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Schacht 3: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Die Vorarbeiten zum abteufen von Schacht 3 beginnen im August 1936. Die Aufgabe des Schachtes ist die Bewetterung der Abbaubetriebe in großer Tiefe.
Die Vorarbeiten zum abteufen von Schacht 3 beginnen im August 1936. Die Aufgabe des Schachtes ist die Bewetterung der Abbaubetriebe in großer Tiefe.
Der erste Spatenstich für Schacht 3 erfolgte durch Reichsminister a.D. Dr. Schmitt am 18.09.1936. bereits ein jahr später, am 1.10.1937 wurde die erste Kohle aus dem Schacht gefördert.
Der erste Spatenstich für Schacht 3 erfolgte durch Reichsminister a.D. Dr. Schmitt am 18.09.1936. bereits ein Jahr später, am 1.10.1937 wurde die erste Kohle aus dem Schacht gefördert.


Am 4.03.1938 erreicht der Schacht seine Endteufe von 1.060,5 m
Am 4.03.1938 erreicht der Schacht seine Endteufe von 1.060,5 m. Ein weiteres Jahr später, im Juli 1939, nahm der Schacht den Betrieb komplett auf.


Im Jahr 1986 wird der Abbau zum Maximiliangraben verlagert und der Schacht aufgegeben. Das Materiallager wir ein Jahr später auf Schacht 1/2 verlegt. Die Gebäude bleiben noch bis 1990 stehen und werden bis auf das Schachtgerüst in diesem Jahr abgerissen.  
Im Jahr 1986 wird der Abbau zum Maximiliangraben verlagert und der Schacht aufgegeben. Das Materiallager wir ein Jahr später auf Schacht 1/2 verlegt. Die Gebäude bleiben noch bis 1990 stehen und werden bis auf das Schachtgerüst in diesem Jahr abgerissen.  

Version vom 10. Februar 2014, 11:39 Uhr

Schacht 3
51.73377.931





Baujahr 18.09.1936
Ursprüngliche Nutzung Wetterschacht
Heutige Nutzung Abriss 1990
Karte


Der Schacht 3 "Magedeburg"war eine Schachtanlage des ehemaligen Steinkohlenbergwerkes Westfalen in Ahlen. Sie stand an der Guissener Straße in der Nähe der Osthalde.

Geschichte

Die Vorarbeiten zum abteufen von Schacht 3 beginnen im August 1936. Die Aufgabe des Schachtes ist die Bewetterung der Abbaubetriebe in großer Tiefe. Der erste Spatenstich für Schacht 3 erfolgte durch Reichsminister a.D. Dr. Schmitt am 18.09.1936. bereits ein Jahr später, am 1.10.1937 wurde die erste Kohle aus dem Schacht gefördert.

Am 4.03.1938 erreicht der Schacht seine Endteufe von 1.060,5 m. Ein weiteres Jahr später, im Juli 1939, nahm der Schacht den Betrieb komplett auf.

Im Jahr 1986 wird der Abbau zum Maximiliangraben verlagert und der Schacht aufgegeben. Das Materiallager wir ein Jahr später auf Schacht 1/2 verlegt. Die Gebäude bleiben noch bis 1990 stehen und werden bis auf das Schachtgerüst in diesem Jahr abgerissen.


Literatur

  • Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. 4. Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 1994, ISBN 978-3-7845-6994-9
  • Glückauf-Stiftung: Zeche Westfalen - Ein Jahrhundert Steinkohlenbergbau in Ahlen, Klartext Verlag Essen 2000, ISBN 3-88474-891-2