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Heimatmuseum: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Heimatmuseum Ahlen''' an der [[Wilhelmstraße]] 12 befindet sich in einem historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäude, das auch als '''Peters’scher Hof''' bekannt ist. Das seit '''1986''' unter Denkmalschutz stehende Gebäude gilt als ältestes in Ahlen erhaltenes Beispiel der früher weit verbreiteten großen Wohn- und Wirtschaftsgebäude.
Das '''Heimatmuseum Ahlen''' an der [[Wilhelmstraße]] 12 befindet sich in einem historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäude, das auch als '''Peters’scher Hof''' beziehungsweise '''Haus Peters''' bekannt ist. Das seit '''1986''' unter Denkmalschutz stehende Gebäude gehört zu den ältesten erhaltenen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden Ahlens.<ref name="aushang">Aushang im Heimatmuseum Ahlen: ''Heimatmuseum Ahlen – Geschichte des Hauses'', undatiert.</ref>


Dendrochronologische Untersuchungen aus dem Jahr '''2013''' ergaben, dass der mittlere Teil des Hauses um '''1540''' errichtet wurde.<ref name="denkmal2024">Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): ''30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024'', Ahlen 2024, S. 42–43.</ref>
Dendrochronologische Untersuchungen aus dem Jahr '''2013''' ergaben, dass der mittlere Teil des Hauses um '''1540''' aufgerichtet wurde.<ref name="aushang" /> Das Gebäude ist ein bedeutendes Beispiel eines münsterländischen Wohn- und Wirtschaftsgebäudes und bewahrt bis heute wesentliche Teile seines historischen Raumgefüges.<ref name="denkmal2024">Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): ''30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024'', Ahlen 2024, S. 42–43.</ref>


== Baugeschichte und Architektur ==
== Baugeschichte und Architektur ==


Das Gebäude zeigt noch heute ein für das münsterländische Bürgerhaus des 15. bis 17. Jahrhunderts typisches Raumgefüge. Dazu gehören ein unterkellertes Hinterhaus, eine Querküche und ein ursprünglich landwirtschaftlich genutztes Vorderhaus.
Das Gebäude zeigt noch heute ein für das münsterländische Bürgerhaus des 15. bis 17. Jahrhunderts typisches Raumgefüge. Dazu gehören ein unterkellertes Hinterhaus, eine Querküche und ein ursprünglich landwirtschaftlich genutztes Vorderhaus.<ref name="aushang" />


Der mittlere Teil des Gebäudes wurde nach dendrochronologischen Untersuchungen um 1540 aufgerichtet.
Im westlichen Bereich befindet sich ein steinerner, halb eingetiefter Keller. Darüber liegt eine sogenannte '''Upkammer''', die von der Flettküche aus erschlossen wird. Zur historischen Raumstruktur gehören außerdem die große Deele als Wirtschaftsteil sowie eine Flettküche mit Kamin und Bosen.<ref name="denkmal2024" />


Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach verändert. Im 19. Jahrhundert kam es unter anderem zu Veränderungen der Raumaufteilung sowie zu einer Erweiterung des Wirtschaftsteils.
Die vergleichsweise aufwendige Raumaufteilung lässt darauf schließen, dass das Gebäude ursprünglich zu einem wohlhabenden Anwesen gehörte.<ref name="denkmal2024" />
 
Im Laufe seiner Geschichte wurde das Haus mehrfach verändert. Im 19. Jahrhundert kam es unter anderem zu Veränderungen der Raumaufteilung sowie zu einer Erweiterung des Wirtschaftsteils.<ref name="aushang" />


== Burgmanns- und Adelshof ==
== Burgmanns- und Adelshof ==


Ursprünglich gehörte das Gebäude zu einem größeren Anwesen an der südwestlichen Grenze der mittelalterlichen Stadt Ahlen. Dieses ging aus einem '''Burgmanns- beziehungsweise Adelshof''' hervor, der im Zusammenhang mit der Sicherung der südlich anschließenden Stadtbefestigung stand.
Ursprünglich war das Gebäude Bestandteil eines größeren Anwesens an der südwestlichen Grenze der mittelalterlichen Stadt Ahlen. Dieses ging aus einem '''Burgmanns- beziehungsweise Adelshof''' hervor, der im Zusammenhang mit der Sicherung der südlich anschließenden Stadtbefestigung stand.<ref name="aushang" />
 
Der Hof wurde als Lehen der Bischöfe von Münster vergeben und befand sich spätestens um '''1500''' im Besitz der münsterländischen Adelsfamilie '''von Oer'''.<ref name="aushang" />
 
Auch die Denkmalbroschüre stellt einen Zusammenhang mit dem ehemaligen '''Oershof''' her. Bereits der Denkmalpfleger Albert Ludorff erwähnte Ende des 19. Jahrhunderts den Hof und dessen ältere Besitzgeschichte.<ref name="denkmal2024" />
 
Das eigentliche herrschaftliche Wohnhaus des Hofes ist nicht überliefert. Vermutet wird, dass es sich innerhalb des weitläufigen Hofgeländes befand.<ref name="aushang" />
 
Im Jahr '''1706''' wurde das heutige Gebäude vom übrigen Hof abgetrennt und verkauft.<ref name="aushang" />
 
Spätestens seit der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde es von der Familie des Rentmeisters '''Melchers''' bewohnt.<ref name="aushang" />
 
== Burgmannshöfe in Ahlen ==


Der Hof wurde als Lehen der Bischöfe von Münster vergeben und befand sich spätestens um '''1500''' im Besitz der münsterländischen Adelsfamilie '''von Oer'''.
Burgmannshöfe waren keine großen Burganlagen, sondern Höfe des Dienstadels, die vom Landesherrn als Lehen vergeben wurden. Sie unterschieden sich damit von Adelshöfen, die auf eigenem Grund innerhalb einer Stadt lagen.<ref name="denkmal2024" />


Das eigentliche herrschaftliche Wohnhaus des Hofes ist nicht überliefert. Es wird angenommen, dass es sich inmitten des weitläufigen Hofgeländes befand.
Neben dem Oershof bestanden in Ahlen weitere Burgmannshöfe, darunter:


Im Jahr '''1706''' wurde das heutige Gebäude vom Hof abgetrennt und verkauft.
* der Hof der Familie von Ahlen,
* der Bischopinkhof,
* der Clodtshof,
* der Galenhof,
* der Glaenshof,
* der Höflingershof
* und der Monikenhof.<ref name="denkmal2024" />


Spätestens seit der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde es von der Familie des Rentmeisters '''Melchers''' bewohnt.
Diese Höfe lagen überwiegend am Rand des mittelalterlichen Siedlungskerns und standen ursprünglich in engem Zusammenhang mit dem bischöflichen Amtshof.
 
Teilweise waren die Burgmannshöfe bis in das 19. Jahrhundert mit besonderen Privilegien verbunden. Dazu gehörten unter anderem Steuervergünstigungen sowie Weide-, Jagd- und Fischereirechte. Außerdem unterlagen sie nicht der städtischen Gerichtsbarkeit.<ref name="denkmal2024" />


== Peters’scher Hof ==
== Peters’scher Hof ==
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Später gelangte das Gebäude in den Besitz der Familie Peters und wurde als '''Peters’scher Hof''' beziehungsweise '''Haus Peters''' bekannt.
Später gelangte das Gebäude in den Besitz der Familie Peters und wurde als '''Peters’scher Hof''' beziehungsweise '''Haus Peters''' bekannt.


Im Jahr '''1941''' erwarb die [[Stadt Ahlen]] das Gebäude.
Im Jahr '''1941''' erwarb die [[Stadt Ahlen]] den sogenannten Peters’schen Hof von den Nachfahren des Gärtners Wilhelm Peters.<ref name="aushang" /><ref>[[Der beflügelte Aal|Der beflügelte Aal – Ausgabe 1]].</ref>


Bis in die '''1950er Jahre''' wurde es weiterhin als Wohn- und Wirtschaftsgebäude genutzt.
Bis in die '''1950er Jahre''' wurde das Gebäude weiterhin als Wohn- und Wirtschaftsgebäude genutzt.<ref name="aushang" />


== Entwicklung zum Heimatmuseum ==
== Entwicklung zum Heimatmuseum ==


Ab '''1956''' wurde der Peters’sche Hof dem '''SGV-Heimatverein''' zur Nutzung überlassen.
Ab '''1956''' wurde der Peters’sche Hof dem '''SGV-Heimatverein''' zur Nutzung überlassen.<ref name="aushang" />
 
Für das Jahr '''1958''' ist die Einrichtung eines provisorischen Heimathauses überliefert.<ref>[[Der beflügelte Aal|Der beflügelte Aal – Ausgabe 1]].</ref>
 
Im Jahr '''1966''' wurde das '''Heimatmuseum Ahlen''' eröffnet.<ref name="aushang" /><ref name="denkmal2024" />
 
Mitte der 1970er Jahre begannen umfangreiche Umbaumaßnahmen. Nach einer mehrjährigen Renovierung wurde das Gebäude am '''6. November 1981''' erneut der Öffentlichkeit übergeben.<ref name="aushang" />
 
Zwischen '''2012 und 2017''' erfolgten weitere Renovierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen.<ref name="aushang" /><ref name="denkmal2024" />


Im Jahr '''1966''' wurde das '''Heimatmuseum Ahlen''' eröffnet.
== Denkmalschutz ==


Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen Mitte der 1970er Jahre wurde das Gebäude umfassend renoviert. Im Jahr '''1981''' wurde es erneut der Öffentlichkeit übergeben.
Das Gebäude steht seit '''1986''' unter Denkmalschutz.<ref name="aushang" />


Zwischen '''2012 und 2017''' fanden weitere Renovierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen statt.
Seine besondere Bedeutung ergibt sich sowohl aus dem hohen Alter der erhaltenen Bausubstanz als auch aus dem noch ablesbaren historischen Raumgefüge und seiner Verbindung zu einem der ehemaligen Burgmanns- beziehungsweise Adelshöfe Ahlens.


== Bedeutung ==
== Bedeutung ==


Das Heimatmuseum gehört zu den ältesten erhaltenen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden Ahlens.
Das heutige Heimatmuseum dokumentiert mehrere Jahrhunderte Ahlener Stadt- und Baugeschichte. Seine Entwicklung reicht von einem Teil eines spätmittelalterlichen beziehungsweise frühneuzeitlichen Burgmannshofes über ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude bis zur heutigen musealen Nutzung.


Seine Baugeschichte dokumentiert die Entwicklung eines spätmittelalterlichen beziehungsweise frühneuzeitlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäudes vom Bestandteil eines Burgmannshofes über die spätere Nutzung als bäuerliches Anwesen bis hin zum heutigen Museum.
Von besonderem baugeschichtlichem Wert sind der um 1540 errichtete mittlere Gebäudeteil sowie die noch nachvollziehbare historische Raumstruktur mit Deele, Flettküche, Upkammer und unterkellertem Hinterhaus.


Besondere Bedeutung besitzt das noch ablesbare historische Raumgefüge mit unterkellertem Hinterhaus, Querküche und landwirtschaftlich genutztem Vorderhaus.
Durch seine Nutzung als Heimatmuseum verbindet das Gebäude seine eigene Geschichte unmittelbar mit der Bewahrung und Vermittlung der Geschichte der Stadt Ahlen.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==


<references />
<references />

Aktuelle Version vom 15. September 2026, 12:19 Uhr

Heimatmuseum
51.76158467427.88912302155
Anschrift Wilhelmstr. 12
PLZ 59227
Telefon 02382/805869


Baujahr um 1540
Ursprüngliche Nutzung Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Heutige Nutzung Heimatmuseum
Karte

Das Heimatmuseum Ahlen an der Wilhelmstraße 12 befindet sich in einem historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäude, das auch als Peters’scher Hof beziehungsweise Haus Peters bekannt ist. Das seit 1986 unter Denkmalschutz stehende Gebäude gehört zu den ältesten erhaltenen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden Ahlens.[1]

Dendrochronologische Untersuchungen aus dem Jahr 2013 ergaben, dass der mittlere Teil des Hauses um 1540 aufgerichtet wurde.[1] Das Gebäude ist ein bedeutendes Beispiel eines münsterländischen Wohn- und Wirtschaftsgebäudes und bewahrt bis heute wesentliche Teile seines historischen Raumgefüges.[2]

Baugeschichte und Architektur

Das Gebäude zeigt noch heute ein für das münsterländische Bürgerhaus des 15. bis 17. Jahrhunderts typisches Raumgefüge. Dazu gehören ein unterkellertes Hinterhaus, eine Querküche und ein ursprünglich landwirtschaftlich genutztes Vorderhaus.[1]

Im westlichen Bereich befindet sich ein steinerner, halb eingetiefter Keller. Darüber liegt eine sogenannte Upkammer, die von der Flettküche aus erschlossen wird. Zur historischen Raumstruktur gehören außerdem die große Deele als Wirtschaftsteil sowie eine Flettküche mit Kamin und Bosen.[2]

Die vergleichsweise aufwendige Raumaufteilung lässt darauf schließen, dass das Gebäude ursprünglich zu einem wohlhabenden Anwesen gehörte.[2]

Im Laufe seiner Geschichte wurde das Haus mehrfach verändert. Im 19. Jahrhundert kam es unter anderem zu Veränderungen der Raumaufteilung sowie zu einer Erweiterung des Wirtschaftsteils.[1]

Burgmanns- und Adelshof

Ursprünglich war das Gebäude Bestandteil eines größeren Anwesens an der südwestlichen Grenze der mittelalterlichen Stadt Ahlen. Dieses ging aus einem Burgmanns- beziehungsweise Adelshof hervor, der im Zusammenhang mit der Sicherung der südlich anschließenden Stadtbefestigung stand.[1]

Der Hof wurde als Lehen der Bischöfe von Münster vergeben und befand sich spätestens um 1500 im Besitz der münsterländischen Adelsfamilie von Oer.[1]

Auch die Denkmalbroschüre stellt einen Zusammenhang mit dem ehemaligen Oershof her. Bereits der Denkmalpfleger Albert Ludorff erwähnte Ende des 19. Jahrhunderts den Hof und dessen ältere Besitzgeschichte.[2]

Das eigentliche herrschaftliche Wohnhaus des Hofes ist nicht überliefert. Vermutet wird, dass es sich innerhalb des weitläufigen Hofgeländes befand.[1]

Im Jahr 1706 wurde das heutige Gebäude vom übrigen Hof abgetrennt und verkauft.[1]

Spätestens seit der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde es von der Familie des Rentmeisters Melchers bewohnt.[1]

Burgmannshöfe in Ahlen

Burgmannshöfe waren keine großen Burganlagen, sondern Höfe des Dienstadels, die vom Landesherrn als Lehen vergeben wurden. Sie unterschieden sich damit von Adelshöfen, die auf eigenem Grund innerhalb einer Stadt lagen.[2]

Neben dem Oershof bestanden in Ahlen weitere Burgmannshöfe, darunter:

  • der Hof der Familie von Ahlen,
  • der Bischopinkhof,
  • der Clodtshof,
  • der Galenhof,
  • der Glaenshof,
  • der Höflingershof
  • und der Monikenhof.[2]

Diese Höfe lagen überwiegend am Rand des mittelalterlichen Siedlungskerns und standen ursprünglich in engem Zusammenhang mit dem bischöflichen Amtshof.

Teilweise waren die Burgmannshöfe bis in das 19. Jahrhundert mit besonderen Privilegien verbunden. Dazu gehörten unter anderem Steuervergünstigungen sowie Weide-, Jagd- und Fischereirechte. Außerdem unterlagen sie nicht der städtischen Gerichtsbarkeit.[2]

Peters’scher Hof

Später gelangte das Gebäude in den Besitz der Familie Peters und wurde als Peters’scher Hof beziehungsweise Haus Peters bekannt.

Im Jahr 1941 erwarb die Stadt Ahlen den sogenannten Peters’schen Hof von den Nachfahren des Gärtners Wilhelm Peters.[1][3]

Bis in die 1950er Jahre wurde das Gebäude weiterhin als Wohn- und Wirtschaftsgebäude genutzt.[1]

Entwicklung zum Heimatmuseum

Ab 1956 wurde der Peters’sche Hof dem SGV-Heimatverein zur Nutzung überlassen.[1]

Für das Jahr 1958 ist die Einrichtung eines provisorischen Heimathauses überliefert.[4]

Im Jahr 1966 wurde das Heimatmuseum Ahlen eröffnet.[1][2]

Mitte der 1970er Jahre begannen umfangreiche Umbaumaßnahmen. Nach einer mehrjährigen Renovierung wurde das Gebäude am 6. November 1981 erneut der Öffentlichkeit übergeben.[1]

Zwischen 2012 und 2017 erfolgten weitere Renovierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen.[1][2]

Denkmalschutz

Das Gebäude steht seit 1986 unter Denkmalschutz.[1]

Seine besondere Bedeutung ergibt sich sowohl aus dem hohen Alter der erhaltenen Bausubstanz als auch aus dem noch ablesbaren historischen Raumgefüge und seiner Verbindung zu einem der ehemaligen Burgmanns- beziehungsweise Adelshöfe Ahlens.

Bedeutung

Das heutige Heimatmuseum dokumentiert mehrere Jahrhunderte Ahlener Stadt- und Baugeschichte. Seine Entwicklung reicht von einem Teil eines spätmittelalterlichen beziehungsweise frühneuzeitlichen Burgmannshofes über ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude bis zur heutigen musealen Nutzung.

Von besonderem baugeschichtlichem Wert sind der um 1540 errichtete mittlere Gebäudeteil sowie die noch nachvollziehbare historische Raumstruktur mit Deele, Flettküche, Upkammer und unterkellertem Hinterhaus.

Durch seine Nutzung als Heimatmuseum verbindet das Gebäude seine eigene Geschichte unmittelbar mit der Bewahrung und Vermittlung der Geschichte der Stadt Ahlen.

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 Aushang im Heimatmuseum Ahlen: Heimatmuseum Ahlen – Geschichte des Hauses, undatiert.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 Stadt Ahlen – Der Bürgermeister (Hrsg.): 30 Jahre Tag des offenen Denkmals in Ahlen. Ausgewählte Denkmäler von 1994 bis 2024, Ahlen 2024, S. 42–43.
  3. Der beflügelte Aal – Ausgabe 1.
  4. Der beflügelte Aal – Ausgabe 1.