Eisernes Brevier

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Buchdetails
Veröffentlichung 1977
Verlag Theodor Eckholt Verlag
Autor Paul Eckholt
Seitenzahl 240 S.

Kurzbeschreibung

Eisernes Brevier ist eine in vier Bereiche gegliederte Sammlung von Gedichten und Erzählungen/Prosatexten von Paul Eckholt. Viele Texte gehen auf Erstveröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften zurück. Inhaltlich verbindet die Beiträge vor allem eine ausgeprägte Heimatverbundenheit sowie die Zuwendung zu den Menschen des werktätigen Alltags.

Inhalt und Aufbau

Das Buch ist als Sammlung aus Lyrik und Prosa angelegt und in vier Teile gegliedert. In der Einführung wird betont, dass sich die Gedichte über einen Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten erstrecken und eine gemeinsame thematische Klammer besitzen: Heimatliebe, Vaterstadt, Arbeitswelt sowie ein deutlich formuliertes christliches Bekenntnis.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt Gattung Titel Seite
Mein Werk – Mein Reich Gedicht An den Werktag 11
Gedicht Gebet des Werkers 12
Gedicht Aufbruch 13
Gedicht Werk im Morgen 14
Gedicht Der Bote 14
Gedicht Brückenbauer sind wir 15
Gedicht Werkmann und Bauer 15
Gedicht Laß deine Hände Segen sein 16
Gedicht Wir Werkvolk 17
Gedicht Mein Werk – mein Reich 18
Gedicht Tischgebet im Werke 19
Gedicht Totes Werk 20
Gedicht Ein Sonnenstrahl 21
Gedicht Brückenbauer-Andacht 22
Gedicht Herr, mach’ mich wieder zum Knechte 23
Gedicht Zwiespräch 24
Gedicht Abendfeier am Hochofen 25
Gedicht Weihnachtliches Werk 26
Gedicht Gebet zu Weihnachten 27
Gedicht Eisernes Brevier 28
Gedicht Erntelied des Werkers 30
Erzählung Zwischenfall in Halle 3 31
Erzählung … erhält Vorschuß 34
Erzählung Stift Hännes weiß Bescheid 36
Erzählung Madonna am Hochofen 38
Erzählung Karl Langsam wird flott 40
Erzählung Bernd Overats letzte Fahrt 43
Erzählung Sturm um Kran 125 46
Vorhelmer Tage Abschnitt Erzählungen (Beginn) 126
Erzählung Sängerkrieg in Vorhelm 129
Erzählung Das kluge Pony Emma 133
Erzählung Opferfahrt nach Beckum 137
Erzählung Faktor rächt sich 140
Erzählung Kampf der Ochsen 143
Erzählung Ernte auf dem Berg Eickel 147
Erzählung Du sollst nicht stehlen 147
Abschnitt Gedichte (Beginn) 150
Gedicht Augustin Wibbelt zum Gedächtnis 151
Gedicht Erde im Frühling 152
Gedicht Sämann – Saat – Erde 153
Gedicht Ein Funke nur 154
Gedicht Erde 155
Gedicht Schnitterandacht 156
Gedicht Deutsches Erntegebet 157
Gedicht Friedhof in der Sonne 158
Gedicht Oktober 159
Gedicht Winterbild 160
Gedicht Deutsches Land 160
Evangelium der Stunde Abschnitt Erzählungen (Beginn) 161
Erzählung Heimat, liebe Heimat 164
Erzählung Königreich Mansarde 169
Erzählung Affäre Stipp 196
Erzählung Der Fuhrmann der Muttergottes (Seite im Foto nicht lesbar)
Abschnitt Gedichte (Beginn) 205
Gedicht Ruf ins Land 206
Gedicht Meine Heimatstadt 208
Gedicht Frühlingsfreude 209
Gedicht Großstadtkirchen 210
Gedicht Wanderer 211
Gedicht Hier ist meine Heimat 212
Gedicht Licht im Advent 213
Gedicht Schick deinen Stern 214
Gedicht Land der Liebe 215
Gedicht Neigt euch dem Kindlein 216
Gedicht Licht der Welt 217
Gedicht Friede auf Erden 218
Gedicht Gebet für den unbekannten Soldaten 219
Gedicht Evangelium der Stunde 220
Gedicht Nacht im schwäbischen Dorf 221
Gedicht Meine Heimat 222
Gedicht Hol’ über — Fährmann 223
Gedicht Pfingstbetrachtung 224
Gedicht Vermächtnis 226
Gedicht Herbstgedanken 227
Gedicht Abendlied 228
Gedicht Heimat 228

Themen und Ton

Die Einführung beschreibt Eckholts Sprache als schlicht, zugleich aber inhaltsschwer. Charakteristisch seien:

  • eine direkte, gläubig geprägte Haltung ohne „Verhüllung“ oder mehrdeutige Brechung,
  • ein starker Bezug zur Arbeitswelt (insbesondere aus der Perspektive eines Hüttenwerkers),
  • der Anspruch auf Authentizität: Viele Erzählungen beruhen demnach auf tatsächlichen Begebenheiten und verzichten weitgehend auf zusätzliche Effekte,
  • ein wiederkehrender, hintergründiger Humor und ein Blick für das Komische im Alltag.

Als Zielpublikum nennt die Einführung vor allem „Menschen des Werktags“ – gradlinige, einfache, fleißige Männer und Frauen, deren Lebenswirklichkeit in den Texten aufgegriffen und verdichtet wird.


Quellen

  • Eisernes Brevier. Warendorf (Westfalen) 1977, Impressum und Einführung (erste zwei Seiten).