheker: „Kriegs- und Notgeld der Stadt Ahlen“, in: &#039;&#039;Der Aal&#039;&#039;, Nr. 20, S. 57 (Erscheinungsjahr noch zu ergänzen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Druckauftrag erhielt die Ahlener Druckerei &#039;&#039;&#039;E. Schultz&#039;&#039;&#039;. Ihr Inhaber E. Schultz war zugleich ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt. Der Druck fand laut Rheker unter Aufsicht eines städtischen Beamten statt; die Scheine sollten mit Nummern versehen werden. Als Umlauffrist war Ende Oktober 1923 vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker57&amp;quot; /&amp;gt; Die späteren Scheine trugen die gedruckten Unterschriften von E. Schultz und Bürgermeister Dr. Rasche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker58&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Rheker: „Kriegs- und Notgeld der Stadt Ahlen“, in: &#039;&#039;Der Aal&#039;&#039;, Nr. 20, S. 58 (Erscheinungsjahr noch zu ergänzen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da diese erste Auflage offenbar nicht ausreichte, beschloss der Magistrat am 23. Oktober 1923 weiteres Notgeld über 50 Billionen Mark in den Nennwerten &#039;&#039;&#039;5, 10, 20 und 50 Milliarden Mark&#039;&#039;&#039;. Am 29. Oktober 1923 erteilte die Stadtverordnetenversammlung eine weitergehende Ermächtigung, bei Bedarf weiteres Notgeld auszugeben. Tatsächlich sind Scheine zu 100, 200 und 500 Milliarden Mark sowie zu einer Billion Mark bekannt. Wegen der rasanten Geldentwertung ist der gesamte Nennwert dieser späteren Ausgaben nicht mehr sicher zu bestimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker57&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die Scheine von 1918 waren die Inflationsscheine nach Rhekers Darstellung auf der Rückseite nicht bedruckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker57&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einlösung und Ende des Notgeldes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Scheine über eine bis zehn Millionen Mark waren nach dem auf den Stücken wiedergegebenen Text bis zum 31. Oktober 1923 gültig. Spätere Ausgaben enthielten stattdessen die Bedingung, dass sie ihre Gültigkeit verloren, wenn sie nicht innerhalb eines Monats nach öffentlichem Aufruf zur Einlösung vorgelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der Rentenmark ab Mitte November 1923 begann das Ende der Hyperinflation. Rheker berichtet, dass die Stadt Ahlen die aus dem Verkehr gezogenen Notgeldscheine im Februar 1924 gegen eine Entschädigung von &#039;&#039;&#039;0,05 Goldmark je Stück&#039;&#039;&#039; „versilberte“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker59&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Rheker: „Kriegs- und Notgeld der Stadt Ahlen“, in: &#039;&#039;Der Aal&#039;&#039;, Nr. 20, S. 59 (Erscheinungsjahr noch zu ergänzen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahmen und Sicherung des Gegenwertes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt konnte durch die Ausgabe von Notgeld nicht beliebig Geldvermögen schaffen. Vielmehr wurde nach den historischen Darstellungen der Gegenwert des ausgegebenen Ersatzgeldes, abzüglich Druck- oder Prägekosten, bei der Stadtsparkasse hinterlegt. Aus früheren Ausgaben ergab sich dennoch ein Überschuss von &#039;&#039;&#039;62.700,33 Mark&#039;&#039;&#039;. Laut einem Beschluss vom 16. Oktober 1922 wurde dieser Betrag für Aufgaben des Wohlfahrtsamtes verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldstein&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker56&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates und firmenseitiges Notgeld ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem städtischen Notgeld existierten in Ahlen auch private Gutscheine und ersatzgeldähnliche Ausgaben. Ein Beispiel ist ein Gutschein über &#039;&#039;&#039;zehn Milliarden Mark&#039;&#039;&#039; des Ahlener Unternehmens [[Stephan Nahrath|Stephan Nahrath, Stanz- und Emaillierwerk]]. Der auf dem Schein wiedergegebene Text verweist auf die Ahlener Spar- und Darlehnskasse und verwendet eine volkstümliche, plattdeutsch gefärbte Formulierung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker58&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;gif Di de Ahlener Spar- u. Darlehns-&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;kasse wenn Du se binnen sieben Dage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;häls. Häls Du se nich, desto biäter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gutschein zeigt, wie Betriebe in der Zeit der raschen Geldentwertung eigene Formen kurzfristiger Zahlungszusagen nutzten. Die kommunalen Notgeldscheine und diese privat herausgegebenen Gutscheine sind hinsichtlich ihrer Ausgeber und Einlösungsbedingungen voneinander zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum !! Vorgang !! Angaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1597 || Frühe Münzgeschichte || Überlieferte Erlaubnis zur Ahlener Münzprägung; ältere Prägungen werden bereits für 1584 genannt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1627 || Ende früher Kupferprägungen || Landesherrliches Verbot der Kupfermünzprägung münsterländischer Städte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Mai / 24. Mai 1917 || Erste Notgeldmünzen || Magistratsbeschluss beziehungsweise Beschluss der Stadtverordneten; 50.000 × 10 Pfennig und 20.000 × 50 Pfennig.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anfang 1918 || Weitere Kleinmünzen || Bestellung von 30.000 Zehnpfennigstücken.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktober / November 1918 || Markscheine || Scheine datiert 10. Oktober; in den Darstellungen abweichende Beschlussdaten 4. beziehungsweise 25. November; 50.000 Scheine zu 5, 10 und 20 Mark, zusammen 400.000 Mark.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bis Oktober 1919 || Gesamtbestellungen Münznotgeld || Insgesamt 210.000 Zehnpfennig- und 70.000 Fünfzigpfennigstücke in Auftrag gegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. Oktober 1922 || Restbestände || Beschluss über die Abgabe von Scheinserien an kommunale Mandatsträger.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Oktober 1922 || Wohlfahrt || 62.700,33 Mark aus früherem Notgeldüberschuss für das Wohlfahrtsamt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. August / 10. September 1923 || Millionenscheine || Abweichend überlieferte Beschlussdaten; Druck bei E. Schultz; 160.000 Scheine beziehungsweise ein Gesamtnennwert von 500 Milliarden Mark nach Rheker.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. Oktober 1923 || Milliardenscheine || Beschluss zu weiteren Ausgaben von 5, 10, 20 und 50 Milliarden Mark.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. Oktober 1923 || Weitere Ermächtigung || Beschluss über zusätzliche Notgeldausgaben nach Bedarf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Februar 1924 || Nachgeschichte || Entschädigung für zurückgezogene Notgeldscheine von 0,05 Goldmark je Stück.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belegte Scheine (Einzelstücke) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Scheine sind durch Scans aus Privatbestand dokumentiert. Technische Merkmale und Katalognummern stammen, soweit angegeben, aus den zugehörigen Sammlungszetteln. Fehlende Einzelangaben sind bewusst nicht ergänzt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot;&amp;gt;Privatsammlung: Scans von Notgeldscheinen der Stadt Ahlen, hochgeladen in das AhlenWiki durch WikiSysop am 1. März 2026; zu mehreren Stücken liegen Beschriftungen mit Wasserzeichen, Druckerei und Katalognummern nach Topp vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5 Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:5 Mark Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:5 Mark Hinten.jpg|Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 5 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datierung auf dem Schein:&#039;&#039;&#039; 10. Oktober 1918&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gültigkeit laut Literatur:&#039;&#039;&#039; Bis 1. Februar 1919&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gestaltung:&#039;&#039;&#039; Stadtwappen und gedruckte Unterschriften; auf der Rückseite ein Ausspruch Friedrichs des Großen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druck:&#039;&#039;&#039; Leipzig (laut Rheker; Druckerei namentlich nicht angegeben)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Unterschriften:&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Corneli und Beigeordneter Hinteler (laut Rheker)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scans aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker5455&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10 Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:10 Mark Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:10 Mark Hinten.jpg|Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 10 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datierung auf dem Schein:&#039;&#039;&#039; 10. Oktober 1918&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gültigkeit laut Literatur:&#039;&#039;&#039; Bis 1. Februar 1919&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gestaltung:&#039;&#039;&#039; Stadtwappen und gedruckte Unterschriften; rückseitig der Ausspruch Friedrichs des Großen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druck:&#039;&#039;&#039; Leipzig (laut Rheker)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Unterschriften:&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Corneli und Beigeordneter Hinteler (laut Rheker)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scans aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker5455&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20 Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:20 Mark Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:20 Mark Hinten.jpg|Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 20 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Datierung auf dem Schein:&#039;&#039;&#039; 10. Oktober 1918&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gültigkeit laut Literatur:&#039;&#039;&#039; Bis 1. Februar 1919&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gestaltung:&#039;&#039;&#039; Stadtwappen und gedruckte Unterschriften; rückseitig der Ausspruch Friedrichs des Großen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druck:&#039;&#039;&#039; Leipzig (laut Rheker)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Unterschriften:&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Corneli und Beigeordneter Hinteler (laut Rheker)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scans aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker5455&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1 Million Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1 Mio Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 1 Million Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgabezeitraum:&#039;&#039;&#039; 1923&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einlösung:&#039;&#039;&#039; Für die frühen Inflationsausgaben wird eine Umlauffrist bis Ende Oktober 1923 genannt; der genaue Wortlaut dieses Einzelstücks ist noch anhand des Scans zu prüfen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druckerei:&#039;&#039;&#039; E. Schultz, Ahlen (laut Darstellung zur Ausgabe von 1923)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scan aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker57&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5 Millionen Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:5 Mio Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 5 Millionen Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgabezeitraum:&#039;&#039;&#039; 1923&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einlösung:&#039;&#039;&#039; Für die frühen Inflationsausgaben wird eine Umlauffrist bis Ende Oktober 1923 genannt; der genaue Wortlaut dieses Einzelstücks ist noch anhand des Scans zu prüfen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druckerei:&#039;&#039;&#039; E. Schultz, Ahlen (laut Darstellung zur Ausgabe von 1923)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scan aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker57&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10 Millionen Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:10 Mio Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 10 Millionen Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einlösung:&#039;&#039;&#039; Auf dem Schein ist angegeben, dass seine Gültigkeit mit Ablauf des 31. Oktober 1923 erlischt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wasserzeichen:&#039;&#039;&#039; Hakenmäander&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druckerei:&#039;&#039;&#039; E. Schultz, Ahlen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Unterschriften laut Belegzettel:&#039;&#039;&#039; E. Schultz; Bürgermeister Dr. Rasche&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Katalog:&#039;&#039;&#039; Topp-Nr. 7.6&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scan und Sammlungszettel aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25 Milliarden Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:25 Mrd Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 25 Milliarden Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einlösung:&#039;&#039;&#039; Die Gültigkeit erlischt, wenn der Schein nicht innerhalb eines Monats nach öffentlichem Aufruf zur Einlösung vorgelegt wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wasserzeichen:&#039;&#039;&#039; Hakenmäander&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druckerei:&#039;&#039;&#039; E. Schultz, Ahlen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kennmerkmal laut Sammlungszettel:&#039;&#039;&#039; Kennnummer mit etwa 4 mm hoher Schrift&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Katalog:&#039;&#039;&#039; Topp-Nr. 7.9.a&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Unterschriften:&#039;&#039;&#039; Aufgedruckt; nach Rheker handelt es sich bei der Inflationsserie um E. Schultz und Bürgermeister Dr. Rasche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scan und Sammlungszettel aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker58&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 100 Milliarden Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:100 Mrd Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 100 Milliarden Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einlösung:&#039;&#039;&#039; Die Gültigkeit erlischt, wenn der Schein nicht innerhalb eines Monats nach öffentlichem Aufruf zur Einlösung vorgelegt wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wasserzeichen:&#039;&#039;&#039; Hakenmäander&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druckerei:&#039;&#039;&#039; E. Schultz, Ahlen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kennmerkmal laut Sammlungszettel:&#039;&#039;&#039; Kennnummer mit etwa 4 mm hoher Schrift&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Katalog:&#039;&#039;&#039; Topp-Nr. 7.12.d&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Unterschriften:&#039;&#039;&#039; Aufgedruckt; nach Rheker E. Schultz und Bürgermeister Dr. Rasche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scan und Sammlungszettel aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker58&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 200 Milliarden Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:200 Mrd Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 200 Milliarden Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgabezeitraum:&#039;&#039;&#039; Inflationsjahr 1923&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einlösung:&#039;&#039;&#039; Der genaue Wortlaut ist noch anhand des Originalscans zu ergänzen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druckerei:&#039;&#039;&#039; E. Schultz, Ahlen (laut Darstellung zur städtischen Inflationsserie)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scan aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker57&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 500 Milliarden Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:500 Mrd Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 500 Milliarden Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einlösung:&#039;&#039;&#039; Die Gültigkeit erlischt, wenn der Schein nicht innerhalb eines Monats nach öffentlichem Aufruf zur Einlösung vorgelegt wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wasserzeichen:&#039;&#039;&#039; Hakenmäander&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druckerei:&#039;&#039;&#039; E. Schultz, Ahlen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Unterschriften laut Sammlungszettel:&#039;&#039;&#039; E. Schultz; Bürgermeister Dr. Rasche&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kennmerkmal laut Sammlungszettel:&#039;&#039;&#039; Kennnummer mit etwa 4 mm hoher Schrift&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Katalog:&#039;&#039;&#039; Topp-Nr. 7.16.b&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scan und Sammlungszettel aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1 Billion Mark ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1 Bill Vorne.jpg|Vorderseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nennwert:&#039;&#039;&#039; 1 Billion Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen (Westf.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einlösung:&#039;&#039;&#039; Die Gültigkeit erlischt, wenn der Schein nicht innerhalb eines Monats nach öffentlichem Aufruf zur Einlösung vorgelegt wird.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wasserzeichen:&#039;&#039;&#039; Hakenmäander&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Druckerei:&#039;&#039;&#039; E. Schultz, Ahlen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kennmerkmal laut Sammlungszettel:&#039;&#039;&#039; Kennnummer mit etwa 4 mm hoher Schrift&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Katalog:&#039;&#039;&#039; Topp-Nr. 7.18.b&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Unterschriften:&#039;&#039;&#039; Aufgedruckt; nach Rheker E. Schultz und Bürgermeister Dr. Rasche.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beleg:&#039;&#039;&#039; Scan und Sammlungszettel aus Privatbestand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheker58&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PrivatScansNotgeld&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ahlener Notgeld dokumentiert zwei unterschiedliche Krisen: zuerst den Mangel an kleinen Zahlungsmitteln während des Ersten Weltkriegs und danach die rapide Entwertung der Mark im Jahr 1923. Die Scheine und Münzen sind außerdem Quellen zur kommunalen Verwaltungsgeschichte, zur Ahlener Druck- und Unternehmensgeschichte und zum Alltag in der Inflation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihre spätere Verwendung als Sammlerstücke gehört zur Überlieferungsgeschichte. Die erhaltenen Exemplare zeigen unterschiedliche Nennwerte, Gestaltungen, Unterschriften und Druckmerkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stadt Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtarchiv Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtsparkasse Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Volksbank Ahlen]]&lt;br /&gt;
* [[Ahlener Spar- und Darlehnskassen-Verein]]&lt;br /&gt;
* [[Emil Schultz]]&lt;br /&gt;
* [[Stephan Nahrath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Rheker: „Kriegs- und Notgeld der Stadt Ahlen“, in: &#039;&#039;Der Aal&#039;&#039;, Nr. 20, S. 53–59 (Erscheinungsjahr noch zu ergänzen).&lt;br /&gt;
* „Papiergeldflut 1917 bis 1923. Das Notgeld der Stadt Ahlen“, S. 10 (Verfasser und vollständige bibliografische Angaben noch zu ergänzen).&lt;br /&gt;
* Volksbank Ahlen eG: &#039;&#039;Unser Weg in die Zukunft. 100 Jahre Volksbank Ahlen eG (Spar- und Darlehnskasse von 1884)&#039;&#039;, Ahlen 1984, Abschnitt „Der Not gehorchend ... Notzeiten, in denen die Stadt Ahlen Geld herstellte“.&lt;br /&gt;
* Privatsammlung: Scans Ahlener Notgeldscheine, Upload im AhlenWiki am 1. März 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10575</id>
		<title>Ahlmut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10575"/>
		<updated>2026-10-15T07:12:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ahlmut&#039;&#039;&#039; ist der Name einer Mammutfigur, die im Jahr 2013 auf Initiative von &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; als Symbolfigur für die Stadt Ahlen vorgestellt wurde. Die aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Figuren sollten von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen erworben, individuell gestaltet und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet aufgestellt werden. Ziel war es, das Mammut als Erkennungszeichen einer „starken“ Stadt zu etablieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: „Ahlmut“ kann bald in Serie gehen. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 13. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[File:Ahlmut_BerlinerPark.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative fand sowohl Unterstützung als auch Kritik. Insbesondere die Frage, ob das Mammut als Identifikationsfigur für Ahlen geeignet sei, löste im Sommer 2013 eine öffentliche Diskussion aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut findet nicht nur Anklang. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden mehrere unterschiedlich gestaltete Mammutfiguren an verschiedenen Orten in Ahlen aufgestellt. Einige der Figuren wurden später versetzt oder beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mammuts als Symbolfigur steht im Zusammenhang mit dem [[Ahlener Mammut]], dessen Skelett im Juni 1910 bei Grabungen auf dem Gelände der Stanz- und Emaillierwerke Gebrüder Seiler gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das annähernd vollständig erhaltene Skelett gelangte nach Münster und wurde dort wissenschaftlich untersucht und ausgestellt. Der Fund gehört zu den bemerkenswerten paläontologischen Entdeckungen der Ahlener Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mammut fand in Ahlen später unter anderem als Namensgeber der Mammut-Apotheke, des Mammutpfades und des Wirtschaftspreises „Ahlener Mammut“ Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Anfang der 2000er-Jahre schlug der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039; vor, das Mammut als Symbol für den Strukturwandel der Stadt nach der Schließung der Zeche zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogalla entwickelte ein Grobkonzept für eine Öffentlichkeitskampagne, deren Ziel unter anderem die Rückführung des 1910 gefundenen Mammutskeletts aus Münster nach Ahlen war. Nach seiner Darstellung fand der Vorschlag beim damaligen Bürgermeister jedoch keine Zustimmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung von Ahlmut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Initiative von Knut Schneider ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative zur Verbreitung von Mammutfiguren im Ahlener Stadtgebiet ging auf &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; zurück. Er gab der Figur auch den Namen „Ahlmut“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2013 präsentierte Schneider ein erstes Musterexemplar, das er bei einem Hersteller in Dortmund hatte abholen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Vertretern der Stadtwerke Ahlen wurde das Mammut zunächst am Parkbad aufgestellt, um seine Wirkung an diesem Standort zu erproben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtwerke-Geschäftsführer &#039;&#039;&#039;Hans Jürgen Tröger&#039;&#039;&#039; konnte sich eine dauerhaft aufgestellte Figur vor dem Parkbad vorstellen. Als mögliche Gestaltung wurde ein bunt geringelter Badeanzug ins Gespräch gebracht. Auch seine Mitarbeiterin &#039;&#039;&#039;Claudia Drews&#039;&#039;&#039; beteiligte sich an der Präsentation und half beim Ausladen der Figur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Mammut für weitere Probeaufnahmen durch Ahlen transportiert. Zu den Stationen gehörten das Heimatmuseum und die Volkshochschule am Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtfest im Juli 2013 wurde das Musterexemplar im Schaufenster des Hauses Holtermann am Ahlener Markt ausgestellt. Die Figur sollte dort auf die Initiative aufmerksam machen und weitere Interessenten gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: Ein Mädchen: „Ahlmut“ ist da. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 10. Juli 2013, aktualisiert am 11. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellung und geplante Verbreitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mammutfiguren bestanden aus glasfaserverstärktem Kunststoff und waren dadurch vergleichsweise leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller aus Dortmund bot verschiedene Ausführungen mit Scheitelhöhen zwischen 80 und 180 Zentimetern an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren sollten von den Erwerbern individuell gestaltet und beispielsweise vor Firmengebäuden, in Ausstellungsräumen oder an markanten öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 2013 lagen bereits zwölf feste Bestellungen von Unternehmen und Institutionen vor. Zu den Interessenten gehörten unter anderem „Pro Ahlen“ und die Stadtwerke Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Serienproduktion zu den von Schneider ausgehandelten Konditionen waren mindestens 20 Bestellungen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mögliche öffentliche Standorte wurden unter anderem der Europakreisel und der Westkreisel vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung fand die Initiative auch in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“, in der sich zahlreiche Mitglieder für das Mammut als neue Symbolfigur aussprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Diskussion und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Verbreitung der Mammutfiguren löste im August 2013 eine öffentliche Diskussion über Stadtmarketing, Kunst und die Identität Ahlens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Befürworter in Ahlmut eine Möglichkeit sahen, ein wiedererkennbares Symbol für Ahlen zu schaffen, äußerten insbesondere Vertreter der Kunst- und Architekturszene Bedenken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haltung der Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister &#039;&#039;&#039;Benedikt Ruhmöller&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel daran, ob das Mammut als stadtbildprägendes Maskottchen oder Symboltier für Ahlen geeignet sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verwies darauf, dass Ahlen bereits über zahlreiche Stärken verfüge, darunter erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen und eine Kunstszene, die zu einem Aushängeschild der Stadt geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhmöller sprach sich für eine breitere öffentliche Diskussion unter Einbeziehung der zuständigen Gremien und der Politik aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterschied er zwischen privaten und öffentlichen Standorten. Während Eigentümer auf ihren eigenen Grundstücken grundsätzlich Mammutfiguren aufstellen könnten, müsse eine Aufstellung im öffentlichen Raum jeweils einzeln geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebBuergermeister&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut das richtige Symboltier? In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 28. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik aus Kunst und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt &#039;&#039;&#039;Christian Tripp&#039;&#039;&#039; bezeichnete die Initiative als „völlig überflüssig“. Er regte an, stattdessen der Gestaltung der Innenstadt größere Aufmerksamkeit zu widmen. Ahlen verfüge mit dem Aal im Stadtwappen bereits über ein eigenes Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Helga Gausling&#039;&#039;&#039;, Leiterin des Fritz-Winter-Hauses, hielt die Mammutfiguren für unpassend und sprach sich stattdessen für ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement im Denkmalschutz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burkhard Leismann&#039;&#039;&#039; kritisierte die Kunststofffiguren als wenig gelungene Dekoration. Er befürchtete außerdem, dass eine Vielzahl solcher Mammuts die Bedeutung eines bereits bestehenden, künstlerisch gestalteten Mammuts schmälern könnte, mit dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft besondere unternehmerische Leistungen würdigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Rinke&#039;&#039;&#039; vom Kunstverein sah in der geplanten Aktion einen Widerspruch zum Kulturimage Ahlens. Er verwies auf Ausführungen der Münsteraner Stadtmarketing-Leiterin Bernadette Spinnen, die zuvor bei einer Mitgliederversammlung von Pro Ahlen über die Entwicklung einer städtischen Identität gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunsthistorikerin &#039;&#039;&#039;Andrea Bergmann&#039;&#039;&#039; stellte grundsätzlich infrage, ob überlebensgroße Tierfiguren noch eine zeitgemäße Ausdrucksform städtischer Identität seien und dem vielfältigen Potenzial Ahlens gerecht würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Architekt &#039;&#039;&#039;Volker Lembken&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel an der identitätsstiftenden Wirkung des Mammuts und verwies auf den Aal als bereits vorhandenes Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein namentlich nicht genannter Marketingfachmann erkannte grundsätzlich die Notwendigkeit eines identitätsstiftenden Symbols, kritisierte jedoch strategische Versäumnisse und stellte den Nutzen von Aufträgen an einen auswärtigen Kunststoffhersteller infrage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befürworter und Bürgerengagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ausdrücklichen Befürwortern gehörte der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039;, der das Mammut bereits Jahre zuvor als Symbol des Strukturwandels vorgeschlagen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Initiator &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; und zahlreiche Unterstützer in sozialen Netzwerken setzten sich für die Verbreitung der Mammutfiguren ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ wurde im August 2013 unter anderem vorgeschlagen, die Mammuts im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte von Kindern und Jugendlichen gestalten zu lassen. Ahlener Künstler sollten solche Aktionen begleiten und mit Unternehmen sowie Privatpersonen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee war, ein gemeinschaftlich entwickeltes Stadtmaskottchen zu schaffen und dabei die Bevölkerung unmittelbar einzubeziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookAugust2013&amp;quot;&amp;gt;Öffentlicher Facebook-Beitrag vom 30. August 2013 zur Diskussion über Ahlmut sowie zur Beteiligung von Schulen, Künstlern und Unternehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Bürgerbeteiligung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Merkmal der Ahlmut-Initiative war die Möglichkeit, jede Mammutfigur individuell zu gestalten. Auf diese Weise entstanden Figuren mit unterschiedlichen Farbgebungen, Motiven und Bezügen zu den jeweiligen Eigentümern oder Standorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben unternehmensbezogenen Gestaltungen entstanden auch Figuren, bei deren Bemalung Kinder und andere Bürger beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterstützung der Mammutschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knut Schneider bemühte sich darum, mithilfe der Ahlmut-Initiative Ersatz für die zerstörten Figuren zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Unternehmen erklärten sich bereit, zusätzlich zum Kaufpreis ihrer eigenen Mammutfigur jeweils 100 Euro für diesen Zweck beizusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2013 war die erforderliche Summe allerdings noch nicht vollständig zusammengekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 17. Juli 2013 war in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ eine gemeinsame Malaktion mit Kindern der Mammutschule vorgeschlagen worden. Dabei sollten freiwillige Helfer sowie Maler und Lackierer die Vorbereitung der Figuren unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuli2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 17. Juli 2013. Aufruf zur Unterstützung einer Mammut-Malaktion für die Mammutschule.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese ursprünglich vorgeschlagene Aktion in der beschriebenen Form verwirklicht wurde, ist anhand der bislang vorliegenden Quellen nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gestaltungsaktion auf dem Marktplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;13. Oktober 2013&#039;&#039;&#039; fand auf dem Ahlener Marktplatz eine Gestaltungsaktion statt, bei der Kinder eine weiße Ahlmut-Figur mit bunten Handabdrücken und teilweise ihren Namen versahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Beteiligten an dieser Aktion gehörte &#039;&#039;&#039;Sandra Weißenborn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gemeinsame Gestaltung erhielt die Figur ein farbenfrohes Erscheinungsbild mit zahlreichen roten, grünen, blauen, gelben und weiteren farbigen Handabdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion wurde am selben Tag durch einen Facebook-Beitrag mit Fotografien dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookOktober2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag vom 13. Oktober 2013 mit Fotografie der von Ahlener Kindern auf dem Marktplatz gestalteten Mammutfigur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammutfiguren im Stadtgebiet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wurden mehrere individuell gestaltete Ahlmut-Figuren an unterschiedlichen Standorten in Ahlen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Beispiele dokumentieren einen Teil dieser Figuren. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahlmut im Berliner Park ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Marktplatz mit Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur wurde später im &#039;&#039;&#039;Berliner Park am Europakreisel&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 2020 wurde in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ eine Fotografie der Figur veröffentlicht. Dem Beitrag zufolge war das Mammut am Vortag umgesetzt worden und bereits kurz darauf beschädigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotografie zeigt die bunt gestaltete Figur auf einer Grünfläche an einem Fußweg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot;&amp;gt;Markus Bockholt: Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 15. Februar 2020, mit Fotografie einer beschädigten Ahlmut-Figur nach einem Standortwechsel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschädigung wurde damit unmittelbar nach einer Umsetzung der Figur öffentlich dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parkbad Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Parkbad]] an der [[Dolberger Straße]] befinden sich zwei individuell gestaltete Ahlmut-Figuren. Eine grosse Figur in Rot und Orangetönen gehalten und eine kleinere Figur in Blautönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtwerke Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mit zahlreichen bunten Handabdrücken gestaltete Mammutfigur ist bei den Stadtwerken Ahlen dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur trägt farbige Handabdrücke und verschiedene Beschriftungen, darunter die Aufschrift „Stadtwerke Ahlen 1900“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Instagram-Beitrag vom 3. April 2025 erinnerten die Stadtwerke an ihr Hoffest zum 125-jährigen Bestehen im Jahr 2023. Der Beitrag zeigt die gestaltete Mammutfigur vor dem Kundencenter an der Industriestraße 40 und berichtet über die Beteiligung von Kindern an der Gestaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtwerke2025&amp;quot;&amp;gt;Stadtwerke Ahlen (@stadtwerke_ahlen): Instagram-Beitrag vom 3. April 2025. Rückblick auf das Hoffest 2023 mit Abbildung einer bunt gestalteten Mammutfigur am Kundencenter, Industriestraße 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FiT ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Ahlmut befindet sich vor der Einrichtung &#039;&#039;&#039;FiT&#039;&#039;&#039; an der [[Beckumer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur war überwiegend orange-weiß gestaltet und stand auf einer gepflasterten Fläche vor dem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Februar 2017 berichtete die Einrichtung auf Facebook, dass die Figur vermutlich in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar beschädigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde einer der Stoßzähne abgebrochen. Nach Angaben der Einrichtung wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet und eine Belohnung von 250 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung der verantwortlichen Person oder Personen führen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot;&amp;gt;FiT: Facebook-Beitrag vom 20. Februar 2017 über die Beschädigung der „FiT-Ahlmut“ in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar 2017, mit Fotografien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anno-Verlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere individuell gestaltete Ahlmut befindet sich beim &#039;&#039;&#039;Anno-Verlag&#039;&#039;&#039; an der Sedanstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur wurde mit zahlreichen Abbildungen von Buchcovern und Veröffentlichungen des Verlags versehen. Auffällig waren außerdem ihre blauen Augen und die gelbe Färbung auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 2017 stellte der Verlag das Mammut auf seiner Facebook-Seite vor und veröffentlichte einen Aufruf zur Namensfindung unter dem Motto „WANTED – NAME GESUCHT“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anno2017&amp;quot;&amp;gt;Anno-Verlag: Facebook-Beitrag vom 2. Oktober 2017 mit Fotografien einer individuell gestalteten Mammutfigur und einem Aufruf zur Namensfindung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bäckerei Haake ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Bäckerei Haake&#039;&#039;&#039; an der Beckumer Straße befand sich eine individuell gestaltete Ahlmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Bäckereibetrieb war die Figur mit einer Bäckerhose gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hof Beckamp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Beckamp wurde eine individuell gestaltete Mammutfigur als Teil einer privaten Kunstinstallation dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fotografie aus dem Jahr 2018 zeigt eine überwiegend helle Figur mit regenbogenfarbenen Beinen. Die Gestaltung hebt sich deutlich von den unternehmensbezogenen Mammutfiguren ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuni2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges ShimSham / Grubenlüfter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ehemaligen „Grubenlüfter“, später „ShimSham“, auf dem Gelände der [[Zeche Westfalen]] wurden zwei individuell gestaltete Mammutfiguren aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Figuren erhielten die Namen &#039;&#039;&#039;„Lindy“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Hop“&#039;&#039;&#039;. Sie unterscheiden sich sowohl in ihrer Größe als auch in ihrer Gestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur besitzt eine überwiegend graue Grundfarbe mit zahlreichen bunten Kreisen, Sternen und weiteren dekorativen Elementen. Ihre Stoßzähne sind gelb-orange gestreift. Auf der hinteren Körperpartie befindet sich der Schriftzug „ShimSham“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinere Figur wurde in warmen Gelb-, Orange- und Grautönen gestaltet und mit verschiedenen Schriftzügen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. September 2017 berichtete das ShimSham auf seiner Facebook-Seite, dass beide Mammuts am Standort angekommen seien. Nach Angaben des Betriebs wurden die Figuren von der Künstlerin Sandra Weißenborn gestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ShimSham2017&amp;quot;&amp;gt;ShimSham: Facebook-Beitrag vom 6. September 2017 mit Fotografien der beiden Mammutfiguren „Lindy“ und „Hop“ vor dem ShimSham auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westfalen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht dokumentierter Standorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Standort&lt;br /&gt;
! Gestaltung&lt;br /&gt;
! Nachweis / Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berliner Park]] am Europakreisel&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Kinderhandabdrücken&lt;br /&gt;
| Gestaltung auf dem Marktplatz am 13. Oktober 2013; später im Berliner Park; Umsetzung und Beschädigung 2020 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Parkbad&lt;br /&gt;
| Gross in Orangetönen und klein in Blautönen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadtwerke Ahlen, Industriestraße 40&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Handabdrücken&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FiT&lt;br /&gt;
| Orange-weiß&lt;br /&gt;
| Beschädigung 2017 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anno-Verlag, Sedanstraße&lt;br /&gt;
| Buchcover und gelbe Kopfpartie&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehemalige Bäckerei Haake, Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Bäckerhose&lt;br /&gt;
| Zeitraum noch nicht ermittelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hof Beckamp&lt;br /&gt;
| Bunte Gestaltung mit regenbogenfarbenen Beinen&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehem. Grubenlüfter / Shim Sham, Zeche Westfalen&lt;br /&gt;
| Zwei verschieden große Figuren, grau und orange-gelb gestaltet&lt;br /&gt;
| 06.09.2017&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Figuren können im Laufe der Jahre ihren Standort gewechselt haben. Daher muss die Zahl der dokumentierten Standorte nicht mit der Anzahl der tatsächlich angeschafften Mammuts übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschädigungen und Vandalismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Mammutfiguren wurden im Laufe der Jahre beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden. Die Ahlmut-Initiative bemühte sich daraufhin um Unterstützung für Ersatzfiguren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2017 wurde die orange-weiße FiT-Ahlmut beschädigt. Ein Stoßzahn wurde abgebrochen. Die Einrichtung erstattete nach eigenen Angaben Anzeige und setzte eine Belohnung von 250 Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2020 wurde die mit bunten Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur, die später im Berliner Park am Europakreisel dokumentiert ist, unmittelbar nach einem Standortwechsel beschädigt. Der Vorfall wurde am 15. Februar 2020 mit einer Fotografie in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Ahlmut_Stadtwerke1.jpg|Bei den Stadtwerken&lt;br /&gt;
File:AhlmutBerlinerPark2.jpg|Im Berliner Park&lt;br /&gt;
File:AhlmutGerichtsstr3.jpg|Auf der Gerichtsstraße&lt;br /&gt;
File:AhlmutParkbad4.jpg|Am Parkbad&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Datei:AhlmutParkbad4.jpg&amp;diff=10574</id>
		<title>Datei:AhlmutParkbad4.jpg</title>
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&lt;hr /&gt;
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&lt;hr /&gt;
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&lt;hr /&gt;
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		<title>Hotel Gretenkort</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto = &lt;br /&gt;
|Adresse = Oststraße&lt;br /&gt;
|Telefon = &lt;br /&gt;
|Fax = &lt;br /&gt;
|Email = &lt;br /&gt;
|Internet = &lt;br /&gt;
|Urnutzung = Hotel, Gastwirtschaft und Café&lt;br /&gt;
|Nutzung = 2014 abgerissen&lt;br /&gt;
|Breite = 51.763089&lt;br /&gt;
|Laenge = 7.897134&lt;br /&gt;
|Zoom = 18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Hotel Gretenkort&#039;&#039;&#039; war ein traditionsreiches Hotel und eine Gastwirtschaft an der [[Oststraße]] in [[Ahlen]]. Der 1855 gegründete Betrieb entwickelte sich im Laufe seiner Geschichte zu einem der angesehensten Hotels der Stadt und galt zeitweise als „erstes Haus am Platze“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Generationen von der Familie Gretenkort geführt, war das Hotel nicht nur Unterkunft für Reisende, sondern auch ein bedeutender gesellschaftlicher Treffpunkt. Hier begegneten sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Darüber hinaus war das Haus eng mit dem Ahlener Vereinsleben verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Hotel in veränderter Form wiederaufgebaut und 1954 neu eröffnet. Der eigentliche Hotelbetrieb endete 1994. Unter dem Namen „Ahlener Hof“ wurde das Gebäude anschließend noch gastronomisch genutzt, bevor 2002 die endgültige Schließung erfolgte. Anfang 2014 wurde das Gebäude abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Von der Nähe zur Bahn profitiert“. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;&amp;gt;Lisa Voss-Loermann: „Harald Juhnke wollte selbst zapfen“. In: &#039;&#039;Die Glocke&#039;&#039;, 18. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Bedeutung der Eisenbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hotel Gretenkort befand sich an der Kreuzung von [[Oststraße]], [[Beckumer Straße]] und [[Am Bahndamm]] in unmittelbarer Nähe der Eisenbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage war für die Entwicklung des Betriebs von entscheidender Bedeutung. Der erste Ahlener [[Bahnhof]] befand sich wesentlich näher am damaligen Bahnübergang als das spätere Bahnhofsgebäude. Für die zahlreichen Reisenden, insbesondere Geschäfts- und Handelsreisende, war das Hotel daher bequem zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Taxistand unmittelbar vor dem Gebäude trug später zur verkehrsgünstigen Lage bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Nähe zur Eisenbahn über viele Jahrzehnte zum Erfolg des Hotels beitrug, erwies sie sich nach dessen Schließung zunehmend als Nachteil. Bei den Bemühungen um eine Nachnutzung spielte die Lärmbelastung durch die Bahnlinie eine wesentliche Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und erste Jahre (1853–1910) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Hotels begann mit dem Zimmermeister [[Johann Otto Gretenkort]], der aus Verl stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1852 hatte er Maria Kipp aus der Bauerschaft Oestrich geheiratet. Ein Jahr später, 1853, erwarb er zwei Gärten in unmittelbarer Nähe der damals noch jungen Eisenbahnlinie. Auf dem Grundstück ließ er ein Wohnhaus mit Stallungen errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gretenkort erkannte früh die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die sich durch den Bahnverkehr und die zahlreichen Reisenden ergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1855 befürwortete Bürgermeister [[Franz Wächter]] seinen Antrag auf Erteilung einer Gaststättenkonzession. Der damalige Landrat des Kreises Beckum, Graf Schmissing von Kerssenbrock, stand diesem Vorhaben jedoch zunächst skeptisch gegenüber. Er vertrat die Auffassung, dass es in Ahlen bereits genügend Gaststätten gebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1855 wurde die Konzession schließlich unter verschiedenen Auflagen erteilt. Eine dieser Auflagen lautete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Gretenkort ist ausdrücklich zu verpflichten, immer trinkbares Bier feilzuhalten. Duldet er Trinkgelage, Spielgesellschaften oder dergleichen Unfug in seinem Hause, ist ihm die Konzession wieder zu entziehen.“&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Gastwirtschaft betrieb die Familie auch eine Kolonialwarenhandlung. Der Schankraum diente gleichzeitig als Verkaufsraum für die angebotenen Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Otto Gretenkort fand offenbar rasch Anschluss an das gesellschaftliche Leben der Stadt. Im Jahr 1861 errang er die Königswürde des Ahlener Bürgerschützenvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später übernahm sein Sohn Bernhard Gretenkort (1853–1928) den elterlichen Betrieb. Er galt als Ahlener Original, um das sich verschiedene Geschichten rankten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So berichtete die &#039;&#039;Ahlener Volkszeitung&#039;&#039; am 30. Dezember 1934 über ein schweres Gewitter, bei dem Bernhard Gretenkort mit seiner Jagdflinte vor das Haus getreten sein und einen Schuss in den Himmel abgegeben haben soll, um das Unwetter zu vertreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubau und Erweiterung (1910–1944) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel_Gretenkort_1920.png|thumb|Das Hotel Gretenkort um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910 ließ Bernhard Gretenkort gemeinsam mit seinem gleichnamigen Sohn Bernhard (1885–1961) an der bisherigen Stelle einen Hotelneubau errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebäude eröffnete auch Otto Gretenkort, ein Bruder des jüngeren Bernhard, eine Konditorei mit eigenem Café.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde das Gebäude erneut erweitert. Gleichzeitig erhielt es eine einheitlich gestaltete Fassade, die dem Hotel sein repräsentatives Erscheinungsbild verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stattliche Bau prägte über viele Jahre das Straßenbild der oberen Oststraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Industrialisierung Ahlens und dem Aufschwung des Bergbaus sowie der Emailleindustrie gewann das Hotel weiter an Bedeutung. Die verkehrsgünstige Lage und das gastronomische Angebot machten es zu einem beliebten Treffpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Ahlener Vereinsleben war eng mit dem Hotel verbunden. Unter anderem wurden hier der SGV-Heimatverein und der Männer-Turn- und Spielverein gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Zweiten Weltkrieg galt Gretenkort als „erstes Haus am Platze“. Im rechten Gebäudeteil befand sich ein Café, das den Ahlenern als Treffpunkt diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;23. März 1944&#039;&#039;&#039; wurde das Hotel Gretenkort bei einem Bombenangriff schwer getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil des repräsentativen Gebäudes wurde zerstört. Bei dem Angriff kam Otto Gretenkort ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der schweren Schäden gab die Familie den Betrieb nicht auf. Die verbliebenen Gebäudeteile wurden notdürftig hergerichtet und weiterhin genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zehn Jahre lang lebte und arbeitete die Familie in diesem Provisorium. Erst in den 1950er-Jahren konnte ein umfassender Wiederaufbau verwirklicht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau und Neueröffnung (1954) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Wiederaufbau nahm Bernhard Gretenkort gemeinsam mit seinem Sohn Bernhard in Angriff, der 1949 aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Hotel entstand an der bisherigen Stelle, fiel allerdings deutlich kleiner aus als der repräsentative Vorkriegsbau von 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architektonisch unterschied sich der Neubau ebenfalls von seinem Vorgänger. Eine Besonderheit war die damals noch ungewöhnliche gelbe Klinkerfassade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bemerkenswerte Episode der Ahlener Baugeschichte ist mit dem Wiederaufbau verbunden: Nach dem Bericht der &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039; wurde 1954 erstmals überhaupt ein Baukran in Ahlen eingesetzt. Der Kran wurde von dem Bauunternehmen Krämer bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1954 konnte das wiederaufgebaute Hotel eröffnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Generationen der Familie Gretenkort ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahre nach der Wiedereröffnung übergab Bernhard Gretenkort den Betrieb aus gesundheitlichen Gründen an seinen Sohn Bernhard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser führte das Haus gemeinsam mit seiner Ehefrau Maria, genannt „Mia“, geborene Kogge, und seiner Mutter „Toni“, geborene Balhorn, weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Gretenkort war nicht nur Inhaber, sondern zugleich Küchenchef des Hotels. Seine Frau Maria kümmerte sich insbesondere um die Betreuung der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiter war Bernhard Gretenkort ein anspruchsvoller und mitunter strenger, zugleich aber sozial eingestellter Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Gretenkort galt als die gute Seele des Hauses. Sie sorgte nach den Erinnerungen ihrer Tochter Bärbel Dautzenberg dafür, dass sich die Gäste wohlfühlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar war zudem fest im gesellschaftlichen Leben Ahlens verwurzelt. Bei verschiedenen Bürgerschützenfesten gehörten beide wiederholt den Throngesellschaften an und pflegten Kontakte zu zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modernisierung und Jubiläen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren feierte das Hotel mit zahlreichen Gratulanten sein 100-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1981 wurde das 125-jährige Bestehen begangen. Aus diesem Anlass erstellten der ehemalige Stadtdirektor Johannes Baldauf und der Mitarbeiter der &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039; Reinhard Baldauf eine umfangreiche Chronik der Hotelgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chronik enthielt zahlreiche historische Dokumente und Schriftstücke zur Entwicklung des Hauses und der Betreiberfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er-Jahre verfügte das Hotel über:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 25 Gästezimmer mit insgesamt 36 Betten,&lt;br /&gt;
* ein Restaurant mit 120 Sitzplätzen,&lt;br /&gt;
* Tagungsräume für Veranstaltungen mit zehn bis 80 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere Geschäftsreisenden einen gleichbleibenden Qualitätsstandard bieten zu können, schloss sich das Hotel dem freiwilligen Verbund der „Team“-Hotels an. Ziel des Zusammenschlusses war es, guten Service und ein gehobenes Niveau zu erschwinglichen Preisen anzubieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treffpunkt für Politik, Wirtschaft und Vereine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hotel Gretenkort war über viele Jahrzehnte weit mehr als eine Unterkunft für Reisende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Gasträumen trafen sich Geschäftsleute, Kommunalpolitiker, Vereinsvertreter und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Nach Erinnerungen ehemaliger Beschäftigter wurden hier politische Gespräche geführt und geschäftliche Vereinbarungen getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Bürgerschützenverein Ahlen hatte nach dem Wiederaufbau sein Stammdomizil im Hotel. Versammlungen wurden dort abgehalten, und zum jährlichen Schützenfest traf man sich am Kiosk „Bäreninsel“ vor dem Hotelportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekannten Gästen aus dem städtischen Leben gehörten unter anderem der frühere Stadtdirektor Dr. Walter Priesnitz und der ehemalige Stadtwerkechef Hans-Jürgen Metzger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familienfeiern, Firmenjubiläen und Geburtstage gehörten ebenfalls zum festen Bestandteil des Hotelbetriebs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Gäste aus Kultur und Unterhaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Theater, Film, Fernsehen, Sport und Kunst übernachteten im Hotel Gretenkort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich das Ahlener Stadttheater noch an der [[Gerichtsstraße]] befand, wurden dort gastierende Schauspielensembles regelmäßig im Hotel untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den im Zeitungsbericht von 2014 genannten Gästen gehörten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gisela Uhlen, Schauspielerin&lt;br /&gt;
* Inge Meysel, Schauspielerin&lt;br /&gt;
* Horst Tappert, Schauspieler&lt;br /&gt;
* Günther Schramm, Schauspieler&lt;br /&gt;
* Helmut Schön, Fußballtrainer&lt;br /&gt;
* Harald Juhnke, Schauspieler und Entertainer&lt;br /&gt;
* Peter Maffay, Musiker&lt;br /&gt;
* Herbert Bauer, Künstler&lt;br /&gt;
* Jürgen Reipka, Künstler&lt;br /&gt;
* Imo Moszkowicz, Regisseur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen sind durch die Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiter sowie durch die von der Familie geführten Gästebücher überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Harald Juhnke an der Hoteltheke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Anekdote überlieferte die langjährige Servicemitarbeiterin Gertrud Ameling im Januar 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entertainer Harald Juhnke hatte einen Abend an der Hoteltheke verbracht und dort zahlreiche Biere getrunken. Nachdem Hotelchef Bernhard Gretenkort bereits zu Bett gegangen war, betreute Ameling den Gast weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst gegen zwei oder halb drei Uhr morgens gelang es ihr nach eigener Aussage, den Ausschank zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juhnke soll daraufhin angeboten haben, dass sie ruhig Feierabend machen könne, da er selbst weiter Bier zapfen werde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastronomie und Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küche des Hotels genoss einen guten Ruf und wurde auch für größere Veranstaltungen in Anspruch genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel war die Feier zum 60. Geburtstag des Unternehmers Theodor F. Leifeld. Nach Erinnerungen Gertrud Amelings bewirtete das Hotelteam bei dieser Veranstaltung rund 600 Gäste auf dem Firmengelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Gretenkort war zudem passionierter Jäger. Nach Jagdausflügen brachte er gelegentlich erlegtes Wild, darunter Hasen, Fasane und Rehe, mit ins Hotel, das anschließend von der Küchenmannschaft verarbeitet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2014 trafen sich drei Personen, die eng mit der Geschichte des Hotels verbunden waren, zu einem gemeinsamen Rückblick:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gertrud Ameling&#039;&#039;&#039; arbeitete von 1972 bis zur Schließung des Hotelbetriebs 1994 im Service.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rudolf Niebling&#039;&#039;&#039; begann 1976 seine Ausbildung zum Koch bei Bernhard Gretenkort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bärbel Dautzenberg&#039;&#039;&#039;, Tochter des letzten Inhaberehepaars Bernhard und Maria Gretenkort, bewahrte zahlreiche Erinnerungsstücke aus dem Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Treffen wurden historische Fotografien, Dokumente, Gästebücher und Speisekarten aus den 1980er-Jahren betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Erinnerungen an prominente Gäste kamen auch Geschichten aus dem Arbeitsalltag zur Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So berichtete Rudolf Niebling von den traditionellen Aprilscherzen, mit denen neue Küchenlehrlinge gelegentlich hereingelegt wurden. Beispielsweise erhielten sie den Auftrag, im Keller Sauerkraut in Fäden über den Rohren zum Trocknen aufzuhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Gäste blieben den Beschäftigten in guter Erinnerung. Bärbel Dautzenberg berichtete etwa von einem Besuch Peter Maffays Ende der 1970er-Jahre, bei dem dieser sich nach ihrer Erinnerung so unangemessen benommen habe, dass sie ihn beinahe aus dem Haus verwiesen hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz solcher Erlebnisse überwogen bei den ehemaligen Mitarbeitern die positiven Erinnerungen an das Hotel und insbesondere an das Inhaberehepaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud Ameling und Rudolf Niebling beschrieben Bernhard Gretenkort rückblickend als zwar strengen, aber menschlichen und sozial eingestellten Chef.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014b&amp;quot;&amp;gt;„Inhaber war ein strenger, aber sozialer Chef“. In: &#039;&#039;Die Glocke&#039;&#039;, 18. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schließung und Abriss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der traditionelle Hotelbetrieb endete 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Gebäude noch gastronomisch genutzt. Unter dem Namen &#039;&#039;&#039;„Ahlener Hof“&#039;&#039;&#039; erlebte es seine letzte Nutzungsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 wurden die Türen endgültig geschlossen. Danach stand das Gebäude mehr als ein Jahrzehnt leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer neuen Nutzung blieb erfolglos. Die unmittelbare Nähe zur Eisenbahnlinie, die einst wesentlich zum Erfolg des Hotels beigetragen hatte, erwies sich nun als Hindernis. Selbst die durchgehend doppelt verglasten Fenster konnten die Nachteile des Standortes nicht ausgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2013 begann die Entkernung des Gebäudes. Im Januar 2014 folgte der Abriss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem ehemaligen Hotel verschwanden auch weitere Gebäude aus dem Umfeld, darunter das frühere Radiohaus Soboll sowie das Gebäude am Standort des einstigen Hotels Kaiserhof, das zuletzt von einer Sparkasse genutzt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände war ein Einkaufszentrum mit mehreren Geschäften vorgesehen, das zur Belebung der oberen Oststraße beitragen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit endete nach rund 159 Jahren die bauliche Geschichte eines traditionsreichen Ahlener Hotelstandortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gretenkort.jpg|Historische Ansicht des Hotels&lt;br /&gt;
Datei:Hotel_Gretenkort_1920.png|Das Hotel um 1920&lt;br /&gt;
Datei:Gretenkort_1.jpg|Blick auf die Oststraße&lt;br /&gt;
Datei:Gretenkort-Quittung.JPG|Historische Quittung&lt;br /&gt;
Datei:Ahlen-Gretenkort.jpg|Entwurf des geplanten Einkaufszentrums&lt;br /&gt;
Datei:Ahlen-Gretenkort2.jpg|Weiterer Entwurf des Einkaufszentrums&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und Presse ===&lt;br /&gt;
* Christian Wolff: „Von der Nähe zur Bahn profitiert“. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. Dezember 2013.&lt;br /&gt;
* Lisa Voss-Loermann: „Harald Juhnke wollte selbst zapfen“. In: &#039;&#039;Die Glocke&#039;&#039;, 18. Januar 2014.&lt;br /&gt;
* „Inhaber war ein strenger, aber sozialer Chef“. In: &#039;&#039;Die Glocke&#039;&#039;, 18. Januar 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hotel_Gretenkort&amp;diff=10569</id>
		<title>Hotel Gretenkort</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hotel_Gretenkort&amp;diff=10569"/>
		<updated>2026-10-12T16:27:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto = &lt;br /&gt;
|Adresse = Oststraße&lt;br /&gt;
|Telefon = &lt;br /&gt;
|Fax = &lt;br /&gt;
|Email = &lt;br /&gt;
|Internet = &lt;br /&gt;
|Urnutzung = Hotel, Gastwirtschaft und Café&lt;br /&gt;
|Nutzung = 2014 abgerissen&lt;br /&gt;
|Breite = 51.76288&lt;br /&gt;
|Laenge = 7.89721&lt;br /&gt;
|Zoom = 18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Hotel Gretenkort&#039;&#039;&#039; war ein traditionsreiches Hotel und eine Gastwirtschaft an der [[Oststraße]] in [[Ahlen]]. Der 1855 gegründete Betrieb entwickelte sich im Laufe seiner Geschichte zu einem der angesehensten Hotels der Stadt und galt zeitweise als „erstes Haus am Platze“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Generationen von der Familie Gretenkort geführt, war das Hotel nicht nur Unterkunft für Reisende, sondern auch ein bedeutender gesellschaftlicher Treffpunkt. Hier begegneten sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Darüber hinaus war das Haus eng mit dem Ahlener Vereinsleben verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Hotel in veränderter Form wiederaufgebaut und 1954 neu eröffnet. Der eigentliche Hotelbetrieb endete 1994. Unter dem Namen „Ahlener Hof“ wurde das Gebäude anschließend noch gastronomisch genutzt, bevor 2002 die endgültige Schließung erfolgte. Anfang 2014 wurde das Gebäude abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;&amp;gt;Christian Wolff: „Von der Nähe zur Bahn profitiert“. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;&amp;gt;Lisa Voss-Loermann: „Harald Juhnke wollte selbst zapfen“. In: &#039;&#039;Die Glocke&#039;&#039;, 18. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Bedeutung der Eisenbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hotel Gretenkort befand sich an der Kreuzung von [[Oststraße]], [[Beckumer Straße]] und [[Am Bahndamm]] in unmittelbarer Nähe der Eisenbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage war für die Entwicklung des Betriebs von entscheidender Bedeutung. Der erste Ahlener [[Bahnhof]] befand sich wesentlich näher am damaligen Bahnübergang als das spätere Bahnhofsgebäude. Für die zahlreichen Reisenden, insbesondere Geschäfts- und Handelsreisende, war das Hotel daher bequem zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Taxistand unmittelbar vor dem Gebäude trug später zur verkehrsgünstigen Lage bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Nähe zur Eisenbahn über viele Jahrzehnte zum Erfolg des Hotels beitrug, erwies sie sich nach dessen Schließung zunehmend als Nachteil. Bei den Bemühungen um eine Nachnutzung spielte die Lärmbelastung durch die Bahnlinie eine wesentliche Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und erste Jahre (1853–1910) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Hotels begann mit dem Zimmermeister [[Johann Otto Gretenkort]], der aus Verl stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1852 hatte er Maria Kipp aus der Bauerschaft Oestrich geheiratet. Ein Jahr später, 1853, erwarb er zwei Gärten in unmittelbarer Nähe der damals noch jungen Eisenbahnlinie. Auf dem Grundstück ließ er ein Wohnhaus mit Stallungen errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gretenkort erkannte früh die wirtschaftlichen Möglichkeiten, die sich durch den Bahnverkehr und die zahlreichen Reisenden ergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1855 befürwortete Bürgermeister [[Franz Wächter]] seinen Antrag auf Erteilung einer Gaststättenkonzession. Der damalige Landrat des Kreises Beckum, Graf Schmissing von Kerssenbrock, stand diesem Vorhaben jedoch zunächst skeptisch gegenüber. Er vertrat die Auffassung, dass es in Ahlen bereits genügend Gaststätten gebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1855 wurde die Konzession schließlich unter verschiedenen Auflagen erteilt. Eine dieser Auflagen lautete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Gretenkort ist ausdrücklich zu verpflichten, immer trinkbares Bier feilzuhalten. Duldet er Trinkgelage, Spielgesellschaften oder dergleichen Unfug in seinem Hause, ist ihm die Konzession wieder zu entziehen.“&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Gastwirtschaft betrieb die Familie auch eine Kolonialwarenhandlung. Der Schankraum diente gleichzeitig als Verkaufsraum für die angebotenen Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Otto Gretenkort fand offenbar rasch Anschluss an das gesellschaftliche Leben der Stadt. Im Jahr 1861 errang er die Königswürde des Ahlener Bürgerschützenvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später übernahm sein Sohn Bernhard Gretenkort (1853–1928) den elterlichen Betrieb. Er galt als Ahlener Original, um das sich verschiedene Geschichten rankten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So berichtete die &#039;&#039;Ahlener Volkszeitung&#039;&#039; am 30. Dezember 1934 über ein schweres Gewitter, bei dem Bernhard Gretenkort mit seiner Jagdflinte vor das Haus getreten sein und einen Schuss in den Himmel abgegeben haben soll, um das Unwetter zu vertreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubau und Erweiterung (1910–1944) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel_Gretenkort_1920.png|thumb|Das Hotel Gretenkort um 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910 ließ Bernhard Gretenkort gemeinsam mit seinem gleichnamigen Sohn Bernhard (1885–1961) an der bisherigen Stelle einen Hotelneubau errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gebäude eröffnete auch Otto Gretenkort, ein Bruder des jüngeren Bernhard, eine Konditorei mit eigenem Café.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde das Gebäude erneut erweitert. Gleichzeitig erhielt es eine einheitlich gestaltete Fassade, die dem Hotel sein repräsentatives Erscheinungsbild verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stattliche Bau prägte über viele Jahre das Straßenbild der oberen Oststraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Industrialisierung Ahlens und dem Aufschwung des Bergbaus sowie der Emailleindustrie gewann das Hotel weiter an Bedeutung. Die verkehrsgünstige Lage und das gastronomische Angebot machten es zu einem beliebten Treffpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Ahlener Vereinsleben war eng mit dem Hotel verbunden. Unter anderem wurden hier der SGV-Heimatverein und der Männer-Turn- und Spielverein gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Zweiten Weltkrieg galt Gretenkort als „erstes Haus am Platze“. Im rechten Gebäudeteil befand sich ein Café, das den Ahlenern als Treffpunkt diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;23. März 1944&#039;&#039;&#039; wurde das Hotel Gretenkort bei einem Bombenangriff schwer getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil des repräsentativen Gebäudes wurde zerstört. Bei dem Angriff kam Otto Gretenkort ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der schweren Schäden gab die Familie den Betrieb nicht auf. Die verbliebenen Gebäudeteile wurden notdürftig hergerichtet und weiterhin genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zehn Jahre lang lebte und arbeitete die Familie in diesem Provisorium. Erst in den 1950er-Jahren konnte ein umfassender Wiederaufbau verwirklicht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau und Neueröffnung (1954) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Wiederaufbau nahm Bernhard Gretenkort gemeinsam mit seinem Sohn Bernhard in Angriff, der 1949 aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Hotel entstand an der bisherigen Stelle, fiel allerdings deutlich kleiner aus als der repräsentative Vorkriegsbau von 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architektonisch unterschied sich der Neubau ebenfalls von seinem Vorgänger. Eine Besonderheit war die damals noch ungewöhnliche gelbe Klinkerfassade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bemerkenswerte Episode der Ahlener Baugeschichte ist mit dem Wiederaufbau verbunden: Nach dem Bericht der &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039; wurde 1954 erstmals überhaupt ein Baukran in Ahlen eingesetzt. Der Kran wurde von dem Bauunternehmen Krämer bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1954 konnte das wiederaufgebaute Hotel eröffnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Generationen der Familie Gretenkort ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahre nach der Wiedereröffnung übergab Bernhard Gretenkort den Betrieb aus gesundheitlichen Gründen an seinen Sohn Bernhard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser führte das Haus gemeinsam mit seiner Ehefrau Maria, genannt „Mia“, geborene Kogge, und seiner Mutter „Toni“, geborene Balhorn, weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Gretenkort war nicht nur Inhaber, sondern zugleich Küchenchef des Hotels. Seine Frau Maria kümmerte sich insbesondere um die Betreuung der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiter war Bernhard Gretenkort ein anspruchsvoller und mitunter strenger, zugleich aber sozial eingestellter Arbeitgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Gretenkort galt als die gute Seele des Hauses. Sie sorgte nach den Erinnerungen ihrer Tochter Bärbel Dautzenberg dafür, dass sich die Gäste wohlfühlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar war zudem fest im gesellschaftlichen Leben Ahlens verwurzelt. Bei verschiedenen Bürgerschützenfesten gehörten beide wiederholt den Throngesellschaften an und pflegten Kontakte zu zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modernisierung und Jubiläen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren feierte das Hotel mit zahlreichen Gratulanten sein 100-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1981 wurde das 125-jährige Bestehen begangen. Aus diesem Anlass erstellten der ehemalige Stadtdirektor Johannes Baldauf und der Mitarbeiter der &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039; Reinhard Baldauf eine umfangreiche Chronik der Hotelgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chronik enthielt zahlreiche historische Dokumente und Schriftstücke zur Entwicklung des Hauses und der Betreiberfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er-Jahre verfügte das Hotel über:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 25 Gästezimmer mit insgesamt 36 Betten,&lt;br /&gt;
* ein Restaurant mit 120 Sitzplätzen,&lt;br /&gt;
* Tagungsräume für Veranstaltungen mit zehn bis 80 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um insbesondere Geschäftsreisenden einen gleichbleibenden Qualitätsstandard bieten zu können, schloss sich das Hotel dem freiwilligen Verbund der „Team“-Hotels an. Ziel des Zusammenschlusses war es, guten Service und ein gehobenes Niveau zu erschwinglichen Preisen anzubieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliches Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treffpunkt für Politik, Wirtschaft und Vereine ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hotel Gretenkort war über viele Jahrzehnte weit mehr als eine Unterkunft für Reisende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Gasträumen trafen sich Geschäftsleute, Kommunalpolitiker, Vereinsvertreter und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Nach Erinnerungen ehemaliger Beschäftigter wurden hier politische Gespräche geführt und geschäftliche Vereinbarungen getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Bürgerschützenverein Ahlen hatte nach dem Wiederaufbau sein Stammdomizil im Hotel. Versammlungen wurden dort abgehalten, und zum jährlichen Schützenfest traf man sich am Kiosk „Bäreninsel“ vor dem Hotelportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekannten Gästen aus dem städtischen Leben gehörten unter anderem der frühere Stadtdirektor Dr. Walter Priesnitz und der ehemalige Stadtwerkechef Hans-Jürgen Metzger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familienfeiern, Firmenjubiläen und Geburtstage gehörten ebenfalls zum festen Bestandteil des Hotelbetriebs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Gäste aus Kultur und Unterhaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Theater, Film, Fernsehen, Sport und Kunst übernachteten im Hotel Gretenkort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich das Ahlener Stadttheater noch an der [[Gerichtsstraße]] befand, wurden dort gastierende Schauspielensembles regelmäßig im Hotel untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den im Zeitungsbericht von 2014 genannten Gästen gehörten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gisela Uhlen, Schauspielerin&lt;br /&gt;
* Inge Meysel, Schauspielerin&lt;br /&gt;
* Horst Tappert, Schauspieler&lt;br /&gt;
* Günther Schramm, Schauspieler&lt;br /&gt;
* Helmut Schön, Fußballtrainer&lt;br /&gt;
* Harald Juhnke, Schauspieler und Entertainer&lt;br /&gt;
* Peter Maffay, Musiker&lt;br /&gt;
* Herbert Bauer, Künstler&lt;br /&gt;
* Jürgen Reipka, Künstler&lt;br /&gt;
* Imo Moszkowicz, Regisseur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen sind durch die Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiter sowie durch die von der Familie geführten Gästebücher überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Harald Juhnke an der Hoteltheke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Anekdote überlieferte die langjährige Servicemitarbeiterin Gertrud Ameling im Januar 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entertainer Harald Juhnke hatte einen Abend an der Hoteltheke verbracht und dort zahlreiche Biere getrunken. Nachdem Hotelchef Bernhard Gretenkort bereits zu Bett gegangen war, betreute Ameling den Gast weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst gegen zwei oder halb drei Uhr morgens gelang es ihr nach eigener Aussage, den Ausschank zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juhnke soll daraufhin angeboten haben, dass sie ruhig Feierabend machen könne, da er selbst weiter Bier zapfen werde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastronomie und Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küche des Hotels genoss einen guten Ruf und wurde auch für größere Veranstaltungen in Anspruch genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel war die Feier zum 60. Geburtstag des Unternehmers Theodor F. Leifeld. Nach Erinnerungen Gertrud Amelings bewirtete das Hotelteam bei dieser Veranstaltung rund 600 Gäste auf dem Firmengelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Gretenkort war zudem passionierter Jäger. Nach Jagdausflügen brachte er gelegentlich erlegtes Wild, darunter Hasen, Fasane und Rehe, mit ins Hotel, das anschließend von der Küchenmannschaft verarbeitet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2014 trafen sich drei Personen, die eng mit der Geschichte des Hotels verbunden waren, zu einem gemeinsamen Rückblick:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gertrud Ameling&#039;&#039;&#039; arbeitete von 1972 bis zur Schließung des Hotelbetriebs 1994 im Service.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Rudolf Niebling&#039;&#039;&#039; begann 1976 seine Ausbildung zum Koch bei Bernhard Gretenkort.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bärbel Dautzenberg&#039;&#039;&#039;, Tochter des letzten Inhaberehepaars Bernhard und Maria Gretenkort, bewahrte zahlreiche Erinnerungsstücke aus dem Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Treffen wurden historische Fotografien, Dokumente, Gästebücher und Speisekarten aus den 1980er-Jahren betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Erinnerungen an prominente Gäste kamen auch Geschichten aus dem Arbeitsalltag zur Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So berichtete Rudolf Niebling von den traditionellen Aprilscherzen, mit denen neue Küchenlehrlinge gelegentlich hereingelegt wurden. Beispielsweise erhielten sie den Auftrag, im Keller Sauerkraut in Fäden über den Rohren zum Trocknen aufzuhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Gäste blieben den Beschäftigten in guter Erinnerung. Bärbel Dautzenberg berichtete etwa von einem Besuch Peter Maffays Ende der 1970er-Jahre, bei dem dieser sich nach ihrer Erinnerung so unangemessen benommen habe, dass sie ihn beinahe aus dem Haus verwiesen hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz solcher Erlebnisse überwogen bei den ehemaligen Mitarbeitern die positiven Erinnerungen an das Hotel und insbesondere an das Inhaberehepaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud Ameling und Rudolf Niebling beschrieben Bernhard Gretenkort rückblickend als zwar strengen, aber menschlichen und sozial eingestellten Chef.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glocke2014b&amp;quot;&amp;gt;„Inhaber war ein strenger, aber sozialer Chef“. In: &#039;&#039;Die Glocke&#039;&#039;, 18. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schließung und Abriss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der traditionelle Hotelbetrieb endete 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Gebäude noch gastronomisch genutzt. Unter dem Namen &#039;&#039;&#039;„Ahlener Hof“&#039;&#039;&#039; erlebte es seine letzte Nutzungsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 wurden die Türen endgültig geschlossen. Danach stand das Gebäude mehr als ein Jahrzehnt leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer neuen Nutzung blieb erfolglos. Die unmittelbare Nähe zur Eisenbahnlinie, die einst wesentlich zum Erfolg des Hotels beigetragen hatte, erwies sich nun als Hindernis. Selbst die durchgehend doppelt verglasten Fenster konnten die Nachteile des Standortes nicht ausgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2013 begann die Entkernung des Gebäudes. Im Januar 2014 folgte der Abriss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem ehemaligen Hotel verschwanden auch weitere Gebäude aus dem Umfeld, darunter das frühere Radiohaus Soboll sowie das Gebäude am Standort des einstigen Hotels Kaiserhof, das zuletzt von einer Sparkasse genutzt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände war ein Einkaufszentrum mit mehreren Geschäften vorgesehen, das zur Belebung der oberen Oststraße beitragen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AZ2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit endete nach rund 159 Jahren die bauliche Geschichte eines traditionsreichen Ahlener Hotelstandortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gretenkort.jpg|Historische Ansicht des Hotels&lt;br /&gt;
Datei:Hotel_Gretenkort_1920.png|Das Hotel um 1920&lt;br /&gt;
Datei:Gretenkort_1.jpg|Blick auf die Oststraße&lt;br /&gt;
Datei:Gretenkort-Quittung.JPG|Historische Quittung&lt;br /&gt;
Datei:Ahlen-Gretenkort.jpg|Entwurf des geplanten Einkaufszentrums&lt;br /&gt;
Datei:Ahlen-Gretenkort2.jpg|Weiterer Entwurf des Einkaufszentrums&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und Presse ===&lt;br /&gt;
* Christian Wolff: „Von der Nähe zur Bahn profitiert“. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. Dezember 2013.&lt;br /&gt;
* Lisa Voss-Loermann: „Harald Juhnke wollte selbst zapfen“. In: &#039;&#039;Die Glocke&#039;&#039;, 18. Januar 2014.&lt;br /&gt;
* „Inhaber war ein strenger, aber sozialer Chef“. In: &#039;&#039;Die Glocke&#039;&#039;, 18. Januar 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10568</id>
		<title>Ahlmut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10568"/>
		<updated>2026-10-12T06:59:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ahlmut&#039;&#039;&#039; ist der Name einer Mammutfigur, die im Jahr 2013 auf Initiative von &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; als Symbolfigur für die Stadt Ahlen vorgestellt wurde. Die aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Figuren sollten von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen erworben, individuell gestaltet und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet aufgestellt werden. Ziel war es, das Mammut als Erkennungszeichen einer „starken“ Stadt zu etablieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: „Ahlmut“ kann bald in Serie gehen. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 13. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[File:Ahlmut_BerlinerPark.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative fand sowohl Unterstützung als auch Kritik. Insbesondere die Frage, ob das Mammut als Identifikationsfigur für Ahlen geeignet sei, löste im Sommer 2013 eine öffentliche Diskussion aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut findet nicht nur Anklang. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden mehrere unterschiedlich gestaltete Mammutfiguren an verschiedenen Orten in Ahlen aufgestellt. Einige der Figuren wurden später versetzt oder beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mammuts als Symbolfigur steht im Zusammenhang mit dem [[Ahlener Mammut]], dessen Skelett im Juni 1910 bei Grabungen auf dem Gelände der Stanz- und Emaillierwerke Gebrüder Seiler gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das annähernd vollständig erhaltene Skelett gelangte nach Münster und wurde dort wissenschaftlich untersucht und ausgestellt. Der Fund gehört zu den bemerkenswerten paläontologischen Entdeckungen der Ahlener Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mammut fand in Ahlen später unter anderem als Namensgeber der Mammut-Apotheke, des Mammutpfades und des Wirtschaftspreises „Ahlener Mammut“ Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Anfang der 2000er-Jahre schlug der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039; vor, das Mammut als Symbol für den Strukturwandel der Stadt nach der Schließung der Zeche zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogalla entwickelte ein Grobkonzept für eine Öffentlichkeitskampagne, deren Ziel unter anderem die Rückführung des 1910 gefundenen Mammutskeletts aus Münster nach Ahlen war. Nach seiner Darstellung fand der Vorschlag beim damaligen Bürgermeister jedoch keine Zustimmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung von Ahlmut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Initiative von Knut Schneider ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative zur Verbreitung von Mammutfiguren im Ahlener Stadtgebiet ging auf &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; zurück. Er gab der Figur auch den Namen „Ahlmut“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2013 präsentierte Schneider ein erstes Musterexemplar, das er bei einem Hersteller in Dortmund hatte abholen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Vertretern der Stadtwerke Ahlen wurde das Mammut zunächst am Parkbad aufgestellt, um seine Wirkung an diesem Standort zu erproben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtwerke-Geschäftsführer &#039;&#039;&#039;Hans Jürgen Tröger&#039;&#039;&#039; konnte sich eine dauerhaft aufgestellte Figur vor dem Parkbad vorstellen. Als mögliche Gestaltung wurde ein bunt geringelter Badeanzug ins Gespräch gebracht. Auch seine Mitarbeiterin &#039;&#039;&#039;Claudia Drews&#039;&#039;&#039; beteiligte sich an der Präsentation und half beim Ausladen der Figur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Mammut für weitere Probeaufnahmen durch Ahlen transportiert. Zu den Stationen gehörten das Heimatmuseum und die Volkshochschule am Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtfest im Juli 2013 wurde das Musterexemplar im Schaufenster des Hauses Holtermann am Ahlener Markt ausgestellt. Die Figur sollte dort auf die Initiative aufmerksam machen und weitere Interessenten gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: Ein Mädchen: „Ahlmut“ ist da. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 10. Juli 2013, aktualisiert am 11. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellung und geplante Verbreitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mammutfiguren bestanden aus glasfaserverstärktem Kunststoff und waren dadurch vergleichsweise leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller aus Dortmund bot verschiedene Ausführungen mit Scheitelhöhen zwischen 80 und 180 Zentimetern an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren sollten von den Erwerbern individuell gestaltet und beispielsweise vor Firmengebäuden, in Ausstellungsräumen oder an markanten öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 2013 lagen bereits zwölf feste Bestellungen von Unternehmen und Institutionen vor. Zu den Interessenten gehörten unter anderem „Pro Ahlen“ und die Stadtwerke Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Serienproduktion zu den von Schneider ausgehandelten Konditionen waren mindestens 20 Bestellungen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mögliche öffentliche Standorte wurden unter anderem der Europakreisel und der Westkreisel vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung fand die Initiative auch in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“, in der sich zahlreiche Mitglieder für das Mammut als neue Symbolfigur aussprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Diskussion und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Verbreitung der Mammutfiguren löste im August 2013 eine öffentliche Diskussion über Stadtmarketing, Kunst und die Identität Ahlens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Befürworter in Ahlmut eine Möglichkeit sahen, ein wiedererkennbares Symbol für Ahlen zu schaffen, äußerten insbesondere Vertreter der Kunst- und Architekturszene Bedenken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haltung der Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister &#039;&#039;&#039;Benedikt Ruhmöller&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel daran, ob das Mammut als stadtbildprägendes Maskottchen oder Symboltier für Ahlen geeignet sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verwies darauf, dass Ahlen bereits über zahlreiche Stärken verfüge, darunter erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen und eine Kunstszene, die zu einem Aushängeschild der Stadt geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhmöller sprach sich für eine breitere öffentliche Diskussion unter Einbeziehung der zuständigen Gremien und der Politik aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterschied er zwischen privaten und öffentlichen Standorten. Während Eigentümer auf ihren eigenen Grundstücken grundsätzlich Mammutfiguren aufstellen könnten, müsse eine Aufstellung im öffentlichen Raum jeweils einzeln geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebBuergermeister&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut das richtige Symboltier? In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 28. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik aus Kunst und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt &#039;&#039;&#039;Christian Tripp&#039;&#039;&#039; bezeichnete die Initiative als „völlig überflüssig“. Er regte an, stattdessen der Gestaltung der Innenstadt größere Aufmerksamkeit zu widmen. Ahlen verfüge mit dem Aal im Stadtwappen bereits über ein eigenes Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Helga Gausling&#039;&#039;&#039;, Leiterin des Fritz-Winter-Hauses, hielt die Mammutfiguren für unpassend und sprach sich stattdessen für ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement im Denkmalschutz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burkhard Leismann&#039;&#039;&#039; kritisierte die Kunststofffiguren als wenig gelungene Dekoration. Er befürchtete außerdem, dass eine Vielzahl solcher Mammuts die Bedeutung eines bereits bestehenden, künstlerisch gestalteten Mammuts schmälern könnte, mit dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft besondere unternehmerische Leistungen würdigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Rinke&#039;&#039;&#039; vom Kunstverein sah in der geplanten Aktion einen Widerspruch zum Kulturimage Ahlens. Er verwies auf Ausführungen der Münsteraner Stadtmarketing-Leiterin Bernadette Spinnen, die zuvor bei einer Mitgliederversammlung von Pro Ahlen über die Entwicklung einer städtischen Identität gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunsthistorikerin &#039;&#039;&#039;Andrea Bergmann&#039;&#039;&#039; stellte grundsätzlich infrage, ob überlebensgroße Tierfiguren noch eine zeitgemäße Ausdrucksform städtischer Identität seien und dem vielfältigen Potenzial Ahlens gerecht würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Architekt &#039;&#039;&#039;Volker Lembken&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel an der identitätsstiftenden Wirkung des Mammuts und verwies auf den Aal als bereits vorhandenes Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein namentlich nicht genannter Marketingfachmann erkannte grundsätzlich die Notwendigkeit eines identitätsstiftenden Symbols, kritisierte jedoch strategische Versäumnisse und stellte den Nutzen von Aufträgen an einen auswärtigen Kunststoffhersteller infrage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befürworter und Bürgerengagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ausdrücklichen Befürwortern gehörte der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039;, der das Mammut bereits Jahre zuvor als Symbol des Strukturwandels vorgeschlagen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Initiator &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; und zahlreiche Unterstützer in sozialen Netzwerken setzten sich für die Verbreitung der Mammutfiguren ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ wurde im August 2013 unter anderem vorgeschlagen, die Mammuts im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte von Kindern und Jugendlichen gestalten zu lassen. Ahlener Künstler sollten solche Aktionen begleiten und mit Unternehmen sowie Privatpersonen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee war, ein gemeinschaftlich entwickeltes Stadtmaskottchen zu schaffen und dabei die Bevölkerung unmittelbar einzubeziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookAugust2013&amp;quot;&amp;gt;Öffentlicher Facebook-Beitrag vom 30. August 2013 zur Diskussion über Ahlmut sowie zur Beteiligung von Schulen, Künstlern und Unternehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Bürgerbeteiligung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Merkmal der Ahlmut-Initiative war die Möglichkeit, jede Mammutfigur individuell zu gestalten. Auf diese Weise entstanden Figuren mit unterschiedlichen Farbgebungen, Motiven und Bezügen zu den jeweiligen Eigentümern oder Standorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben unternehmensbezogenen Gestaltungen entstanden auch Figuren, bei deren Bemalung Kinder und andere Bürger beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterstützung der Mammutschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knut Schneider bemühte sich darum, mithilfe der Ahlmut-Initiative Ersatz für die zerstörten Figuren zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Unternehmen erklärten sich bereit, zusätzlich zum Kaufpreis ihrer eigenen Mammutfigur jeweils 100 Euro für diesen Zweck beizusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2013 war die erforderliche Summe allerdings noch nicht vollständig zusammengekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 17. Juli 2013 war in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ eine gemeinsame Malaktion mit Kindern der Mammutschule vorgeschlagen worden. Dabei sollten freiwillige Helfer sowie Maler und Lackierer die Vorbereitung der Figuren unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuli2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 17. Juli 2013. Aufruf zur Unterstützung einer Mammut-Malaktion für die Mammutschule.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese ursprünglich vorgeschlagene Aktion in der beschriebenen Form verwirklicht wurde, ist anhand der bislang vorliegenden Quellen nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gestaltungsaktion auf dem Marktplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;13. Oktober 2013&#039;&#039;&#039; fand auf dem Ahlener Marktplatz eine Gestaltungsaktion statt, bei der Kinder eine weiße Ahlmut-Figur mit bunten Handabdrücken und teilweise ihren Namen versahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Beteiligten an dieser Aktion gehörte &#039;&#039;&#039;Sandra Weißenborn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gemeinsame Gestaltung erhielt die Figur ein farbenfrohes Erscheinungsbild mit zahlreichen roten, grünen, blauen, gelben und weiteren farbigen Handabdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion wurde am selben Tag durch einen Facebook-Beitrag mit Fotografien dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookOktober2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag vom 13. Oktober 2013 mit Fotografie der von Ahlener Kindern auf dem Marktplatz gestalteten Mammutfigur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammutfiguren im Stadtgebiet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wurden mehrere individuell gestaltete Ahlmut-Figuren an unterschiedlichen Standorten in Ahlen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Beispiele dokumentieren einen Teil dieser Figuren. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahlmut im Berliner Park ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Marktplatz mit Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur wurde später im &#039;&#039;&#039;Berliner Park am Europakreisel&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 2020 wurde in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ eine Fotografie der Figur veröffentlicht. Dem Beitrag zufolge war das Mammut am Vortag umgesetzt worden und bereits kurz darauf beschädigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotografie zeigt die bunt gestaltete Figur auf einer Grünfläche an einem Fußweg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot;&amp;gt;Markus Bockholt: Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 15. Februar 2020, mit Fotografie einer beschädigten Ahlmut-Figur nach einem Standortwechsel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschädigung wurde damit unmittelbar nach einer Umsetzung der Figur öffentlich dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parkbad Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Parkbad]] an der [[Dolberger Straße]] befinden sich zwei individuell gestaltete Ahlmut-Figuren. Eine grosse Figur in Rot und Orangetönen gehalten und eine kleinere Figur in Blautönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtwerke Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mit zahlreichen bunten Handabdrücken gestaltete Mammutfigur ist bei den Stadtwerken Ahlen dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur trägt farbige Handabdrücke und verschiedene Beschriftungen, darunter die Aufschrift „Stadtwerke Ahlen 1900“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Instagram-Beitrag vom 3. April 2025 erinnerten die Stadtwerke an ihr Hoffest zum 125-jährigen Bestehen im Jahr 2023. Der Beitrag zeigt die gestaltete Mammutfigur vor dem Kundencenter an der Industriestraße 40 und berichtet über die Beteiligung von Kindern an der Gestaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtwerke2025&amp;quot;&amp;gt;Stadtwerke Ahlen (@stadtwerke_ahlen): Instagram-Beitrag vom 3. April 2025. Rückblick auf das Hoffest 2023 mit Abbildung einer bunt gestalteten Mammutfigur am Kundencenter, Industriestraße 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FiT ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Ahlmut befindet sich vor der Einrichtung &#039;&#039;&#039;FiT&#039;&#039;&#039; an der [[Beckumer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur war überwiegend orange-weiß gestaltet und stand auf einer gepflasterten Fläche vor dem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Februar 2017 berichtete die Einrichtung auf Facebook, dass die Figur vermutlich in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar beschädigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde einer der Stoßzähne abgebrochen. Nach Angaben der Einrichtung wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet und eine Belohnung von 250 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung der verantwortlichen Person oder Personen führen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot;&amp;gt;FiT: Facebook-Beitrag vom 20. Februar 2017 über die Beschädigung der „FiT-Ahlmut“ in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar 2017, mit Fotografien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anno-Verlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere individuell gestaltete Ahlmut befindet sich beim &#039;&#039;&#039;Anno-Verlag&#039;&#039;&#039; an der Sedanstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur wurde mit zahlreichen Abbildungen von Buchcovern und Veröffentlichungen des Verlags versehen. Auffällig waren außerdem ihre blauen Augen und die gelbe Färbung auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 2017 stellte der Verlag das Mammut auf seiner Facebook-Seite vor und veröffentlichte einen Aufruf zur Namensfindung unter dem Motto „WANTED – NAME GESUCHT“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anno2017&amp;quot;&amp;gt;Anno-Verlag: Facebook-Beitrag vom 2. Oktober 2017 mit Fotografien einer individuell gestalteten Mammutfigur und einem Aufruf zur Namensfindung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bäckerei Haake ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Bäckerei Haake&#039;&#039;&#039; an der Beckumer Straße befand sich eine individuell gestaltete Ahlmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Bäckereibetrieb war die Figur mit einer Bäckerhose gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hof Beckamp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Beckamp wurde eine individuell gestaltete Mammutfigur als Teil einer privaten Kunstinstallation dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fotografie aus dem Jahr 2018 zeigt eine überwiegend helle Figur mit regenbogenfarbenen Beinen. Die Gestaltung hebt sich deutlich von den unternehmensbezogenen Mammutfiguren ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuni2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges ShimSham / Grubenlüfter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ehemaligen „Grubenlüfter“, später „ShimSham“, auf dem Gelände der [[Zeche Westfalen]] wurden zwei individuell gestaltete Mammutfiguren aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Figuren erhielten die Namen &#039;&#039;&#039;„Lindy“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Hop“&#039;&#039;&#039;. Sie unterscheiden sich sowohl in ihrer Größe als auch in ihrer Gestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur besitzt eine überwiegend graue Grundfarbe mit zahlreichen bunten Kreisen, Sternen und weiteren dekorativen Elementen. Ihre Stoßzähne sind gelb-orange gestreift. Auf der hinteren Körperpartie befindet sich der Schriftzug „ShimSham“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinere Figur wurde in warmen Gelb-, Orange- und Grautönen gestaltet und mit verschiedenen Schriftzügen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. September 2017 berichtete das ShimSham auf seiner Facebook-Seite, dass beide Mammuts am Standort angekommen seien. Nach Angaben des Betriebs wurden die Figuren von der Künstlerin Sandra Weißenborn gestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ShimSham2017&amp;quot;&amp;gt;ShimSham: Facebook-Beitrag vom 6. September 2017 mit Fotografien der beiden Mammutfiguren „Lindy“ und „Hop“ vor dem ShimSham auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westfalen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht dokumentierter Standorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Standort&lt;br /&gt;
! Gestaltung&lt;br /&gt;
! Nachweis / Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berliner Park]] am Europakreisel&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Kinderhandabdrücken&lt;br /&gt;
| Gestaltung auf dem Marktplatz am 13. Oktober 2013; später im Berliner Park; Umsetzung und Beschädigung 2020 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Parkbad&lt;br /&gt;
| Gross in Orangetönen und klein in Blautönen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadtwerke Ahlen, Industriestraße 40&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Handabdrücken&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FiT&lt;br /&gt;
| Orange-weiß&lt;br /&gt;
| Beschädigung 2017 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anno-Verlag, Sedanstraße&lt;br /&gt;
| Buchcover und gelbe Kopfpartie&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehemalige Bäckerei Haake, Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Bäckerhose&lt;br /&gt;
| Zeitraum noch nicht ermittelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hof Beckamp&lt;br /&gt;
| Bunte Gestaltung mit regenbogenfarbenen Beinen&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehem. Grubenlüfter / Shim Sham, Zeche Westfalen&lt;br /&gt;
| Zwei verschieden große Figuren, grau und orange-gelb gestaltet&lt;br /&gt;
| 06.09.2017&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Figuren können im Laufe der Jahre ihren Standort gewechselt haben. Daher muss die Zahl der dokumentierten Standorte nicht mit der Anzahl der tatsächlich angeschafften Mammuts übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschädigungen und Vandalismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Mammutfiguren wurden im Laufe der Jahre beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden. Die Ahlmut-Initiative bemühte sich daraufhin um Unterstützung für Ersatzfiguren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2017 wurde die orange-weiße FiT-Ahlmut beschädigt. Ein Stoßzahn wurde abgebrochen. Die Einrichtung erstattete nach eigenen Angaben Anzeige und setzte eine Belohnung von 250 Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2020 wurde die mit bunten Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur, die später im Berliner Park am Europakreisel dokumentiert ist, unmittelbar nach einem Standortwechsel beschädigt. Der Vorfall wurde am 15. Februar 2020 mit einer Fotografie in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Datei:Ahlmut_BerlinerPark.jpg&amp;diff=10567</id>
		<title>Datei:Ahlmut BerlinerPark.jpg</title>
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		<updated>2026-10-12T06:58:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hansastra%C3%9Fe&amp;diff=10566</id>
		<title>Hansastraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hansastra%C3%9Fe&amp;diff=10566"/>
		<updated>2026-10-11T14:56:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Handel und Gewerbe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Straßen&lt;br /&gt;
|PLZ=59229&lt;br /&gt;
|Stadtteil=Innenstadt&lt;br /&gt;
|Strassenart=Wohn- und Geschäftsstraße&lt;br /&gt;
|Breite=51.75733&lt;br /&gt;
|Laenge=7.90898&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hansastraße&#039;&#039;&#039; ist eine Wohn- und Geschäftsstraße in der Ahlener „Kolonie“. Sie verläuft vom [[Hansaplatz]] bis zum [[Glückaufplatz]] und entwickelte sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zur wichtigsten Einkaufs- und Versorgungsstraße des Viertels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Hansastraße verbindet den Hansaplatz mit dem Glückaufplatz und führt durch das dicht bebaute Wohngebiet der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im Bereich der niedrigeren Hausnummern befanden sich über viele Jahrzehnte zahlreiche Geschäfte, Handwerksbetriebe, Gaststätten und Dienstleister. Viele Dinge des täglichen Bedarfs konnten dadurch unmittelbar im Viertel eingekauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die heutige Hansastraße trug zunächst die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Coloniestrasse&#039;&#039;&#039;. In späteren Veröffentlichungen findet sich dafür auch die modernisierte Schreibweise „Koloniestraße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Buch &#039;&#039;Jenseits der Bahn&#039;&#039; wurde die Straße etwa seit 1925 &#039;&#039;&#039;Hansastraße&#039;&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Straßenname erinnert an die frühere Zugehörigkeit der Stadt Ahlen zur Hanse, einer Vereinigung von Kaufleuten und Städten, die insbesondere im Mittelalter und in der frühen Neuzeit große wirtschaftliche Bedeutung besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Kolonie ===&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 1911 genehmigte die Stadtverordnetenversammlung einen Vertrag zwischen der Stadt Ahlen und der Gewerkschaft Westfalen über die Anlage einer Kolonie für die Beschäftigten der [[Zeche Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Oktober 1911 wurde mit dem Bau begonnen. Ausgangspunkt der Bautätigkeit war der Bereich der heutigen Hansastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Hansastraße war die erste Straße der entstehenden Kolonie und trug zunächst die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Coloniestrasse&#039;&#039;&#039;. Die heutige [[Keplerstraße]] entstand als weitere frühe Straße der Kolonie und trug ursprünglich die Bezeichnung Bergmannstrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa seit 1925 wurde die Coloniestrasse als Hansastraße bezeichnet. In den Adressbüchern von 1925, 1928, 1938 und 1951 wird sie bereits unter diesem Namen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit stellt das Adressbuch von 1957 dar. Dort wird der entsprechende Häuserzug unter der Bezeichnung „Hansaplatz“ aufgeführt. Da Hausnummern und zahlreiche Bewohner mit den Einträgen der Hansastraße in anderen Jahrgängen übereinstimmen, handelt es sich offenbar um einen Fehler im Adressbuch und nicht um eine zeitweilige Umbenennung der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung zur Geschäftsstraße ===&lt;br /&gt;
Mit dem Wachstum der Kolonie entwickelte sich die Hansastraße nach und nach zur Geschäftsstraße des Viertels. Insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg wurde die zunehmende Einwohnerzahl auch für Einzelhändler interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits der Hansastraße bestanden innerhalb der Kolonie zunächst nur wenige Einkaufsmöglichkeiten. Entsprechend groß war ihre Bedeutung für die Versorgung der Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Händler passten sich dabei an die Lebens- und Arbeitsbedingungen der überwiegend vom Bergbau lebenden Bevölkerung an. Überliefert ist beispielsweise das damals verbreitete „Anschreiben lassen“. Einkäufe wurden zunächst notiert und später, häufig am Lohntag, ganz oder teilweise bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den 1920er-Jahren bestanden entlang der Straße Metzgereien, Lebensmittelgeschäfte, Friseure, ein Stoff- und Bekleidungsgeschäft und weitere kleinere Läden. Im Laufe der Jahrzehnte kamen unter anderem Drogerien, Schuhgeschäfte, Gaststätten, Eisenwaren-, Schreibwaren- und Tabakgeschäfte sowie später Foto-, Reise-, Post- und Lottoangebote hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere dieser Betriebe bestanden über Jahrzehnte und blieben dadurch fest im Gedächtnis vieler Bewohner der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologische Funde ===&lt;br /&gt;
Bei der Ausschachtung eines Neubaus der Familie Maller an der Hansastraße kamen Ende der 1920er-Jahre archäologische Funde zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Heimatbuch von 1929&#039;&#039; berichtet unter anderem von Feuersteinen, Menschenknochen und Urnenresten. An den Gefäßen sollen teilweise einfache Verzierungen in Form von Fingerabdrücken sowie schwarze Randstreifen erhalten gewesen sein. Der damalige Bericht ordnete die Funde der frühen christlichen Zeit oder einem noch älteren Zeitabschnitt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Fundort wird in dieser Quelle lediglich mit „Neubau Maller, Hansastraße“ angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
In der Nacht zum &#039;&#039;&#039;20. Juni 1940&#039;&#039;&#039; wurde die Kolonie bei einem Luftangriff von Spreng- und Brandbomben getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geriet unter anderem die &#039;&#039;&#039;Bäckerei Helm an der Hansastraße&#039;&#039;&#039; in Brand. Auch ein gegenüberliegendes Wohnhaus wurde getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handel und Gewerbe ==&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht zeigt bekannte gewerbliche und institutionelle Nutzungen der Gebäude an der Hansastraße anhand verschiedener Ahlener Adressbücher und weiterer historischer Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den älteren Adressbüchern handelt es sich teilweise lediglich um Berufsangaben der Bewohner. Diese werden entsprechend gekennzeichnet und stellen für sich allein noch keinen sicheren Nachweis eines Geschäftsbetriebes an dieser Adresse dar.[[File:hansastrasse.png|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ohne Hausnummer ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Heinrich Nölte – Spirituosen und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Nölte wird auch in Erinnerungen ehemaliger Bewohner genannt. Zeitzeugen erinnern einen kleinen Kiosk Nölte im Bereich der Hansastraße. Ob dieser mit dem Adressbucheintrag von Heinrich Nölte identisch ist, ist bislang nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 1 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Zum Herforder Eck“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 2 ===&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Bezirksseminar für das Lehramt an der Grund- und Hauptschule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Bezirksseminar für das Lehramt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Sparkasse Ahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Lern OASE Unterricht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 5 ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Lebensmittelgeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich Hansastraße 5–7 wird aus Zeitzeugenberichten außerdem ein Coop-Markt Anfang der 1980er-Jahre erinnert. Die genaue zeitliche Abfolge der Nutzungen muss noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 6 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Monika Rauch – Lebensmittel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Walter Vollmer oHG – Eisenwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eisenwarenhandlung Vollmer wird erinnert, dass bereits in den 1950er-Jahren in der Nähe ein Lagerplatz für Baustahl bestand. Dieser soll zum gegenüberliegenden Eisenwarengeschäft gehört haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 7 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 9 ===&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Papier- und Schreibwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Deutsche Bundespost&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Video-Film-Boutique&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Post-/Postbankdienst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Post-/Postbankdienst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Stadtteilbüro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Bircan Reisen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Zeitzeugen erinnern in diesem Bereich eine Postfiliale und später eine Videothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 10 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Modetreff – Textilwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Modetreff&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Erinnerungen ist außerdem für einen nicht näher bestimmten Zeitraum ein Schuhgeschäft an dieser Adresse überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 11 ===&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Pörtzel Malerbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Pörtzel Malerbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Hellmann wird bereits in älteren Adressbüchern an dieser Adresse als Metzger geführt. Später ist die Metzgerei Hellmann eindeutig als Geschäft nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Erinnerungen ehemaliger Bewohner gehört Hellmann zu den bekannten Metzgereien der Hansastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere Malerbetrieb Pörtzel wird ebenfalls von mehreren Zeitzeugen ausdrücklich erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 13 ===&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Erich Abramczyk – Händler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Erich Abramczyk – Händler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Haarmode Flott &amp;amp; Chic&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die älteren Adressbücher Erich Abramczyk lediglich als Händler bezeichnen, erinnern mehrere Zeitzeugen an ein Obst- und Gemüsegeschäft Abramczyk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Friseursalon Beulig blieb vielen Bewohnern in Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 15 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Heinrich Niesmann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gerber – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gertzen – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Lebensmittelgeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 16 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Bernhard Leimann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gertzen – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Gardinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Schreib- und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Hans Rogalla – Gardinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Maria Starke – Schreib- und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Handarbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Lotto Mejaschek&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Quelle-Agentur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Deutsche Post AG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Mejaschek Lotto Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gardinengeschäft Rogalla ist nicht nur durch die Adressbücher belegt, sondern wird auch von ehemaligen Bewohnern ausdrücklich erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 17 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Theodor Tebbe – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Wilhelm Niesmann – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Theodor Tebbe – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Johannes Rubbert – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Crabus – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Crabus – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Crabus – Fleisch- und Wurstwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Crabus – Fleisch- und Wurstwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Rubbert betrieb hier bereits Ende der 1920er-Jahre eine Metzgerei und trat damit in unmittelbare Konkurrenz zu der benachbarten Metzgerei Maller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine historische Aufnahme zeigt den Hinterhof des Betriebes in den 1930er-Jahren. Auch eine zeitgenössische Geschäftsanzeige nennt Johann Rubbert mit einer Rind- und Schweinemetzgerei an der Hansastraße 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse weist damit über einen außergewöhnlich langen Zeitraum einen Bezug zum Fleischerhandwerk auf. Auch Rubbert und Crabus gehören zu den Betrieben, an die sich zahlreiche ehemalige Bewohner der Kolonie erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 18 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Heinrich Lentrup – Malermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Mathias Runke – Schuhmachermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Heinrich Lentrup – Malermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Mathias Runte – Schuhmachermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Albert Ochsenfeld – Schuhmacher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Mathias Runke – Schuhmacher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Theodor Zelte – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Edmund Herrmann – Tapeten und Teppichboden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Maler-/Lackiererbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;City-Reisebüro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 19 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Maller – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Maller – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Johann Mahler – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Metzgerei Reiffersberger&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Fleischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Ende der 1920er-Jahre befand sich an diesem Standort die Metzgerei Maller. Eine Aufnahme aus dem Jahr 1928 zeigt das Haus des ersten Metzgermeisters der Kolonie an der Ecke zur Wichernstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später übernahm Reiffersberger den Standort. Friedrich Reiffersberger erscheint spätestens 1938 an dieser Adresse als Metzgermeister. Die Metzgerei Reiffersberger ist anschließend bis mindestens 2002 nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit gehört die Hansastraße 19 zu den am längsten nachweisbaren Standorten des Fleischerhandwerks in der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ausschachtung eines Neubaus der Familie Maller an der Hansastraße wurden Ende der 1920er-Jahre zudem archäologische Funde entdeckt. Ob der im &#039;&#039;Heimatbuch von 1929&#039;&#039; erwähnte Neubau eindeutig mit dem Grundstück Hansastraße 19 identisch ist, geht aus dieser Quelle allein jedoch nicht hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 20 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Brinker – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Brinker – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Erich Timmering – Drogist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Hagemann – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Drogerie / Feinkost&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Heinz Hagemann – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Else Hinsel – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse entwickelte sich spätestens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem langjährigen Drogeriestandort. Bereits 1938 wohnte hier mit Erich Timmering ein Drogist; ob er sein Geschäft ebenfalls an dieser Adresse betrieb, ist bislang nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drogerie Hagemann und später auch Hinsel werden zusätzlich von Zeitzeugen erinnert. Für die Räume der Drogerie wird außerdem eine spätere Nutzung als Videothek überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 21 / 21e ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Rudolf Lindermann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Stockhausen – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Erich Stockhausen – Foto-Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Erich Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Stockhausen – Foto-Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Foto- und Drogeriegeschäft Stockhausen gehörte über viele Jahre zum vertrauten Straßenbild. Auch Zeitzeugen erinnern ausdrücklich die Verbindung von Fotogeschäft und Drogerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wechselte das Fotogeschäft auf die andere Straßenseite zur Hansastraße 27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 23 ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Erna Kemper – Fahrzeuge&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Kötter – Schuhhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Erna Kemper – Fahrzeuge und Spielwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Kötter – Schuhe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Kötter Theodor KG – Schuhwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Werner Hartkamp – Jeans&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Verein für türkisch-deutsche Freundschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Verein für türkisch-deutsche Freundschaft e. V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäft Kemper ist vielen ehemaligen Bewohnern besonders als Spielwarengeschäft in Erinnerung geblieben. Umgangssprachlich wurde es offenbar häufig mit der Inhaberin als &#039;&#039;&#039;„Omma Kemper“&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitzeugen erinnern außerdem Fahrräder und eine Werkstatt im Hinterhof. Später soll das Geschäft von Lilli und Hubert Hartings geführt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Schuhhaus Kötter gehörte über Jahrzehnte zu den bekannten Geschäften der Hansastraße. Eine Zeitzeugin erinnert sich beispielsweise daran, dort 1970 ihre Kommunionschuhe gekauft zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 27 ===&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1929: &#039;&#039;&#039;Kerkloh – Stoff- und Kleidergeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilkaufhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1999/2000: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Fotostudio&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäft Kerkloh ist bereits für die 1920er-Jahre eindeutig als Stoff- und Kleidergeschäft belegt. Eine Aufnahme aus dem Jahr 1929 zeigt das Innere des Ladens während einer Karnevalsfeier und zugleich einen Teil der damaligen Ladeneinrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine historische Geschäftsanzeige für das &#039;&#039;&#039;Kaufhaus Kerkloh&#039;&#039;&#039; nennt unter anderem Manufakturwaren, Berufskleidung und Betten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäft wird von zahlreichen Zeitzeugen als &#039;&#039;&#039;Modehaus Kerkloh&#039;&#039;&#039; erinnert und gehörte über Jahrzehnte zu den bekannten Einzelhandelsgeschäften der Hansastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wechselte das Gebäude vom Textilhandel zum Fotogewerbe. Dieter Stockhausen betrieb hier spätestens ab den 1990er-Jahren ein Fotogeschäft beziehungsweise Fotostudio. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 ist der Betrieb nicht mehr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere belegte Betriebe ohne gesicherte Hausnummer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bäckerei Helm ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bäckerei Helm&#039;&#039;&#039; gehörte bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den Geschäften im Bereich der Hansastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1920 ist Bäcker Helm bereits im Zusammenhang mit dem Bau eines Bürgersteiges von der Hansastraße bis zur Kinderbewahrschule an der Schachtstraße erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht zum 20. Juni 1940 geriet die Bäckerei bei einem Luftangriff in Brand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Jahrzehnte später war der Name Helm noch fest mit der Hansastraße verbunden. Ehemalige Bewohner erinnern sich unter anderem an Weihnachtstorten und Karnevalsberliner aus der Bäckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen von Zeitzeugen ==&lt;br /&gt;
Bei der Überarbeitung der Hansastraßen-Seite wurden zahlreiche ehemalige und heutige Bewohner nach ihren Erinnerungen an die Geschäftsstraße gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Angaben decken sich mit den ausgewerteten Adressbüchern und weiteren historischen Quellen und ermöglichen dadurch einen zusätzlichen Einblick in den Alltag der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird deutlich, dass die Geschäfte nicht nur der Versorgung dienten, sondern feste Bezugspunkte des Viertels waren. So wird das Spielwarengeschäft Kemper noch heute als „Omma Kemper“ erinnert. Vom Schuhhaus Kötter berichten ehemalige Kunden vom Kauf ihrer Kommunionschuhe. Bei Bäcker Helm erinnern sich ehemalige Bewohner an Weihnachtstorten und Karnevalsberliner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ehemalige Bewohnerin fasste die damalige Situation mit den Worten zusammen, dass es in der Kolonie alles gegeben habe, was man zum Leben brauchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Noch nicht schriftlich bestätigte Geschäfte und Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Neben den durch Adressbücher und andere historische Quellen belegten Betrieben wurden zahlreiche weitere Geschäfte und Einrichtungen aus der Erinnerung genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese fehlen bislang eindeutige schriftliche Belege beziehungsweise eine genaue zeitliche oder räumliche Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach und unabhängig voneinander wurde insbesondere ein Geschäft &#039;&#039;&#039;Lücke&#039;&#039;&#039; genannt. Nach den übereinstimmenden Erinnerungen betrieb &#039;&#039;&#039;Werner Lücke&#039;&#039;&#039; an der Ecke Hansastraße/Wichernstraße ein Schreibwarengeschäft, in dem auch Briefmarken und Münzen verkauft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige ehemalige Kunden erinnern sich außerdem an Sammelbilder beziehungsweise sogenannte „Rosenbilder“. Ein entsprechender Eintrag konnte in den bislang ausgewerteten Adressbüchern noch nicht gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bislang nicht oder nicht vollständig schriftlich belegte Erinnerungen betreffen unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Staric / „Pelikan“&#039;&#039;&#039; – Schreibwaren und Schulbedarf; erinnert werden Schulbücher, Füllhalter und ein umfangreiches Sortiment&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Papeterie Lässig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bäckerei Zimmermeier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bäckerei Schwöfer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metzgerei Becker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metzgerei Gummersbach&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gemischtwaren Otto Mess&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pohlkötter&#039;&#039;&#039; – Möbelgeschäft&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Imkamp&#039;&#039;&#039; – Anstreicher&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hansaeck&#039;&#039;&#039; – Gaststätte beziehungsweise Kneipe&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wickühler&#039;&#039;&#039; – Gaststätte beziehungsweise Kneipe&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grotta Azzura&#039;&#039;&#039; – Pizzeria&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Penny Preis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gonca Moden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dies &amp;amp; Das&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Brautmodengeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Blumengeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Spielothek&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Änderungsschneiderei beziehungsweise Wäscherei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Handarbeitsgeschäft beziehungsweise -bereich von Ilona und Helmut Köhler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Imbiss/Pommesbude&#039;&#039;&#039; im Bereich des späteren Kreisverkehrs&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kiosk Nölte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* verschiedene spätere Nutzungen durch &#039;&#039;&#039;Coop&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Konsum&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Rewe&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schlecker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben beruhen auf persönlichen Erinnerungen und werden im AhlenWiki zunächst als Hinweise dokumentiert. Sie sollen nach Möglichkeit noch mit Adressbüchern, Fotografien, Anzeigen oder weiteren zeitgenössischen Quellen abgeglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandel und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Hansastraße spiegelt den Wandel der örtlichen Nahversorgung in der Kolonie wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über viele Jahrzehnte lagen hier auf vergleichsweise engem Raum Lebensmittelgeschäfte, Metzgereien, Drogerien, Schuh- und Textilgeschäfte, Friseure, Gaststätten und zahlreiche weitere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist die lange Kontinuität einzelner Standorte. Das Fleischerhandwerk lässt sich beispielsweise an mehreren benachbarten Häusern bereits seit den 1920er-Jahren nachweisen. Auch Kerkloh, Hellmann, Stockhausen und andere Geschäfte waren über lange Zeit mit der Straße verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1990er- und 2000er-Jahre verschwanden zahlreiche traditionelle Einzelhandelsgeschäfte. Damit verlor die Hansastraße zunehmend die Funktion einer kleinteiligen Versorgungs- und Einkaufsstraße, die sie für mehrere Generationen von Bewohnern der Kolonie gehabt hatte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Datei:Hansastrasse.png&amp;diff=10565</id>
		<title>Datei:Hansastrasse.png</title>
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		<updated>2026-10-11T14:49:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10564</id>
		<title>Ahlmut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10564"/>
		<updated>2026-10-11T12:19:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ahlmut&#039;&#039;&#039; ist der Name einer Mammutfigur, die im Jahr 2013 auf Initiative von &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; als Symbolfigur für die Stadt Ahlen vorgestellt wurde. Die aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Figuren sollten von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen erworben, individuell gestaltet und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet aufgestellt werden. Ziel war es, das Mammut als Erkennungszeichen einer „starken“ Stadt zu etablieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: „Ahlmut“ kann bald in Serie gehen. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 13. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative fand sowohl Unterstützung als auch Kritik. Insbesondere die Frage, ob das Mammut als Identifikationsfigur für Ahlen geeignet sei, löste im Sommer 2013 eine öffentliche Diskussion aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut findet nicht nur Anklang. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden mehrere unterschiedlich gestaltete Mammutfiguren an verschiedenen Orten in Ahlen aufgestellt. Einige der Figuren wurden später versetzt oder beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mammuts als Symbolfigur steht im Zusammenhang mit dem [[Ahlener Mammut]], dessen Skelett im Juni 1910 bei Grabungen auf dem Gelände der Stanz- und Emaillierwerke Gebrüder Seiler gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das annähernd vollständig erhaltene Skelett gelangte nach Münster und wurde dort wissenschaftlich untersucht und ausgestellt. Der Fund gehört zu den bemerkenswerten paläontologischen Entdeckungen der Ahlener Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mammut fand in Ahlen später unter anderem als Namensgeber der Mammut-Apotheke, des Mammutpfades und des Wirtschaftspreises „Ahlener Mammut“ Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Anfang der 2000er-Jahre schlug der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039; vor, das Mammut als Symbol für den Strukturwandel der Stadt nach der Schließung der Zeche zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogalla entwickelte ein Grobkonzept für eine Öffentlichkeitskampagne, deren Ziel unter anderem die Rückführung des 1910 gefundenen Mammutskeletts aus Münster nach Ahlen war. Nach seiner Darstellung fand der Vorschlag beim damaligen Bürgermeister jedoch keine Zustimmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung von Ahlmut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Initiative von Knut Schneider ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative zur Verbreitung von Mammutfiguren im Ahlener Stadtgebiet ging auf &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; zurück. Er gab der Figur auch den Namen „Ahlmut“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2013 präsentierte Schneider ein erstes Musterexemplar, das er bei einem Hersteller in Dortmund hatte abholen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Vertretern der Stadtwerke Ahlen wurde das Mammut zunächst am Parkbad aufgestellt, um seine Wirkung an diesem Standort zu erproben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtwerke-Geschäftsführer &#039;&#039;&#039;Hans Jürgen Tröger&#039;&#039;&#039; konnte sich eine dauerhaft aufgestellte Figur vor dem Parkbad vorstellen. Als mögliche Gestaltung wurde ein bunt geringelter Badeanzug ins Gespräch gebracht. Auch seine Mitarbeiterin &#039;&#039;&#039;Claudia Drews&#039;&#039;&#039; beteiligte sich an der Präsentation und half beim Ausladen der Figur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Mammut für weitere Probeaufnahmen durch Ahlen transportiert. Zu den Stationen gehörten das Heimatmuseum und die Volkshochschule am Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtfest im Juli 2013 wurde das Musterexemplar im Schaufenster des Hauses Holtermann am Ahlener Markt ausgestellt. Die Figur sollte dort auf die Initiative aufmerksam machen und weitere Interessenten gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: Ein Mädchen: „Ahlmut“ ist da. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 10. Juli 2013, aktualisiert am 11. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellung und geplante Verbreitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mammutfiguren bestanden aus glasfaserverstärktem Kunststoff und waren dadurch vergleichsweise leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller aus Dortmund bot verschiedene Ausführungen mit Scheitelhöhen zwischen 80 und 180 Zentimetern an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren sollten von den Erwerbern individuell gestaltet und beispielsweise vor Firmengebäuden, in Ausstellungsräumen oder an markanten öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 2013 lagen bereits zwölf feste Bestellungen von Unternehmen und Institutionen vor. Zu den Interessenten gehörten unter anderem „Pro Ahlen“ und die Stadtwerke Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Serienproduktion zu den von Schneider ausgehandelten Konditionen waren mindestens 20 Bestellungen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mögliche öffentliche Standorte wurden unter anderem der Europakreisel und der Westkreisel vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung fand die Initiative auch in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“, in der sich zahlreiche Mitglieder für das Mammut als neue Symbolfigur aussprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Diskussion und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Verbreitung der Mammutfiguren löste im August 2013 eine öffentliche Diskussion über Stadtmarketing, Kunst und die Identität Ahlens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Befürworter in Ahlmut eine Möglichkeit sahen, ein wiedererkennbares Symbol für Ahlen zu schaffen, äußerten insbesondere Vertreter der Kunst- und Architekturszene Bedenken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haltung der Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister &#039;&#039;&#039;Benedikt Ruhmöller&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel daran, ob das Mammut als stadtbildprägendes Maskottchen oder Symboltier für Ahlen geeignet sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verwies darauf, dass Ahlen bereits über zahlreiche Stärken verfüge, darunter erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen und eine Kunstszene, die zu einem Aushängeschild der Stadt geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhmöller sprach sich für eine breitere öffentliche Diskussion unter Einbeziehung der zuständigen Gremien und der Politik aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterschied er zwischen privaten und öffentlichen Standorten. Während Eigentümer auf ihren eigenen Grundstücken grundsätzlich Mammutfiguren aufstellen könnten, müsse eine Aufstellung im öffentlichen Raum jeweils einzeln geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebBuergermeister&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut das richtige Symboltier? In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 28. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik aus Kunst und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt &#039;&#039;&#039;Christian Tripp&#039;&#039;&#039; bezeichnete die Initiative als „völlig überflüssig“. Er regte an, stattdessen der Gestaltung der Innenstadt größere Aufmerksamkeit zu widmen. Ahlen verfüge mit dem Aal im Stadtwappen bereits über ein eigenes Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Helga Gausling&#039;&#039;&#039;, Leiterin des Fritz-Winter-Hauses, hielt die Mammutfiguren für unpassend und sprach sich stattdessen für ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement im Denkmalschutz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burkhard Leismann&#039;&#039;&#039; kritisierte die Kunststofffiguren als wenig gelungene Dekoration. Er befürchtete außerdem, dass eine Vielzahl solcher Mammuts die Bedeutung eines bereits bestehenden, künstlerisch gestalteten Mammuts schmälern könnte, mit dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft besondere unternehmerische Leistungen würdigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Rinke&#039;&#039;&#039; vom Kunstverein sah in der geplanten Aktion einen Widerspruch zum Kulturimage Ahlens. Er verwies auf Ausführungen der Münsteraner Stadtmarketing-Leiterin Bernadette Spinnen, die zuvor bei einer Mitgliederversammlung von Pro Ahlen über die Entwicklung einer städtischen Identität gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunsthistorikerin &#039;&#039;&#039;Andrea Bergmann&#039;&#039;&#039; stellte grundsätzlich infrage, ob überlebensgroße Tierfiguren noch eine zeitgemäße Ausdrucksform städtischer Identität seien und dem vielfältigen Potenzial Ahlens gerecht würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Architekt &#039;&#039;&#039;Volker Lembken&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel an der identitätsstiftenden Wirkung des Mammuts und verwies auf den Aal als bereits vorhandenes Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein namentlich nicht genannter Marketingfachmann erkannte grundsätzlich die Notwendigkeit eines identitätsstiftenden Symbols, kritisierte jedoch strategische Versäumnisse und stellte den Nutzen von Aufträgen an einen auswärtigen Kunststoffhersteller infrage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befürworter und Bürgerengagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ausdrücklichen Befürwortern gehörte der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039;, der das Mammut bereits Jahre zuvor als Symbol des Strukturwandels vorgeschlagen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Initiator &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; und zahlreiche Unterstützer in sozialen Netzwerken setzten sich für die Verbreitung der Mammutfiguren ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ wurde im August 2013 unter anderem vorgeschlagen, die Mammuts im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte von Kindern und Jugendlichen gestalten zu lassen. Ahlener Künstler sollten solche Aktionen begleiten und mit Unternehmen sowie Privatpersonen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee war, ein gemeinschaftlich entwickeltes Stadtmaskottchen zu schaffen und dabei die Bevölkerung unmittelbar einzubeziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookAugust2013&amp;quot;&amp;gt;Öffentlicher Facebook-Beitrag vom 30. August 2013 zur Diskussion über Ahlmut sowie zur Beteiligung von Schulen, Künstlern und Unternehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Bürgerbeteiligung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Merkmal der Ahlmut-Initiative war die Möglichkeit, jede Mammutfigur individuell zu gestalten. Auf diese Weise entstanden Figuren mit unterschiedlichen Farbgebungen, Motiven und Bezügen zu den jeweiligen Eigentümern oder Standorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben unternehmensbezogenen Gestaltungen entstanden auch Figuren, bei deren Bemalung Kinder und andere Bürger beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterstützung der Mammutschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knut Schneider bemühte sich darum, mithilfe der Ahlmut-Initiative Ersatz für die zerstörten Figuren zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Unternehmen erklärten sich bereit, zusätzlich zum Kaufpreis ihrer eigenen Mammutfigur jeweils 100 Euro für diesen Zweck beizusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2013 war die erforderliche Summe allerdings noch nicht vollständig zusammengekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 17. Juli 2013 war in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ eine gemeinsame Malaktion mit Kindern der Mammutschule vorgeschlagen worden. Dabei sollten freiwillige Helfer sowie Maler und Lackierer die Vorbereitung der Figuren unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuli2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 17. Juli 2013. Aufruf zur Unterstützung einer Mammut-Malaktion für die Mammutschule.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese ursprünglich vorgeschlagene Aktion in der beschriebenen Form verwirklicht wurde, ist anhand der bislang vorliegenden Quellen nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gestaltungsaktion auf dem Marktplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;13. Oktober 2013&#039;&#039;&#039; fand auf dem Ahlener Marktplatz eine Gestaltungsaktion statt, bei der Kinder eine weiße Ahlmut-Figur mit bunten Handabdrücken und teilweise ihren Namen versahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Beteiligten an dieser Aktion gehörte &#039;&#039;&#039;Sandra Weißenborn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gemeinsame Gestaltung erhielt die Figur ein farbenfrohes Erscheinungsbild mit zahlreichen roten, grünen, blauen, gelben und weiteren farbigen Handabdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion wurde am selben Tag durch einen Facebook-Beitrag mit Fotografien dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookOktober2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag vom 13. Oktober 2013 mit Fotografie der von Ahlener Kindern auf dem Marktplatz gestalteten Mammutfigur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammutfiguren im Stadtgebiet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wurden mehrere individuell gestaltete Ahlmut-Figuren an unterschiedlichen Standorten in Ahlen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Beispiele dokumentieren einen Teil dieser Figuren. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahlmut im Berliner Park ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Marktplatz mit Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur wurde später im &#039;&#039;&#039;Berliner Park am Europakreisel&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 2020 wurde in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ eine Fotografie der Figur veröffentlicht. Dem Beitrag zufolge war das Mammut am Vortag umgesetzt worden und bereits kurz darauf beschädigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotografie zeigt die bunt gestaltete Figur auf einer Grünfläche an einem Fußweg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot;&amp;gt;Markus Bockholt: Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 15. Februar 2020, mit Fotografie einer beschädigten Ahlmut-Figur nach einem Standortwechsel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschädigung wurde damit unmittelbar nach einer Umsetzung der Figur öffentlich dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parkbad Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Parkbad]] an der [[Dolberger Straße]] befinden sich zwei individuell gestaltete Ahlmut-Figuren. Eine grosse Figur in Rot und Orangetönen gehalten und eine kleinere Figur in Blautönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtwerke Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mit zahlreichen bunten Handabdrücken gestaltete Mammutfigur ist bei den Stadtwerken Ahlen dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur trägt farbige Handabdrücke und verschiedene Beschriftungen, darunter die Aufschrift „Stadtwerke Ahlen 1900“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Instagram-Beitrag vom 3. April 2025 erinnerten die Stadtwerke an ihr Hoffest zum 125-jährigen Bestehen im Jahr 2023. Der Beitrag zeigt die gestaltete Mammutfigur vor dem Kundencenter an der Industriestraße 40 und berichtet über die Beteiligung von Kindern an der Gestaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtwerke2025&amp;quot;&amp;gt;Stadtwerke Ahlen (@stadtwerke_ahlen): Instagram-Beitrag vom 3. April 2025. Rückblick auf das Hoffest 2023 mit Abbildung einer bunt gestalteten Mammutfigur am Kundencenter, Industriestraße 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FiT ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Ahlmut befindet sich vor der Einrichtung &#039;&#039;&#039;FiT&#039;&#039;&#039; an der [[Beckumer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur war überwiegend orange-weiß gestaltet und stand auf einer gepflasterten Fläche vor dem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Februar 2017 berichtete die Einrichtung auf Facebook, dass die Figur vermutlich in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar beschädigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde einer der Stoßzähne abgebrochen. Nach Angaben der Einrichtung wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet und eine Belohnung von 250 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung der verantwortlichen Person oder Personen führen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot;&amp;gt;FiT: Facebook-Beitrag vom 20. Februar 2017 über die Beschädigung der „FiT-Ahlmut“ in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar 2017, mit Fotografien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anno-Verlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere individuell gestaltete Ahlmut befindet sich beim &#039;&#039;&#039;Anno-Verlag&#039;&#039;&#039; an der Sedanstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur wurde mit zahlreichen Abbildungen von Buchcovern und Veröffentlichungen des Verlags versehen. Auffällig waren außerdem ihre blauen Augen und die gelbe Färbung auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 2017 stellte der Verlag das Mammut auf seiner Facebook-Seite vor und veröffentlichte einen Aufruf zur Namensfindung unter dem Motto „WANTED – NAME GESUCHT“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anno2017&amp;quot;&amp;gt;Anno-Verlag: Facebook-Beitrag vom 2. Oktober 2017 mit Fotografien einer individuell gestalteten Mammutfigur und einem Aufruf zur Namensfindung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bäckerei Haake ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Bäckerei Haake&#039;&#039;&#039; an der Beckumer Straße befand sich eine individuell gestaltete Ahlmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Bäckereibetrieb war die Figur mit einer Bäckerhose gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hof Beckamp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Beckamp wurde eine individuell gestaltete Mammutfigur als Teil einer privaten Kunstinstallation dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fotografie aus dem Jahr 2018 zeigt eine überwiegend helle Figur mit regenbogenfarbenen Beinen. Die Gestaltung hebt sich deutlich von den unternehmensbezogenen Mammutfiguren ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuni2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges ShimSham / Grubenlüfter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ehemaligen „Grubenlüfter“, später „ShimSham“, auf dem Gelände der [[Zeche Westfalen]] wurden zwei individuell gestaltete Mammutfiguren aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Figuren erhielten die Namen &#039;&#039;&#039;„Lindy“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Hop“&#039;&#039;&#039;. Sie unterscheiden sich sowohl in ihrer Größe als auch in ihrer Gestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere Figur besitzt eine überwiegend graue Grundfarbe mit zahlreichen bunten Kreisen, Sternen und weiteren dekorativen Elementen. Ihre Stoßzähne sind gelb-orange gestreift. Auf der hinteren Körperpartie befindet sich der Schriftzug „ShimSham“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinere Figur wurde in warmen Gelb-, Orange- und Grautönen gestaltet und mit verschiedenen Schriftzügen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. September 2017 berichtete das ShimSham auf seiner Facebook-Seite, dass beide Mammuts am Standort angekommen seien. Nach Angaben des Betriebs wurden die Figuren von der Künstlerin Sandra Weißenborn gestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ShimSham2017&amp;quot;&amp;gt;ShimSham: Facebook-Beitrag vom 6. September 2017 mit Fotografien der beiden Mammutfiguren „Lindy“ und „Hop“ vor dem ShimSham auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westfalen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht dokumentierter Standorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Standort&lt;br /&gt;
! Gestaltung&lt;br /&gt;
! Nachweis / Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berliner Park]] am Europakreisel&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Kinderhandabdrücken&lt;br /&gt;
| Gestaltung auf dem Marktplatz am 13. Oktober 2013; später im Berliner Park; Umsetzung und Beschädigung 2020 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Parkbad&lt;br /&gt;
| Gross in Orangetönen und klein in Blautönen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadtwerke Ahlen, Industriestraße 40&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Handabdrücken&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FiT&lt;br /&gt;
| Orange-weiß&lt;br /&gt;
| Beschädigung 2017 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anno-Verlag, Sedanstraße&lt;br /&gt;
| Buchcover und gelbe Kopfpartie&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehemalige Bäckerei Haake, Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Bäckerhose&lt;br /&gt;
| Zeitraum noch nicht ermittelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hof Beckamp&lt;br /&gt;
| Bunte Gestaltung mit regenbogenfarbenen Beinen&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehem. Grubenlüfter / Shim Sham, Zeche Westfalen&lt;br /&gt;
| Zwei verschieden große Figuren, grau und orange-gelb gestaltet&lt;br /&gt;
| 06.09.2017&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Figuren können im Laufe der Jahre ihren Standort gewechselt haben. Daher muss die Zahl der dokumentierten Standorte nicht mit der Anzahl der tatsächlich angeschafften Mammuts übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschädigungen und Vandalismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Mammutfiguren wurden im Laufe der Jahre beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden. Die Ahlmut-Initiative bemühte sich daraufhin um Unterstützung für Ersatzfiguren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2017 wurde die orange-weiße FiT-Ahlmut beschädigt. Ein Stoßzahn wurde abgebrochen. Die Einrichtung erstattete nach eigenen Angaben Anzeige und setzte eine Belohnung von 250 Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2020 wurde die mit bunten Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur, die später im Berliner Park am Europakreisel dokumentiert ist, unmittelbar nach einem Standortwechsel beschädigt. Der Vorfall wurde am 15. Februar 2020 mit einer Fotografie in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10563</id>
		<title>Ahlmut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10563"/>
		<updated>2026-10-11T12:06:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Übersicht dokumentierter Standorte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ahlmut&#039;&#039;&#039; ist der Name einer Mammutfigur, die im Jahr 2013 auf Initiative von &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; als Symbolfigur für die Stadt Ahlen vorgestellt wurde. Die aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Figuren sollten von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen erworben, individuell gestaltet und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet aufgestellt werden. Ziel war es, das Mammut als Erkennungszeichen einer „starken“ Stadt zu etablieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: „Ahlmut“ kann bald in Serie gehen. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 13. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative fand sowohl Unterstützung als auch Kritik. Insbesondere die Frage, ob das Mammut als Identifikationsfigur für Ahlen geeignet sei, löste im Sommer 2013 eine öffentliche Diskussion aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut findet nicht nur Anklang. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden mehrere unterschiedlich gestaltete Mammutfiguren an verschiedenen Orten in Ahlen aufgestellt. Einige der Figuren wurden später versetzt oder beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mammuts als Symbolfigur steht im Zusammenhang mit dem [[Ahlener Mammut]], dessen Skelett im Juni 1910 bei Grabungen auf dem Gelände der Stanz- und Emaillierwerke Gebrüder Seiler gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das annähernd vollständig erhaltene Skelett gelangte nach Münster und wurde dort wissenschaftlich untersucht und ausgestellt. Der Fund gehört zu den bemerkenswerten paläontologischen Entdeckungen der Ahlener Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mammut fand in Ahlen später unter anderem als Namensgeber der Mammut-Apotheke, des Mammutpfades und des Wirtschaftspreises „Ahlener Mammut“ Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Anfang der 2000er-Jahre schlug der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039; vor, das Mammut als Symbol für den Strukturwandel der Stadt nach der Schließung der Zeche zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogalla entwickelte ein Grobkonzept für eine Öffentlichkeitskampagne, deren Ziel unter anderem die Rückführung des 1910 gefundenen Mammutskeletts aus Münster nach Ahlen war. Nach seiner Darstellung fand der Vorschlag beim damaligen Bürgermeister jedoch keine Zustimmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung von Ahlmut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Initiative von Knut Schneider ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative zur Verbreitung von Mammutfiguren im Ahlener Stadtgebiet ging auf &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; zurück. Er gab der Figur auch den Namen „Ahlmut“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2013 präsentierte Schneider ein erstes Musterexemplar, das er bei einem Hersteller in Dortmund hatte abholen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Vertretern der Stadtwerke Ahlen wurde das Mammut zunächst am Parkbad aufgestellt, um seine Wirkung an diesem Standort zu erproben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtwerke-Geschäftsführer &#039;&#039;&#039;Hans Jürgen Tröger&#039;&#039;&#039; konnte sich eine dauerhaft aufgestellte Figur vor dem Parkbad vorstellen. Als mögliche Gestaltung wurde ein bunt geringelter Badeanzug ins Gespräch gebracht. Auch seine Mitarbeiterin &#039;&#039;&#039;Claudia Drews&#039;&#039;&#039; beteiligte sich an der Präsentation und half beim Ausladen der Figur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Mammut für weitere Probeaufnahmen durch Ahlen transportiert. Zu den Stationen gehörten das Heimatmuseum und die Volkshochschule am Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtfest im Juli 2013 wurde das Musterexemplar im Schaufenster des Hauses Holtermann am Ahlener Markt ausgestellt. Die Figur sollte dort auf die Initiative aufmerksam machen und weitere Interessenten gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: Ein Mädchen: „Ahlmut“ ist da. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 10. Juli 2013, aktualisiert am 11. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellung und geplante Verbreitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mammutfiguren bestanden aus glasfaserverstärktem Kunststoff und waren dadurch vergleichsweise leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller aus Dortmund bot verschiedene Ausführungen mit Scheitelhöhen zwischen 80 und 180 Zentimetern an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren sollten von den Erwerbern individuell gestaltet und beispielsweise vor Firmengebäuden, in Ausstellungsräumen oder an markanten öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 2013 lagen bereits zwölf feste Bestellungen von Unternehmen und Institutionen vor. Zu den Interessenten gehörten unter anderem „Pro Ahlen“ und die Stadtwerke Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Serienproduktion zu den von Schneider ausgehandelten Konditionen waren mindestens 20 Bestellungen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mögliche öffentliche Standorte wurden unter anderem der Europakreisel und der Westkreisel vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung fand die Initiative auch in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“, in der sich zahlreiche Mitglieder für das Mammut als neue Symbolfigur aussprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Diskussion und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Verbreitung der Mammutfiguren löste im August 2013 eine öffentliche Diskussion über Stadtmarketing, Kunst und die Identität Ahlens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Befürworter in Ahlmut eine Möglichkeit sahen, ein wiedererkennbares Symbol für Ahlen zu schaffen, äußerten insbesondere Vertreter der Kunst- und Architekturszene Bedenken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haltung der Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister &#039;&#039;&#039;Benedikt Ruhmöller&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel daran, ob das Mammut als stadtbildprägendes Maskottchen oder Symboltier für Ahlen geeignet sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verwies darauf, dass Ahlen bereits über zahlreiche Stärken verfüge, darunter erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen und eine Kunstszene, die zu einem Aushängeschild der Stadt geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhmöller sprach sich für eine breitere öffentliche Diskussion unter Einbeziehung der zuständigen Gremien und der Politik aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterschied er zwischen privaten und öffentlichen Standorten. Während Eigentümer auf ihren eigenen Grundstücken grundsätzlich Mammutfiguren aufstellen könnten, müsse eine Aufstellung im öffentlichen Raum jeweils einzeln geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebBuergermeister&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut das richtige Symboltier? In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 28. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik aus Kunst und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt &#039;&#039;&#039;Christian Tripp&#039;&#039;&#039; bezeichnete die Initiative als „völlig überflüssig“. Er regte an, stattdessen der Gestaltung der Innenstadt größere Aufmerksamkeit zu widmen. Ahlen verfüge mit dem Aal im Stadtwappen bereits über ein eigenes Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Helga Gausling&#039;&#039;&#039;, Leiterin des Fritz-Winter-Hauses, hielt die Mammutfiguren für unpassend und sprach sich stattdessen für ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement im Denkmalschutz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burkhard Leismann&#039;&#039;&#039; kritisierte die Kunststofffiguren als wenig gelungene Dekoration. Er befürchtete außerdem, dass eine Vielzahl solcher Mammuts die Bedeutung eines bereits bestehenden, künstlerisch gestalteten Mammuts schmälern könnte, mit dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft besondere unternehmerische Leistungen würdigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Rinke&#039;&#039;&#039; vom Kunstverein sah in der geplanten Aktion einen Widerspruch zum Kulturimage Ahlens. Er verwies auf Ausführungen der Münsteraner Stadtmarketing-Leiterin Bernadette Spinnen, die zuvor bei einer Mitgliederversammlung von Pro Ahlen über die Entwicklung einer städtischen Identität gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunsthistorikerin &#039;&#039;&#039;Andrea Bergmann&#039;&#039;&#039; stellte grundsätzlich infrage, ob überlebensgroße Tierfiguren noch eine zeitgemäße Ausdrucksform städtischer Identität seien und dem vielfältigen Potenzial Ahlens gerecht würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Architekt &#039;&#039;&#039;Volker Lembken&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel an der identitätsstiftenden Wirkung des Mammuts und verwies auf den Aal als bereits vorhandenes Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein namentlich nicht genannter Marketingfachmann erkannte grundsätzlich die Notwendigkeit eines identitätsstiftenden Symbols, kritisierte jedoch strategische Versäumnisse und stellte den Nutzen von Aufträgen an einen auswärtigen Kunststoffhersteller infrage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befürworter und Bürgerengagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ausdrücklichen Befürwortern gehörte der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039;, der das Mammut bereits Jahre zuvor als Symbol des Strukturwandels vorgeschlagen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Initiator &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; und zahlreiche Unterstützer in sozialen Netzwerken setzten sich für die Verbreitung der Mammutfiguren ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ wurde im August 2013 unter anderem vorgeschlagen, die Mammuts im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte von Kindern und Jugendlichen gestalten zu lassen. Ahlener Künstler sollten solche Aktionen begleiten und mit Unternehmen sowie Privatpersonen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee war, ein gemeinschaftlich entwickeltes Stadtmaskottchen zu schaffen und dabei die Bevölkerung unmittelbar einzubeziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookAugust2013&amp;quot;&amp;gt;Öffentlicher Facebook-Beitrag vom 30. August 2013 zur Diskussion über Ahlmut sowie zur Beteiligung von Schulen, Künstlern und Unternehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Bürgerbeteiligung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Merkmal der Ahlmut-Initiative war die Möglichkeit, jede Mammutfigur individuell zu gestalten. Auf diese Weise entstanden Figuren mit unterschiedlichen Farbgebungen, Motiven und Bezügen zu den jeweiligen Eigentümern oder Standorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben unternehmensbezogenen Gestaltungen entstanden auch Figuren, bei deren Bemalung Kinder und andere Bürger beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterstützung der Mammutschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knut Schneider bemühte sich darum, mithilfe der Ahlmut-Initiative Ersatz für die zerstörten Figuren zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Unternehmen erklärten sich bereit, zusätzlich zum Kaufpreis ihrer eigenen Mammutfigur jeweils 100 Euro für diesen Zweck beizusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2013 war die erforderliche Summe allerdings noch nicht vollständig zusammengekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 17. Juli 2013 war in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ eine gemeinsame Malaktion mit Kindern der Mammutschule vorgeschlagen worden. Dabei sollten freiwillige Helfer sowie Maler und Lackierer die Vorbereitung der Figuren unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuli2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 17. Juli 2013. Aufruf zur Unterstützung einer Mammut-Malaktion für die Mammutschule.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese ursprünglich vorgeschlagene Aktion in der beschriebenen Form verwirklicht wurde, ist anhand der bislang vorliegenden Quellen nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gestaltungsaktion auf dem Marktplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;13. Oktober 2013&#039;&#039;&#039; fand auf dem Ahlener Marktplatz eine Gestaltungsaktion statt, bei der Kinder eine weiße Ahlmut-Figur mit bunten Handabdrücken und teilweise ihren Namen versahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Beteiligten an dieser Aktion gehörte &#039;&#039;&#039;Sandra Weißenborn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gemeinsame Gestaltung erhielt die Figur ein farbenfrohes Erscheinungsbild mit zahlreichen roten, grünen, blauen, gelben und weiteren farbigen Handabdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion wurde am selben Tag durch einen Facebook-Beitrag mit Fotografien dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookOktober2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag vom 13. Oktober 2013 mit Fotografie der von Ahlener Kindern auf dem Marktplatz gestalteten Mammutfigur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammutfiguren im Stadtgebiet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wurden mehrere individuell gestaltete Ahlmut-Figuren an unterschiedlichen Standorten in Ahlen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Beispiele dokumentieren einen Teil dieser Figuren. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahlmut im Berliner Park ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Marktplatz mit Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur wurde später im &#039;&#039;&#039;Berliner Park am Europakreisel&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 2020 wurde in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ eine Fotografie der Figur veröffentlicht. Dem Beitrag zufolge war das Mammut am Vortag umgesetzt worden und bereits kurz darauf beschädigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotografie zeigt die bunt gestaltete Figur auf einer Grünfläche an einem Fußweg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot;&amp;gt;Markus Bockholt: Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 15. Februar 2020, mit Fotografie einer beschädigten Ahlmut-Figur nach einem Standortwechsel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschädigung wurde damit unmittelbar nach einer Umsetzung der Figur öffentlich dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parkbad Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Parkbad]] an der [[Dolberger Straße]] befinden sich zwei individuell gestaltete Ahlmut-Figuren. Eine grosse Figur in Rot und Orangetönen gehalten und eine kleinere Figur in Blautönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtwerke Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mit zahlreichen bunten Handabdrücken gestaltete Mammutfigur ist bei den Stadtwerken Ahlen dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur trägt farbige Handabdrücke und verschiedene Beschriftungen, darunter die Aufschrift „Stadtwerke Ahlen 1900“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Instagram-Beitrag vom 3. April 2025 erinnerten die Stadtwerke an ihr Hoffest zum 125-jährigen Bestehen im Jahr 2023. Der Beitrag zeigt die gestaltete Mammutfigur vor dem Kundencenter an der Industriestraße 40 und berichtet über die Beteiligung von Kindern an der Gestaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtwerke2025&amp;quot;&amp;gt;Stadtwerke Ahlen (@stadtwerke_ahlen): Instagram-Beitrag vom 3. April 2025. Rückblick auf das Hoffest 2023 mit Abbildung einer bunt gestalteten Mammutfigur am Kundencenter, Industriestraße 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FiT ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Ahlmut befindet sich vor der Einrichtung &#039;&#039;&#039;FiT&#039;&#039;&#039; an der [[Beckumer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur war überwiegend orange-weiß gestaltet und stand auf einer gepflasterten Fläche vor dem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Februar 2017 berichtete die Einrichtung auf Facebook, dass die Figur vermutlich in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar beschädigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde einer der Stoßzähne abgebrochen. Nach Angaben der Einrichtung wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet und eine Belohnung von 250 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung der verantwortlichen Person oder Personen führen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot;&amp;gt;FiT: Facebook-Beitrag vom 20. Februar 2017 über die Beschädigung der „FiT-Ahlmut“ in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar 2017, mit Fotografien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anno-Verlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere individuell gestaltete Ahlmut befindet sich beim &#039;&#039;&#039;Anno-Verlag&#039;&#039;&#039; an der Sedanstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur wurde mit zahlreichen Abbildungen von Buchcovern und Veröffentlichungen des Verlags versehen. Auffällig waren außerdem ihre blauen Augen und die gelbe Färbung auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 2017 stellte der Verlag das Mammut auf seiner Facebook-Seite vor und veröffentlichte einen Aufruf zur Namensfindung unter dem Motto „WANTED – NAME GESUCHT“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anno2017&amp;quot;&amp;gt;Anno-Verlag: Facebook-Beitrag vom 2. Oktober 2017 mit Fotografien einer individuell gestalteten Mammutfigur und einem Aufruf zur Namensfindung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bäckerei Haake ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Bäckerei Haake&#039;&#039;&#039; an der Beckumer Straße befand sich eine individuell gestaltete Ahlmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Bäckereibetrieb war die Figur mit einer Bäckerhose gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hof Beckamp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Beckamp wurde eine individuell gestaltete Mammutfigur als Teil einer privaten Kunstinstallation dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fotografie aus dem Jahr 2018 zeigt eine überwiegend helle Figur mit regenbogenfarbenen Beinen. Die Gestaltung hebt sich deutlich von den unternehmensbezogenen Mammutfiguren ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuni2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht dokumentierter Standorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Standort&lt;br /&gt;
! Gestaltung&lt;br /&gt;
! Nachweis / Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berliner Park]] am Europakreisel&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Kinderhandabdrücken&lt;br /&gt;
| Gestaltung auf dem Marktplatz am 13. Oktober 2013; später im Berliner Park; Umsetzung und Beschädigung 2020 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Parkbad&lt;br /&gt;
| Gross in Orangetönen und klein in Blautönen&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadtwerke Ahlen, Industriestraße 40&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Handabdrücken&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FiT&lt;br /&gt;
| Orange-weiß&lt;br /&gt;
| Beschädigung 2017 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anno-Verlag, Sedanstraße&lt;br /&gt;
| Buchcover und gelbe Kopfpartie&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehemalige Bäckerei Haake, Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Bäckerhose&lt;br /&gt;
| Zeitraum noch nicht ermittelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hof Beckamp&lt;br /&gt;
| Bunte Gestaltung mit regenbogenfarbenen Beinen&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2018&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Figuren können im Laufe der Jahre ihren Standort gewechselt haben. Daher muss die Zahl der dokumentierten Standorte nicht mit der Anzahl der tatsächlich angeschafften Mammuts übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschädigungen und Vandalismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Mammutfiguren wurden im Laufe der Jahre beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden. Die Ahlmut-Initiative bemühte sich daraufhin um Unterstützung für Ersatzfiguren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2017 wurde die orange-weiße FiT-Ahlmut beschädigt. Ein Stoßzahn wurde abgebrochen. Die Einrichtung erstattete nach eigenen Angaben Anzeige und setzte eine Belohnung von 250 Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2020 wurde die mit bunten Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur, die später im Berliner Park am Europakreisel dokumentiert ist, unmittelbar nach einem Standortwechsel beschädigt. Der Vorfall wurde am 15. Februar 2020 mit einer Fotografie in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10562</id>
		<title>Ahlmut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10562"/>
		<updated>2026-10-11T12:04:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Ahlmut im Berliner Park */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ahlmut&#039;&#039;&#039; ist der Name einer Mammutfigur, die im Jahr 2013 auf Initiative von &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; als Symbolfigur für die Stadt Ahlen vorgestellt wurde. Die aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Figuren sollten von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen erworben, individuell gestaltet und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet aufgestellt werden. Ziel war es, das Mammut als Erkennungszeichen einer „starken“ Stadt zu etablieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: „Ahlmut“ kann bald in Serie gehen. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 13. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative fand sowohl Unterstützung als auch Kritik. Insbesondere die Frage, ob das Mammut als Identifikationsfigur für Ahlen geeignet sei, löste im Sommer 2013 eine öffentliche Diskussion aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut findet nicht nur Anklang. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden mehrere unterschiedlich gestaltete Mammutfiguren an verschiedenen Orten in Ahlen aufgestellt. Einige der Figuren wurden später versetzt oder beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mammuts als Symbolfigur steht im Zusammenhang mit dem [[Ahlener Mammut]], dessen Skelett im Juni 1910 bei Grabungen auf dem Gelände der Stanz- und Emaillierwerke Gebrüder Seiler gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das annähernd vollständig erhaltene Skelett gelangte nach Münster und wurde dort wissenschaftlich untersucht und ausgestellt. Der Fund gehört zu den bemerkenswerten paläontologischen Entdeckungen der Ahlener Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mammut fand in Ahlen später unter anderem als Namensgeber der Mammut-Apotheke, des Mammutpfades und des Wirtschaftspreises „Ahlener Mammut“ Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Anfang der 2000er-Jahre schlug der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039; vor, das Mammut als Symbol für den Strukturwandel der Stadt nach der Schließung der Zeche zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogalla entwickelte ein Grobkonzept für eine Öffentlichkeitskampagne, deren Ziel unter anderem die Rückführung des 1910 gefundenen Mammutskeletts aus Münster nach Ahlen war. Nach seiner Darstellung fand der Vorschlag beim damaligen Bürgermeister jedoch keine Zustimmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung von Ahlmut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Initiative von Knut Schneider ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative zur Verbreitung von Mammutfiguren im Ahlener Stadtgebiet ging auf &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; zurück. Er gab der Figur auch den Namen „Ahlmut“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2013 präsentierte Schneider ein erstes Musterexemplar, das er bei einem Hersteller in Dortmund hatte abholen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Vertretern der Stadtwerke Ahlen wurde das Mammut zunächst am Parkbad aufgestellt, um seine Wirkung an diesem Standort zu erproben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtwerke-Geschäftsführer &#039;&#039;&#039;Hans Jürgen Tröger&#039;&#039;&#039; konnte sich eine dauerhaft aufgestellte Figur vor dem Parkbad vorstellen. Als mögliche Gestaltung wurde ein bunt geringelter Badeanzug ins Gespräch gebracht. Auch seine Mitarbeiterin &#039;&#039;&#039;Claudia Drews&#039;&#039;&#039; beteiligte sich an der Präsentation und half beim Ausladen der Figur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Mammut für weitere Probeaufnahmen durch Ahlen transportiert. Zu den Stationen gehörten das Heimatmuseum und die Volkshochschule am Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtfest im Juli 2013 wurde das Musterexemplar im Schaufenster des Hauses Holtermann am Ahlener Markt ausgestellt. Die Figur sollte dort auf die Initiative aufmerksam machen und weitere Interessenten gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: Ein Mädchen: „Ahlmut“ ist da. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 10. Juli 2013, aktualisiert am 11. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellung und geplante Verbreitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mammutfiguren bestanden aus glasfaserverstärktem Kunststoff und waren dadurch vergleichsweise leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller aus Dortmund bot verschiedene Ausführungen mit Scheitelhöhen zwischen 80 und 180 Zentimetern an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren sollten von den Erwerbern individuell gestaltet und beispielsweise vor Firmengebäuden, in Ausstellungsräumen oder an markanten öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 2013 lagen bereits zwölf feste Bestellungen von Unternehmen und Institutionen vor. Zu den Interessenten gehörten unter anderem „Pro Ahlen“ und die Stadtwerke Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Serienproduktion zu den von Schneider ausgehandelten Konditionen waren mindestens 20 Bestellungen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mögliche öffentliche Standorte wurden unter anderem der Europakreisel und der Westkreisel vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung fand die Initiative auch in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“, in der sich zahlreiche Mitglieder für das Mammut als neue Symbolfigur aussprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Diskussion und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Verbreitung der Mammutfiguren löste im August 2013 eine öffentliche Diskussion über Stadtmarketing, Kunst und die Identität Ahlens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Befürworter in Ahlmut eine Möglichkeit sahen, ein wiedererkennbares Symbol für Ahlen zu schaffen, äußerten insbesondere Vertreter der Kunst- und Architekturszene Bedenken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haltung der Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister &#039;&#039;&#039;Benedikt Ruhmöller&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel daran, ob das Mammut als stadtbildprägendes Maskottchen oder Symboltier für Ahlen geeignet sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verwies darauf, dass Ahlen bereits über zahlreiche Stärken verfüge, darunter erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen und eine Kunstszene, die zu einem Aushängeschild der Stadt geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhmöller sprach sich für eine breitere öffentliche Diskussion unter Einbeziehung der zuständigen Gremien und der Politik aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterschied er zwischen privaten und öffentlichen Standorten. Während Eigentümer auf ihren eigenen Grundstücken grundsätzlich Mammutfiguren aufstellen könnten, müsse eine Aufstellung im öffentlichen Raum jeweils einzeln geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebBuergermeister&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut das richtige Symboltier? In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 28. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik aus Kunst und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt &#039;&#039;&#039;Christian Tripp&#039;&#039;&#039; bezeichnete die Initiative als „völlig überflüssig“. Er regte an, stattdessen der Gestaltung der Innenstadt größere Aufmerksamkeit zu widmen. Ahlen verfüge mit dem Aal im Stadtwappen bereits über ein eigenes Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Helga Gausling&#039;&#039;&#039;, Leiterin des Fritz-Winter-Hauses, hielt die Mammutfiguren für unpassend und sprach sich stattdessen für ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement im Denkmalschutz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burkhard Leismann&#039;&#039;&#039; kritisierte die Kunststofffiguren als wenig gelungene Dekoration. Er befürchtete außerdem, dass eine Vielzahl solcher Mammuts die Bedeutung eines bereits bestehenden, künstlerisch gestalteten Mammuts schmälern könnte, mit dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft besondere unternehmerische Leistungen würdigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Rinke&#039;&#039;&#039; vom Kunstverein sah in der geplanten Aktion einen Widerspruch zum Kulturimage Ahlens. Er verwies auf Ausführungen der Münsteraner Stadtmarketing-Leiterin Bernadette Spinnen, die zuvor bei einer Mitgliederversammlung von Pro Ahlen über die Entwicklung einer städtischen Identität gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunsthistorikerin &#039;&#039;&#039;Andrea Bergmann&#039;&#039;&#039; stellte grundsätzlich infrage, ob überlebensgroße Tierfiguren noch eine zeitgemäße Ausdrucksform städtischer Identität seien und dem vielfältigen Potenzial Ahlens gerecht würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Architekt &#039;&#039;&#039;Volker Lembken&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel an der identitätsstiftenden Wirkung des Mammuts und verwies auf den Aal als bereits vorhandenes Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein namentlich nicht genannter Marketingfachmann erkannte grundsätzlich die Notwendigkeit eines identitätsstiftenden Symbols, kritisierte jedoch strategische Versäumnisse und stellte den Nutzen von Aufträgen an einen auswärtigen Kunststoffhersteller infrage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befürworter und Bürgerengagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ausdrücklichen Befürwortern gehörte der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039;, der das Mammut bereits Jahre zuvor als Symbol des Strukturwandels vorgeschlagen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Initiator &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; und zahlreiche Unterstützer in sozialen Netzwerken setzten sich für die Verbreitung der Mammutfiguren ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ wurde im August 2013 unter anderem vorgeschlagen, die Mammuts im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte von Kindern und Jugendlichen gestalten zu lassen. Ahlener Künstler sollten solche Aktionen begleiten und mit Unternehmen sowie Privatpersonen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee war, ein gemeinschaftlich entwickeltes Stadtmaskottchen zu schaffen und dabei die Bevölkerung unmittelbar einzubeziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookAugust2013&amp;quot;&amp;gt;Öffentlicher Facebook-Beitrag vom 30. August 2013 zur Diskussion über Ahlmut sowie zur Beteiligung von Schulen, Künstlern und Unternehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Bürgerbeteiligung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Merkmal der Ahlmut-Initiative war die Möglichkeit, jede Mammutfigur individuell zu gestalten. Auf diese Weise entstanden Figuren mit unterschiedlichen Farbgebungen, Motiven und Bezügen zu den jeweiligen Eigentümern oder Standorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben unternehmensbezogenen Gestaltungen entstanden auch Figuren, bei deren Bemalung Kinder und andere Bürger beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterstützung der Mammutschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knut Schneider bemühte sich darum, mithilfe der Ahlmut-Initiative Ersatz für die zerstörten Figuren zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Unternehmen erklärten sich bereit, zusätzlich zum Kaufpreis ihrer eigenen Mammutfigur jeweils 100 Euro für diesen Zweck beizusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2013 war die erforderliche Summe allerdings noch nicht vollständig zusammengekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 17. Juli 2013 war in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ eine gemeinsame Malaktion mit Kindern der Mammutschule vorgeschlagen worden. Dabei sollten freiwillige Helfer sowie Maler und Lackierer die Vorbereitung der Figuren unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuli2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 17. Juli 2013. Aufruf zur Unterstützung einer Mammut-Malaktion für die Mammutschule.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese ursprünglich vorgeschlagene Aktion in der beschriebenen Form verwirklicht wurde, ist anhand der bislang vorliegenden Quellen nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gestaltungsaktion auf dem Marktplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;13. Oktober 2013&#039;&#039;&#039; fand auf dem Ahlener Marktplatz eine Gestaltungsaktion statt, bei der Kinder eine weiße Ahlmut-Figur mit bunten Handabdrücken und teilweise ihren Namen versahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Beteiligten an dieser Aktion gehörte &#039;&#039;&#039;Sandra Weißenborn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gemeinsame Gestaltung erhielt die Figur ein farbenfrohes Erscheinungsbild mit zahlreichen roten, grünen, blauen, gelben und weiteren farbigen Handabdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion wurde am selben Tag durch einen Facebook-Beitrag mit Fotografien dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookOktober2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag vom 13. Oktober 2013 mit Fotografie der von Ahlener Kindern auf dem Marktplatz gestalteten Mammutfigur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammutfiguren im Stadtgebiet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wurden mehrere individuell gestaltete Ahlmut-Figuren an unterschiedlichen Standorten in Ahlen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Beispiele dokumentieren einen Teil dieser Figuren. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahlmut im Berliner Park ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Marktplatz mit Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur wurde später im &#039;&#039;&#039;Berliner Park am Europakreisel&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 2020 wurde in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ eine Fotografie der Figur veröffentlicht. Dem Beitrag zufolge war das Mammut am Vortag umgesetzt worden und bereits kurz darauf beschädigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotografie zeigt die bunt gestaltete Figur auf einer Grünfläche an einem Fußweg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot;&amp;gt;Markus Bockholt: Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 15. Februar 2020, mit Fotografie einer beschädigten Ahlmut-Figur nach einem Standortwechsel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschädigung wurde damit unmittelbar nach einer Umsetzung der Figur öffentlich dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parkbad Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Parkbad]] an der [[Dolberger Straße]] befinden sich zwei individuell gestaltete Ahlmut-Figuren. Eine grosse Figur in Rot und Orangetönen gehalten und eine kleinere Figur in Blautönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtwerke Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mit zahlreichen bunten Handabdrücken gestaltete Mammutfigur ist bei den Stadtwerken Ahlen dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur trägt farbige Handabdrücke und verschiedene Beschriftungen, darunter die Aufschrift „Stadtwerke Ahlen 1900“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Instagram-Beitrag vom 3. April 2025 erinnerten die Stadtwerke an ihr Hoffest zum 125-jährigen Bestehen im Jahr 2023. Der Beitrag zeigt die gestaltete Mammutfigur vor dem Kundencenter an der Industriestraße 40 und berichtet über die Beteiligung von Kindern an der Gestaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtwerke2025&amp;quot;&amp;gt;Stadtwerke Ahlen (@stadtwerke_ahlen): Instagram-Beitrag vom 3. April 2025. Rückblick auf das Hoffest 2023 mit Abbildung einer bunt gestalteten Mammutfigur am Kundencenter, Industriestraße 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FiT ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Ahlmut befindet sich vor der Einrichtung &#039;&#039;&#039;FiT&#039;&#039;&#039; an der [[Beckumer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur war überwiegend orange-weiß gestaltet und stand auf einer gepflasterten Fläche vor dem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Februar 2017 berichtete die Einrichtung auf Facebook, dass die Figur vermutlich in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar beschädigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde einer der Stoßzähne abgebrochen. Nach Angaben der Einrichtung wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet und eine Belohnung von 250 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung der verantwortlichen Person oder Personen führen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot;&amp;gt;FiT: Facebook-Beitrag vom 20. Februar 2017 über die Beschädigung der „FiT-Ahlmut“ in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar 2017, mit Fotografien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anno-Verlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere individuell gestaltete Ahlmut befindet sich beim &#039;&#039;&#039;Anno-Verlag&#039;&#039;&#039; an der Sedanstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur wurde mit zahlreichen Abbildungen von Buchcovern und Veröffentlichungen des Verlags versehen. Auffällig waren außerdem ihre blauen Augen und die gelbe Färbung auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 2017 stellte der Verlag das Mammut auf seiner Facebook-Seite vor und veröffentlichte einen Aufruf zur Namensfindung unter dem Motto „WANTED – NAME GESUCHT“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anno2017&amp;quot;&amp;gt;Anno-Verlag: Facebook-Beitrag vom 2. Oktober 2017 mit Fotografien einer individuell gestalteten Mammutfigur und einem Aufruf zur Namensfindung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bäckerei Haake ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Bäckerei Haake&#039;&#039;&#039; an der Beckumer Straße befand sich eine individuell gestaltete Ahlmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Bäckereibetrieb war die Figur mit einer Bäckerhose gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hof Beckamp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Beckamp wurde eine individuell gestaltete Mammutfigur als Teil einer privaten Kunstinstallation dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fotografie aus dem Jahr 2018 zeigt eine überwiegend helle Figur mit regenbogenfarbenen Beinen. Die Gestaltung hebt sich deutlich von den unternehmensbezogenen Mammutfiguren ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuni2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht dokumentierter Standorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Standort&lt;br /&gt;
! Gestaltung&lt;br /&gt;
! Nachweis / Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berliner Park]] am Europakreisel&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Kinderhandabdrücken&lt;br /&gt;
| Gestaltung auf dem Marktplatz am 13. Oktober 2013; später im Berliner Park; Umsetzung und Beschädigung 2020 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadtwerke Ahlen, Industriestraße 40&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Handabdrücken&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FiT&lt;br /&gt;
| Orange-weiß&lt;br /&gt;
| Beschädigung 2017 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anno-Verlag, Sedanstraße&lt;br /&gt;
| Buchcover und gelbe Kopfpartie&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehemalige Bäckerei Haake, Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Bäckerhose&lt;br /&gt;
| Zeitraum noch nicht ermittelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hof Beckamp&lt;br /&gt;
| Bunte Gestaltung mit regenbogenfarbenen Beinen&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2018&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Figuren können im Laufe der Jahre ihren Standort gewechselt haben. Daher muss die Zahl der dokumentierten Standorte nicht mit der Anzahl der tatsächlich angeschafften Mammuts übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschädigungen und Vandalismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Mammutfiguren wurden im Laufe der Jahre beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden. Die Ahlmut-Initiative bemühte sich daraufhin um Unterstützung für Ersatzfiguren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2017 wurde die orange-weiße FiT-Ahlmut beschädigt. Ein Stoßzahn wurde abgebrochen. Die Einrichtung erstattete nach eigenen Angaben Anzeige und setzte eine Belohnung von 250 Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2020 wurde die mit bunten Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur, die später im Berliner Park am Europakreisel dokumentiert ist, unmittelbar nach einem Standortwechsel beschädigt. Der Vorfall wurde am 15. Februar 2020 mit einer Fotografie in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10561</id>
		<title>Ahlmut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10561"/>
		<updated>2026-10-11T11:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ahlmut&#039;&#039;&#039; ist der Name einer Mammutfigur, die im Jahr 2013 auf Initiative von &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; als Symbolfigur für die Stadt Ahlen vorgestellt wurde. Die aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Figuren sollten von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen erworben, individuell gestaltet und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet aufgestellt werden. Ziel war es, das Mammut als Erkennungszeichen einer „starken“ Stadt zu etablieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: „Ahlmut“ kann bald in Serie gehen. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 13. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative fand sowohl Unterstützung als auch Kritik. Insbesondere die Frage, ob das Mammut als Identifikationsfigur für Ahlen geeignet sei, löste im Sommer 2013 eine öffentliche Diskussion aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut findet nicht nur Anklang. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden mehrere unterschiedlich gestaltete Mammutfiguren an verschiedenen Orten in Ahlen aufgestellt. Einige der Figuren wurden später versetzt oder beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mammuts als Symbolfigur steht im Zusammenhang mit dem [[Ahlener Mammut]], dessen Skelett im Juni 1910 bei Grabungen auf dem Gelände der Stanz- und Emaillierwerke Gebrüder Seiler gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das annähernd vollständig erhaltene Skelett gelangte nach Münster und wurde dort wissenschaftlich untersucht und ausgestellt. Der Fund gehört zu den bemerkenswerten paläontologischen Entdeckungen der Ahlener Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mammut fand in Ahlen später unter anderem als Namensgeber der Mammut-Apotheke, des Mammutpfades und des Wirtschaftspreises „Ahlener Mammut“ Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Anfang der 2000er-Jahre schlug der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039; vor, das Mammut als Symbol für den Strukturwandel der Stadt nach der Schließung der Zeche zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogalla entwickelte ein Grobkonzept für eine Öffentlichkeitskampagne, deren Ziel unter anderem die Rückführung des 1910 gefundenen Mammutskeletts aus Münster nach Ahlen war. Nach seiner Darstellung fand der Vorschlag beim damaligen Bürgermeister jedoch keine Zustimmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung von Ahlmut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Initiative von Knut Schneider ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative zur Verbreitung von Mammutfiguren im Ahlener Stadtgebiet ging auf &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; zurück. Er gab der Figur auch den Namen „Ahlmut“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2013 präsentierte Schneider ein erstes Musterexemplar, das er bei einem Hersteller in Dortmund hatte abholen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Vertretern der Stadtwerke Ahlen wurde das Mammut zunächst am Parkbad aufgestellt, um seine Wirkung an diesem Standort zu erproben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtwerke-Geschäftsführer &#039;&#039;&#039;Hans Jürgen Tröger&#039;&#039;&#039; konnte sich eine dauerhaft aufgestellte Figur vor dem Parkbad vorstellen. Als mögliche Gestaltung wurde ein bunt geringelter Badeanzug ins Gespräch gebracht. Auch seine Mitarbeiterin &#039;&#039;&#039;Claudia Drews&#039;&#039;&#039; beteiligte sich an der Präsentation und half beim Ausladen der Figur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Mammut für weitere Probeaufnahmen durch Ahlen transportiert. Zu den Stationen gehörten das Heimatmuseum und die Volkshochschule am Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtfest im Juli 2013 wurde das Musterexemplar im Schaufenster des Hauses Holtermann am Ahlener Markt ausgestellt. Die Figur sollte dort auf die Initiative aufmerksam machen und weitere Interessenten gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: Ein Mädchen: „Ahlmut“ ist da. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 10. Juli 2013, aktualisiert am 11. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellung und geplante Verbreitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mammutfiguren bestanden aus glasfaserverstärktem Kunststoff und waren dadurch vergleichsweise leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller aus Dortmund bot verschiedene Ausführungen mit Scheitelhöhen zwischen 80 und 180 Zentimetern an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren sollten von den Erwerbern individuell gestaltet und beispielsweise vor Firmengebäuden, in Ausstellungsräumen oder an markanten öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 2013 lagen bereits zwölf feste Bestellungen von Unternehmen und Institutionen vor. Zu den Interessenten gehörten unter anderem „Pro Ahlen“ und die Stadtwerke Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Serienproduktion zu den von Schneider ausgehandelten Konditionen waren mindestens 20 Bestellungen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mögliche öffentliche Standorte wurden unter anderem der Europakreisel und der Westkreisel vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung fand die Initiative auch in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“, in der sich zahlreiche Mitglieder für das Mammut als neue Symbolfigur aussprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Diskussion und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Verbreitung der Mammutfiguren löste im August 2013 eine öffentliche Diskussion über Stadtmarketing, Kunst und die Identität Ahlens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Befürworter in Ahlmut eine Möglichkeit sahen, ein wiedererkennbares Symbol für Ahlen zu schaffen, äußerten insbesondere Vertreter der Kunst- und Architekturszene Bedenken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haltung der Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister &#039;&#039;&#039;Benedikt Ruhmöller&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel daran, ob das Mammut als stadtbildprägendes Maskottchen oder Symboltier für Ahlen geeignet sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verwies darauf, dass Ahlen bereits über zahlreiche Stärken verfüge, darunter erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen und eine Kunstszene, die zu einem Aushängeschild der Stadt geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhmöller sprach sich für eine breitere öffentliche Diskussion unter Einbeziehung der zuständigen Gremien und der Politik aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterschied er zwischen privaten und öffentlichen Standorten. Während Eigentümer auf ihren eigenen Grundstücken grundsätzlich Mammutfiguren aufstellen könnten, müsse eine Aufstellung im öffentlichen Raum jeweils einzeln geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebBuergermeister&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut das richtige Symboltier? In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 28. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik aus Kunst und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt &#039;&#039;&#039;Christian Tripp&#039;&#039;&#039; bezeichnete die Initiative als „völlig überflüssig“. Er regte an, stattdessen der Gestaltung der Innenstadt größere Aufmerksamkeit zu widmen. Ahlen verfüge mit dem Aal im Stadtwappen bereits über ein eigenes Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Helga Gausling&#039;&#039;&#039;, Leiterin des Fritz-Winter-Hauses, hielt die Mammutfiguren für unpassend und sprach sich stattdessen für ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement im Denkmalschutz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burkhard Leismann&#039;&#039;&#039; kritisierte die Kunststofffiguren als wenig gelungene Dekoration. Er befürchtete außerdem, dass eine Vielzahl solcher Mammuts die Bedeutung eines bereits bestehenden, künstlerisch gestalteten Mammuts schmälern könnte, mit dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft besondere unternehmerische Leistungen würdigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Rinke&#039;&#039;&#039; vom Kunstverein sah in der geplanten Aktion einen Widerspruch zum Kulturimage Ahlens. Er verwies auf Ausführungen der Münsteraner Stadtmarketing-Leiterin Bernadette Spinnen, die zuvor bei einer Mitgliederversammlung von Pro Ahlen über die Entwicklung einer städtischen Identität gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunsthistorikerin &#039;&#039;&#039;Andrea Bergmann&#039;&#039;&#039; stellte grundsätzlich infrage, ob überlebensgroße Tierfiguren noch eine zeitgemäße Ausdrucksform städtischer Identität seien und dem vielfältigen Potenzial Ahlens gerecht würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Architekt &#039;&#039;&#039;Volker Lembken&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel an der identitätsstiftenden Wirkung des Mammuts und verwies auf den Aal als bereits vorhandenes Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein namentlich nicht genannter Marketingfachmann erkannte grundsätzlich die Notwendigkeit eines identitätsstiftenden Symbols, kritisierte jedoch strategische Versäumnisse und stellte den Nutzen von Aufträgen an einen auswärtigen Kunststoffhersteller infrage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befürworter und Bürgerengagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ausdrücklichen Befürwortern gehörte der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039;, der das Mammut bereits Jahre zuvor als Symbol des Strukturwandels vorgeschlagen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Initiator &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; und zahlreiche Unterstützer in sozialen Netzwerken setzten sich für die Verbreitung der Mammutfiguren ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ wurde im August 2013 unter anderem vorgeschlagen, die Mammuts im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte von Kindern und Jugendlichen gestalten zu lassen. Ahlener Künstler sollten solche Aktionen begleiten und mit Unternehmen sowie Privatpersonen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee war, ein gemeinschaftlich entwickeltes Stadtmaskottchen zu schaffen und dabei die Bevölkerung unmittelbar einzubeziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookAugust2013&amp;quot;&amp;gt;Öffentlicher Facebook-Beitrag vom 30. August 2013 zur Diskussion über Ahlmut sowie zur Beteiligung von Schulen, Künstlern und Unternehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Bürgerbeteiligung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Merkmal der Ahlmut-Initiative war die Möglichkeit, jede Mammutfigur individuell zu gestalten. Auf diese Weise entstanden Figuren mit unterschiedlichen Farbgebungen, Motiven und Bezügen zu den jeweiligen Eigentümern oder Standorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben unternehmensbezogenen Gestaltungen entstanden auch Figuren, bei deren Bemalung Kinder und andere Bürger beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterstützung der Mammutschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knut Schneider bemühte sich darum, mithilfe der Ahlmut-Initiative Ersatz für die zerstörten Figuren zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Unternehmen erklärten sich bereit, zusätzlich zum Kaufpreis ihrer eigenen Mammutfigur jeweils 100 Euro für diesen Zweck beizusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2013 war die erforderliche Summe allerdings noch nicht vollständig zusammengekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 17. Juli 2013 war in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ eine gemeinsame Malaktion mit Kindern der Mammutschule vorgeschlagen worden. Dabei sollten freiwillige Helfer sowie Maler und Lackierer die Vorbereitung der Figuren unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuli2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 17. Juli 2013. Aufruf zur Unterstützung einer Mammut-Malaktion für die Mammutschule.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese ursprünglich vorgeschlagene Aktion in der beschriebenen Form verwirklicht wurde, ist anhand der bislang vorliegenden Quellen nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gestaltungsaktion auf dem Marktplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;13. Oktober 2013&#039;&#039;&#039; fand auf dem Ahlener Marktplatz eine Gestaltungsaktion statt, bei der Kinder eine weiße Ahlmut-Figur mit bunten Handabdrücken und teilweise ihren Namen versahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Beteiligten an dieser Aktion gehörte &#039;&#039;&#039;Sandra Weißenborn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gemeinsame Gestaltung erhielt die Figur ein farbenfrohes Erscheinungsbild mit zahlreichen roten, grünen, blauen, gelben und weiteren farbigen Handabdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion wurde am selben Tag durch einen Facebook-Beitrag mit Fotografien dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookOktober2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag vom 13. Oktober 2013 mit Fotografie der von Ahlener Kindern auf dem Marktplatz gestalteten Mammutfigur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammutfiguren im Stadtgebiet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wurden mehrere individuell gestaltete Ahlmut-Figuren an unterschiedlichen Standorten in Ahlen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Beispiele dokumentieren einen Teil dieser Figuren. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahlmut im Berliner Park ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Marktplatz mit Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur wurde später im &#039;&#039;&#039;Berliner Park am Europakreisel&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 2020 wurde in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ eine Fotografie der Figur veröffentlicht. Dem Beitrag zufolge war das Mammut am Vortag umgesetzt worden und bereits kurz darauf beschädigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotografie zeigt die bunt gestaltete Figur auf einer Grünfläche an einem Fußweg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot;&amp;gt;Markus Bockholt: Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 15. Februar 2020, mit Fotografie einer beschädigten Ahlmut-Figur nach einem Standortwechsel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschädigung wurde damit unmittelbar nach einer Umsetzung der Figur öffentlich dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtwerke Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mit zahlreichen bunten Handabdrücken gestaltete Mammutfigur ist bei den Stadtwerken Ahlen dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur trägt farbige Handabdrücke und verschiedene Beschriftungen, darunter die Aufschrift „Stadtwerke Ahlen 1900“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Instagram-Beitrag vom 3. April 2025 erinnerten die Stadtwerke an ihr Hoffest zum 125-jährigen Bestehen im Jahr 2023. Der Beitrag zeigt die gestaltete Mammutfigur vor dem Kundencenter an der Industriestraße 40 und berichtet über die Beteiligung von Kindern an der Gestaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtwerke2025&amp;quot;&amp;gt;Stadtwerke Ahlen (@stadtwerke_ahlen): Instagram-Beitrag vom 3. April 2025. Rückblick auf das Hoffest 2023 mit Abbildung einer bunt gestalteten Mammutfigur am Kundencenter, Industriestraße 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FiT ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Ahlmut befindet sich vor der Einrichtung &#039;&#039;&#039;FiT&#039;&#039;&#039; an der [[Beckumer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur war überwiegend orange-weiß gestaltet und stand auf einer gepflasterten Fläche vor dem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Februar 2017 berichtete die Einrichtung auf Facebook, dass die Figur vermutlich in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar beschädigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde einer der Stoßzähne abgebrochen. Nach Angaben der Einrichtung wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet und eine Belohnung von 250 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung der verantwortlichen Person oder Personen führen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot;&amp;gt;FiT: Facebook-Beitrag vom 20. Februar 2017 über die Beschädigung der „FiT-Ahlmut“ in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar 2017, mit Fotografien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anno-Verlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere individuell gestaltete Ahlmut befindet sich beim &#039;&#039;&#039;Anno-Verlag&#039;&#039;&#039; an der Sedanstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur wurde mit zahlreichen Abbildungen von Buchcovern und Veröffentlichungen des Verlags versehen. Auffällig waren außerdem ihre blauen Augen und die gelbe Färbung auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 2017 stellte der Verlag das Mammut auf seiner Facebook-Seite vor und veröffentlichte einen Aufruf zur Namensfindung unter dem Motto „WANTED – NAME GESUCHT“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anno2017&amp;quot;&amp;gt;Anno-Verlag: Facebook-Beitrag vom 2. Oktober 2017 mit Fotografien einer individuell gestalteten Mammutfigur und einem Aufruf zur Namensfindung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bäckerei Haake ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Bäckerei Haake&#039;&#039;&#039; an der Beckumer Straße befand sich eine individuell gestaltete Ahlmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Bäckereibetrieb war die Figur mit einer Bäckerhose gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hof Beckamp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Beckamp wurde eine individuell gestaltete Mammutfigur als Teil einer privaten Kunstinstallation dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fotografie aus dem Jahr 2018 zeigt eine überwiegend helle Figur mit regenbogenfarbenen Beinen. Die Gestaltung hebt sich deutlich von den unternehmensbezogenen Mammutfiguren ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuni2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht dokumentierter Standorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Standort&lt;br /&gt;
! Gestaltung&lt;br /&gt;
! Nachweis / Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berliner Park]] am Europakreisel&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Kinderhandabdrücken&lt;br /&gt;
| Gestaltung auf dem Marktplatz am 13. Oktober 2013; später im Berliner Park; Umsetzung und Beschädigung 2020 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadtwerke Ahlen, Industriestraße 40&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Handabdrücken&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FiT&lt;br /&gt;
| Orange-weiß&lt;br /&gt;
| Beschädigung 2017 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anno-Verlag, Sedanstraße&lt;br /&gt;
| Buchcover und gelbe Kopfpartie&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehemalige Bäckerei Haake, Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Bäckerhose&lt;br /&gt;
| Zeitraum noch nicht ermittelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hof Beckamp&lt;br /&gt;
| Bunte Gestaltung mit regenbogenfarbenen Beinen&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2018&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Figuren können im Laufe der Jahre ihren Standort gewechselt haben. Daher muss die Zahl der dokumentierten Standorte nicht mit der Anzahl der tatsächlich angeschafften Mammuts übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschädigungen und Vandalismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Mammutfiguren wurden im Laufe der Jahre beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden. Die Ahlmut-Initiative bemühte sich daraufhin um Unterstützung für Ersatzfiguren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2017 wurde die orange-weiße FiT-Ahlmut beschädigt. Ein Stoßzahn wurde abgebrochen. Die Einrichtung erstattete nach eigenen Angaben Anzeige und setzte eine Belohnung von 250 Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2020 wurde die mit bunten Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur, die später im Berliner Park am Europakreisel dokumentiert ist, unmittelbar nach einem Standortwechsel beschädigt. Der Vorfall wurde am 15. Februar 2020 mit einer Fotografie in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10560</id>
		<title>Ahlmut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10560"/>
		<updated>2026-10-11T11:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ahlmut&#039;&#039;&#039; ist der Name einer Mammutfigur, die im Jahr 2013 auf Initiative von &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; als Symbolfigur für die Stadt [[Ahlen]] vorgestellt wurde. Die aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Figuren sollten von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen erworben, individuell gestaltet und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet aufgestellt werden. Ziel war es, das Mammut als Erkennungszeichen einer „starken“ Stadt zu etablieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: „Ahlmut“ kann bald in Serie gehen. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 13. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative fand sowohl Unterstützung als auch Kritik. Insbesondere die Frage, ob das Mammut als Identifikationsfigur für Ahlen geeignet sei, löste im Sommer 2013 eine öffentliche Diskussion aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut findet nicht nur Anklang. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 31. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden mehrere unterschiedlich gestaltete Mammutfiguren an verschiedenen Orten in Ahlen aufgestellt. Einige der Figuren wurden später versetzt oder beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mammuts als Symbolfigur steht im Zusammenhang mit dem [[Ahlener Mammut]], dessen Skelett im Juni 1910 bei Grabungen auf dem Gelände der Stanz- und Emaillierwerke Gebrüder Seiler gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das annähernd vollständig erhaltene Skelett gelangte nach Münster und wurde dort wissenschaftlich untersucht und ausgestellt. Der Fund gehört zu den bemerkenswerten paläontologischen Entdeckungen der Ahlener Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mammut fand in Ahlen später unter anderem als Namensgeber der Mammut-Apotheke, des Mammutpfades und des Wirtschaftspreises „Ahlener Mammut“ Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Anfang der 2000er-Jahre schlug der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039; vor, das Mammut als Symbol für den Strukturwandel der Stadt nach der Schließung der Zeche zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogalla entwickelte ein Grobkonzept für eine Öffentlichkeitskampagne, deren Ziel unter anderem die Rückführung des 1910 gefundenen Mammutskeletts aus Münster nach Ahlen war. Nach seiner Darstellung fand der Vorschlag beim damaligen Bürgermeister jedoch keine Zustimmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung von Ahlmut ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Initiative von Knut Schneider ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative zur Verbreitung von Mammutfiguren im Ahlener Stadtgebiet ging auf &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; zurück. Er gab der Figur auch den Namen „Ahlmut“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2013 präsentierte Schneider ein erstes Musterexemplar, das er bei einem Hersteller in Dortmund hatte abholen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Vertretern der Stadtwerke Ahlen wurde das Mammut zunächst am Parkbad aufgestellt, um seine Wirkung an diesem Standort zu erproben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtwerke-Geschäftsführer &#039;&#039;&#039;Hans Jürgen Tröger&#039;&#039;&#039; konnte sich eine dauerhaft aufgestellte Figur vor dem Parkbad vorstellen. Als mögliche Gestaltung wurde ein bunt geringelter Badeanzug ins Gespräch gebracht. Auch seine Mitarbeiterin &#039;&#039;&#039;Claudia Drews&#039;&#039;&#039; beteiligte sich an der Präsentation und half beim Ausladen der Figur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde das Mammut für weitere Probeaufnahmen durch Ahlen transportiert. Zu den Stationen gehörten das Heimatmuseum und die Volkshochschule am Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtfest im Juli 2013 wurde das Musterexemplar im Schaufenster des Hauses Holtermann am Ahlener Markt ausgestellt. Die Figur sollte dort auf die Initiative aufmerksam machen und weitere Interessenten gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot;&amp;gt;Peter Harke: Ein Mädchen: „Ahlmut“ ist da. In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 10. Juli 2013, aktualisiert am 11. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellung und geplante Verbreitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mammutfiguren bestanden aus glasfaserverstärktem Kunststoff und waren dadurch vergleichsweise leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller aus Dortmund bot verschiedene Ausführungen mit Scheitelhöhen zwischen 80 und 180 Zentimetern an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeJuli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren sollten von den Erwerbern individuell gestaltet und beispielsweise vor Firmengebäuden, in Ausstellungsräumen oder an markanten öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 2013 lagen bereits zwölf feste Bestellungen von Unternehmen und Institutionen vor. Zu den Interessenten gehörten unter anderem „Pro Ahlen“ und die Stadtwerke Ahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Serienproduktion zu den von Schneider ausgehandelten Konditionen waren mindestens 20 Bestellungen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mögliche öffentliche Standorte wurden unter anderem der Europakreisel und der Westkreisel vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung fand die Initiative auch in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“, in der sich zahlreiche Mitglieder für das Mammut als neue Symbolfigur aussprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Diskussion und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Verbreitung der Mammutfiguren löste im August 2013 eine öffentliche Diskussion über Stadtmarketing, Kunst und die Identität Ahlens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Befürworter in Ahlmut eine Möglichkeit sahen, ein wiedererkennbares Symbol für Ahlen zu schaffen, äußerten insbesondere Vertreter der Kunst- und Architekturszene Bedenken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haltung der Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister &#039;&#039;&#039;Benedikt Ruhmöller&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel daran, ob das Mammut als stadtbildprägendes Maskottchen oder Symboltier für Ahlen geeignet sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verwies darauf, dass Ahlen bereits über zahlreiche Stärken verfüge, darunter erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen und eine Kunstszene, die zu einem Aushängeschild der Stadt geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhmöller sprach sich für eine breitere öffentliche Diskussion unter Einbeziehung der zuständigen Gremien und der Politik aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterschied er zwischen privaten und öffentlichen Standorten. Während Eigentümer auf ihren eigenen Grundstücken grundsätzlich Mammutfiguren aufstellen könnten, müsse eine Aufstellung im öffentlichen Raum jeweils einzeln geprüft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebBuergermeister&amp;quot;&amp;gt;Dierk Hartleb: Mammut das richtige Symboltier? In: &#039;&#039;Ahlener Zeitung&#039;&#039;, 28. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik aus Kunst und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt &#039;&#039;&#039;Christian Tripp&#039;&#039;&#039; bezeichnete die Initiative als „völlig überflüssig“. Er regte an, stattdessen der Gestaltung der Innenstadt größere Aufmerksamkeit zu widmen. Ahlen verfüge mit dem Aal im Stadtwappen bereits über ein eigenes Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Helga Gausling&#039;&#039;&#039;, Leiterin des Fritz-Winter-Hauses, hielt die Mammutfiguren für unpassend und sprach sich stattdessen für ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement im Denkmalschutz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burkhard Leismann&#039;&#039;&#039; kritisierte die Kunststofffiguren als wenig gelungene Dekoration. Er befürchtete außerdem, dass eine Vielzahl solcher Mammuts die Bedeutung eines bereits bestehenden, künstlerisch gestalteten Mammuts schmälern könnte, mit dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft besondere unternehmerische Leistungen würdigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Rinke&#039;&#039;&#039; vom Kunstverein sah in der geplanten Aktion einen Widerspruch zum Kulturimage Ahlens. Er verwies auf Ausführungen der Münsteraner Stadtmarketing-Leiterin Bernadette Spinnen, die zuvor bei einer Mitgliederversammlung von Pro Ahlen über die Entwicklung einer städtischen Identität gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunsthistorikerin &#039;&#039;&#039;Andrea Bergmann&#039;&#039;&#039; stellte grundsätzlich infrage, ob überlebensgroße Tierfiguren noch eine zeitgemäße Ausdrucksform städtischer Identität seien und dem vielfältigen Potenzial Ahlens gerecht würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Architekt &#039;&#039;&#039;Volker Lembken&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel an der identitätsstiftenden Wirkung des Mammuts und verwies auf den Aal als bereits vorhandenes Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein namentlich nicht genannter Marketingfachmann erkannte grundsätzlich die Notwendigkeit eines identitätsstiftenden Symbols, kritisierte jedoch strategische Versäumnisse und stellte den Nutzen von Aufträgen an einen auswärtigen Kunststoffhersteller infrage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befürworter und Bürgerengagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ausdrücklichen Befürwortern gehörte der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039;, der das Mammut bereits Jahre zuvor als Symbol des Strukturwandels vorgeschlagen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HartlebKritik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Initiator &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; und zahlreiche Unterstützer in sozialen Netzwerken setzten sich für die Verbreitung der Mammutfiguren ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ wurde im August 2013 unter anderem vorgeschlagen, die Mammuts im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte von Kindern und Jugendlichen gestalten zu lassen. Ahlener Künstler sollten solche Aktionen begleiten und mit Unternehmen sowie Privatpersonen zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee war, ein gemeinschaftlich entwickeltes Stadtmaskottchen zu schaffen und dabei die Bevölkerung unmittelbar einzubeziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookAugust2013&amp;quot;&amp;gt;Öffentlicher Facebook-Beitrag vom 30. August 2013 zur Diskussion über Ahlmut sowie zur Beteiligung von Schulen, Künstlern und Unternehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung und Bürgerbeteiligung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Merkmal der Ahlmut-Initiative war die Möglichkeit, jede Mammutfigur individuell zu gestalten. Auf diese Weise entstanden Figuren mit unterschiedlichen Farbgebungen, Motiven und Bezügen zu den jeweiligen Eigentümern oder Standorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben unternehmensbezogenen Gestaltungen entstanden auch Figuren, bei deren Bemalung Kinder und andere Bürger beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterstützung der Mammutschule ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knut Schneider bemühte sich darum, mithilfe der Ahlmut-Initiative Ersatz für die zerstörten Figuren zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Unternehmen erklärten sich bereit, zusätzlich zum Kaufpreis ihrer eigenen Mammutfigur jeweils 100 Euro für diesen Zweck beizusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2013 war die erforderliche Summe allerdings noch nicht vollständig zusammengekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 17. Juli 2013 war in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ eine gemeinsame Malaktion mit Kindern der Mammutschule vorgeschlagen worden. Dabei sollten freiwillige Helfer sowie Maler und Lackierer die Vorbereitung der Figuren unterstützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuli2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 17. Juli 2013. Aufruf zur Unterstützung einer Mammut-Malaktion für die Mammutschule.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob diese ursprünglich vorgeschlagene Aktion in der beschriebenen Form verwirklicht wurde, ist anhand der bislang vorliegenden Quellen nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gestaltungsaktion auf dem Marktplatz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;13. Oktober 2013&#039;&#039;&#039; fand auf dem Ahlener Marktplatz eine Gestaltungsaktion statt, bei der Kinder eine weiße Ahlmut-Figur mit bunten Handabdrücken und teilweise ihren Namen versahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Beteiligten an dieser Aktion gehörte &#039;&#039;&#039;Sandra Weißenborn&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gemeinsame Gestaltung erhielt die Figur ein farbenfrohes Erscheinungsbild mit zahlreichen roten, grünen, blauen, gelben und weiteren farbigen Handabdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion wurde am selben Tag durch einen Facebook-Beitrag mit Fotografien dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookOktober2013&amp;quot;&amp;gt;Facebook-Beitrag vom 13. Oktober 2013 mit Fotografie der von Ahlener Kindern auf dem Marktplatz gestalteten Mammutfigur.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mammutfiguren im Stadtgebiet ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wurden mehrere individuell gestaltete Ahlmut-Figuren an unterschiedlichen Standorten in Ahlen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Beispiele dokumentieren einen Teil dieser Figuren. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahlmut im Berliner Park ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Marktplatz mit Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur wurde später im &#039;&#039;&#039;Berliner Park am Europakreisel&#039;&#039;&#039; aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 2020 wurde in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ eine Fotografie der Figur veröffentlicht. Dem Beitrag zufolge war das Mammut am Vortag umgesetzt worden und bereits kurz darauf beschädigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotografie zeigt die bunt gestaltete Figur auf einer Grünfläche an einem Fußweg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot;&amp;gt;Markus Bockholt: Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 15. Februar 2020, mit Fotografie einer beschädigten Ahlmut-Figur nach einem Standortwechsel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschädigung wurde damit unmittelbar nach einer Umsetzung der Figur öffentlich dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtwerke Ahlen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mit zahlreichen bunten Handabdrücken gestaltete Mammutfigur ist bei den Stadtwerken Ahlen dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur trägt farbige Handabdrücke und verschiedene Beschriftungen, darunter die Aufschrift „Stadtwerke Ahlen 1900“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Instagram-Beitrag vom 3. April 2025 erinnerten die Stadtwerke an ihr Hoffest zum 125-jährigen Bestehen im Jahr 2023. Der Beitrag zeigt die gestaltete Mammutfigur vor dem Kundencenter an der Industriestraße 40 und berichtet über die Beteiligung von Kindern an der Gestaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtwerke2025&amp;quot;&amp;gt;Stadtwerke Ahlen (@stadtwerke_ahlen): Instagram-Beitrag vom 3. April 2025. Rückblick auf das Hoffest 2023 mit Abbildung einer bunt gestalteten Mammutfigur am Kundencenter, Industriestraße 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FiT ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Ahlmut befindet sich vor der Einrichtung &#039;&#039;&#039;FiT&#039;&#039;&#039; an der [[Beckumer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur war überwiegend orange-weiß gestaltet und stand auf einer gepflasterten Fläche vor dem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Februar 2017 berichtete die Einrichtung auf Facebook, dass die Figur vermutlich in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar beschädigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde einer der Stoßzähne abgebrochen. Nach Angaben der Einrichtung wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet und eine Belohnung von 250 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung der verantwortlichen Person oder Personen führen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot;&amp;gt;FiT: Facebook-Beitrag vom 20. Februar 2017 über die Beschädigung der „FiT-Ahlmut“ in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar 2017, mit Fotografien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anno-Verlag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere individuell gestaltete Ahlmut befindet sich beim &#039;&#039;&#039;Anno-Verlag&#039;&#039;&#039; an der Sedanstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegend weiße Figur wurde mit zahlreichen Abbildungen von Buchcovern und Veröffentlichungen des Verlags versehen. Auffällig waren außerdem ihre blauen Augen und die gelbe Färbung auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 2017 stellte der Verlag das Mammut auf seiner Facebook-Seite vor und veröffentlichte einen Aufruf zur Namensfindung unter dem Motto „WANTED – NAME GESUCHT“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anno2017&amp;quot;&amp;gt;Anno-Verlag: Facebook-Beitrag vom 2. Oktober 2017 mit Fotografien einer individuell gestalteten Mammutfigur und einem Aufruf zur Namensfindung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bäckerei Haake ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der ehemaligen &#039;&#039;&#039;Bäckerei Haake&#039;&#039;&#039; an der Beckumer Straße befand sich eine individuell gestaltete Ahlmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend zum Bäckereibetrieb war die Figur mit einer Bäckerhose gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hof Beckamp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Beckamp wurde eine individuell gestaltete Mammutfigur als Teil einer privaten Kunstinstallation dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fotografie aus dem Jahr 2018 zeigt eine überwiegend helle Figur mit regenbogenfarbenen Beinen. Die Gestaltung hebt sich deutlich von den unternehmensbezogenen Mammutfiguren ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FacebookJuni2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht dokumentierter Standorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Standort&lt;br /&gt;
! Gestaltung&lt;br /&gt;
! Nachweis / Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berliner Park]] am Europakreisel&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Kinderhandabdrücken&lt;br /&gt;
| Gestaltung auf dem Marktplatz am 13. Oktober 2013; später im Berliner Park; Umsetzung und Beschädigung 2020 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stadtwerke Ahlen, Industriestraße 40&lt;br /&gt;
| Weiß mit bunten Handabdrücken&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FiT&lt;br /&gt;
| Orange-weiß&lt;br /&gt;
| Beschädigung 2017 dokumentiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anno-Verlag, Sedanstraße&lt;br /&gt;
| Buchcover und gelbe Kopfpartie&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ehemalige Bäckerei Haake, Beckumer Straße&lt;br /&gt;
| Bäckerhose&lt;br /&gt;
| Zeitraum noch nicht ermittelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hof Beckamp&lt;br /&gt;
| Bunte Gestaltung mit regenbogenfarbenen Beinen&lt;br /&gt;
| Fotografisch belegt 2018&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Figuren können im Laufe der Jahre ihren Standort gewechselt haben. Daher muss die Zahl der dokumentierten Standorte nicht mit der Anzahl der tatsächlich angeschafften Mammuts übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschädigungen und Vandalismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Mammutfiguren wurden im Laufe der Jahre beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden. Die Ahlmut-Initiative bemühte sich daraufhin um Unterstützung für Ersatzfiguren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HarkeAugust&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2017 wurde die orange-weiße FiT-Ahlmut beschädigt. Ein Stoßzahn wurde abgebrochen. Die Einrichtung erstattete nach eigenen Angaben Anzeige und setzte eine Belohnung von 250 Euro aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FiT2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2020 wurde die mit bunten Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur, die später im Berliner Park am Europakreisel dokumentiert ist, unmittelbar nach einem Standortwechsel beschädigt. Der Vorfall wurde am 15. Februar 2020 mit einer Fotografie in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockholt2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlmut&amp;diff=10559</id>
		<title>Ahlmut</title>
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		<updated>2026-10-11T10:32:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „ == Historischer Hintergrund ==  Die Idee, das Mammut als Symbolfigur für Ahlen einzusetzen, reicht weiter zurück als die 2013 gestartete Ahlmut-Initiative.  Bereits Anfang der 2000er-Jahre hatte der Ahlener Architekt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hartmut Rogalla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vorgeschlagen, das Mammut als Symbol für den Strukturwandel der Stadt nach der Schließung der Zeche zu nutzen.  In diesem Zusammenhang entwickelte er ein Grobkonzept für eine Öffentlichkeitskampagne, mit der das 1…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, das Mammut als Symbolfigur für Ahlen einzusetzen, reicht weiter zurück als die 2013 gestartete Ahlmut-Initiative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Anfang der 2000er-Jahre hatte der Ahlener Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039; vorgeschlagen, das Mammut als Symbol für den Strukturwandel der Stadt nach der Schließung der Zeche zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang entwickelte er ein Grobkonzept für eine Öffentlichkeitskampagne, mit der das 1910 in Ahlen gefundene Mammutskelett aus Münster nach Ahlen zurückgeholt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Rogallas Darstellung fand die Idee beim damaligen Bürgermeister jedoch keine Zustimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Diskussion und Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative zur Aufstellung zahlreicher Mammutfiguren löste im August 2013 eine öffentliche Diskussion über Stadtmarketing, Kunst und die Identität Ahlens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haltung der Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister &#039;&#039;&#039;Benedikt Ruhmöller&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel daran, ob das Mammut als stadtbildprägendes Maskottchen oder Symboltier für Ahlen geeignet sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verwies darauf, dass die Stadt bereits über verschiedene Stärken verfüge, darunter erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen und eine überregional bedeutsame Kunstszene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhmöller sprach sich für eine breitere Diskussion unter Beteiligung der politischen Gremien aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterschied er zwischen privaten und öffentlichen Standorten. Während Eigentümer auf ihren eigenen Grundstücken grundsätzlich Mammutfiguren aufstellen könnten, müsse eine Aufstellung im öffentlichen Raum jeweils einzeln geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik aus Kunst und Architektur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Vertreter der Ahlener Kunst- und Architekturszene äußerten sich überwiegend kritisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt &#039;&#039;&#039;Christian Tripp&#039;&#039;&#039; bezeichnete die Idee als überflüssig und regte an, stattdessen der Gestaltung der Innenstadt größere Aufmerksamkeit zu widmen. Ahlen verfüge mit dem Aal im Stadtwappen bereits über ein eigenes Symbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Helga Gausling&#039;&#039;&#039;, Leiterin des Fritz-Winter-Hauses, hielt die Mammutfiguren für unpassend und sprach sich stattdessen für ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement im Denkmalschutz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burkhard Leismann&#039;&#039;&#039; kritisierte die Figuren als wenig gelungene Dekoration. Er befürchtete außerdem, dass eine Vielzahl von Kunststoff-Mammuts die Bedeutung eines bereits bestehenden, künstlerisch gestalteten Mammuts schmälern könnte, mit dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft besondere unternehmerische Leistungen würdigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Rinke&#039;&#039;&#039; vom Kunstverein sah in der geplanten Aktion einen Widerspruch zum Kulturimage Ahlens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunsthistorikerin &#039;&#039;&#039;Andrea Bergmann&#039;&#039;&#039; stellte grundsätzlich infrage, ob überlebensgroße Tierfiguren noch eine zeitgemäße Ausdrucksform städtischer Identität seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Architekt &#039;&#039;&#039;Volker Lembken&#039;&#039;&#039; äußerte Zweifel an der identitätsstiftenden Wirkung des Mammuts und verwies auf den Aal als bereits vorhandenes Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befürworter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ausdrücklichen Befürwortern gehörte der Architekt &#039;&#039;&#039;Hartmut Rogalla&#039;&#039;&#039;, der das Mammut bereits Jahre zuvor als Symbol für den Strukturwandel Ahlens vorgeschlagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Initiator &#039;&#039;&#039;Knut Schneider&#039;&#039;&#039; und Unterstützer aus der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ setzten sich für eine Verbreitung der Mammutfiguren im Stadtgebiet ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion zeigte, dass das Projekt nicht nur als dekorative oder werbliche Maßnahme wahrgenommen wurde, sondern auch grundsätzliche Fragen nach der kulturellen Identität und Außendarstellung Ahlens berührte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=B%C3%A4ckerei_Haake&amp;diff=10558</id>
		<title>Bäckerei Haake</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=B%C3%A4ckerei_Haake&amp;diff=10558"/>
		<updated>2026-10-11T09:10:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Firmen&lt;br /&gt;
|Logo            = Haake1.svg&lt;br /&gt;
|Strasse         = Beckumer Str. 170&lt;br /&gt;
|PLZ             = 59229&lt;br /&gt;
|Ort             =&lt;br /&gt;
|Telefon         =&lt;br /&gt;
|Fax             =&lt;br /&gt;
|Mail            =&lt;br /&gt;
|Internet        =&lt;br /&gt;
|Inhaber         = Michael Haake&lt;br /&gt;
|Branche         = Bäckerei&lt;br /&gt;
|ISIN            =&lt;br /&gt;
|Gründungsdatum  = 22.10.1945&lt;br /&gt;
|Auflösungsdatum = 31.08.2017&lt;br /&gt;
|Auflösungsgrund = Betriebsaufgabe&lt;br /&gt;
|Breite          = 51.76598&lt;br /&gt;
|Laenge          = 7.92097&lt;br /&gt;
|Zoom            = 18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bäckerei Haake&#039;&#039;&#039; war ein traditionsreicher Familienbetrieb an der [[Beckumer Straße]] 170 in Ahlen. Sie wurde am 22. Oktober 1945 von Kurt Haake gegründet. Ihren Ursprung hatte die Bäckerei in einer nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergerichteten Backstube am [[Finkensteg]] 9. Mitte der 1950er Jahre zog der Betrieb an seinen späteren Standort an der Beckumer Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt war die Bäckerei unter anderem durch ihre Werbesprüche „Haake Brot macht Wangen rot“ sowie „Letzte Bäckerei vor der Autobahn“ beziehungsweise „Erste Bäckerei in Ahlen“. Ein besonderes Erkennungszeichen war das Mammut [[Ahlmut]], das mit einer Bäckerhose bekleidet auf dem Dach stand. Auch der Firmenwagen fiel durch seine wechselnde, an die jeweilige Jahreszeit angepasste Dekoration auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mammut-Haake.jpg|thumb|Das Mammut Ahlmut auf dem Dach der Bäckerei Haake]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurt Haake und die Gründung 1945 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kurt Haake&#039;&#039;&#039; wurde am 21. Januar 1919 in Rothenbach in Schlesien geboren. Seine Ausbildung zum Bäcker absolvierte er in Waldenburg in Schlesien. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten er und seine Familie ihre Heimat verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahlen war Kurt Haake bereits bekannt, da er sich während des Krieges in einem Lazarett befunden hatte, das im heutigen Gymnasium [[St. Michael]] untergebracht war. Aus dieser Zeit hatte er noch persönliche Kontakte in die Stadt. Deshalb entschied er sich, in Ahlen eine neue Existenz aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm wurde vorgeschlagen, die durch Kriegseinwirkungen beschädigte Bäckerei Mühre am [[Finkensteg]] 9 wiederherzurichten und als eigenen Betrieb zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Bombenangriff am 19. September 1944 war das vor der Backstube stehende Haus vollständig zerstört worden. Die eigentliche Backstube hatte dagegen keine größeren Schäden erlitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Haake räumte einen Großteil der Trümmer beiseite, machte die Backstube wieder zugänglich und richtete sie so weit her, dass der Backbetrieb aufgenommen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;22. Oktober 1945&#039;&#039;&#039; eröffnete er dort seine eigene Bäckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Jahre am Finkensteg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Backraum befanden sich zwei kleinere Räume. Der rechte Raum diente als Verkaufsraum und war mit einer Ladentheke und Brotregalen ausgestattet. Der andere Raum wurde zur Lagerung von Backmaterialien und Vorräten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ehemaliger Nachbar erinnerte sich später daran, wie er als Kind gemeinsam mit anderen Kindern vor der Bäckerei Schlange stand, um Maisbrot zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meisterprüfung und Familiengründung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Haake lernte seine spätere Ehefrau &#039;&#039;&#039;Anneliese&#039;&#039;&#039; durch einen Zufall kennen. Ihr Bruder hatte ebenfalls den Bäckerberuf erlernt, war jedoch im Krieg gefallen. Anneliese schenkte Kurt Haake dessen Lehrbücher, damit er sich auf seine noch ausstehende Meisterprüfung vorbereiten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handwerkskammer Münster hatte Kurt Haake zuvor eine befristete Ausnahmegenehmigung erteilt, die es ihm erlaubte, die Bäckerei zunächst auch ohne Meistertitel zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur drei Tage vor Ablauf dieser Genehmigung bestand er seine Meisterprüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anneliese unterstützte ihn sowohl in der Backstube als auch im Verkauf. Später heirateten die beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umzug an die Beckumer Straße ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1950er Jahre beschlossen Kurt und Anneliese Haake, den Betrieb an einen günstigeren Standort zu verlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späteren Standort an der &#039;&#039;&#039;Beckumer Straße 170&#039;&#039;&#039; errichteten sie ein Wohnhaus mit angeschlossener Bäckerei. Damit konnten sie erstmals Wohnen und Arbeiten miteinander verbinden, was am bisherigen Standort am Finkensteg nicht möglich gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zweite Generation: Michael und Annegret Haake ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1954 geborene Sohn &#039;&#039;&#039;Michael Haake&#039;&#039;&#039; erlernte das Bäckerhandwerk im elterlichen Betrieb. Im Jahr 1975 legte er seine Meisterprüfung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 übernahm er gemeinsam mit seiner Ehefrau &#039;&#039;&#039;Annegret Haake&#039;&#039;&#039; die Bäckerei an der Beckumer Straße 170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurde der Betrieb mehrfach umgebaut und erweitert. 1989 erhielt der Verkaufsraum eine neue Ausstattung. Gleichzeitig wurde das Sortiment auf Backwaren beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die dritte Generation: Jörg Haake ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Jörg Haake&#039;&#039;&#039;, Sohn von Michael und Annegret Haake, begann 1998 seine Ausbildung zum Bäcker. Aufgrund einer Verkürzung der Ausbildungszeit um ein Jahr schloss er diese bereits 2000 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 bestand er die Meisterprüfung, 2003 folgte die Prüfung zum Betriebswirt des Handwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 2001 arbeitete Jörg Haake im Betrieb seiner Eltern mit. Sein Ziel war es, die Bäckerei gemeinsam mit seiner Ehefrau in dritter Generation fortzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Termin für die Betriebsübergabe war der &#039;&#039;&#039;1. Januar 2015&#039;&#039;&#039; vorgesehen. Die notwendigen Formalitäten waren bereits geklärt und die Unterlagen unterschriftsreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Dezember 2014 verhinderten jedoch gesundheitliche Probleme von Jörg Haake die geplante Übernahme. Damit konnte die vorgesehene Fortführung des Familienbetriebes zunächst nicht verwirklicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schließung der Bäckerei 2017 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2016 entschieden sich Michael und Annegret Haake, die Bäckerei zum &#039;&#039;&#039;31. August 2017&#039;&#039;&#039; zu schließen, und machten ihre Entscheidung öffentlich. Hintergrund war die gescheiterte Betriebsnachfolge durch ihren Sohn Jörg, der den Familienbetrieb ursprünglich zum 1. Januar 2015 hatte übernehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;31. August 2017&#039;&#039;&#039; wurde der Betrieb an der Beckumer Straße 170 nach nahezu 72 Jahren geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortführung der Familientradition ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Schließung des Geschäftes endete jedoch nicht die Backtradition der Familie Haake. &#039;&#039;&#039;Jörg Haake&#039;&#039;&#039; verwendet weiterhin die überlieferten Rezepte seiner Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstags werden die nach diesen Rezepten hergestellten Backwaren auf dem [[Hof Stratmann]] zum Verkauf angeboten. Damit bleiben die Backwaren der ehemaligen Bäckerei Haake auch nach der Schließung des Familienbetriebes in Ahlen erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Kurt Haake 1945 begründete Tradition wird somit in veränderter Form fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen und Zeitzeugenberichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siegfried Hellwig: Die Bäckerei am Finkensteg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ergänzende Schilderung zur Geschichte der Bäckerei und insbesondere ihres ursprünglichen Standortes stammt von &#039;&#039;&#039;Siegfried Hellwig&#039;&#039;&#039;, Jahrgang 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem persönlichen Brief erinnerte er an die Bäckerei Mühre am Finkensteg 9 und die tragischen Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Bombenangriff vom &#039;&#039;&#039;19. September 1944&#039;&#039;&#039; wurde das Wohnhaus der Familie Mühre zerstört. Dabei kamen der Bäcker &#039;&#039;&#039;Bernhard Mühre&#039;&#039;&#039;, seine drei Kinder sowie sechs weitere Menschen ums Leben. Frau Mühre überlebte den Angriff, da sie sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus aufhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hinter dem zerstörten Gebäude liegende Backstube blieb dagegen weitgehend erhalten. Nach Kriegsende konnte Kurt Haake diese Räume übernehmen und nach der Beseitigung der Trümmer wieder für den Bäckereibetrieb nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hellwig erinnerte sich insbesondere an die räumlichen Verhältnisse. Vor der Backstube lagen zwei kleine Räume. Einer war als Verkaufsraum mit Ladentheke und Brotregalen eingerichtet, der andere diente als Lager für Vorräte und Backmaterialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Kindheit hatte Hellwig gemeinsam mit anderen Kindern vor der Bäckerei angestanden, um Maisbrot zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Hellwigs Angaben war der ursprüngliche Backofen noch bis einige Jahre vor der Abfassung seines Briefes vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zur späteren Nutzung des Grundstücks machte Hellwig Angaben: Die Immobilie befand sich zuletzt im Besitz der &#039;&#039;&#039;Tankstelle Sandfort&#039;&#039;&#039;. Anschließend suchte die &#039;&#039;&#039;Sparkasse Münsterland Ost&#039;&#039;&#039; einen neuen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jörg Haake: Bericht zur Geschichte der Bäckerei Haake, verfasst im Zusammenhang mit der angekündigten Betriebsschließung, vermutlich 2016.&lt;br /&gt;
* Siegfried Hellwig (Jahrgang 1939): Persönlicher Brief mit Erinnerungen an die Bäckerei Mühre und die spätere Bäckerei Haake am Finkensteg 9.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Hansastraße</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Straßen&lt;br /&gt;
|PLZ=59229&lt;br /&gt;
|Stadtteil=Innenstadt&lt;br /&gt;
|Strassenart=Wohn- und Geschäftsstraße&lt;br /&gt;
|Breite=51.75733&lt;br /&gt;
|Laenge=7.90898&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hansastraße&#039;&#039;&#039; ist eine Wohn- und Geschäftsstraße in der Ahlener „Kolonie“. Sie verläuft vom [[Hansaplatz]] bis zum [[Glückaufplatz]] und entwickelte sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zur wichtigsten Einkaufs- und Versorgungsstraße des Viertels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Hansastraße verbindet den Hansaplatz mit dem Glückaufplatz und führt durch das dicht bebaute Wohngebiet der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im Bereich der niedrigeren Hausnummern befanden sich über viele Jahrzehnte zahlreiche Geschäfte, Handwerksbetriebe, Gaststätten und Dienstleister. Viele Dinge des täglichen Bedarfs konnten dadurch unmittelbar im Viertel eingekauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die heutige Hansastraße trug zunächst die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Coloniestrasse&#039;&#039;&#039;. In späteren Veröffentlichungen findet sich dafür auch die modernisierte Schreibweise „Koloniestraße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Buch &#039;&#039;Jenseits der Bahn&#039;&#039; wurde die Straße etwa seit 1925 &#039;&#039;&#039;Hansastraße&#039;&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Straßenname erinnert an die frühere Zugehörigkeit der Stadt Ahlen zur Hanse, einer Vereinigung von Kaufleuten und Städten, die insbesondere im Mittelalter und in der frühen Neuzeit große wirtschaftliche Bedeutung besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Kolonie ===&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 1911 genehmigte die Stadtverordnetenversammlung einen Vertrag zwischen der Stadt Ahlen und der Gewerkschaft Westfalen über die Anlage einer Kolonie für die Beschäftigten der [[Zeche Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Oktober 1911 wurde mit dem Bau begonnen. Ausgangspunkt der Bautätigkeit war der Bereich der heutigen Hansastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Hansastraße war die erste Straße der entstehenden Kolonie und trug zunächst die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Coloniestrasse&#039;&#039;&#039;. Die heutige [[Keplerstraße]] entstand als weitere frühe Straße der Kolonie und trug ursprünglich die Bezeichnung Bergmannstrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa seit 1925 wurde die Coloniestrasse als Hansastraße bezeichnet. In den Adressbüchern von 1925, 1928, 1938 und 1951 wird sie bereits unter diesem Namen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit stellt das Adressbuch von 1957 dar. Dort wird der entsprechende Häuserzug unter der Bezeichnung „Hansaplatz“ aufgeführt. Da Hausnummern und zahlreiche Bewohner mit den Einträgen der Hansastraße in anderen Jahrgängen übereinstimmen, handelt es sich offenbar um einen Fehler im Adressbuch und nicht um eine zeitweilige Umbenennung der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung zur Geschäftsstraße ===&lt;br /&gt;
Mit dem Wachstum der Kolonie entwickelte sich die Hansastraße nach und nach zur Geschäftsstraße des Viertels. Insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg wurde die zunehmende Einwohnerzahl auch für Einzelhändler interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits der Hansastraße bestanden innerhalb der Kolonie zunächst nur wenige Einkaufsmöglichkeiten. Entsprechend groß war ihre Bedeutung für die Versorgung der Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Händler passten sich dabei an die Lebens- und Arbeitsbedingungen der überwiegend vom Bergbau lebenden Bevölkerung an. Überliefert ist beispielsweise das damals verbreitete „Anschreiben lassen“. Einkäufe wurden zunächst notiert und später, häufig am Lohntag, ganz oder teilweise bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den 1920er-Jahren bestanden entlang der Straße Metzgereien, Lebensmittelgeschäfte, Friseure, ein Stoff- und Bekleidungsgeschäft und weitere kleinere Läden. Im Laufe der Jahrzehnte kamen unter anderem Drogerien, Schuhgeschäfte, Gaststätten, Eisenwaren-, Schreibwaren- und Tabakgeschäfte sowie später Foto-, Reise-, Post- und Lottoangebote hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere dieser Betriebe bestanden über Jahrzehnte und blieben dadurch fest im Gedächtnis vieler Bewohner der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologische Funde ===&lt;br /&gt;
Bei der Ausschachtung eines Neubaus der Familie Maller an der Hansastraße kamen Ende der 1920er-Jahre archäologische Funde zutage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Heimatbuch von 1929&#039;&#039; berichtet unter anderem von Feuersteinen, Menschenknochen und Urnenresten. An den Gefäßen sollen teilweise einfache Verzierungen in Form von Fingerabdrücken sowie schwarze Randstreifen erhalten gewesen sein. Der damalige Bericht ordnete die Funde der frühen christlichen Zeit oder einem noch älteren Zeitabschnitt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Fundort wird in dieser Quelle lediglich mit „Neubau Maller, Hansastraße“ angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
In der Nacht zum &#039;&#039;&#039;20. Juni 1940&#039;&#039;&#039; wurde die Kolonie bei einem Luftangriff von Spreng- und Brandbomben getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geriet unter anderem die &#039;&#039;&#039;Bäckerei Helm an der Hansastraße&#039;&#039;&#039; in Brand. Auch ein gegenüberliegendes Wohnhaus wurde getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handel und Gewerbe ==&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht zeigt bekannte gewerbliche und institutionelle Nutzungen der Gebäude an der Hansastraße anhand verschiedener Ahlener Adressbücher und weiterer historischer Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den älteren Adressbüchern handelt es sich teilweise lediglich um Berufsangaben der Bewohner. Diese werden entsprechend gekennzeichnet und stellen für sich allein noch keinen sicheren Nachweis eines Geschäftsbetriebes an dieser Adresse dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ohne Hausnummer ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Heinrich Nölte – Spirituosen und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Nölte wird auch in Erinnerungen ehemaliger Bewohner genannt. Zeitzeugen erinnern einen kleinen Kiosk Nölte im Bereich der Hansastraße. Ob dieser mit dem Adressbucheintrag von Heinrich Nölte identisch ist, ist bislang nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 1 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Zum Herforder Eck“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 2 ===&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Bezirksseminar für das Lehramt an der Grund- und Hauptschule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Bezirksseminar für das Lehramt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Sparkasse Ahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Lern OASE Unterricht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 5 ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Lebensmittelgeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich Hansastraße 5–7 wird aus Zeitzeugenberichten außerdem ein Coop-Markt Anfang der 1980er-Jahre erinnert. Die genaue zeitliche Abfolge der Nutzungen muss noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 6 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Monika Rauch – Lebensmittel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Walter Vollmer oHG – Eisenwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eisenwarenhandlung Vollmer wird erinnert, dass bereits in den 1950er-Jahren in der Nähe ein Lagerplatz für Baustahl bestand. Dieser soll zum gegenüberliegenden Eisenwarengeschäft gehört haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 7 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 9 ===&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Papier- und Schreibwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Deutsche Bundespost&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Video-Film-Boutique&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Post-/Postbankdienst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Post-/Postbankdienst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Stadtteilbüro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Bircan Reisen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Zeitzeugen erinnern in diesem Bereich eine Postfiliale und später eine Videothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 10 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Modetreff – Textilwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Modetreff&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Erinnerungen ist außerdem für einen nicht näher bestimmten Zeitraum ein Schuhgeschäft an dieser Adresse überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 11 ===&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Pörtzel Malerbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Pörtzel Malerbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Hellmann wird bereits in älteren Adressbüchern an dieser Adresse als Metzger geführt. Später ist die Metzgerei Hellmann eindeutig als Geschäft nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Erinnerungen ehemaliger Bewohner gehört Hellmann zu den bekannten Metzgereien der Hansastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere Malerbetrieb Pörtzel wird ebenfalls von mehreren Zeitzeugen ausdrücklich erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 13 ===&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Erich Abramczyk – Händler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Erich Abramczyk – Händler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Haarmode Flott &amp;amp; Chic&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die älteren Adressbücher Erich Abramczyk lediglich als Händler bezeichnen, erinnern mehrere Zeitzeugen an ein Obst- und Gemüsegeschäft Abramczyk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Friseursalon Beulig blieb vielen Bewohnern in Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 15 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Heinrich Niesmann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gerber – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gertzen – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Lebensmittelgeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 16 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Bernhard Leimann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gertzen – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Gardinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Schreib- und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Hans Rogalla – Gardinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Maria Starke – Schreib- und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Handarbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Lotto Mejaschek&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Quelle-Agentur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Deutsche Post AG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Mejaschek Lotto Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gardinengeschäft Rogalla ist nicht nur durch die Adressbücher belegt, sondern wird auch von ehemaligen Bewohnern ausdrücklich erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 17 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Theodor Tebbe – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Wilhelm Niesmann – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Theodor Tebbe – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Johannes Rubbert – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Crabus – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Crabus – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Crabus – Fleisch- und Wurstwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Crabus – Fleisch- und Wurstwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Rubbert betrieb hier bereits Ende der 1920er-Jahre eine Metzgerei und trat damit in unmittelbare Konkurrenz zu der benachbarten Metzgerei Maller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine historische Aufnahme zeigt den Hinterhof des Betriebes in den 1930er-Jahren. Auch eine zeitgenössische Geschäftsanzeige nennt Johann Rubbert mit einer Rind- und Schweinemetzgerei an der Hansastraße 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse weist damit über einen außergewöhnlich langen Zeitraum einen Bezug zum Fleischerhandwerk auf. Auch Rubbert und Crabus gehören zu den Betrieben, an die sich zahlreiche ehemalige Bewohner der Kolonie erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 18 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Heinrich Lentrup – Malermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Mathias Runke – Schuhmachermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Heinrich Lentrup – Malermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Mathias Runte – Schuhmachermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Albert Ochsenfeld – Schuhmacher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Mathias Runke – Schuhmacher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Theodor Zelte – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Edmund Herrmann – Tapeten und Teppichboden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Maler-/Lackiererbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;City-Reisebüro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 19 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Maller – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Maller – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Johann Mahler – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Metzgerei Reiffersberger&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Fleischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Ende der 1920er-Jahre befand sich an diesem Standort die Metzgerei Maller. Eine Aufnahme aus dem Jahr 1928 zeigt das Haus des ersten Metzgermeisters der Kolonie an der Ecke zur Wichernstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später übernahm Reiffersberger den Standort. Friedrich Reiffersberger erscheint spätestens 1938 an dieser Adresse als Metzgermeister. Die Metzgerei Reiffersberger ist anschließend bis mindestens 2002 nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit gehört die Hansastraße 19 zu den am längsten nachweisbaren Standorten des Fleischerhandwerks in der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ausschachtung eines Neubaus der Familie Maller an der Hansastraße wurden Ende der 1920er-Jahre zudem archäologische Funde entdeckt. Ob der im &#039;&#039;Heimatbuch von 1929&#039;&#039; erwähnte Neubau eindeutig mit dem Grundstück Hansastraße 19 identisch ist, geht aus dieser Quelle allein jedoch nicht hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 20 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Brinker – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Brinker – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Erich Timmering – Drogist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Hagemann – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Drogerie / Feinkost&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Heinz Hagemann – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Else Hinsel – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse entwickelte sich spätestens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem langjährigen Drogeriestandort. Bereits 1938 wohnte hier mit Erich Timmering ein Drogist; ob er sein Geschäft ebenfalls an dieser Adresse betrieb, ist bislang nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drogerie Hagemann und später auch Hinsel werden zusätzlich von Zeitzeugen erinnert. Für die Räume der Drogerie wird außerdem eine spätere Nutzung als Videothek überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 21 / 21e ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Rudolf Lindermann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Stockhausen – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Erich Stockhausen – Foto-Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Erich Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Stockhausen – Foto-Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Foto- und Drogeriegeschäft Stockhausen gehörte über viele Jahre zum vertrauten Straßenbild. Auch Zeitzeugen erinnern ausdrücklich die Verbindung von Fotogeschäft und Drogerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wechselte das Fotogeschäft auf die andere Straßenseite zur Hansastraße 27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 23 ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Erna Kemper – Fahrzeuge&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Kötter – Schuhhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Erna Kemper – Fahrzeuge und Spielwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Kötter – Schuhe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Kötter Theodor KG – Schuhwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Werner Hartkamp – Jeans&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Verein für türkisch-deutsche Freundschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Verein für türkisch-deutsche Freundschaft e. V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäft Kemper ist vielen ehemaligen Bewohnern besonders als Spielwarengeschäft in Erinnerung geblieben. Umgangssprachlich wurde es offenbar häufig mit der Inhaberin als &#039;&#039;&#039;„Omma Kemper“&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitzeugen erinnern außerdem Fahrräder und eine Werkstatt im Hinterhof. Später soll das Geschäft von Lilli und Hubert Hartings geführt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Schuhhaus Kötter gehörte über Jahrzehnte zu den bekannten Geschäften der Hansastraße. Eine Zeitzeugin erinnert sich beispielsweise daran, dort 1970 ihre Kommunionschuhe gekauft zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 27 ===&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1929: &#039;&#039;&#039;Kerkloh – Stoff- und Kleidergeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilkaufhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1999/2000: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Fotostudio&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäft Kerkloh ist bereits für die 1920er-Jahre eindeutig als Stoff- und Kleidergeschäft belegt. Eine Aufnahme aus dem Jahr 1929 zeigt das Innere des Ladens während einer Karnevalsfeier und zugleich einen Teil der damaligen Ladeneinrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine historische Geschäftsanzeige für das &#039;&#039;&#039;Kaufhaus Kerkloh&#039;&#039;&#039; nennt unter anderem Manufakturwaren, Berufskleidung und Betten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäft wird von zahlreichen Zeitzeugen als &#039;&#039;&#039;Modehaus Kerkloh&#039;&#039;&#039; erinnert und gehörte über Jahrzehnte zu den bekannten Einzelhandelsgeschäften der Hansastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wechselte das Gebäude vom Textilhandel zum Fotogewerbe. Dieter Stockhausen betrieb hier spätestens ab den 1990er-Jahren ein Fotogeschäft beziehungsweise Fotostudio. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 ist der Betrieb nicht mehr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere belegte Betriebe ohne gesicherte Hausnummer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bäckerei Helm ====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bäckerei Helm&#039;&#039;&#039; gehörte bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den Geschäften im Bereich der Hansastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1920 ist Bäcker Helm bereits im Zusammenhang mit dem Bau eines Bürgersteiges von der Hansastraße bis zur Kinderbewahrschule an der Schachtstraße erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht zum 20. Juni 1940 geriet die Bäckerei bei einem Luftangriff in Brand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Jahrzehnte später war der Name Helm noch fest mit der Hansastraße verbunden. Ehemalige Bewohner erinnern sich unter anderem an Weihnachtstorten und Karnevalsberliner aus der Bäckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen von Zeitzeugen ==&lt;br /&gt;
Bei der Überarbeitung der Hansastraßen-Seite wurden zahlreiche ehemalige und heutige Bewohner nach ihren Erinnerungen an die Geschäftsstraße gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Angaben decken sich mit den ausgewerteten Adressbüchern und weiteren historischen Quellen und ermöglichen dadurch einen zusätzlichen Einblick in den Alltag der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird deutlich, dass die Geschäfte nicht nur der Versorgung dienten, sondern feste Bezugspunkte des Viertels waren. So wird das Spielwarengeschäft Kemper noch heute als „Omma Kemper“ erinnert. Vom Schuhhaus Kötter berichten ehemalige Kunden vom Kauf ihrer Kommunionschuhe. Bei Bäcker Helm erinnern sich ehemalige Bewohner an Weihnachtstorten und Karnevalsberliner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ehemalige Bewohnerin fasste die damalige Situation mit den Worten zusammen, dass es in der Kolonie alles gegeben habe, was man zum Leben brauchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Noch nicht schriftlich bestätigte Geschäfte und Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Neben den durch Adressbücher und andere historische Quellen belegten Betrieben wurden zahlreiche weitere Geschäfte und Einrichtungen aus der Erinnerung genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese fehlen bislang eindeutige schriftliche Belege beziehungsweise eine genaue zeitliche oder räumliche Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach und unabhängig voneinander wurde insbesondere ein Geschäft &#039;&#039;&#039;Lücke&#039;&#039;&#039; genannt. Nach den übereinstimmenden Erinnerungen betrieb &#039;&#039;&#039;Werner Lücke&#039;&#039;&#039; an der Ecke Hansastraße/Wichernstraße ein Schreibwarengeschäft, in dem auch Briefmarken und Münzen verkauft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige ehemalige Kunden erinnern sich außerdem an Sammelbilder beziehungsweise sogenannte „Rosenbilder“. Ein entsprechender Eintrag konnte in den bislang ausgewerteten Adressbüchern noch nicht gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bislang nicht oder nicht vollständig schriftlich belegte Erinnerungen betreffen unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Staric / „Pelikan“&#039;&#039;&#039; – Schreibwaren und Schulbedarf; erinnert werden Schulbücher, Füllhalter und ein umfangreiches Sortiment&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Papeterie Lässig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bäckerei Zimmermeier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bäckerei Schwöfer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metzgerei Becker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metzgerei Gummersbach&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gemischtwaren Otto Mess&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pohlkötter&#039;&#039;&#039; – Möbelgeschäft&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Imkamp&#039;&#039;&#039; – Anstreicher&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hansaeck&#039;&#039;&#039; – Gaststätte beziehungsweise Kneipe&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wickühler&#039;&#039;&#039; – Gaststätte beziehungsweise Kneipe&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grotta Azzura&#039;&#039;&#039; – Pizzeria&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Penny Preis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gonca Moden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dies &amp;amp; Das&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Brautmodengeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Blumengeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Spielothek&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Änderungsschneiderei beziehungsweise Wäscherei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Handarbeitsgeschäft beziehungsweise -bereich von Ilona und Helmut Köhler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Imbiss/Pommesbude&#039;&#039;&#039; im Bereich des späteren Kreisverkehrs&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kiosk Nölte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* verschiedene spätere Nutzungen durch &#039;&#039;&#039;Coop&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Konsum&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Rewe&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schlecker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben beruhen auf persönlichen Erinnerungen und werden im AhlenWiki zunächst als Hinweise dokumentiert. Sie sollen nach Möglichkeit noch mit Adressbüchern, Fotografien, Anzeigen oder weiteren zeitgenössischen Quellen abgeglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandel und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Hansastraße spiegelt den Wandel der örtlichen Nahversorgung in der Kolonie wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über viele Jahrzehnte lagen hier auf vergleichsweise engem Raum Lebensmittelgeschäfte, Metzgereien, Drogerien, Schuh- und Textilgeschäfte, Friseure, Gaststätten und zahlreiche weitere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist die lange Kontinuität einzelner Standorte. Das Fleischerhandwerk lässt sich beispielsweise an mehreren benachbarten Häusern bereits seit den 1920er-Jahren nachweisen. Auch Kerkloh, Hellmann, Stockhausen und andere Geschäfte waren über lange Zeit mit der Straße verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1990er- und 2000er-Jahre verschwanden zahlreiche traditionelle Einzelhandelsgeschäfte. Damit verlor die Hansastraße zunehmend die Funktion einer kleinteiligen Versorgungs- und Einkaufsstraße, die sie für mehrere Generationen von Bewohnern der Kolonie gehabt hatte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hansastra%C3%9Fe&amp;diff=10555</id>
		<title>Hansastraße</title>
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		<updated>2026-10-08T11:51:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Straßen&lt;br /&gt;
|PLZ=59229&lt;br /&gt;
|Stadtteil=Innenstadt&lt;br /&gt;
|Strassenart=Wohn- und Geschäftsstraße&lt;br /&gt;
|Breite=51.75733&lt;br /&gt;
|Laenge=7.90898&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hansastraße&#039;&#039;&#039; ist eine Wohn- und Geschäftsstraße in der Ahlener „Kolonie“. Sie verläuft vom [[Hansaplatz]] bis zum [[Glückaufplatz]] und entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einer wichtigen Einkaufs- und Versorgungsstraße des Viertels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Hansastraße verbindet den Hansaplatz mit dem Glückaufplatz und führt durch das dicht bebaute Wohngebiet der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im Bereich der niedrigeren Hausnummern befanden sich über viele Jahrzehnte zahlreiche Geschäfte, Handwerksbetriebe, Gaststätten und Dienstleister. Für viele Bewohner der Kolonie konnten dadurch große Teile des täglichen Bedarfs unmittelbar im Viertel gedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die Straße erinnert an die frühere Zugehörigkeit der Stadt Ahlen zur Hanse, einer Vereinigung von Kaufleuten und Städten, die insbesondere im Mittelalter und in der frühen Neuzeit große wirtschaftliche Bedeutung besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Hansastraße entstand offenbar im Zusammenhang mit der Entwicklung der Ahlener Kolonie, deren Ausbau eng mit der Entwicklung der [[Zeche Westfalen]] verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ahlener Adressbuch von 1913 ist eine Hansastraße noch nicht verzeichnet. Im Adressbuch von 1925 erscheint sie dagegen bereits unter ihrem heutigen Namen. Die Anlage beziehungsweise Benennung der Straße dürfte daher in den Jahren dazwischen erfolgt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Adressbüchern von 1928, 1938 und 1951 wird die Hansastraße unter diesem Namen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit stellt das Adressbuch von 1957 dar. Dort wird der entsprechende Häuserzug unter der Bezeichnung „Hansaplatz“ aufgeführt. Da Hausnummern und zahlreiche Bewohner mit den Einträgen der Hansastraße in anderen Jahrgängen übereinstimmen, handelt es sich offenbar um einen Fehler im Adressbuch und nicht um eine zeitweilige Umbenennung der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits die Adressbücher der 1920er- und 1930er-Jahre zeigen zahlreiche Kaufleute und Handwerker an der Hansastraße. Da die damaligen Straßenverzeichnisse überwiegend Bewohner und deren Berufe aufführen, lässt sich daraus jedoch nicht immer ableiten, ob das jeweilige Gewerbe tatsächlich an dieser Adresse ausgeübt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die Hansastraße eindeutig als Geschäftsstraße der Kolonie erkennbar. Entlang der Straße lagen Lebensmittelgeschäfte, Metzgereien, Drogerien, Schuh- und Textilgeschäfte, Friseure, Gaststätten, Eisenwaren-, Schreibwaren- und Tabakgeschäfte sowie später unter anderem Reisebüros, Post- und Lottoannahmestellen und Fotogeschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Geschäfte bestanden über Jahrzehnte und blieben dadurch im Gedächtnis vieler Bewohner. Namen wie Reiffersberger, Rubbert, Hellmann, Kötter, Kerkloh, Stockhausen oder Kemper werden auch Jahrzehnte später noch mit der Hansastraße verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er-Jahren nahm die Zahl der klassischen Einzelhandelsgeschäfte zunehmend ab. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 sind nur noch wenige gewerbliche Einrichtungen an der Hansastraße aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handel und Gewerbe ==&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht zeigt bekannte gewerbliche und institutionelle Nutzungen der Gebäude an der Hansastraße anhand verschiedener Ahlener Adressbücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den älteren Adressbüchern handelt es sich teilweise lediglich um Berufsangaben der Bewohner. Diese werden entsprechend gekennzeichnet und stellen für sich allein noch keinen sicheren Nachweis eines Geschäftsbetriebes an der jeweiligen Adresse dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ohne Hausnummer ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Heinrich Nölte – Spirituosen und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Nölte wird auch in Erinnerungen ehemaliger Bewohner genannt. Zeitzeugen erinnern einen kleinen Kiosk Nölte im Bereich der Hansastraße. Ob dieser mit dem Adressbucheintrag von Heinrich Nölte identisch ist, ist bislang nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 1 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Zum Herforder Eck“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 2 ===&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Bezirksseminar für das Lehramt an der Grund- und Hauptschule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Bezirksseminar für das Lehramt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Sparkasse Ahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Lern OASE Unterricht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 5 ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Lebensmittelgeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich Hansastraße 5–7 wird aus Zeitzeugenberichten außerdem ein Coop-Markt Anfang der 1980er-Jahre erinnert. Die genaue zeitliche Abfolge der Nutzungen muss noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 6 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Monika Rauch – Lebensmittel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Walter Vollmer oHG – Eisenwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eisenwarenhandlung Vollmer wird erinnert, dass bereits in den 1950er-Jahren in der Nähe ein Lagerplatz für Baustahl bestand. Dieser soll zum gegenüberliegenden Eisenwarengeschäft gehört haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 7 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 9 ===&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Papier- und Schreibwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Deutsche Bundespost&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Video-Film-Boutique&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Post-/Postbankdienst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Post-/Postbankdienst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Stadtteilbüro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Bircan Reisen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Zeitzeugen erinnern in diesem Bereich eine Postfiliale und später eine Videothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 10 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Modetreff – Textilwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Modetreff&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Erinnerungen ist außerdem für einen nicht näher bestimmten Zeitraum ein Schuhgeschäft an dieser Adresse überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 11 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Bewohner mit kaufmännischen Berufen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Pörtzel Malerbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Pörtzel Malerbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metzgerei Hellmann ist als Geschäft spätestens seit den 1970er-Jahren nachgewiesen. Bernhard Hellmann wird jedoch bereits in deutlich älteren Adressbüchern an dieser Adresse als Metzger geführt. Auch in den Erinnerungen ehemaliger Bewohner gehört Hellmann zu den bekannten Metzgereien der Hansastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere Malerbetrieb Pörtzel wird ebenfalls von mehreren Zeitzeugen ausdrücklich erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 13 ===&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Erich Abramczyk – Händler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Erich Abramczyk – Händler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Haarmode Flott &amp;amp; Chic&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die älteren Adressbücher Erich Abramczyk lediglich als Händler bezeichnen, erinnern mehrere Zeitzeugen an ein Obst- und Gemüsegeschäft Abramczyk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Friseursalon Beulig blieb vielen Bewohnern in Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 15 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Heinrich Niesmann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gerber – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gertzen – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Lebensmittelgeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 16 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Bernhard Leimann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gertzen – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Gardinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Schreib- und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Hans Rogalla – Gardinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Maria Starke – Schreib- und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Handarbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Lotto Mejaschek&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Quelle-Agentur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Deutsche Post AG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Mejaschek Lotto Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gardinengeschäft Rogalla ist nicht nur durch die Adressbücher belegt, sondern wird auch von ehemaligen Bewohnern ausdrücklich erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 17 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Theodor Tebbe – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Wilhelm Niesmann – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Theodor Tebbe – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Johannes Rubbert – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Crabus – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Crabus – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Crabus – Fleisch- und Wurstwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Crabus – Fleisch- und Wurstwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse weist damit über einen außergewöhnlich langen Zeitraum einen Bezug zum Fleischerhandwerk auf. Auch Rubbert und Crabus gehören zu den Betrieben, an die sich zahlreiche ehemalige Bewohner der Kolonie erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 18 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Heinrich Lentrup – Malermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Mathias Runke – Schuhmachermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Heinrich Lentrup – Malermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Mathias Runte – Schuhmachermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Albert Ochsenfeld – Schuhmacher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Mathias Runke – Schuhmacher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Theodor Zelte – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Edmund Herrmann – Tapeten und Teppichboden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Maler-/Lackiererbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;City-Reisebüro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 19 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Maller – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Maller – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Johann Mahler – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Metzgerei Reiffersberger&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Fleischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hansastraße 19 weist eine besonders lange Tradition des Fleischerhandwerks auf. Bereits 1925 ist dort ein Metzgermeister verzeichnet. Friedrich Reiffersberger erscheint spätestens 1938 an dieser Adresse als Metzgermeister. Die Metzgerei Reiffersberger ist anschließend bis mindestens 2002 nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiffersberger gehört zugleich zu den am häufigsten genannten Geschäften in den Erinnerungen ehemaliger Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 20 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Brinker – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Brinker – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Erich Timmering – Drogist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Hagemann – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Drogerie / Feinkost&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Heinz Hagemann – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Else Hinsel – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse entwickelte sich spätestens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem langjährigen Drogeriestandort. Bereits 1938 wohnte hier mit Erich Timmering ein Drogist; ob er sein Geschäft ebenfalls an dieser Adresse betrieb, ist bislang nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drogerie Hagemann und später auch Hinsel werden zusätzlich von Zeitzeugen erinnert. Für die Räume der Drogerie wird außerdem eine spätere Nutzung als Videothek überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 21 / 21e ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Rudolf Lindermann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Stockhausen – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Erich Stockhausen – Foto-Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Erich Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Stockhausen – Foto-Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Foto- und Drogeriegeschäft Stockhausen gehörte über viele Jahre zum vertrauten Straßenbild. Auch Zeitzeugen erinnern ausdrücklich die Verbindung von Fotogeschäft und Drogerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wechselte das Fotogeschäft auf die andere Straßenseite zur Hansastraße 27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 23 ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Erna Kemper – Fahrzeuge&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Kötter – Schuhhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Erna Kemper – Fahrzeuge und Spielwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Kötter – Schuhe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Kötter Theodor KG – Schuhwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Werner Hartkamp – Jeans&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Verein für türkisch-deutsche Freundschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Verein für türkisch-deutsche Freundschaft e. V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäft Kemper ist vielen ehemaligen Bewohnern besonders als Spielwarengeschäft in Erinnerung geblieben. Umgangssprachlich wurde es offenbar häufig mit der Inhaberin als &#039;&#039;&#039;„Omma Kemper“&#039;&#039;&#039; verbunden. Zeitzeugen erinnern außerdem Fahrräder und eine Werkstatt im Hinterhof. Später soll das Geschäft von Lilli und Hubert Hartings geführt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Schuhhaus Kötter gehörte über Jahrzehnte zu den bekannten Geschäften der Hansastraße. Eine Zeitzeugin erinnert sich beispielsweise daran, dort 1970 ihre Kommunionschuhe gekauft zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 27 ===&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilkaufhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1999/2000: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Fotostudio&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Kerkloh ist bereits 1928 als Kaufmann unter der späteren Geschäftsadresse nachweisbar. Ob er zu diesem Zeitpunkt bereits einen Textilhandel betrieb, ist bislang nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spätere Textilgeschäft wird von zahlreichen Zeitzeugen als &#039;&#039;&#039;Modehaus Kerkloh&#039;&#039;&#039; erinnert und gehörte offenbar zu den besonders bekannten Geschäften der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wechselte das Gebäude vom Textilhandel zum Fotogewerbe. Dieter Stockhausen betrieb hier spätestens ab den 1990er-Jahren ein Fotogeschäft beziehungsweise Fotostudio. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 ist der Betrieb nicht mehr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen von Zeitzeugen ==&lt;br /&gt;
Bei der Überarbeitung der Hansastraßen-Seite wurden zahlreiche ehemalige und heutige Bewohner nach ihren Erinnerungen an die Geschäftsstraße gefragt. Viele Angaben decken sich mit den ausgewerteten Adressbüchern und ermöglichen einen Einblick in den Alltag der damaligen Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird deutlich, dass die Geschäfte nicht nur der Versorgung dienten, sondern oft feste Bezugspunkte des Viertels waren. So wird das Spielwarengeschäft Kemper noch heute als „Omma Kemper“ erinnert. Vom Schuhhaus Kötter berichten ehemalige Kunden vom Kauf ihrer Kommunionsschuhe. Bei Staric wurden Schulbücher und Füllhalter gekauft, bei Bäcker Helm erinnern sich ehemalige Bewohner an Weihnachtstorten und Karnevalsberliner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zeitzeugin fasste die damalige Situation mit den Worten zusammen, dass es in der Kolonie alles gegeben habe, was man zum Leben brauchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Noch nicht schriftlich bestätigte Geschäfte und Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Neben den durch Adressbücher belegten Betrieben wurden zahlreiche weitere Geschäfte und Einrichtungen aus der Erinnerung genannt. Für diese fehlen bislang eindeutige schriftliche Belege beziehungsweise eine genaue zeitliche oder räumliche Zuordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach und unabhängig voneinander wurde insbesondere ein Geschäft &#039;&#039;&#039;Lücke&#039;&#039;&#039; genannt. Nach den übereinstimmenden Erinnerungen betrieb &#039;&#039;&#039;Werner Lücke&#039;&#039;&#039; an der Ecke Hansastraße/Wichernstraße ein Schreibwarengeschäft, in dem auch Briefmarken und Münzen verkauft wurden. Einige ehemalige Kunden erinnern sich außerdem an Sammelbilder beziehungsweise sogenannte „Rosenbilder“. Ein entsprechender Eintrag konnte in den bislang ausgewerteten Adressbüchern noch nicht gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bislang nicht oder nicht vollständig schriftlich belegte Erinnerungen betreffen unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Staric / „Pelikan“&#039;&#039;&#039; – Schreibwaren und Schulbedarf; erinnert werden Schulbücher, Füllhalter und ein umfangreiches Sortiment&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Papeterie Lässig&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bäckerei Helm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bäckerei Zimmermeier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bäckerei Schwöfer&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metzgerei Becker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metzgerei Gummersbach&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gemischtwaren Otto Mess&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pohlkötter&#039;&#039;&#039; – Möbelgeschäft&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Imkamp&#039;&#039;&#039; – Anstreicher&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hansaeck&#039;&#039;&#039; – Gaststätte beziehungsweise Kneipe&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wickühler&#039;&#039;&#039; – Gaststätte beziehungsweise Kneipe&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grotta Azzura&#039;&#039;&#039; – Pizzeria&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Penny Preis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gonca Moden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dies &amp;amp; Das&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Brautmodengeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Blumengeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Spielothek&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Änderungsschneiderei beziehungsweise Wäscherei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Handarbeitsgeschäft beziehungsweise -bereich von Ilona und Helmut Köhler&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Imbiss/Pommesbude&#039;&#039;&#039; im Bereich des späteren Kreisverkehrs&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kiosk Nölte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* verschiedene spätere Nutzungen durch &#039;&#039;&#039;Coop&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Konsum&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Rewe&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schlecker&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben beruhen auf persönlichen Erinnerungen und werden im AhlenWiki zunächst als Hinweise dokumentiert. Sie sollen nach Möglichkeit noch mit Adressbüchern, Fotografien, Anzeigen oder weiteren zeitgenössischen Quellen abgeglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandel und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Hansastraße spiegelt den Wandel der örtlichen Nahversorgung wider. Vor allem in der Mitte und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts lagen hier auf vergleichsweise engem Raum Lebensmittelgeschäfte, Metzgereien, Drogerien, Schuh- und Textilgeschäfte, Friseure, Gaststätten und zahlreiche weitere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist die lange Kontinuität einzelner Standorte. An der Hansastraße 19 lässt sich das Fleischerhandwerk bereits seit den 1920er-Jahren verfolgen. Andere Standorte wechselten mehrfach ihre Nutzung, blieben aber über Jahrzehnte gewerblich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1990er- und 2000er-Jahre verschwanden zahlreiche traditionelle Einzelhandelsgeschäfte. Damit verlor die Hansastraße zunehmend die Funktion einer kleinteiligen Versorgungs- und Einkaufsstraße, die sie für mehrere Generationen von Bewohnern der Kolonie gehabt hatte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hansastra%C3%9Fe&amp;diff=10554</id>
		<title>Hansastraße</title>
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		<updated>2026-10-06T18:20:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Hansastraße 16 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Straßen&lt;br /&gt;
|PLZ=59229&lt;br /&gt;
|Stadtteil=Innenstadt&lt;br /&gt;
|Strassenart=Wohn- und Geschäftsstraße&lt;br /&gt;
|Breite=51.75733&lt;br /&gt;
|Laenge=7.90898&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hansastraße&#039;&#039;&#039; ist eine Wohn- und Geschäftsstraße in der Ahlener „Kolonie“. Sie verläuft vom [[Hansaplatz]] bis zum [[Glückaufplatz]] und entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einer wichtigen Einkaufs- und Versorgungsstraße des Viertels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Hansastraße verbindet den Hansaplatz mit dem Glückaufplatz und führt durch das dicht bebaute Wohngebiet der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im Bereich der niedrigeren Hausnummern befanden sich über viele Jahrzehnte zahlreiche Geschäfte, Handwerksbetriebe, Gaststätten und Dienstleister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die Straße erinnert an die frühere Zugehörigkeit der Stadt Ahlen zur Hanse, einer Vereinigung von Kaufleuten und Städten, die insbesondere im Mittelalter und in der frühen Neuzeit große wirtschaftliche Bedeutung besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Hansastraße entstand offenbar im Zusammenhang mit der Entwicklung der Ahlener Kolonie, deren Ausbau eng mit der Entwicklung der [[Zeche Westfalen]] verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ahlener Adressbuch von 1913 ist eine Hansastraße noch nicht verzeichnet. Im Adressbuch von 1925 erscheint sie bereits unter ihrem heutigen Namen. Die Anlage beziehungsweise Benennung der Straße dürfte daher in den Jahren dazwischen erfolgt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Adressbüchern von 1928, 1938 und 1951 wird die Hansastraße unter diesem Namen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit stellt das Adressbuch von 1957 dar. Dort wird der entsprechende Häuserzug unter der Bezeichnung „Hansaplatz“ aufgeführt. Da Hausnummern und zahlreiche Bewohner mit den Einträgen der Hansastraße in anderen Jahrgängen übereinstimmen, handelt es sich offenbar um einen Fehler im Adressbuch und nicht um eine zeitweilige Umbenennung der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits die Adressbücher der 1920er- und 1930er-Jahre zeigen zahlreiche Kaufleute und Handwerker an der Hansastraße. Da die damaligen Straßenverzeichnisse überwiegend Bewohner und deren Berufe aufführen, lässt sich daraus jedoch nicht immer ableiten, ob das jeweilige Gewerbe tatsächlich an dieser Adresse ausgeübt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die Hansastraße eindeutig als Geschäftsstraße der Kolonie erkennbar. Entlang der Straße befanden sich unter anderem Lebensmittelgeschäfte, Metzgereien, Drogerien, Schuh- und Textilgeschäfte, Friseure, Gaststätten, Eisenwaren-, Schreibwaren- und Tabakgeschäfte sowie später Reisebüros, Post- und Lottoannahmestellen und ein Fotostudio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Geschäftsstandorte bestanden über Jahrzehnte. Besonders deutlich wird dies bei den Metzgereien sowie bei einzelnen Drogerie-, Textil- und Fotogeschäften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er-Jahren nahm die Zahl der klassischen Einzelhandelsgeschäfte zunehmend ab. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 sind nur noch wenige gewerbliche Einrichtungen an der Hansastraße aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handel und Gewerbe ==&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht zeigt bekannte gewerbliche und institutionelle Nutzungen der Gebäude an der Hansastraße anhand verschiedener Ahlener Adressbücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den älteren Adressbüchern handelt es sich teilweise lediglich um Berufsangaben der Bewohner. Diese werden entsprechend gekennzeichnet und stellen für sich allein noch keinen sicheren Nachweis eines Geschäftsbetriebes an der jeweiligen Adresse dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ohne Hausnummer ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Heinrich Nölte – Spirituosen und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 1 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Zum Herforder Eck“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 2 ===&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Bezirksseminar für das Lehramt an der Grund- und Hauptschule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Bezirksseminar für das Lehramt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Sparkasse Ahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Lern OASE Unterricht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 5 ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Lebensmittelgeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 6 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Monika Rauch – Lebensmittel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Walter Vollmer oHG – Eisenwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 7 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 9 ===&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Papier- und Schreibwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Deutsche Bundespost&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Video-Film-Boutique&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Post-/Postbankdienst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Post-/Postbankdienst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Stadtteilbüro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Bircan Reisen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 10 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Modetreff – Textilwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Modetreff&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 11 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Bewohner mit kaufmännischen Berufen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Pörtzel Malerbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Pörtzel Malerbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metzgerei Hellmann ist damit als Geschäft spätestens seit den 1970er-Jahren nachgewiesen. Bernhard Hellmann wird jedoch bereits in deutlich älteren Adressbüchern an dieser Adresse als Metzger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 13 ===&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Erich Abramczyk – Händler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Erich Abramczyk – Händler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Haarmode Flott &amp;amp; Chic&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 15 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Heinrich Niesmann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gerber – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gertzen – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Lebensmittelgeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 16 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Bernhard Leimann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gertzen – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Gardinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Schreib- und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Hans Rogalla – Gardinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Maria Starke – Schreib- und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Handarbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Lotto Mejaschek&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Quelle-Agentur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Deutsche Post AG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Mejaschek Lotto Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 17 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Theodor Tebbe – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Wilhelm Niesmann – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Theodor Tebbe – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Johannes Rubbert – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Crabus – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Crabus – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Crabus – Fleisch- und Wurstwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Crabus – Fleisch- und Wurstwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse weist damit über einen langen Zeitraum einen Bezug zum Fleischerhandwerk auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 18 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Heinrich Lentrup – Malermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Mathias Runke – Schuhmachermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Heinrich Lentrup – Malermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Mathias Runte – Schuhmachermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Albert Ochsenfeld – Schuhmacher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Mathias Runke – Schuhmacher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Theodor Zelte – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Edmund Herrmann – Tapeten und Teppichboden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Maler-/Lackiererbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;City-Reisebüro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 19 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Maller – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Maller – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Johann Mahler – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Metzgerei Reiffersberger&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Fleischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hansastraße 19 weist damit eine besonders lange Tradition des Fleischerhandwerks auf. Bereits 1925 ist dort ein Metzgermeister verzeichnet. Friedrich Reiffersberger erscheint spätestens 1938 an dieser Adresse als Metzgermeister. Die Metzgerei Reiffersberger ist anschließend bis mindestens 2002 nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 20 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Brinker – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Brinker – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Erich Timmering – Drogist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Hagemann – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Drogerie / Feinkost&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Heinz Hagemann – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Else Hinsel – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse entwickelte sich spätestens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem langjährigen Drogeriestandort. Bereits 1938 wohnte hier mit Erich Timmering ein Drogist; ob er sein Geschäft ebenfalls an dieser Adresse betrieb, ist bislang nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 21 / 21e ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Rudolf Lindermann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Stockhausen – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Erich Stockhausen – Foto-Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Erich Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Stockhausen – Foto-Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren Adressbücher dokumentieren hier über mehrere Jahre ein Foto- beziehungsweise Drogeriegeschäft der Familie Stockhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 23 ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Kötter – Schuhhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Kötter – Schuhe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Kötter Theodor KG – Schuhwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Werner Hartkamp – Jeans&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Verein für türkisch-deutsche Freundschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Verein für türkisch-deutsche Freundschaft e. V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wechselte die Nutzung des Gebäudes von einem langjährigen Schuhgeschäft später zu anderen gewerblichen beziehungsweise gesellschaftlichen Nutzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 27 ===&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilkaufhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1999/2000: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Fotostudio&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Anton Kerkloh ist bereits 1928 als Kaufmann unter der späteren Geschäftsadresse nachweisbar. Ob er zu diesem Zeitpunkt bereits einen Textilhandel betrieb, ist bislang nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wechselte das Gebäude vom Textilhandel zum Fotogewerbe. Dieter Stockhausen betrieb hier spätestens ab den 1990er-Jahren ein Fotogeschäft beziehungsweise Fotostudio. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 ist der Betrieb nicht mehr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandel der Geschäftsstraße ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Hansastraße spiegelt den Wandel der örtlichen Nahversorgung wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts konnten die Bewohner der Kolonie einen großen Teil ihres täglichen Bedarfs unmittelbar im Viertel decken. Metzgereien, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Schuh- und Textilgeschäfte, Friseure sowie weitere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe lagen dicht beieinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig ist die teilweise jahrzehntelange Kontinuität einzelner Standorte. An der Hansastraße 19 lässt sich das Fleischerhandwerk beispielsweise bereits seit den 1920er-Jahren verfolgen; die Metzgerei Reiffersberger bestand dort noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Auch die Standorte der Familien Kerkloh und Stockhausen waren über lange Zeit mit dem Einzelhandel verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1990er- und 2000er-Jahre verschwanden zahlreiche traditionelle Einzelhandelsgeschäfte. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 sind an der Hansastraße nur noch wenige Gewerbebetriebe und Einrichtungen aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Die Hansastraße ist damit ein Beispiel für die Entwicklung der Ahlener Kolonie von einem durch den Bergbau geprägten Wohnviertel zu einem Stadtteil mit eigener umfangreicher Nahversorgung und für den späteren Rückgang des klassischen, kleinteiligen Einzelhandels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Geschäftsstraße ==&lt;br /&gt;
Die Adressbucheinträge zeigen eine deutliche Veränderung der Hansastraße. In den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren bot die Straße ein breites Spektrum an Geschäften für den täglichen Bedarf. Viele Einkäufe konnten innerhalb der Kolonie erledigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den besonders langlebigen Geschäftsstandorten gehörten die Metzgerei Reiffersberger an der Hansastraße 19 sowie verschiedene Foto- und Drogeriegeschäfte der Familie Stockhausen. Auch Schuh-, Textil- und Lebensmittelgeschäfte waren über längere Zeiträume vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts nahm die Zahl der klassischen Einzelhandelsgeschäfte deutlich ab. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 werden nur noch wenige gewerbliche Einrichtungen an der Hansastraße genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Die frühere Konzentration unterschiedlichster Geschäfte macht die Hansastraße zu einem wichtigen Beispiel für die Entwicklung der Ahlener Kolonie. Ihre Geschäftsgeschichte dokumentiert zugleich den Wandel der örtlichen Nahversorgung im Verlauf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
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		<title>Hansastraße</title>
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		<updated>2026-10-06T18:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Straßen&lt;br /&gt;
|PLZ=59229&lt;br /&gt;
|Stadtteil=Innenstadt&lt;br /&gt;
|Strassenart=Wohn- und Geschäftsstraße&lt;br /&gt;
|Breite=51.75733&lt;br /&gt;
|Laenge=7.90898&lt;br /&gt;
|Zoom=17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hansastraße&#039;&#039;&#039; ist eine Wohn- und Geschäftsstraße in der Ahlener „Kolonie“. Sie verläuft vom [[Hansaplatz]] bis zum [[Glückaufplatz]] und entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einer wichtigen Einkaufs- und Versorgungsstraße des Viertels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Hansastraße verbindet den Hansaplatz mit dem Glückaufplatz und führt durch das dicht bebaute Wohngebiet der Kolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im Bereich der niedrigeren Hausnummern befanden sich über viele Jahrzehnte zahlreiche Geschäfte, Handwerksbetriebe, Gaststätten und Dienstleister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die Straße erinnert an die frühere Zugehörigkeit der Stadt Ahlen zur Hanse, einer Vereinigung von Kaufleuten und Städten, die insbesondere im Mittelalter und in der frühen Neuzeit große wirtschaftliche Bedeutung besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Hansastraße entstand offenbar im Zusammenhang mit der Entwicklung der Ahlener Kolonie, deren Ausbau eng mit der Entwicklung der [[Zeche Westfalen]] verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ahlener Adressbuch von 1913 ist eine Hansastraße noch nicht verzeichnet. Im Adressbuch von 1925 erscheint sie bereits unter ihrem heutigen Namen. Die Anlage beziehungsweise Benennung der Straße dürfte daher in den Jahren dazwischen erfolgt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Adressbüchern von 1928, 1938 und 1951 wird die Hansastraße unter diesem Namen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit stellt das Adressbuch von 1957 dar. Dort wird der entsprechende Häuserzug unter der Bezeichnung „Hansaplatz“ aufgeführt. Da Hausnummern und zahlreiche Bewohner mit den Einträgen der Hansastraße in anderen Jahrgängen übereinstimmen, handelt es sich offenbar um einen Fehler im Adressbuch und nicht um eine zeitweilige Umbenennung der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits die Adressbücher der 1920er- und 1930er-Jahre zeigen zahlreiche Kaufleute und Handwerker an der Hansastraße. Da die damaligen Straßenverzeichnisse überwiegend Bewohner und deren Berufe aufführen, lässt sich daraus jedoch nicht immer ableiten, ob das jeweilige Gewerbe tatsächlich an dieser Adresse ausgeübt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die Hansastraße eindeutig als Geschäftsstraße der Kolonie erkennbar. Entlang der Straße befanden sich unter anderem Lebensmittelgeschäfte, Metzgereien, Drogerien, Schuh- und Textilgeschäfte, Friseure, Gaststätten, Eisenwaren-, Schreibwaren- und Tabakgeschäfte sowie später Reisebüros, Post- und Lottoannahmestellen und ein Fotostudio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Geschäftsstandorte bestanden über Jahrzehnte. Besonders deutlich wird dies bei den Metzgereien sowie bei einzelnen Drogerie-, Textil- und Fotogeschäften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er-Jahren nahm die Zahl der klassischen Einzelhandelsgeschäfte zunehmend ab. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 sind nur noch wenige gewerbliche Einrichtungen an der Hansastraße aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handel und Gewerbe ==&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht zeigt bekannte gewerbliche und institutionelle Nutzungen der Gebäude an der Hansastraße anhand verschiedener Ahlener Adressbücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den älteren Adressbüchern handelt es sich teilweise lediglich um Berufsangaben der Bewohner. Diese werden entsprechend gekennzeichnet und stellen für sich allein noch keinen sicheren Nachweis eines Geschäftsbetriebes an der jeweiligen Adresse dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ohne Hausnummer ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Heinrich Nölte – Spirituosen und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 1 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Zum Herforder Eck“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 2 ===&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Bezirksseminar für das Lehramt an der Grund- und Hauptschule&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Bezirksseminar für das Lehramt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Sparkasse Ahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Lern OASE Unterricht&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 5 ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Lebensmittelgeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 6 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Monika Rauch – Lebensmittel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Walter Vollmer oHG – Eisenwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Volksbank Ahlen eG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 7 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Lotto-Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 9 ===&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Papier- und Schreibwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Deutsche Bundespost&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Video-Film-Boutique&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Post-/Postbankdienst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Post-/Postbankdienst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Stadtteilbüro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Bircan Reisen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 10 ===&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Chemische Reinigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Modetreff – Textilwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Modetreff&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 11 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Bewohner mit kaufmännischen Berufen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Bernhard Hellmann – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Pörtzel Malerbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Pörtzel Malerbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metzgerei Hellmann ist damit als Geschäft spätestens seit den 1970er-Jahren nachgewiesen. Bernhard Hellmann wird jedoch bereits in deutlich älteren Adressbüchern an dieser Adresse als Metzger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 13 ===&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Erich Abramczyk – Händler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Erich Abramczyk – Händler&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Ewald Beulig – Friseur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Haarmode Flott &amp;amp; Chic&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 15 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Heinrich Niesmann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gerber – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gertzen – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Lebensmittelgeschäft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Gaststätte „Alte Schänke“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 16 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Bernhard Leimann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Gerhard Gertzen – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Gardinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Schreib- und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Hans Rogalla – Gardinen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Maria Starke – Schreib- und Tabakwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Handarbeiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Lotto Mejauschek&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Quelle-Agentur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Deutsche Post AG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Meljaschek Lotto Toto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 17 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Theodor Tebbe – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Wilhelm Niesmann – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Theodor Tebbe – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Johann Rubbert – Metzger&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Johannes Rubbert – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Crabus – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Crabus – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Crabus – Fleisch- und Wurstwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2008/09: &#039;&#039;&#039;Crabus – Fleisch- und Wurstwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse weist damit über einen langen Zeitraum einen Bezug zum Fleischerhandwerk auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 18 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Heinrich Lentrup – Malermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Mathias Runke – Schuhmachermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Heinrich Lentrup – Malermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Mathias Runte – Schuhmachermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Albert Ochsenfeld – Schuhmacher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Mathias Runke – Schuhmacher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Theodor Zelte – Friseur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Edmund Herrmann – Tapeten und Teppichboden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Maler-/Lackiererbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;City-Reisebüro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 19 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Maller – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Maller – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Johann Mahler – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1951: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &#039;&#039;&#039;Friedrich Reiffersberger – Metzgermeister&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Metzgerei Reiffersberger&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Fleischerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;H. L. Reiffersberger – Metzgerei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hansastraße 19 weist damit eine besonders lange Tradition des Fleischerhandwerks auf. Bereits 1925 ist dort ein Metzgermeister verzeichnet. Friedrich Reiffersberger erscheint spätestens 1938 an dieser Adresse als Metzgermeister. Die Metzgerei Reiffersberger ist anschließend bis mindestens 2002 nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 20 ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Johann Brinker – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Johann Brinker – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1938: &#039;&#039;&#039;Erich Timmering – Drogist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Hagemann – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Drogerie / Feinkost&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Heinz Hagemann – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Else Hinsel – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adresse entwickelte sich spätestens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem langjährigen Drogeriestandort. Bereits 1938 wohnte hier mit Erich Timmering ein Drogist; ob er sein Geschäft ebenfalls an dieser Adresse betrieb, ist bislang nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 21 / 21e ===&lt;br /&gt;
* 1925: &#039;&#039;&#039;Rudolf Lindermann – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Stockhausen – Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Erich Stockhausen – Foto-Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Erich Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Stockhausen – Foto-Drogerie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren Adressbücher dokumentieren hier über mehrere Jahre ein Foto- beziehungsweise Drogeriegeschäft der Familie Stockhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 23 ===&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Kötter – Schuhhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Kötter – Schuhe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Kötter Theodor KG – Schuhwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &#039;&#039;&#039;Werner Hartkamp – Jeans&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Verein für türkisch-deutsche Freundschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Verein für türkisch-deutsche Freundschaft e. V.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wechselte die Nutzung des Gebäudes von einem langjährigen Schuhgeschäft später zu anderen gewerblichen beziehungsweise gesellschaftlichen Nutzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hansastraße 27 ===&lt;br /&gt;
* 1928: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Kaufmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Berufsangabe)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilkaufhaus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1983/84: &#039;&#039;&#039;Anton Kerkloh – Textilwaren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1992: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1999/2000: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Foto&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;&#039;Dieter Stockhausen – Fotostudio&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Anton Kerkloh ist bereits 1928 als Kaufmann unter der späteren Geschäftsadresse nachweisbar. Ob er zu diesem Zeitpunkt bereits einen Textilhandel betrieb, ist bislang nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wechselte das Gebäude vom Textilhandel zum Fotogewerbe. Dieter Stockhausen betrieb hier spätestens ab den 1990er-Jahren ein Fotogeschäft beziehungsweise Fotostudio. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 ist der Betrieb nicht mehr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandel der Geschäftsstraße ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Hansastraße spiegelt den Wandel der örtlichen Nahversorgung wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts konnten die Bewohner der Kolonie einen großen Teil ihres täglichen Bedarfs unmittelbar im Viertel decken. Metzgereien, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Schuh- und Textilgeschäfte, Friseure sowie weitere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe lagen dicht beieinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig ist die teilweise jahrzehntelange Kontinuität einzelner Standorte. An der Hansastraße 19 lässt sich das Fleischerhandwerk beispielsweise bereits seit den 1920er-Jahren verfolgen; die Metzgerei Reiffersberger bestand dort noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Auch die Standorte der Familien Kerkloh und Stockhausen waren über lange Zeit mit dem Einzelhandel verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1990er- und 2000er-Jahre verschwanden zahlreiche traditionelle Einzelhandelsgeschäfte. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 sind an der Hansastraße nur noch wenige Gewerbebetriebe und Einrichtungen aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Die Hansastraße ist damit ein Beispiel für die Entwicklung der Ahlener Kolonie von einem durch den Bergbau geprägten Wohnviertel zu einem Stadtteil mit eigener umfangreicher Nahversorgung und für den späteren Rückgang des klassischen, kleinteiligen Einzelhandels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Geschäftsstraße ==&lt;br /&gt;
Die Adressbucheinträge zeigen eine deutliche Veränderung der Hansastraße. In den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren bot die Straße ein breites Spektrum an Geschäften für den täglichen Bedarf. Viele Einkäufe konnten innerhalb der Kolonie erledigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den besonders langlebigen Geschäftsstandorten gehörten die Metzgerei Reiffersberger an der Hansastraße 19 sowie verschiedene Foto- und Drogeriegeschäfte der Familie Stockhausen. Auch Schuh-, Textil- und Lebensmittelgeschäfte waren über längere Zeiträume vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts nahm die Zahl der klassischen Einzelhandelsgeschäfte deutlich ab. Im Branchenverzeichnis von 2008/09 werden nur noch wenige gewerbliche Einrichtungen an der Hansastraße genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Die frühere Konzentration unterschiedlichster Geschäfte macht die Hansastraße zu einem wichtigen Beispiel für die Entwicklung der Ahlener Kolonie. Ihre Geschäftsgeschichte dokumentiert zugleich den Wandel der örtlichen Nahversorgung im Verlauf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Auf_dem_Westkamp_14&amp;diff=10552</id>
		<title>Auf dem Westkamp 14</title>
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		<updated>2026-09-29T18:29:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gebäude&lt;br /&gt;
|Foto      =&lt;br /&gt;
|Adresse   = Auf dem Westkamp 14&lt;br /&gt;
|Telefon   =&lt;br /&gt;
|Fax       =&lt;br /&gt;
|Email     =&lt;br /&gt;
|Internet  =&lt;br /&gt;
|Urnutzung = Wohnhaus&lt;br /&gt;
|Baujahr   = 1925&lt;br /&gt;
|Architekt = Heinrich Schröder&lt;br /&gt;
|Nutzung   = Wohnhaus&lt;br /&gt;
|Denkmal   = Ja&lt;br /&gt;
|Breite    = 51.769223&lt;br /&gt;
|Laenge    = 7.897217&lt;br /&gt;
|Zoom      = 19&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude &#039;&#039;&#039;Auf dem Westkamp 14&#039;&#039;&#039;, auch als &#039;&#039;&#039;Wohnhaus Tovar&#039;&#039;&#039; bezeichnet, ist ein 1925 errichtetes herrschaftliches Wohnhaus. Es entstand für &#039;&#039;&#039;[[Johannes Tovar]]&#039;&#039;&#039;, Betriebsleiter des Emaillewerks [[Rollmann &amp;amp; Tovar]], nach Plänen des Ahlener Architekten [[Heinrich Schröder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen ist ein charakteristisches Beispiel für die gehobene bürgerliche Wohnkultur Ahlens in den 1920er-Jahren. Zum Denkmal gehören neben dem Wohnhaus auch ein gleichzeitig errichtetes Nebengebäude und die historische Grundstückseinfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus wurde &#039;&#039;&#039;1925&#039;&#039;&#039; für Johannes Tovar errichtet, der als Betriebsleiter des Emaillewerks &#039;&#039;&#039;[[Rollmann &amp;amp; Tovar]]&#039;&#039;&#039; an der [[Ostbredenstraße]] 1 tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen, Untere Denkmalbehörde: &#039;&#039;Jahresbericht 2010 zur Stadtbild- und Denkmalpflege&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den neuen Wohnsitz wurden zwei ursprünglich getrennt vorgesehene Bauplätze zu einem großzügigen Grundstück zusammengefasst. Dadurch konnte das Wohnhaus freistehend inmitten eines weitläufigen Gartens angeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung übernahm der Ahlener Architekt &#039;&#039;&#039;[[Heinrich Schröder]]&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgleich mit dem Wohnhaus entstanden auch ein Nebengebäude und die straßenseitige Grundstückseinfassung. Damit war das Anwesen von Beginn an als zusammengehörige, repräsentative Gesamtanlage konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus ist ein zweigeschossiger, freistehender Backsteinbau über einem hohen Kellersockel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassaden erhielten einen vorstehenden Fugenputz. Über dem Gebäude erhebt sich ein steiles, mit Schiefer gedecktes Vollwalmdach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner äußeren Gestaltung folgt das Haus den Architekturvorstellungen des gehobenen Bürgertums der Zeit. Die Denkmalpflege ordnet den Bau der sogenannten &#039;&#039;&#039;heimatgebundenen Baupflege&#039;&#039;&#039; zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Strömung griff bewusst auf traditionelle bürgerliche Bauformen der vorindustriellen Zeit zurück. Besonders die Architektur der Zeit um 1800 diente dabei als Vorbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den prägenden Gestaltungselementen gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Backsteinbau,&lt;br /&gt;
* der weitgehend symmetrische Aufbau,&lt;br /&gt;
* die axiale Gliederung der Fassaden,&lt;br /&gt;
* die Sprossenteilung der Fenster&lt;br /&gt;
* sowie das steile Vollwalmdach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmal2018&amp;quot;&amp;gt;Kreis Warendorf – Der Landrat, Obere Denkmalbehörde: &#039;&#039;Tag des offenen Denkmals – Entdecken, was uns verbindet&#039;&#039;, Heft Nr. 24, Warendorf 2018, S. 6–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die äußere Erscheinung bewusst traditionelle Formen aufgreift, wurde das Innere nach moderneren Wohnvorstellungen der 1920er-Jahre gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundriss und Innenräume ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Eingangsbereich gelangt man über eine Diele zur Geschosstreppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Treppenhaus wird durch große Fenster mit historischer Kunstverglasung belichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss befindet sich auf der einen Seite die Küche mit angeschlossener Speisekammer. Zum Garten orientieren sich das Speisezimmer und das große zentrale Wohnzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders hervorgehoben wird das Wohnzimmer durch einen halbrund aus der Gartenfassade vortretenden Erker. Daneben befindet sich ein weiterer kleinerer Wohnraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obergeschoss gruppieren sich die privaten Schlaf- und Badezimmer um eine zentrale Vordiele.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufteilung verdeutlicht den repräsentativen Anspruch des Hauses: Die gemeinschaftlich und gesellschaftlich genutzten Räume lagen im Erdgeschoss, während sich die privaten Bereiche überwiegend im Obergeschoss befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebengebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwestlich des Wohnhauses entstand gleichzeitig ein eingeschossiges Nebengebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gestalterisch auf das Haupthaus abgestimmt und ebenfalls in Backstein ausgeführt. Über einem Drempel erhielt das Gebäude ein Vollwalmdach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untergebracht waren hier ursprünglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine Garage,&lt;br /&gt;
* ein Stall&lt;br /&gt;
* sowie eine Futterküche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dokumentiert das Nebengebäude zugleich die Übergangszeit, in der das Automobil bereits zum Lebensstil einer wohlhabenden Familie gehörte, gleichzeitig aber noch traditionelle Formen der Tierhaltung zum Haushalt gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundstückseinfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Straße wird das Anwesen durch einen historischen Eisenzaun zwischen Backsteinpfeilern eingefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einfriedung wurde bereits zusammen mit dem Wohnhaus geplant und gehört deshalb ebenso wie das Nebengebäude zum denkmalgeschützten Gesamtbestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veränderungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um &#039;&#039;&#039;1960&#039;&#039;&#039; wurde an der südöstlichen Gebäudeecke ein eingeschossiger Wintergarten angebaut. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Fenster der Seitenfassade verändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wintergarten gehört nicht zum Denkmalumfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt wurde das ursprünglich als einheitlicher Wohnsitz errichtete Gebäude in ein Etagenwohnhaus umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde hinter der Geschosstreppe eine verglaste Zugangstür eingesetzt. Der ursprüngliche Windfang wurde ausgebaut, blieb jedoch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten historischen Kastenfenster wurden später in angepasster Form erneuert. Auch das Dach erhielt zusätzliche Gauben für Wohnzwecke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bewertung der Denkmalpflege beeinträchtigen diese Veränderungen den historischen Charakter des Hauses jedoch nicht wesentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren blieben zahlreiche historische Bauteile erhalten. Dazu gehören unter anderem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die hölzerne Geschosstreppe,&lt;br /&gt;
* die Kunstverglasung des Treppenhauses&lt;br /&gt;
* und historische Zimmertüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen wurde am &#039;&#039;&#039;8. Februar 2010&#039;&#039;&#039; unter der Denkmalnummer &#039;&#039;&#039;287&#039;&#039;&#039; in die Denkmalliste der Stadt Ahlen eingetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen: &#039;&#039;Denkmalliste – Baudenkmäler ohne Siedlungen&#039;&#039;, Eintrag Auf dem Westkamp 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Denkmalumfang umfasst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Hauptgebäude ohne den späteren Wintergarten,&lt;br /&gt;
* das Nebengebäude&lt;br /&gt;
* und die historische Grundstückseinfassung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage gilt als anschauliches Beispiel für die Lebens- und Wohnverhältnisse der gesellschaftlichen Oberschicht Ahlens nach dem Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung ist dabei die Verbindung zur Ahlener Emailindustrie. Mit Johannes Tovar als Betriebsleiter von [[Rollmann &amp;amp; Tovar]] bestand ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Wohnhaus und einem der damaligen Industriebetriebe der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage des großzügigen Wohnsitzes außerhalb der unmittelbaren Nähe des Arbeitsplatzes dokumentiert zugleich eine Veränderung der Lebensweise wohlhabender Bürger. Durch die zunehmende Verbreitung des Automobils war es möglich geworden, Wohnort und Arbeitsplatz stärker voneinander zu trennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalbericht2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Erhaltung und Nutzung des Anwesens liegen nach der Denkmalbewertung wissenschaftliche, insbesondere baugeschichtliche, sowie volkskundliche Gründe vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Restaurierung und Erhaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen wurde über viele Jahre schrittweise denkmalgerecht instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des [[Tag des offenen Denkmals|Tags des offenen Denkmals]] 2018 wurde hervorgehoben, dass die Eigentümer das &#039;&#039;&#039;großelterliche Wohnhaus&#039;&#039;&#039; über einen langen Zeitraum mit besonderem Augenmerk auf die historisch wertvollen Details saniert und restauriert hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmal2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere dieser Maßnahmen wurden durch die Denkmalförderung unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2012&#039;&#039;&#039; wurde die Restaurierung der historischen Grundstückseinfassung gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Ahlen, Untere Denkmalbehörde: &#039;&#039;Jahresbericht 2012 zur Stadtbild- und Denkmalpflege&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2015&#039;&#039;&#039; folgten Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten an einer historischen Wandbemalung.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Ahlen, Untere Denkmalbehörde: &#039;&#039;Jahresbericht 2015 zur Stadtbild- und Denkmalpflege&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2017&#039;&#039;&#039; wurden die Verfugung der Fassade und die Restaurierung des Eingangsbereichs unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Ahlen, Untere Denkmalbehörde: &#039;&#039;Jahresbericht 2017 zur Stadtbild- und Denkmalpflege&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039; folgten weitere Arbeiten an der historischen Wandgestaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Ahlen, Untere Denkmalbehörde: &#039;&#039;Jahresbericht 2018 zur Stadtbild- und Denkmalpflege&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr wurde das Wohnhaus beim Tag des offenen Denkmals für Besucher geöffnet. Führungen durch den Eigentümer ermöglichten dabei auch Einblicke in das ansonsten private Gebäude.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmal2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2023&#039;&#039;&#039; wurde außerdem die Restaurierung der historischen Haustür finanziell unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Ahlen, Untere Denkmalbehörde: &#039;&#039;Jahresbericht 2023 zur Stadtbild- und Denkmalpflege&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus Tovar verbindet mehrere Aspekte der Ahlener Stadtgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dokumentiert einerseits die Entwicklung der Wohnkultur des wohlhabenden Bürgertums während der 1920er-Jahre und andererseits den wirtschaftlichen Aufstieg Ahlens als Industriestadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die repräsentative Architektur, das großzügige Grundstück und die hochwertige Innenausstattung spiegeln die gesellschaftliche Stellung des Bauherrn wider. Gleichzeitig steht das Anwesen über Johannes Tovar in unmittelbarer Verbindung mit der Geschichte der Ahlener Emailindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den weitgehenden Erhalt von Wohnhaus, Nebengebäude, Einfriedung und zahlreichen historischen Ausstattungsdetails lässt sich der ursprüngliche Charakter der Anlage bis heute nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stadt Ahlen, Untere Denkmalbehörde: &#039;&#039;Jahresbericht 2010 zur Stadtbild- und Denkmalpflege&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* Kreis Warendorf – Der Landrat, Obere Denkmalbehörde: &#039;&#039;Tag des offenen Denkmals – Entdecken, was uns verbindet&#039;&#039;, Heft Nr. 24, Warendorf 2018.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=30_Jahre_Tag_des_offenen_Denkmals_in_Ahlen&amp;diff=10551</id>
		<title>30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://ahlenwiki.de/index.php?title=30_Jahre_Tag_des_offenen_Denkmals_in_Ahlen&amp;diff=10551"/>
		<updated>2026-09-29T18:26:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Publikationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen&#039;&#039;&#039; ist eine 2024 von der [[Stadt Ahlen]] herausgegebene Broschüre zur Geschichte ausgewählter Ahlener Baudenkmäler. Der vollständige Titel lautet &#039;&#039;&#039;„30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen – Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024“&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veröffentlichung entstand anlässlich des 30-jährigen Bestehens des [[Tag des offenen Denkmals|Tags des offenen Denkmals]] in Ahlen. Seit 1994 beteiligt sich die Stadt regelmäßig an der bundesweiten Veranstaltung. Die Broschüre stellt eine Auswahl von Gebäuden und Anlagen vor, die zwischen 1994 und 2024 im Rahmen des Tags des offenen Denkmals präsentiert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgeber der Broschüre ist die &#039;&#039;&#039;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister&#039;&#039;&#039;. Die Gesamtgestaltung übernahm der &#039;&#039;&#039;Fachbereich Stadtentwicklung und Bauen – Untere Denkmalbehörde&#039;&#039;&#039;. Die Veröffentlichung erschien im Jahr &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorwort erläutert Bürgermeister [[Alexander Berger]], dass die Broschüre aus Anlass des Jubiläumsjahres „800 Jahre Ahlen“ und des seit drei Jahrzehnten in Ahlen stattfindenden Tags des offenen Denkmals entstand. Die einzelnen Beiträge wurden für die Veröffentlichung überarbeitet und zu einem Überblick über unterschiedliche Bereiche der Ahlener Denkmalpflege zusammengestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgestellten Denkmäler sind nach dem Jahr geordnet, in dem sie am Tag des offenen Denkmals präsentiert wurden. Die Auswahl reicht von mittelalterlichen Kirchen und historischen Hofanlagen über Wohn- und Geschäftshäuser bis zu Industrie- und Technikdenkmälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den behandelten Objekten gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haus Hove]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Schulze Brockhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Mittrops Hof]]&lt;br /&gt;
* [[Ulmenhof|Ulmenhofsiedlung]]&lt;br /&gt;
* [[Zechensiedlung Neustadt]]&lt;br /&gt;
* [[Heimathaus Dolberg]]&lt;br /&gt;
* [[Blauer Wasserturm]]&lt;br /&gt;
* [[Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
* [[St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
* [[Alter Hof]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgermeistervilla]]&lt;br /&gt;
* [[Veringsmühle]]&lt;br /&gt;
* [[Mühlen Haus Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Windmühle Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Lateinschule]]&lt;br /&gt;
* [[Albert-Schweitzer-Schule]]&lt;br /&gt;
* ehemaliges Realgymnasium&lt;br /&gt;
* [[Zeche Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Große Frie]]&lt;br /&gt;
* [[Gymnasium St. Michael]]&lt;br /&gt;
* [[Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Schulze Rötering]]&lt;br /&gt;
* [[St. Lambertus]]&lt;br /&gt;
* [[St. Marien]]&lt;br /&gt;
* [[St. Pankratius]]&lt;br /&gt;
* [[Marktplatz]]&lt;br /&gt;
* [[Geisthövel|Geisthövel]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Sandgathe]]&lt;br /&gt;
* [[Posthalterey|Posthalterei]]&lt;br /&gt;
* [[Villa Buschhoff]]&lt;br /&gt;
* ehemaliges Restaurant Chagall&lt;br /&gt;
* Gebäude an der [[Hellstraße]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus [[Königstraße 8]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus [[Warendorfer Straße 8]]&lt;br /&gt;
* [[Westfriedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Trafohaus Im Pattenmeicheln]]&lt;br /&gt;
* [[Auf dem Westkamp 14|Wohnhaus „Tovar“]]&lt;br /&gt;
* [[Vorhelmer Weg 32|Villa „Schwarte“]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Breloh]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus [[Ostenmauer 19]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzigungsgruppe Parkstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Torwächterhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Post]]&lt;br /&gt;
* [[Kulturgut Samson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Beiträge enthalten neben der Bau- und Nutzungsgeschichte zahlreiche historische und aktuelle Fotografien, Karten, Bauzeichnungen und Grundrisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen der Broschüre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Texte und Abbildungen wurden unter anderem Unterlagen der [[Untere Denkmalbehörde|Unteren Denkmalbehörde der Stadt Ahlen]], des [[Kreis Warendorf|Kreises Warendorf]], des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen sowie der Westfälischen Städteatlanten und verschiedener privater und institutioneller Bildgeber verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografische Angaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Titel:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Untertitel:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Herausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen – Der Bürgermeister&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gesamtgestaltung:&#039;&#039;&#039; Fachbereich Stadtentwicklung und Bauen – Untere Denkmalbehörde&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erscheinungsjahr:&#039;&#039;&#039; 2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erscheinungsort:&#039;&#039;&#039; Ahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=30_Jahre_Tag_des_offenen_Denkmals_in_Ahlen&amp;diff=10550</id>
		<title>30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen</title>
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		<updated>2026-09-29T18:22:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Publikationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen&#039;&#039;&#039; ist eine 2024 von der [[Stadt Ahlen]] herausgegebene Broschüre zur Geschichte ausgewählter Ahlener Baudenkmäler. Der vollständige Titel lautet &#039;&#039;&#039;„30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen – Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024“&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veröffentlichung entstand anlässlich des 30-jährigen Bestehens des [[Tag des offenen Denkmals|Tags des offenen Denkmals]] in Ahlen. Seit 1994 beteiligt sich die Stadt regelmäßig an der bundesweiten Veranstaltung. Die Broschüre stellt eine Auswahl von Gebäuden und Anlagen vor, die zwischen 1994 und 2024 im Rahmen des Tags des offenen Denkmals präsentiert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgeber der Broschüre ist die &#039;&#039;&#039;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister&#039;&#039;&#039;. Die Gesamtgestaltung übernahm der &#039;&#039;&#039;Fachbereich Stadtentwicklung und Bauen – Untere Denkmalbehörde&#039;&#039;&#039;. Die Veröffentlichung erschien im Jahr &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorwort erläutert Bürgermeister [[Alexander Berger]], dass die Broschüre aus Anlass des Jubiläumsjahres „800 Jahre Ahlen“ und des seit drei Jahrzehnten in Ahlen stattfindenden Tags des offenen Denkmals entstand. Die einzelnen Beiträge wurden für die Veröffentlichung überarbeitet und zu einem Überblick über unterschiedliche Bereiche der Ahlener Denkmalpflege zusammengestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgestellten Denkmäler sind nach dem Jahr geordnet, in dem sie am Tag des offenen Denkmals präsentiert wurden. Die Auswahl reicht von mittelalterlichen Kirchen und historischen Hofanlagen über Wohn- und Geschäftshäuser bis zu Industrie- und Technikdenkmälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den behandelten Objekten gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haus Hove]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Schulze Brockhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Mittrops Hof]]&lt;br /&gt;
* [[Ulmenhof|Ulmenhofsiedlung]]&lt;br /&gt;
* [[Zechensiedlung Neustadt]]&lt;br /&gt;
* [[Heimathaus Dolberg]]&lt;br /&gt;
* [[Blauer Wasserturm]]&lt;br /&gt;
* [[Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
* [[St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
* [[Alter Hof]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgermeistervilla]]&lt;br /&gt;
* [[Veringsmühle]]&lt;br /&gt;
* [[Mühlen Haus Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Windmühle Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Lateinschule]]&lt;br /&gt;
* [[Albert-Schweitzer-Schule]]&lt;br /&gt;
* ehemaliges Realgymnasium&lt;br /&gt;
* [[Zeche Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Große Frie]]&lt;br /&gt;
* [[Gymnasium St. Michael]]&lt;br /&gt;
* [[Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Schulze Rötering]]&lt;br /&gt;
* [[St. Lambertus]]&lt;br /&gt;
* [[St. Marien]]&lt;br /&gt;
* [[St. Pankratius]]&lt;br /&gt;
* [[Marktplatz]]&lt;br /&gt;
* [[Geisthövel|Geisthövel]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Sandgathe]]&lt;br /&gt;
* [[Posthalterey|Posthalterei]]&lt;br /&gt;
* [[Villa Buschhoff]]&lt;br /&gt;
* ehemaliges Restaurant Chagall&lt;br /&gt;
* Gebäude an der [[Hellstraße]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus [[Königstraße 8]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus [[Warendorfer Straße 8]]&lt;br /&gt;
* [[Westfriedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Trafohaus Im Pattenmeicheln]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus „Tovar“&lt;br /&gt;
* Villa „Schwarte“&lt;br /&gt;
* [[Hof Breloh]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus [[Ostenmauer 19]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzigungsgruppe Parkstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Torwächterhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Post]]&lt;br /&gt;
* [[Kulturgut Samson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Beiträge enthalten neben der Bau- und Nutzungsgeschichte zahlreiche historische und aktuelle Fotografien, Karten, Bauzeichnungen und Grundrisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen der Broschüre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Texte und Abbildungen wurden unter anderem Unterlagen der [[Untere Denkmalbehörde|Unteren Denkmalbehörde der Stadt Ahlen]], des [[Kreis Warendorf|Kreises Warendorf]], des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen sowie der Westfälischen Städteatlanten und verschiedener privater und institutioneller Bildgeber verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografische Angaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Titel:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Untertitel:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Herausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen – Der Bürgermeister&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gesamtgestaltung:&#039;&#039;&#039; Fachbereich Stadtentwicklung und Bauen – Untere Denkmalbehörde&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erscheinungsjahr:&#039;&#039;&#039; 2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erscheinungsort:&#039;&#039;&#039; Ahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=30_Jahre_Tag_des_offenen_Denkmals_in_Ahlen&amp;diff=10549</id>
		<title>30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen</title>
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		<updated>2026-09-29T18:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Publikationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen&#039;&#039;&#039; ist eine 2024 von der [[Stadt Ahlen]] herausgegebene Broschüre zur Geschichte ausgewählter Ahlener Baudenkmäler. Der vollständige Titel lautet &#039;&#039;&#039;„30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen – Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024“&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;, Ahlen 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veröffentlichung entstand anlässlich des 30-jährigen Bestehens des [[Tag des offenen Denkmals|Tags des offenen Denkmals]] in Ahlen. Seit 1994 beteiligt sich die Stadt regelmäßig an der bundesweiten Veranstaltung. Die Broschüre stellt eine Auswahl von Gebäuden und Anlagen vor, die zwischen 1994 und 2024 im Rahmen des Tags des offenen Denkmals präsentiert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgeber der Broschüre ist die &#039;&#039;&#039;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister&#039;&#039;&#039;. Die Gesamtgestaltung übernahm der &#039;&#039;&#039;Fachbereich Stadtentwicklung und Bauen – Untere Denkmalbehörde&#039;&#039;&#039;. Die Veröffentlichung erschien im Jahr &#039;&#039;&#039;2024&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorwort erläutert Bürgermeister [[Alexander Berger]], dass die Broschüre aus Anlass des Jubiläumsjahres „800 Jahre Ahlen“ und des seit drei Jahrzehnten in Ahlen stattfindenden Tags des offenen Denkmals entstand. Die einzelnen Beiträge wurden für die Veröffentlichung überarbeitet und zu einem Überblick über unterschiedliche Bereiche der Ahlener Denkmalpflege zusammengestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgestellten Denkmäler sind nach dem Jahr geordnet, in dem sie am Tag des offenen Denkmals präsentiert wurden. Die Auswahl reicht von mittelalterlichen Kirchen und historischen Hofanlagen über Wohn- und Geschäftshäuser bis zu Industrie- und Technikdenkmälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den behandelten Objekten gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haus Hove]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Schulze Brockhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Mittrops Hof]]&lt;br /&gt;
* [[Ulmenhof|Ulmenhofsiedlung]]&lt;br /&gt;
* [[Zechensiedlung Neustadt]]&lt;br /&gt;
* [[Heimathaus Dolberg]]&lt;br /&gt;
* [[Blauer Wasserturm]]&lt;br /&gt;
* [[Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
* [[St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
* [[Alter Hof]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgermeistervilla]]&lt;br /&gt;
* [[Veringsmühle]]&lt;br /&gt;
* [[Mühlen Haus Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Windmühle Vorhelm]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Lateinschule]]&lt;br /&gt;
* [[Albert-Schweitzer-Schule]]&lt;br /&gt;
* ehemaliges Realgymnasium&lt;br /&gt;
* [[Zeche Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Große Frie]]&lt;br /&gt;
* [[Gymnasium St. Michael]]&lt;br /&gt;
* [[Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Schulze Rötering]]&lt;br /&gt;
* [[St. Lambertus]]&lt;br /&gt;
* [[St. Marien]]&lt;br /&gt;
* [[St. Pankratius]]&lt;br /&gt;
* [[Marktplatz]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Geisthövel]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Sandgathe]]&lt;br /&gt;
* [[Posthalterey|Posthalterei]]&lt;br /&gt;
* [[Villa Buschhoff]]&lt;br /&gt;
* ehemaliges Restaurant Chagall&lt;br /&gt;
* Gebäude an der [[Hellstraße]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus [[Königstraße 8]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus [[Warendorfer Straße 8]]&lt;br /&gt;
* [[Westfriedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Trafohaus Im Pattenmeicheln]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus „Tovar“&lt;br /&gt;
* Villa „Schwarte“&lt;br /&gt;
* [[Hof Breloh]]&lt;br /&gt;
* Wohnhaus [[Ostenmauer 19]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzigungsgruppe Parkstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Torwächterhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Hof Post]]&lt;br /&gt;
* [[Kulturgut Samson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Beiträge enthalten neben der Bau- und Nutzungsgeschichte zahlreiche historische und aktuelle Fotografien, Karten, Bauzeichnungen und Grundrisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen der Broschüre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Texte und Abbildungen wurden unter anderem Unterlagen der [[Untere Denkmalbehörde|Unteren Denkmalbehörde der Stadt Ahlen]], des [[Kreis Warendorf|Kreises Warendorf]], des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen sowie der Westfälischen Städteatlanten und verschiedener privater und institutioneller Bildgeber verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschuere&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografische Angaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Titel:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Untertitel:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Herausgeber:&#039;&#039;&#039; Stadt Ahlen – Der Bürgermeister&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gesamtgestaltung:&#039;&#039;&#039; Fachbereich Stadtentwicklung und Bauen – Untere Denkmalbehörde&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erscheinungsjahr:&#039;&#039;&#039; 2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erscheinungsort:&#039;&#039;&#039; Ahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Hof_Breloh&amp;diff=10548</id>
		<title>Hof Breloh</title>
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		<updated>2026-09-29T18:20:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WikiSysop: Weiterleitung nach Im Seebrock 56 erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Im Seebrock 56]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
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