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Ahlmut: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine Fotografie aus dem Jahr 2018 zeigt eine überwiegend helle Figur mit regenbogenfarbenen Beinen. Die Gestaltung hebt sich deutlich von den unternehmensbezogenen Mammutfiguren ab.<ref name="FacebookJuni2018" />
Eine Fotografie aus dem Jahr 2018 zeigt eine überwiegend helle Figur mit regenbogenfarbenen Beinen. Die Gestaltung hebt sich deutlich von den unternehmensbezogenen Mammutfiguren ab.<ref name="FacebookJuni2018" />
=== Ehemaliges ShimSham / Grubenlüfter ===
Am ehemaligen „Grubenlüfter“, später „ShimSham“, auf dem Gelände der [[Zeche Westfalen]] wurden zwei individuell gestaltete Mammutfiguren aufgestellt.
Die beiden Figuren erhielten die Namen '''„Lindy“''' und '''„Hop“'''. Sie unterscheiden sich sowohl in ihrer Größe als auch in ihrer Gestaltung.
Die größere Figur besitzt eine überwiegend graue Grundfarbe mit zahlreichen bunten Kreisen, Sternen und weiteren dekorativen Elementen. Ihre Stoßzähne sind gelb-orange gestreift. Auf der hinteren Körperpartie befindet sich der Schriftzug „ShimSham“.
Die kleinere Figur wurde in warmen Gelb-, Orange- und Grautönen gestaltet und mit verschiedenen Schriftzügen versehen.
Am 6. September 2017 berichtete das ShimSham auf seiner Facebook-Seite, dass beide Mammuts am Standort angekommen seien. Nach Angaben des Betriebs wurden die Figuren von der Künstlerin Sandra Weißenborn gestaltet.<ref name="ShimSham2017">ShimSham: Facebook-Beitrag vom 6. September 2017 mit Fotografien der beiden Mammutfiguren „Lindy“ und „Hop“ vor dem ShimSham auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westfalen.</ref>


=== Übersicht dokumentierter Standorte ===
=== Übersicht dokumentierter Standorte ===
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| Bunte Gestaltung mit regenbogenfarbenen Beinen
| Bunte Gestaltung mit regenbogenfarbenen Beinen
| Fotografisch belegt 2018
| Fotografisch belegt 2018
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| Ehem. Grubenlüfter / Shim Sham, Zeche Westfalen
| Zwei verschieden große Figuren, grau und orange-gelb gestaltet
| 06.09.2017
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Version vom 11. Oktober 2026, 14:19 Uhr

Ahlmut ist der Name einer Mammutfigur, die im Jahr 2013 auf Initiative von Knut Schneider als Symbolfigur für die Stadt Ahlen vorgestellt wurde. Die aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Figuren sollten von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen erworben, individuell gestaltet und an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet aufgestellt werden. Ziel war es, das Mammut als Erkennungszeichen einer „starken“ Stadt zu etablieren.[1]

Die Initiative fand sowohl Unterstützung als auch Kritik. Insbesondere die Frage, ob das Mammut als Identifikationsfigur für Ahlen geeignet sei, löste im Sommer 2013 eine öffentliche Diskussion aus.[2]

In den folgenden Jahren wurden mehrere unterschiedlich gestaltete Mammutfiguren an verschiedenen Orten in Ahlen aufgestellt. Einige der Figuren wurden später versetzt oder beschädigt.

Historischer Hintergrund

Die Wahl des Mammuts als Symbolfigur steht im Zusammenhang mit dem Ahlener Mammut, dessen Skelett im Juni 1910 bei Grabungen auf dem Gelände der Stanz- und Emaillierwerke Gebrüder Seiler gefunden wurde.

Das annähernd vollständig erhaltene Skelett gelangte nach Münster und wurde dort wissenschaftlich untersucht und ausgestellt. Der Fund gehört zu den bemerkenswerten paläontologischen Entdeckungen der Ahlener Stadtgeschichte.

Das Mammut fand in Ahlen später unter anderem als Namensgeber der Mammut-Apotheke, des Mammutpfades und des Wirtschaftspreises „Ahlener Mammut“ Verwendung.

Bereits Anfang der 2000er-Jahre schlug der Architekt Hartmut Rogalla vor, das Mammut als Symbol für den Strukturwandel der Stadt nach der Schließung der Zeche zu verwenden.

Rogalla entwickelte ein Grobkonzept für eine Öffentlichkeitskampagne, deren Ziel unter anderem die Rückführung des 1910 gefundenen Mammutskeletts aus Münster nach Ahlen war. Nach seiner Darstellung fand der Vorschlag beim damaligen Bürgermeister jedoch keine Zustimmung.[2]

Entstehung von Ahlmut

Die Initiative von Knut Schneider

Die Initiative zur Verbreitung von Mammutfiguren im Ahlener Stadtgebiet ging auf Knut Schneider zurück. Er gab der Figur auch den Namen „Ahlmut“.

Am 10. Juli 2013 präsentierte Schneider ein erstes Musterexemplar, das er bei einem Hersteller in Dortmund hatte abholen lassen.

Gemeinsam mit Vertretern der Stadtwerke Ahlen wurde das Mammut zunächst am Parkbad aufgestellt, um seine Wirkung an diesem Standort zu erproben.

Stadtwerke-Geschäftsführer Hans Jürgen Tröger konnte sich eine dauerhaft aufgestellte Figur vor dem Parkbad vorstellen. Als mögliche Gestaltung wurde ein bunt geringelter Badeanzug ins Gespräch gebracht. Auch seine Mitarbeiterin Claudia Drews beteiligte sich an der Präsentation und half beim Ausladen der Figur.

Anschließend wurde das Mammut für weitere Probeaufnahmen durch Ahlen transportiert. Zu den Stationen gehörten das Heimatmuseum und die Volkshochschule am Markt.

Zum Stadtfest im Juli 2013 wurde das Musterexemplar im Schaufenster des Hauses Holtermann am Ahlener Markt ausgestellt. Die Figur sollte dort auf die Initiative aufmerksam machen und weitere Interessenten gewinnen.[3]

Herstellung und geplante Verbreitung

Die Mammutfiguren bestanden aus glasfaserverstärktem Kunststoff und waren dadurch vergleichsweise leicht.

Der Hersteller aus Dortmund bot verschiedene Ausführungen mit Scheitelhöhen zwischen 80 und 180 Zentimetern an.[3]

Die Figuren sollten von den Erwerbern individuell gestaltet und beispielsweise vor Firmengebäuden, in Ausstellungsräumen oder an markanten öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.

Am 13. August 2013 lagen bereits zwölf feste Bestellungen von Unternehmen und Institutionen vor. Zu den Interessenten gehörten unter anderem „Pro Ahlen“ und die Stadtwerke Ahlen.

Für eine Serienproduktion zu den von Schneider ausgehandelten Konditionen waren mindestens 20 Bestellungen erforderlich.

Als mögliche öffentliche Standorte wurden unter anderem der Europakreisel und der Westkreisel vorgeschlagen.

Unterstützung fand die Initiative auch in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“, in der sich zahlreiche Mitglieder für das Mammut als neue Symbolfigur aussprachen.[1]

Öffentliche Diskussion und Kritik

Die geplante Verbreitung der Mammutfiguren löste im August 2013 eine öffentliche Diskussion über Stadtmarketing, Kunst und die Identität Ahlens aus.

Während die Befürworter in Ahlmut eine Möglichkeit sahen, ein wiedererkennbares Symbol für Ahlen zu schaffen, äußerten insbesondere Vertreter der Kunst- und Architekturszene Bedenken.[2]

Haltung der Stadtverwaltung

Bürgermeister Benedikt Ruhmöller äußerte Zweifel daran, ob das Mammut als stadtbildprägendes Maskottchen oder Symboltier für Ahlen geeignet sei.

Er verwies darauf, dass Ahlen bereits über zahlreiche Stärken verfüge, darunter erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen und eine Kunstszene, die zu einem Aushängeschild der Stadt geworden sei.

Ruhmöller sprach sich für eine breitere öffentliche Diskussion unter Einbeziehung der zuständigen Gremien und der Politik aus.

Dabei unterschied er zwischen privaten und öffentlichen Standorten. Während Eigentümer auf ihren eigenen Grundstücken grundsätzlich Mammutfiguren aufstellen könnten, müsse eine Aufstellung im öffentlichen Raum jeweils einzeln geprüft werden.[4]

Kritik aus Kunst und Architektur

Der Architekt Christian Tripp bezeichnete die Initiative als „völlig überflüssig“. Er regte an, stattdessen der Gestaltung der Innenstadt größere Aufmerksamkeit zu widmen. Ahlen verfüge mit dem Aal im Stadtwappen bereits über ein eigenes Symbol.

Helga Gausling, Leiterin des Fritz-Winter-Hauses, hielt die Mammutfiguren für unpassend und sprach sich stattdessen für ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement im Denkmalschutz aus.

Burkhard Leismann kritisierte die Kunststofffiguren als wenig gelungene Dekoration. Er befürchtete außerdem, dass eine Vielzahl solcher Mammuts die Bedeutung eines bereits bestehenden, künstlerisch gestalteten Mammuts schmälern könnte, mit dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft besondere unternehmerische Leistungen würdigte.

Walter Rinke vom Kunstverein sah in der geplanten Aktion einen Widerspruch zum Kulturimage Ahlens. Er verwies auf Ausführungen der Münsteraner Stadtmarketing-Leiterin Bernadette Spinnen, die zuvor bei einer Mitgliederversammlung von Pro Ahlen über die Entwicklung einer städtischen Identität gesprochen hatte.

Die Kunsthistorikerin Andrea Bergmann stellte grundsätzlich infrage, ob überlebensgroße Tierfiguren noch eine zeitgemäße Ausdrucksform städtischer Identität seien und dem vielfältigen Potenzial Ahlens gerecht würden.

Auch der Architekt Volker Lembken äußerte Zweifel an der identitätsstiftenden Wirkung des Mammuts und verwies auf den Aal als bereits vorhandenes Alleinstellungsmerkmal.

Ein namentlich nicht genannter Marketingfachmann erkannte grundsätzlich die Notwendigkeit eines identitätsstiftenden Symbols, kritisierte jedoch strategische Versäumnisse und stellte den Nutzen von Aufträgen an einen auswärtigen Kunststoffhersteller infrage.[2]

Befürworter und Bürgerengagement

Zu den ausdrücklichen Befürwortern gehörte der Architekt Hartmut Rogalla, der das Mammut bereits Jahre zuvor als Symbol des Strukturwandels vorgeschlagen hatte.[2]

Auch Initiator Knut Schneider und zahlreiche Unterstützer in sozialen Netzwerken setzten sich für die Verbreitung der Mammutfiguren ein.[1]

In der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ wurde im August 2013 unter anderem vorgeschlagen, die Mammuts im Rahmen gemeinschaftlicher Projekte von Kindern und Jugendlichen gestalten zu lassen. Ahlener Künstler sollten solche Aktionen begleiten und mit Unternehmen sowie Privatpersonen zusammenarbeiten.

Die Idee war, ein gemeinschaftlich entwickeltes Stadtmaskottchen zu schaffen und dabei die Bevölkerung unmittelbar einzubeziehen.[5]

Gestaltung und Bürgerbeteiligung

Ein wesentliches Merkmal der Ahlmut-Initiative war die Möglichkeit, jede Mammutfigur individuell zu gestalten. Auf diese Weise entstanden Figuren mit unterschiedlichen Farbgebungen, Motiven und Bezügen zu den jeweiligen Eigentümern oder Standorten.

Neben unternehmensbezogenen Gestaltungen entstanden auch Figuren, bei deren Bemalung Kinder und andere Bürger beteiligt waren.

Unterstützung der Mammutschule

Im Jahr 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden.

Knut Schneider bemühte sich darum, mithilfe der Ahlmut-Initiative Ersatz für die zerstörten Figuren zu ermöglichen.

Mehrere Unternehmen erklärten sich bereit, zusätzlich zum Kaufpreis ihrer eigenen Mammutfigur jeweils 100 Euro für diesen Zweck beizusteuern.

Im August 2013 war die erforderliche Summe allerdings noch nicht vollständig zusammengekommen.[1]

Bereits am 17. Juli 2013 war in der Facebook-Gruppe „Wir sind Ahlen“ eine gemeinsame Malaktion mit Kindern der Mammutschule vorgeschlagen worden. Dabei sollten freiwillige Helfer sowie Maler und Lackierer die Vorbereitung der Figuren unterstützen.[6]

Ob diese ursprünglich vorgeschlagene Aktion in der beschriebenen Form verwirklicht wurde, ist anhand der bislang vorliegenden Quellen nicht abschließend geklärt.

Gestaltungsaktion auf dem Marktplatz

Am 13. Oktober 2013 fand auf dem Ahlener Marktplatz eine Gestaltungsaktion statt, bei der Kinder eine weiße Ahlmut-Figur mit bunten Handabdrücken und teilweise ihren Namen versahen.

Zu den Beteiligten an dieser Aktion gehörte Sandra Weißenborn.

Durch die gemeinsame Gestaltung erhielt die Figur ein farbenfrohes Erscheinungsbild mit zahlreichen roten, grünen, blauen, gelben und weiteren farbigen Handabdrücken.

Die Aktion wurde am selben Tag durch einen Facebook-Beitrag mit Fotografien dokumentiert.[7]

Mammutfiguren im Stadtgebiet

Im Laufe der Jahre wurden mehrere individuell gestaltete Ahlmut-Figuren an unterschiedlichen Standorten in Ahlen aufgestellt.

Die folgenden Beispiele dokumentieren einen Teil dieser Figuren. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ahlmut im Berliner Park

Die auf dem Marktplatz mit Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur wurde später im Berliner Park am Europakreisel aufgestellt.

Am 15. Februar 2020 wurde in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ eine Fotografie der Figur veröffentlicht. Dem Beitrag zufolge war das Mammut am Vortag umgesetzt worden und bereits kurz darauf beschädigt worden.

Die Fotografie zeigt die bunt gestaltete Figur auf einer Grünfläche an einem Fußweg.[8]

Die Beschädigung wurde damit unmittelbar nach einer Umsetzung der Figur öffentlich dokumentiert.


Parkbad Ahlen

Vor dem Parkbad an der Dolberger Straße befinden sich zwei individuell gestaltete Ahlmut-Figuren. Eine grosse Figur in Rot und Orangetönen gehalten und eine kleinere Figur in Blautönen.

Stadtwerke Ahlen

Eine mit zahlreichen bunten Handabdrücken gestaltete Mammutfigur ist bei den Stadtwerken Ahlen dokumentiert.

Die überwiegend weiße Figur trägt farbige Handabdrücke und verschiedene Beschriftungen, darunter die Aufschrift „Stadtwerke Ahlen 1900“.

In einem Instagram-Beitrag vom 3. April 2025 erinnerten die Stadtwerke an ihr Hoffest zum 125-jährigen Bestehen im Jahr 2023. Der Beitrag zeigt die gestaltete Mammutfigur vor dem Kundencenter an der Industriestraße 40 und berichtet über die Beteiligung von Kindern an der Gestaltung.[9]

FiT

Eine weitere Ahlmut befindet sich vor der Einrichtung FiT an der Beckumer Straße.

Die Figur war überwiegend orange-weiß gestaltet und stand auf einer gepflasterten Fläche vor dem Gebäude.

Am 20. Februar 2017 berichtete die Einrichtung auf Facebook, dass die Figur vermutlich in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar beschädigt worden sei.

Dabei wurde einer der Stoßzähne abgebrochen. Nach Angaben der Einrichtung wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet und eine Belohnung von 250 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung der verantwortlichen Person oder Personen führen sollten.[10]

Anno-Verlag

Eine weitere individuell gestaltete Ahlmut befindet sich beim Anno-Verlag an der Sedanstraße.

Die überwiegend weiße Figur wurde mit zahlreichen Abbildungen von Buchcovern und Veröffentlichungen des Verlags versehen. Auffällig waren außerdem ihre blauen Augen und die gelbe Färbung auf dem Kopf.

Am 2. Oktober 2017 stellte der Verlag das Mammut auf seiner Facebook-Seite vor und veröffentlichte einen Aufruf zur Namensfindung unter dem Motto „WANTED – NAME GESUCHT“.[11]

Ehemalige Bäckerei Haake

Auch bei der ehemaligen Bäckerei Haake an der Beckumer Straße befand sich eine individuell gestaltete Ahlmut.

Passend zum Bäckereibetrieb war die Figur mit einer Bäckerhose gestaltet.

Hof Beckamp

Auf dem Hof Beckamp wurde eine individuell gestaltete Mammutfigur als Teil einer privaten Kunstinstallation dokumentiert.

Eine Fotografie aus dem Jahr 2018 zeigt eine überwiegend helle Figur mit regenbogenfarbenen Beinen. Die Gestaltung hebt sich deutlich von den unternehmensbezogenen Mammutfiguren ab.[12]


Ehemaliges ShimSham / Grubenlüfter

Am ehemaligen „Grubenlüfter“, später „ShimSham“, auf dem Gelände der Zeche Westfalen wurden zwei individuell gestaltete Mammutfiguren aufgestellt.

Die beiden Figuren erhielten die Namen „Lindy“ und „Hop“. Sie unterscheiden sich sowohl in ihrer Größe als auch in ihrer Gestaltung.

Die größere Figur besitzt eine überwiegend graue Grundfarbe mit zahlreichen bunten Kreisen, Sternen und weiteren dekorativen Elementen. Ihre Stoßzähne sind gelb-orange gestreift. Auf der hinteren Körperpartie befindet sich der Schriftzug „ShimSham“.

Die kleinere Figur wurde in warmen Gelb-, Orange- und Grautönen gestaltet und mit verschiedenen Schriftzügen versehen.

Am 6. September 2017 berichtete das ShimSham auf seiner Facebook-Seite, dass beide Mammuts am Standort angekommen seien. Nach Angaben des Betriebs wurden die Figuren von der Künstlerin Sandra Weißenborn gestaltet.[13]


Übersicht dokumentierter Standorte

Standort Gestaltung Nachweis / Zeitraum
Berliner Park am Europakreisel Weiß mit bunten Kinderhandabdrücken Gestaltung auf dem Marktplatz am 13. Oktober 2013; später im Berliner Park; Umsetzung und Beschädigung 2020 dokumentiert
Parkbad Gross in Orangetönen und klein in Blautönen
Stadtwerke Ahlen, Industriestraße 40 Weiß mit bunten Handabdrücken Fotografisch belegt 2025
FiT Orange-weiß Beschädigung 2017 dokumentiert
Anno-Verlag, Sedanstraße Buchcover und gelbe Kopfpartie Fotografisch belegt 2017
Ehemalige Bäckerei Haake, Beckumer Straße Bäckerhose Zeitraum noch nicht ermittelt
Hof Beckamp Bunte Gestaltung mit regenbogenfarbenen Beinen Fotografisch belegt 2018
Ehem. Grubenlüfter / Shim Sham, Zeche Westfalen Zwei verschieden große Figuren, grau und orange-gelb gestaltet 06.09.2017

Einzelne Figuren können im Laufe der Jahre ihren Standort gewechselt haben. Daher muss die Zahl der dokumentierten Standorte nicht mit der Anzahl der tatsächlich angeschafften Mammuts übereinstimmen.

Beschädigungen und Vandalismus

Mehrere Mammutfiguren wurden im Laufe der Jahre beschädigt.

Bereits 2013 waren zwei Mammut-Maskottchen der Mammutschule am Röteringshof von Unbekannten zerstört worden. Die Ahlmut-Initiative bemühte sich daraufhin um Unterstützung für Ersatzfiguren.[1]

Im Februar 2017 wurde die orange-weiße FiT-Ahlmut beschädigt. Ein Stoßzahn wurde abgebrochen. Die Einrichtung erstattete nach eigenen Angaben Anzeige und setzte eine Belohnung von 250 Euro aus.[10]

Im Februar 2020 wurde die mit bunten Kinderhandabdrücken gestaltete Mammutfigur, die später im Berliner Park am Europakreisel dokumentiert ist, unmittelbar nach einem Standortwechsel beschädigt. Der Vorfall wurde am 15. Februar 2020 mit einer Fotografie in der Facebook-Gruppe „Wir sind AHLEN“ dokumentiert.[8]

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Peter Harke: „Ahlmut“ kann bald in Serie gehen. In: Ahlener Zeitung, 13. August 2013.
  2. ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Dierk Hartleb: Mammut findet nicht nur Anklang. In: Ahlener Zeitung, 31. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.
  3. ↑ 3,0 3,1 Peter Harke: Ein Mädchen: „Ahlmut“ ist da. In: Ahlener Zeitung, 10. Juli 2013, aktualisiert am 11. Juli 2013.
  4. ↑ Dierk Hartleb: Mammut das richtige Symboltier? In: Ahlener Zeitung, 28. August 2013, aktualisiert am 3. September 2013.
  5. ↑ Öffentlicher Facebook-Beitrag vom 30. August 2013 zur Diskussion über Ahlmut sowie zur Beteiligung von Schulen, Künstlern und Unternehmen.
  6. ↑ Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 17. Juli 2013. Aufruf zur Unterstützung einer Mammut-Malaktion für die Mammutschule.
  7. ↑ Facebook-Beitrag vom 13. Oktober 2013 mit Fotografie der von Ahlener Kindern auf dem Marktplatz gestalteten Mammutfigur.
  8. ↑ 8,0 8,1 Markus Bockholt: Facebook-Beitrag in der Gruppe „Wir sind AHLEN“, 15. Februar 2020, mit Fotografie einer beschädigten Ahlmut-Figur nach einem Standortwechsel.
  9. ↑ Stadtwerke Ahlen (@stadtwerke_ahlen): Instagram-Beitrag vom 3. April 2025. Rückblick auf das Hoffest 2023 mit Abbildung einer bunt gestalteten Mammutfigur am Kundencenter, Industriestraße 40.
  10. ↑ 10,0 10,1 FiT: Facebook-Beitrag vom 20. Februar 2017 über die Beschädigung der „FiT-Ahlmut“ in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar 2017, mit Fotografien.
  11. ↑ Anno-Verlag: Facebook-Beitrag vom 2. Oktober 2017 mit Fotografien einer individuell gestalteten Mammutfigur und einem Aufruf zur Namensfindung.
  12. ↑ Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Element: Für den Einzelnachweis mit dem Namen FacebookJuni2018 wurde kein Text angegeben.
  13. ↑ ShimSham: Facebook-Beitrag vom 6. September 2017 mit Fotografien der beiden Mammutfiguren „Lindy“ und „Hop“ vor dem ShimSham auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westfalen.