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Kolonialwarenhandlung Holtermann

Aus AhlenWiki
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Die Bezeichnung Kolonialwarenhandlung Holtermann wird hier für den Kolonialwarenhandel innerhalb der Ahlener Handelsgeschichte der Familie Holtermann verwendet. Die Jubiläumsschrift von 1966/67 nennt neben „Betten-Holtermann“ und „Eisen-Holtermann“ auch ein als „Bomsen-Holtermann“ bekanntes Kolonialwarengeschäft.[1]

Anfänge des Kolonialwarenhandels

Albert Matthias Holtermann eröffnete Ende 1816 ein Kolonialwarengeschäft an der Nordostecke des Ahlener Marktplatzes. Angeboten wurden unter anderem Lebensmittel, Gewürze, Haushaltswaren und Heilmittel. Zum Laden gehörte eine Schankwirtschaft. Das Geschäft wurde später in das Haus Wüller am heutigen Markt 3 verlegt.[2][3]

Franz Holtermann, ein Sohn von Albert Matthias Holtermann, war später Eigentümer des Anwesens und betrieb zudem einen Holzhandel. Ein Geschäft wurde durch seinen Schwiegersohn Heinrich Wüller, genannt Cubick, weitergeführt.[3]

Abgrenzung der Geschäfte

Die Bezeichnung „Bomsen-Holtermann“ ist für einen Kolonialwarenhandelszweig überliefert. Ob und in welcher konkreten rechtlichen oder familiären Nachfolge dieses Geschäft zum 1816 gegründeten Laden stand, lässt sich anhand des bislang ausgewerteten Materials nicht eindeutig bestimmen. Der Artikel führt diese Geschäfte daher nicht unbelegt zu einer durchgehenden Unternehmensgeschichte zusammen.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ „150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.
  2. ↑ „150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, November 1966.
  3. ↑ 3,0 3,1 Christian Wolff: „Kaufmann wagte 1816 Neuanfang in Ahlen“, historischer Bericht auf Grundlage von Recherchen Ludger Schultes (1966); Text liegt dem AhlenWiki vor.