Stadthalle
| Stadthalle | |
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51.76187.8911 Koordinaten: 51° 45′ 42″ N, 7° 53′ 28″ O
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| Datei:Stadthalle Ahlen.nnw.jpg | |
| Anschrift | Westenmauer 10, 59227 Ahlen |
| Telefon | 02382 2000 |
| info@stadthalle-ahlen.de | |
| Internetseite | https://stadthalle-ahlen.de |
| Baujahr | 1980–1982 |
| Architekt | Brigitte und Christoph Parade (Düsseldorf) |
| Ursprüngliche Nutzung | Veranstaltungszentrum, Kultur, Gastronomie |
| Heutige Nutzung | Veranstaltungszentrum, Kultur, Gastronomie |
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Die Stadthalle Ahlen ist das größte Veranstaltungszentrum im Kreis Warendorf und bildet gemeinsam mit dem direkt angrenzenden Rathaus einen zentralen Gebäudekomplex am Rande der Ahlener Innenstadt.[1] Sie dient als Austragungsort für Konzerte, Theateraufführungen, Tagungen, Messen sowie offizielle städtische Empfänge.
Geschichte
Planung und Vorgeschichte
Im Zuge des starken Wachstums der Stadt Ahlen in der Nachkriegszeit wurde Ende der 1960er Jahre die Planung eines neuen, modernen Kultur- und Verwaltungszentrum vorangetrieben. Aus einem Architektenwettbewerb in den Jahren 1969 und 1974 ging der Entwurf des Düsseldorfer Architektenduos Brigitte und Christoph Parade als Sieger hervor.[2] Der Entwurf sah einen multifunktionalen Komplex vor, der das Rathaus und eine Veranstaltungshalle baulich miteinander verbindet.[1]
Bau und Eröffnung
Das Gesamtprojekt wurde aufgrund finanzieller und logistischer Rahmenbedingungen in zwei großen Bauabschnitten realisiert:
- 1. Bauabschnitt (1975–1977): Errichtung des neuen Ahlener Rathauses.[1]
- 2. Bauabschnitt (1980–1982): Bau der Stadthalle Ahlen.[1]
Im April 1982 wurde die Stadthalle offiziell eröffnet und ihrer Bestimmung übergeben.[3]
Architektur und Technik
Die Stadthalle verfügt über eine reine Nutzfläche von rund 3.100 m². Ein zentrales, verbindendes Foyer koppelt die Stadthalle direkt an das Verwaltungsgebäude. Dieses Konzept ermöglicht eine flexible, gegenseitige Raumnutzung bei Großveranstaltungen.[4]
Architektonisch ist der Komplex durch den zeitgenössischen Stil der späten 1970er und frühen 1980er Jahre geprägt (u. a. Elemente aus Waschbeton, strahlenförmig angelegt über einem Dreiecksraster).[5]
Technisch zeichnete sich der Bau von Beginn an durch ein innovatives Energiesystem aus: Die Vollklimatisierung erfolgt über Großwärmepumpen, welche das Wasser des nahegelegenen und gestauten Flusses Werse ("Werseweiher") als Energieträger zur Kühlung und Heizung nutzen.[4] Dies galt zum Zeitpunkt der Errichtung als wegweisendes Pionierprojekt zur Energieeinsparung.[4]
Heutige Nutzung
Die Stadthalle wird als moderner Kulturbetrieb geführt. Neben dem großen Veranstaltungssaal, der je nach Bestuhlung und Nutzung bis zu 1.500 Besucher fasst, verfügt der Komplex über einen integrierten Gastronomiebetrieb, welcher unter anderem ein Event-Catering anbietet.[4]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Rathaus
- ↑ Parade Architekten: Projektübersicht Kultur- und Verwaltungszentrum, Ahlen / Westf.. Abgerufen am 30. Juni 2026.
- ↑ Stadt Ahlen: Stadtgeschichte: 1980 bis 1992. Abgerufen am 30. Juni 2026.
- ↑ 4,0 4,1 4,2 4,3 Parade Architekten: Baubeschreibung des Kultur- und Verwaltungszentrums Ahlen. Abgerufen am 30. Juni 2026.
- ↑ Baunetz.de: Streit um 70er-Jahre-Komplex / Zur Zukunft des Rathauses (07.12.2018). Abgerufen am 30. Juni 2026.
