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Eisenwarenhandlung Holtermann

Aus AhlenWiki

Die Eisenwarenhandlung Holtermann war ein aus dem Handelsunternehmen der Familie Holtermann hervorgegangenes Eisen- und Hauswarengeschäft in Ahlen. Im örtlichen Sprachgebrauch wurde es als „Eisen-Holtermann“ bezeichnet.[1]

Entstehung

Das ursprüngliche Holtermannsche Gemischtwarengeschäft führte neben Manufaktur- und Kolonialwaren auch Eisenwaren. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Geschäftsbereiche stärker spezialisiert. Die Eisenwarenabteilung wurde vom Textilgeschäft getrennt.[2]

Geschäft an der Weststraße

Für die Eisenwarenabteilung entstand nach dem Abbruch alter Nebenbauten und einer Scheune an der Weststraße ein Neubau. Nach der Jubiläumsschrift gehörte zur Grundstücksgeschichte auch das Haus der Witwe des Kappenmachers Hahne, für das ein Kaufvertrag von 1896 erwähnt wird. Die historischen Berichte nennen den Architekten Hubert Holtmann und den Ahlener Bauunternehmer Wilhelm Krämer.[2]

Ferdinand Holtermann, ein Bruder von Carl Maria Franz Albert Holtermann, führte die Eisenwarenabteilung und übernahm sie nach einigen Jahren auf eigene Rechnung. Das Geschäft blieb für ungefähr ein halbes Jahrhundert an der Weststraße.[2]

Verlegung zur Gerichtsstraße

Später erwarben Ewald und Ernst Holtermann das Grundstück der alten Mühle Hinteler an der Gerichtsstraße und ließen dort ein neues Kaufhaus errichten. In der überlieferten Darstellung wird das spätere Geschäft mit dem Namen Eisenbarth in Verbindung gebracht. Das genaue Jahr der Verlagerung ist anhand des bislang vorliegenden Materials noch nicht gesichert.[3][2]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ „150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Januar 1967, S. 7 und 9.
  2. ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 „150 Jahre Kaufhaus Carl Holtermann“. In: Ahlener Monatsschau, Dezember 1966, S. 13.
  3. ↑ Christian Wolff: „Kaufmann wagte 1816 Neuanfang in Ahlen“, historischer Bericht auf Grundlage von Recherchen Ludger Schultes (1966); Text liegt dem AhlenWiki vor.