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Haus Holtermann: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Haus Holtermann''' ist ein denkmalgeschütztes Gebäude am [[Markt]] in Ahlen.
Das '''Haus Holtermann''' ist ein denkmalgeschütztes Gebäude am [[Markt]] in Ahlen.


Der Architekt [[Hubert Holtmann]] plante das Gebäude im Jugendstil im Jahre 1906 für den Kaufmann [[Carl Holtermann]]. Die Bauarbeiten übernahm [[Wilhelm Krämer]]. Es besteht aus einem Wohnhaus und einem Geschäftshaus, ehemals Textilkaufhaus.
Bereits 1850 kaufte [[Carl Ludwig Holtermann]] das Gebäude Markt Nr. 392 vom Brennereibesitzer [[Anton Avermiddig]]. Dessen ehemaliges Wohnhaus wurde zum Gechäftshaus umgebaut. Das zugehörige Hinterhaus und die Scheune an der Weststraße wurden als Lager- und Abstellräume genutzt. Zu jener Zeit wurden Gemischt-, Manufaktur-, Eisen- und Kolonialwaren hier gehandelt. Zu dem Angebot zählten auch Heilmittel und künstlicher Dünger. Ebenfalls war hier ein Schankwirtschaft untergebracht, da Holtermann auch im Besitz einer Schankkonzession war.
 
1884 erweiterte Hotermann die Manufakturabteilung beträchtlich. Für diese Abteilung wurde eigens ein eigener Eingang gebaut. Nach einem weiteren Umbau 1893 übertrug Carl Ludwig die Führung des Geschäftshauses an seinen ältesten Sohn, [[Carl Maria Franz Albert Holtermann]].
 
Der Architekt [[Hubert Holtmann]] plante das, heute erhaltene, Gebäude im Jugendstil, die Bauarbeiten, im Jahre 1906, übernahm [[Wilhelm Krämer]].


Es wurde am Ort des alten Oevermannschen Hauses errichtet, an dem [[Albert Matthias Holtermann]] zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen Kolonialwarenladen gründete, in welchem er Lebensmittel, Gewürze und allerlei Haushaltswaren und sogar Heilmittel anbot. Holtermann besaß auch eine Schankkonzession.
Es wurde am Ort des alten Oevermannschen Hauses errichtet, an dem [[Albert Matthias Holtermann]] zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen Kolonialwarenladen gründete, in welchem er Lebensmittel, Gewürze und allerlei Haushaltswaren und sogar Heilmittel anbot. Holtermann besaß auch eine Schankkonzession.


Beide Gebäudehälften wurden in getrennten Versteigerungen zwangsversteigert, zuerst das Wohnhaus, im März 2015 das Geschäftshaus. Höchstbietender war jeweils ein Münchner mit Ahlener Wurzeln. Planungen für eine Nachnutzung gibt es noch nicht.
Beide Gebäudehälften wurden in getrennten Versteigerungen zwangsversteigert, zuerst das Wohnhaus, im März 2015 das Geschäftshaus. Höchstbietender war Stefan Arztberg, ein Münchner mit Ahlener Wurzeln. Planungen für eine Nachnutzung gibt es noch nicht.


== Quellen ==
== Quellen ==

Version vom 21. Februar 2016, 19:01 Uhr

Haus Holtermann
51.762917.88879
Anschrift Markt 12 (Wohnhaus)
Markt 10 (Geschäftshaus)



Baujahr 1906
Architekt Hubert Holtmann
Heutige Nutzung Leerstand
Karte

Das Haus Holtermann ist ein denkmalgeschütztes Gebäude am Markt in Ahlen.

Bereits 1850 kaufte Carl Ludwig Holtermann das Gebäude Markt Nr. 392 vom Brennereibesitzer Anton Avermiddig. Dessen ehemaliges Wohnhaus wurde zum Gechäftshaus umgebaut. Das zugehörige Hinterhaus und die Scheune an der Weststraße wurden als Lager- und Abstellräume genutzt. Zu jener Zeit wurden Gemischt-, Manufaktur-, Eisen- und Kolonialwaren hier gehandelt. Zu dem Angebot zählten auch Heilmittel und künstlicher Dünger. Ebenfalls war hier ein Schankwirtschaft untergebracht, da Holtermann auch im Besitz einer Schankkonzession war.

1884 erweiterte Hotermann die Manufakturabteilung beträchtlich. Für diese Abteilung wurde eigens ein eigener Eingang gebaut. Nach einem weiteren Umbau 1893 übertrug Carl Ludwig die Führung des Geschäftshauses an seinen ältesten Sohn, Carl Maria Franz Albert Holtermann.

Der Architekt Hubert Holtmann plante das, heute erhaltene, Gebäude im Jugendstil, die Bauarbeiten, im Jahre 1906, übernahm Wilhelm Krämer.

Es wurde am Ort des alten Oevermannschen Hauses errichtet, an dem Albert Matthias Holtermann zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen Kolonialwarenladen gründete, in welchem er Lebensmittel, Gewürze und allerlei Haushaltswaren und sogar Heilmittel anbot. Holtermann besaß auch eine Schankkonzession.

Beide Gebäudehälften wurden in getrennten Versteigerungen zwangsversteigert, zuerst das Wohnhaus, im März 2015 das Geschäftshaus. Höchstbietender war Stefan Arztberg, ein Münchner mit Ahlener Wurzeln. Planungen für eine Nachnutzung gibt es noch nicht.

Quellen