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	<title>St. Lambertus (Dolberg) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in AhlenWiki</subtitle>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=St._Lambertus_(Dolberg)&amp;diff=10397&amp;oldid=prev</id>
		<title>WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Gebäude |Adresse=Kirchstraße 4a |PLZ=59229 |Telefon= |Foto= |Baujahr=14. Jahrhundert / 1901–1903 |Architekt=Ludwig Becker |Urnutzung=Kirche |Nutzung=Kirche |Denkmal=Ja |Breite=51.709309 |Laenge=7.919563 |Zoom=18 }}  Kategorie:Gebäude Kategorie:Denkmäler Kategorie:Kirchen  Die katholische &#039;&#039;&#039;St.-Lambertus-Kirche&#039;&#039;&#039; ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Dolberg. Der heutige Bau vereinigt mehrere Jahrhunderte Kirchengeschicht…“</title>
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		<updated>2026-09-15T10:53:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Gebäude |Adresse=Kirchstraße 4a |PLZ=59229 |Telefon= |Foto= |Baujahr=14. Jahrhundert / 1901–1903 |Architekt=Ludwig Becker |Urnutzung=Kirche |Nutzung=Kirche |Denkmal=Ja |Breite=51.709309 |Laenge=7.919563 |Zoom=18 }}  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geb%C3%A4ude&quot; title=&quot;Kategorie:Gebäude&quot;&gt;Kategorie:Gebäude&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Denkm%C3%A4ler&quot; title=&quot;Kategorie:Denkmäler&quot;&gt;Kategorie:Denkmäler&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kirchen&quot; title=&quot;Kategorie:Kirchen&quot;&gt;Kategorie:Kirchen&lt;/a&gt;  Die katholische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St.-Lambertus-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Dolberg&quot; title=&quot;Dolberg&quot;&gt;Dolberg&lt;/a&gt;. Der heutige Bau vereinigt mehrere Jahrhunderte Kirchengeschicht…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Gebäude&lt;br /&gt;
|Adresse=Kirchstraße 4a&lt;br /&gt;
|PLZ=59229&lt;br /&gt;
|Telefon=&lt;br /&gt;
|Foto=&lt;br /&gt;
|Baujahr=14. Jahrhundert / 1901–1903&lt;br /&gt;
|Architekt=Ludwig Becker&lt;br /&gt;
|Urnutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Nutzung=Kirche&lt;br /&gt;
|Denkmal=Ja&lt;br /&gt;
|Breite=51.709309&lt;br /&gt;
|Laenge=7.919563&lt;br /&gt;
|Zoom=18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St.-Lambertus-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in [[Dolberg]]. Der heutige Bau vereinigt mehrere Jahrhunderte Kirchengeschichte: In die 1901 bis 1903 errichtete neogotische Kirche wurde ein wesentlicher Teil des mittelalterlichen Vorgängerbaus aus dem 14. Jahrhundert einbezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&amp;#039;&amp;#039;, Ahlen 2024, S. 46–47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei Dolberg wird bereits &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1193&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich bestand zu dieser Zeit bereits eine kleinere Vorgängerkirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot;&amp;gt;Katholische Kirchengemeinde St. Bartholomäus: &amp;#039;&amp;#039;St. Lambertus&amp;#039;&amp;#039;, https://www.menschen-leben-kirche.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-lambertus&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühgeschichte der Pfarrei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei Dolberg wird im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1193&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Sie gehörte zusammen mit Vellern, Lippborg, Uentrop, Heessen, Hövel und Bockum zum Archidiakonat St. Martin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Überlieferung der Kirchengemeinde wurde die Kirche vermutlich zwischen etwa &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1150 und 1193&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; durch die Inhaber des Oberhofes Dolberg gegründet. Die Stadt Ahlen bringt die Gründung mit dem Edlen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner von Dolberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Standort der heutigen Kirche dürfte zunächst ein kleiner romanischer Vorgängerbau bestanden haben. Vermutlich handelte es sich dabei ursprünglich um einen Fachwerkbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelalterlicher Kirchenbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde eine neue Kirche aus Stein errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gotische Bau bestand aus &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soester Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und war entsprechend der mittelalterlichen Bautradition nach Osten ausgerichtet. Große Teile dieses Kirchenbaus sind bis heute erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche Bau besitzt ein Langhaus aus zwei gewölbten Jochen. Ein doppelbogiger Teilungsgurt ruht auf einer Mittelsäule und erzeugt eine ungewöhnliche fünfkappige Gewölbeform. Dadurch entsteht optisch der Eindruck eines zweischiffigen Kirchenraumes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen, Band 2: Westfalen&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag, München 1969, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chor des mittelalterlichen Baus ist quadratisch. An der äußeren Giebelwand befinden sich zwei Reihen eines Spitzbogenfrieses mit figürlich gestalteten Köpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbauten 1565 und 1726 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1565&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde die mittelalterliche Kirche erweitert. Dabei wurde der bestehende Kirchenraum mit dem damaligen Turm verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentrale Säule im erhaltenen mittelalterlichen Kirchenraum trägt noch heute die Jahreszahl &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1565&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Erweiterung erfolgte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1726&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dabei wurde der Turm durch einen Bogen zum Kirchenraum geöffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau von 1901 bis 1903 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Wende zum 20. Jahrhundert reichte die mittelalterliche Kirche für die gewachsene Gemeinde nicht mehr aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1901 und 1903&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstand deshalb ein umfangreicher Neubau nach Plänen des Mainzer Dombaumeisters &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Becker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Kirche wurde als neogotische Saalkirche in weißem Kalkstein-Bossenmauerwerk errichtet. Ihr polygonaler Chor ist nach Süden ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche Kirchenbau wurde dabei nicht abgebrochen, sondern in die neue Kirche integriert. Der alte Westturm und das Dach wurden entfernt; die übrigen wesentlichen Teile blieben erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die veränderte Ausrichtung des Neubaus bildet die ehemals geostete Kirche des 14. Jahrhunderts heute einen Bereich der Eingangshalle und eine Seitenkapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Kirchturm wurde im Zusammenhang mit dem Neubau vollständig neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;21. Oktober 1903&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; weihte Bischof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Dingelstad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die neue Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche haben sich Ausstattungsstücke aus mehreren Jahrhunderten erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ältesten Stücken gehört ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Hinzu kommen unter anderem eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doppelmadonna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie zwei Figurengruppen aus späteren Jahrhunderten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kunsthistorische Literatur datiert die Doppelmadonna an das Ende des 15. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt; Nach der neueren Inventarisation wird sie dem 16. Jahrhundert zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der zahlreichen Umbauten und Erweiterungen wurden Teile der Kirchenausstattung verändert, versetzt oder ersetzt. Dadurch dokumentiert auch die Ausstattung unterschiedliche Phasen der Kirchengeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2008&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde der Denkmalumfang nach einer Inventarisation durch die Dolberger Architektin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gabriele Lembken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; um insgesamt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;48 Ausstattungsgegenstände&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuer Altar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1974&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde ein neuer Altar durch Weihbischof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Lettmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Pfarrgemeinde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1993&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beging die Gemeinde ihr Jubiläum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„800 Jahre Kirchengemeinde St. Lambertus“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19. Juli 2001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde St. Lambertus gemeinsam mit St. Josef und St. Gottfried zu einer Seelsorgeeinheit zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2003&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde das hundertjährige Bestehen des Kirchenneubaus von 1903 gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Dezember 2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden die drei Gemeinden zur neuen Pfarrgemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Bonifatius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vereinigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;24. August 2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört St. Lambertus zur katholischen Pfarrei [[St. Bartholomäus]]. Damals wurden die aus früheren Zusammenschlüssen entstandenen Gemeinden St. Bartholomäus, St. Bonifatius und St. Marien zu einer gemeinsamen Pfarrei zusammengeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Lambertus wird seitdem als Kirchort innerhalb dieser Pfarrei geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierung des mittelalterlichen Kirchenteils ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021 und 2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren umfangreiche Sicherungsarbeiten am mittelalterlichen Teil der Kirche erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ältere Gebäudeteil hatte sich stark abgesenkt und wies erhebliche Rissbildungen auf. Zur Stabilisierung mussten aufwendige Unterfangungsarbeiten vorgenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Arbeiten wurde unmittelbar an der nördlichen Außenmauer der gotischen Kirche ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinplattengrab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entdeckt. Es wird in die Zeit um &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1200&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; datiert und stammt damit vermutlich aus der Zeit des romanischen Vorgängerbaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fund liefert einen zusätzlichen archäologischen Hinweis auf die frühe Nutzung des Kirchenstandortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederentdeckte Wandmalereien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge weiterer Sanierungsarbeiten am Gewölbe des älteren Kirchenbaus wurden historische Wand- beziehungsweise Freskenmalereien entdeckt, die über lange Zeit überstrichen gewesen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Malereien sollen vollständig freigelegt und kunsthistorisch untersucht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funde erweitern die Kenntnisse über die mittelalterliche Gestaltung des Kirchenraums erheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenrenovierung 2025/2026 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren rund neunmonatigen Renovierungsphase wurde die St.-Lambertus-Kirche zu Ostern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2026&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wieder für Gottesdienste geöffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Arbeiten wurde der Innenraum neu gestrichen und die Beleuchtung auf moderne LED-Technik umgestellt. Außerdem erhielt die Kirche eine neue Lautsprecheranlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenbänke wurden gekürzt und neu angeordnet. Statt der bisherigen fischgrätartigen Stellung stehen sie nun gerade im Raum. Im hinteren Bereich wurden Bänke entfernt, um eine flexibel nutzbare Begegnungsfläche zu schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Taufbecken wurde versetzt. Dadurch kann es bei Tauffeiern besser von der Gemeinde umstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verbindungsgang zur Sakristei entstand außerdem eine kleine Küchenzeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten wurden vom Architekturbüro &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;soan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; begleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherung des Gewölbes der historischen Kapelle war bei der Wiedereröffnung noch nicht vollständig abgeschlossen, da dort umfangreichere Schäden festgestellt worden waren als zunächst angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrseite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Lambertus gehört zu den baugeschichtlich bedeutenden Kirchen im Ahlener Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders ungewöhnlich ist das unmittelbare Nebeneinander mehrerer Bauphasen. Der mittelalterliche Kirchenbau des 14. Jahrhunderts ist nicht lediglich in Resten erhalten, sondern wurde in den wesentlich größeren neogotischen Neubau von 1901 bis 1903 integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch lässt sich die Entwicklung des Kirchenstandortes über mehrere Jahrhunderte unmittelbar am Gebäude nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der archäologische Fund des Steinplattengrabes sowie die bei den jüngsten Sanierungen wiederentdeckten historischen Wandmalereien unterstreichen zusätzlich die Bedeutung des Standorts für die Geschichte Dolbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1193:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Erste urkundliche Erwähnung der Pfarrei Dolberg.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anfang 14. Jahrhundert:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Errichtung der gotischen Steinkirche.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1565:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Erweiterung der mittelalterlichen Kirche.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1726:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Erweiterung des Kirchenraumes.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1901–1903:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Neubau der heutigen neogotischen Kirche unter Einbeziehung des mittelalterlichen Gebäudes.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;21. Oktober 1903:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Weihe durch Bischof Hermann Dingelstad.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mai 1974:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Weihe des neuen Altares durch Weihbischof Reinhard Lettmann.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1993:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 800-jähriges Jubiläum der Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2001:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bildung einer Seelsorgeeinheit mit St. Josef und St. Gottfried.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2003:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 100 Jahre Kirchenneubau.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zusammenschluss zur Pfarrgemeinde St. Bonifatius.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2008:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Erweiterung des Denkmalumfangs um 48 Ausstattungsgegenstände.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2014:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Eingliederung in die Pfarrei St. Bartholomäus.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021–2024:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Unterfangung und Sicherung des historischen Kirchenteils; Fund eines Steinplattengrabes.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2025/2026:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Umfassende Innenrenovierung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostern 2026:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Wiedereröffnung nach der Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.menschen-leben-kirche.de/pfarrei/kirchen-und-kapellen/st-lambertus St. Lambertus auf der Internetseite der Pfarrei St. Bartholomäus]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
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