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Gerd Willamowski: Unterschied zwischen den Versionen

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|Nachname = Willamowski
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|Geburtsdatum = 21.01.1944
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'''Gerd Willamowski''' (*1944 in Grundensee/Ostpreußen) ist ein Kommunalpolitiker in Ahlen. 2009 stellt er sich als Kandidat der [[SPD]] zur Bürgermeisterwahl. Bereits 1985 bis 1995 war er im Amt des Stadtdirektors in Ahlen tätig.
'''Dr. Gerd Willamowski''' (* 21. Januar 1944 in Grundensee/Ostpreußen) ist ein deutscher Jurist, Kommunalpolitiker und Verwaltungsbeamter. Von 1985 bis 1995 war er [[Stadtdirektoren der Stadt Ahlen|Stadtdirektor der Stadt Ahlen]]. Später war er von 1995 bis 2004 Verbandsdirektor des Kommunalverbandes Ruhrgebiet (KVR), des heutigen Regionalverbandes Ruhr (RVR). 2009 kandidierte er in Ahlen für das Amt des Bürgermeisters.
 
==Leben==
 
'''Dr. Gerd Willamowski Von Ostpreußen über Gelsenkirchen nach Ahlen'''
Er kam in Ostpreußen zur Welt und ist im westfälischen Teil des Ruhrgebiets aufgewachsen. Von 1985 bis 1995 brachte er als Stadtdirektor von Ahlen zahlreiche Projekte auf den Weg, die das Gesicht der Stadt bis heute positiv prägen.
 
Nach dem Abitur in Gelsenkirchen studierte Gerd Willamowski Rechts- und Staatswissenschaften in Münster und Köln und wurde in Bochum zum Dr. jur. promoviert. Später unterrichtete er selbst viele Jahre lang als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung und an der Fachhochschule Gelsenkirchen - Abteilung für Wirtschaftsrecht - in Recklinghausen.
 
1973 wurde Gerd Willamowski Richter am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen und blieb es bis 1979.
 
Seine ersten kommunalpolitischen Erfahrungen sammelte Gerd Willamowski in Dorsten. Dort war er Ratsmitglied und vertrat Dorsten als Kreistagsabgeordneter im Vest Recklinghausen. Von 1979 bis 1985 war er, vor seiner Berufung nach Ahlen, Kämmerer der Stadt Dorsten.
 
'''Zehn erfolgreiche Ahlener Jahre'''
 
In die sich daran anschließenden zehn Jahre als Stadtdirektor in Ahlen fielen unter anderem:
 
- die Planung,der Bau und die Einrichtung der Fußgängerzone
 
- die Fertigstellung des innerstädtischen Verkehrsrings,
 
- der Umbau der alten Schuhfabrik Tovar zum Bürgerzentrum mit Stadtgalerie,
 
- die Gründung und der Bau der Gesamtschule,
 
- der Ausbau des denkmalgeschützten Saalgebäudes Sandgathe zur Kreismusikschule,
 
- der Umbau der alten Overbergschule (ehemals Ratsgymnasium) zur Stadtbibliothek,
 
- die Erstellung und Verwirklichung eines Bäderkonzepts mit Neubau des Freizeitbades am Berliner Park,
 
- die Einrichtung der kommunalen Wirtschaftsförderung,
 
- die Erstellung eines Altenheimkonzepts mit Neubau zweier Seniorenheime in privater Trägerschaft,
 
- der Bau des Gewerbeparks Olfetal,
 
- der Ausbau der Gewerbegebiete Vatheuershof und Kleiwellenfeld,
 
- der Start des Gründer- und Dienstleistungszentrums (GDZ) in der alten Kreisberufsschule,
 
- das erste Stadtfest (1986) und alle weiteren Stadtfeste bis 1995
 
- der erste Weihnachtsmarkt in Zusammenarbeit mit der Ahlener Werbegemeinschaft (AWG)


- die Konzipierung und der Bau der Feuerwache am Konrad-Adenauer-Ring,
== Leben und Beruf ==
Gerd Willamowski wurde am 21. Januar 1944 in Grundensee/Ostpreußen geboren und wuchs im westfälischen Teil des Ruhrgebiets auf. Nach dem Abitur in Gelsenkirchen studierte er Rechts- und Staatswissenschaften in Münster und Köln. An der Ruhr-Universität Bochum wurde er zum Dr. jur. promoviert.<ref name="dorsten">Dorsten-Lexikon: Willamowski, Gerd.</ref>


- die Gründung des Kunstmuseums Ahlen in der Theo-F.-Leifeld-Stiftung (ehemals Villa Buschhoff),
Von 1973 bis 1979 war Willamowski Richter am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Anschließend wechselte er in die Kommunalverwaltung. Von 1979 bis 1985 war er Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Dorsten.<ref name="dorsten" />


- die Einrichtung des städtischen Eigenbetriebes Abwasserwerk,
Neben seiner Verwaltungstätigkeit war Willamowski zeitweise als Lehrbeauftragter tätig, unter anderem an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und an der Fachhochschule Gelsenkirchen, Abteilung Wirtschaftsrecht in Recklinghausen.


- der Bau des zentralen Omnibushofes vor dem Bahnhof,
Seit 2005 arbeitete Willamowski als Rechtsanwalt in einer wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei in Düsseldorf.


- der Bau des Park- und Ride-Platzes hinter dem Bahnhof mit Durchgang zur Innenstadt.
== Stadtdirektor in Ahlen ==
Am 1. Juli 1985 trat Willamowski das Amt des Stadtdirektors der Stadt Ahlen an. In der damaligen kommunalen Doppelspitze war der Stadtdirektor der hauptamtliche Leiter der Stadtverwaltung, während der ehrenamtliche Bürgermeister den Rat leitete und die Stadt repräsentierte.


Willamowski übte das Amt bis Dezember 1995 aus. Er war damit der letzte Stadtdirektor Ahlens vor dem Übergang zum hauptamtlichen Bürgermeisteramt. Nach dem Ende seiner Amtszeit folgte im Januar 1996 [[Günter Harms]] als erster hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Ahlen.
'''Von Ahlen an die Ruhr'''


Von 1995 bis 2004 war Dr. Gerd Willamowski Verbandsdirektor des Kommunalverbandes Ruhrgebiet (KVR) - jetzt Regionalverband Ruhr (RVR) - mit Sitz in Essen.
== Wirken in Ahlen ==
In die Amtszeit Willamowskis fielen zahlreiche Projekte der Stadtentwicklung, der kommunalen Infrastruktur und der Kulturpolitik. Dazu gehörten unter anderem:


Unter der Leitung von Dr. Gerd Willamowski gelang die erfolgreiche Bewerbung des Ruhrgebiets als Kulturhauptstadt Europas 2010.
* die Planung, der Bau und die Einrichtung der Fußgängerzone,
* die Fertigstellung des innerstädtischen Verkehrsrings,
* der Umbau der ehemaligen Schuhfabrik Tovar zum Bürgerzentrum mit Stadtgalerie,
* die Gründung und der Bau der Gesamtschule,
* der Ausbau des denkmalgeschützten Saalgebäudes Sandgathe zur Kreismusikschule,
* der Umbau der alten Overbergschule, ehemals Ratsgymnasium, zur Stadtbibliothek,
* die Erstellung und Umsetzung eines Bäderkonzepts mit dem Neubau des Freizeitbades am Berliner Park,
* die Einrichtung der kommunalen Wirtschaftsförderung,
* die Erstellung eines Altenheimkonzepts mit dem Neubau zweier Seniorenheime in privater Trägerschaft,
* der Bau des Gewerbeparks Olfetal,
* der Ausbau der Gewerbegebiete Vatheuershof und Kleiwellenfeld,
* der Start des Gründer- und Dienstleistungszentrums (GDZ) in der alten Kreisberufsschule,
* das erste Ahlener Stadtfest 1986 und die weiteren Stadtfeste bis 1995,
* der erste Weihnachtsmarkt in Zusammenarbeit mit der Ahlener Werbegemeinschaft (AWG),
* die Konzeption und der Bau der Feuerwache am Konrad-Adenauer-Ring,
* die Gründung des Kunstmuseums Ahlen in der Theo-F.-Leifeld-Stiftung,
* die Einrichtung des städtischen Eigenbetriebes Abwasserwerk,
* der Bau des zentralen Omnibushofes vor dem Bahnhof,
* der Bau des Park-and-Ride-Platzes hinter dem Bahnhof mit Durchgang zur Innenstadt.


Als Trägerin des spektakulären und weltweit beachteten Kultur Festivals Ruhr-Triennale wurde die Kultur Ruhr GmbH gegründet.
== Verbandsdirektor des Kommunalverbandes Ruhrgebiet ==
Nach seiner Zeit in Ahlen wurde Willamowski Verbandsdirektor des Kommunalverbandes Ruhrgebiet (KVR) mit Sitz in Essen. Dieses Amt übte er von Dezember 1995 bis 2004 aus.<ref name="rvr">Regionalverband Ruhr: Über uns – Geschichte und Verbandsleitung.</ref>


Die neu gegündete Ruhr Tourismus Gesellschaft (RTG) koordiniert die Tourismusaktivitäten im Ruhrgebiet und veranstaltet unter anderem das ruhrgebietsweite Kulturevent Extraschicht.
In seine Amtszeit fiel der Umbau des KVR zum heutigen Regionalverband Ruhr (RVR). Außerdem wurden in dieser Zeit wichtige regionale Kultur- und Tourismusstrukturen des Ruhrgebiets weiterentwickelt. Dazu gehörten unter anderem die Kultur Ruhr GmbH, die RuhrTriennale, die Ruhr Tourismus GmbH, die Route der Industriekultur und der Ausbau des regionalen Radwegenetzes.


Die Route der Industriekultur und ein zügig und entschlossen ausgebautes Radwegenetz wurden zu touristischen Attraktionen des alten Industriegebiets, das sich in der Ära Willamowski als Metropole neuen Typs neu erfand.
Willamowski war außerdem Mitherausgeber mehrerer Veröffentlichungen zur Entwicklung des Ruhrgebiets, darunter:
'''
Dr. Gerd Willamowski ist u.a. Mitherausgeber der Bücher'''


- Ruhrstadt. Die andere Metropole
* ''Ruhrstadt. Die andere Metropole''
* ''Ruhrstadt. Kultur kontrovers''
* ''Ruhrstadt. Zukunft mit Geschichte''


- Ruhrstadt. Kultur kontrovers
== Bürgermeisterkandidatur 2009 ==
Im Jahr 2009 kandidierte Willamowski bei der Bürgermeisterwahl in Ahlen. Er wurde von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP unterstützt. Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 unterlag er dem amtierenden Bürgermeister [[Benedikt Ruhmöller]], der 52 Prozent der Stimmen erhielt. Willamowski erreichte 48 Prozent.<ref name="ahlen2009">Stadt Ahlen: Stadtgeschichte 2008 bis 2012.</ref>


- Ruhrstadt. Zukunft mit Geschichte
== Bedeutung ==
Gerd Willamowski gehört zu den prägenden Verwaltungsleitern der jüngeren Ahlener Stadtgeschichte. Seine Amtszeit als Stadtdirektor fiel in eine Phase wichtiger städtebaulicher, kultureller und wirtschaftlicher Weichenstellungen. Zugleich markiert sein Ausscheiden im Dezember 1995 das Ende der Ära der Stadtdirektoren in Ahlen.


== Siehe auch ==
'''Über Düsseldorf heim nach Ahlen'''
* [[Stadtdirektoren]]
* [[Bürgermeister]]
* [[Günter Harms]]
* [[Benedikt Ruhmöller]]


Seit 2005 arbeitet Dr. Gerd Willamowski als Rechtsanwalt in einer der größten und erfolgreichsten deutschen Kanzleien für Wirtschaftsrecht in Düsseldorf.
== Quellen ==
<references />


2009 möchte er als gewählter Bürgermeister seine erfolgreiche Arbeit für Ahlen fortsetzen. Dr. Gerd Willamowski lebt und wohnt seit 1985 mit seiner Familie am Rand der Ahlener Altstadt.
[[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Politiker]][[Kategorie:Personen]]
[[Kategorie:Politik]]

Aktuelle Version vom 13. Mai 2026, 14:46 Uhr

Gerd Willamowski
Vorname/n Gerd
Nachname Willamowski
Geburtsdatum 21.01.1944
Geburtsort Grundensee/Ostpreußen
Beruf Jurist, Rechtsanwalt


Dr. Gerd Willamowski (* 21. Januar 1944 in Grundensee/Ostpreußen) ist ein deutscher Jurist, Kommunalpolitiker und Verwaltungsbeamter. Von 1985 bis 1995 war er Stadtdirektor der Stadt Ahlen. Später war er von 1995 bis 2004 Verbandsdirektor des Kommunalverbandes Ruhrgebiet (KVR), des heutigen Regionalverbandes Ruhr (RVR). 2009 kandidierte er in Ahlen für das Amt des Bürgermeisters.

Leben und Beruf

Gerd Willamowski wurde am 21. Januar 1944 in Grundensee/Ostpreußen geboren und wuchs im westfälischen Teil des Ruhrgebiets auf. Nach dem Abitur in Gelsenkirchen studierte er Rechts- und Staatswissenschaften in Münster und Köln. An der Ruhr-Universität Bochum wurde er zum Dr. jur. promoviert.[1]

Von 1973 bis 1979 war Willamowski Richter am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Anschließend wechselte er in die Kommunalverwaltung. Von 1979 bis 1985 war er Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Dorsten.[1]

Neben seiner Verwaltungstätigkeit war Willamowski zeitweise als Lehrbeauftragter tätig, unter anderem an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und an der Fachhochschule Gelsenkirchen, Abteilung Wirtschaftsrecht in Recklinghausen.

Seit 2005 arbeitete Willamowski als Rechtsanwalt in einer wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei in Düsseldorf.

Stadtdirektor in Ahlen

Am 1. Juli 1985 trat Willamowski das Amt des Stadtdirektors der Stadt Ahlen an. In der damaligen kommunalen Doppelspitze war der Stadtdirektor der hauptamtliche Leiter der Stadtverwaltung, während der ehrenamtliche Bürgermeister den Rat leitete und die Stadt repräsentierte.

Willamowski übte das Amt bis Dezember 1995 aus. Er war damit der letzte Stadtdirektor Ahlens vor dem Übergang zum hauptamtlichen Bürgermeisteramt. Nach dem Ende seiner Amtszeit folgte im Januar 1996 Günter Harms als erster hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Ahlen.

Wirken in Ahlen

In die Amtszeit Willamowskis fielen zahlreiche Projekte der Stadtentwicklung, der kommunalen Infrastruktur und der Kulturpolitik. Dazu gehörten unter anderem:

  • die Planung, der Bau und die Einrichtung der Fußgängerzone,
  • die Fertigstellung des innerstädtischen Verkehrsrings,
  • der Umbau der ehemaligen Schuhfabrik Tovar zum Bürgerzentrum mit Stadtgalerie,
  • die Gründung und der Bau der Gesamtschule,
  • der Ausbau des denkmalgeschützten Saalgebäudes Sandgathe zur Kreismusikschule,
  • der Umbau der alten Overbergschule, ehemals Ratsgymnasium, zur Stadtbibliothek,
  • die Erstellung und Umsetzung eines Bäderkonzepts mit dem Neubau des Freizeitbades am Berliner Park,
  • die Einrichtung der kommunalen Wirtschaftsförderung,
  • die Erstellung eines Altenheimkonzepts mit dem Neubau zweier Seniorenheime in privater Trägerschaft,
  • der Bau des Gewerbeparks Olfetal,
  • der Ausbau der Gewerbegebiete Vatheuershof und Kleiwellenfeld,
  • der Start des Gründer- und Dienstleistungszentrums (GDZ) in der alten Kreisberufsschule,
  • das erste Ahlener Stadtfest 1986 und die weiteren Stadtfeste bis 1995,
  • der erste Weihnachtsmarkt in Zusammenarbeit mit der Ahlener Werbegemeinschaft (AWG),
  • die Konzeption und der Bau der Feuerwache am Konrad-Adenauer-Ring,
  • die Gründung des Kunstmuseums Ahlen in der Theo-F.-Leifeld-Stiftung,
  • die Einrichtung des städtischen Eigenbetriebes Abwasserwerk,
  • der Bau des zentralen Omnibushofes vor dem Bahnhof,
  • der Bau des Park-and-Ride-Platzes hinter dem Bahnhof mit Durchgang zur Innenstadt.

Verbandsdirektor des Kommunalverbandes Ruhrgebiet

Nach seiner Zeit in Ahlen wurde Willamowski Verbandsdirektor des Kommunalverbandes Ruhrgebiet (KVR) mit Sitz in Essen. Dieses Amt übte er von Dezember 1995 bis 2004 aus.[2]

In seine Amtszeit fiel der Umbau des KVR zum heutigen Regionalverband Ruhr (RVR). Außerdem wurden in dieser Zeit wichtige regionale Kultur- und Tourismusstrukturen des Ruhrgebiets weiterentwickelt. Dazu gehörten unter anderem die Kultur Ruhr GmbH, die RuhrTriennale, die Ruhr Tourismus GmbH, die Route der Industriekultur und der Ausbau des regionalen Radwegenetzes.

Willamowski war außerdem Mitherausgeber mehrerer Veröffentlichungen zur Entwicklung des Ruhrgebiets, darunter:

  • Ruhrstadt. Die andere Metropole
  • Ruhrstadt. Kultur kontrovers
  • Ruhrstadt. Zukunft mit Geschichte

Bürgermeisterkandidatur 2009

Im Jahr 2009 kandidierte Willamowski bei der Bürgermeisterwahl in Ahlen. Er wurde von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP unterstützt. Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 unterlag er dem amtierenden Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, der 52 Prozent der Stimmen erhielt. Willamowski erreichte 48 Prozent.[3]

Bedeutung

Gerd Willamowski gehört zu den prägenden Verwaltungsleitern der jüngeren Ahlener Stadtgeschichte. Seine Amtszeit als Stadtdirektor fiel in eine Phase wichtiger städtebaulicher, kultureller und wirtschaftlicher Weichenstellungen. Zugleich markiert sein Ausscheiden im Dezember 1995 das Ende der Ära der Stadtdirektoren in Ahlen.

Siehe auch

Quellen

  1. 1,0 1,1 Dorsten-Lexikon: Willamowski, Gerd.
  2. Regionalverband Ruhr: Über uns – Geschichte und Verbandsleitung.
  3. Stadt Ahlen: Stadtgeschichte 2008 bis 2012.