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	<title>Zechensiedlung Neustadt - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Zechensiedlung_Neustadt&amp;diff=10359&amp;oldid=prev</id>
		<title>WikiSysop: Die Seite wurde neu angelegt: „Kategorie:Denkmäler Kategorie:Bergbau  = Zechensiedlung Neustadt =  Die &#039;&#039;&#039;Zechensiedlung Neustadt&#039;&#039;&#039;, im Volksmund auch &#039;&#039;&#039;„die Kolonie“&#039;&#039;&#039; genannt, ist eine historische Bergarbeitersiedlung in Ahlen. Sie entstand ab September 1911 unmittelbar nach dem erfolgreichen Abteufen der beiden Schächte I und II der Zeche Westfalen. Die Siedlung umfasst mehr als 700 Gebäude mit ursprünglich 1094 Arbeiter- und 117 Beamtenwohnungen.&lt;ref name=&quot;de…“</title>
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		<updated>2026-09-15T08:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Denkm%C3%A4ler&quot; title=&quot;Kategorie:Denkmäler&quot;&gt;Kategorie:Denkmäler&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bergbau&quot; title=&quot;Kategorie:Bergbau&quot;&gt;Kategorie:Bergbau&lt;/a&gt;  = Zechensiedlung Neustadt =  Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zechensiedlung Neustadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Volksmund auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„die Kolonie“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine historische Bergarbeitersiedlung in Ahlen. Sie entstand ab September 1911 unmittelbar nach dem erfolgreichen Abteufen der beiden Schächte I und II der &lt;a href=&quot;/index.php?title=Zeche_Westfalen&quot; title=&quot;Zeche Westfalen&quot;&gt;Zeche Westfalen&lt;/a&gt;. Die Siedlung umfasst mehr als 700 Gebäude mit ursprünglich 1094 Arbeiter- und 117 Beamtenwohnungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Denkmäler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Zechensiedlung Neustadt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zechensiedlung Neustadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Volksmund auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„die Kolonie“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine historische Bergarbeitersiedlung in Ahlen. Sie entstand ab September 1911 unmittelbar nach dem erfolgreichen Abteufen der beiden Schächte I und II der [[Zeche Westfalen]]. Die Siedlung umfasst mehr als 700 Gebäude mit ursprünglich 1094 Arbeiter- und 117 Beamtenwohnungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot;&amp;gt;Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024&amp;#039;&amp;#039;, Ahlen 2024, S. 14–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Zeche Westfalen erfolgte südöstlich der damaligen Stadt auf der „grünen Wiese“. Mit der Aufnahme des Bergbaus entstand ein erheblicher Bedarf an Arbeitskräften. Der örtliche Arbeitsmarkt konnte diesen Bedarf nicht decken, zumal viele Arbeiter bereits in der expandierenden Ahlener Emailleindustrie beschäftigt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb wurden zahlreiche Arbeitskräfte aus Posen, Polen, Schlesien, dem Ruhrgebiet und Italien angeworben. Diese Zuwanderung führte zu einer großen Vielfalt an Lebensweisen, Konfessionen und regionalen Herkünften innerhalb der neuen Siedlung. Damit bildete die Kolonie einen deutlichen Gegenpol zur älteren Stadtbevölkerung, die in der Broschüre als seit Generationen ansässige „Poalbürger“ bezeichnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung und Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zechensiedlung Neustadt gilt als eine der größten Siedlungen Nordrhein-Westfalens, die nach den Prinzipien der englischen Gartenstadtbewegung errichtet wurden. Sie entstand in mehreren Bauabschnitten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Planung waren die Architekten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Lang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Caspar Maria Grod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Schulze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Die Siedlung zeichnet sich durch abwechslungsreich gestaltete Straßenräume, unterschiedlich ausgebildete Haustypen und mehrere markante Platzanlagen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen städtebaulichen Schwerpunkten gehören insbesondere die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drehscheibe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Therese-Münsterteicher-Platz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die einzelnen Gebäude weisen trotz der wiederkehrenden Grundtypen zahlreiche unterschiedliche Gestaltungsdetails auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedem Wohnhaus waren Gärten zugeordnet. Diese dienten ursprünglich sowohl der Versorgung der Bewohner mit Lebensmitteln als auch der Freizeitgestaltung und der Pflege nachbarschaftlicher Kontakte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 wird die Zechensiedlung durch die heutige Wohnungsbaugesellschaft Vivawest schrittweise privatisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemaliger Zechen-Kindergarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übergangsbereich zwischen der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beamtensiedlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und der Arbeiterkolonie befand sich an der Schachtstraße, Ecke Meisterweg, der ehemalige Zechen-Kindergarten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtung wurde ursprünglich als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Kinderverwahranstalt“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Sie war ein Ort, an dem sich die ansonsten gesellschaftlich stark voneinander getrennten Gruppen der Siedlung begegneten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 ließen die damaligen Bauherren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stefan Braunsmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Markus Haastert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; das Gebäude behutsam sanieren und für die Zwecke ihres Unternehmens für multimediale Produktionen umbauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glückaufplatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glückaufplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildete das Zentrum der Zechensiedlung und war mit zahlreichen öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen ausgestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Platz befanden sich unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein Milchgeschäft,&lt;br /&gt;
* die örtliche Polizeistation,&lt;br /&gt;
* eine Apotheke,&lt;br /&gt;
* die Diesterwegschule,&lt;br /&gt;
* der erste Ahlener Moscheeraum,&lt;br /&gt;
* die Gaststätte St. Barbara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gaststätte St. Barbara wurde später nach ihrem Wirt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Plümpe“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Oberhalb der Gaststätte befand sich das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zechenkasino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein Wohnheim für unverheiratete Bergleute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glückaufplatz blieb auch nach dem Ende seiner ursprünglichen Funktion ein öffentlicher Mittelpunkt des Quartiers. Ab 1999 wurde das dort vorhandene Wohn- und Gastronomiegebäude zum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glückaufheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zechensiedlung Neustadt ist sowohl städtebaulich als auch sozialgeschichtlich eng mit der Entstehung und Entwicklung der Zeche Westfalen verbunden. Die große Zahl der erhaltenen Gebäude, die differenzierten Haustypen, die Platzanlagen und die ursprünglich eng miteinander verknüpften Wohn-, Versorgungs- und Gemeinschaftseinrichtungen machen sie zu einem bedeutenden Zeugnis der Ahlener Bergbau- und Stadtgeschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmal2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>WikiSysop</name></author>
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