Haus Pieper: Unterschied zwischen den Versionen
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Wie zu damaliger Zeit üblich wurde die Gaststätte auch als Posthalterei genutzt. | Wie zu damaliger Zeit üblich wurde die Gaststätte auch als Posthalterei genutzt. | ||
Anton Pieper kaufte 1874 das Gebäude, und baute es zum Hotel um. Schon 1913 war bereits ein Reisebüro hier ansässig. Im zweiten Weltkrieg wurden hier Schiffspassagen für zur Ausreise gezwungene Juden nach Amerika organisiert. Das eigentliche Hotel bestand noch bis 1942 und wurde dann bis 1949 zur Unterbringung von Flüchtlingen aus dem Osten genutzt. | Anton Pieper kaufte 1874 das Gebäude, und baute es zum Hotel um. 1906 feierte die Stadt im Hotel Pieper die Fertigstellung des [[Altes Rathaus | alten Rathauses]] und des Wasserwerks. Schon 1913 war bereits ein Reisebüro hier ansässig. Im zweiten Weltkrieg wurden hier Schiffspassagen für zur Ausreise gezwungene Juden nach Amerika organisiert. Das eigentliche Hotel bestand noch bis 1942 und wurde dann bis 1949 zur Unterbringung von Flüchtlingen aus dem Osten genutzt. | ||
Das Gebäude wurde noch als Lager genutzt und stand dann leer und war damit dem Verfall preisgegeben. Dr. Anton Pieper ließ das Haus wieder restaurieren. Die Arbeiten dauerten bis 1976. | Das Gebäude wurde noch als Lager genutzt und stand dann leer und war damit dem Verfall preisgegeben. Dr. Anton Pieper ließ das Haus wieder restaurieren. Die Arbeiten dauerten bis 1976. | ||
Version vom 8. März 2015, 22:47 Uhr
| Haus Pieper | |
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51.762417.88925 Koordinaten: 51° 45′ 45″ N, 7° 53′ 21″ O
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| Anschrift | Markt 13
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| Heutige Nutzung | früher Hotel heute Geschäftshaus |
Im Gasthof Lenferding, früher Klostermann, wurde im Juli 1870, unter Hermann von Mallinckrodt das Programm zur Gründung der Deutschen Zentrumspartei ausgearbeitet. Hier formulierte er mit seinen Freunden die Forderung der Partei nach Gleichstellung von Grundbesitz, Kapital und Arbeit.
Wie zu damaliger Zeit üblich wurde die Gaststätte auch als Posthalterei genutzt.
Anton Pieper kaufte 1874 das Gebäude, und baute es zum Hotel um. 1906 feierte die Stadt im Hotel Pieper die Fertigstellung des alten Rathauses und des Wasserwerks. Schon 1913 war bereits ein Reisebüro hier ansässig. Im zweiten Weltkrieg wurden hier Schiffspassagen für zur Ausreise gezwungene Juden nach Amerika organisiert. Das eigentliche Hotel bestand noch bis 1942 und wurde dann bis 1949 zur Unterbringung von Flüchtlingen aus dem Osten genutzt.
Das Gebäude wurde noch als Lager genutzt und stand dann leer und war damit dem Verfall preisgegeben. Dr. Anton Pieper ließ das Haus wieder restaurieren. Die Arbeiten dauerten bis 1976.

