Stadtbücherei: Unterschied zwischen den Versionen
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= Modernisierung und Ausbau = | |||
Gegen Ende der 1960er Jahre wurde die Stadtbücherei grundlegend modernisiert. Die bis dahin übliche Thekenausleihe wurde durch eine Freihandaufstellung ersetzt. Der Bestand umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 10.000 Medien. | |||
Federführend an der Umgestaltung beteiligt waren die Diplom-Bibliothekarinnen Schulz und H. Haeberlein sowie der Diplom-Bibliothekar Bernhard Sanders. | |||
Im Jahr '''1979''' stimmte der Rat der Stadt Ahlen der Einstufung der Stadtbücherei als Mittelpunktsbibliothek zu. Zu ihrem Versorgungsbereich gehörten neben Ahlen auch Beckum, Neubeckum, Oelde, Sendenhorst und Wadersloh. | |||
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= Umzug an die Südenmauer = | |||
Im August '''1989''' bezog die Stadtbücherei das renovierte Gebäude des [[Ehemaliges Realgymnasium|ehemaligen Realgymnasiums]] beziehungsweise der späteren Overbergschule an der [[Südenmauer]] 21. | |||
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Das historische Gebäude wurde für die Anforderungen des Bibliotheksbetriebs umgebaut und statisch verstärkt.<ref name="stadtfuehrungen">WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: ''Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen'', Ahlen 2008, S. 15.</ref> | |||
= Bestand und Nutzung = | |||
In der Stadtführungsbroschüre von 2008 wird ein Bestand von rund '''42.000 ausleihbaren Medien''' genannt. Für das Jahr 2007 werden insgesamt etwa '''14.500 Ausleihende''' angegeben.<ref name="stadtfuehrungen" /> | |||
Die Stadtbücherei dient als öffentliche Bildungs- und Kultureinrichtung und stellt Medien zur Ausleihe sowie weitere bibliothekarische Angebote bereit. | |||
= Gebäude und Sanierung = | |||
Das Gebäude an der Südenmauer 21 steht unter Denkmalschutz und wurde ursprünglich 1912/13 als Realgymnasium errichtet. | |||
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des [[Bürgercampus]] ist eine umfassende denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes vorgesehen. Die Planung betrifft unter anderem historische Raumstrukturen, Barrierefreiheit, Brandschutz und Gebäudetechnik. | |||
Zur Geschichte, Architektur und Sanierungsplanung des Bauwerks siehe: | |||
* [[Ehemaliges Realgymnasium]] | |||
= Quellen = | |||
== Literatur == | == Literatur == | ||
* | * Stadt Ahlen: ''Bürgerinformation Stadtbücherei'', Ahlen 1989. | ||
* WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: ''Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen'', Ahlen 2008, S. 15. | |||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
* | * [https://www.ahlen.de/start/themen/bildung-kultur/stadtbuecherei/kontakt/ Stadtbücherei auf der Internetseite der Stadt Ahlen] | ||
= Einzelnachweise = | |||
<references/> | <references /> | ||
Aktuelle Version vom 15. September 2026, 11:30 Uhr
| Stadtbücherei | |
|---|---|
51.7614657.887561 Koordinaten: 51° 45′ 41″ N, 7° 53′ 15″ O
| |
| Anschrift | Südenmauer 21 |
| Telefon | 02382 / 59 29 2 |
| Fax | 02382 / 59 55 7 |
| stadtbuecherei@stadt.ahlen.de | |
| Internetseite | Stadtbücherei auf ahlen.de |
| Baujahr | 1912–1913 |
| Architekt | Hochbauamt der Stadt Ahlen |
| Ursprüngliche Nutzung | Realgymnasium |
| Heutige Nutzung | Stadtbücherei |
Die Stadtbücherei Ahlen ist die öffentliche Bibliothek der Stadt Ahlen. Seit August 1989 befindet sie sich im ehemaligen Realgymnasium an der Südenmauer 21.
Geschichte
Auf Grundlage eines Ministerialerlasses wurde im Jahr 1938 an der Nordstraße die erste Volksbücherei in Ahlen eröffnet. Erster Leiter war der Rektor Walther Breucking, der diese Aufgabe ehrenamtlich ausübte. Schulkinder halfen ihm beim Ordnen und Einsortieren des ersten Bestandes von etwa 1.000 Büchern.[1]
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bücherei, deren Bestand inzwischen etwa 1.200 Bücher umfasste, durch die amerikanische Besatzungsmacht geschlossen.
Übergangsweise wurde die Bücherei in Räumen der Stadtwerke an der Bahnhofstraße untergebracht. Im Jahr 1949 zog sie in den ehemaligen Pferdestall des Bürgermeisters Eduard Corneli neben dem Alten Rathaus. Zu dieser Zeit war Artur Grimminger hauptamtlicher Leiter der Bücherei.
Später fand die Einrichtung vorübergehend in zwei Räumen der Westenschule Platz. Von 1966 bis 1979 war sie im früheren Ordnungs- und Meldeamt an der Nordstraße 15 untergebracht.
Modernisierung und Ausbau
Gegen Ende der 1960er Jahre wurde die Stadtbücherei grundlegend modernisiert. Die bis dahin übliche Thekenausleihe wurde durch eine Freihandaufstellung ersetzt. Der Bestand umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 10.000 Medien.
Federführend an der Umgestaltung beteiligt waren die Diplom-Bibliothekarinnen Schulz und H. Haeberlein sowie der Diplom-Bibliothekar Bernhard Sanders.
Im Jahr 1979 stimmte der Rat der Stadt Ahlen der Einstufung der Stadtbücherei als Mittelpunktsbibliothek zu. Zu ihrem Versorgungsbereich gehörten neben Ahlen auch Beckum, Neubeckum, Oelde, Sendenhorst und Wadersloh.
Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, zog die Bücherei mit einem Bestand von etwa 35.000 Büchern in ein Gebäude an der Warendorfer Straße.
Umzug an die Südenmauer
Im August 1989 bezog die Stadtbücherei das renovierte Gebäude des ehemaligen Realgymnasiums beziehungsweise der späteren Overbergschule an der Südenmauer 21.
Die Overbergschule selbst war bereits am 26. Juli 1986 in einen Neubau an der Hans-Sachs-Straße umgezogen.
Das historische Gebäude wurde für die Anforderungen des Bibliotheksbetriebs umgebaut und statisch verstärkt.[2]
Bestand und Nutzung
In der Stadtführungsbroschüre von 2008 wird ein Bestand von rund 42.000 ausleihbaren Medien genannt. Für das Jahr 2007 werden insgesamt etwa 14.500 Ausleihende angegeben.[2]
Die Stadtbücherei dient als öffentliche Bildungs- und Kultureinrichtung und stellt Medien zur Ausleihe sowie weitere bibliothekarische Angebote bereit.
Gebäude und Sanierung
Das Gebäude an der Südenmauer 21 steht unter Denkmalschutz und wurde ursprünglich 1912/13 als Realgymnasium errichtet.
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Bürgercampus ist eine umfassende denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes vorgesehen. Die Planung betrifft unter anderem historische Raumstrukturen, Barrierefreiheit, Brandschutz und Gebäudetechnik.
Zur Geschichte, Architektur und Sanierungsplanung des Bauwerks siehe:
Quellen
Literatur
- Stadt Ahlen: Bürgerinformation Stadtbücherei, Ahlen 1989.
- WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen mbH: Stadtführungen in Ahlen. Textliche Zusammenfassung für Stadtführer und Stadtführerinnen, Ahlen 2008, S. 15.

