Ziegelei Rötering

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Die Ziegelei Rötering war ein ehemaliger Ziegelbetrieb in Ahlen, der spätestens zu Beginn des 20. Jahrhunderts nachweisbar ist. Sie lag im Bereich der Dolberger Straße und ist besonders durch die benachbarte Mergelgrube bekannt, in der 1911 der sogenannte Dicke Stein entdeckt wurde.

Geschichte

Die Ziegelei Rötering ist im Verzeichnis der Ziegeleien in Westfalen und Lippe für den Kreis Warendorf sowohl unter Ahlen als auch unter Altahlen für das Jahr 1905 nachgewiesen. Dort wird sie als „A. Rötering“ beziehungsweise „A. Roetering“ geführt.[1]

Sehr wahrscheinlich ist dieser Betrieb mit dem im Ahlener Adressbuch von 1910 genannten Anton Rötering identisch. Dieser wird dort als „Ziegeleibesitzer und Landwirt“ mit Wohnsitz an der Dolberger Straße 64 aufgeführt.[2]

Lage und Bedeutung

Überregionale Bekanntheit erhielt der Standort durch eine benachbarte Mergelgrube der Ziegelei Rötering. Dort wurde im Jahr 1911 der sogenannte Dicke Stein freigelegt. Nach Angaben des GeoParks Ruhrgebiet lag die Fundstelle rund 400 Meter westlich des heutigen Standorts des Steins an der Dolberger Straße.[3]

Die Ziegelei Rötering ist damit nicht nur als Ahlener Ziegelbetrieb belegt, sondern auch als Teil der lokalen Industrie- und Geologiegeschichte von Bedeutung.

Archivüberlieferung

Für die Geschichte der Familie und des Hofes Rötering ist im Kreisarchiv Warendorf der Bestand N 124 / Schulze Rötering; Ahlen überliefert. Ob dieser Bestand auch unmittelbare Unterlagen zur Ziegelei enthält, müsste noch im Detail geprüft werden.[4]

Einzelnachweise

  1. Historische Kommission für Westfalen, Verzeichnis der Ziegeleien in Westfalen und Lippe 1905–1953, Münster 2017, Einträge für Ahlen und Altahlen.
  2. Adressbuch der Stadt Ahlen, 1910, Eintrag „Rötering, Anton, Ziegeleibesitzer und Landwirt, Dolberger Str. 64“.
  3. GeoPark Ruhrgebiet, Georoute Lippe, Geostopp 1: Dicker Stein von Ahlen.
  4. Kreisarchiv Warendorf, Bestand N 124 „Schulze Rötering; Ahlen“.