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Turn- und Sportverein: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''TuS Ahlen''' war ein traditionsreicher Fußballverein in Ahlen, der über viele Jahre hinweg sportliche Erfolge feiern konnte.
 
=== Geschichte ===
Die Grün-Weißen des TuS Ahlen hatten nach dem Zweiten Weltkrieg einige ihrer größten sportlichen Erfolge. Im Jahr 1949 wurde die [[Glückauf-Kampfbahn]] eröffnet, die knapp zehn Jahre später mit einem „Rasenteppich“ verschönert wurde, was die Voraussetzungen für hochklassigen Fußball schuf.
 
1953 gelang dem TuS der Aufstieg in die Bezirksliga. Doch ein Jahr später folgte der Abstieg, gefolgt von einem erneuten Aufstieg ein Jahr später. In den folgenden Jahren erreichten die TuSler 1956 die Landesliga, in der sie sich zwölf Jahre lang behaupteten.
 
Das wohl bedeutendste Ereignis in der Vereinsgeschichte ereignete sich im Jahr 1966, als der TuS Ahlen nach einem dramatischen Entscheidungsspiel gegen die SpVgg Beckum vor über 10.000 Zuschauern in Oelde mit 3:0 siegte und damit den Aufstieg in die Verbandsliga erreichte.
 
=== Verbandsliga-Zeit ===
In der Verbandsliga kam der TuS Ahlen im ersten Jahr fast zur Meisterschaft, scheiterte jedoch nach einem umstrittenen Spiel in Herten, das mit 0:5 endete. Im Jahr 1977, unter Trainer Günter Luttrop, verpasste der TuS erneut knapp die Meisterschaft, nachdem sie im letzten Spiel eine 2:3-Niederlage in Gelsenkirchen erlitten.
 
In den Folgejahren machten finanzielle Schwierigkeiten dem Verein zu schaffen, und so begann der sportliche Abstieg des TuS Ahlen.
 
=== Quellen ===
* Sonderdruck „100 Jahre Glocke“ 1980

Version vom 25. August 2024, 16:24 Uhr

TUS Ahlen
Name Turn und Sportverein Ahlen
Vereinsfarben Grün/Weiß
Gegründet

Der TuS Ahlen war ein traditionsreicher Fußballverein in Ahlen, der über viele Jahre hinweg sportliche Erfolge feiern konnte.

Geschichte

Die Grün-Weißen des TuS Ahlen hatten nach dem Zweiten Weltkrieg einige ihrer größten sportlichen Erfolge. Im Jahr 1949 wurde die Glückauf-Kampfbahn eröffnet, die knapp zehn Jahre später mit einem „Rasenteppich“ verschönert wurde, was die Voraussetzungen für hochklassigen Fußball schuf.

1953 gelang dem TuS der Aufstieg in die Bezirksliga. Doch ein Jahr später folgte der Abstieg, gefolgt von einem erneuten Aufstieg ein Jahr später. In den folgenden Jahren erreichten die TuSler 1956 die Landesliga, in der sie sich zwölf Jahre lang behaupteten.

Das wohl bedeutendste Ereignis in der Vereinsgeschichte ereignete sich im Jahr 1966, als der TuS Ahlen nach einem dramatischen Entscheidungsspiel gegen die SpVgg Beckum vor über 10.000 Zuschauern in Oelde mit 3:0 siegte und damit den Aufstieg in die Verbandsliga erreichte.

Verbandsliga-Zeit

In der Verbandsliga kam der TuS Ahlen im ersten Jahr fast zur Meisterschaft, scheiterte jedoch nach einem umstrittenen Spiel in Herten, das mit 0:5 endete. Im Jahr 1977, unter Trainer Günter Luttrop, verpasste der TuS erneut knapp die Meisterschaft, nachdem sie im letzten Spiel eine 2:3-Niederlage in Gelsenkirchen erlitten.

In den Folgejahren machten finanzielle Schwierigkeiten dem Verein zu schaffen, und so begann der sportliche Abstieg des TuS Ahlen.

Quellen

  • Sonderdruck „100 Jahre Glocke“ 1980