Zinngießerei Barckhaus

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Zinngießerei Barckhaus war eine historische Zinngießerei in Ahlen. Der Betrieb befand sich an der Kampstraße 6 und wurde 1853 von Conrad Heinrich Barckhaus eröffnet.[1]

Conrad Heinrich Barckhaus, 1817 in Beckum geboren, stammte aus der über mehrere Generationen nachweisbaren Zinngießerfamilie Barckhaus. Nach einem Beitrag in der Ahlener Monatsschau von 1968 eröffnete er im Jahr 1853 in Ahlen im Haus Kampstraße 6 eine Zinngießerei.[1]

Der Betrieb wurde später von seinem ältesten Sohn Wilhelm Barckhaus weitergeführt, der in der Quelle als „Ahlens letzter Zinngießer“ bezeichnet wird. Mit seinem Tod im Jahr 1911 endete die Zinngießerei in Ahlen.[1]

Die einzige Tochter Wilhelm Barckhaus’ heiratete den Auktionator Theodor Schulze Beerhorst. Das Haus Kampstraße 6 befand sich 1968 nach Angaben der Ahlener Monatsschau im Besitz von Th. Schulze-Beerhorst.[1]

Bedeutung

Die Zinngießerei Barckhaus steht beispielhaft für ein heute verschwundenes Handwerk in Ahlen. In einem Beitrag zur Ahlener Woche 1968 hob der Heimatverein hervor, dass die Ahlener Zinngießerwerkstatt wegen Form und Dekor ihrer Erzeugnisse im weiteren Umkreis Anerkennung gefunden habe.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Ahlener Monatsschau, 4. Jahrgang, Nr. 9, September 1968, S. 221.