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Schützenhof: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
Erbaut wurde das Gebäude 1888 von ???. Bereits acht Jahre später, 1896, wurde die Gaststätte um einen großen Saal an der westlichen Seite erweitert. 1928 erfolgte ein weiterer Umbau zum heutigen Erscheinungsbild.
Erbaut wurde das Gebäude 1888 von ???. Der Wirt Franz Hinse betrieb bereits 1890 eine Gastwirtschaft. Sechs Jahre später, 1896, wurde die Gaststätte um einen großen Saal an der westlichen Seite erweitert, da sich der Ahlener Bürgerschützenverein vertraglich verpflichtet hatte seine Schützenfeste hier auszurichten. Der Saal enthielt eine Theke, eine Empore und eine Bühne. Unter dem Wirt Krämer bekam der Saal ein Tonnengewölbe. 1928 erfolgte ein weiterer Umbau, eine Aufstockung des Hauptgebäudes, zum heutigen Erscheinungsbild.


Im Januar 1973 feierte der Bürgerschützenverein sein letztes Winterfest im Saal des Schützenhofes, da der Eigentümer Franz Krämer neue Pläne mit dem Saalanbau hatte. Eine jahrzehntelange Tradition des Vereins ging damit zuende.<ref>Bericht der [[Ahlener Zeitung]] vom 22. Januar 1973</ref>
Im Januar 1973 feierte der Bürgerschützenverein sein letztes Winterfest im Saal des Schützenhofes, da der Eigentümer Franz Krämer neue Pläne mit dem Saalanbau hatte. Eine jahrzehntelange Tradition des Vereins ging damit zuende.<ref>Bericht der [[Ahlener Zeitung]] vom 22. Januar 1973</ref> Der Saal wurde 1976 zum Gartencenter inklusive Zoohandlung umgebaut.


Im Saal befindet sich seit mehreren Jahren eine Tierhandlung.
1987 wurde hier das letzte Schützenfest gefeiert und wenige Jahre später, 1995, schloss die Gastronomie im Schützenhof endgültig.


Das Gebäude inkl. Saalanbau wurde am 12.07.2000 in die [[Denkmalliste]] aufgenommen.
Das Hauptgebäude inkl. Saalanbau wurde am 12.07.2000 in die [[Denkmalliste]] aufgenommen.


2015 baute die Gemeinde St. Johannes der Täufer, der neue Eigentümer das Gebäude erneut um. Verstöße gegen das Denkmalschutzgesetz hatten zur Stilllegung der Baustelle geführt <ref>http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen/1895362-Denkmalgeschuetzte-Ausstattung-verloren-Schuetzenhof-teilweise-entkernt</ref>
2015 baute die Gemeinde St. Johannes der Täufer, der neue Eigentümer das Gebäude erneut um. Verstöße gegen das Denkmalschutzgesetz hatten zur Stilllegung der Baustelle geführt <ref>http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ahlen/1895362-Denkmalgeschuetzte-Ausstattung-verloren-Schuetzenhof-teilweise-entkernt</ref>

Version vom 27. Februar 2015, 19:16 Uhr

Schützenhof
51.764627.90971
Anschrift Beckumer Str. 93



Baujahr 1888


Karte

Der Schützenhof ist ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Beckumer Straße.

Geschichte

Erbaut wurde das Gebäude 1888 von ???. Der Wirt Franz Hinse betrieb bereits 1890 eine Gastwirtschaft. Sechs Jahre später, 1896, wurde die Gaststätte um einen großen Saal an der westlichen Seite erweitert, da sich der Ahlener Bürgerschützenverein vertraglich verpflichtet hatte seine Schützenfeste hier auszurichten. Der Saal enthielt eine Theke, eine Empore und eine Bühne. Unter dem Wirt Krämer bekam der Saal ein Tonnengewölbe. 1928 erfolgte ein weiterer Umbau, eine Aufstockung des Hauptgebäudes, zum heutigen Erscheinungsbild.

Im Januar 1973 feierte der Bürgerschützenverein sein letztes Winterfest im Saal des Schützenhofes, da der Eigentümer Franz Krämer neue Pläne mit dem Saalanbau hatte. Eine jahrzehntelange Tradition des Vereins ging damit zuende.[1] Der Saal wurde 1976 zum Gartencenter inklusive Zoohandlung umgebaut.

1987 wurde hier das letzte Schützenfest gefeiert und wenige Jahre später, 1995, schloss die Gastronomie im Schützenhof endgültig.

Das Hauptgebäude inkl. Saalanbau wurde am 12.07.2000 in die Denkmalliste aufgenommen.

2015 baute die Gemeinde St. Johannes der Täufer, der neue Eigentümer das Gebäude erneut um. Verstöße gegen das Denkmalschutzgesetz hatten zur Stilllegung der Baustelle geführt [2]

Fotos

Quellen

<references>